BLKÖ:Trauttmannsdorff-Weinsberg, das Fürstenhaus, Genealogie

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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
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Band: 47 (1883), ab Seite: 61. (Quelle)
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I. Zur Genealogie des Fürstenhauses Trauttmannsdorff-Weinsberg. Die Trauttmannsdorff oder, wie sie ursprünglich hießen, die Stüchse von Trauttmannsdorff sind ein berühmtes Adelsgeschlecht, dessen hohes Alter bereits Ludwig der Bayer, der Gegner Friedrichs des Schönen von Oesterreich im Kampfe um die deutsche Kaiserkrone, urkundlich bezeugte. Dies verhielt sich folgendermaßen: Einer der dreiundzwanzig Helden dieses Geschlechtes, Hektor Trauttmannsdorff, welcher die Entscheidungsschlacht bei Mühldorf am 28. September 1322 überlebte, wurde ob seiner Treue gegen Friedrich den Schönen, der an jenem Tage in Ludwigs des Bayern Gewalt kam, von Letzterem zum Kammermeister ernannt. Durch diese fürstliche Gunst reizte er den Groll Seyfrieds von Frauenberg, der sich so weit vergaß, den edlen Hektor in seiner Ehre zu kränken und auch sonst ihn herabzusetzen. Darüber führte Hektor Beschwerde bei Ludwig dem Bayern, der zwischen Beiden das Schwert in ritterlichem Zweikampfe entscheiden ließ. Der übermüthige Frauenberg, im Kampfe niedergeworfen, hatte sein Leben verwirkt, das ihm geschenkt wurde, indeß Ludwig der Bayer das von Hektor nachgewiesene hohe Alter des Geschlechtes der Trauttmannsdorff urkundlich anerkannte. Thatsächlich belehrt uns das Saalbuch von Klosterneuburg, daß dieselben in Oesterreich bereits in den Tagen des ersten Herzogs Heinrich, mit dem Beinamen Jasomirgott, Leopolds des Tugendhaften und Friedrichs des Streitbaren unter den Edlen des Landes erscheinen. Wo eigentlich ihr Stammsitz gelegen, in Oesterreich unter der Enns, in Steiermark oder in Tirol, ist unentschieden; in diesen drei Ländern aber standen Burgen des Namens Trauttmannsdorff: in Niederösterreich, unfern der Grenze Ungarns an der Leitha, wo noch heute das Schloß mit seinem stattlichen Park vorhanden ist; in Tirol, wo das eine kleine Stunde von Meran gelegene Schloß Neuberg, heute Ruine, vom Volke gewöhnlich Trauttmannsdorff genannt wird. Hier soll in einer Zelle der h. Valentin gewohnt haben; noch Ende der Vierziger-Jahre waren in den bereits halb zerfallenen Gemächern wohlerhaltene Wandgemälde in lebhaften Farben zu sehen. In Steiermark aber weiß man von zwei Schlössern dieses Namens: das eine, südöstlich von Gnaß gelegen, ist noch in Vischer’s Topographie abgebildet, das andere soll sich bei Vorau und Kirchberg am Walde befunden haben. Nach dem Namen Stuchs, welchen Albert, der Ahnherr der Trauttmannsdorff, führte, wäre Stuchsenstein oder Stixenstein ihr ältester Sitz. Nun. sei dem, wie ihm wolle, das Geschlecht ist uralt und tritt schon in den denkwürdigen Tagen des ersten Habsburgers, des Kaisers Rudolph, in achtunggebietender [62] Weise auf. Als nämlich am 26. August 1278 die ewig unvergeßliche Entscheidungsschlacht auf dem Marchfelde geschlagen wurde, und es die Lösung keiner geringeren Frage als jener galt, ob Oesterreich deutsch oder slavisch regiert werden solle, da stand Albert Stuchs von Trauttmannsdorff mit vierzehn Söhnen und Vettern auf der Seite Rudolphs gegen Ottokar, der in diesem Kampfe Reich und Leben verlor, und vierzehn Stuchse von Trauttmannsdorff fielen in demselben ritterlich auf ihre Schilde. Unsere Stammtafel beginnt mit dem greisen Helden Albrecht Stuchs von Trauttmannsdorff, und bis zu der Zeit Davids, der zu Beginn des sechzehnten Jahrhunderts lebte, sind verschiedene Linien dieses Hauses entstanden und wieder erloschen. So bildeten Andreas Trauttmannsdorff’s Söhne Wolfgang und Ernst zwei Linien, die beide schon in der dritten Generation ausstarben. Andreas’ Bruder Herrand wurde der Stammvater dreier Linien, welche seine Söhne Johann, Wilhelm und Leopold stifteten. Die des Erstgeborenen, genannt die österreichische, blüht noch zur Stunde; jene Wilhelms, die steirische, erlosch schon in der zweiten Generation, während die Leopolds, die tirolische, vier Generationen überdauerte. Indem wir nun zur österreichischen von Johann gegründeten Linie zurückkehren, sehen wir, daß dessen Enkel Johann Friedrich und Johann Hartmann die nach ihnen benannten zwei Hauptstämme bilden. Johann Friedrichs Sohn, der große Staatsmann Graf Maximilian, ist der Stammvater der Fürsten und Reichsgrafen oder der älteren Hauptlinie. Seine vier Söhne Adam Matthias, Johann Friedrich, Franz Anton und Georg Sigismund bildeten vier Unterlinien. Jene Johann Friedrichs und Franz Antons erloschen bald; dagegen blühen die von Adam Matthias und Georg Sigismund gebildeten noch heute. Ersterer stiftete die böhmische Hauptlinie, die sich mit seinen zwei Söhnen in zwei Speciallinien schied: in die ältere, jetzt fürstliche oder die Descendenz Rudolph Wilhelms, und in die jüngere, reichsgräfliche, oder die Descendenz Sigismund Ludwigs. Georg Sigismund gründete die steiermärkische Hauptlinie. Sein Sohn Maximilian Sigismund (gest. 1732) wurde der Stifter zweier Speciallinien, von denen die eine die Nachkommenschaft des Grafen Sigismund Ernst, die andere jene des Grafen Weickard Joseph bildet. Die erstere dieser steiermärkischen Speciallinien erlosch mit des Grafen Weickard Sohne Vincenz (geb. 1776, gest. 1847), die Johann Hartmann’sche Hauptlinie zu Beginn des laufenden Jahrhunderts. Die zwei Stammtafeln geben ein übersichtliches Bild der verschiedenen Verzweigungen dieses berühmten Geschlechtes. – Was die Ehren und Würden, zu denen das Haus gelangte, betrifft, so ist zu erwähnen: Graf Maximilian erhielt mit Diplomen der Jahre 1622 und 1625 den erbländischen und Reichs-Grafenstand; Graf Johann Joseph wurde am 12. September 1712 in die oberösterreichische Landesmatrikel aufgenommen, Graf Franz Norbert, Enkel Rudolph Wilhelms, auf dem im Mai 1778 zu Ulm abgehaltenen gräflichen Collegientage mit seinen männlichen Nachkommen sammt den von dem Reichsgrafen Maximilian von Trauttmannsdorff abstammenden Agnaten mit wirklichem Sitz, und Stimmrechte in das schwäbische Reichsgrafen-Collegium wieder eingeführt, in welches Graf Maximilian bereits 1631 eingetreten war; Reichsgraf Ferdinand ward am 12. Jänner 1805 für sich und seine Nachkommen in den Reichsfürstenstand nach dem Rechte der Erstgeburt mit Sitz und Stimme im reichsfürstlichen Collegium und ebenso die von ihm am 5. Jänner 1805 erworbene, früher dem Hause der Grafen von Castell-Remlingen zugehörige reichsunmittelbare, von allem lands-, lehens- und ritterschaftlichen Verbande freie Herrschaft Umpfenbach