BLKÖ:Donner, Georg Raphael

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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
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Band: 3 (1858), ab Seite: 366. (Quelle)
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Donner, Georg Raphael[BN 1] (Bildhauer, geb. zu Eßlingen im Marchfelde 25. Mai 1693, gest. in Wien 15. Febr. 1741). Sohn des Zimmermanns Peter Donner aus dessen erster Ehe, erhielt in der Taufe den Namen Georg, legte sich später den Namen Raphael bei und gebrauchte denselben in den letzten Lebensjahren ausschließlich. Kam im Jahre 1708 in’s Stift Heiligenkreuz, wo Abt Weichselberger einen hohen Sinn für Kunst entfaltete und die Arbeiten des Malers Altomonte und des Bildhauers Giuliani des Knaben rege Phantasie für Kunst entflammten. [Nach Schlager war Georg Raphael mit 16 Jahren in’s Stift gekommen, nach einer Note im Stiftskalender von Abt Robert Leeb wurde er „Als ein Knab von 13 Jahren beiläuffig aufgenohmen“]. Giuliani war sein erster Lehrer, den der talentvolle Jüngling auch bald übertraf; dann ging er nach Wien und besuchte die Akademie (1715). Urkundlich erscheint er 1724 in Wien und zwar im Heiratscontract mit Elisabeth Prechtlin (Prechtl) in der Eigenschaft als „kayserl. Gallanterye Bildthauer“. Ueber seine Arbeiten in dieser Zeit ist nichts bekannt, auch war die Bildhauerkunst damals in Wien nicht in Blüte; erst mit dem Bau der Karlskirche, welcher 1715 begonnen worden, eröffneten sich auch Aussichten für diese Kunst, und um dabei mit einer Arbeit beschäftigt zu werden, scheint D. nach Wien gekommen zu sein. D. war bei den Bewerbungen durchgefallen und schien um jene Zeit nach Salzburg gezogen zu sein, wofür das Monogramm der im Schlosse Mirabell befindlichen ersten Statue von den sieben auf der breiten Marmortreppe des Gartenflügels in den Wandnischen aufgestellten, welches deutlich lesen läßt: „G. R. Donner, fecit 1726“, mehr als bloße Vermuthungen zuläßt. Von Salzburg begab er sich nach Ungarn, wo ihn Fürst Primas Emmerich Esterhazy zu seinem Baudirector ernannte, mit welcher Stelle der bleibende Aufenthalt in Preßburg verbunden war. Etwa 10 Jahre mochte D. auf diesem Posten geblieben sein. Daselbst beschäftigte er sich mit dem Erzgusse in größerem Maßstabe, wozu der Primas ein eigenes Gußhaus hatte bauen lassen. 1739 ist er wieder in Wien und 1741 erscheint er in einer Stadtrechnung als „kayserlicher Kammer Bilthauer“. Während seines Aufenthaltes in Wien verfertigte er sein Lieblingswerk, das Brunnenbasrelief im Rathhause. Aber plötzlich traf ihn das Uebel, das seinem Leben in einem Momente ein Ziel steckte, als sich ihm freundlichere Aussichten eröffneten und sein im Kampfe mit dem Leben ermatteter Geist einen neuen Aufschwung nehmen zu wollen schien. Donner war aus nicht ganz ungünstigen Vermögensverhältnissen in Armuth gerathen und seine Passiva betrugen bei seinem Tode eine erhebliche Summe, so daß seine Gattin die Erbschaft anzutreten sich weigerte. Die Leichenkosten mußten aus Gaben der Wohlthätigkeit bestritten werden. Wie dies gekommen, ob sein und seiner Gattin Vermögen in den oft sehr kostspieligen Vorauslagen