BLKÖ:Walzel, Camillo

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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
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Walz, Michael
Band: 53 (1886), ab Seite: 49. (Quelle)
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Walzel, Camillo (Schriftsteller, geb. in Magdeburg 11. Februar 1829). Als Pseudonym F. Zell. Sein Vater, August Walzel, Wiener von Geburt, diente anfänglich in der österreichischen Artillerie und stand zu Prag in Garnison, wo er mit der Familie der berühmten Sängerin Sonntag sehr befreundet war und in deren Freundeskreise die Sängerin Franchetti, seine nachmalige Gattin, kennen lernte. Als dieselbe einem Engagement nach Wien folgte, strebte Walzel seine Uebersetzung dahin an, und als er diese nicht erreichen konnte, quittirte er den Dienst und heiratete im Jahre 1825 die Künstlerin. Zuerst trat er in eine forstliche Bedienstung, welche er in Braunschweig erhielt, später gelang es ihm, in Leipzig bei Brockhaus eine seinen Fähigkeiten entsprechendere Stellung zu erhalten. Um sich selbständig zu machen, gründete er dann in Pesth die erste lithographische Anstalt in Ungarn und trennte sich, da die Gattin durch Engagements gebunden war, für Jahre von derselben und seinen Kindern. Fortunata Franchetti, von italienischer Abkunft, aber eine im Schoße des Glückes geborene Wienerin, stand gerade am Magdeburger Theater als Sängerin in Engagement, als sie unseren Camillo zur Welt brachte. Die Kindheit verlebte dieser in Braunschweig, wo sich die Eltern mit der berühmten Buchhändlerfamilie Vieweg befreundeten. Als dann die Mutter durch Vermittlung des Buchhändlers Brockhaus ein Engagement in Leipzig erhielt, folgten ihr die Kinder dahin. In dieser Stadt, wo Camillo den ersten Unterricht in der katholischen Schule erhielt, wurde das Haus der Sängerin Walzel-Franchetti, wie sie nach ihrer Verheiratung sich nannte, der Mittelpunkt eines literarisch-künstlerischen Kreises, zu welchem Laube, Robert Blum, Robert Heller, Herloßsohn, Lortzing, Stadtrath Demuth, Auguste Koberwein, Dingelstedt, Kindermann, Brockhaus, Wohlbrück und Andere zählten. Um den Sohn der Theaterluft zu entziehen, befolgte die Mutter den ihr ertheilten Rath und gab ihn in das damals berühmte Schmerbauch’sche Pensionat in Dresden, in welchem später auch Camillos Bruder Cäsar erzogen ward. Der Pädagog Schmerbauch, ein ehemaliger Jenenser, dann Lützow’scher Jäger, saß später wegen politischer Vergehen – es war eben die berüchtigte Reactionszeit nach den Befreiungskriegen und Umtriebe-Riecherei in allen Winkeln und Ecken des heiligen römischen Reiches – auf dem Königstein gefangen. Schmerbauch, dem der berühmte Ludwig Tieck das Institut gründen half, war ein begeisterter Schwärmer für die deutsche Einheit, was bis 1848 als höchstverpöntes Verbrechen eines deutschen Pfahlbürgers galt. Er erlebte die Glorie Deutschlands nicht mehr, sondern starb 1850. Sechszehn Jahre alt, trat Camillo aus dem Institute dieses Gelehrten und ging nach Pesth, wo der Vater mittlerweile die lithographische Anstalt und Buchdruckerei gegründet hatte. Er sollte nun Lithograph werden, wozu die Mutter nur schweren Herzens die Einwilligung gab. [50] Auch der Sohn mochte sich mit diesem Geschäfte um so weniger befreunden, als ihn der Verkehr des Vaters, der sich viel in der Pesther vornehmen Welt bewegte und Mitglied des Schachclubs war, wo er häufig mit den Ersten des ungarischen