BLKÖ:Suppé, Franz de Paula von

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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
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Band: 40 (1880), ab Seite: 337. (Quelle)
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Suppé, Franz de Paula v. (Componist, nach Einigen in Spalato, nach Anderen auf einem Schiffe im Adriatischen Meere geboren, während der Uebersiedlung seiner Eltern von Cremona nach genannter Stadt am 18. April 1820). Sein voller Name lautet nach dem Taufschein: Francesco Ezechiele Ermenegildo Cavaliere Suppé Demelli. Die erste Erziehung erhielt er im Elternhause. Nach dem Wunsche seiner Angehörigen – sein Großvater war Kreishauptmann, sein Oheim Hofrath, sein Vater Kreiscommissär – sollte er sich dem Staatsdienste widmen. Aus seinem Studienplane blieb aber der Unterricht in der Musik ausgeschlossen, denn seine Vorliebe für dieselbe und sein Verlangen, sich auf einem Instrumente besonders auszubilden, fand bei den Eltern nicht nur keine Berücksichtigung, sondern im Gegentheile boten diese alles auf, ihm jeden Gedanken an Musik aus dem Sinn zu schlagen. Nun konnten sie ihm wohl den häuslichen Unterricht in seiner Lieblingskunst vorenthalten, aber nicht verhindern, daß er als eilfjähriger Knabe von einem Freunde heimlich das Flötenspiel erlernte. Und als er nach einem Jahre bei einem Feste im Elternhause seinen Vater mit einem auf der Flöte vorgetragenen Ständchen überraschte, da war der Bann gebrochen, und der Sohn erhielt einen Musiklehrer, den er aber bald überflügelte. Er machte so treffliche Fortschritte, daß er schon im 13. Jahre an das Studium der Harmonielehre ging und, nach mannigfachen Versuchen im Componiren, im Alter von 15 Jahren eine von ihm in Musik gesetzte Messe in der Franciscanerkirche zu Zara zur Aufführung brachte. Nun meinte wohl der Jüngling, sich die Musik als seinen Lebensberuf erwählen zu können, aber das Talent des jungen Compositeurs vermochte den Vater nicht in der Absicht zu beirren, aus seinem Sohne unter allen Umständen einen k. k. Beamten zu machen. So mußte derselbe gegen[WS 1] seine Neigung auf die Universität Padua, wo er jedoch statt des Studiums der Philosophie jenes des Generalbasses unter den sehr gesuchten Musiklehrern Cigala und Ferari pflegte. Auch soll er gar damals mit Donizetti, der gerade den „Belisar“ für Venedig componirte, bekannt geworden sein und von ihm einigen Unterricht in Stimmführung und Instrumentation erhalten haben. Jedenfalls wurzelte sich immer tiefer der Gedanke in seine Seele ein, die Musik zu seinem Lebensberufe zu wählen. Durch den plötzlichen Tod seines Vaters wurde er aus seinen Plänen herausgerissen. Die wenig günstigen Vermögensverhältnisse seiner Mutter zwangen diese, nach Wien zu übersiedeln, und der achtzehnjährige Sohn mußte daselbst das Studium der Medicin beginnen. Den nöthigen Lebensunterhalt verschaffte er sich durch Unterrichtsstunden, die er in der italienischen Sprache gab, wodurch er es auch ermöglichte, bei Seyfried die Studien im Generalbaß fortzusetzen. Als sich ihm Aussichten boten, die musikalische Laufbahn zu betreten, gab er, da ihm die Mutter kein Hinderniß in den Weg legte, das Studium der Medicin auf und wirkte zunächst am Josephstädter Theater in Wien als provisorischer Capellmeister ohne Gage. Von Wien [338] ging er bald als wirklicher Capellmeister an die Bühne zu Preßburg, dann an jene in Baden, bis er endlich als Capellmeister und Compositeur an dem von Pokorny dirigirten Theater an der Wien angestellt wurde. Von da trat er an das Quai-, dann an das Treumann-, respective Carl-Theater über, an dem er heute noch wirkt. Hier befand er sich denn auch auf dem rechten Platze. Sein Musiktalent bekam nun oft genug Gelegenheit sich zu erproben, und manches dürftige Sujet eines Localdichters hielt die frische und lebensvolle Composition des jungen Capellmeisters durch glückliche Couplets und einschmeichelnde Melodien über dem Wasser. Allmälig schritt er zu größeren Compositionen, und seiner ersten Oper „Gertrud und Virginia“ und dem Singspiel „Paragraph 3“, welches so sehr gefiel, daß nach Wien auch