zur Herstellung seiner Werke (Kosten für Marmor, anderes Gestein, Erzguß u. d. m.) aufgegangen, ist bisher nicht ermittelt worden. Die Besoldung Donners betrug 500 fl. D. wurde auf dem Kirchhofe der St. Nikolaus-Capelle auf der Landstraße bestattet, später (1784) aber, als auf Kaiser Joseph II. Befehl, die inner den Linien Wiens befindlichen Kirchhöfe entfernt wurden, auf den St. Marxer Friedhof übertragen. Bemerkenswerth erscheint uns noch folgende Thatsache: unter den geheimen Kammerauslagen der Kaiserin Elisabeth steht von der Hand ihres Zahlmeisters Herrn Freiherrn von Pilati folgender Posten: „Den 23. Februar [367] 1741 für Raphael donner seelig, 6 heylige Messen .... 3 fl.“ Also mitten unter den Namen der gekrönten Vorfahren, für deren Seelenheil die fromme Fürstin Messen sprechen ließ, befindet sich auch jener des Bildhauers von Eßlingen. Ein genaues Verzeichniß der Arbeiten Donners zusammenzustellen, ist bisher nicht möglich gewesen; das Folgende hält sich an die auch nicht überall festgestellten Angaben Schlagers: „Crucifix“, groß aus weichem Metall, auf dem Hochaltar der Hofburgcapelle in Wien; – „Crucifix“, klein, auf dem Credenztische ebenda; – „Büste des Cardinals Sigmund Grafen Kollonitsch“, aus Marmor in der St. Stephanskirche; – „Die Samaritanerin um Brunnen“, Basrelief aus Stein – „Hagar in der Wüste“, Basrelief aus Stein, beide in der k. k. Schatzkammer, von ersterem ein Abguß aus weichem Metall in der Sammlung des Baron Hügel; – „Die Kreuzabnahme Christi“, Basrelief aus Bronce, im Tabernakel des Altars der Hauscapelle des wiener Invalidenhauses 2′3″ hoch, 1′3″ breit – „Graf Gundakar von Althann“, Basrelief, Porträt aus Marmor, gegenwärtig im Museum der kaiserl. Akademie der bildenden Künste; – „Die Mutter Gottes“, Statue aus weichem Metall auf dem neuen Kirchhofe zu Klosterneuburg; – „Crucifix“, aus Bronce in der Pfarrkirche zu Hadres V. U. M. B.; – „Der heilige Martin“, colossale Reiterstatue in der St. Martinskirche zu Preßburg, 100 Pfund schwer; – „Zwei Cherubim“, Statuen aus weichem Metall ebenda; – „Fürst Primas Emmerich Esterhazy“, Basrelief aus Marmor in der Johannes Clemenscapelle zu Preßburg; – „Kaiser Karl VI.“. Bildsäule aus tyroler Marmor im Erdgeschoß der k. k. Bildergallerie im Belvedere, sie zeigt die Worte: F. R. Donner Aust. F. Posonii Pan. 1734; – „König David giesst das von seinen Kriegern mit Lebensgefahr ihm gebrachte Wasser Gott zum Opfer auf die Erde“; – „Die Taufe des Erlösers im Jordan“ Beides Basrelief zweimal in Marmor und zweimal in Metall; – „Der todte Christus mit einem Engel“, 20″ hoch, 10″ breit, davon befindet sich ein Abguß aus weichem Metall in der Sammlung des Freiherrn Clemens Hügel; – „Ein Satyr liebkost einen auf seinem Schoose sitzenden Amor“, rundes Broncebasrelief, das Original im Besitz von De Pauli von Enzenbühl; ein Gypsabdruck in der Antiken-Sammlung von H. F. Goldhann; – „Kaiser Franz I.