Adels und mit anderen Notabilitäten, wie mit Sándor, Széchény, Maler Beck, Dichter Levitschnigg, dem berühmten ungarischen Charakterdarsteller Egressy, mit Lendvay, Rott, Heckenast, sozusagen mit dem ganzen jungen Ungarn in Berührung kam, für eine solche Hantierung nichtsweniger als begeisterte. Als dann Willi Beck seine Laci konyhája, deren typographische Herstellung in der Druckerei von August Walzel besorgt wurde, gründete, wagte Camillo seine ersten literarischen Scherze. Da er überdies Anlagen zum Zeichnen besaß, schickte ihn der Vater 1847 auf die k. k. Akademie der bildenden Künste in Wien. Daselbst traf er mit M. Rott [Bd. XXVII, S. 149] und Karl Treumann [Bd. XLVII, S. 172], welche er von Pesth aus kannte, zusammen, und diese zogen ihn in ihre Kreise. Das Interesse für die Bühne und Alles, was mit ihr zusammenhing, schon in Pesth geweckt, fand in Wien nur noch mehr Nahrung, und Camillo trat in einem Dilettanten-Theater auf, in welchem er den Juden im „Viehhändler aus Oberösterreich“ spielte. Bei seinem unverkennbaren Talente für die Bühne ließ er sich von Rott überreden, hinter dem Rücken seiner Angehörigen als Gast in Wiener-Neustadt aufzutreten. Am 14. März 1848 hätte diese Proberolle vor sich gehen sollen, da kam der 13. März und mit ihm hatte die Theaterspielerei vorderhand ein Ende. Camillo, dem Zuge der begeisterten Menge folgend, ließ sich in die akademische Legion, in diese Elitetruppe der Wiener Nationalgarde, einreihen, stand Wache, lief mit dem Gewehre herum, kurz, machte Alles mit, was in jenen Tagen des ersten freiheitlichen Rausches an der Tagesordnung war. Den Wiener Märztagen folgte die italienische Rebellion, und in Massen zogen die Freiwilligen aus Wien, um gegen die Wälschen zu kämpfen. Auch Camillo trat in eine Tiroler Schützencompagnie und zog mit derselben nach Südtirol, wo die Garibaldiner Miene machten, sich festzusetzen. Er kämpfte bei Lodrone und Rocca d’Ampo und kehrte mit Medaille und Tapferkeitszeugniß zurück, im October, als gerade der Aufstand im vollen Zuge war. Robert Blum befand sich damals in Wien. Den noch aus Leipzigs Tagen in seiner Erinnerung Lebenden suchte Walzel auf, und Blum war es, der dem Jünglinge rieth, Soldat zu werden. Wenige Tage danach ließ sich Camillo beim 10. Jäger-Bataillon assentiren und marschirte mit demselben nach Italien. Dort machte er den kurzen piemontesischen Feldzug vollständig mit, wurde zum Officier befördert und mit der Bestimmung nach Ungarn in ein polnisches Regiment eingetheilt. Er ließ es nicht an Bemühungen fehlen, um sein Verbleiben bei der Jägertruppe zu ermöglichen. Es war Alles umsonst, und er mußte nach Erlau in Ungarn abrücken. Indessen brach auch über seinen Vater das Verhängniß der ungarischen Revolte herein. Kossuth, mit demselben noch aus den Tagen seiner Advocatur bekannt, übertrug ihm die Direction der Banknotendruckerei. Man führte Alles nach Debreczin, druckte daselbst ungarische Noten nach Millionen, und Walzel, mit diesem Gelde bezahlt, wurde ruinirt. Bisher in glänzenden Verhältnissen, war [51] er jetzt doppelt empfindlich getroffen, und sein Sohn Camillo, gegenwärtig als Unterlieutenant auf seine geringe Gage angewiesen, nicht minder. Fünf Jahre rang Letzterer unter diesen Verhältnissen und kam mittlerweile, 1851, zur Geniedirection, 1852 in das geographische Institut zu Wien, wo er bis zum Ausbruche des russisch-türkischen Krieges verblieb. Nun wurden sämmtliche zugetheilt gewesene