BLKÖ:Scarpa, Anton

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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
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Scaria, Emil
Band: 29 (1875), ab Seite: 15. (Quelle)
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Scarpa, Anton (berühmter Anatom, Arzt und Fachschriftsteller, geb. zu Motta del Friuli im Gebiete von Treviso am 13. Juni 1747, gest. am 30., n. A. am 31. October 1832). Der Sohn eines Kaufmanns, erhielt er seine erste Erziehung im Elternhause von einem Onkel, Namens Don Paolo, der, selbst ein Zögling der Paduaner Hochschule, in den Wissenschaften wohl erfahren war. Als S. dann Lust und Liebe für das medicinische Studium zeigte, bezog er die Hochschule in Padua, wo sich ihm der berühmte Morgagni mit liebevoller Theilnahme zuwendete und sich von Scarpa seine lateinischen Lieblingsclassiker vorlesen ließ. Auch zeigte er bald ein seltenes Geschick im Ausführen [16] anatomischer Präparate, deren er für den Professor der Geburtshilfe, Calza, in Wachs, vornehmlich zur Anatomie der weiblichen Geschlechtstheile, arbeitete. Als später Morgagni in den Armen seines Zöglings an einem Schlagfluße starb, hielt es auch S. nicht mehr in Padua und er begab sich nun nach Venedig, um daselbst sein ärztlich-chirurgisches Wissen zu verwerthen. Daselbst erhielt er durch Vandelli, den Leibarzt des Herzogs von Modena, die Einladung, dahin zu kommen und an der eben wieder in’s Leben gerufenen Hochschule über Anatomie und chirurgische Institutionen vorzutragen. Nach längerem Zögern entschloß sich S. zur Annahme dieses Antrages. Seine Vorträge erregten bald Aufsehen, auch wurde er in Kürze zum ersten Chirurgus des Militärspitals ernannt und konnte nun als solcher seine geistvollen Vorträge praktisch beleuchten. Ueberdieß hielt er jedes Jahr einen Curs chirurgischer Demonstrationen am Leichnam. Als nach dem Tode des Herzogs Franz III. Hercules III. die Regierung übernahm und dieser in der öffentlichen Verwaltung, wie im Unterrichtswesen mehrere Reformen vornahm, erbat sich S. die Erlaubniß zu einer Reise nach Frankreich und England, um sich mit dem Zustande der medicinischen Studien in den genannten Ländern vertraut zu machen. Er lernte auf diesen Reisen die Koryphäen seines Wissenszweiges kennen, machte dabei die interessantesten Studien und Forschungen und in Paris erörterte er selbst in der medicinischen Gesellschaft seine anatomischen Beobachtungen über das Geruchsorgan und die demselben zunächst liegenden Nerven und ein anderes Mal trug er seine Beobachtungen vor über das Aneurysma. Im Frühjahre 1781 reiste er nach London, wo er Hunter und Pott kennen lernte und auch Einsicht nahm in die dort übliche Behandlungsweise mancher Krankheit, die ihm noch fremd war. Gegen das Ende des Jahres 1782 kehrte S. wieder auf seinen Posten nach Modena zurück, wo er bereits ein Schreiben Brambilla’s [Bd. II, S. 108] aus Wien traf, in welchem ihn dieser im Namen des Kaisers Joseph II. einlud, falls er geneigt wäre, die Dienste des Herzogs von Modena zu verlassen, unter sehr vortheilhaften Bedingungen die Lehrkanzel der Anatomie an der Hochschule zu Pavia zu übernehmen. Dieser Antrag kam überdieß nicht ganz unerwartet, da Scarpa den kaiserlichen Leibarzt bereits in Paris kennen gelernt hatte, wohin dieser mit dem Kaiser Joseph II. gekommen und mit Scarpa in engeren Verkehr getreten war. Der Antrag war wirklich ein