RE:Ambitarvius

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Paulys Realencyclopädie der classischen Altertumswissenschaft
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Band I,2 (1894), Sp. 1800
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Ambitarvius vicus supra Confluentes, gelegen im Gebiete der Treveri. Hier soll nach Plinius Secundus (bei Suet. Calig. 8) Agrippina den Caligula geboren haben, was Sueton widerlegt. Vielmehr wird es der Geburtsort der Drusilla sein. Die Örtlichkeit lässt sich durch diese eine Notiz nicht bestimmen; nur das kann als sicher gelten (vgl. Mommsen Herm. XIII 252ff.), dass sie oberhalb Coblenz auf den Höhen der unteren Mosel zu suchen ist. Zur Topographie von Confluentes vgl. Hübner Rhein. Jahrb. XLII 45ff. Die Hypothesen von Ritter (Rhein. Jahrb. XXXV 1ff.) und Bergk (Rhein. Jahrb. LVII 42ff. = Zur Gesch. u. Topogr. der Rheinlande 89ff.), das suetonsche Confluentes auf andere Flüsse als Rhein und Mosel zu beziehen, sind unbegründet, da durch Caesar hinlänglich feststeht, dass die Wohnsitze der Treverer sich bis an den Rhein hin erstreckten (b. G. III 11 u. ö).

[Ihm.]

Nachträge und Berichtigungen

Paulys Realencyclopädie der classischen Altertumswissenschaft
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Band S I (1903), Sp. 67
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S. 1800, 30 zum Art. Ambitarvius vicus:

Im Coblenzer Stadtwalde sind zahlreiche Reste von Gehöften, Villen u. a. aufgedeckt worden. In diesem ‚Trevererdorf‘ möchte R. Bodewig (Westd. Ztschr. XIX 1900, 1–67, Taf. I–XI, vgl. besonders 56ff.) den Vicus Ambitarvius erkennen.

[Ihm.]
Paulys Realencyclopädie der classischen Altertumswissenschaft
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Band S III (1918), Sp. 90
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S. 1800, 22 zum Art. Ambitarvius:

Holder Altcelt. Sprachschatz I 122. III 590. Bodewig Westd. Ztschr. XIX 1900, 56ff. (vgl. o. Suppl.-Heft I S. 67). Cramer Röm.-german. Studien (1914) 61ff.