BLKÖ:Foscolo, Hugo

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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
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Band: 4 (1858), ab Seite: 302. (Quelle)
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Foscolo, Hugo (Dichter, geb. auf der Insel Zante 26. Jänn. 1777, gest. in London 14. Sept. 1827). Dieses richtige Geburtsdatum ist dem Taufbuche der St. Marcuskirche in Zante, das Todesdatum dem Grabsteine des Friedhofs zu Chiswick, wo F. begraben liegt, entnommen. Sein Vater war – nach Einigen – Schiffsarzt auf einem der Schiffe, welche im Dienste der Republik standen. Früh verlor Hugo denselben und kehrte nun mit seiner Mutter nach Venedig zurück, besuchte dann seit 1787 das Seminar in Spalato (nach Tommaseo) und hörte zuletzt in Padua auf der Hochschule Cesarotti’s Vorlesungen über schöne Literatur. Die Beschäftigung mit den griechischen Classikern und die Lecture der Schriften Alfieri’s begeisterte ihn zu dem Drama „Tieste“, worin nur 4 Personen auftreten [nach Schlegel: Frage, Antwort, Replik, Duplik]. Dieses wurde am 4. Jänner 1797 zu Venedig im Theater S. Angelo aufgeführt und gefiel seiner politischen Tendenz wegen in jener aufgeregten Zeit so sehr, daß es an neun Abenden nacheinander gegeben wurde. Nach dem Falle der Republik begab sich F. nach Toscana, wo Alfieri, sein Ideal, lebte. Nach kurzem Aufenthalt daselbst ging er nach Mailand, wo er mit einem Male Officier der lombardische Legion wurde, welche damals eben sich bildete [vrgl. den Artikel Fantuzzi dies. Band S. 145]. Mit der Legion die Schicksale theilend, befand sich F. bei dem Heere, womit Bonaparte die Expedition gegen England zu unternehmen beabsichtigte. Als dieses Project nicht zur Ausführung kam, kehrte F. von Calais, wo er bisher stationirt lag und sich in den Mußestunden mit Erlernung der englischen Sprache beschäftigte, nach Mailand zurück, seine Zeit unter literarischen Beschäftigungen und romantischen Liebesabenteuern verbringend. In jene Zeit fällt die von F. besorgte Prachtausgabe der Werke Montecuccoli’s in zwei Bänden (Mailand 1807 und 8, Fol.), wovon nur 170 Exemplare verlegt worden sein sollen. Ueber den Werth dieser Arbeit, der nicht in Abrede zu stellen ist, ist doch die 15 Jahre später erschienene Ausgabe der „Opere di Raim. Montecuccoli corrette, accresciute ed illustrate da Gius. Grassi“, 2 Bde. (Turin 1821) zu vergleichen. Nun zog sich F. nach Brescia zurück, wo [303] er seine „Gräber“ dichtete, bis er 1803 nach Ceretti’s Tode die Lehrkanzel der Beredsamkeit an der Universität zu Pavia erhielt. Bemerkenswerth[WS 1] ist die Aeußerung des Vicekönigs Eugen Beauharnais, gelegenheitlich der Verleihung dieser Lehrkanzel an F., „daß ihm die drei Poeten, welche er im Heere habe, Foscolo, Gasparinetti und Ceroni mehr zu schaffen geben, als das ganze Heer“. F.’s Vorträge erfreuten sich des Beifalls der Jugend; da er aber im Gegensatz zu seinem früheren Verhalten sowohl Napoleons Lobredner zu sein verweigert, als in seinen Vorträgen jede Gelegenheit benützt[WS 2] hatte, Napoleons Handlungen und System anzugreifen, verlor F. diese Stelle, wie überhaupt sein Verhalten die Ursache gewesen sein soll, daß die Lehrkanzel der Beredsamkeit an allen Universitäten des Königreichs Italien aufgehoben wurde. Die Aufführung seines „Ajax“, welcher dessen Kampf mit Ulysses zum Gegenstande hat, hatte zur Folge, daß F. die Lombardie verlassen mußte. F.’s Feinde streuten aus, daß unter Agamemnon der Kaiser Napoleon und unter Ajax der General Moreau gemeint seien: während Andere wieder anläßlich dieses Stückes das Epigramm auf F. schrieben:

Per porre in scena il furibondo Ajace
Il fiero Atride e l’Itaco fallace
Gran fatica Ugo Foscolo no fe’:
Copiò se stesso e si divise in tre.

