Versuch einer Anweisung die Flöte traversiere zu spielen

aus Wikisource, der freien Quellensammlung
Wechseln zu: Navigation, Suche
Textdaten
Autor: Johann Joachim Quantz
Illustrator: {{{ILLUSTRATOR}}}
Titel: Versuch einer Anweisung die Flöte traversiere zu spielen
Untertitel:
aus: Vorlage:none
Herausgeber:
Auflage:
Entstehungsdatum:
Erscheinungsdatum: 1752
Verlag: Johann Friedrich Voß
Drucker: {{{DRUCKER}}}
Erscheinungsort: Berlin
Übersetzer:
Originaltitel:
Originalsubtitel:
Originalherkunft:
Quelle: Eigenscans bei Internet Archive und jpg bei commons
Kurzbeschreibung: Einflussreiche frühe Instrumentalschule mit umfangreicher Erörterung der barocken Aufführungspraxis und Musikästhetik. Geschrieben für seinen Schüler Friedrich der Große.
Wikipedia-logo.png Artikel in der Wikipedia
Eintrag in der GND: {{{GND}}}
Bild
Quantz Versuch Flöte 1752 Seite A 01.jpg
Bearbeitungsstand
fertig
Fertig! Dieser Text wurde zweimal anhand der Quelle Korrektur gelesen. Die Schreibweise folgt dem Originaltext.
Um eine Seite zu bearbeiten, brauchst du nur auf die entsprechende [Seitenzahl] zu klicken. Weitere Informationen findest du hier: Hilfe
Indexseite


[I]

Johann Joachim Quantzens,
Königl. Preußischen Kammermusikus,
Versuch einer Anweisung die Flöte traversiere zu spielen;
mit verschiedenen,
zur Beförderung des guten Geschmackes
in der praktischen Musik dienlichen Anmerkungen
begleitet, und mit Exempeln erläutert.

Nebst XXIV. Kupfertafeln.


BERLIN
bey Johann Friedrich Voß. 1752.

[II] [Leerseite]

Inhaltsverzeichnis
Seite
Vorrede VII
Einleitung: Von den Eigenschaften, die von einem, der sich der Musik widmen will, erfordert werden. 1
Das I. Hauptstück. Kurze Historie und Beschreibung der Flöte traversiere. 23
Das II. Hauptstück. Von Haltung der Flöte, und Setzung der Finger. 30
Das III. Hauptstück. Von der Fingerordnung oder Application, und der Tonleiter oder Scala der Flöte. 32
Das IV. Hauptstück. Von dem Ansatze, (Embouchure.) 40
Das V. Hauptstück. Von den Noten, ihrer Geltung, dem Tacte, den Pausen, und den übrigen musikalischen Zeichen. 52
Das VI. Hauptstück. Vom Gebrauche der Zunge, bey dem Blasen auf der Flöte. 61
Das VII. Hauptstück. Vom Athmenholen, bey Ausübung der Flöte. 73
Das VIII. Hauptstück. Von den Vorschlägen, und den dazu gehörigen kleinen wesentlichen Manieren. 77
Das IX. Hauptstück. Von den Trillern. 83
Das X. Hauptstück. Was ein Anfänger, bey seiner besondern Uebung, zu beobachten hat. 89
Das XI. Hauptstück. Vom guten Vortrage im Singen und Spielen überhaupt. 100
Das XII. Hauptstück. Von der Art das Allegro zu spielen. 111
Das XIII. Hauptstück. Von den willkührlichen Veränderungen über die simpeln Intervalle. 118
Das XIV. Hauptstück. Von der Art das Adagio zu spielen. 136
Das XV. Hauptstück. Von den Cadenzen. 151
Das XVI. Hauptstück. Was ein Flötenist zu beobachten hat, wenn er in öffentlichen Musiken spielet. 165
Das XVII. Hauptstück. Von den Pflichten derer, welche accompagniren… 175
Das XVIII. Hauptstück. Wie ein Musikus und eine Musik zu beurtheilen sey. 275
Register der vornehmsten Sachen. (nicht transkribiert) 335
Exempel auf XXIV Kupfertafeln. 355
[III]

Dem
Allerdurchlauchtigsten
Großmächtigsten
Fürsten und Herrn,
HERRN
Friederich,
Könige in Preußen;
Markgrafen zu Brandenburg;
Des heiligen Römischen Reichs Erzkämmerern
und Churfürsten;
Souverainen und Obersten Herzoge
von Schlesien;
Souverainen Prinzen von Oranien, Neufchatel und
Valengin, wie auch der Grafschaft Glaz;
In Geldern, zu Magdeburg, Cleve, Jülich, Berg, Stettin, Pommern,
der Cassuben und Wenden, zu Mecklenburg, auch zu Crossen
Herzoge;
Burggrafen zu Nürnberg;
Fürsten zu Halberstadt, Minden, Camin, Wenden, Schwerin,
Ratzeburg, Ostfriesland und Moeurs;
Grafen zu Hohenzollern, Ruppin, der Mark, Ravensberg, Hohenstein,
Tecklenburg, Lingen, Schwerin, Bühren und Lehrdam;
Herrn zu Ravenstein, der Lande Rostock, Stargard, Lauenburg,
Bütow, Arlay und Breda.

Meinem allergnädigsten Könige und Herrn.

[IV] [Leerseite]

[V]

Allerdurchlauchtigster
Großmächtigster König,
Allergnädigster König und Herr,

Eurer Königlichen Majestät darf ich hiermit, in tiefster Unterthänigkeit, gegenwärtige Blätter widmen; ob sie zwar, zum Theil, nur die Anfangsgründe eines Instruments in sich fassen, welches Dieselben zu so besonderer Vollkommenheit gebracht haben.

Der Schutz, und die hohe Gnade, welche Eure Königliche Majestät den Wissenschaften überhaupt, und der Tonkunst insbesondere angedeihen lassen, machen mir Hoffnung, daß [VI] Eure Königliche Majestät denselben Schutz auch meinen Bemühungen nicht versagen, sondern vielmehr dasjenige, was ich zum Dienste der Musik, nach meinen geringen Kräften, hierinne entworfen habe, ein gnädiges Auge finden lassen werden.

Dieses ist die unterthänigste Bitte, welche mit dem allergetreuesten Wunsche für die Erhaltung Dero Geheiligten Person verknüpfet,

Allerdurchlauchtigster
Großmächtigster König,
Allergnädigster König und Herr,
Eurer Königlichen Majestät,

allerunterthänigster gehorsamster Knecht,
Johann Joachim Quantz.