glänzender und selbst von wissenschaftlichem Gesichtspuncte ein unter allen Umständen höchst vortheilhafter; aber die Dankbarkeit, die ihn an seinen bisherigen Gebieter fesselte, machte es ihm schwer, sich in dieser Sache selbst zu entscheiden, und mit dem ganzen Freimuthe des Mannes von Herz und Geist legte er seine Angelegenheit dem Herzoge zur Entscheidung vor, der großherzig genug, so schwer es ihm selbst fiel, den Gelehrten zu verlieren, ihm zuredete, dieses schöne Anerbieten anzunehmen. S. begab sich nun nach Pavia, wo er seine Vorträge mit einer Festrede, welche später gedruckt wurde, eröffnete. Wie in Modena, so fehlte auch in Pavia ein anatomisches Theater, um die Vorträge praktisch am Leichname zu beleuchten, ebenso ein Prosector. Scarpa stellte sofort ein Verlangen auf beide, welches auch erfüllt wurde, und bald hatten seine Vorlesungen einen ungeheuren Zulauf. [17] Nicht blos Schüler, sondern bereits ausübende Aerzte und Personen aller Stände eilten herbei und hörten voll Bewunderung die Vorträge, in welchen der geistvolle Anatom die Wunder des rnenschlichen Körpers in seiner klaren und faßlichen Weise darstellte. Nach dem ersten Jahre seines Aufenthaltes in Pavia begab sich S. nach Wien, um dem Monarchen für die ihm bewiesene Huld und dem Freunde Brambilla für die Mitwirkung in dieser Angelegenheit zu danken. S. hatte diese Reise in Gemeinschaft mit dem berühmten Volta unternommen. Nach einem monatlangen Aufenthalte in Wien bereisten beide Gelehrten Böhmen, Sachsen, Preußen, Braunschweig, Hannover und kehrten über Bayern und Tirol nach Italien zurück. Auf dieser Reise hatten sie die Hochschulen in Prag, Dresden, Leipzig, Berlin, Helmstädt, Göttingen und andere wissenschaftliche Institute besucht und viele Gelehrten ihres und anderer Fächer kennen gelernt. In diese Zeit fiel die Errichtung einer besonderen Lehrkanzel für praktische Chirurgie in Pavia, welche auch an Scarpa übertragen wurde, obgleich dieser bereits mit seinen anatomischen Vorlesungen und seinen Demonstrationen am Cadaver vollauf zu thun hatte. Ueber seinen Antrag wurde nun die Universität mit einem reichen und kostbaren Apparate chirurgischer Werkzeuge ausgestattet, an welchem S. jetzt auch die Geschichte des Fortschrittes der chirurgischen Operationen darzustellen in den Stand gesetzt war. Dieses rege wissenschaftliche Leben wurde mit einem Male durch die verhängnisvollen politischen Ereignisse – denn Italien wurde der Schauplatz blutigster Kämpfe – nicht geradezu unterbrochen, aber doch nicht unwesentlich gestört, obgleich eben Scarpa’s Wissenschaft nur mehr als genug Gelegenheit fand, sich in ihrer ganzen Macht und Vielseitigkeit zu zeigen. Durch die vielen Kämpfe, deren Schauplatz eben Oberitalien geworden war, hatte sich die Zahl der Verwundeten in bedauerlichster Weise gemehrt und zugleich mit der Eröffnung der chirurgischen Klinik wurde auf ah. Befehl ein medicinisches Directorium constituirt, das aus den Professoren der medicinischen Facultät von Pavia und aus den ersten Aerzten der Stadt zusammengesetzt war. Die Aufgabe dieses Directoriums war die Oberleitung und Ueberwachung der Aerzte, Chirurgen und Pharmaceuten der Lombardie. Vorsitzender für die medicinische und pharmaceutische Abtheilung war der berühmte Johann Peter Frank [Bd. IV, S. 320], für die chirurgische Scarpa. Mit dem wechselnden Kriegsglücke wechselten natürlicher Weise auch die politischen Verhältnisse