BLKÖ:Schultes, Julius Hermann

aus Wikisource, der freien Quellensammlung
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
korrigiert
Nächster>>>
Schultes, Sigismund
Band: 32 (1876), ab Seite: 176. (Quelle)
[[| bei Wikisource]]
Julius Hermann Schultes in der Wikipedia
GND-Eintrag: 117182567, SeeAlso
Dieser Text wurde anhand der angegebenen Quelle einmal Korrektur gelesen. Die Schreibweise sollte dem Originaltext folgen. Es ist noch ein weiterer Korrekturdurchgang nötig.
Linkvorlage für Wikipedia 
* {{BLKÖ|Schultes, Julius Hermann|32|176|}}

Sein in Wien (am 4. Februar 1804) geborner Sohn Julius Hermann wurde gleichfalls Arzt und graduirte 1825 zu Landshut, wo er nach des Vaters Erkrankung Director an der chirurgischen Schule wurde, später aber nach München als praktischer Arzt übersiedelte und dort im schönsten Mannesalter von 36 Jahren (am 4. September 1840) starb. Außer kleineren medicinischen und botanischen, in Fachblättern zerstreut gedruckten Aufsätzen war er als ständiger Mitarbeiter an Dingler’s „Polytechnischem Journal“ thätig und hatte Stratingh’s „Chemisches Handbuch“ und Vitalis’„Handbuch der Färberei“ in’s Deutsche übersetzt.

Dingler’s „Polytechnisches Journal“ 1831, im November-Heft. – Meyer (J.), Das große Conversations-Lexikon für die gebildeten [177] Stände (Hildburghausen, Bibliogr. Institut, gr. 8°.) Zweite Abtheilg. Bd. VIII, S. 74, Nr. 4. – Oesterreichisches Archiv für Geschichte, Erdbeschreibung, Staatenkunde, Kunst und Literatur (Fortsetzung des Hormayr’schen Archivs). Herausg. von J. W. Ridler und Veith (Wien, 4°.) II. Jahrg. (1832), Nr. 34 u. 35. – Oesterreichische National-Encyklopädie von Gräffer und Czikann (Wien 1836, Beck. 8°.) Bd. IV, S. 605. – Oesterreichischer Zuschauer, herausg. von Ebersberg (Wien, 8°.) 1838, Bd. II, S. 464, im „Rückblick in die Vergangenheit“. – Poggendorff (J. C.), Biographisch-literarisches Handwörterbuch zur Geschichte der exacten Wissenschaften (Leipzig 1859, J. Amor. Barth, gr. 8°.) Bd. II, Sp. 859. – Verhandlungen des zoologisch-botanischen Vereins in Wien (Wien, 8°.) Bd. V (1835), S. 36; in den Abhandlungen, in Neilreich’s „Geschichte der Botanik in Niederösterreich“.