Codex diplomaticus Anhaltinus/Band 3

aus Wikisource, der freien Quellensammlung
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Textdaten
Autor: Verschiedene
Illustrator: {{{ILLUSTRATOR}}}
Titel: Codex diplomaticus Anhaltinus. Dritter Theil. 1301-1350.
Untertitel:
aus: Vorlage:none
Herausgeber: Otto von Heinemann
Auflage:
Entstehungsdatum:
Erscheinungsdatum: 1877
Verlag: Emil Barth
Drucker: {{{DRUCKER}}}
Erscheinungsort: Dessau
Übersetzer:
Originaltitel:
Originalsubtitel:
Originalherkunft:
Quelle: Scans auf Commons
Kurzbeschreibung:
Wikipedia-logo.png Artikel in der Wikipedia
Eintrag in der GND: {{{GND}}}
Bild
[[Bild:|250px]]
Bearbeitungsstand
unkorrigiert
Dieser Text wurde noch nicht Korrektur gelesen. Allgemeine Hinweise dazu findest du bei den Erklärungen über Bearbeitungsstände.
Um eine Seite zu bearbeiten, brauchst du nur auf die entsprechende [Seitenzahl] zu klicken. Weitere Informationen findest du hier: Hilfe
Indexseite
[I]
CODEX DIPLOMATICVS
ANHALTINVS.




AUF BEFEHL
SEINER HOHEIT DES HERZOGS LEOPOLD FRIEDRICH
VON ANHALT
HERAUSGEGEBEN VON
Dr. OTTO VON HEINEMANN,
HERZOGL. BRAUNSCHW.-LÜNEB. BIBLIOTHEKAR ZU WOLFENBÜTTEL.
DRITTER THEIL: 1301–1350.


MIT ACHT SIEGELTAFELN.




DESSAU.
IN COMMISSION BEI EMIL BARTH.
1877.

[II]

[III]
Verzeichniss der Siegel.
I. Das Fürstliche Haus.
A. Die ausgestorbene Henricianische oder Aschersleber Linie.
1. Elisabeth, Wittwe des Fürsten Otto II, geb. Prinzessin von Meissen Taf. I. 1.
B. Bernhardinische oder Bernburger Linie.
1. Heinrich, Predigermönch zu Halberstadt Taf. III. 3.
2. Fürst Bernhard III (Secret mit dem Bären) Taf. III. 1.
3. Derselbe (grosses Reitersiegel) Taf. I. 2.
4. Derselbe (kleines Reitersiegel) Taf. III. 2.
5. Fürst Bernhard IV (Secret) Taf. II. 4.
C. Siegfriedsche oder Köthener Linie.
1. Fürst Heinrich, Dompropst zu Halberstadt Taf. II. 3.
2. Fürst Siegfried, Sohn Albrechts I Taf. II. 1.
3. Fürst Albrecht II (Wappensiegel) Taf. II. 2.
4. Fürst Waldemar I Taf. II. 5.
II. Klöster und Stifter.
A. Gernrode und Frose.
1. Aebtissin Gertrud II von Boventhen Taf. IV. 1.
2. Aebtissin Jutta von Osden Taf. IV. 4.
3. Aebtissin Gertrud III von Eberstein Taf. V. 1.
4. Gertrud von Hesnem (Hessen) als Pröpstin von Gernrode Taf. IV. 2.
5. Dieselbe in gleicher Eigenschaft Taf. IV. 3.
6. Dieselbe als Aebtissin Gertrud (IV) von Gernrode Taf. V. 3.
7. Adelheid III von Anhalt als erwählte Aebtissin von Gernrode Taf. V. 2.
8. Dieselbe als Aebtissin (Secret) Taf. V. 4.
9. Dieselbe (Siegel mit dem Sächsischen und Anhaltischen Wappen) Taf. V. 5.
10. Agnes von Merwitz, Kellnerin von Gernrode Taf. VI. 1.
11. Oda, Dechantin von Frose Taf. VI. 2.
B. Nienburg.
1. Hermann, Prior zu Nienburg Taf. VI. 5.