Oberitaliens, aber Scarpa blieb seinen politischen Ansichten treu, lehnte jede Anstellung, welche die neue Regierung ihm anbot, ab, weigerte sich, den Eid, den die republikanische Regierung von ihm verlangte, zu leisten, und erklärte, lieber sein Lehramt niederzulegen, worauf man es denn doch nicht ankommen lassen wollte und den Gelehrten unbeanständet gewähren ließ. So bewährte sich S. nicht nur als Fachgelehrter, sondern auch als politischer Charakter in unantastbarer Weise. Als Napoleon König von Italien wurde, berief er S. unter den Ersten in das von ihm gestiftete Institut der Wissenschaften, schmückte ihn mit der Ehrenlegion, ernannte ihn zum Ritter der eisernen Krone und endlich zu seinem Leibchirurgen mit dem Gehalte von 4000 Franken. In letzterer Eigenschaft wurde er zur Prinzessin Auguste [18] Amalie, damaligen Vicekönigin von Italien, berufen. Im Jahre 1804 verlangte S., dem die politischen Verhältnisse wenig zusagten, alters- und kränklichkeitshalber seine Versetzung in den Ruhestand. Als aber Napoleon auf seiner Reise zur Krönung Pavia berührte und daselbst die Universität besuchte, forderte er S. mit den ehrenvollsten Ausdrücken auf, seine Lehrthätigkeit wieder aufzunehmen, weil ein Mann seines Wissens, eine solche Leuchte der Wissenschaft, schwer zu entbehren sei. Und Napoleon wußte es, daß S. nicht zu seinen Anhängern zählte. Im Jahre 1805 begab sich S. nach Bologna, wo eine General-Versammlung des Institutes der Wissenschaften stattfand, um dessen Uebersiedelung nach Mailand zu berathen. Scarpa leitete diese Versammlung als Präsident pro tempore. Als Oberitalien wieder an Oesterreich zurückkam, fehlte es für Scarpa nicht an neuen, von dem treuen Anhänger der österreichischen Regierung wohlverdienten Ehren. Vorerst wurde er zum Director der medicinischen Studien an der Hochschule von Pavia ernannt, dann wurde ihm in Mailand in feierlichster Weise, in Gegenwart sämmtlicher Professoren der Hochschule von Pavia und der Mitglieder des Institutes, der Leopold-Orden überreicht, und andere Auszeichnungen widerfuhren ihm, wenn er das eine oder andere seiner gehaltvollen Werke veröffentlichte. In den letzten Jahren drückte die Wucht des Alters – er hatte das hohe von 85 Jahren, 4 Monaten und 17 Tagen erreicht – ihn merklich darnieder. Seine literarische Thätigkeit zweigt sich in zwei Hauptrichtungen ab, in die anatomische und in die chirurgische. Die Titel seiner Schriften sind, u. z. der anatomischen: „De structura fenestrae rotundae auris et de tympano secundario, anatomicae observationes“ (Mutinae 1772); – „Anatomicarum annotationum liber primus de gangliis et plexibus nervorum“ (ibid. 1779, mit K. K.); – „De promovendis anatomicarum administrationum rationibus oratio ... habita ... VI. cal. Decembr. ann. 1783“; – „In solenni theatri anatomici ticinensis dedicatione, oratio habita prid. kalend. Novembris anno 1785“; – „Anatomicarum annotationum liber secundus, de organo olfactus praecipuo deque nervis nasalibus a pari quinto nervorum cerebri“ (Ticin. 1785); – „De nervo spinali ad octavum cerebri accessorio commentarius“ (Vindobonae 1788), auch im 1. Bande der Verhandlungen der Wiener medicinisch-chirurgischen Akademie; – „Anatomicae disquisitiones de auditu et olfactu“ (Ticin. 1790); deutsch (Nürnberg 1800); – „Tabulae neurologicae ad illustrandam historiam anatomicam cardiacorum nervorum, novi nervorum cerebri, glossopharingei et pharyngei ex octavo cerebri“ (Ticin. 