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RE:Balios 1

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Paulys Realencyclopädie der classischen Altertumswissenschaft
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B. und Xanthos Nr. 19, die unsterblichen Rosse Achills
Band II,2 (1896) Sp. 2828
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Jakob Escher-Bürkli: Balios 1. In: Paulys Realencyclopädie der classischen Altertumswissenschaft. Band II,2 (1896), Sp. 2828, digitale Volltext-Ausgabe in Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/wiki/RE:Balios_1

1) B. und Xanthos sind die unsterblichen Rosse des Achilleus, welche die Harpyie Podarge dem Zephyros an der Strömung des Okeanos gebar, und die Poseidon dem Peleus zur Hochzeit schenkte. Hom. Il. XVI 148f. XIX 400. Eur. Rhes. 186f. 236f. Apd. III 170 Wagn. In ihrem Schmerz um den Tod des Peleiden gesellen sie sich nicht mehr zu den Menschen, sondern wollen forteilen, weit über den Okeanos und die Grotten der Tethys. Aber der Wille der Götter hält sie zurück, denn die Moiren haben ihnen bestimmt, nach Poseidon und Peleus und Achilleus nun auch dem Neoptolemos zu dienen und ihn später ins Elysion zu tragen, Quint. Smyrn. III 743. Nach anderer Version (Schol. Il. XVI 149) nimmt Poseidon nach des Achilleus Tode die Rosse wieder an sich. Diod. VI 3 (= Ptol. Heph. 5) berichtet, dass B. und Xanthos Titanen waren, die im Kampfe der Götter und Titanen den ersteren beistanden, B. dem Zeus, Xanthos dem Poseidon, und damit sie nicht erkannt würden, verwandelt wurden. Auf seinem Zuge gegen Dareios ruft Alexander den Achilleus samt seinen Rossen als Bundesgenossen an, Philostr. her. 209 K. Mannhardt Ant. Wald- und Feldkulte 100f. Rohde Rh. Mus. L 1895, 4. B. und Xanthos sind dargestellt auf zwei nicht gedeuteten V.-B., Dumont et Chaplain I 251, 7. 254, 16; einmal mit Dioi, Dion, Damos, Charon, Ϝιώι; das andere Mal mit Aniochidas Λαϝοπτόλεμος und Pheres (Pferd); vgl. Kretzschmer Die griech. Vaseninschr. 23f.

[Escher. ]

Nachträge und Berichtigungen

Paulys Realencyclopädie der classischen Altertumswissenschaft
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Band S I (1903) Sp. 239
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Jakob Escher-Bürkli: Balios 1. In: Paulys Realencyclopädie der classischen Altertumswissenschaft. Band S I (1903), Sp. 239, digitale Volltext-Ausgabe in Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/wiki/RE:Balios_1
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S. 2828, 32 zum Art. Balios Nr. 1:

Das angebliche Diodorcitat (Eustath. Il. XIX 400 p. 1190, 50) stammt aus der Καινὴ ἱστορία des Ptolemaios Chennos (Westermann Mythogr. 192, 3. 196, 7), der zum Zeugen für seine erlogene Geschichte einen Διόδωρος κατὰ μυθικὴν ἱστορίαν erfunden hat. Es ist also in den Ausgaben des Historikers (z. B. Vogel Bd. II 124) zu streichen.

[Knaack. ]
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Band R (1980) Sp. 62
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Balios

1) B. und Xanthos (IX A 1353 Nr. 19), die unsterblichen Rosse Achills. (K) S I.