bei Miltenberg a. M. zu einer gefürsteten Grafschaft erhoben. Diese Herrschaft kam in Folge des Preßburger Friedens an das Großherzogthum Baden, von diesem aber durch Tausch unter die Landeshoheit von Hessen-Darmstadt, dann kaufte sie am 23./26. November 1812 Geheimrath von Feder, und gegenwärtig ist sie Besitzthum des fürstlichen Hauses Löwenstein-Werthheim-Freudenberg-Vollrath’scher Linie. Bei der wider Herzog Eberhard III. von Württemberg verfügten Landeszertrümmerung bekam Graf Maximilian nebst Neustadt an der Kocher auf kurze Zeit auch die Herrschaft Weinsberg, nach welcher die Trauttmannsdorff noch heute den Namen führen. Graf Adam Matthias erhielt – aber nicht erblich – das oberste Marschallamt in Böhmen. Das Indigenat in Ungarn wurde dem Grafen Maximilian 1625 verliehen. [63] Als mit Ferdinand Grafen von Mersberg, welcher um 1700 einer von Karl Adam Grafen von Saurau am Kopfe erhaltenen Wunde erlag, der Stamm der Mersberg erlosch, gelangte das von denselben bis dahin verwaltete Erbland-Hofmeisteramt von Steiermark an die Grafen Trauttmannsdorff, welche es gegenwärtig noch innehaben. Und der mehrerwähnte Graf Maximilian erhielt von dem Kaiser das Vorrecht, daß ihm auf dem böhmischen Landtage, Sitz und Stimme gleich unmittelbar nach den weltlichen Fürsten, seinen ältesten Nachkommen aber in infinitum gleich nach den obersten Landesofficieren zustehe. Ueber das von ihm errichtete Fideicommiß vergleiche seine Lebensskizze [S. 76, Nr. 38]. Aus dem Geschlechte der Trauttmannsdorff wurden nichts weniger denn vier Grafen: Adam Matthias, Ferdinand, Franz Norbert und Maximilian, und ein Fürst: Ferdinand, mit dem höchsten Ehrenzeichen geschmückt, welches der Monarch verleihen kann, mit dem Orden des goldenen Vließes, und für den Einen, den letztgenannten Fürsten, den ehemaligen bevollmächtigten Minister in den Niederlanden, erschien dem Monarchen selbst dieses Ehrenzeichen zu gering, und er ließ es, um den Empfänger noch mehr zu ehren, mit Brillanten und seltenen Aquamarinsteinen[WS 1] schmücken. – Wir sehen die Söhne dieses erlauchten Geschlechtes im Dienste des Staates und der Kirche, als Helden sonder Gleichen, als Förderer der Künste. Dem Staate in den verschiedensten Aemtern und Würden, als Minister, Diplomaten, Statthalter und in anderen hohen Functionen, dienten die Trauttmannsdorff in so hervorragender Weise, daß ihr Name mit den Geschicken Oesterreichs und Deutschlands enge verflochten bleibt. Wir nennen hier den unvergeßlichen Grafen Maximilian, den Förderer, ja Zustandebringer des ersehnten Westphälischen Friedenswerkes, diesen Staatsmann, dessen Namen auch die Geschichte anderer Völker in ehrenvollster Weise nennt; dann den Fürsten Ferdinand in den Niederlanden in schwerer Zeit unvergeßlichen Andenkens; ferner als Diplomaten die Grafen: Franz Ehrenreich, seinerzeit in bewegten Tagen Gesandter Oesterreichs in der Schweiz; Joseph, Gesandter in Berlin; Ferdinand, Botschafter bei der römischen Curie; Leopold Anton, Statthalter in Böhmen; Franz Wenzel, Johann David, Johann Friedrich, Max Sigmund, alle bewährte Rathgeber der Kaiser und Fürsten, denen sie dienten, und gegenwärtig ist Fürst Karl, Chef der fürstlichen Linie, Mitglied und Graf Ferdinand, Chef der gräflichen Linie, gleichfalls Mitglied und zugleich Präsident des Herrenhauses des österreichischen Reichsrathes. Was die Männer der Kirche betrifft, so zählen die Trauttmannsdorff unter denselben einen Cardinal, den durch seinen Humanismus unvergeßlichen Erzbischof von Olmütz Grafen Maria Thaddäus, der nicht Anstand nahm, zur Feder zu greifen und die Kirche als erste Stütze des Humanismus zu bezeichnen; dann, den Bischof von Seckau Christoph, der, in die Wirren seiner Zeit arg verwickelt, nur durch Matthias König von Ungarn, dessen Parteigenoß er war, vor schweren Verlusten bewahrt wurde; ferner zwei Aebte, Christoph Hermann zu Tepl und Johann zu Admont, und endlich den Domdechanten von Salzburg Wilhelm, der in Folge seines dem Erzbischofe geleisteten Widerstandes von einem traurigen Geschicke ereilt ward. – In seltener Weise glänzend aber strahlen die Trauttmannsdorff in Oesterreichs Kriegsgeschichte, in welcher sie als Helden unvergeßlichen Andenkens dastehen. Wir erinnern hier vor Allen an die Trauttmannsdorff auf dem Marchfelde und an jene bei Mühldorf, welche bisher nicht von der modernen Geschichtsforschung wie Tell-Geßler in die Mythe zurückversetzt wurden und einem österreichischen Geschichtsforscher Anlaß boten zu der Frage: „Was denn die Dreihundert an dem Thermopylenpasse, was der Thebaner heilige Schaar oder die Fabier voraus hätten vor jenen vierzehn Trauttmannsdorffen, die in der Entscheidungsschlacht im Marchfelde zwischen dem böhmischen Macbeth Ottokar und Rudolph von Habsburg alle ritterlich auf ihre Schilde hinsanken; vor jenen dreiundzwanzig Trauttmansdorffen, die in der Schlacht um das römische Reich zwischen Friedrich dem Schönen und Ludwig aus Bayern bei Mühldorf in einem durch schimpfliche Arglist erfochtenen Siege sämmtlich umkamen bis am den riesenstarken Kampfhelden Herrand Stuchs von Trauttmannsdorff, der sich mit seinem Bruder Hektor, diesem Ritter der Treue, und noch einem Vetter durchschlug?“ Aber nicht diese allein nennt Oesterreichs Kriegsgeschichte. Viele Trauttmannsdorff starben noch später den Helden- und Opfertod [64] für das Vaterland, so: Adam 1617, Friedrich 1800, Johann Hartmann bei Hatvan 1596, Adam Karl 1687 im Türkenkriege, Karl bei St. Gotthard 1664, Ferdinand Max 1683 vor Wien, wo auch dessen glücklicherer Vetter Maximilian sich seinen Lorbeerkranz holte. Aber neben diesen im Kampfe für das Vaterland gefallenen Helden gibt es noch eine stattliche Reihe edler Kämpfer, die, wenn sie auch nicht den Opfertod für ihren Kaiser und König starben, doch nicht minder glorreich dastehen durch ihre Waffenthaten; wir erinnern nur. um Einige zu nennen, an Ferdinand Ernst, Franz Anton Max, Friedrich, den wackeren Oberstlieutenant bei Möskirch, Hektor Seifried, im Dienste seines Kaisers und der Republik Venedig ein Schrecken der Türken. Johann David, Johann Friedrich, Nicolaus, Sigmund Friedrich und Sigmund Joachim, die sämmtlich in den Kämpfen ihrer Zeit in Frankreich, Spanien, vornehmlich aber in Ungarn gegen die Türken ruhmvoll fochten. – Was die Förderung der Künste und Wissenschaften anbelangt, so heben wir hier hervor, daß Cardinal Maria Thaddäus, Erzbischof von Olmütz, ein gelehrter Theolog, in einem theologischen, dem Kaiser Joseph II. gewidmeten Werke seinen humanen Ansichten über Toleranz wissenschaftlichen Ausdruck gab. und daß Graf Franz Wenzel als besonderer Freund und Pfleger der Musik durch seine berühmte