BLKÖ:Teimer, Freiherr von Wildau, Martin Rochus

aus Wikisource, der freien Quellensammlung
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
korrigiert
<<<Vorheriger
Teimer, Ignaz
Nächster>>>
Teimer, Philipp
Band: 43 (1881), ab Seite: 212. (Quelle)
[[| bei Wikisource]]
Martin Teimer von Wildau in der Wikipedia
Martin Teimer von Wildau in Wikidata
GND-Eintrag: 138601992, SeeAlso
Dieser Text wurde anhand der angegebenen Quelle einmal Korrektur gelesen. Die Schreibweise sollte dem Originaltext folgen. Es ist noch ein weiterer Korrekturdurchgang nötig.
Linkvorlage für Wikipedia 
* {{BLKÖ|Teimer, Freiherr von Wildau, Martin Rochus|43|212|}}

Teimer, Freiherr von Wildau, Martin Rochus (k. k. Oberst und Ritter des Maria Theresien-Ordens, geb. zu Schlanders im Vintschgau 14. August 1778, gest. zu Herbersdorf in Steiermark 27. September 1838). Teimer, der Sohn eines Taglöhners – seine Mutter Anna ist eine geborene Steiner – besuchte die Schulen in Innsbruck. Als im Jahre 1796 der Krieg die Grenzen Tirols bedrohte, zog der achtzehnjährige Jüngling, welcher das Studium der Rechte begonnen hatte, als Gemeiner ins Feld und bewährte sich so tüchtig, daß er schon im folgenden Jahre zum Fähnrich der Maiser Schützencompagnie gewählt wurde. Als solcher zeichnete er sich am 24. und 26. Februar 1797 auf dem Nonsberge, unter General Loudon in den Gefechten bei Fay und Zambana im Landgerichte Mezzolombardo, beim Schlosse Maultasch im Bezirke Terlan und bei Bozen durch seinen die Leute zum Kampf und Sturm anfeuernden Muth so aus, daß er in Anerkennung dafür die große landschaftliche Ehrenmedaille erhielt. Ueber seine [213] Waffenthat am 29. März 1797 enthalt sein Freiherren-Diplom folgende Stelle: ,Als am genannten Tage der Feind in das Innere von Tirol eingedrungen war, rettete Teimer ein Piquet unserer Dragoner, indem er dem Feinde in den Rücken fiel und als er sich auf seinen vorigen Posten zurückziehen wollte und von einer zwanzigmal stärkeren französischen Abtheilung angegriffen wurde, unterhielt er durch acht volle Stunden ein unausgesetztes Feuer auf den Feind und zwang ihn von seinem Angriffe abzustehen, ließ die ganze Nacht hindurch, da seine Mannschaft bis auf wenige Köpfe (3 Mann) zusammengeschmolzen war, durch die aus der Gegend versammelten Weiber und Kinder zahlreiche Wachtfeuer unterhalten und bewirkte durch diese List, daß der Feind nicht vorrückte und unser Generalmajor Loudon Zeit gewann, den Landsturm zu versammeln, den Feind bei Bozen selbst anzugreifen und bis Brixen zurückzuschlagen“. Ausführlich berichtet hierüber Cölestin Strampfer in der in den Quellen angeführten „Bozener Zeitung“. Im April 1799 rückte Teimer als Hauptmann einer selbstgeworbenen freiwilligen Soldatencompagnie der Stadt Bozen ins Feld. Am 30. d. M., bei dem denkwürdigen Vorrücken des Feldmarschall-Lieutenants Grafen Bellegarde in das Engadin, stand er am Scherljoch und erstieg bei dem Sturm auf die feindliche Hauptschanze dieselbe an der Spitze seiner Compagnie, wobei er zwei Wunden erhielt, an welchen er zeitlebens zu leiden hatte. Von 1802–1805 bewährte er sich als Hauptmann der Schlanderser Compagnie in der neu organisirten Tiroler Miliz. Als dann 1806 Tirol an Baiern fiel, war dies so wenig nach dem Sinne unseres eingefleischten Tirolers, daß er, um nicht unter dem Feinde zu dienen, lieber die Heimat verließ und ins Nachbarland