[IV]

C. Ballenstedt.
1. Abt Bodo Taf. III. 4.
2. Abt Hermann Taf. III. 5.
D. Hecklingen.
1. Propst Dietrich Taf. VII. 1.
2. Propst Burchard und andere Pröpste Taf. VII. 3.
E. Zerbst.
1. Agathe, Aebtissin des Marienklosters daselbst Taf. VI. 4.
2. Petrus, Propst dieses Klosters Taf. VII. 5.
3. Capitelsiegel der Kirche S. Bartholomäi Taf. VI. 3.
F. Andere geistliche Siegel.
1. Siegel des Propstes zu Aschersleben Taf. VII. 2.
2. Siegel Johanns, ehemaligen Pfarrers zu Plötzkau Taf. VII. 4.
III. Städte.
1. Zerbst (Secret) Taf. VIII. 1.
2. Altstadt Bernburg Taf. VIII. 3.
3. Neustadt Bernburg Taf. VIII. 4.
4. Dessau Taf. VIII. 2.
5. Sandersleben Taf. VIII. 5.

[V]
EINLEITUNG.



[VI] [VII] Diesem dritten Bande des Codex diplomaticus Anhaltinus habe ich nur einige orientierende Worte über die von mir bei Herstellung desselben benutzten Copialbücher, soweit diese nicht schon früher in der Einleitung zu den ersten beiden Bänden aufgezählt und beschrieben worden sind, vorauszuschicken. Es sind:

1) Das Bernburger Copialbuch, früher in dem ehemaligen Hauptarchive zu Bernburg, jetzt im Haus- und Staatsarchive zu Zerbst, ein Folioband von mässiger Grösse, 87 Bll. stark, Papier, geschrieben im 16 Jahrhundert. Vorauf geht auf 6 Bll. die Abschrift eines Theiles von des Fürsten Bernhard III Lehenbuche: der Rest enthält gleichfalls Notizen über Anhaltische Activlehen, sodann aber eine Reihe von Urkunden der späteren Fürsten der Bernburger Linie, namentlich Bernhards VI († 1468), welche zum Theil für die Stadt Bernburg und deren Geschichte von um so grösserer Bedeutung sind, als sich von den Originalen des dortigen Stadtarchivs fast gar nichts erhalten hat. Für den vorliegenden Band kommt davon nur die sehr corrumpierte Urkunde Bernhards II vom 31. October 1311 (no. 239) in Betracht.

2) Das Copialbuch des Cisterciensernonnen-Klosters S. Lorenz in der Neustadt Magdeburg (no. LIV), gross Octav, Papier, 137 Bll. stark, die ersten 83 Blätter und das sich daran schliessende Registrum census von einer Hand des 15 Jahrhunderts und zwar letzteres, wie die Schlussschrift lehrt (conscripta sunt hec anno Domini mo.cccco.xxvij), i. J. 1427 geschrieben, der Rest von verschiedenen Händen des 16 Jahrhunderts. Leider haben die ersten 16 Blätter durch Moder stark gelitten.

3) Das Copialbuch des Kalands zu Loburg ebenda (no. LIII), Pergamentband in Quart s. XV, enthält auf 16 beschriebenen Bll. 11 Urkunden aus der Zeit vom 1314 bis 1450, sämmtlich die Kalandsbrüderschaften zu Loburg und Zerbst und die von ihnen verwalteten Kapellen der Pfarrkirche zu Loburg und der Bartholomäikirche zu Zerbst betreffend.

4) Das Halberstädter Copialbuch im Landeshauptarchive zu Wolfenbüttel, ein 95 Bll. starker Folioband auf Papier, im 15 Jahrhundert geschrieben, enthält die Abschriften [VIII] von einer Reihe auf das Domstift Halberstadt bezüglicher Urkunden aus dem 14 und 15 Jahrhundert.

Ich darf an dieser Stelle berichtigend bemerken, dass in der Einleitung zu Bd. II. S. XIII. Z. 1 durch ein Versehen des Druckers das unter 6) aufgeführte Copiarium Halberstadense als no. CXXIX statt no. CIII bezeichnet worden ist.

Die acht Siegeltafeln, welche auch diesem Bande beigegeben sind und sich in dem Siegelverzeichniss gruppenweise zusammengestellt finden, sind von demselben Künstler gezeichnet und von derselben Anstalt lithographiert worden, welche auch diejenigen der beiden ersten Bände hergestellt haben.

Wolfenbüttel am 21 Juni 1877.