Capelle große Tonwerke zur Aufführung bringen ließ. – Was die Frauen des Hauses betrifft, so wählten die Töchter desselben ihre Gatten, wie die Söhne ihre Gemalinen aus den ersten Familien des Reiches, und wir begegnen in den Ahnentafeln den Namen Rottal, Herberstein, Lamberg, Stubenberg, Polheim, Stadel, Pálffy, Dietrichstein, Scherffenberg, Breuner, Hoditz, Lobkowitz, Liechtenstein, Czernin, Colloredo, Kinsky, Desfours, Fürstenberg, Schönborn, Traun-Abensperg, Oettingen-Wallerstein, Kaunitz, Cavriani, Wurmbrand, Starhemberg, Windischgrätz, Spaur, Kollonitsch; Saurau, Portia, Lodron, Károlyi u. s. w. – Daß die Poesie gegenüber einem solchen edlen Geschlechte nicht stumm geblieben, versteht sich von selbst. Ludwig Ritter von Mertens apostrophirt in seiner Reimchronik „Das belagerte Wien“ den „herrlich blühenden Trauttmannsdorff“ als „Gott den Weibern und noch keines Siegers Spott“, und der mit Unrecht vergessene österreichische Poet Johann Schön, „Oesterreichs erster Balladendichter“, wie ihn Duller nennt, feierte die 23 bei Mühldorf kämpfenden Trauttmannsdorff in einem schwungvollen Gedicht: „Die Trauttmannsdorffe fallen für Fürst und Vaterland, | Doch ging das Haus nicht unter, aufhielt es Gottes Hand | Damit noch Trauttmannsdorffe zunächst dem Herren steh’n | und mahnen, was bei Marcheck und Mühldorf ist gescheh’n“. Und noch zwei andere österreichische Poeten feiern die Trauttmannsdorff, nämlich Nicolaus Oesterlein in seiner Ballade „Die Trauttmannsdorffe bei Mühldorf“ und Dr. Rudolph Puff in der Ballade „Die Ahnenprobe“. Wir schließen aber diese genealogische Uebersicht eines Geschlechtes, dem in Tugenden echten Adels wenige gleichstehen mögen, mit den denkwürdigen Worten, welche sich in dem Briefe finden, den Kaiser Ferdinand anläßlich des Abschlusses des Westphälischen Friedens ddo. Preßburg 10. Mai 1649 geschrieben: „Gleichwie mihr nuhn dieses zu absonderlichen grossen gefallen geraichet, allso Werde auch Ich vnd meine nachkhümlige gegen euch, die Eurige vnd eure Posteritaet ein solches in gnaden erkhennen, dessen ich auch hiemit vnd benebenst versichern wollen, daß wo hinfüro Euer Kinder vnd dero nachkhümlige Gnaden und Beferderungen suchen wurden, Ich sie vor anderen in concursu aliorum caeteris paribus zu begnaden und zu beferdern Mihr angelegen sein lassen, Auch selbst darauf bedacht seyn werde, wie diese vnd andere Mihr von euch gelaiste ansehnliche Dienste Euer Kinder auch empfinden und geniessen mögen“. [Quellen zur Geschichte und Genealogie der Trauttmannsdorff. Bergmann (Joseph). Medaillen auf berühmte und ausgezeichnete Männer des österreichischen Kaiserstaates vom sechzehnten bis zum neunzehnten Jahrhunderte (Wien 1844, Tendler, 4°.), an mehreren Stellen des ersten und vornehmlich des zweiten Bandes, welche in dem ausführlichen Namenregister dieses quellenmäßigen Werkes ausdrücklich angegeben sind. – Conterfet Kupferstich (so viel man bekommen können), deren jenigen vornehmen Ministren und hohen Officieren So von Kaysers Ferdinand des Andern Geburth an biß zu Desselben seeligsten Hintritt continue und successive Ihr. kayserl. Majestät gedienet (Leipzig 1722, Max. Georg Weidmann, kl. Fol.). Zweiter [65] Theil, S. 61–64; S. 194–197; S. 209 und 210; S. 215. – Freydal. Des Kaisers Maximilian I. Turniere und Mummereien. Herausgegeben mit Ah. Genehmigung Seiner Majestät des Kaisers Franz Joseph I. unter der Leitung des k. k. Oberstkämmerers, Feldzeugmeisters Franz Grafen Folliot de Crenneville von Quirin Leitner (Wien 1880/82, Fol.) S. LXXV. – Genealogisches Staats-Handbuch (Frankfurt a. M. 1835, Franz Varrentrapp, 8°.) 66. Jahrgang, II. Abthlg., S. 752–755. – Genelogisches Reichs- und Staatshandbuch auf das Jahr 1804 (Frankfurt a. M., Varrentrapp und Wenner, gr. 8°.). Erster Theil, S. 364–368. – Hellbach (Johann Christian von). Adels-Lexikon oder Handbuch über die historischen. genealogischen und diplomatischen …. Nachrichten vom hohen und niederen Adel u. s. w. (Ilmenau 1826, B. F. Voigt, 8°.) Bd. II, S. 599. – Hopf (Karl Dr.). Historisch-genealogischer Atlas. Seit Christi Geburt bis auf unsere Zeit (Gotha 1858, Perthes, kl. Fol.) Abthlg. I: „Deutschland“, S. 430 und 431, Tafel 682. – Nagy (Iván). Magyarország családai czimerekkel és nemzékrendi táblákkal, d. i. Die Familien Ungarns mit Wappen und Stammtafeln (Pesth 1860, Moriz Ráth, 8°.) Bd. XI, S. 328. – Oesterreichische Adels-Halle. Sammlung historischer Dichtungen von ausgezeichneten Schriftstellern (Wien 1842, Franz Wimmer, 12°.) S. 333 bis 343. – Oesterreichische National-Encyklopädie von Gräffer und Czikann (Wien 1837, 8°.) Bd. V, S. 400–408. – Oettinger (Edouard Marie). Moniteur des Dates contenant un Million de renseignements biographiques, généalogiques et historiques publié sous le patronage de Sa Majesté le Roi de Prusse (Dresde 1867, Selbstverlag, gr. 4°.) tome 5me, p. 127 et 128. – Schmutz (Carl). Historisch-topographisches Lexikon von Steiermark (Gratz 1823, Andr. Kienreich, 8°.) Bd. IV, S. 207 bis 209. – Schönfeld (Ignaz Ritter von). Adels-Schematismus des österreichischen Kaiserstaates. Im Verein mit mehreren Freunden dieses Faches herausgegeben – (Wien 1824, C. Schaumburg und Comp., 8°.) S. 38–41. – Slovník naučný. Redaktoři Dr. Frant. Lad. Rieger a J. Malý, d. i. Conversations-Lexikon. Redigirt von Dr. Franz Lad. Rieger und J. Malý (Prag 1872, I. L. Kober, Lex.-8°.) Bd. IX, S. 545–548. – Steiermärkische Zeitschrift. Redigirt von Dr. G. F. Schreiner, Dr. Albert von Muchar, C. G. Ritter von Leitner, Anton Schrötter (Gratz 1840 u. f., 8°.). Neue Folge, VI. Jahrg., 1. Heft, S. 84, über Maximilian Grafen von Trauttmannsdorff-Weinsberg; 2. Heft, S. 79, über Adam von Trauttmannsdorff; VII. Jahrg., 1. Heft, S. 52, über Maria Thaddäus von Trauttmannsdorff. – Taschenbuch für die vaterländische Geschichte. Herausgegeben durch die Freiherren von Hormayr und von Mednyansky (Wien, später Leipzig, 12°.) III. Jahrg, 1822, S. 90–129: „Die Trauttmannsdorff“; VII. Jahrg., 1826, S. 402–405; XXVII. Jahrg. 1838, S. 269 bis 277: „Ernsthafter Rangstreit und Wappenwechsel“. – Teuffenbach (Albin Reichsfreiherr). Vaterländisches Ehrenbuch. Geschichtliche Denkwürdigkeiten aus allen Ländern der österreichisch-ungarischen Monarchie. [Prosaischer Theil] (Wien und Teschen 1877, Prochaska, gr. 8°.) S. 87, 180, 225, 304, 320, 830, 869. – Desselben Werkes Poetischer Theil (Salzburg 1879, Dieter) S. 165 und 451. – Trauttmannsdorff’sche Grabsteine zu Trautmannsdorf. Von L. B.(eck-) W.(idmannstetter) (Gratz ohne Jahr, Druckerei Leykam-Josephsthal, 8°.) 12 S.). – Zedlersches Universal-Lexikon. XLV. Bd., Sp. 257–270 (auf Sp. 270 mit Angabe zahlreicher Quellen].

