BLKÖ:Tóth, Coloman

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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
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Tóth, Eduard
Band: 46 (1882), ab Seite: 230. (Quelle)
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Tóth, Coloman (ungarischer Poet, geb. zu Baja im Banat am 30. März 1831, gest. in Pesth am 3. Februar 1881). Von seinem Vater, einem landwirthschaftlichen Beamten in Baja, für den geistlichen Stand bestimmt, trat er im Alter von 14 Jahren auf dem Martinsberge bei den Benedictinern als Novize ein. Aber bald mußte er Kränklichkeit halber das Ordensstift verlassen und ging zunächst nach Fünfkirchen, wo er Philosophie hörte. Hierauf begab er sich nach Pesth, um an der Universität daselbst militärische Disciplinen zu studiren. Es war dies im ereignisreichen Jahre 1848. Die Revolution brach aus, und sofort ließ er sich in die Bácskaer Division einreihen, in welcher der unterrichtete und gut verwendbare Freiwillige bald zum Brigade-Adjutanten ernannt wurde. Später kam er zum Perczel’schen Corps als Lieutenant und blieb in dieser Stellung bis zur Katastrophe. Nun war bald sein Entschluß gefaßt, sich ganz der Literatur zu widmen. So finden wir ihn denn 1851 als Mitarbeiter in dem damals sehr beliebten Damenjournal „Hölgyfutár“, an welchem er mehrere Jahre schrieb, während Ignaz Nagy die Redaction führte. Bald nach des Letzteren Tode (1854) übernahm er selbst die Leitung des Blattes. In Folge seiner in demselben erschienenen und mehrerer selbständig herausgegebenen Arbeiten wuchs sichtlich seine Volksthümlichkeit. Schon im Jahre 1860, nachdem einem von ihm verfaßten Drama die Kisfaludy-Gesellschaft den Preis zuerkannt hatte, wurde er von dieser zum ordentlichen und von der ungarischen Akademie der Wissenschaften zum correspondirenden Mitgliede ernannt. Letztere Wahl aber wollte der Statthalter Moriz Graf Pálffy [Bd. XXI, S. 222] nicht bestätigen, da Tóth wegen eines Preßvergehens sich in Haft befand, und so gelangte derselbe in der That erst 1863 in die Akademie. Indessen stieg die Volksthümlichkeit unseres Dichters immer mehr und mehr, und es hatte genügt, daß er sich an die Spitze des Witzblattes „Bolond Miska“ stellte, um die Zahl der Pränumeranten auf die achtunggebietende Höhe von 7000 zu steigern. Um das Jahr 1864 gründete er dann das belletristische Tageblatt „Fővárosi lapok“, d. i. Hauptstädtische Blätter, welches bald einen großen Leserkreis gewann und noch zur Stunde sich eines solchen erfreut. Im Jahre 1865 betrat er die politische Laufbahn, indem er von seiner Vaterstadt ins Parlament gewählt wurde. Anfangs gehörte er der Deákpartei, dann dem linken Centrum an, dem er in die durch die Fusion entstandene liberale Partei folgte. Als Abgeordneter stellte er den Antrag auf Abschaffung des Zeitungsstempels, was ihm begreiflicher Wehe die Sympathien der Presse und des großen lesenden Publicums gewann. Indessen blieb er immer schriftstellerisch, und zwar theils auf lyrischem, theils auf dem dramatischen Gebiete, aber in den späteren Jahren mit sichtlichem Verfall seines schaffenden Genius thätig. Noch fiel ein hellstrahlender Lichtblick in die Zurückgezogenheit des sinkenden Poeten, als ihm die ungarischen Frauen zur Feier seines fünfundzwanzigjährigen Schriftsteller-Jubiläums einen goldenen Kranz überreichten. Aber in den letzten anderthalb Jahren gehörte er schon fast nicht [231] mehr zu den Lebenden; die schleichende Gehirnkrankheit hatte aus dem kaum fünfzigjährigen Mann einen Greis gemacht. Von fürchterlichen Schmerzen zermartert, brachte er Tage, Wochen und Monde