RE:Annius 125

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Paulys Realencyclopädie der classischen Altertumswissenschaft
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Band I,2 (1894), Sp. 2315–2316
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125) Appia Annia Regilla Atilia Caucidia Tertulla, Gemahlin des Sophisten Ti. Claudius Atticus Herodes. Der vollständige Name in der Inschrift von Eleusis Ἐφημ. ἀρχαιολ. 1885, 152; Appia Annia Regilla CIA III 1417; Ἀν[ν]ία [Ἀππία] Ῥήγιλλα CIA III 1333b; Annia Regilla in der bilinguen Inschrift CIL VI 1342 = CIG 6184 = Kaibel IGI 1391; sonst Regilla. Ausser den genannten Inschriften vgl. namentlich die ausführliche metrische Inschrift des Triopeion, eines Denkmals, das ihr am 3. Meilensteine der Via Appia (vgl. CIG 26 = IGI 1390) von ihrem Gemahl gesetzt wurde: CIG 6280 = Kaibel Epigr. 1046 = IGI 1389; ferner CIA III 1333a. 3638. CIG 6185 = IGI 1392 (ohne Namen). Arch. Ztg. 1878, 94 nr. 149 (Olympia). Ihr mütterlicher Grossvater hiess M. Appius Bradua nach einer Inschrift von Olympia, Korrespondenzbl. d. westd. Ztschr. 1892, 102; ihr Vater Appius [Anni]us [2316] [Trebonius Gallus ? (Nr. 88)] Cos. (108 n. Chr.), Ἐφ. ἀρχ. 1885, 152. CIA III 1333b. Arch. Ztg. 1878, 96 nr. 153; ihr Bruder (Appius Annius Atilius) Bradua (Nr. 32) Cos. (160 n. Chr.), Philostr. vit. soph. II 1, 8. Herodes scheint sie während seiner Anwesenheit in Rom (etwa 140–145 n. Chr.) geheiratet zu haben. Sie gebar ihm vier Kinder, von denen zwei bei ihrem Tode noch lebten (triopeische Inschrift Z. 15), nämlich 1) (Ti. Claudias Appius Atilius) Bradua Regillus (Atticus), Arch. Ztg. 1878, 95 nr. 151, der von Pius εἰς τοὺς Εὐπατρίδας aufgenommen (CIG 6185 = IGI 1392) und im J. 185 Cos. ord. wurde; 2) L. Claudius Vibullius Regillus Herodes, Arch. Ztg. 1877, 103 nr. 75. Bull. hell. I 1877, 409, der vor der Mutter gestorben sein muss (triopeische Inschrift Z. 15); 3) Marcia Claudia Alcia Athenais Gavidia Latiaris, Arch. Ztg. 1877, 103 nr. 74, ebenfalls vor der Mutter gestorben (triopeische Inschrift Z. 15); 4) Appia Annia Atilia Regilla Elpinice Agrippina Atria Polla, CIA III 1333b. Arch. Ztg. 1878, 95 nr. 152 (oben Nr. 107). Vgl. den Stammbaum unter Nr. 49. Sie selbst starb um 160 n. Chr., da ihr Bruder als Consul (160) oder Consular ihren Gatten anklagte, sie getötet zu haben (Philostr. a. O.) und andererseits nach ihrem Tode Pius († 7. März 161) ihrem Sohne den Senatorenstand verlieh (CIG 6185 = IGI 1392). Ihr Gemahl betrauerte sie allzu sehr (Philostr. Lucian. a. O.), erbaute ihr zu Ehren das triopeische Grabmahl (s. o.) und ein Theater in Athen (Philostr. a. O. und II 1, 5) und setzte ihr eine Bildsäule in Eleusis (Ἐφ. ἀρχ. 1885, 152). Bestattet wurde sie in Griechenland (CIG 6185 = IGI 1392).

Nachträge und Berichtigungen

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Band S I (1903), Sp. 87
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125) Appia Annia Regilla Atilia Caucidia Tertulla. Statueninschrift, an der Quelle Peirene bei Korinth gefunden (Amer. Journ. of archaeol. IV 1900, 235). Vgl. über Regilla und ihr Haus o. Nr. 49 und Dittenberger Syll.² 397f.