[64a] [WS 2]
I. Stammtafel des Fürstenhauses Trauttmannsdorff.
Albrecht (I.) Stüchs [5][1]
⚔ † 28. September 1322 bei Mühldorf.
Conrad [7] Hektor (I.) 1325–1336 [21] Herrand ().) 1325 [23]. Leopold [35]
Albero. Herrand (II.).

Nicolaus.
Katharina von Reisperg.

Udalrich (I.) 1460.
Katharina von Altenburg.
Friedrich.
Andreas 1458.
Apollonia von Elrechingen.
Dorothea,
vm. Conrad Weltzer von Spiegelfeld.
Anna,
vm- Nicolaus von Reisperg.
Christoph [6],
Bischof von Seckau,
† 16. November 1480.
Udalrich (II.) [47][WS 3],
Propst von Pöllau 1448.
Otto.
Anna von Alteburg.
Johann [25],
Abt in Admont.
† 1. Novembert 1483.
Herrand (III.)
† 1467.
1) Katharina von Kirchberg.
2) Agnes Holzer.
Friedrich,
Geistlicher.
Wolfgang 1473–1499.
N. N. Haunsperg.
Georg 1470–1478.
Sophie von Saurau,
Sigmund.
N. Narringer.
Barbara
vm. Andreas von Gloyach.
Ernst.
1) Agathe von Neuhaus.
2) N. Winckler von Leiterstorf.

Erasmus
† 1537.
Margarethe von Lempschitz.