Als Napoleons Macht stürzte und 1814 das Königreich Italien sein Ende erreichte, nahm F. wieder Kriegsdienste und wurde von der Regentschaft in Mailand zum Escadrons-Commandanten ernannt. Mit einem Male aber verschwand er, hielt sich einige Zeit in Zurigo verborgen, bis er in England eine gastliche Zufluchtstätte fand, wie er selbst schreibt: „lieto nido, esca dolce, aura cortese“. Dort unter wechselnden Schicksalen, im Gedränge großer Geldverlegenheiten, zog er sich endlich nach Turnham, ein an der Themse nicht fern von London gelegenes Dorf zurück, wo ihn seine Landsleute und die Engländer oft besuchten, letztere reichlich für seine Bedürfnisse sorgend. An dem Tage, an welchem er seine Seele aushauchte, besuchte ihn noch Capodistria. F.’s Schriften, theils von ihm selbst, theils nach seinem Tode von Andern herausgegeben, sind: „Ultime lettere di Jacopo Ortis“ (zuerst 1802) und dann oft wieder am besten London 1817, 12°. in 2 Bdn. mit 2 Porträten [vergl. Ebert, Bibl. Lexikon Nr. 7825], auch deutsch von Luden (Leipzig 1807), Kasp. v. Orelli (Zürich 1817) u. Lautsch (Leipz. 1829, Brockhaus); diese Briefe sind mit vorherrschender polit. Tendenz eine Nachahmung von Goethes „Werther“, worin er seinen Liebesschmerz um Isabella Roncioni, nachmalige Gattin des Marchese Bartolommei, mit den Klagen über die Versunkenheit seines Vaterlandes verbindet; F. sagt darüber, „daß er sie mit seinem Blute geschrieben habe.“ Die Kritik hob ebenso die Vorzüge dieses Buches hervor, als sie die großen Gebrechen desselben nicht übersah; – „Orazione a Bonaparte pel congresso di Lionne“ (Lugano 1829), pomphaften öfter schwülstigen Styles, worin ihm Bonaparte noch ein ganz anderer erscheint, als später, da er jeden Anlaß benützte, ihn und sein System anzugreifen; – „Dell’ origine e dell’ ufficio della Letteratura“ (Mailand 1809, 8°.), reich an großen Schönheiten, aber nicht immer verständlich; – „Discorso preliminare sul testo di Dante (London 1826), im Charakter dem vorigen gleichend; – „Saggi sopra il Petrarca pubb. in inglese e trad. in ital.“ (Lugano 1824) 8°.), herausgegeben von Ticozzi; – und „Discorso storico sul testo del Decamerone di Giov. Boccaccio (Lugano 1828) 12°.); – die [304] poetischen: „I Sepolcri“ (Brescia und Mailand 1808) und später vereinigt mit den Gedichten über denselben Gegenstand von Torti und Pindemonte: „Dei Sepolcri. Poesie di Ugo Foscolo, d’ Ippolito Pindemonte e di Giovanni Torti“ (Mailand 1813, Silvestri, 12°.) [Ebert, Bibliogr. Lexikon Nr. 7824] zuletzt Monza 1855, Istit. dei Paolini, 8°.). Dieses herrlichste Gedicht, welches F. schuf, worin sich Phantasie und Melancholie auf das innigste verschmelzen, ist oft in’s Deutsche übersetzt, am besten jedoch von Emanuel Hilscher, in dessen von L. A. Frankl besorgten Ausgabe der „Gedichte“. – „Tieste. Tragedia, 2. edizione“ (Mailand 1825, Silvestri, 16°.); – und „Ricciarda. Tragedia di U. Foscolo dedicata a Lord John Russel“ (London 1820 und Lugano 1827, 8°.). – Außer der Uebersetzung von Sterne’s empfindsamen Reisen, welche sich durch die Schönheit des Styles auszeichnet, übertrug er noch Einiges von Homer und Callimachus u. z.: „Esperimenti di traduzione dell’ Iliade“, wovon der erste Gesang in Brescia, der zweite in der Antologia di Firenze (Oct. 1821) erschien; – „La Chioma di Berenice, poema di Callimacho“ (Mailand 1803). Eine, jedoch nur ausgewählte Sammlung seiner Schriften erschien unter dem Titel: „Prose e Versi con notizie, 2. edizione“ (Mailand 1825, Silvestri); – eine andere als: „Scelte opere si in prosa che in versi con nuovi cenni biografici di Gius. Caleffi“, 2 Bde. (Fiesole 1835, 12°., mit Portr.); – und Sammlungen seiner Dichtungen als: „Tragedie e poesie varie“ (London 1831, 12°.) – und „Poesie“ (Florenz 1856, Le Monnier, 12°.). – Nach seinem Tode wurden herausgegeben: „Poesie inedite“ (Lugano 1831, 8°.); – „Lezioni di eloquenza di letteratura italiana e Orazioni“ (Napoli 1838, 12°.); – „Le Grazie. Carme riordinato sugli autografi per cura di F. L. Orlandini“ (Florenz 1848, Le Monnier, 12°.); – „Alcuni scritti e dettati inediti“ (Piacenza 1825, 8°.), aus seinem Nachlasse zusammengestellt; – die „Discorsi storici e letterarj trad. dall’ inglese da P. G. Maggi“ (Mailand 1843) sind eine Uebersetzung seiner in englischen Journalen enthaltenen Aufsätze. Sein Briefwechsel erschien erst in neuerer Zeit als: „Epistolario raccolto e ordinato da F. S. Orlandini e da E. Mayer“, 3 Bde. (Florenz 1854, Le Monnier, 8°.). Foscolo war, wie ihn Maffei in seiner „Literaturgeschichte“ schildert, als Mensch eines heftigen, aufbrausenden, ungeselligen Charakters, trat jene Gesetze, welche man in der bürgerl. Gesellschaft beobachten muß, mit Füßen; hatte nirgends Rast und Ruhe und war mit keiner Regierung zufrieden. Taub gegen alle Rathschläge, ironisch bis zum Cynismus, besaß er nur Männer zu Freunden, welche dem Genius verziehen was der Mensch verbrach. Wäre F. zur inneren Ruhe gekommen, sein reicher Geist hätte großartige Schöpfungen hinterlassen, wovon als Probe sein Gedicht von den „Gräbern“ für alle Zeiten gelten wird.

Bozzoli (Giuseppe), Questi pocchi cenni sulla vita e sulle opere di U. Foscolo (Ferrara o. J. [1836], 8°.). – Correr (Luigi), Vita di U. Foscolo (Venedig 1842, 8°.). – Pecchio (Gius.), Vita di Ugo Foscolo (Lugano 1830, 8°., ebend. 1833, 12°.) [Enthält manches interessante Detail, aber viel Anekdotisches, auf bloßes „Hörensagen“ Aufgenommenes.] – Ragguaglio intorno U. Foscolo (Lugano 1829, 12°.). – Die Sepolcri, Versi di Ugo Favolo, d.’Ippolito Pindemonte e di Giovanni Torti con dissertazioni e note (Monza 1855, Istituto dei Paolini, 8°.) [enthält eine ausführliche Biographie F.’s, wie Pindemonte’s u. Torti’s]. – Cenni sulla vita, la persona, il carattere e le opere di Ugo Foscolo, di Giuseppe Caleffi. [305] Der Auswahl seiner Werke (Fiesole 1835) vorausgeschickt. – Tommaseo (Niccolò), Dizionario estetico (Mailand 1858, Perelli, Lex. 8°.) II. Edizione. Parte moderna. S. 121. – Zeitgenossen. Ein biographisches Magazin. Herausg. von F. Chr. A. Hasse (Leipzig 18–, Brockhaus, gr. 8°.) V. Bd. 6. Heft, S. 95: „Foscolo und Monti.“ – Vita di Silvio Pellico, vor den „Opere compiute di S. Pellico“, herausgeg. von Maroncelli (Leipzig, Fleischer, gr. 8°.) enthält Manches über Foscolo. – Biographie des hommes vivants (Paris 1816, Michaud, 8°.) III. Bd. S. 129 [nach diesem geb. 1772]. – Maffei (Giuseppe), Storia della Letteratura italiana (Mailand 1834) IV. Bd. S. 72–90 [nach diesem geboren „intorno all’ anno 1778 giacche quest’anno non è ben accertato“, gest. 10. Oct. 1827]. – Nouvelle Biographie générale ...publiée sous la direction de Mr. le Dr. Hoefer (Paris 1853) XVIII. Bd. Sp. 240 [nach dieser geb. um das J. 1778, gest. 10. Oct. 1827]. – Meyer (J.), Das große Conversations-Lexikon (Hildburghausen 1845, Bibl. Inst., Lex. 8°.) X. Bd. S. 775 [nach diesem geb. 1776, gest. zu London 11. Sept. 1827]. – Gliubich di Città vecchia (Simeone Ab.), Dizionario biografico degli uomini illustri della Dalmazia (Wien 1856, Rud. Lechner, Zara, Battara e Abelich) S. 133. – Hilscher, Gedichte. Herausgeg. von Dr. L. A. Frankl [enthalten eine meisterhafte Uebersetzung der „Gräber“ von Foscolo und Notizen über ihn]. – Frankl (Dr. L. A.), Sonntagsblätter 1842, S. 747: „Humoristische Streiflichter.“ – Gazetta della provincia di Lodi e Crema (kl. Fol.) 1855, Nr. 35: „Studi letterari di Foscolo e Giordani“ [dieser Aufsatz, ein literarhistorisches Curiosum, nennt Foscolo „uno di que’ cotali sciaurati in cui dura ancor la presunzione a favore di lui, solamente perchè toglieremmo di morire prima che far pubblica ritrattazione dei nostri pregiudizi!“ (!!)]. – Lettere inedite alla sua famiglia (Venedig 1858, tip. del Commercio) [diese (15 Seiten starke) Brochure ist „Per le nozze Mocenigo-Lunzi“ von Nic. Barozzi herausgegeben und enthält sechs Briefe aus den Jahren 1809, 1810, 1815 und 1816]. – La Sferza, Gazetta Lombardo-Veneta (Brescia, kl. Fol.) Nummer vom 5. Juli 1854 und folg. [enthält: „Frammenti dell’ Epistolario di Ugo Foscolo“]. – L’Osservatore Veneziano. Giornale umoristico letterario. I Anno (1854) Nr. 23 et seq.: „Estratto dell’ Accademia dei Pitagorici di Ugo Foscolo.“Oettinger in seiner Bibliographie biographique (Brüssel, Stienon) setzt den 5. Oct 1827 als F.’s Todesjahr an.