“; – „Maria Theresia“, Büsten aus Erz im Gebäude der k. k. allgem. Hofkammer; – „Das Urtheil des Paris“, Broncebasrelief 1′11″ hoch, 3′ breit; – „Thetis ersucht Vulcan um eine Rüstung für Achilles“, Broncebasrelief, 1′11″ hoch, 3′ breit, beide in der k. k. Belvedere-Gallerie, die Abdrücke aus Gyps und die Formen im Magazin der kais. Akademie der bildenden Künste; – „Maria immaculata“, Statue aus weichem Metall, 6′ hoch, an der Außenseite des Savoyen’schen Damenstifthauses Nr. 976 in der Johannesgasse; – „Andromeda durch Perseus befreit“, Basrelief aus weichem Metall, 8′4″ hoch, 5′ breit, am Rathhausbrunnen in Wien; – „Die vier Jahreszeiten“, Statuen aus Stein im fürstlich Grassalkowics’schen Palaste zu Preßburg im Stiegenhause; – „Crucifix“, aus weichem Metall auf dem Calvarienberge zu Preßburg; – „Crucifix“, aus weichem Metall am St. Stephans-Altar in der Kirche zu Heiligenkreuz; – „Der Brunnen auf dem neuen Markte in Wien“, Donners Meisterwerk; begonnen 1737, geendet 1739, in der Mitte die Statue der Vorsicht von 4 Kindern umgeben, welche Fische halten, aus denen das Wasser springt, um das Becken herum die Figuren der vier Flüsse, welche sich im Erzherzogth. Oesterreich in die Donau ergießen, die Traun und die March (männliche Figuren), die Yps und [368] die Enns (weibliche Figuren), ein Werk von hohem Kunstwerthe, das seine eigene Geschichte besitzt, auf welche wir in Schlagers Biographie D.’s (S. 76–100) verweisen. Im kaiserl. Lustschlosse Mirabell zu Salzburg befinden sich auch von D. 7 überlebensgroße Marmorstatuen (fünf männliche, zwei weibliche), welche als weniger gelungen bezeichnet werden und 19 Knabenfiguren aus Marmor, welche aber ganz den Stämpel seines Genius in der Ausführung an sich tragen. Auch dürften in Ungarn noch manche Arbeiten dieses Meisters hie und da im Privatbesitze zerstreut sich befinden.

Schlager (J. E.), Georg Raphael Donner. Ein Beitrag zur östr. Kunstgeschichte. 2. Ausg. (Wien 1853, Kaulfuß Wwe., 8°.) [Diese Schrift, wie überhaupt, daß über Donner Nachforschungen angestellt wurden, welche in obiger Schrift Schlagers ein interessantes Ergebniß für die östr. Kunstgeschichte bilden, verdankt man den wiederholten Anregungen L. A. Frankls. Vergleiche das Folgende. Die Schrift ist nicht blos eine Biographie D.’s, sondern auch eine Skizze der Kunstzustände Wiens um die Mitte des 18. Jahrhunderts. Bemerkenswerth ist aber: S. 1, Zeile 1 steht als Geburtsdatum Donners der 25. Mai 1692, – Zeile 2 der Anmerkung auf derselben Seite der 25. Mai 1693 u. S. 168 Beilage 14 Zeile 1 auch der 25. Mai 1693.] – Frankl (L. A. Dr.), Sonntagsblätter 1844, Nr. 39: „Aus Preßburg. Donner, Kriegl, Wimmer“ [in diesem Aufsatze setzt Dr. Frankl einen Preis von acht Ducaten auf eine authentische Biographie D.’s nebst genauem Verzeichnisse seiner Werke und veranlaßte dadurch Schlagers obenerwähnte Schrift. Vergl. Sonntagsblätter 1847, S. 442]. – Ebenda Kunstblatt 1844, Nr. 9: „Donner noch einmal!“ [Kurze biographische Daten mit polemischen Excursen auf irrige Mittheilungen über Donner in andern Werken und einigen bibliographischen Notizen.] – Ebenda 1844, S. 686: „Donner“ [über D.’s Figuren auf dem Brunnen am Neuenmarkte]. – Ebenda. Kunstblatt 1845, Nr. 7: „Georg Raphael Donner.“ [Daten über Donners Aufenthalt in Wien von Bergenstam.) – Ebenda. 