RE:Cuspius 4

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Paulys Realencyclopädie der classischen Altertumswissenschaft
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Band IV,2 (1901), Sp. 1895–1896
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4) L. Cuspius Rufinus, Consul Ordinarius mit [1896] L. Statius Quadratus im J. 142 n. Chr. (vgl. Klein Fasti cons. z. J.). L. Cuspius Rufinus wird er genannt CIL VI 160. XIV 67, C. C(uspius) Ruf(inus) XV 1065, Cuspius Rufinus III Suppl. 12 495; wahrscheinlich war er ein Polyonymus, der zwei Praenomina führte (Klebs Prosopogr. I 488 nr. 1338). Mommsen identificiert ihn mit C. Atilius Cn. f. [L. Cuspi]us (?) Iulianus Cl. Rufinus (CIL X 8291, vgl. darüber o. Bd. II S. 2083 Nr. 40). Ist diese Annahme richtig, so wird nicht er selbst, sondern sein Sohn (Nr. 5) der Pergamener L. Cuspius Pactumeius Rufinus sein (vgl. Nr. 3); doch stammte er ohne Zweifel gleichfalls aus Pergamon. Als Besitzer von Töpfereien wird er auf einem Ziegelstempel aus Praeneste genannt (ex fig(linis) Cuspi Rufini Brittio co(n)s(ule), wohl 153 n. Chr., CIL XIV 4091, 35 = XV 2322 mit Dressels Anmerkung).