zu, bis er am 3. Februar 1881 Vormittags 10 Uhr durch den Tod von seinen Leiden erlöst wurde, welche, wie einer seiner Biographen erschütternd berichtet, „Zwei Decennien literarischen Ruhmes weit überwogen“. Gleich zu Anfang seiner poetischen Laufbahn, 1852, hatte Tóth eine junge Dame aus altadeligem Hause, Flora Majthényi [Bd. XVI, S. 313] kennen gelernt, welche selbst dichtete und sich bald zu dem feurigen Poeten hingezogen fühlte. Er hatte ihr seine „Heckenrosen der Liebe“ gewidmet, sie ihm die poetische Huldigung mit einem goldenen Pocal erwidert. Nachdem die Hindernisse, welche die Familie der Braut einer ehelichen Verbindung mit dem Dichter entgegensetzte, durch die Beharrlichkeit der Liebenden überwunden, wurden, wie ein Biograph Tóth’s schreibt: „Anakreon und Sappho ein Paar“. Aber der Ehebund sollte nicht lange währen. Bei der Gleichartigkeit des Wesens Beider konnte eine Ergänzung nicht eintreten. Und während zuletzt die Gatten von einander schieden, blieben die Poeten gute Freunde bis übers Grab hinaus. Ein Sohn Béla entsproß aus dieser Ehe, der sich gleich dem Vater der Journalistik widmete. Unter den vielen Kränzen, welche den Sarg des Dichters bedeckten, fand sich auch einer, dessen Schleifen die Inschrift trugen: „Flora Majthenyi an Coloman Tóth“. Im Vorstehenden wurden die biographischen Umrisse eines Mannes gegeben, der zu den besten Poeten der ungarischen Nation zählt. Im Folgenden ist nur noch über seine literarischen Arbeiten zu berichten. Frühzeitig betrat Coloman Tóth das schriftstellerische Gebiet. Kaum 16 Jahre alt, gab er unter fremden Namen ein paar Liedersammlungen heraus, deren Titel wir leider nicht ausfindig machen konnten. Gleichfalls anonym ließ er in dem Journal „Életképek“, d. i. Lebensbilder, mehrere dichterische Versuche erscheinen, und im Revolutionsjahre 1849 brachte er, der Stimmung der Zeit folgend, seine „Csatadalok“, d. i. Kriegslieder. Zunächst folgte, von dem Redacteur des „Hölgyfutár“ Ignaz Nagy herausgegeben, eine größere, seiner geliebten Flora Majthényi gewidmete Sammlung Gedichte unter dem Titel: „Szerelmi vad rózsák“, d. i. Heckenrosen der Liebe (Pesth 1852), worin sich bereits ein sehr beachtenswerthes Talent kundgab, denn diese Lieder zeichneten sich durch seltenen Schwung, gewandte Form, Kühnheit und Eigenart der Gedanken aus. Weniger gefiel sein „Kinizsi Pál“, d. i. Paul Kinizsi, ein Volksepos in zehn Gesängen (Pesth 1853), in welchem der Dichter, unter dem sichtbaren Einflusse des Arany’schen „Toldy“ stehend, die nationale Kraftfülle verherrlicht, was freilich mehr zwischen den Zeilen zu lesen, als direct ausgesprochen ist. Darauf folgte eine neue Sammlung Poesien, betitelt: „Száz uj költeménye“, d. i. Hundert neue Gedichte (Pesth 1856) und zuletzt. „Tóth Kálmán összes költeményei“ 2 kötet, d. i. Coloman Tóth’s sämmtliche Gedichte, 2 Bände (Pesth 1860, Heckenast, Bd. 284 S., Bd. II 315 S.), worin aber seine acht Jahre später erschienenen „Ujabb költeményei“, d. i. Neuere Gedichte (Pesth 1868, Mor. Deutsch, kl. 8°., 175 S.) nicht inbegriffen sind. Nachhaltigeren Erfolg als mit seinen lyrischen [232] Ergüssen erntete Tóth, wie sich das auch leicht begreift, mit seinen dramatischen Arbeiten, denn an diesen nimmt das große Publicum, der Haufe und die Auserwählten Theil, während die lyrischen Dichtungen mehr oder weniger doch nur ein Eigenthum der Gebildeten sind, jene seltenen Lieder ausgenommen, die in den Mund des Volkes übergehend Volkslieder werden und über dem Liede oft dann den Dichter vergessen lassen. Im Jahre 1857 trat Tóth mit seiner ersten dramatischen Arbeit öffentlich auf. Es war „Der letzte