Berlin es zur Aufführung brachte, folgte nun eine Reihe von Singspielen, Operetten, Localpossen mit Gesang, welche seinen Namen bald zu einem stehenden in den musikalischen Repertoires der deutschen Bühnen machten. Adolph Müller [Bd. XIX, S. 328], A. M. Storch Vater [Bd. XXXIX, S. 184] und unser Compositeur bildeten das Triumvirat, welches während dreier Jahrzehnte auf allen Wiener Theatern mit Ausnahme der beiden Hofbühnen herrschte. Die Couplets aus Suppé’s Possen: „Der Krämer und sein Commis“. „Das Mädchen vom Lande“, „Sie ist verheiratet“, „Der falsche Teufel“ u. a. [das Verzeichniß seiner Opern und die chronologische Uebersicht seiner im Stich erschienenen Compositionen folgt S. 341] klangen bald von Aller Lippen, wurden auf die Walzen aller Drehorgeln gesetzt und machten den Rundgang nicht nur über sämmtliche Bühnen Oesterreich-Ungarns, sondern auch Deutschlands, wanderten selbst über den Ocean. Am Abend des 4. März 1871 fand in Wien zur Feier der dreißigjährigen Thätigkeit Suppé’s als Capellmeister ein gemüthliches Fest im „Hotel National“ statt, wozu alle seine Freunde und zahlreiche Verehrer seiner Muse sich versammelt hatten. Die Feier nahm ihren Anfang mit der Ueberreichung eines aus Ebenholz und Silber gearbeiteten Tactirstockes, welchem die Namenschiffer des Jubilars mit Perlen eingesetzt war. Dann wurde dem Künstler ein sinnig ausgeführtes Tableau übergeben, auf dem die Titel aller seit dem Jahre 1841, in welchem er am 3. März als provisorischer Capellmeister zum ersten Male den Tactirstab schwang, von ihm verfaßten Compositionen chronologisch geordnet waren. Nun verlas Julius Hopp eine Humoreske mit Bezug auf Suppé’s Lebensschicksale, betitelt: „Dreißig Jahre aus dem Leben eines Componisten“, vom „Morgen, Mittag und Abend in Wien“ angefangen bis zur „Centifolie“. Darauf erschienen Deputationen des Wiener Sängerbundes und anderer Gesangvereine, zuletzt folgten sich Telegramme und Beglückwünschungen verschiedener Vereine, denen er als Mitglied angehört, von nah und fern. Im Carl-Theater wirkte nun Suppé unablässig als Capellmeister und fleißiger Compositeur fort. Seine Compositionen –: an welche den künstlerischen Maßstab anzulegen der Fachkritik überlassen bleiben mag – erfreuen sich im Publicum großer Beliebtheit, und in letzter Zeit, da Strauß Johann Sohn [Band XXXIX, S. 344], des Walzergeigens müde, sich der Operncomposition zuwandte und das Geschäft mit viel Reclame und noch mehr Glück ziemlich erfolgreich betrieb, will man auch in [339] Suppé’s Compositionen eine größere Sorgfalt in der Mache entdecken. Namentlich that er mit der „Fatinitza“ einen glücklichen Wurf, in welcher Oper die frische fröhliche Musik nirgends in Offenbach’sche Frivolität und Banalität ausartet. Sie erfreute sich bald solcher Beliebtheit, daß sie zahlreiche Wiederholungen erlebte und selbst auswärts zu voller Geltung kam. So wurde sie z. B. auf dem Friedrich Wilhelmstädter Theater in Berlin über sechzigmal bei stets vollem Hause gegeben. Suppé ist als Compositeur ungemein fruchtbar. Schon 1871, im Jahre seines Jubiläums, belief sich die Zahl seiner Compositionen auf mehr denn 200 Nummern, und ist dieselbe jedenfalls bis zur Stunde um ein Beträchtliches gestiegen. In nachstehender Uebersicht hat Herausgeber die durch den Druck veröffentlichten Compositionen, so weit dies aus den vorhandenen Katalogen der gedruckten Musikalien möglich war, zusammengestellt, voraus aber geht ein Verzeichniß der Opern, Operetten und sonstigen Stücke, zu welchen Suppé die begleitende Musik geschrieben. Auf Vollständigkeit macht diese Arbeit wohl nicht Anspruch, aber kein einigermaßen belangreiches Werk dürfte darin fehlen und wo es mir möglich war, fügte ich auch das Jahr der Aufführung bei und machte jene, von denen Partituren oder aber beliebte Nummern daraus im Druck erschienen sind, durch Sternchen (*) kenntlich. Daß Suppé auch vieles, was noch nicht in den Druck gelangte, geschrieben, bedarf kaum einer besonderen Erwähnung; namentlich ist dies bei Compositionen der Fall, welche er jenen Künstlergesellschaften, denen er als Mitglied angehörte, gewidmet hat. So kennt Herausgeber mehrere