1847, S. 94: „In Sachen Raphael Donners“ von Mielichhofer. [Durch diesen Artikel wird der in Naglers Künstler-Lex. III. Bd. S. 448 enthaltene, wo er mit folgenden Worten einen „Franz Donner, ein sehr geschickter Stuccaturer zu Salzburg, verfertigte 1726 die Statuen der marmornen Treppe im Hintergrunde des Mirabells“ aufführt, vollständig berichtigt. Nagler schrieb diese Notiz dem salzburgischen Künstler-Lexik. Pillweins, aus welchem sie noch in andere Werke übergegangen, nach.] – Gräffer (Franz), Wiener Dosenstücke. 2. Ausg. (Wien 1852, 8°.) I. Bd. S. 223: „Ein ewig Schönes“ und S. 227: „Wieder vom schönen Brunnen“ [gibt Mittel an, wie man zur Kenntniß der vielen zerstreuten, im Privatbesitz befindlichen Werke D.’s gelangen könnte. Treffend bemerkt Gräffer am Schlusse seines zweiten Artikels: „So viel weiß ich: wäre ich Einer der vielen oder nicht vielen reichen Glasermeister, welche für die Decoration ihrer Kaufläden Hunderte aufwenden, ich würde ein Glashaus bauen über diesen Brunnen für die Winterszeit.“ [Der Brunnen bekommt den Winter über eine hölzerne Hülle, welche ihn der Bewunderung der Fremden, die Wien im Winter besuchen, entzieht]. – Derselbe: Neue Wiener Localfresken (Linz 1847, 8°.) S. 255: „Der wunderherrliche Brunnen“ [Notizen über die Aufstellung des Brunnens, mit Benützung magistratischer Urkunden]. – Annalen der bildenden Künste für die östr. Staaten (von Fueßli) (Wien 1801, Schaumburg) II. Thl. S. 1: „Bemerkungen über die Bildhauerei in Wien“ [S. 10–17 enthält nähere Daten über D. und seine Werke]. – Pillwein (Ben.), Biogr. Schilderungen oder Lexikon salzburgischer, theils verstorb. theils leb. Künstler (Salzburg 1821, Mayer, 8°.) S. 26 [führt einen Franz Donner auf; die Identität dieses Franz mit Georg Raphael D. weist, wie bereits oben bemerkt worden, Mielichhofer in Frankls Sonntagsblättern 1847, S. 94 nach]. – Nagler (G. K. Dr.), Neues allg. Künstl.-Lex. (München 1835 u. f., 8°.) III. Bd. S. 447 [gibt das J. 1695 als Geburts-, 1741 als Todesjahr an. Bemerkt über D.: „Erst nach seinem Tode erkannte man sein Talent, aber es bleibt zu bedauern, daß der Kampf mit dem äußern Leben auch auf seine Kunst einwirkte (?). Seine Phantasie war niedergedrückt und oft trat kalte Schüchternheit an ihre Stelle (wer wollte dies beim Anblick der, zwei Jahre vor seinem Tode vollendeten, vier Flußgötter am Neuenmarkte behaupten?). Ueberall aber zeigt sich in seinen Werken tiefes Studium der Natur, Richtigkeit der Zeichnung, Sinn für Ebenmaß und große technische Fertigkeit]. – Tirolisches Künstler-Lexikon (Innsbruck 1830, F. Rauch, 8°.) S. 42 [wo für Raphael [369] D. – doch nach Schlagers Forschungen vergeblich – das Land Tyrol als Vaterland beansprucht wird; auch wird Sebastian D., leiblicher Bruder des Georg Raphael und des Matthäus, zu einem Bildhauer von Innsbruck gemacht, der in Wien zum ersten Künstler in der Bildhauerei seiner Zeit wurde und die bleiernen Statuen auf dem Brunnen verfertigte; offenbare Verwechslung mit Georg Raphael]. – Ticossi (Stefano), Dizionario del pittori ec. dal rinnovamento delle belle arti fino al 1800 (Mailand 1818, 8°.) I. Bd. [nennt ihn irrig „Raffaello Donnes“ und sagt, daß seine Werke „di cattivo gusto“ seien]. – Hormayr (Jos. Freih. v.), Oestr. Plutarch (Wien 1812, Doll, 8°.) XVIII. Bd. S. 241: „Raphael Donner.