übersiedelte, wo er als Oekonom und Tabakverleger in Klagenfurt lebte. Da kam das Jahr 1809, in welchem der Riesenkampf aufs neue begann. Im Februar ging Teimer mit dem Auftrage nach Tirol, die ganze für den Aufstand zu elektrisirende Kette zu bereisen. Unter der Maske eines unzufriedenen Oesterreichers wußte er die Wachsamkeit der bairischen Behörden einzuschläfern und die Erwartungen, die man an sein Wirken knüpfte, vollkommen zu erfüllen. Nun, da er seine Aufgabe in so befriedigender Weise gelöst hatte, kehrte er nach Oesterreich zurück, aber kurz vor Ausbruch des Krieges mußte er wieder nach Tirol, um bei Ausführung des von dem Freiherrn von Hormayr zur allgemeinen Schilderhebung entworfenen Planes auf das thätigste mitzuwirken. Einige Tage hielt er sich beim Sandwirth verborgen, erließ dann mit diesem gemeinschaftlich aus Passeier am 9. April 1809 die bekannte offene Ordre und eilte darauf nach dem Oberinnthale, um den Landsturm zu den Waffen aufzufordern. Von den Höttinger Höhen herab eröffnete er am 12. durch ein lebhaftes Feuer den Angriff gegen die in Innsbruck bereits von allen Seiten eingeschlossenen unter General Kinkel’s Befehl stehenden bayrischen Truppen. Die Bauernherrschaft aber hatte begonnen. Teimer, der bisher unter der Decke gespielt, wollte nun öffentlich auftreten und seine Sendung durch ein österreichisches Amtssiegel und später durch eine erborgte österreichische Officiersuniform legitimiren. Allein er fand bei dem Landvolke, welches ihn – der so lange außer Landes gewesen – nicht kannte, so wenig Glauben und Vertrauen, daß er, [214] mit dem Tode bedroht, der Wuth des aufgeregten Haufens nur durch schnelles Zurückziehen in ein sicheres Versteck entgehen konnte. Nun nahten am 13. April über den Brenner, vom Pusterthaler Landsturme lebhaft verfolgt, die Franzosen unter General Bisson und die Bayern unter Oberstlieutenant Wrede gegen die Hauptstadt und rückten nach Willen vor, entschlossen, mit den Waffen in der Hand sich einen Ausweg zu bahnen. Aber die Tiroler hatten bereits alle Ausgänge besetzt, und Bisson mit seinen 4000 Mann sah sich von den ihm an Zahl weit überlegenen Landstürmlern eingeschlossen. Ueberzeugt, daß er mit offener Gewalt nichts auszurichten vermöge, versuchte er es mit Unterhandlungen, verweigerte aber, zunächst nur um Zeit zu gewinnen, den Bauern die Unterfertigung einer Capitulation, mit der Erklärung: nur an eine österreichische Militärautorität sich ergeben zu wollen. Da wurde der kurz zuvor der Wuth der Bauern entrückte Teimer hervorgezogen und in eine in aller Eile von dem pensionirten Obersten Grafen Spaur entlehnte österreichische Officiersuniform gekleidet, nach Wilten gebracht. Nun erst nahmen die eigentlichen Verhandlungen ihren Anfang. General Bisson, welcher Teimer für einen wirklichen Stabsofficier hielt, bot alle seine Beredtsamkeit auf, um wenigstens freien Abzug nach Augsburg, selbst gegen Ablegung der Waffen zu erringen. T. aber schlug mit kalter Festigkeit dieses Begehren ab und machte Miene, die Verhandlungen abzubrechen. In diesem Augenblicke hatte er auch einen Kanonenschuß vom Höttinger Sandhügel als Signal zum allgemeinen Angriff abfeuern lassen, denn die Ungeduld und der Unwille der kampfbegierigen Bauern, die in immer größeren Massen heranzogen, waren auf das höchste gestiegen. Nun erst, ein Viertel über Acht Morgens, willigte der hartbedrängte