Compositionen, die Suppé für die Künstlergesellschaft: „Die Ritter von der grünen Insel“, welcher derselbe seit ihrem Bestande angehört, geliefert hat und die nicht zu des Meisters schlechtesten Arbeiten zählen, aber nie gedruckt wurden, weil sie Eigenthum der Gesellschaft sind, in deren nicht uninteressanten Sammlungen (Musikalien, Kunstblätter, Chargen und Caricaturen der Mitglieder, Autographe) sie aufbewahrt werden. Es mag aber doch manches daraus auf Schleichwegen in unberechtigte Hände gekommen sein, denn Herausgeber hörte verschiedene dieser Compositionen von reisenden Tiroler Sängern – unter anderen von der bekannten Gesellschaft Rainer – öffentlich vortragen. Daß Suppé auch in der Kirchenmusik sich versuchte, bezeugt seine bei Spina in Wien 1877 erschienene „Missa dalmatica“. Aber auch noch ein anderes größeres Tonwerk dieser Richtung ist dem Herausgeber bekannt, nämlich das Oratorium „L’ estremo Giudizio“, dessen Aufführung im Jahre 1860 in Zara beabsichtigt wurde. Dasselbe besteht aus 12 Nummern: 1. Requiem, 2. Dies irae, 3. Tuba mirum, 4. Rex tremendae, 5. Recordare, 6. Refutatis maledictis, 7. Lacrymosa, 8. Domine Jesu, 9. Hostias et preces, 10. Sanctus, 11. Benedictus und 12. Agnus Dei und Ab. Giovanni Devich gibt davon in der Zaratiner Zeitschrift „La voce dalmatica“ (1860, Nr. 17) ausführlichen Bericht. Die Fachkritik hat unseren Compositeur als solchen nicht mit Glacéhandschuhen angefaßt und insbesondere erhob sich Ed. Hanslick in geharnischter Weise gegen denselben. Wie immer treten auch hier die von dem Fürsten Czartoryski redigirten und für die Musikkritik competenten „Recensionen“, [340] ehemals unter dem Titel: „Monatschrift für Theater und Musik“ erschienen, vermittelnd ein, indem sie anerkennen, daß Suppé eine Reihe von Jahren an seinem bescheidenen Directionspulte an der Wien als Dirigent (auch während der großen „Meyerbeer-“ und der unvergeßlichen „Lind-Periode“) wie als Componist verdienstlich gewirkt. Ihm war es gelungen, in der Vorstadt ein verhältnißmäßig gutes Orchester heranzubilden und zusammenzuhalten, das dann freilich in den folgenden Jahren durch Arenaverhältnisse völlig zu Grunde gerichtet wurde. Seine Coupletmusik in den Possen gehört unstreitig zu dem Besten, was je in dieser Gattung geliefert worden ist. Die Musik zu: „Der Krämer und sein Commis“, „Unter der Erde“, „Die Brautfahrt des Teufels“ und vielen anderen Stücken ist mit Recht populär geworden, von seinen Ouverturen und Melodrambegleitungen sind einige sehr hübsch gemacht, seine Oper aber, „Das Mädchen vom Lande“, unter Pokorny (Vater) an der Wien gegeben, enthält mehrere recht treffliche Nummern, unter andern ein sehr wirksames komisches Terzett. Ueber allen aber steht, wie dies bereits oben bemerkt wurde, sein Werk „Fatinitza“, an welches sich ebenbürtig sein jüngstes: „Boccaccio“, auch auf auswärtigen Bühnen mit bestem Erfolge gegeben, anschließt. Suppé, jetzt 60 Jahre alt, erfreut sich noch zur Stunde rüstiger Gesundheit und unermüdlicher Schaffenskraft. Nach gedruckten Mittheilungen aus dem Jahre 1874 betrug die Gesammtzahl der Compositionen damals über tausend Werke, darunter zwei große Opern, 165 dreiactige Possen, eine Messe, ein Psalm, ein Requiem.

I. Alphabetische Uebersicht der beliebtesten Opern, Operetten und sonstigen Stücke, zu denen Suppé die Musik componirte. (Der Stern (*) bedeutet, daß von dem Tonstücke die Partitur oder beliebte Nummern gedruckt sind. *„’s Alräunerl“. – „Die alte Schachtel“. Lebensbild (1865). – *„Angeplauscht“. Schwank. – „Bädeker’s Reisehandbuch“ (1863). Die Musik gemeinschaftlich mit A. Conradi. – *„Banditenstreiche“. Komische Operette. – „Boccaccio“. Komische Oper (1879). – „Das Corps der Rache“. Komische Operette (1864). – *„Der Dumme hat’s Glück oder dumme Streiche“. Posse. – „Dinorah oder die Turnerfahrt nach Hütteldorf“. Curiose Oper in drei Spektakeln. – *„Dichter und Bauer“. – „Der Ehemann in der Baumwolle“. Schwank mit Gesang (4. Nov. 1865). – *„Flotte Bursche“. Komische Operette. – *„Die Frau Meisterin“. Komische Zauberoperette (1868). – *„Die Flucht des Schwarzen“. – *„Fatinitza“. Komische Oper (5. Jänner 1876). – „Freigeister“. Operette (23. October 1866). – *„Der falsche Teufel“. Zauberposse. – *„Die Heimkehr von der Hochzeit“. Posse. – *„Die Irrfahrt ums Glück“. – „Eine Judenfamilie“. Charaktergemälde (1859). – „Isabella“. – „Judas im Frack“. Volksstück (1863). – *„Der Krämer und sein Commis“ (October 1844). Vergleiche über dieses Stück, in welchem eigentlich dieses großes Aufsehen erregte, die Biographie von Friedrich Kaiser Bd. X, S. 369, unter Jahr 1844. – „Der letzte Gulden“. Volksposse (1866). – *„Liebe und Polizei oder ohne obrigkeitliche Bewilligung“. – *„Leichte Cavallerie“. Komische Operette (21. März 1866). – *„Das Mädchen vom Lande“. Oper. – *„Meister Winter“. Märchen. – *„Ein Morgen, ein Mittag, ein Abend in Wien“. – *„Die Müllerin von Burgos“. Vaudeville. – *„Ein Musikant“. – *„Paragraph 3. – *„Das Pensionat“. Komische Oper (28. September 1863). – *„Der Pfeilschütz“. – *„Pique-Dame“. – *„Die schöne Galathée“. Komisch-mythologische Oper. – „Franz Schubert“. – *„Sie ist verheiratet“. – „Schlechte Mittel, gute Zwecke“. Posse (1868). – *„Des Teufels Brautfahrt“. [341] – *„Tannenhäuser“. Dramatisches Gedicht. – „Tantalus-Qualen“. – *„Tricoche und Cacolet“. Posse. – „Ueberall Geister“. Schwank (1863). – *„Unter der Erde“. – *„Unterthänig und unabhängig“. – *„Ein weiblicher Dämon“. Lebensbild. – „Wintermärchen“. – *„Zehn Mädchen und kein Mann“. Komische Operette. –
II. Uebersicht der gedruckten Compositionen des Capellmeisters Franz von Suppé. An Emma. Gedicht von Fr. von Schiller. Für eine Singstimme, mit Pianoforte und Violoncell (oder Waldhorn) (Wien 1844, Mechetti). – Der Pfeilschütz. Einzelne Stücke (Wien 1844, Witzendorff). – Humoristische Variationen über das beliebte Fuchslied (Wien, Haslinger). – Weinlese-Tanz. Aus dem Schwank „Angeplauscht“ (Wien, Müller). – Der Gefangene. Von L. Hold. Für eine Singstimme, mit Pianoforte und Waldhorn (oder Violoncell oder Viola oder Flöte) (Wien, Glöggl). – Lied für die Nationalgarde. Von I. F. Castelli. Op. 34 (Wien, Haslinger). – Angeplauscht. Schwank (Wien, Müller); Nr. 1, Duettino: „Wir zwei beide kommen heute“; – Nr. 2, Couplet: „Der Plutzer ist fertig“; – Nr. 3, „Ja, wenn der Mensch nur etwas hat“. – Der Krämer und sein Commis. Posse (Wien, Diabelli); Nr. 1, Lied: „Da g’hört doch a bisserl a Wahnsinn dazu“; – Nr. 2, Lied: „Was soll man da sagen – man lächelt dazu“; – Nr. 3, Lied: „Es kann nicht so bleiben – es muß anders wern“. – Der Dumme hat ’s Gluck oder: Tolle Streiche. Posse; Nr. 1: Entréelied („So hab i halt“) und Couplet („Nein, da mach i“); – Nr. 2: Entréelied („Ein Kreuzer“) und Couplet („Ja, Früchte, die verboten“); – Nr. 3: Ungarischer Gesang („Theure Heimat“); – Nr. 4: „Holländer-Tanz“; – Nr. 5: „Ungarischer Tanz“ (Wien, Diabelli und Comp.). – Das Mädchen vom Lande. Oper (Wien, Haslinger); Nr. 1, Romanze (Tenor): „Gefangen saß ein Rittersmann“; – Nr. 2, Duett (Tenor und Baß): „Ach, Erbarmen“; – Nr. 3, Terzett (Sopran, Tenor und Baß): „Ei, das macht sich pikant“; – Nr. 4. Gebet-Arie (Sopran): „O Madonna“; – Nr. 5, Terzettino und Duett (Sopran, Tenor und Baß): „Ei, darf ich fragen“; – Nr. 6, Duettino und Terzett (drei Bässe): „Denken, immer denken“; – Nr. 7, Introduction und Arie (Sopran): „Neugierde sticht“; – Nr. 8, Aria-Finale (Sopran): „Auf weitem Meer“. – Die Müllerin von Burgos. Vaudeville (Wien, Witzendorf); Nr. 1, Eintritt der Susanne: „Was mich entzückt“; – Nr. 2, Schlummerlied mit Chor: „Ein Stündchen Ruhe“; – Nr. 3: Arie der Susanne: „Wird mir mein Werk gelingen?“; – Nr. 4: Müllerlied: „Die Welt hab’ ich gesehen“. – Der Pfeilschütz. Clavierauszug (Wien, Witzendorf). – Sie ist verheiratet. Romantisch-komisches (Original-) Charakterbild (Wien, Haslinger); Nr. 1: „O Vater, uns hungert“; – Nr. 2, Sprichwörterlied: „Es gibt in uns’rer Lit’ratur“; – Nr. 3, Genial-Lied: „Mama hat ein Söhnlein“; – Nr. 4, Geduldlied: „Es kommt ein Client“. – Des Teufels Brautfahrt. Zauberposse (Wien, Haslinger); Lied: „Da soll der Teufel Teufel sein“; – Lied: „Ja wenn der Esel z’ glücklich ist“. – Unter der Erde. Charakterbild (Wien, Haslinger); Entréelied: „Nein, es ist zu viel“; – Lied: „O Freunderl, zieh’ g’schwind“; – Lied: „Ja so