Topographia Superioris Saxoniae: Cranichfeld

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Topographia Germaniae
Cranichfeld (heute: Kranichfeld)
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aus: Matthäus Merian (Herausgeber und Illustrator) und Martin Zeiller (Textautor):
Merian, Frankfurt am Main 1650, S. 38.
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Cranichfeld.

Ein Marcktfleck / oder / wie theils sagen / Stättlein / vnd Bergschloß / an der Ilm / in Thüringen / auff ein halbe Stundt von Tanroda / vnd bey drithalb Meylen von Erfurt / gelegen; darzu eine Herrschafft gehörig ist; daran / wie man berichtet / ein Herr von Mörspurg theil; Sonsten aber sich Herr Crafft / Graf zu Hohenlohe / etc. davon geschrieben hat. Die Herren Reussen / Herren von Plawen / nennen sich auch von Cranichfeld. Ob es nun dieses / oder ein anders / seyn mag / dazu bedörffte man mehrern Bericht. Vmbs Jar 1332. kamen die von Erfurt für das Stättlein Krannichfeld (sagt ein geschriebene Thüringische Chronick /) das ware der Herren von Schwartzburgk / vnnd stiessen dasselbe mit Fewer an / vnnd verbrandten mehr dann 60. Menschen darinn. Iohannes Bange / in seiner Thüringischen gedruckten Chronick / setzet diese Geschicht ins 1335. Jahr / welches auch Dresserus thut.