O. v. Heinemann.


Inhaltsübersicht (nicht Bestandteil der Ausgabe)[Bearbeiten]

Nr. Beschreibung Seite Sprache
1 1301. Januar 7. Schloss Kelbra. Graf Friedrich von Beichlingen bekundet, dass seine Schwiegertochter Elisabeth, Graf Otto’s I von Ascharien Tochter, die von diesem dem Kloster Michaelstein gemachten Schenkungen, namentlich auch den Verkauf von zehn Hufen zu Güsten, bestätigt habe. 3 latein
2 1301. Januar 19. Halberstadt. Der für den Halberstädter Sprengel ernannte Executor der Beschlüsse des Mainzer Concils verhängt über verschiedene Edelleute und deren Diener, welche das Marienkloster zu Halberstadt beraubt und den Raub namentlich nach Hoym und in die Burgen des Grafen Otto I von Anhalt geschleppt haben, den Kirchenbann sowie über die Ortschaften Hoym und Westorf das Interdict. 4 latein
3 1301. Februar 17. Halberstadt. Der für den Halberstädter Sprengel ernannte Executor der Beschlüsse des Mainzer Concils befiehlt dem Prior von Osmarsleben, die beikommenden Briefe (no. 4 und 5) dem Pfarrer zu Hoim und den Geistlichen zu Quedlinburg zuzustellen. 5 latein
4 1301. Februar 25. Erfurt. Der Scholasticus Heinrich von S. Marien zu Erfurt beauftragt den Bischof von Halberstadt mit der gegen den Grafen Otto I von Anhalt wiederholt auszusprechenden Excommunication. 5 latein
5 1301. März 4. Halberstadt. Bischof Hermann von Halberstadt beauftragt den Propst von Stötterlingenburg mit der Ausführung des Decretes no. 4, wonach gegen den Grafen Otto I von Anhalt wegen seiner Gewaltthaten gegen die Marienkirche in Halberstadt eventuel die Excommunication zu erneuern sei. 6 latein
6 1301. März 12. Graf Otto I von Ascharien bewidmet das Marienkloster vor Aschersleben mit einer halben Hufe Landes zu Schierstedt. 7 latein
7 1301. März 14. Quedlinburg. Albrecht von Berge (Erichsberg) resigniert seinem Herrn Albrecht von Hakeborn eine Hufe und einen Hof zu Hedersleben. 7 latein
8 1301. März 21. Quedlinburg. Graf Otto I von Ascharien vergleicht sich mit dem Marienstifte zu Halberstadt, namentlich auch in Bezug auf den Zehnten zu Harzgerode. 8 latein
9 1301. März 22. Quedlinburg. Das Capitel des Marienstiftes zu Halberstadt vergleicht sich mit dem Grafen Otto I von Ascharien, namentlich auch in Bezug auf den Zehnten zu Harzgerode. 9 latein
10 1301. März 23. Helfta. Albrecht d. Ä. und Albrecht d. J. Edele von Hakeborn bewidmen das Marienkloster vor Aschersleben mit einer Curie zu Helfta. 10 latein
11 1301. Mai 11. Ascharien. Mechtild von Köthen, Schwester Erichs von Frose, bezeugt und bestätigt die in dem Gericht des Fürsten Otto I von Anhalt durch ihren Bruder geschehene Schenkung von Gütern zu Adersleben an das dortige Nonnenkloster. 10 latein
12 1301. Mai 23. Templin. Die Markgrafen Otto IV und Konrad von Brandenburg gestatten in Gegenwart des Fürsten Albrecht I von Anhalt dem Ritter Franz von Burg, gewisse Güter mit dem Stifte Bautzen zu vertauschen. 11 latein
13 1301. Juni 15. Propst und Convent des Klosters Hecklingen bekunden den Ankauf einer Hufe Landes zu Steinborn seitens der Klosterjungfrauen Jutta und Gertrud von Tarthun zum Zweck der Ueberweisung derselben an das Kloster nach dem Ableben der Käuferinnen. 11 latein
14 1301. Juni 15. Propst und Convent des Klosters Hecklingen bekunden, dass Johann von Aldendorf den Zins von einer durch Heinrich von Warmsdorf zu Lehen bessessenen Hufe den Klosterjungfrauen Jutta und Gertrud von Tarthun auf Zeit ihres Lebens unter Vorbehalt des Rückfalles an das Kloster nach ihrem Tode geschenkt hat. 12 latein