was ist gewiß modern“; – Lied: „Der Mensch soll nicht stolz sein“; – Lied: „Das möcht’ ich halt wissen“. – Unterthänig und unabhängig. Zeitgemälde (Wien, Haslinger); Lied: „Das kommt all’s vom März“; – Lied: „Ah na, nein, das ist wider die Menschennatur“. – Zwei Gedichte. In der österreichischen Volksmundart. Von A. von Klesheim (Wien, Haslinger). („’s Deanderl am Bach“ – „Das is a Wunda“) Op. 32. – Der Gondolier. Von M. G. Herbert. – Die treue Liab. Gedicht in österreichischer Mundart von F. Darnaut. Op. 33 (Wien, Haslinger). – Was ich jetzt sein möchte. Populäres Lied in Wiener Mundart von I. F. Castelli. Op. 35 (ebd.). – Die Universität. Von L. A. Frankl. Op. 36 (ebd.). – Die Flucht des Schwarzen. Ballade von C. Elmar. Op. 38 (ebd.). – Das waren die braven Studenten. Von A. Buchheim. Op. 39 (ebd.). – Lieder-Cyclus („Des Greises Traumlied“ – „Gedenke mein“ – „Scheiden. Leiden“ – „Der Geistertanz“ – „Weine nicht“). Op. 40 (ebd.). – Die G’fälligkeit. In österreichischer Mundart. Von Bar. von Klesheim (Wien, Glöggl). – ’s Meisterwerk. Lied in österreichischer Mundart. Von Bar. von Klesheim (Wien, Müller). [342]Ringerl und Röserl. In österreichischer Mundart. Von Bar. von Klesheim (Wien, Haslinger). – Weine nicht! Von C. Cerri (Wien, Haslinger). – Gruß aus Süden an Ungarn. Original-Duett für zwei Violinen, mit Pianoforte (Wien, Glöggl); – ’s Morgenfensterln. Lied, übertragen von A. Franta (Wien, Glöggl). – Bilder und Kinder-Märchen. Von Bar. von Klesheim (Wien, Glöggl); Nr. 1: „Einzugs-Marsch“; – Nr. 2, „Evolutionen“; – Nr. 3: „Herr Jegerle-Polka“; – Nr. 4: „Ländler“. – Schwäbischer Tanz. Aus dem Singspiele „Dame Valentin“ (Wien, Glöggl). – Pech-Quadrille (ebd.). – Tannenhäuser. Dramatisches Gedicht (Wien, Glöggl); – „Tanz der Irrlichter“; – „Spiegeltanz“. – Wo steckt der Teufel. Quadrille (ebd.). – Einzugs-Marsch. Aus dem dramatischen Gedicht „Tannenhäuser“ (Wien, Glöggl). – Marsch. Aus der Posse „Trommel und Trompete“ (ebd.). – An eine Lerche. Für eine Singstimme, mit Pianoforte und Flöte (Wien, Glöggl). – ’s Alräunerl. Ariette: „Dort, wo die Schneeberg’“ („Mein Oesterreich)“ (Wien, Haslinger). – Ein Musikant. Charakterbild. Engerl-Lied: „’s hat jeder sein Engerl“ (Wien, Glöggl). – Die Heimkehr von der Hochzeit. Posse. Entréelied: „Das Ledigbleiben hab ich satt“ (ebd.). – Der falsche Teufel. Zauberposse. Lach-Couplet: „Das Leben ist was Eigenes“ (Wien, Glöggl). – Weine nicht. Op. 40 (Wien, Haslinger). – Bete für mich. Von C. Cerri (Wien, Glöggl). – ’s Dirndl als Concertsängerin. Gedicht in österreichischer Mundart (ebd.) – Du fragst, warum? (ebd.). – Die G’fälligkeit. Gedicht in der österreichischen Volksmundart (ebd.). Die letztgenannten fünf für eine Singstimme, mit Begleitung des Pianoforte. – Das letzte Lied. Für Sopran (oder Tenor) (ebd.). – Die schönste Melodie. Für eine Singstimme, mit Begleitung des Pianoforte (ebd.). – Des Schiffers Abendlied. Für Sopran (oder Tenor) (ebd.). – Ouverture aus „Pique-Dame“ (Leipzig, Siegel). – Symphonische Phantasie über Motive aus Werken von Ernst Herzog zu Sachsen. Arrangirt von K. Konradin (Wien, Spina). – Holz und Stroh. Polka aus der Operette „Zehn Mädchen und kein Mann“ (Wien, Spina). – Künstler-Ball-Polka (ebd.). – Tanz aus der komischen Operette „Flotte Bursche“ (ebd.). – Schiller-Marsch. Aufgeführt bei dem Festzuge zur 100jährigen Jubelfeier von Schiller’s Geburt (Wien, Spina). – Der falsche Teufel. Zauberposse. Clavierauszug (Wien, Glöggl). – Das Pensionat. Komische Operette. Clavierauszug (Wien, Glöggl). – Alla Vergine. Canto sacro dell’ Abb. G. Devich pour 2 S. e Ca Pfte. (o fisarm.) (Wien, Spina). – Vierstimmige Vocalchöre. Für Männerstimmen (Wien, Spina); Nr. 1: „Sehnsucht“ („Desio“). Tenorsolo mit Brummst.; – Nr. 2: „Ich liebe dich so sehr“ („Mi son inamorà“); – Nr. 3: „Der Schiffer“ („Il battelier“); – Nr. 4: „Herr Pierin und Margarethe“ („Signor Pierin e Margarita“); – Nr. 5: „Ruhe sanft!“ („Pace a te!