“ – Krafft (Albrecht), Die moderne Schule der k. k. Gemälde-Gallerie (Wien 1854, Pichlers Witwe u. S., 8°.) S. 30 [nach diesem 1693 geb.]. – Oesterreichs Ehrenspiegel. Nationalprachtwerk von Bl. Höfel, Ritter v. Bohr und Alois Reitze (Wien 1835 und 1836, 4°.) [nach diesem geb. 1695, gest. 15. Oct. 1741]. – Wiener Zeitung vom 7. Dec. 1763 [in einem Artikel über Wiener Kunst und Künstler heißt es in Betreff D.’s: „In wie vielen Künstlern hat nicht oft der barbarische Stolz eines hochgebornen Taugenichts die Empfindungen der Ehre vernichtet, welche sie zur Unsterblichkeit hätten führen können. Wie viele Erniedrigungen haben nicht ein Gran und ein Donner erdulden müssen.“ Worin diese Erniedrigungen bestanden, welche doch, da dieses Blatt davon spricht, nicht geheim geblieben sein konnten, ist bisher noch nicht zu ermitteln gewesen]. – Oestr. National-Encyklopädie (von Gräffer u. Czikann), (Wien 1835, 6 Bde.) I. Bd. S. 742 [nach dieser im J. 1695 geb., 15. Oct. 1741 gest.]. – Wigands Conversations-Lexikon (Leipzig 1847, gr. 8°.) IV. Bd. S. 290 [nach diesem geb. 1695, gest. 16. Febr. 1741]. – Perger (A. R. v.), Die Kunstschätze Wiens in Stahlstich nebst erläuterndem Text (Triest, östr. Lloyd, 1855, kl. 4°.) 28. Hft. S. 405; „Raphael Donner“ [enthält auch die Abbildung des berühmten Brunnens auf dem Neuenmarkte im Stahlstich]. – Porträte. 1) Unterschrift: Raphael Donner. J. Schmutzer fec. [auch in Schlagers Schrift: Georg Raphael Donner. Ueber D.’s Porträte und zwar die Copien nach Einem Bilde (Schmutzers) bemerkt Gräffer: „Donners, des östr. Phidias, vortreffliches Bildniß von Schmutzer zeigt eine wahre Märtyrerphisiognomie.“ 2) Von Schmutzer besteht noch ein zweites Porträt D.’s; beide sind nach einem Gemälde von Troger gearbeitet (um d. J. 1739)]. – 3) Unterschrift: Raphael Donner. Blaschke sc. (Wien, 8°.) [in Hormayrs Plutarch]. – 4) Unterschrift: Georg Raphael Donner. [Nach Böhms Modell. Im Werke „Oesterreichs Ehrenspiegel.“] – 5) Nach einem Gemälde im Punctirstich von Putz (um das Jahr 1732). – 6) Ein Stich von Quirin Mark nach einem Gemälde von Troger (um das J. 1739).

Berichtigungen und Nachträge

  1. E Donner, Raphael [Bd. III, S. 366].
    Neue freie Presse 1865, Nr. 447: „Raphael Donner“ [dem ungenannten Autor dieses Artikels hat mein Lexikon dabei, wie aus jeder Zeile ersichtlich, sehr gute Dienste geleistet, aber er hat unterlassen, meiner mühevollen Arbeit auch nur mit einem Worte zu erwähnen]; – 1866, Nr. 541: „Vortrag über Raphael Donner“; – 1868, Nr. 1312: „Raphael Donner’s Brunnen“; – Nr. 1324: „Der Donner’sche Brunnen“; – Nr. 1398: „Votum über die Renovirung des Donner’schen Brunnens“; – 1870, Nr. 2014: „Ein Eingesendet“, von K. Weiß; – 1872, Nr. 2749: „Donner’s Brunnenfiguren“. – Constitutionelle österreichische Zeitung 1865, Nr. 272, im Feuilleton: „Raphael Donner’s Werke“. – Wiener Zeitung 1867, Nr. 221, S. 813: „Die Brunnenfiguren Raphael Donner’s auf dem neuen Markte in Wien“; – 1868, Nr. 34, S. 451, über dieselben. – Fremden-Blatt. Herausgegeben von Gustav Heine (Wien, 4°. 1865, Nr. 137; – 1868, Nr. 114, unter den Tagesnotizen. [Bd. 24, S. 392.]