15 1301. Juni 15. Derenburg. Die Grafen Heinrich und Ulrich von Regenstein über den Verkauf verschiedener Güter seitens der Gebrüder von Dingelstedt und von Beck an das Kloster Stötterlingenburg und den Verzicht Johanns von Hoim und Ludolfs von Watzum auf diese Güter. 12 latein
16 1301. August 3. Dahme. Dietrich d. J., Landgraf von Thüringen und Markgraf von der Lausitz, verkauft die Markgrafschaft Lausitz an das Erzstift Magdeburg und verspricht diesem auch unter eventueller Abschätzung Hermanns von Wederden gen. von Warmsdorf das Vorkaufsrecht für seine Lausitzer Lehen. 13 latein
17 1301. September 15. Bernburg. Graf Bernhard II von Bernburg, Fürst von Anhalt, bewidmet in Gemeinschaft mit seinem Bruder, dem Halberstädter Domherrn Albrecht, das Kloster Kölbigk mit Geldeinnahmen aus dortigen Ländereien. 14 latein
18 1301. September 22. Magdeburg. Erzbischof Burchard II von Magdeburg gewährt den Wohlthätern der Kirche des h. Nicolaus zu Rudersdorf einen vierzigtägigen Ablass. 14 latein
19 1301. October 23. Halberstadt. Bischof Hermann von Halberstadt ertheilt den Wohlthätern der Kirche des h. Nicolaus zu Rudersdorf einen vierzigtägigen Ablass. 15 latein
20 1301. October 25. Merseburg. Erzbischof Burchard II von Magdeburg verpfändet unter Bürgschaft verschiedener Anhaltischer Edelleute und in Gegenwart des Grafen Albrecht I von Anhalt dem Bischofe Heinrich III von Merseburg für 1062½ Stendalsche Mark Stadt und Schloss Wettin. 16 latein
21 1301. November 6. Gerhard von Wederden und dessen Ehefrau Jutta von Neindorf resignieren dem Herzoge Heinrich von Braunschweig zu Gunsten des Klosters Hedersleben eine Hufe Landes und eine Curie daselbst. 16 latein
22 1301. November 11. Fürst Otto I von Anhalt schenkt seinem Unterthanen Bodo Buser verschiedene Güter zu Wiby. 17 latein
23 1301. November 23. Ascharien. Graf Otto I von Ascharien bekennt, dass er von dem Kloster Michaelstein auf die Güter zu Güsten noch 25 Mark zum Ankauf eines Schlachtrosses, also im Ganzen 145 Mark Stendalisch empfangen habe. 17 latein
24 1301. November 24. Magdeburg. Erzbischof Burchard II von Magdeburg verleihet die ihm durch Johann von Plotho aufgelassenen Güter den Grafen von Lindau und ihren Vertretern. 18 latein
25 1301. Halberstadt. Bischof Hermann von Halberstadt bestätigt den Ablass für die Stefanskirche zu Aschersleben (II. no. 892). 18 latein
26 1301. Albrecht d. Ä. und Albrecht d. J. von Hakeborn bewidmen in Gemeinschaft mit ihrem Vetter Albrecht von Hakeborn das Marienkloster vor Aschersleben mit einer Hufe Landes zu Hodenstedt. 19 latein
27 1301. Die Gebrüder Heinrich und Hennig Struze, Edele von Pfuhle, bewidmen gegen einen jährlichen Zins das Marienkloster vor Aschersleben mit fünf Hufen Landes zu Dalldorf. 19 latein
28 1302. Februar 28. Halberstadt. Heinrich von Frose bewidmet unter Zustimmung des Grafen Otto I von Anhalt das Kloster Adersleben mit einer Hufe und zwei Joch Ackers. 20 latein
29 1302. März 15. Rom im Lateran. Papst Bonifacius VIII beauftragt den Archidiaconus des Bannes Quedlinburg, die dem Kloster Frose willkürlich entfremdeten und verschleuderten Güter, Rechte und Einkünfte demselben zurückzustellen. 20 latein
30 1302. März 15. Rom im Lateran. Papst Bonifacius VIII weiset den Archidiaconus des Bannes Quedlinburg an, gegen die Schädiger des Klosters Frose nöthigenfalls durch Verhängung der Excommunication einzuschreiten. 21 latein
31 1302. April 1. Ascharien. Graf Otto I von Ascharien stellt der Aebtissin Irmingard II von Gernrode und ihrer Kirche Güter zu Scodere und Behmen mit den dazu gehörigen Hölzern oberhalb Gernrode zurück. 22 latein
32 1302. Mai 1. Halberstadt. Heinrich der Aeltere und Heinrich der Jüngere, Grafen von Blankenburg, entsagen gegenüber dem Petersstifte zu Goslar der Vogtei über fünf Hufen Landes und einen Hof zu Hohndorf, sowie der Gerechtsame Bumede und Buleve. 22 latein