Officiere zu ihren Truppenkörpern einberufen, und auch Camillo Walzel mußte zu seinem Regimente einrücken. Der einzige Lichtblick in dieser Periode war seine Begegnung mit der Mutter, die er seit Jahren nicht gesehen und auf der Reise zum Regimente in Wien traf, wohin sie mit ihrer Tochter zu bleibendem Aufenthalte übersiedelt war. Er kam mit dem Regimente in verschiedene Stationen, nach Sereth, Czernowitz, endlich nach Hermannstadt; dort begann er zuerst – und zwar anonym – mit kleineren literarischen Arbeiten; er debutirte mit einem Nachruf an Heinrich Heine in der „Kronstädter Zeitung“. Zum Benefice seines neuen dort gewonnenen Freundes Karl Friese schrieb er – 1855 – sein erstes Original-Lustspiel: „Er hat den Schnupfen“, welches gefiel. Einmal im literarischen Fahrwasser, fühlte er sich in seiner militärischen Stellung bald beengt, die Aussichten auf Avancement standen im festen Frieden sehr schlecht, und als er gar einen Besuch in Pesth machte und das bewegte geschäftliche und literarische Treiben daselbst kennen lernte, war sein Beschluß, den Soldatenrock auszuziehen, gefaßt. Er kehrte mit diesem Vorhaben nach Kronstadt zurück und nahm seine Entlassung. Zuletzt aber sah er sich doch nach einer anderen passenden Bedienstung um. Er reiste über Bukarest nach Orsowa. In ersterer Stadt erhielt er von dem dortigen Commandanten Grafen Coronini Empfehlungen an die Donau-Dampfschifffahrtsgesellschaft und trat bei derselben 1856 als Aspirant ein. Im März 1859 wurde er Secondcapitän. Der Dienst auf dem Schiffe ließ ihm manche freie Stunde, und damals schrieb er die Berichte: „Von der unteren Donau“ für die „Ostdeutsche Post“ in Wien. Die Wintermonate, während deren die Donaufahrten eingestellt wurden, benützte er zum Aufenthalt in Wien, wo er mit Karl Treumann zusammentraf und von diesem angeregt, kleine französische Operetten für die deutsche Bühne zu bearbeiten begann. Da zu jener Zeit mit Frankreich noch kein Vertrag über die Rechte des geistigen Eigenthums bestand, brachte Treumann eine Anzahl von Operetten und Einactern aus Paris mit, bei deren Uebersetzung ins Deutsche Capitän Walzel thätig war. So wirkte dieser bei der Bearbeitung der „Hochzeit bei Laternenschein“, „Fortunios Liebeslied“ und anderen Offenbach’schen Operetten für das Carl-Theater mit. Der Umstand, daß er im Jahre 1861 als Commandant des Dampfschiffs „Ferdinand“ auf die Strecke Wien–Linz kam, brachte ihn für seine literarischen und dramatischen Arbeiten in noch günstigere Verhältnisse, er wurde als Feuilletonist und Correspondent eifriger Mitarbeiter der „Presse“, der „Neuen Freien Presse“, half das „Neue Fremdenblatt“ gründen und arbeitete gleichzeitig für alle Bühnen Wiens; er war mit unter den ersten Gründern des Wiener Schriftsteller-Vereines Concordia und schrieb für die zwei beliebtesten Witzblätter des Continents, für die Braun-Schneider’schen „Fliegenden Blätter“ in München und den „Kladderadatsch“ in Berlin. [52] Er folgte einer Einladung Offenbach’s nach Paris, ging mit ihm nach Nizza und Monaco und übersetzte unter der unmittelbaren Leitung des Componisten den dialogischen Theil der „Schönen Helena“. Der später von Beiden gemeinschaftlich geschriebene zweite Theil dieser Operette: „Die Belagerung von Troja“, befindet sich uncomponirt in Walzel’s Besitze. Da sich dessen Arbeiten großen Beifalls erfreuten und er unbestritten einen starken Fond gesunder packender Satire besaß, so versuchte er sich nun