Christoph.
Agnes von Liechtenstein.
Sebastian 1519.
Margaretha Judenhofer.
Ambros. Oesterreichische Linie.
Johann 1478 [24].
Dorothea von Reisperg.

Maximiliana,
vm. Georg von Mallenstein.
Steirische Linie,
Wilhelm 1478.
Katharina von Windischgrätz.
Tirolische Linie.
Leopold, 1497 in Tirol.
† 1510.
Agnes von Malusco.
Udalrich,
Propst von Pölln.
Adam [1]
1551 erschlagen.
Katharina von Gutenberg.

Anna,
vm. 1) Matthäus von Trauttmannsdorgg.
2) Gallus von Racknitz.
3)[WS 4]Wolfgang von Stubenberg.

A. Aelterer oder
David’scher Ast.
Eva.
vm. Urban Freiherr
von Lamberg.
Margarethe,
vm. Georg von
Planckenart.
Medard.
1) Anna von Lindeck.
2) N. Holleneck.

Eva,
vm. Johann Friedrich von Trauttmannsdorff.
Andreas.
Barbara
Vischmeister.
Jphann †. Joachim †. Elisabeth,
vm. Georg
von Triebeneck.
Helene,
vm. Weasmus von Saurau.
Philipp.
Barbara von
Radmannsdorf.
Regine,
vm. Wilhelm
Gnäser.
Rosine,
Nonne.
Balthasar.
1) N. Truchseß.
2) ROsine N.

Barbara,
vm. Christoph
von Lembach.
Wilhelm [49],
Domherr in Salzburg,
† 1586.
Christoph
† in Ungarn.
Barbara,
vm. Wilhelm von Rottal.
Katharina,
vm. Wilhelm von Traupitz.
Regine,
vm. 1) Balthasar von Glöß.
2) Paul Graf Arco.
Udalrich (II.).
Martha Metzner.
Anna,
vm. 1) Freiherr von Rechenburg.
2) Johann von Schwabsenberg.
Johann (II.). Herrand (IV.) 1502.
1) Walburgis von Colans.
2) Cäcilia von Herberstein.
Nicolaus (II.) [41[.
1) Margarethe Castelleti von Nomi.
2) Dorothea von Castelalt.
Esther,
vm. Sigismund
Schäfer.
David 1500 [9]
† 15. Jubi 1545.
1) Barbara Zenger.
2) N. von Perneck.
3) AMalie v. Lappitz.
Bernhard.
Katharina
von Eibiswald.
Roland †. Herrand †. Sebastian †. Christoph †. Siegfried †. Leonhart †. Margarethe,
vm. Johann
Geymann.
Martha,
vm. Caspar
von Schalleneberg.
Ehrenreich,
vm. Elisabeth Lang
von Wellenberg.
Barbara,
vm. Bartholomäus
Freih. v. Mörsberg.
Karl (I.).
1) Anna Trapp.
2) Maria Fuchs.
Leopold,
Domherr in Brixen.
Theodor.
1) Johanna von Arco.
2) Margarethe von Breisach.
3)[WS 5]Margarethe Botsch.
Christoph †. Anna,
vm. Michael von Ursunna.
Helene †. Franz I.
1) Cäcilie von Arco.
2) Margarethe Botsch.
Agnes,
vm. 1) Peter Langmantel.
2) Georg von Waltenhofen.
Matthäus.
Anna von Trauttmannsdorff.
Joachim.
Katharina Preuner.
Eva,
vm. Wolfart von Strein.
Judith,
vm. 1) Andreas Peurl.
2) Andreas von Neuhaus.
Esther,
vm. Matthias von Kainach.
Ehrenreich.
ANna Maria von Weltz.
Georg Adam.
Judith von Schudt.
Eleonore,
vm. 1) Johann
Stuccich.
2) Uriel Stübich.
Agnes †. Gertrud †. Magdalena †. Johan (VIII.). Wilhelm (III.). Theodorich. Katharina,
vm. Gudentius
Botsch.
Sophie,
vm. Johann
Christoph von
Mindorf.
Benigna,
vm. Christoph
von Eibiswald.
Wolfgang
Christoph.
Otto Ehrenreich.
Maria
Isabella von
Trauttmannsdorff.
Anna Cäcilie,
vm. Bernhard
von Mindorf.
Esther,
vm. Johann
Georg von
Scherffenberg.
Ehrenreich Adam.
Rosina Barbara Freiin
von Ursenberg.
Georg Christoph
Marianne Freiin von Rindsmaul.
Beatrix,
vm. Georg Adam
von Idungberg.
Laura,
vm. Giraldini.
Helene,
vm. Christoph
Montani.
Anna,
vm. Tobias
Gerhard
von Kesselau.
Rosine,
vm. Wilhelm
von Wolkenstein.
Barbara. Johanna. Cäcilie. Nicolaus,
Domherr
zu Salzburg.
Dietmar. Ehrenreich
1621.
Paula Regina
von Spaur.
Johann,
Domherr
zu Salzburg.
Hektor II. Johann Simon.
Anna
Barbara.
Victoria Eleonora,
vm. Maximilian
Graf Trauttmannsorff
† 1705.
Maria Rosine,
vm. Franz Adam
Graf Dietrichstein
† 20. Juli 1702.
Johann Wilhelm,
Domherr.
Dorothea
jung †.
Gertrud
jung †.
Margaretha. Karl.
Margarethe
Fuchs.
Dorothea,
vm. Johann Victor
von Poymont.
Helene †. Christoph V. Anna Margaretha. Maria Barbara,
vm. Wolf
vbon Schneeburg.
Rosine,
vm. Sebald
von Stahlburg.
Cäcilie,
Nonne.
Franz.
Dorothea von Arzt.
Euphemia,
vm. Christoph
Grabener.
Alexaner,
Domherr
in Salzburg.
Sidonia,
vm. Udalrich
von Lappitz. Tristan.
Johann. Herrand. Esther. Clara Hilaria. Euphrosyne. Johann Friedrich [27]
† 14. April 1614.
Eva von Trauttmannsdorff
(siehe die II. Stammtafel).
Sophie,
vm Achaz
Enenkel.
Johann Hartmann
[29]
⚔ † 20. August
1596.
Regina von
Kirchberg.
Wolfgang
Theodorich.
Christine
Volkrain.
Johann David.
Marie Matseber.