33 1302. Mai 22. Quedlinburg. Die Pröpstin Elisabeth zu Frose und ihre Schwestern Hedwig und Jutta, Canonissinnen zu Quedlinburg, geben ihre Einwilligung zu dem Verkaufe verschiedener Güter und Rechte zu Rüxleben seitens ihres Bruders, des Grafen Heinrich von Kirchberg, an das Kloster zum Neuen Werke vor Nordhausen. 23 latein
34 1302. Mai 25. Gernrode. Die Aebtissin Irmingard II von Gernrode gestattet dem Kloster Michaelstein im Berge Nonnengrab Schiefer zu brechen. 24 latein
35 1302. Juni 30. Magdeburg. Bischof Johann II von Havelberg gewährt den Besuchern und Wohlthätern der Kirche des h. Nicolaus zu Rudersdorf einen vierzigtägigen Ablass. 24 latein
36 1302. Juli 6. Graf Bernhard II von Anhalt über den Verkauf eines Gutes zu Ilberstedt seitens des Klosters Gottesgnaden an den Ritter Wipert Dus auf die Zeit von dessen Leben. 25 latein
37 1302. Juli 15. Der Domschatzmeister von Merseburg, Dietrich von Freckleben, und dessen Schwester Jutta von Neindorf geben ihre Einwilligung zu dem Verkaufe von 4¾ Hufen Landes zu Winningen an das Kloster Michaelstein seitens ihrer Brüder Johann und Wedego von Freckleben. 26 latein
38 1302. Juli 30. Ammensleben. Herzog Rudolf I von Sachsen verkauft dem Propste Heinrich von Hecklingen für das dortige Kloster zwei Hufen Landes zu Neindorf. 26 latein
39 1302. October 9. Plaue. Nicolaus, Herr zu Werle, und Günther, erwählter Bischof von Camin, verpfänden ihren Oheimen, den Grafen Burchard und Ulrich von Lindau, die Mühle zu Priborn und ihren Antheil an Spitzkuhn. 27 latein
40 1302. October 14. Magdeburg. Die Herzogin Agnes von Sachsen bewidmet das Kloster Berge vor Magdeburg mit der ihr von Godeko von Zerbst aufgelassenen Vogtei über das verlassene Dorf Hohenhaven. 28 latein
41 1302. November 25. Frose. Erich von Frose (genannt von Gattersleben) bezeugt den Verkauf von 2 Mark jährlicher Einkünfte aus dem Allodium in Frose an die Aebtissin Irmingard II von Gernrode seitens des Aschersleber Bürgers Bertold Vogt. 28 latein
42 1302. December 4. Köthen. Graf Albrecht I von Anhalt befreiet die dem Frauenkloster Plötzke gehörigen Güter zu Micheln, Maketserve (Maxdorf), Sibbesdorf und Thedendorf von allen herrschaftlichen Abgaben. 29 latein
43 1302. December 30. Halberstadt. Bischof Hermann von Halberstadt und das dortige Domcapitel treten unter Zeugenschaft der Domherren Albrecht und Heinrich von Anhalt dem Kloster Marienthal zum Zweck der Auslösung ihres in ihrem Dienste gefangenen Truchsess Johann (von Alvensleben) Güter zu Hackenstedt und Pesekendorf ab. 30 latein
44 1302. Halberstadt. Bischof Hermann von Halberstadt überlässt in Beisein Albrechts und Heinrichs von Anhalt der Marienkirche zu Halberstadt etliche Güter in Osterwiek und Berwinkel, wofür das Domcapitel seitens des Ritters Burchard von Berwinkel anderweit entschädigt wird. 30 latein
45 1302. Die Aebtissin Bertradis von Quedlinburg bezeugt und bestätigt, dass die Gernröder Stiftsherren Dietrich, Pfarrer von Waldau, und Heinrich von Polen gewisse Güter zu Rieder der Stiftskirche zu Gernrode erkauft und überwiesen haben. 31 latein
46 1302. Graf Albrecht I von Anhalt bewidmet das Hospital zu Aken mit zwei Hufen Landes zu Lausigk. 32 latein
47 1302. Heinrich der Aeltere, Graf von Blankenburg, schenkt dem Kloster Marienstuhl vor Egeln zwei Wälder im Hakel, welche bisher Arnold von Gernrode von ihm zu Lehen gehabt. 33 latein
48 1303. Februar 5. Wanzleben. Die Gebrüder Ritter Ludwig und Gumpert von Wanzleben verkaufen der Aebtissin Irmingard II von Gernrode und dem dortigen Klosterconvente die Vogtei über achtzehn Hufen in Gross- und Klein-Rottmersleben sowie in (Gross-)Santersleben. 33 latein