Bisson, der Nothlage, in der er sich befand, weichend, in die bereits niedergeschriebene Capitulation. Dieser zufolge war die ganze französische und bayerische Mannschaft nach Ablegung der Waffen kriegsgefangen. Den k. k. österreichischen Truppen im Unterinnthale übergeben, wurde sie von diesen sofort nach Schwaz und von da nach Salzburg escortirt. So war Tirol innerhalb vier Tage, vom 9. April, dem Tage des Ausbruches des Kampfes, bis zum 13., an welchem die Capitulation erfolgte – befreit durch den Heldenmuth und die Geistesgegenwart dreier Männer: Hofer, Speckbacher und Teimer, welch Letzterer, wie aus Vorstehendem ersichtlich, einen keineswegs geringen Antheil an diesen Erfolgen hatte. Die Kriegsgefangenen bestanden: aus zwei Generalen, dem französischen, Bisson, und dem bayerischen, Kinkel – einen General-Adjutanten des Kaisers Napoleon nahm Teimer erst am 14. mit eigener Hand gefangen – aus zehn Stabs-, 130 Oberofficieren, 3860 Bayern und 2050 Franzosen. Erbeutet wurden: ein Adler, drei Fahnen, sieben Geschütze, über 800 Cavallerie- und Zugpferde und eine beträchtliche Kriegscasse. Unterzeichnet war die Capitulation von Martin Teimer als k. k. Major und bevollmächtigter Commissär. Daß weiters weder Bürger noch Bauern, welche doch bei dieser Capitulation die Hauptrolle spielten, sich unterzeichnet hatten, lag als eine Ehrensache im Plane des Militärs, welches durch diese Urkunde glauben machen wollte, daß es sich nicht den Bauern unterworfen habe. Von Seite der Franzosen stehen [215] unterschrieben die Namen: Armance, Varin, Bisson, Aurbe, Cap. Vinde, von Seite der Bayern: Donnersberg und Capollé. Daß Bisson’s Unterschrift an dritter Stelle erscheint, erklärt man dadurch: daß der General nur von seinen eigenen Officieren, die ihm mit dem guten Beispiele vorangingen, zur Capitulation gedrängt worden. Leider ward die Capitulation mit Blut befleckt, weil sofort nach dem oben erwähnten Kanonenschusse der Kampf begann und nur mit Aufgebot aller Kräfte demselben Einhalt gethan werden konnte. Aber es gab doch Todte und Verwundete, auf Seite der Bayern und Franzosen ungefähr hundert, auf jener der Tiroler vierundsiebzig. Teimer wurde durch Handbillet des Kaisers Franz aus Neupolla am 15. Mai 1809 nun auch wirklich zum k. k. Major in der Armee befördert, überdies später mit dem Ritterkreuze des Maria Theresien-Ordens ausgezeichnet und in den Freiherrenstand mit dem Prädicate „von Wildau“ und der Anwartschaft auf ein Lehengut, das er auch in der Folge erhielt, erhoben. Während dieses in der Kriegsgeschichte bleibend denkwürdigen und großartigen Kampfes der Bauern gegen das reguläre Militär entwickelte er auch ferner eine ununterbrochene von glänzenden Erfolgen begleitete Thätigkeit. So unternahm er Anfangs Mai genannten Jahres mit 600 Mann freiwilligen Landesschützen und einem Zuge Hohenzollern-Chevauxlegers von Reutte aus einen Streifzug nach Schongau, Kaufbeuern, Oberndorf, Kempten und Memmingen in Bayern und brachte bis Mitte Mai 15.000 Metzen Getreide, 5000 Gewehre, mehrere Centner Munition, Schlachtvieh und Gelder nach Tirol, wodurch er die k. k. Truppen vor zu gewärtigendem Mangel deckte. Nachdem er alsdann durch listige Unterhandlung mit dem bayrischen General Wrede, der ihn mündlich und schriftlich durch lockende Versprechungen zu bewegen suchte, als Anführer des Landvolkes zurückzutreten, die