Sidonie,
vm. Sigmund
Ludwig v. Polheim.
Karl [34]
ermordet am 19. December 1627.
Anna Elisabeth Gräfin Thun,
wiedervm. Johann Arbogast von Annenberg.
Barbara,
vm. Job Sigmund Fuchs
von Fuchsberg.
Elisabeth,
vm. Christoph Sigmund
von Schlandersberg.
Katharina †. Johann †.
Sidonie Herrant †.
Georg Ludwig
geb. 1575, †.
Anastasia Gräfin Sinzendorf.
Johann Joachim
1596–1630.
1) Eleonore von Herberstein
† 1616.
2) Maria Magdalena von Kainach.
Karl † Wolf Christoph [50]
† 13. November 1591 zu Jena.
Regina Sabina
geb. 17. April 1614, †,
vm. Ulrich Graf Kollonitsch.
Katharina Elisabeth
geb. und † 1616.
Magdalena,
vm. Adam von Polheim.
Adam Maximilian
geb. 15 März 1621, † 1670.
1) Engelburg Freiin Hager zu Altensteig
geb. 4. August 1622, † 2. Jänner 1648.
2) Eleonore Freiin Herberstein.
3) Regina Katharina Gräfin Windischgrätz
geb. 15. Juli 1626, † 17. Jänner 1701.
Sigmund Joachim [45]
geb. 1636, † 1. April 1706.
Maria Anna Gräfin Herberstein
geb. 1635, † 1707.

Sigmund Leopold
† 1739.
Maria Anna Gräfin Starhemberg.

Karl
† 1796.
N. N.
Sophie Engelburg †,
vm. Baptista Carabold
von Schönau.
Dorothea †,
vm. 1) Johann Anton
von Weichselburg.
2) Baron von Hofmann.
Ferdinand Maximilian [13]
geb. 16. August 1634, ⚔ † 12. September 1683.
Maria Magdalena Freiin von Odersky,
verwitw. von Kinsky.
Franz Adam
geb. 1655, †.
Hektor Seyfried [22]
geb. 25. Jänner 1658,
⚔ † im Türkenkriege
um 1687.
Regina Elisabeth
geb. 29. December
1659, †.
Franz Jacob
geb. 1660, jung †.
Franz Ehrenreich [15]
geb. 21. Jänner 1662, † 8. März, n. A. 9. April 1719.
Maximiliane Christine Gräfin Trauttmannsdorff
† 1730.
Maria Regine
geb. 28. November
1662, †.
Herrant Rudolph
geb. 9. December 1663,
Geistlicher, †.
Eva Marie Regine
geb. 22. December 1666, †.
Marie Eleonore
geb. 1. April 1670.
Maria Renate †. Maria Cajetana †,
vm. Rudolph Graf Wurmbrand.
Max Joseph Ehrenreich
† 1760.
Friedrich [18]
⚔ † im Juni 1800.
Sigmund
† 1794.
Ferdinand
† 1810.
[64b] [WS 2]
II. Stammtafel des Fürstenhauses Trauttmannsdorff.
Johann Friedrich [27][2]
† 14. April 1614.
Eva von Trauttmannsdorff.
Siegmund Friedrich [44]
† 1623.
Marie Sidonie Rieder.

Eva Barbara †.      Siegmund Friedrich †.
Matthäus. Wilhelm. Johann David, 1623 Graf [26].
Felicitas von Stadel.
Matthias. Ernst. Adam [2]
geb. 8. März 1575, ⚔ † 17. Juni 1617.
Maximilian, 1623 Graf [38],
Ritter des goldenen Vließes,
geb. 23. Mai 1584, † 8. Juni 1650.
Sophie Gräfin Pálffy von Erdöd.
Anna Marie,
vm. Caspar Preuner.
Helene,
vm. Johann Jacob von Pranck.
Susanna,
vm. Peregrin von Sinzendorf
Elisabeth,
vm. August von Sinzendorf.
Böhmischer Zweig.

Adam Matthias [4].
Ritter des goldenen Vließes,
geb. 1617,
† 2. November 1684.
1) Eva Johanna Gräfin
Sternberg
† 2. December 1674.
2) Isabella Maria Popel
von Lobkowitz, wiedervm.
Georg Adam Graf Gaschin.


Eva Marie †.


Anna Marie †.


Marie Katharina †.


Marie Barbara †.


Johann Friedrich [28]
† 7. Jänner 1696.
1) Maria Clara Prinzessin Dietrichstein.
2) Anna Maria Gräfin Berka,
verwitw. Graf Khiesl.
3) Eleonore Gräfin Sternberg.


Maria Elisabeth,
Priorin.


Maria Margaretha,
vm. Sigmund Graf Herberstein.


Ferdinand.

Ernst.


Franz Anton Max [14].
Margaretha Gräfin Portia.


Maximilian [39]
† 4. März 1705.
Victoria Eleonora von Trauttmannsdorff
† 7. März 1705.


Karl [33].
Deutscher Ordensritter,
⚔ † 1. August 1664.


Ferdinand Ernst [12]
.† 24. Februar 1692.
Maria Elisabeth Gräfin Kinsky.
Steirische Linie.

Georg Sigismund [19]
† 1708.
Cäcilia Renata Gräfin Wildenstein
† 16. December 1708.

Steirischer Zweig.
Otto [14, im Texte]
⚔ † 1684 vor Ofen.
Maximilian Ferdinand † 1683.
Maria Maximiliane Gräfin Portia,
wiedervm. Max Ludwig von Breuner.
Friedrich Franz †. Sophie Regine,
vm. Johann Joseph
Freiherr Brzcznic.
Marie Clara
† 1724,
vm. Georg Friedrich
Graf Mörsberg.
Maria Anna
† im Kloster.
Johanna Beatrix
† 1727.
vm. Nicolaus Graf Erdödy
† 1693.
Franz Wenzel [17]
† 1753.
Maria Eleonora Gräfin Kaunitz
† 28. März 1723.
Franz Anton †,
Maria Margaretha
Gräfin Kinsky.
Franz Adam †. Franz Friedrich.
Maria Anna
Gräfin Martinitz.
Franz Joseph.
Francisca Raisch, verwitw.
Joseph Anton Graf Trauttmannsdorff.