auch in eigenen Schöpfungen und warf sich auf die Parodie. So entstanden und machten Glück: „Die elegante Tini“, eine Parodie von Eduard Mauthner’s „Eglantine“; – „Abellina oder ein Schwager für Alles“, worin er Adeline Patti und ihren Impresario Strakosch in komischer Weise auf die Bühne brachte; – „Angot an der blauen Donau“; – „Arria und Messalina“; – „Sarah und Bernhard“ u. a. Diese dramatischen Erlustigungen unterbrach er mit Reisen, verlebte einen Winter in Constantinopel, durchzog mehrere Monate Italien; ging im Auftrage Treumann’s Ascher’s, Strampfer’s viermal nach Paris, dort die neuesten Komödien anzusehen, zu beurtheilen und zu erwerben. Im Kriegsjahre 1866 wurde er als Capitän beim Kriegsministerium zugetheilt, arbeitete mit an der „Ordre de bataille“, commandirte den Avisodampfer „Theben“ und erhielt den Franz Joseph-Orden. Bei dem Brückeneinsturze in Linz im Jahre 1867 rettete er viele Menschenleben vom Tode und ward öffentlich belobt. Im Jahre 1871 wurde er mit Richard Genée bekannt, gleiche Richtungen brachten Beide einander näher, und dieser Bund führte zur Mitarbeiterschaft Walzel’s an der „Fatinitza“, welches Libretto Johann Strauß, als es ihm von Director Jauner zur Composition angeboten wurde, als unbrauchbar zurückwies; ebenso entstand die Operette „Porträtdame“ mit der Musik von Wolf und Genée. Ein Leiden, für dessen Heilung Walzel vergeblich Hilfe suchte, veranlaßte ihn endlich, um seine Versetzung in den Ruhestand anzusuchen, welche ihm auch im Jahre 1873 gewährt wurde. Nun widmete er sich ausschließlich der dramatischen Production, versuchte sich im feineren Lustspiele und hatte auch darin günstigen Erfolg, wie es die im Wiener Burgtheater und auf anderen deutschen Bühnen beifällig aufgenommenen Stücke: „Vier Uhr Morgens“, „Aus der komischen Oper“, „Der Raubmörder“, „Die Büste“ und das im Opernhause aufgeführte Wiener Ballet „Der Stock im Eisen“ bezeugen. Im Jahre 1884 übernahm er in Gemeinschaft mit Alexandrine von Schönerer und Franz Jauner die Direction des Theaters an der Wien. Walzel’s Mitarbeiterschaft mit Richard Genée, welch’ Letzterer, wie bekannt, auch oder vielmehr vorherrrschend, Componist ist, schildert Kurt von Zelau in ziemlich anschaulicher Weise in seinem unten in den Quellen verzeichneten biographisch-kunsthistorischen Essay: „Die Wiener Operette“. Hier bemerken wir nur noch, um die Urheberschaft zweier geflügelter Worte der Vergessenheit zu entreißen, daß in der so beliebt gewordenen Operette „Der Bettelstudent“, welche die Runde durch alle Bühnen Deutschlands gemacht, der so sanghafte Walzerrefrain: „Ich hab’ sie ja nur auf die Schulter geküßt“ und die köstliche auf Breloques, Petschafte, alle nur möglichen Nippes und Toilettengegenstände übertragene Phrase: „Schwamm drüber[53] unseren Dichter zum Verfasser haben. Im Jahre 1868 hatte sich Walzel mit Auguste, der Tochter des k. k. Genieobersten von Oelsler vermält. Wie wir aus ziemlich zuverlässiger Quelle vernehmen, geht der Capitän, dessen Concession für das Theater an der Wien mit 1885 abläuft, mit der Absicht um, sich von diesem Unternehmen in die Ruhe zurückzuziehen. Wir lassen nun zur Vervollständigung dieser Skizze noch eine Uebersicht der dramatischen Arbeiten – seien es Originale oder Uebersetzungen und Bearbeitungen – wie sie an den verschiedenen Bühnen Wiens zur Aufführung gelangten, folgen. Leider waren unsere Versuche, Angaben der Jahre der Aufführung beizufügen, erfolglos.