nöthige Zeit zum Aufgebote des Landsturmes gewonnen hatte, rückte er mit diesem am 29. Mai in der Gegend von Zirl von Hötting aus gegen Seefeld und Scharnitz, von woher ein anderes bayrisches Corps in das Land einzudringen und mit Wrede sich zu vereinigen suchte. Zu gleicher Zeit eilten die kaiserlichen Truppen im Verein mit den Landesvertheidigern, welche vom Süden herbeieilten, über den Berg Isel heran. In diesem Momente erschien Teimer mit 500 Oberinnthaler Schützen bei Kronabitten im Rücken des Feindes und, ohne am Kampfe selbst theilzunehmen, trug er doch durch sein Erscheinen zur rechten Zeit zum Siege der Tiroler bei, durch welche die Bayern mit großem Verluste bis Kufstein gedrängt wurden. Teimer selbst machte bei dieser Gelegenheit über 200 Gefangene und zwang den Gegner, sechs Kanonen, welche dieser nicht mehr retten konnte, ins Wasser zu werfen. – Schon lange hatte General Chasteler mit seinen Truppen Tirol verlassen, als Teimer am 9. Juni einen zweiten Streifzug nach Bayern unternahm, theils um die Aufmerksamkeit der feindlichen Reservetruppen auf sich zu ziehen und dadurch von Tirol abzulenken, theils um das von allen Vertheidigungsmitteln entblößte Land durch die sicher zu erwartende Beute mit Vorräthen zu versehen. Vollkommen erreichte er die Hauptzwecke seines Streifzuges, auf welchem er bis Weilheim vordrang. Daß er nicht nach München selbst kam, lag an der Ueberzahl [216] der feindlichen Cavallerie, welche ihm den Rückzug, den er eben antrat, wenn nicht gar verlegen, so doch wesentlich erschweren konnte. Auf diesem zweiten Streifzuge verschaffte er sich auch Baumaterialien und Arbeitsleute zur Herstellung der von den Bayern zerstörten Festung Scharnitz. – Am 19. Juli endlich, an welchem Tage der Waffenstillstand noch nicht officiell verkündet war, unternahm er mit freiwilligen Schützencompagnien, mit einer Compagnie kaiserlicher Salzburger Jäger, einem Zuge Hohenzollern-Chevauxlegers und einer Kanone einen dritten Streifzug nach Bayern, den er bis Murnau ausdehnte. In der Nähe dieses Ortes kam es zu einem vierstündigen Kampfe, in Folge dessen die Bayern unter großem Verluste zum Rückzuge gezwungen wurden. In Murnau erbeutete Teimer ein sehr ansehnliches Magazin, welches, da in dem von den Bayern und Franzosen völlig ausgesogenen Tirol sich nichts beschaffen ließ, für die Verpflegung seiner Truppen von höchster Wichtigkeit war. Durch den mittlerweile allgemein veröffentlichten Waffenstillstand sah sich auch unser Tiroler, der als Defensions-Obercommandant im Norden des Landes stand, genöthigt, seine Unternehmungen einzustellen und tractatmäßig Frieden zu halten. Nun waren aber die letztangeführten Streifzüge des kühnen Parteigängers, obwohl sie nur dem Lande Tirol zugute kamen, nichts weniger als nach dem Geschmacke der landschaftlichen Schutzdeputation, die darin nur eine Reizung des Feindes zur Revanche gewahrte, welcher auch wirklich durch seine Einfälle in Scharnitz, Seefeld und in anderen Ortschaften, die er plünderte und niederbrannte, Revanche zu nehmen suchte. Hatte die Deputation doch ganz vergessen, wie haarsträubend die ins Land eingebrochenen Bayern gewirthschaftet und wie die Bedürfnisse der kaiserlichen Truppen nur durch Teimer’s Vorgehen gedeckt werden konnten. Dieser war auch von solcher Mißbilligung im eigenen Lande, dem er in bedrängtester Zeit die wichtigsten Dienste geleistet