RE:Aqua, Aquae 46

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Paulys Realencyclopädie der classischen Altertumswissenschaft
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Band II,1 (1895), Sp. 301
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46) Aquae Helveticae oder Helvetiorum, heute Baden an der Limmat (Schweiz), in der Nähe von Vindonissa. Auf einer in Mettingen bei Baden gefundenen Weihinschrift an die dea Isis heissen die Bewohner vikani Aquenses (Mommsen Inscript. Helvet. 241). Denselben Ort meint vielleicht Tac. hist. I 67 direptus longa pace in modum municipii extructus locus, amoeno salubrium aquarum usu frequens[WS 1]. Erhalten ist der Name AQVIS HEL(veticis) auf Schwertscheiden, deren Fabricant sich Gemellianus nennt und die in verschiedenen Gegenden aufgetaucht sind, CIL III 6017, 2[WS 2]. Castan Revue des soc. savantes des départements 7. sér. IV (daraus Bull. épigr. I 294); zusammengestellt und besprochen von K. Schumacher Korresp. Bl. der Westdeutschen Zeitschr. VIII 136ff. Dazu H. de Villefosse Bulletin de la soc. des antiquaires 1892, 223 (Rev. archéol. XXI 1893, 389).

[Ihm.]

Nachträge und Berichtigungen

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Band S III (1918), Sp. 137
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46) Aquae Helvetiorum, Kiepert FOA XXV Gop; s. Baden bei Zürich.

Anmerkungen (Wikisource)

  1. Tacitus, Historien 1,67: „Er [d. h. Aulus Caecina Alienus] brach eilig auf, verwüstete die Felder, plünderte einen im langen Frieden beinah zu einem Städtchen angewachsenen, wegen seiner schönen Lage und der Vorteile seiner Heilquelle stark besuchten Ort, […]“. Zit. nach: Publius Cornelius Tacitus, Sämtliche erhaltene Werke, unter Zugrundelegung der Übertragung von Wilhelm Bötticher neu bearbeitet von Andreas Schäfer, Magnus Verlag, Essen 2006, S. 127.
  2. Corpus Inscriptionum Latinarum III, 6017