49 1303. Februar 24. Graf Otto I von Ascharien bewidmet das Kloster Adersleben mit einer halben Hufe Landes daselbst. 34 latein
50 1303. März 2. Im Schlosse Helfta. Die Edelherren von Hakeborn bewidmen das Kloster Hedersleben mit verschiedenen Hufen Landes daselbst, deren eine die Ritter Hennig, Burchard und Albrecht von Berge (Erichsberg) bisher besassen. 35 latein
51 1303. März 10. Ascharien. Graf Otto I von Ascharien bewidmet das Kloster Adersleben mit Gütern daselbst und in Gross-Ditfurt. 35 latein
52 1303. März 20. Nienburg. Abt Konrad von Nienburg vereignet dem dortigen Kloster zu seinem eigenen Jahresgedächtnisse eine Hufe Landes zu Biendorf und zu demjenigen seines Oheims Burchard von Sprone und seines Bruders Ulrich zwei Hofstätten in Nienburg. 36 latein
53 1303. März 21. Magdeburg. Propst Otto von S. Wiperti zu Nienburg verkauft dem Ritter Ebeling von Ceynitz die Propsteigüter zu Scholitz, um andere zu Leverikesdorf zu erwerben. 36 latein
54 1303. März 24. Coswig. Graf Albrecht I von Anhalt bewidmet das Collegiatstift zu S. Marien in Coswig mit verschiedenen Gütern zu Goltewitz. 37 latein
55 1303. März 30. Geisdorf. Johann, Burchard und Albrecht von Erichsberg resignieren ihrem Herrn Albrecht von Hakeborn zu Gunsten des Klosters Hedersleben mehrere Güter daselbst. 37 latein
56 1303. April 2. Egeln. Gardun Edler von Hadmersleben verspricht seinem Oheime, dem Fürsten Otto I von Anhalt, und dessen Erben, ihre Rechte und Besitzungen von dem durch ihn zu erbauenden Schlosse bei Deesdorf in keiner Weise schädigen zu wollen. 38 latein
57 1303. April 16. Egeln. Erzbischof Burchard II von Magdeburg überlässt seine Ministerialin Margaretha, Ehefrau des Ritters Heinrich von Turow, sammt ihren Kindern dem Fürsten Otto I von Anhalt. 38 latein
58 1303. Mai 15. Quedlinburg. Verschiedene Bürger von Quedlinburg benachrichtigen den für den Halberstädter Sprengel ernannten Executor der Beschlüsse des Mainzer Concils von der Bestellung des Schulrectors Dietrich zu ihrem Procurator in ihren Streitsachen mit dem Kloster Ballenstedt. 39 latein
59 1303. Mai 16. Ascharien. Graf Otto I von Ascharien bewidmet die Katharinenkirche und das dazu gehörige Siechenhaus zu Aschersleben mit anderthalb Hufen Landes zu Seedorf. 40 latein
60 1303. Mai 16. Ascharien. Graf Otto I von Ascharien bewidmet das Kloster Capelle mit verschiedenen Gütern und der Capelle zu Gebendorf. 40 latein
61 1303. Mai 24. Die Grafen Otto und Volrad von Valkenstein bewidmen das Marienkloster vor Aschersleben mit anderthalb ihnen von Otto Gogravius aufgelassenen Hufen Landes nebst einer Curie zu Klein-Wilsleben. 41 latein
62 1303. Juni 4. Ascharien. Graf Otto I von Ascharien bewidmet die Katharinenkirche (zu Aschersleben) und das dazu gehörige Siechenhaus mit einem halben Wispel Weizen und einem halben Wispel Gerste. 42 latein
63 1303. Juli 24. Graf Otto I von Ascharien bewidmet das Marienkloster vor Aschersleben mit acht Joch Acker zu Hodenstedt und mit dem bislang von den Aschersleber Bürgern besessenen Thie. 42 latein
64 1303. August 2. Quedlinburg. Erich von Frose (genannt von Gattersleben) verkauft der Aebtissin Irmingard II von Gernrode und dem dortigen Klosterconvente die Vogtei über fünftehalb Hufen Landes zu Sulten. 43 latein
65 1303. August 23. Schloss Wanzleben. Graf Albrecht I von Anhalt bezeugt zugleich mit Richard und Gumpert von Alsleben die Ueberlassung von sechs Hufen Landes zu Sibbesdorf an das Frauenkloster Plötzke seitens des Edelen Hennig von Gattersleben. 44 latein
