BLKÖ:Wattmann-Maelcamp-Beaulieu, Joseph Freiherr

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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
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Band: 53 (1886), ab Seite: 153. (Quelle)
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Wattmann-Maelcamp-Beaulieu, Joseph Freiherr (Arzt und Fachschriftsteller, geb. zu Oberlangbath bei Ebensee im Salzkammergut 6. März 1789, gest. in Wien 14. September [154] 1866). Der Sohn eines Chirurgen in Ebensee, folgte er, nachdem er die Lateinschulen in Linz besucht hatte, dem Berufe des Vaters. Ein Zögling des k. k. chirurgischen Operationsinstitutes, welches der berühmte Professor V. Kern [Bd. XI, S. 187] gegründet hatte, legte er die erste Prüfung, für das Magisterium der Chirurgie, am 30. August 1810, die zweite, für das Magisterium der Geburtshilfe, am 15. December dieses Jahres ab. Nun ging er nach Wels, wo er die Praxis ausübte, sich mit der Welserin Aloisia Adelsgruber, welche er in der Familie Kern’s kennen gelernt, verheiratete und im eigenen Hause eine kleine Klinik für Augenkranke eröffnete. Aber auch hier geschah es, wie bei allen talentbegabten Menschen, es wuchs der Mensch mit seinen höheren Zwecken, das kleine Wels als ärztlicher Wirkungskreis genügte ihm nicht mehr; er ging nach Wien, arbeitete am Operationsinstitute, wurde da Kern’s Assistent, schrieb „Ueber die Vorlagerungen in der Leistengegend“, wurde infolge dieser Arbeit vom schriftlichen Concurse für Laibach befreit und am 1. März 1806 zum Professor der theoretischen und praktischen Chirurgie an der dortigen Lehranstalt ernannt. An derselben blieb er bis zum 25. Mai 1818, worauf er als Professor der Chirurgie an das Lyceum und als Primarchirurg an das Heiligengeistspital in Innsbruck berufen wurde. Daselbst verlor er nach mehrjähriger Ehe seine Gattin durch den Tod und auch den einzigen Sohn aus dieser Ehe, der infolge eines verschluckten Glassplitters starb. Schon als Wattmann noch in Wien im Operationsinstitute thätig war und dann später als Assistent suchte er die Lücken seiner Ausbildung vornehmlich im Hinblick auf die Classiker und die Philosophie zu ergänzen, lag eifrig dem Studium der ersteren und des damals im Aufschwung begriffenen Hegel’schen Systems ob. Er setzte seine Studien in Laibach und Innsbruck fort, was auf seine öffentlichen Vorträge nicht ohne Einfluß blieb, denn der geistreiche Charakter derselben, verbunden mit einer seltenen Klarheit und Präcision, erwarb ihm alsbald die Zuneigung seiner Zuhörer, die sich mit jedem Semester mehrten. In Innsbruck vollendete er sowohl seine Beschreibung des Skeletes – die bibliographische Aufzählung seiner Werke folgt S. 157 – zunächst darauf hinweisend, daß nur genaue anatomische[WS 1] Kenntniß die allererste Grundlage jedes Heilverfahrens sein müsse, als auch sein Werk über die Heilung des Noli me tangere. Diese letztere Arbeit überreichte er Seiner Majestät[WS 2] dem Kaiser Franz I. bei einer Audienz in Verona am 26. October 1822 auf der Rückkehr von einer wissenschaftlichen Reise nach Italien, welche er mit seinem Gönner, dem Professor Kern unternommen und bis Neapel ausgedehnt hatte. Am 29. Jänner 1824 wurde er zum Professor der praktischen Chirurgie und Director des Operationsinstituts in Wien ernannt, da Kern bei fortdauernder Kränklichkeit die Uebersetzung zur Lehrkanzel der theoretischen Chirurgie angesucht hatte. Nach Kern’s Tode supplirte er diese Kanzel bis zu Dr. Loeweneck’s Ernennung für dieselbe. Wie vordem in Laibach und Innsbruck, so gewann er auch in Wien durch seine glänzenden Vorträge alsbald die Theilnahme seiner zahlreichen Zuhörer und lenkte auch die Aufmerksamkeit der maßgebenden Behörden mit solchem Erfolge auf sich, daß er schon am 18. December 1826, wegen seiner hervorragenden Verdienste, welche er sich um die medicinischen und chirurgischen Wissenschaften [155] sowohl als anerkannter Fachschriftsteller, als auch in der praktischen Anwendung seiner Kenntnisse auf diesem Gebiete erworben hatte, in den Adelsstand mit dem Ehrenworte Edler von erhoben wurde. Am 20. October 1829 erlangte er in Wien den Doctorgrad der Chirurgie und wurde am 12. November dieses Jahres in die medicinische Facultät aufgenommen. 