RE:Aristodemos 30

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Paulys Realencyclopädie der classischen Altertumswissenschaft
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Band II,1 (1895), Sp. 925–926
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30) A. von Nysa (FHG III 307. 308. Susemihl Litt.-Gesch. II 183–185. Hillscher Jahrb. f. Philol. Suppl. XVIII 377–379), Sohn des Aristarcheers Menekrates von Nysa (Strab. XIV 650) und der Tochter des Philosophen Poseidonios, [926] Bruder des Stoikers Iason (Suid. s. Ἰάσων), ging wie sein Bruder nach Rhodos und lehrte dort nach Art der rhodischen Nachfolger der Alexandriner Grammatik und Rhetorik zugleich. Von Pompeius als Lehrer seiner Söhne nach Rom berufen, lehrte er hier Grammatik, in hohem Alter kehrte er in seine Vaterstadt zurück, wo der junge Strabon bei ihm Grammatik und Rhetorik hörte, zwischen 50 und 40 v. Chr. Als Aristarcheer huldigte er dem Princip der Analogie (Varro de l. l. X 74); über seine Homerstudien vgl. Schol. Hom. Il. IX 453 und die Vita Homeri in Herm. XXV 453. Seine Ἱστορίαι (Schol. Parthen. 8 ἐν ᾶ Ἱστοριῶν) sind wohl eine Sammlung von Erzählungen gewesen, wie sie auch von dem Grammatiker Parthenios und dem Rhetor Konon in jener Zeit veranstaltet wurden.

Nachträge und Berichtigungen

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Band S I (1903), Sp. 133
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30) Wahrscheinlich hat der lügenhafte Ps.-Plutarch parall. min. 35 an diesen A. gedacht, wenn er einen angeblichen Verfasser einer μυθικὴ συναγωγή anführt.