“), mit vier Pos.; – Nr. 6: „Wiederseh’n“ („Revivrem“). – Flotte Bursche (Wien, Spina); Nr. 1, Introduction und Couplet mit Chor: „Bei der vollen Flasche“; – Nr. 2: Entrée und Ariette: „Unser Retter kommt geflogen“; – Nr. 3/a, Klopflied: „Klopfgeister zu beschwören“; – Nr. 3/b, Duettino: „Du willst scheiden“; – Nr. 4, Quintett: „Ach lieber Herr Student“; – Nr. 5, Lied: „Was der Mensch auf Gottes Erde“; – Nr. 6, Ariette: „Il mio cuore hai legato“; – Nr. 7, Englisches Duettino: „John take care keep behind me“; – Nr. 9, Schlußgesang (Quintett und Chor): „Wo flotte Bursche sich vereinen“. – Introduction und Ariette („Die Jungfer Margarita“). Als Einlage zu Offenbach’s Operette „Die Seufzerbrücke“, Mit Chor ad lib. (Wien, Spina). – Die schöne Galathée. Komisch-mythologische Oper (Wien, Spina); Nr. 1, Präludium und Kirchenchor: „Mutter, vor deinem Bilde“; – Nr. 2, Ballade und Tanz: „Wenn in des Mondes bläulichem Schein“; – Nr. 3, Ständchen und Ensemble: „Wenn des Mondes Licht“; – Nr. 4, Duett: „O Pein! ach der Gedanke“; – Nr. 5, Quartett: „Gute Nacht“; – Nr. 6, Melodram und Septett: „Hör’ meiner Lieder tiefen Liebeslaut“; – Nr. 7, Spottchor: „Eilet schnell“; – Nr. 8, Finale. – Pique-Dame (Wien, Spina); Nr. 1, Introductionslied (Tenor): „Ich seh’ dein Auge fragen“; – Nr. 2, Ariette (Alt): „Sorgend mit treuem Sinn“; – Nr. 10, Schluß-Cabalette (Solo und Chor): „Der Liebe Wundermacht“. – Meister Winter. Märchen. Schlittenlied: „Liegt im Thal der Schnee“ (Wien, Spina). – Zehn Mädchen und kein Mann (Wien, Spina); Nr. 1, [343] Introduction, Stiefelputzerlied: „Ich und mein Herr“; – Nr. 2, Einzug der Mädchen: „Hervor in Reih’ und Glied“; – Nr. 3, Complimentirlied: „Seht dort das feine Herrchen“; – Nr. 4, Entrée de Paris: „Der Frühling ist kommen“; – Nr. 5, Duett: „Lieber Herr, sei’n Sie willkommen“; – Nr. 7/a, Tirolienne (zwei Solo). – „Wenn in der Fruah die Sonn’ am Himmel“; – Nr. 7/b, Englische Ariette: „O go with me away“. – Jahreszeiten. Für eine Singstimme, mit Begleitung des Pianoforte (Wien, Spina). – Des Schiffers Abendlied (ebd.). – Das Todtenhemd (ebd.). Diese beiden für Solo oder Tenor. – Gesänge-Cyclus, mit Pianoforte (Leipzig, Siegel); Nr. 1, Der Kaisersoldat: „Die Alpe ragt schweigend hinauf in die Nacht“, Ballade; – Nr. 2, Sonst nichts? („Die Beichte“): „Tritt näher“, für Bariton; – Nr. 3, Die Seelenwanderung: „Ein Hirsch, der war gar viel geplagt“, Couplet für eine Singstimme; – Nr. 4, Die drei Küsse: „Mein Herzerl war klein noch“; – Nr. 5: „Wenn du noch eine Heimat hast“, für Bariton; – Nr. 6, Liebestraum: „Kosen in lauer Frühlingsluft“, für eine Singstimme; – Nr. 7, Der Dorfpater: „Ein strammer Bursche dieser Pater“, für Tenor; – Nr. 8, Liebesfrühling: „Wie einst auf grünen Matten“, für Tenor; – Nr. 9, Der Speisezettel: „Feine Bouillon mit Hirn-Hachée“, komisches Terzett, für Sopran, Tenor und Baß; – Nr. 10, Gottessegen: „Nettchen, ein gar keusches Töchterlein“, für eine Singstimme; – Nr. 11, Vormund und Mündel: „Kraft meiner Pflicht als Vormund“, komisches Duett, für Sopran und Baß; – Nr. 12: „Liebeslust, Himmelslust“, Lied für Mezzosopran; – Nr. 13: „Glöckchen-Duettino, für zwei Soprane; – Nr. 14: „Das alles ist Geschwindigkeit“, Couplet für eine Singstimme“; – Nr. 15: „Ich bin Professor“, Entrée-Ariette (Tenor) aus „Banditenstreiche“; – Nr. 16: „Die Börse, die Dose“, Terzett (drei Tenore) aus „Banditenstreiche“; – Nr. 17: „Morgen werde ich dein Gatte“, Duett (Sopran und Tenor); – Nr. 18: „Glimmt ein Feuer irgendwo“ (Baß); – Nr. 19, Savoyardenlied und Duettino (zwei Soprane): „O reicht ein Almosen“; – Nr. 20: „Rauschend auf dem Pflaster“, Duett (zwei Soprane); – Nr. 21: „Steigt mir der Wein so in den Kopf“ (Tenor); – Nr. 22: „Wann ich mich so anschau“ (Baß); – Nr. 23, Schnarch-Terzett für drei Männerstimmen: „Küsse, Träume“; – Nr. 24: „Der Wein hat doch a eigne Schneid“ (Tenor); – Nr. 25, Traumlied: „Sah einst im Traum ein Bächlein“ (Sopran); – Nr. 26: „Komm, o Holder, laß uns scherzen“, Duett für Sopran und Tenor. – Banditenstreiche. Komische Operette. Clavierauszug (Leipzig, Siegel). – Die Frau Meisterin. Komische Zauber-Operette. Clavierauszug (ebd.). – Die Irrfahrt ums Glück (ebd.). – Leichte Cavallerie (ebd.). Die beiden letztgenannten Ouverturen für Orchester. – Liebe und Polizei, oder ohne obrigkeitliche Bewilligung: „Still, nur leise und nur gemach“. Komischer