1830 schrieb die königliche Societät der Wissenschaften zu Göttingen die Preisfrage aus: „De D. Civialis methodo calculorum demisso in uretrae iter instrumento, quod lithotriteur nominatur, in vesica urinaria comminuendorum et ex illa fragmentorum forcipe extrahendorum quid judicandum sit? Utrum lithotomia nunc carere possumus aut non? Sin non, quando isti methodo novae quando lithotomiae locus est? Nun hatte Wattmann bis dahin selbst schon 62mal den Blasenschnitt und an 11 Kranken Lithotomien in 129 Sitzungen mit 340 Bohrungen ausgeführt. Er betheiligte sich also mit allem Fug und Recht an der Beantwortung der Preisfrage, welche er in lateinischer Sprache verfaßte. Bei Gelegenheit der 79. Jahresfeier der Göttinger Societät ward nun dem französischen Arzte F. G. Boisseau der Preis, der Ausarbeitung Wattmann’s aber das Accessit zuerkannt. Durch volle vier Jahre wurde über den Inhalt beider Preisschriften nichts bekannt, aber der Lithotomie von Seite der praktischen Aerzte ein besonderes Interesse zugewendet. Jedoch erst als J. N. Rust in einem die Lithotritie behandelnden Artikel öffentlich aussprach, daß es wünschenswerth wäre, gerade von deutschen Aerzten diesen so wichtigen Gegenstand wissenschaftlich erörtert zu sehen, um über den therapeutischen Werth und das Gebiet der Anwendbarkeit der Operation zu einem sicheren Resultate zu gelangen, sah sich Wattmann veranlaßt, 1835 seine mit dem Accessit ausgezeichnete Arbeit über die Steinzerbohrung, ihr Verhältniß zum Blasenschnitt durch den Druck zu veröffentlichen. Dabei war er fortwährend bemüht, in der Praxis neue und sichere zum Ziele führende Operationsmethoden durchzuführen, so daß infolge dessen Dr. Hebra im Jahre 1842 eine „Geschichtliche Darstellung der größeren chirurgischen Operationen mit Rücksicht auf Edlen von Wattmann’s Operationsmethoden“ herausgab. Früher aber schon, am 31. Jänner 1834, wurde Wattmann zum Leibchirurgen Seiner Majestät des Kaisers und im December 1838 zum Regierungsrath ernannt. Vom 19. Juni bis 23. October 1847 bekleidete er provisorisch die Stelle eines Vicedirectors des medicinischen Studiums bis zur Ernennung des Freiherrn von Feuchtersleben [Bd. VI, S. 210]. Am 3. October 1848 wurde er plötzlich und gleichzeitig mit Professor Czermak [Bd. III, S. 99], Pleischl [Bd. XXII, S. 415] und Töltényi [Bd. XLV, S. 235] in den Ruhestand versetzt. Als er dann Mitte Jänner 1849 eine Eingäbe überreicht hatte, in welcher er, die ihm widerfahrene Kränkung beklagend, um Reactivirung und Verleihung einer öffentlichen Anerkennung seiner bisher geleisteten Verdienste bat, erhielt er am 13. Februar 1849 in Rücksicht der im Lehrfache erworbenen Verdienste das Ritterkreuz des österreichischen Leopoldordens. Im Decrete stand aber noch der Beisatz: daß Seine Majestät sich seine erbetene Reactivirung vorbehalten habe. Während seines vieljährigen Wirkens an der Wiener chirurgischen Klinik glaubte [156] Wattmann durch ein Handbuch der Chirurgie seinen zahlreichen Zuhörern zu Hilfe kommen zu sollen, und er bemühte sich darin in einem streng logischen von Vergleichungen durchzogenen sinnreichen Vortrage ein naturgetreues Bild der verschiedenen Krankheitszustände zu entwerfen, lehrte das Heilverfahren den Gesetzen der Physik und den Lehren der Physiologie entsprechend einzuleiten und suchte wissenschaftlich geordnete Theorien am Krankenbette zu begründen. Als Operateur genoß er wegen seiner