Zach“. Die Geschichte der Entstehung dieses Werkes ist für Tóth’s dichterische Schaffenskraft bezeichnend. An einem Januar-Nachmittage spielte er mit zwei Freunden, deren einer der berühmte Charakterdarsteller Coloman Szerdahelyi [Bd. XLII, S. 130] war, im Pesther Kaffeehause „zur Krone“ Karten. Nachdem sie längere Zeit gespielt hatten, erhob sich Szerdahelyi. Auf Tóth’s Versuch, seinen Freund noch bei den Karten zu fesseln, entgegnete dieser: er müsse heim, da er für sein nächst stattfindendes Benefiz noch ein französisches Stück zu übersetzen habe. „Ah bah“, rief Tóth, „deshalb brauchst Du nicht nach Hause zu gehen, ich schreibe Dir ein Originalstück“. – „Die Hand darauf!“ – – „Da hast Du sie“. Und nun wurde das Spiel fortgesetzt; nach Verlauf dreier Wochen übergab der Dichter Tóth seinem mimenden Freunde Szerdahelyi das Drama „Der letzte Zach“. In diesem Stücke brachte er den Gegensatz zwischen Patriotismus und dynastischer Treue, zwischen Vaterland und Königthum sammt seiner großen Heerfolge von Pflichtencollisionen mit schneidender Schärfe zur Geltung. Aber der Erfolg war im Ganzen doch mehr ein Anstandserfolg, welcher den Poeten indeß zu weiterem und correcterem Schaffen ermuthigte. Ein Jahr später bereicherte Tóth die Bühne mit dem Drama: „Eine Königin“, welches den ersten akademischen Preis gewann und sich lange auf dem Repertoire erhielt. Nun erschienen der Reihe nach: das Drama „Dobó Katicza“, worin der Patriotismus in solcher Gluth hervorbricht, daß ein Kritiker bemerkt: „man hatte bei der Vorstellung den Eindruck, als sollte jeden Augenblick die Explosion erfolgen“; – das Lustspiel „A király házasodik“, d. i. Der König heiratet, das noch zur Stunde zu den beliebtesten Stücken der ungarischen Bühne gehört; – „Nők az alkotmányban“, d. i. Die Frauen in der Verfassung, auch ein Lustspiel, worin der Dichter mit kaustischem Humor die Auswüchse des Verfassungslebens und die komischen Alluren der neuen Größen mit der Diogeneslaterne der Menschenkenntniß beleuchtet. Seine letzten dramatischen Arbeiten „Ördög i vánkosa“, d. i. Des Teufels Kissen, und „Kis hóbortos“, d. i. Die kleine Närrin, beide für das Volkstheater geschrieben, sind bereits sprechende Belege seines beginnenden geistigen Verfalls. Was Coloman Tóth als Redacteur zu leisten im Stande war, bewies er mit seinem Witz- und Spottblatt: „Bolond Miska“, für das er oft die Rolle des politischen Märtyrers spielte, denn Graf Pálffy, der damalige Statthalter Ungarns verstand keinen Spaß und gab dem populären Dichter für die Ausfälle auf die Regierung, die derselbe dem „Bolond Miska“ in den Mund legte, oft genug freies Quartier auf der Ofener Festung, was den wackeren Franz Deák zu dem köstlichen Witz veranlaßte: „Graf Pàlffy liebt Coloman Tóth, wie man einen gutsingenden Vogel liebt, immer im Käfig“. Die politische Errungenschaft [233] Tóth’s ist die Abschaffung des Zeitungsstempels, für die er mit gesinnungsvoller Thätigkeit offen und heimlich plaidirte und agitirte. Durch zwei Legislaturperioden setzte er für seinen Antrag Alles in Bewegung und schrieb endlich im „Pesti Napló“ als Oppositioneller Artikel, die er, um die Spur von sich abzulenken, mit der Unterschrift „Ein Deákist“ versah. Und schließlich drang er durch. Indeß sollte er durch einen parlamentarischen Zwischenfall um die längst im Kopfe getragene Rede kommen, mit der er dem Zeitungsstempel das letzte Ehrengeleite zu geben gedachte. Das erschöpfte Haus ließ den Antragsteller gar nicht mehr zu Worte kommen und rief ihm, als er den Versuch machte, zu reden, ein stürmisches „Angenommen“ in Begleitung des obligaten „Éljen“ zu. Tóth