Uebersicht der dramatischen Arbeiten Walzel’s (Opern, Operetten, Ballete, Singspiele, Lustspiele). Dieselben sind nur als Bühnenmanuscripte, und zwar unter dem Pseudonym F. Zell gedruckt und auf den verschiedenen Theatern Wiens aufgeführt worden. A. Im Hofburgtheater: „Aus der komischen Oper“ (Uebersetzung). – „Seit Gravelotte“ (Original). – „Der Raubmörder“ (freie Bearbeitung). – „Die Büste“ (nach einer Novelle). B. Im Hofoperntheater: „Jean de Nivelle“ (Uebersetzung). – „Jeannettens Hochzeit“ (Uebersetzung). – „Der Stock im Eisen“ (Original). C. Im einstigen (durch den Brand zerstörten) Ringtheater: „Im Wunderlande der Pyramiden“ (Original). – „Fanchonette“ (Uebersetzung). D. Im einstigen Strampfer-Theater unter den Tuchlauben: „Sacré coeur“ (Original). – „Merinoschafe“ (freie Bearbeitung). – „Angot“ (Parodie). – „Messalina“ (Parodie). E. Im einstigen (abgebrannten) Stadt-Theater: „Der zweite Talleyrand“ (freie Bearbeitung). – „O, diese Buben!“ (freie Bearbeitung). – „Rose Michel“ (freie Bearbeitung). – „Er bezaubert“ (freie Bearbeitung). – „Neuester Scandal“ (Uebersetzung). – „Verirrtes Schäfchen“ (Uebersetzung). – „Vom Touristenkränzchen“ (Original). F. Im Carl-Theater: „Blaubuch“ (Uebersetzung). – „Reise in den Mond“ (mit L’Arronge gemeinschaftlich nach Jules Verne). – „Niniche“ (Uebersetzung). – „König Kandaules“ (Uebersetzung). – „Ein angenehmes Haus“ (Uebersetzung). – „Papa’s Frau“ (Uebersetzung). – „Weib des Claudius“ (Uebersetzung). – „Hausherrenfreuden“ (freie Bearbeitung). – „Es läutet“ (freie Bearbeitung). – „Der Mann der Debutantin“ (freie Bearbeitung). – „Coeo“ (freie Bearbeitung). – „Der große Casimir“ (Uebersetzung). – „Unsere Samstage“ (Uebersetzung). – „Sarah und Bernhard“ (Parodie). G. Im Theater an der Wien: „Elegante Tini“ (Parodie). – „Abellina“ (gemeinschaftlich mit Klapp). – „Schwaben in Wien“ (gemeinschaftlich mit Klapp). – „Hutschenreiter Sohn“ (Original). – „Bantingcuren“ (Original). – „Soll man es sagen?“ (freie Bearbeitung). – „Die schöne Helena“ (Uebersetzung). – „Perichole“ (Uebersetzung). – „Theaterprinzessin“ (gemeinschaftlich mit Rich. Genée). – „Die Japanesen“ (Uebersetzung). – „Die schöne Perserin“ (Uebersetzung). – „Der schöne Nicolaus“ (Uebersetzung). – „Die Wilderer“ (Uebersetzung). – „Lili“ (freie Bearbeitung). – „Die Kindsfrau“ (freie Bearbeitung). H. Operetten für das Carl-Theater und das Theater an der Wien: Richard Genée lieferte die Gesangstexte, Walzel die Prosa: „Cagliostro in Wien“. – „Carneval in Rom“. – „Porträtdame“. – „Fatinitza“. – „Der Seecadet“. – „Nanon“. – „Der letzte Mohikaner“. – „Boccaccio“. – „Gräfin Dubarry“. – „Donna Juanita“. – „Nisida“. – „Die Carbonari“. – „Gascogner“. – „Die Jungfrau von Belleville“. – „Der lustige Krieg“. – „Eine Nacht in Venedig“. – „Gasparone“. – „Zwillinge“. – „Königin Mariette“. – „Apajune“. – „Der Bettelstudent“. Und demnächst sollen, wie Journale berichten, zur Aufführung gelangen die Operetten: „Jagdjunker“. „Der Viceadmiral“. „Der Nachtwandler“ und das Singspiel „Die Novize“. Mit seinem wahren Namen hat Capitän Walzel herausgegeben das Reisehandbuch für Donau-Reisende: „Donau-Fahrten. I. Passau-Linz; II. Linz-Wien; III. Wien-Pesth“ (Wien 1875, L. Rosner, 8°.), welchem eine gute Stromkarte, auf der die Regulirung der Donau bei Wien schon berücksichtigt ist, beiliegt.
Deutsche Revue über das gesammte nationale Leben der Gegenwart. Herausgegeben [54] von Richard Fleischer (Breslau und Berlin, Eduard Trewendt, gr. 8°.) 1885, Augustheft, S. 163: Die Wiener Operette. Plaudereien mit Componisten und Librettisten. Von Curt von Zelau [Johann Strauß, Franz von Suppé, Karl Millöcker, Richard Genée, Camillo Walzel].