Sicherheit, Ruhe und Ausdauer, seiner liebevollen Weise gegen die Kranken und seines gelassenen, ermunternden Verhaltens gegen seine Assistenten großen Ruf. Mit seiner Versetzung in den Ruhestand hatte aber Wattmann seine Thätigkeit als Arzt nicht abgeschlossen, er wurde am 3. November 1850 in die Medicinalcommission des Ministeriums des Innern berufen, bei welcher Gelegenheit Herausgeber des Lexikons diesen geistsprühenden, rastlos thätigen, höchst interessanten Arzt und Menschen kennen lernte; am 25. August 1853 ward ihm der Hofrathstitel und mit Diplom ddo. 5. September 1853 der Freiherrenstand verliehen. Lange noch wirkte er zum Segen der leidenden Menschheit, bis ihn im Herbst 1866 die damals in Wien herrschende Cholera gerade in Ausübung seines humanen Berufes befiel und in wenigen Stunden dem Leben des 77jährigen als Arzt und Mensch, als Lehrer und Helfer gleich ausgezeichneten Mannes ein Ende machte. Wenn wir im kurzen Ueberblick die Thätigkeit Wattmann’s als Chirurg und Arzt zusammenfassen, so müssen wir ihn zunächst als einen der kühnsten Operateure in Deutschland bezeichnen; seine Exarticulationen erregten wegen ihrer Schnelligkeit und Sicherheit, so wie durch die ungemein exacte Unterbindung aller auch der kleinsten Gefäße allgemeine Bewunderung. Als Leiter des Wiener Operationsinstitutes wurde er der Gründer einer eigenen Schule, deren Ruhm ein Schuh [Band XXXII, Seite 137], Dumreicher [Bd. III, S. 393] und Andere weiter verbreitet haben. Was Wattmann als Lehrer anbelangt, so waren seine Vorträge höchst lebendig, seine Demonstrationen ebenso klar als lehrereich; sowie die, welche seiner Hilfe bedurften, schon aus den geistblitzenden, herrlichen und doch milde blickenden Augen dieses Mannes Hoffnung und Vertrauen lasen, so hingen auch seine Schüler mit Begeisterung an ihm, und es kam wie ein Höheres über sie, wenn sie sahen, mit welcher Zuversicht ihm die Leidenden entgegenblickten, die in ihm nicht den wenig scrupulosen Experimentator, sondern den wirklich helfen wollenden Arzt, den Chirurgen, der zugleich Mensch und nicht bloß Fleischer war, gewahrten. Seine Praxis war eine ungemein ausgebreitete, vom armen Arbeiter, der in seinem Berufe verunglückte, und den er unentgeltlich mit derselben liebevollen Sorgfalt behandelte, durch alle Stufen bis zu den Spitzen der Gesellschaft. Wer den aufrecht einherschreitenden, selbst im Gehen mit Lectüre beschäftigten Mann sah, wer seine meist auf Vervollständigung seiner Werke gerichteten Arbeiten im Hause wahrzunehmen Gelegenheit hatte; wer in sein lebhaftes, frisches blaues Auge blickte und seine vorurtheilsfreien Anschauungen in Wissenschaft und Politik kennen lernte, der war von Freude und Ueberraschung erfüllt, wahrzunehmen, wie die glückliche Constitution dieses Mannes dem Alter und den vielen geistigen und physischen Mühen Widerstand geleistet hatte. Bloß [157] das silberweiß glänzende Haupthaar und ein etwas geschwächtes Gehörorgan verriethen, daß das Geburtsjahr dieses Mannes in das vorige Jahrhundert[WS 3] fiel. Noch in seinem letzten Lebensjahre hatte er Gelegenheit, seine patriotische Gesinnung und ärztliche Thätigkeit zu bewähren, indem er die verwundeten Soldaten im Israelitenspital und einem anderen von ihm ins Leben gerufenen mitbehandelte. Im Jahre der Vermälung Seiner Majestät des Kaisers Franz Joseph begründete er zu Hall in Oberösterreich das Elisabeth-Kinderspital und benützte seinen ganzen Einfluß, um dieses Institut zu heben. Früher schon (1848) hatte seine vor ihm gestorbene zweite Gattin unter Mitwirkung anderer Wiener Damen eine Stiftung für ausgezeichnete Studirende der Medicin und Chirurgie ins Leben gerufen, welche noch besteht. Bewunderungswürdig war, wie Wattmann, bereits im Greisenalter stehend, seine jugendliche Frische des Geistes bewahrte. Er hatte wohl die