aber, von dem Präsidenten des Hauses zu diesem Erfolg beglückwünscht, rief, ein bekanntes Volkslied travestirend: „Den Zeitungsstempel, nun, den könnt’ ich noch ertragen | doch die verhalt’ne Red’, die liegt mir schwer im Magen“. Vier Legislaturperioden hindurch hatte er bereits im Parlamente gewirkt, als er sich geistig erschöpft und körperlich ermattet fühlte, und er legte das Mandat nieder, in dessen Ausübung er ohnehin bei seiner etwas fehlerhaften Aussprache auf oratorische Triumphe kaum Anspruch machen konnte. Was nun Coloman Tóth’s Stellung in der ungarischen Literatur anbelangt, so wurde anfänglich dieselbe stark angefochten. Während seine Anhänger ihn für den Nachfolger Petöfi’s erklärten, ja zu der Behauptung sich verstiegen, daß er denselben übertreffe, und er besonders in Frauenkreisen großer Beliebtheit sich erfreute, anerkannten Andere wohl sein poetisches Talent und dessen Fruchtbarkeit, doch mit der Einschränkung, daß er nur in abgetretenen Geleisen sich bewege und, so sehr er sich selbst dagegen wehre, bis zum Plagiat ein Nachahmer Petöfi’s ohne Spur von dessen Genie sei. Jetzt, da er gestorben und die Frauen ihm den Kranz der Unsterblichkeit auf den Sarg gelegt, jetzt ist das Urtheil über ihn ein leidenschaftsloses und durch sorgfältigere Kritik geläutertes. Dieses bezeichnet ihn als den formvollendetsten und gemüthvollsten derjenigen ungarischen Lyriker, welche das fieberhaft erregte Jahrzehnt zwischen den Sechziger- und Siebenziger-Jahren beherrschten. Ein noch nicht reifer Jüngling, wurde er von der Revolution mitgerissen, und diese zwei Jahre, die er kämpfend und dichtend durchgelebt, waren es, die befruchtend auf ihn wirkten, und es ist zutreffend, wenn ein Kritiker sagt: „nicht nur der Mensch, sondern auch der Dichter Coloman Tóth wurzelt in der Revolution“, die ihm bis ans Ende seines dichterischen Schaffens stets dankbare Stoffe für seine Dichtungen lieferte. Als Lyriker feiert er der Liebe Lust und Leid, welche er beide bis zur Neige ausgekostet. Aber nicht die erotische Liebe, die Liebe überhaupt ist sein Evangelium, sie ist der goldene Schimmer, der mehr oder weniger alle seine Gedichte überfließt. „Vor Allem aber“, schreibt sein jüngster Biograph, „liebt Tóth seine Nation, liebt er sein Vaterland, und dann liebt er die ganze Menschheit, liebt besonders die Polen, deren trauriges Schicksal ihm nahe ans Herz geht, und zu deren Beistand er die ewige Gerechtigkeit anruft“, vielleicht in der Vorahnung, daß die Radicalen in seinem Vaterlande dasselbe mit ihrem Chauvinismus in das nämliche Schicksal hineinjagen. Seine letzten Lebensjahre waren von schwerer Krankheit getrübt, die Leier des frühgealterten Dichters [234] verstummte, nur wenn die Worte „Honvéd“, „Arader Märtyrer“ und „fünfzehnter März“ ihm in die Ohren klangen, dann flammte seine Seele noch einmal auf, aber sie war nicht mehr im Stande, die Sprache zum Verse zu zwingen, und was aus dieser Zeit stammt, ist im Ganzen verfehlt, unbeholfen und ohne tieferen Gehalt. Die ungarische Literatur hat in Tóth eines ihrer vielseitigsten und ursprünglichsten Talente verloren. Viele seiner Lieder leben im Munde des Volkes, und nicht blos Ungarns Frauen haben ihn gefeiert, auch das Volk hat seinen Dichter verstanden. In der Literatur seines Volkes wird er bleibend, auf dessen Bühne wohl noch geraume Zeit fortleben. Bezeichnend für den Werth des Dichters Coloman Tóth möchte wohl die Thatsache sein, daß der verewigte Baron Jos. Eötvös sich in seinen letzten Stunden durch seine Kinder wiederholt ein Gedicht dieses seines Lieblingsdichters: „A halál“, d. i. Der Tod, verlesen ließ.