1794); – „Commentarius de penitiori ossium structura“ (Lipsiae 1799); deutsch von P. A. Roose (ebd. 1800); – „De gangliis nervorum deque origine et essentia nervi intercostalis, ad illustrem virum Henricum Weber anatomicum Lipsiensem epistola“ (1831); – „De gangliis deque utriusque ordinis nervorum per universum corpus distributione ... Epistola altera“; – die chirurgischen Werke Scarpa’s: „Saggio di osservazioni e d’esperienze sulle principali malattie degli occhi“ (Pavia 1801); die 5. Auflage unt. d. Tit: „Trattato delle principali malattie degli occhi“, 2 Bde. (ebd. 1816); französisch übersetzt von Leveillé, 2 Bde. (Paris [19] 1802; 5., von J. B. Bosquet und N. Bellanger verm. Aufl. ebd. 1821; und eine andere von Fournier-Pescay und Begin, ebd. im näml. Jahre); deutsch übersetzt, mit Anmerkungen und Zusätzen von F. H. Martius, 2 Bde. (Leipzig 1808; neue Ausg. 1822); – „Memoria chirurgica sui piedi torti congeniti dei fanciulli e sulla maniera di correggere guest a deformità“ (Pavia 1803, mit K. K., 3. Aufl. 1817); deutsch übersetzt von Malfatti (Wien 1804); – „Sull’ aneurisma. Riflessioni ed osservazioni anatomico-chirurgiche“ (Pavia 1804, mit K. K.), französisch übersetzt von Delpech (Paris 1809); von C. P. Ollivier (Paris 1821); deutsch mit Zusätzen von Ch. F. Harles (Zürch 1808, mit K. K.); – „Memorie anat.-chirurgiche sull’ ernie“ (Milano 1809; 2. Aufl. Pavia 1819); französisch übersetzt von Cayol; mit einem Zusatze von Laennec über eine neue Hernie (Paris 1812, 8°., mit Atlas in Fol.); eine neue Ausgabe mit Zusätzen von Scarpa selbst, herausgegeben von C. P. Ollivier, mit 13 Tafeln von Adam nach den Originalstichen von Anderloni (Paris 1823, 8°., mit Atlas in Fol.); deutsch mit Zusätzen von B. W. Seiler (Halle 1813, mit K. K.); nach der neuen Ausgabe vermehrt (Leipzig 1823); – „Memoria sulla ligatura delle principali arterie degli anti“ (Pavia 1806); deutsch mit einem Anhange zum Werke über das Aneurisma von F. Parrot (Berlin 1821); – „Memoria sull' ernia del perineo“ (Pavia 1822, mit K. K.); deutsch übersetzt (Weimar 1822). Eine Sammlung seiner zerstreut gedruckten chirurgischen Abhandlungen erschien unter dem Titel: „Opuscoli di chirurgia“, tomi 3 (Pavia 1825–1832); noch gab er ein „Elogio storico di Giambattista Carcano Leone, professore di anatomia nella università di Pavia“ (Milano 1813) heraus. Neben seinem Fache war S. ein großer Freund und Verehrer der schönen Künste; selbst ein geschickter Zeichner, sammelte er werthvolle Gemälde berühmter Meister aller Schulen seines Heimatlandes, in deren Auswahl er als gewiegter Kenner mit großer Vorsicht vorzugehen liebte. Zunächst im Hinblicke auf diese seine Kunstliebe unternahm er im Jahre 1820 eine Reise durch das südliche Italien, auf welcher er Florenz, Rom und Neapel besuchte. Sein Begleiter auf derselben war der berühmte Maurus Rusconi, dessen Lebensskizze im XXVII. Bande dieses Lexikons, S. 275, mitgetheilt wurde. Auf diesem künstlerischen Gebiete war S. sogar schriftstellerisch thätig und veröffentlichte in einem an Cav. Bossi gerichteten Briefe seine Ansichten: „Sopra un elmo di ferro squisitamente lavorato a cetello“, und in einem andern an conte Maranesi: „Sopra un ritratto riputato di mano di Raffaello“. Was Chiappa, sein Biograph, über seinen Geiz und seine Vernachlässigung im häuslichen Leben berichtet, erscheint überflüssig und verringert nicht den Werth dieses großen Gelehrten.