Lehrkanzel, aber nie die Studien aufgegeben; er dehnte sie vielmehr immer weiter aus, versäumte keine Gelegenheit, Vorlesungen zu besuchen, in denen die auf anderen Gebieten gewonnenen wissenschaftlichen Resultate dem Publicum zugänglich gemacht wurden, und betheiligte sich mit Interesse an den darauf folgenden Discussionen. Durch den Ankauf eines Gutes in Ungarn wurde sein Augenmerk vorzüglich auf die Landwirthschaft gerichtet, und es war in der That beachtenswerth, mit welchem Ernste der Greis noch alle Zweige dieses Faches studirte, mit welchem Eifer er, seit 1856 der niederösterreichischen Landwirthschafts-Gesellschaft angehörig, bei jeder General- und Monatsversammlung, bei den meisten Sectionssitzungen sich betheiligte, wie er jugendliches Feuer mit des Alters besonnener Weisheit in den großen Entwürfen vereinigte, welche er für Bewirthschaftung des gedachten Gutes verfaßte. Bemerkenswerth ist es, wie sich, als mit dem Jahre 1848 eine neue Zeit über Oesterreich hereinbrach, Wattmann gegen dieselbe stellte. Selbst im hohen Grade ehrgeizig, war er doch der Erste, der den selbst tragikomischen Anforderungen derselben Zugeständnisse machte. So bekleidete er 1849 die Stelle des Präsidenten im mährischen Landtage. Unter ihm wurde die Aufhebung des Adels beschlossen, und es machte einen ganz eigenthümlichen Eindruck, wenn er von seinem Präsidentensitze verkündete: „Herr Salm, Herr Liechtenstein u. s. w. hat das Wort“. Daß ein Mann von so hoher wissenschaftlicher Bedeutung auch in den Kreisen der Gelehrten die verdiente Würdigung gefunden, ist selbstverständlich, so war er Mitglied mehrerer medicinischer Facultäten, ärztlicher und anderer gelehrter Vereine und Ehrenbürger der Stadt Großwardein und des Marktes Ischl. Im Druck sind von ihm folgende Werke erschienen: „Ueber die Vorlagerungen in den Leistengegenden“ (Wien 1815, gr. 8°.); – „Beschreibung des Skeletes mit elastischer Gelenkverbindung zur pathologischen und therapeutischen Darstellung der Verrenkungen. Nach Art des geburtshilflichen Phantomes. Mit 3 Steintafeln“ (Wien 1823, Volke, 4°.); davon soll auch im nämlichen Jahre eine Ausgabe in lateinischer Sprache und im nämlichen Verlage erschienen sein, deren Titel aufzufinden mir aber leider nicht gelingen wollte; – „Versuche zur Heilung des sonst unheilbar erklärten Noli me tangere. Mit einer Abbildung, die künstliche wiederersetzte organische Wangen- und Nasenhälfte vorstellend“ (Innsbruck 1824, Wagner, gr. 8°.); – „Ueber Verrenkung am Hüftgelenke und ihre Einrichtung. Mit einer [158] Kupfertafel“ (Wien 1826, Volke, gr. 8°.); – „Handbuch der Chirurgie zum Gebrauche öffentlicher Vorlesungen, 1. Theil, Band I; Allgemeine Krankheitslehre in Beziehung auf örtliche Gebrechen, 1. Theil, Band II, 2. und 3. Theil Specielle chirurgische Krankheitslehre“ (Wien 1829 u. f., gr. 8°.); – „Sicheres Heilverfahren bei dem schnell gefährlichen Lufteintritt in den Venen und dessen gerichtsärztliche Wichtigkeit. Mit einer xylogr. Tafel und einer Tabelle“ (Wien 1843, gr. 8°.). Am 6. Juni 1826 hat sich Wattmann zum zweiten Male mit Anna Elisabeth Estelle geborenen Baronin von Maelcamp-Beaulieu (geb. 9. Juli 1794, gest. 25. Februar 1863), einer Tochter des in der Schlacht bei Ostrach am 21. März 1799 gebliebenen k. k. Majors Gustav Adolf Baron von Maelcamp vermält. Anna Elisabeth Estelle war zuerst Honorarstiftsdame im herzoglichen savoyenschen Damenstifte zu Wien, dann erhielt sie eine wirkliche Präbende im Hradschiner Damenstifte zu Prag. Aus dieser Ehe entstammen zwei Söhne und eine Tochter, wie aus der Stammtafel ersichtlich. Die sterblichen Ueberreste des Freiherrn von Wattmann liegen auf dem allgemeinen Friedhofe zu Währing begraben. Ein Granitblock, nahe an der südöstlichen Ecke desselben, deckt sein, seiner zweiten Gattin und seiner Schwiegermutter gemeinsames Grab.