Männerchor mit Pianoforte (Glocke, Triangel, kleine Trommel, zwei große und zwei kleine Cymbeln ad lib.) (ebd.). – Ein Morgen, ein Mittag, ein Abend in Wien. Ouverture für Orchester (Leipzig, Siegel). – Ouverturen (für Orchester) aus: „Pique-Dame“ (ebd.); – „Franz Schubert“ (ebd.); – „Tantalusqualen“ (ebd.); – „Des Wanderers Ziel“ (ebd.); – „Flotte Bursche“ (ebd.); – „Dichter und Bauer“ (ebd.); – „Die schöne Galathée“ (ebd.); – „Isabella“ (ebd.); – „Paragraph 3“ (ebd.), – und „Zehn Mädchen und kein Mann“ (ebd.) – Die Flucht des Schwarzen (II negro in fuga): „Ich bebe vor Grimm, ich schäume vor Wuth“, Ballade für eine Singstimme, mit Pianoforte; – „Aber sunst is er g’sund“ („Ach der fromme Innocentius“), humoristischer Männerchor, mit Pianoforte (Wien, Schreiber). – Ahan! „Ein Fräulein schwärmt nur für die Tugend allein“. Couplet für eine Singstimme, mit Pianoforte (ebd.). – II primo amore. Idylle für Flöte, mit Streichquartett (ebd.). – Die Brüder. „Salus tibi, o confrater!“ Komisches Duett für Bariton und Baß (ebd.) – Die Busserln. „Ich weiß nicht, ein Busserl, das schmeckt halt so gut“. – Coquettir-Lied. „Die Eva, die grundbücherlich“. Die zwei letztgenannten für eine Singstimme, mit Pianoforte (ebd.). – Ein weiblicher Dämon. Lebensbild von Anton Langer; Nr. 1, Couplet: „Ei’n ordentlichen Wiener schenirt so was nicht“; – Nr. 2, Couplet: „So pfirt’ Ihna Gott und bleiben’s recht g’sund“; – Nr. 3, Lied: „Nur am Land ist die Tugend und Unschuld zu Haus“; diese drei Nummern für eine Singstimme, mit Pianoforte (Wien, Schreiber). – Fort [344] mit Schaden. „Hosen, Hemden, alte Röck’“, für Männerchor, mit Pianoforte (ebd.). – Die schöne Galathée. Operette. Arrangirt für Pianoforte (ebd.). – Zwei Gedichte in niederösterreichischer Mundart. Für eine Singstimme, mit Pianoforte; Nr. 1, Mein liabst’s Obst: „Zwoa Kerschen, zwoa Aepfel“; – Nr. 2, Wo ich schlafen möcht: „I schlaf nit gern in Heu“ (ebd.). – Leichte Cavallerie. Komische Oper. Clavierauszug (ebd.); Ouverture (ebd.). – Ländlich, sittlich. „In einer Stadt in Oesterreich“. Humoristisches Lied für eine tiefere Stimme, mit Pianoforte (ebd.). – Mahnung. „Alles wagt und strebt, hoffnungsvoll belebt“. Männerchor, mit Pianoforte (ebd.). – Lieder und komische Gesänge. Für eine Singstimme, mit Pianoforte (Wien, Schreiber); Nr. 1, Schimpf-Couplet: „Schimpfen ist das allererste“; – Nr. 2, Endreime deutscher Volkslieder: „Die Sali hat ein Cürassier“; – Nr. 3, Die Gewissen – hinter den Coulissen: „Die Welt ist ein Theater“; – Nr. 4, Du hast mich nie geliebt: „Ein Jüngling ew’ge Treue schwört“. – Potpourri. Nach beliebten Motiven der komischen Operette „Cannebas“. Mit Pianoforte (ebd.). – Couvertirte Staatstänze. „Stimmet an, Brüder all’“. Chor für Männerstimmen, mit Pianoforte, kleiner und großer Trommel, Triangel und Tschinellen. Clavierauszug (ebd.). – Iberisches Ständchen. „Lausche meinen Tönen“. Für Sopran (oder Tenor), mit Pianoforte (ebd.). – Die Temperamente der Liebe. „Melancholisch hingegossen“. Für eine Singstimme, mit Pianoforte (ebd.). – Tricoche et Cacolet. Posse: Nr. 1, La Musetta: „M’alzo col sol e vo girando. Canzonetta montanina“, für eine Singstimme, mit Pianoforte; – Nr. 2, Walzer für Pianoforte; – Nr. 3, Quadrille für Pianoforte (ebd.). – Das Vergißmeinnicht. „Die Blume, die am Bachesrand“. Für Sopran (oder Tenor), mit Pianoforte (ebd.). – Apotheose Mozart’s. Melodram. Text von Weil. Musik von Suppé (Hilaria, 17. April 1868) (Selbstverlag des Vereins „Hilaria“, gedruckt bei J. Stöckhölzer von Hirschfeld in Wien, 4°.). – Zehn Mädchen und kein Mann. Komische Operette. Einlagen: a) Trinklied: „Stimmet ein, nehmt das Glas“, für Solo und einstimmigen Chor; – b) Canto popolare italiano: „Sotto l’albero ben fiorito“; – c) Böhmischer Gesang: „Naše zpěvy“, die beiden letztgenannten für Sopran und Alt, mit Pianoforte: – d) Guillaume-Walzer: „Welche Lust füllt die Brust“; – „Dolce amor recca al cuor“, für Sopran, mit Pianoforte (Wien Schreiber). – Der Zeitungsbock. „Herr Rindel ist ein g’scheidter Mann“. Für Männerchor, mit Pianoforte. – Drei neue Einlagen zu der Operette „Die Frau Meisterin“, mit Pianoforte (Leipzig, Siegel); Nr. 