Franz Adam † 1760.
Josepha,
vm. Franz Damian
Graf Sternberg.
Anna Francisca,
Karmeliterin.
Eleonora Lucia,
vm. Franz Heinrich
Graf Schlik.
Maximiliane Christine,
vm. 1) Johann Georg
von Herberstein.
2) Franz Ehrenreich Graf
Trauttmansdorff
† 8. April 1719.
Maria Cäcilie,
vm. Karl Joseph
von Stadel.
Therese. Maximilian Sigmund [40]
† 10. December 1732.
Maria Barbara Gräfin Starhemberg,
verwitw. Franz Graf
Dunewald
† April 1745.
Maria Theresia,
vm. Franz Karl Graf Kotulinsky.
Maria Maximiliane.
Aeltere (fürstliche)
Linie.
Jüngere Linie. Erster Ast. Zweiter Ast.
Maximilian Ferdinand
† 1639.
Philipp Friedrich
† 1664.
Rudolph Wilhelm
geb. 17. Februar 1646,
† 1. Februar 1689.
Anna Marie Fürstin
Liechtenstein
geb. 17. Jänner 1651,
† 4. Mai 1704.
Anna Marie
geb. um 1640,
† 21. April 1727,
Mutter von 24 Kindern,
vm. Joseph Graf
Lamberg
† 2. November 1712.
Sophie Maximiliane,
vm. Ludwig Max
von Hoditz.
Francisca Theresia. Maria Clara,
vm. Otto Ferdinand
Graf Volckra.
Sigmund Ludwig
† October 1707.
Cornelie Eleonore
Gräfin Harrant
† 1728.
Johann Bernhard. Johann Adam. Marie Eleonore. Leopold Anton [36]
geb. 1656, † 24. Februar 1724.
1) Margarethe Gräfin Lobkowitz
† 30. Juni 1685.
2) Maria Charlotte Gräfin
Slavata
† 10. September 1716.
Johann
Maximilian
Anton
† 1662.
Katharina Barbara,
vm. Georg Heinrich
Graf Wehrenberg.
Johann
Friedrich
Joseph †.
Johann
Joseph
Franz †.
Cäcilie,
vm. Franz Anton Graf Rottal.
Maximilian. Sigmund Ernst
geb. um 1690,
† 28. November 1762.
Maria Anna Gräfin Starhemberg
geb. 1695, † 1768.
Weikhard Joseph
geb. 19. Mai 1711,
† 11. Mai 1788.
1) Charlotte Gräfin
Wagensberg
geb. 28. August 1718,
† 6. März 1750.
2) Maria Anna Gräfin
Wurmbrand.
Max Joseph
† 1764.
Max Gundakar
geb. 1719, † 9. April 1764.
Marie Rosalie Gräfin Saurau
† Juli 1733.
Adam Christoph
† 1726.
Anna Francisca Kotz von Dobrsch,
n. A. eine Freiin von Wildensperg.
Joseph Anton
† 1711,
Francisca Johanna
Freiin von Raisch.
Adolph Leopold
† um 1760.
Marie Sophie von Widersperg.
Lucia †,
vm. Joseph Franz
Graf Kokoczowa.
Maria Josepha †,
vm. Leopold Graf
Nádasdy.
Karl Anton Ignaz
† 15. October 1728.
Maria Josepha Gräfin Lodron †.

Maria Josepha.
Maria Theresia †,
vm. Graf Joseph
Kolowrat-
Nowohradzkyz.
Weikhard Conrad
geb. 26. November 1754,
† 1828.
Antonie Gräfin Szluha
d’Iklat.
Aloisia,
Stiftsdame
zu Innsbruck
geb. 1751, †.
Maria Rosalia
geb. 31. December 1759, †.
vm. Johann Baptist Freiherr
von Bassano-Vocur.
Johann Joseph [30]
geb. 7. August 1676,
† 30. April 1713.
Maria Theresia Gräfin Paar
geb. 3. Juni 1683,
† 30. Juli 1765,
wiedervm. Leopold Anton
Graf Rottal
† 11. April 1742.
Maria Elisabeth
geb. 19. November
1669.
† 29. September
1694,
vm. Sigmund Graf
Särntheim
† 2. Februar 1693
Sidonia Maria
geb. 9. Juli 1671,
† 27. October 1711,
vm. Wilhelm Graf
Heinrichsberg
† 21. April 1700.
Katharina Karoline
geb. 11. November
1674,
† 18. Jänner 1713,
vm. Johann Albert
Freiherr von Brissigel
† 13. September 1715.
Maria †. Und noch sechs
Kinder jung †.
Johann Norbert
geb. 1727,
† 9. November 1796.
1) Johanna Charlotte Gräfin
Charbuval Chamarie
† 27. September 1777.
2) Maria Anna N. N.
Johann Joseph †. Erasmus †. Christoph
Hermann [7],
Prälat zu Tepl,
† 5. Februar 1789.
Maria
Theresia †.
Maria
Philippine †
Nonne.
Adolph Ignaz
geb. 1736 † 1781.
Maria Theresia
Gräfin
Schafgotsche
† 13. August 1798.
Maria Katharina
geb. 1738, †.
Adam Ignaz
Graf Berchtold
geb. 27 März 1701,
† 1786.
Johann
Wenceslaus †.
Vincenz
geb. 1776, † 1847.
Johann Nep.
geb. 1778,
† März 1779.
Georg
geb. 1780, ⚔ † 27. April 1794
bei Cassano.
Franz Norbert [16],

Ritter des goldenen Vließes,
geb. 10. August 1705,
† 18. Juni 1786.
1) Florentine Josepha Gräfin Gavre
geb. 17. October 1708,
† 21. August 1742
2) Maria Anna Gräfin Herberstein
geb. 8. März 1722,
† 7. Februar 1815.
Renata Barbara
geb. 30. October 1707,
† 2. Aprili 1777,
vm. Karl Joseph Graf
Morzin
† 1751.
Franz Karl
geb. 11. Jänner 1709,
† 6. Juli, n. A. Juni
1786.
Johann Joseph
geb. 20. Juli 1711,
† 7. März 1769.
Antonie Gräfin Breuner
geb. 11. März 1721,
† 17. August 1768.

Theresia
geb. 23. October 1752,
† 10. Februar 1755.
Maria Walburgis
geb. 13. September
1713,
† 28. Jänner 1770,
vm. Philipp Ernst
Graf Lerchenfeld-
Kövering
† 30. März 1746.
Zwei Töchter und
ein Sohn
jung †.
Sebastian Franz,
geb. 1767, † 1834.
Aloisia Freiin Puteani
geb. 1. November 1776,
4. Juli 1835.
Joseph Adolph,
Domherr zu Salzburg,
geb. 1769, †.
Maria Theresia
geb. 1772, †,
vm. Graf Kokorzowa.
Charlotte
geb. 1773, †.
Johann
geb. 1774. †.
Barbara,
Stiftsdame
zu Prag,
geb. 2. Juli
1734, †.
Antonie,
Dominicanerin,
geb. 11. Juni
1736.
Rebecca
geb. 31. Dec.
1738.
Aloisia
geb. 7. Juni
1748.
Alois
geb. 19. December 1753,
† 1822.
Juliane Gräfin Attems.

