Topographia Electoratus Brandenburgici et Ducatus Pomeraniae: Culmensee

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Topographia Germaniae
Culmensee (heute: Chełmża)
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aus: Matthäus Merian (Herausgeber und Illustrator) und Martin Zeiller (Textautor):
Merian, Frankfurt am Main 1652, S. 14.
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Culmensee / Colmensee /

Eine Stadt / auch in dem gedachten Land Culmigeria gelegen / alda der Bischoff von Culm / wie oben gesagt / meistentheils Hoff hält; der auch der Bischoff von Löbau (dieweil über beede angräntzende Landschafften / das Cölmische / und Lobauische / in dem Geistlichen / gesetzt ist / und bißweilen zu Löbau sich auffhelt) genant wird. Gedachter Cromer setzet den Anfang deß Bisthums / wie oben beym Culm gemeldt / ins 1222. Jahr / als Hertzog Conrad in der Masau / durch Hülff der Teutschen Herren / beede besagte Landschafften wieder erobert. Aber Hennenberger saget / daß die Stadt Culmensee erst Anno 1252. gebauet worden / und deß Stiffs Anfang ein Closter gewesen / so Jutta / die Mutter Meinicken von Querfurt / deß dreyzehenden Land-Meisters in Preussen gestifftet / darinn sie lige / als sie zuvor neun Söhne auff einmal geboren / deren acht ?? hat erträncken lassen wollen; die aber wunderbarlich erhalten worden seyn.