1, „Liebeslust Himmelslust“, für Mezzosopran; – Nr. 2, Glöckelchen-Duettino: „Wenn draußen so der Morgen graut“, für zwei Soprane; – Nr. 3, „Das alles ist Geschwindigkeit und keine Zauberei“, für Tenor. – Ouverturen. Für Pianoforte zu vier Händen, zwei Bände (Leipzig, Peters). – Unser Prater. „O wie süß ruht sich’s im Schatten“, für Männerchor, mit Begleitung des Pianoforte (Wien, Schreiber). – Heimat und Liebe. „Man zieht oft fern“. Für eine Singstimme, mit Pianoforte (ebd.). – Marche des Brahmines. P. Piano à 4 m. (ebd.). – Ouverture aus „Paragraph 3“. Für Pianoforte zu vier Händen (München, Aibl). – Ouverture aus „Tricoche und Cacolet“. Für Orchester (Leipzig, Siegel). – Ouverture zu „Dichter und Bauer“ (München. 1876, Aibl). – Fatinitza. Operette (deutsch und italienisch) (Wien 1876, Spina); Nr. 1, Introduction: „Halt, wer da?“; – Nr. 2, Traumlied: „Warum mußtet ihr mich wecken“; – Nr. 3, Reporterlied: „Ein Reporter ist’ ein Mann“; – Nr. 6, Entrée des Generals „Himmel, Bomben, Element!“; – Nr. 7, Duettino: „Woll’n Sie mich lieben“; – Nr. 9, Schlitten-Arie: „Welche Lust beim Spiel der Flocken“; – Nr. 10, Quartett: „Eine Zukunft winket dir“; – Nr. 13, Couplet: „Reformen thut Noth“; – Nr. 14: Melodram; – Nr. 16, Duett: „Mein Herz, es zagt“; – Nr. 18, Kismet-Duettino: „Jeder Trinker ist anfangs nüchtern“; – Nr. 21, Glocken-Arie: „Glockenklänge künden Frieden“; – Nr. 22, Duettino: „Um Fatinitza’s Spur“; – Nr. 23, Terzett: „Dich wieder zu seh’n“. – Fatinitza-Marsch. Nach Motiven der gleichnamigen Operette (ebd.). – Fatinitza- (Reporter-) Polka. Wie oben (ebd.). – Die schöne Galathée. Komische Oper. Clavierauszug (Leipzig, Peters). – Ouverture aus „Die Irrfahrt ums Glück“. Für Militärmusik (Leipzig, Siegel). – Ouverture aus „Pique-Dame“. Für Militärmusik (Leipzig, Siegel). – [345] Ouverture aus „Tricoche und Cacolet“. Für kleines Orchester (ebd.). – Ouverture zu „Die Frau Meisterin“. Arrangirt für Militärmusik (Leipzig, Siegel). – Das Lied vom „Pst“. „Ich nenn’ Euch einen lieben Laut“. Für eine Singstimme, mit Pianoforte (Wien, Brüder Winter). – Sonst nichts? („Die Beichte“) „Tritt näher! Der Herr vergibt dem reu’gen Kind“. Für Tenor, mit Pianoforte (Leipzig, Siegel). – Das Frauenherz. „O Frauenherz, so licht und rein“. Für eine Singstimme, mit Pianoforte (Wien, Spina). – Missa dalmatica, quam terna virili voce pulsantibus organis concinendam... (Wien 1877, Spina). – Liebes-Walzer. „Wenn uns sehnsuchtsvoll die Liebe drückt“. Aus der komischen Operette „Lohngelb“. Für eine Singstimme, mit Pianoforte (Wien, Spina).
III. Porträte und Chargen. 1) Unterschrift: „Franz von Suppé“. Weir (gez.). Im Witz- und Spottblatt „Kaktus“. 1875, Nr. 5. – 2) Ueberschrift: „Franz von Suppé“. Klič 1871 (gez.), Tomassich sc. Im „Floh“, Nr. 19, vom 7. Mai 1871. – 3) Ueberschrift: „Franz von Suppé“. Ig. Eigner (lith.). In der „Bombe“ vom 2. Februar 1879, Nr. 5 [Suppé’s bestes und ähnlichstes Bildniß]. – 4) Ueberschrift: „Franz von Suppé“. Studnitzka (lith.). In der von C. M. Ziehrer herausgegebenen „Deutschen Musik-Zeitung“ (Wien, 4°.) I. Jahrg. (1874), Nr. 10. – 5) Auf einem Blatte zur Operette „Der Teufel auf Erden“. Illustrirt von Zadnik. In den von Klič herausgegebenen „Humoristischen Blättern“, 13. Jänner 1878, Nr. 2, S. 4.
IV. Quellen zur Biographie. Neues Universal-Lexikon der Tonkunst. Angefangen von Dr. Julius Schladebach, fortgesetzt von Eduard Bernsdorf (Offenbach 1861, André, gr. 8°.), Bd. III, S. 677. – Monatschrift für Theater und Musik. Herausgeber Joseph Klemm [recte die Fürsten Czartoryski] (Wien, 4°.) IV. Jahrg. (1858), S. 102 und 165. – Recensionen und Mittheilungen über Theater und Musik (herausgegeben von den Fürsten Czartoryski, Wien, Wallishausser [Klemm], 4°.) VIII. Jahrgang (1862), S. 50. – Allgemeine Zeitung (Augsburg, Cotta, 4°.) 1876, Nr. 329, Beilage, in der Rubrik „Verschiedenes“. – Die Presse (Wiener polit. Blatt) 1858, Nr. 8, im Feuilleton von Ed. H.(anslik). – La voce dalmatica (Zara, 4°.) 1860, No. 17, p. 138: „L’estremo Giudizio. Oratorio del maestro Francesco de Suppé“. Lettera del Abb. Giovanni Devich.

Anmerkungen (Wikisource)

  1. Vorlage: egen.