hatte, nichts weniger als erbaut; Ende Juli zog er mit den kaiserlichen Truppen aus dem Lande und enthielt sich von da ab der Theilnahme an allen ferneren tirolischen Ereignissen. Ein kaiserliches Geschenk von 100.000 fl. verwendete er zum Ankauf der Herrschaft Herbersdorf bei Wildon in Steiermark. Diesen schönen Besitz, früher Eigenthum der Jesuiten und nach Aufhebung des Ordens derselben dem Religionsfonde zugefallen, erwarb er am 15. October 1812. Nach dem Wiener Frieden zog er sich dahin zurück, um sich ganz der Landwirthschaft zu widmen. In Steiermark vermälte sich Teimer zum zweiten Male, mit Rosa von Pichler. Von den tirolischen und steierischen Ständen wurde er in ihre Matrikel aufgenommen, im Jahre 1835 mit der Feste und den Rechten und Gerechtigkeiten von Hocheppan – der altberühmten Welfenburg – vom Kaiser belehnt. Er hinterließ keine Söhne, dagegen vier Töchter, denen unterm 7. Mai 1841 die Feste Hocheppan mit den nämlichen Rechten, wie sie ihr Vater genossen, wieder verliehen ward. Major Teimer war seinem ganzen Wesen nach ein Original. Ohne je eine Wachtparade durch seine Gegenwart beglückt zu haben, war er, ohne die gewöhnlichen Rangstufen durchzumachen, nachdem er, durch die Situation sozusagen dazu genöthigt. sich selbst zum Stabsofficier decretirt hatte, in Anerkennung seiner immerhin großartigen That von Sr. Majestät auch [217] wirklich zum Major befördert worden. Als Parteigänger und Schützenführer suchte er seines Gleichen. Mit Kühnheit, List, Trotz verband er Unerschrockenheit und Gleichmuth in der Gefahr, einen unbezwingbaren Unternehmungsgeist, der nicht anstand, das Aeußerste zu wagen, aber auch eine glühende Vaterlandsliebe, die selbst dann nicht erlosch, als ihm das nörgelnde Vaterland die kühnen Waffenthaten bemängelte, durch die er sich ein bleibendes Andenken gesichert hat. Seiner äußeren Erscheinung nach war er von mittlerer gedrungener Statur, mit vorragender Stirne, fein geformter Nase, blauen, etwas scheuen Augen und gab, wenn er als Landwirth zufällig in seiner Stabsuniform. mit dem Dreimaster auf dem Kopfe, erschien, eine groteske Charge.

Hirtenfeld (J. Dr.), Der Militär-Maria Theresien-Orden und seine Mitglieder (Wien 1857, Staatsdruckerei, kl. 4°.) Bd. XI, S. 904 und 1746. – Staffler (Johann Jacob), Das deutsche Tirol und Vorarlberg, topographisch mit geschichtlichen Bemerkungen in zwei Bänden (Innsbruck 1847, Fel. Rauch, 8°.) Bd. II, S. 574 u. f. und S. 930. – Tiroler Schützen-Zeitung (Innsbruck, 4°.) VI. Jahrg., 7. Februar 1851, Nr. 21, im Artikel: „Der Landesschützenmeister Joseph Straub“ [daselbst authentische Nachrichten über die in der Kriegsgeschichte einzige Capitulation auf dem Berge Isel 1809]. – Meyer (J.), Das große Conversations-Lexikon für die gebildeten Stände (Hildburghausen, Bibliogr. Institut, gr. 8°.). Zweite Abtheilung, Bd. XI, S. 285 [heißt dahier Teimer Freiherr von Wiltan, statt Wildau; sein Geburtsort heißt Sanders, statt Schlanders]. – Oesterreichische National-Encyklopädie von Gräffer und Czikann (Wien, 8°.) Bd. V, S. 297. – Bozener Zeitung, 1860, Nr. 63: „Heldenmüthige Vertheidigung der Straßenpassage unter dem Schlosse Maultasch bei Terlan im Jahre 1797 durch Lieutenant Martin Teimer“. Von Cölestin Strampfer. – Salon-Album (Wien, gr. 4°.) 1872, S. 31: „Schwert und Pflug“. Von Aimé von Wouwermans [erzählt eine Episode aus Teimer’s Leben].