Allgemeine Zeitung (Augsb., Cotta, 4°.) 1866, S. 4296 [nach dieser gest. 15. September 18661. – Gothaisches genealogisches Taschenbuch der freiherrlichen Häuser auf das Jahr 1859 (Gotha, Justus Perthes, 32°.) IX. Jahrg., S. 869–875; XXXV. Jahrg., S. 100. – Häser. Geschichte der Medicin (3. Ausgabe, 1880) Bd. II, S. 958. – Puschmann (Th.). Die Medicin in Wien während der letzten hundert Jahre (Wien 1884) [dieser und der Vorige schreiben, daß Wattmann seine erste Anstellung in seiner „Vaterstadt“ Laibach erhielt. Das ist unrichtig und nur durch eine Verwechslung der Orte Langbath und Laibach – vielleicht infolge schlechter Schrift – entstanden. – Hirschel (Bernh. Dr.). Compendium der Geschichte der Medicin von den Urzeiten bis auf die Gegenwart. 2. Aufl. (Wien 1862, Braumüller, gr. 8°.) S. 551, 554,. 556. – Hoffinger (Joh. Ritter von). Oesterreichische Ehrenhalle, Bd. II, 1866. (Separatabdruck aus dem Volks- und Wirthschafts-Kalender. Verlag von Aug. Prandel, Jahrg. 1868) (Wien 1867, Schweiger und Campe, gr. 8°.) S. 57. – Das große Conversations-Lexikon für die gebildeten Stände... Herausgegeben von J. Meyer (Hildburghausen, Amsterdam, Paris und Philadelphia 1852, gr. 8°.). Zweite Abtheilung, Bd. XIV, S. 1061. – Presse (Wiener polit. Blatt) 1866, Nr. 258. – Wiener Zeitung, 1867, Nr. 11: Stimmen aus dem Publicum. – Das alte und neue Wiener Israeliten-Spital nach authentischen Quellen, dargestellt von Med. und Chir. Dr. Bernhard Wölfler (Wien 1873, Gerold 8°.) S. 16 u. f. – Wittelshöfer. Wiener medicinische Wochenschrift (gr. 4°.) 19. September 1866, Nr. 75, S. 1205.
Porträts. 1) Unterschrift: „Wattmann“ (in der von der Buchhandlung Friedrich Beck in Wien herausgegebenen „Galerie Oesterreichischer Aerzte“ Blatt 12. – 2) Unterschrift: „Baron von Wattmann, k. k. Leibarzt (Chirurg)“. Holzschnitt ohne Angabe des Zeichners und Xylographen in der österreichischen illustrirten Zeitung, IV. Jahrgang. 2. November 1854, Nr. 218. – 3) Lithogr. von Kriehuber (Wien 1844, Fol.) mit der facsimilirten Devise: „Die Kunst ist eine Offenbarung der Wissenschaft“. – 4. Unterschrift: „Joseph Edler von Wattmann | Doctor und ordentlicher öffentlicher Professor der pract: | Chirurgie, Director des k. k. Operateur-Institutes, Mitglied | der medicinischen Facultät in Wien und der königlichen | medicinisch-chirurgischen Academie zu Neapel etc. | F. Eybl, lithogr. Verlag des lithogr. Institutes in Wien, Folio.

Anmerkungen (Wikisource)

  1. Vorlage: anotomische.
  2. Vorlage: Majestt.
  3. Vorlage: Jahrhundet.