Urtheile über Foscolo. F. hat gleich anderen Coryphäen der Literatur und Kunst die härtesten Urtheile erfahren. So schreibt Giordani in einem Briefe an Papadopoli über F.: „Pessimo di cuore, mediocre assai d’ ingegno, men che mediocre di dottrina, cattivo assai di gusto, gran ciarlatano“ (!), ein Urtheil, das Giordani nur in größter Erbitterung geschrieben haben konnte und heute wohl nicht wiederholen möchte. – Mundt (Theod. Dr.), Geschichte der Literatur der Gegenwart (Leipzig 1853, 8°.) 2. Aufl. S. 752: „Unter den Alfieri’s Schule zugerechneten italienischen Dichtern ragt Ugo Foscolo durch schöpferisches Talent und durch die Energie nationalen Freiheitstrebens hervor. Sein Trauerspiel „Tieste“, welches er (1797) ganz in der Manier Alfieri’s gedichtet, war namentlich darauf berechnet, die Wirkungen der französischen Revolution auf Italien auszudehnen und erlebte in diesem Sinne eine Aufführung in Venedig, welche alle Wünsche der Partei entfesselte, die von den Franzosen die Wiedergeburt Italiens erhoffen wollte. In poetischer Hinsicht stand die später erschienene „Ricciarda“ bei weitem höher. Die politische Enttäuschung wirkte schon bei ihm in den vielgelesenen (und oft gedruckten) „Ultime lettere di Jacopo Ortis (1802), die man eine politische Wertheriade nennen konnte, in welcher mit der Liebesverzweiflung (um Isabella Roncioni) die Klagen über den tiefen Sturz aller nationalen Verhältnisse sich mischen.“ – Maffei (Gius.) in seiner „Storia della letteratura italiana“ (Mailand 1834, 8°.) 2. Aufl. IV. Bd. S. 83: „Dovendo considerar Foscolo come poeta, premetteremo che nessuno meglio di lui ha saputo unitare quella schietta eleganza, quelle grazie vivaci insieme e gastigatissime che hanno renduto immortali i greci vati.“
Grabschrift. Auf dem Friedhofe zu Chiswick, einem kleinen unweit London an der Themse gelegenen Dörfchen, liegt F. begraben. Hudson Gurney, den F. im Leben und im Tode liebte, ließ ihm einen Stein setzen mit folgender Inschrift: Ugo Foscolo | Obiit XIV die Septembris A. D. MDCCCXXVII | Aetatis[WS 3] LII. | Die Anzahl der Jahre F.’s auf dem Steine ist falsch, denn F. lebte 50 Jahre, 8 Monate und einige Tage. – F. hat sich selbst eine Grabschrift unter dem Namen Didimo Chierico geschrieben, sie lautet: Didimi . Clerici | Vitia . Virtus . Ossa | Hic . [306] Post . Annos ... | Conquiescere . Coepere . Leider ist diese einfache Inschrift nicht für seinen Grabstein verwendet worden.
Porträt. Unterschrift: Hugo Foscolo. Esslinger sc. (Zwickau bei Gebr. Schumann, 4°.)
Ueber die Familie Foscolo. Cicogna (Eman. Ant.), Notizie intorno alla famiglia Veneta patrizia de’ Foscolo (Venedig 1842, 8°.).

Anmerkungen (Wikisource)

  1. Vorlage: Bemerkenwerth.
  2. Vorlage: benüzt.
  3. Vorlage: Aelatis.