Neue Illustrirte Zeitung (Wien, Zamarski) 1873, Nr. 50: „Pesther Briefe“. – Pesther Lloyd, 1860, Nr. 207, im „Feuilleton“. – Neue Freie Presse (Wiener polit. Blatt) 1868, Nr. 1343. – Ungarns Männer der Zeit. Biographien und Charakteristiken hervorragendster Persönlichkeiten. Aus der Feder eines Unabhängigen (C. M. Kertbeny) (Prag 1862, A. G. Steinhauser, gr. 12.) S. 322. – Kertbeny (C. M.). Album hundert ungarischer Dichter (Dresden und Pesth, 1854, Schäfer und Geibel, 12°.) S. 465 und 522. – Hunfalvy (Paul). Ungarische Revue (Pesth, Druck des Franklin-Vereins, gr. 8°.) 1881, S. 232–244: „Coloman Tóth“. Von Albert Sturm. – Magyar irók. Életrajz-gyüjtemény. Gyüjték Ferenczy Jakab és Danielik József, d. i. Ungarische Schriftsteller. Sammlung von Lebensbeschreibungen. Von Jacob Ferenczy und Joseph Danielik (Pesth 1856, Gustav Emich, 8°.) Bd. I, S. 593. Zweiter (den ersten ergänzender) Band, S. 419. – Jelenkor. Politikai és társas élet Encyklopaediája, d. i. Die Gegenwart. Politische und Real-Encyklopädie (Pesth 1858, Heckenast, gr. 8°.) S. 308. – Dudumi (Demeter). Pesther Briefe über Literatur, Kunst, Theater und gesellschaftliches Leben (Pesth 1856, Lauffer und Sohn, 8°.). Zweite Lieferung, S. 39. – Arckép-Album (Bilderalbum, eine Beilage des „Hölgyfutár“) 1855, S. 9. – Honvéd-Naptár, d. i. Honvéd-Kalender, VI. Jahrgang, 1873, S. 21. – Nemzeti Nagy Képes Naptár, d. i. Nationaler großer Bilderkalender (Pesth) VI. Jahrg., 1874, S. 33. – Válkai (Imre). Irodalmi s művészeti Daguerreotypek, d. i. Literarische und artistische Daguerreotypen (Wien 1858, 8°.) S. 96.
Porträte. 1) Stahlstich. Ohne Angabe des Stechers und Zeichners mit dem Facsimile des Namenszuges: „Tóth Kálmán“ (8°.). – 2) Lithographie (Barabás, 1855). Mit dem Facsimile des Namenszuges. Wie oben (4°.). – 3) Unterschrift: Facsimile des Namenszuges: „Tóth Kálmán“. Barabás 1853 (lith.). Nyomt. Walzel A. F. Pesten 1853. Kniestück (kl. Fol.) (auch als Beilage zum „Budapesti Vizhang“, 1853).