RE:Metaneira 3

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Paulys Realencyclopädie der classischen Altertumswissenschaft
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Band XV,2 (1932), Sp. [1932 1324]–[1932 1325]
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3) Eine der großen Hetären Athens in der ersten Hälfte des 4. Jhdts., mit Neaira u. a. zusammen [1325] im Besitz der Nikarete, ausgezeichnet durch Schönheit (Hypereid. frg. 17 Bl.) und Witz, von dem Athen. III 107 e. XIII 584f. Proben gibt. Daß sie Geliebte des Isokrates gewesen sei, belegte man durch einen Brief des Lysias (Athen. XIII 592b ; o. Bd. IX S. 2154); Beziehungen zu diesem selbst ergeben sich aus Ps.-Dem LIX 19ff., wonach Lysias sie in die Mysterien einweihen ließ und sie aus Scheu vor seiner Gattin bei einem Freunde unterbrachte. Man hatte auch Briefe des Lysias an sie (frg. 111f. Th. = 255f. S.), kaum echt; frg. 111 ist eine Beleidigung.