66 1303. September 14. Zerbst. Burchard von Barby verkauft dem Nonnenkloster zu Zerbst fünftehalb Wispel Roggen jährlichen Zinses aus verschiedenen benachbarten Dörfern. 45 latein
67 1303. September 28. Auf dem Pfarrkirchhofe zu Aschersleben. Graf Otto I von Ascharien bewidmet auf Bitte seines Verwandten des Edelherrn Gardun von Hadmersleben das Marienkloster vor Aschersleben mit dem Patronatsrechte der S. Stefanskirche zu Aschersleben. 45 latein
68 1303. October 10. Stade. Erzbischof Giselbert von Bremen befiehlt den Prälaten und Geistlichen der Erzdiöcesen Mainz und Magdeburg, sowie der Diöcese Camin, auch denen zu Zerbst, die Markgrafen Otto IV und Konrad von Brandenburg als excommuniciert zu betrachten. 46 latein
69 1303. October 12. Magdeburg. Erzbischof Burchard II von Magdeburg schenkt auf Rath Hermanns von Wederden auf Warmsdorf den Bürgern zu Jüterbock eine Fischerei. 47 latein
70 1303. December 11. Graf Bernhard II von Anhalt bewidmet das Marienkloster vor Aschersleben mit zwei Hufen Landes zu Lenz. 48 latein
71 1303. Dietrich Ritter von Plötzke bewidmet auf Bitten seines Burgmannen Dietrich Rof das Marienkloster vor Aschersleben mit der Vogtei über zwei Hufen Landes zu Lenz. 48 latein
72 1304. Februar 18. Ritter Johann von Hoim, Bertram und Dietrich von Beek, sowie Ludolf von Watzum versprechen dem Kloster Walkenried zu gesammter Hand, auf allen Rechtsanspruch auf acht Joch Acker in Beek verzichten zu wollen. 49 latein
73 1304. Februar 18. Bertram und Dietrich von Beek verkaufen mit Zustimmung ihres mütterlichen Oheims Johanns von Hoim acht Joch Acker in Beek an das Kloster Walkenried. 49 latein
74 1304. Februar 28. Rom im Lateran. Papst Benedikt XI befreiet in einem an alle Frauenklöster des Augustiner-Predigerordens gerichteten Erlasse auch die Nonnen zu Coswig von der Entrichtung des Zehnten und anderer geistlichen und weltlichen Abgaben. 50 latein
75 1304. März 11. Magdeburg. Gabriel Pfarrer zu Vallenet, Collector des Kreuzzugszehnten in Deutschland, quittiert der Kirche zu Wörlitz über diesen Zehnten. 51 latein
76 1304. März 25. Heinrich und Dietrich von Waldeser verkaufen dem Kloster Michaelstein fünf Hufen Landes zu Winningen, die ihnen von Heino von Winningen aufgelassen worden sind. 51 latein
77 1304. April 1. Halberstadt. Bischof Albrecht I von Halberstadt bekundet die in der Curie seines Vetters Heinrich von Anhalt geschehene Ueberlassung von Gütern in Orden seitens des Grafen Werner von Kirchberg und dessen Erben, der Herren von Schermbke, an Dietrich von Hessen. 52 latein
78 1304. April 4. Heinrich und Dietrich von Waldeser verkaufen dem Kloster Michaelstein fünf Hufen Landes zu Winningen, die sie vom Grafen Albrecht I von Anhalt bisher zu Lehen trugen. 53 latein
79 1304. April 8. Ascharien. Erich von Frose verkauft dem Kloster Michaelstein eine halbe Hufe Landes und einen Hof zu Winningen, die ihm Heino von Winningen aufgelassen. 54 latein
80 1304. Mai 6. Zerbst. Burchard von Barby verkauft dem Nonnenkloster zu Zerbst vier Höfe zu Eichholz und schenkt demselben zwei Wispel Roggen ebenda. 54 latein
81 1304. Mai 7. (Ascharien.) Graf Otto I von Ascharien verleihet den Schmieden zu Aschersleben einen Innungsbrief. 55 latein
82 1304. Mai 7. Ascharien. Graf Otto I von Ascharien verleihet den Schneidern zu Aschersleben einen Innungsbrief. 56 latein
83 1304. Mai 18. Die Aebtissin Irmingard II von Gernrode und das dortige Capitel tauschen gegen Güter in Winningen solche in Rieder ein, veräusseren dann aber auch die letzteren an das Kloster Michaelstein. 56 latein
84 1304. Juni 4. Gernrode. Die Aebtissin lrmingard II von Gernrode über die Bewidmung der Marienkapelle und des Altars des h. Kreuzes in der dortigen Stiftskirche seitens des Gernröder Stiftsherrn Heinrich von Polen. 57 latein