Vincenz
† 1839.
Anna Maria N. Gräfin,
Wagensberg.

Thaddäus
† 14. November 1849.
Maria Gräfin Worucziszky-
Bissingen
geb. 30. October 1821.
Johann Nep. [31]
geb. 23. August 1757
† 7. März 1809.
Theresia Gräfin
Nádasdy
geb. 15. April 1771,
† 14. Mai 1847.
Weikhard,
Domherr
in Olmütz,
geb. 19. April
1760, † 1842.
Maria Thaddäus
[S. 84]
Bischof zu Königgrätz.
Erzbischof
von Olmütz,
geb. 28. Mai 1761,
† 20. Jänner 1819.
Joachim
geb. 22. Sept.
1771,
† um 1834.
Henriette Gräfin
Allemagne geb. 1783,
† 7. Juli 1863.
Friedrich August Joseph
† 1832.
Alexander Franz Joseph
geb. 1816, †.
Maria Louise
geb. 10. Mai 1810,
Demeter Constiantinowicz de German †.
Joseph
geb. 1807,
† 11. Mai 1867.
Johann Nep.
geb. 1. Mai 1804, † 6. Juli 1846,
Isabella Gräfin Bucquoy
geb. 18. August 1812.

Gabriele
geb. 30. September 1840,
vm. Prinz Ludwig Hohenlohe-
Langenburg
† 26. Juli 1866,
wiedervm. Ladislaus Graf Thun-
Hohenstein
.
Maria Theresia
geb. 16. December
1729,
† 26. Mai 1755,
vm. Max Graf
Lamberg
† 1792.
Maria Florentine,
Stiftsdame
zu Mons,
geb. 5. Februar
1738,
† 12. November
1804.
Maria Anna,
Stiftsdame
zu Prag,
geb. 31. August
1736,
† 11. October
1788.
Joseph Wenzel
geb. 20. Juli 1739,
† 4. December 1769.
Marie Gabriele Gräfin
Czernin von Chudenitz
geb. 25. Mai 1747,
† 11. Juli 1807,
wiedervm. Heinrich Graf
Rotenhan
† 14. Februar 1809.

Maximilian
geb. 24. Juni 1768,
† 19. December 1771.
Maria Amalie
geb. 1. Februar
1741,
† 6. März 1808,
vm. Franz Joseph
Graf Kinsky
† 1805.
Maria Antonie,
Stiftsdame
zu Geßeck,
geb. 31. Mai 1746,
† 14. April 1817.
Ferdinand [S. 57]
Ritter des goldenen Vließes,
erster Reichsfürst 1805,
geb. 12. Jänner 1749,
† 27., n. A. 28. August 1827.
Caroline Fürstin Colloredo
geb. 14. Februar 1752, † 20. September 1832.
Maria Anna Gabriele,
Stiftsdame zu Essen,
geb. 23. September 1774.
Marie Gabriele
geb. 19 Februar 1776, †,
vm. Franz Anton Graf Desfours
† 29. Juli 1831.
Johann Nep. Norbert [31]
geb. 18. März 1780, † 24. September 1834.
Elisabeth Phiiippine Landgräfin Fürstenberg-Weidra
geb. 12. Juli 1784. †.
Therese
geb. 27. December
1784, †.
Joseph [32]
geb. 19. Februar 1788, † 22. August 1870.
Elisabeth Gräfin Károlyi-Nagy-Kàrolyi
geb. 7. November 1803, † 9. Mai 1863.
Karl
geb. 8. Jänner 1790,
† 3. November 1808.
Anna
geb. 24. Mai 1841,
vm Heinrich Wilh.
Graf Haugwitz.
Weikhard Max
geb. 30. April 1842,
Rosa Gräfin Cavriani
geb. 19. April 1857.
Ferdinand
geb. 11. Jänner, n. A. Juli 1803,
† 31. März 1859.
Maria Anna Prinzessin Liechtenstein
geb. 25. August 1820.
Friedrich
geb. 8. October 1804,
† 19. April 1834.
Maria Anna
geb. 9. Juli 1806,
vm. Friedrich Craft Fürst
Oettingen-Wallerstein
† 5. November 1842.
Karoline
geb. 29. Februar 1808,
vm. Karl Graf Grünne.
Karoline
geb. 5. August
1823.
Francisca
geb. 1827,
2. Jänner 1856.
Ferdinand [S. 82].
Ritter des goldenen Vließes,
geb. 27. Juni 1825.
Maria Francisca Prinzessin
Liechtenstein
geb. 20. September 1834.
Josephine
geb. 13. Juni 1835,
vm. Sigismund
Graf Berchtold.
Maria Anna
geb. 25. März 1843,
vm. Victor Graf Chorinsky.
Francisca
geb. 25. Juni 1844,
vm. Erwin Graf Schönborn-Buchheim.
Karl Johann Nep. Fürst
geb. 5. Seplember 1845.
Josephine Markgräfin Pallavicini.
Maria
geb. 1847, †.
Therese
geb. 17. Mai 1852,
vm. Otto Graf Traun-Abensberg.
Ferdinand
geb. 7. December 1855.
Sophie
geb. 19. Juli 1859.
Maria
geb. 28. Jänner 1862.
Alois
geb. 5. März 1863.
Karl Ferdinand
geb. 24 März 1864.
Josephine
geb. 3. October 1866.
Karoline
geb. 10. April 1869.

  1. Die in den Klammern [ ] befindlichen Zahlen weisen auf die kürzeren Biographien, welche sich auf S. 65–82 (Nr. 1–50) befinden, wenn aber ein S. voransteht, auf die Seite, auf welcher die ausführlichere Lebensbeschreibung des Betreffenden steht.
  2. Die in den Klammern [ ] befindlichen Zahlen weisen auf die kürzeren Biographien, welche sich auf S. 65–82 (Nr. 1–50) befinden, wenn aber ein S. voransteht, auf die Seite, auf welcher die ausführlichere Lebensbeschreibung des Betreffenden steht.

Anmerkungen (Wikisource)

  1. Vorlage: Acquamarinsteinen.
  2. a b In der Vorlage ohne Seitenzahl.
  3. Vorlage: [22].
  4. Vorlage: 5).
  5. Vorlage: 5).