Topographia Circuli Burgundici: Sloten

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Topographia Germaniae
Sloten (heute: Sloten / Sleat)
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aus: Matthäus Merian (Herausgeber und Illustrator) und Martin Zeiller (Textautor):
Merian, Frankfurt am Main 1654, S. 106.
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[106] Sloten / ein vestes Städtlein in Frießland / anderthalb Meilen von Staveren / und 2. von Sneck gelegen / so Anno 1523. erobert / und verwüstet / aber Anno 82. hernach / von den Friesischen Ständen wieder bevestiget worden. Hat nahend den Arm der Suyder-See; und ist das Haupt deß Theils von Westergöw / so Ager Geestanus genannt wird. Hat einen Wall / Bollwerck / und Graben / auch ein grosses Wasser / so dardurch rinnet / und in die Suyder-See fällt: Item 2. Thor zum Land / aber nur eine Kirchen / und einen Prediger ums Jahr 1615. gehabt; wie Emmius de Repub. Frisior. inter Flevum et Lavicam, fol. 65. schreibet. Sihe auch den 4. Theil deß G. Braunen Theatri Urbium, und C. Ens in delic. apodem. per Germaniam, p. 201. und corrigire daselbst das jenige / so sich der Zeit anders befindet / aus dem gemeldten Emmio.