Tagliaferri (Giacomo), Ragionamento intorno la vita scientifica del cavaliere Ant. Scarpa (Milano 1834, 12°.; ibid. 1836, 12°.). – Rovani (Giuseppe), Storia delle lettere e delle arti in Italia giusto le reciproche loro rispondenze (Milano 1857, Franc. Sanvito, Lex. 8°.) Tomo III, p. 326–333 [nach diesem gest. am 30. October 1832]. – Tipaldo (Emilio de), Biografia degli italiani illustri nelle scienze, lettere ed arti del secolo XVIII e de’ contemporanei ecc. ecc. (Venezia 1836, tipogr. d’Alvisopoli, gr. 8°.) Tomo III, p. 38–49, von Chiappa [aus der Biblioteca italiana 1833]. – Dandolo (Girolamo), La Caduta della repubblica [20] di Venezia ed i suoi ultimi cinquanť anni. Studii storici (Venezia 1857, Naratovich, 8°.) Appendice p. 58 [nach diesem gest. am 30. October]. – Oesterreichisches Archiv für Geschichte, Erdbeschreibung. Staatenkunde, Kunst und Literatur (Fortsetzung des Hormayr’schen Archivs). Herausg. von J. W. Ridler und Veith (Wien, 4°.) III. Jahrg. (1833), Nr. 82–84: „Biographische Skizze“ [nach Chiappa, Charon du Villards und Rusconi; nach dieser gestorben am 31. October 1832]. – Oesterreichische National-Encyklopädie von Gräffer und Czikann (Wien 1836, Beck, 8°.) Bd. IV, S 495 [nach dieser gest. am 31. October]. – Meyer (J.), Das große Conversations-Lexikon für die gebildeten Stände (Hildburghausen, Bibliogr. Institut, gr. 8°.) Zweite Abtheilg. Bd. VII, S. 337. – Neuer Plutarch, oder Biographien und Bildnisse der berühmtesten Männer und Frauen aller Nationen und Stände u. s. w. Vierte Auflage. Mit Verwendung der Beiträge des Freiherrn Ernst von Feuchtersleben neu bearbeitet von Aug. Diezmann (Pesth, Wien und Leipzig 1858, C. A. Hartleben, kl. 8°.) Bd. I, S. 53 [nach diesem geb. im Jahre 1744]. – Quérard (J. M.), La France litteraire etc. etc. (Paris 1836, Didot frères, 8°.) Tome VIII, p. 504 [mit ausführlichen bibliographischen Nachrichten über die französischen Uebersetzungen der Werke Scarpa’s]. – Porträte. 1) Forestier sc. (8°.) ; – 2) G. Garavaglia, del., G. Guzzi sc. (8°.); – 3) G. Garavaglia del. et sc. ad viv. 1816 (kl. Fol.); – 4) Buttazoni inc. (24°.); – 5) auf einem Blatte mit Kant, Newton, Marat, Charlotte Corday und Astley Cooper. Stahlstich von C. Mayer’s K. A. in Nürnberg. Verlag von C. A. Hartleben in Pesth (8°.). – Büste. In dem von ihm im Jahre 1783 zu Pavia eröffneten anatomischen Theater befindet sich seine Büste mit der Inschrift: Antonius Scarpa Forajuliensis.