85 1304. Juni 7. Gerhard von Wederden und dessen Ehefrau Jutta von Neindorf resignieren den Herzögen Heinrich und Albrecht von Braunschweig zu Gunsten des Klosters Hedersleben eine halbe Hufe Landes mit einer Curie daselbst. 58 latein
86 1304. Juni 11. Halberstadt. Der Halberstädter Official beauftragt den Propst zu Hecklingen und den Prior zu Osmarsleben, den Ritter Konrad von Kochstedt und seinen Sohn Heinrich, sowie die Ritter Hennig und Albrecht von Berge wegen des Bruches eines Kaufvertrages mit dem Stift Gernrode zu excommunicieren. 58 latein
87 1304. Juni 23. Zerbst. Die Aebtissin Gertrud und der Convent des Nonnenklosters zu Zerbst verkaufen dem Heiligengeist-Hospitale zu Aken drei Hufen Landes zu Gutz. 59 latein
88 1304. Juni 25. Hoim. Graf Otto I von Ascharien bewidmet das Jungfrauenkloster Marienstuhl bei Egeln mit verschiedenen Gütern zu Bleckendorf. 60 latein
89 1304. September 15. Bernhard und Heinrich von Plötzke bekunden den Ankauf einer Hufe Landes zu Ilberstedt seitens des Ritters Dietrich Ruf und seiner Ehefrau Gertrud zum Zweck der Ueberweisung derselben an das Kloster Hecklingen nach dem Ableben der Käufer. 60 latein
90 1304. September 20. Kalbe. Erzbischof Burchard II von Magdeburg excommuniciert wegen Beraubung der Kirche zu Tuch verschiedene Edelleute, darunter auch Anhaltische. 61 latein
91 1304. October 13. Ritter Konrad von Neindorf bekennt, dass Konrad von Moringen vor dem Gericht zu Hoim allen Ansprüchen auf einige dem Siechenhause St. Johannis des Täufers bei Quedlinburg gehörige Güter zu Twevelendorf entsagt habe. 62 latein
92 1304. December 6. Ritter Heinrich von Hoim, genannt Papenwillekin, verkauft an Heidenreich Starke und dessen Erben eine Hufe Landes zu Sulten. 62 latein
93 1304. Reina. Graf Albrecht I von Anhalt schenkt einem gewissen Florekin und dessen Bruder l¼ Hufen Landes zu Garendorf. 63 latein
94 1305. Januar 3. Gernrode. Die Aebtissin Irmingard II von Gernrode bezeugt die Beilegung eines Zwistes zwischen den dortigen Stiftsherren Konrad von Bokenem und Dietrich, Pfarrer zu Waldau, in Bezug auf drei Hufen Landes zu Rieder. 63 latein
95 1305. Januar 3. Löwenberg. Markgraf Otto IV von Brandenburg vergleicht sich unter Bürgschaft des Grafen Albrecht I von Anhalt über verschiedene Streitigkeiten mit dem Bischofe Friedrich von Brandenburg. 64 deutsch
96 1305. Januar 10. Löwenberg. Markgraf Otto IV von Brandenburg vereignet in Gegenwart des Grafen Albrecht I von Anhalt dem Bischofe von Brandenburg das Schloss Querfurt. 65 latein
97 1305. Januar 24. Blankenburg. Graf Heinrich von Blankenburg bewidmet das Kloster Hedersleben mit zwei Hufen Landes und einer Hofstätte zu Bronsdorf, welche Arnold von Gernrode von ihm zu Lehen trug. 65 latein
98 1305. Januar 25. Schloss Brücken. Fürst Otto II von Anhalt nimmt die Aebtissin und den Klosterconvent zu Nemzen in seinen Schutz. 66 latein
99 1305. April 8. Konrad, Edler von Warberg, entschädigt die Magdeburger Kirche für Güter, welche diese den Klöstern Riddagshausen und Volkerode sowie ihm selbst überlassen, durch andere Besitzungen, darunter auch solche zu Buggenrode und Schortewitz. 66 latein
100 1305. April 19. Schloss Helfta. Albrecht von Hakeborn bewidmet das Marienkloster vor Aschersleben mit zwei Hufen Landes zu Hudenstedt. 67 latein
101 1305. April 22. Erich von Gattersleben, genannt von Frose, bewidmet das Marienkloster vor Aschersleben mit einer Hufe Landes nebst einer Curie in Wilsleben. 68 latein
102 1305. Mai 20. Bischof Friedrich I von Brandenburg einverleibt die Marienkirche zu Ankun der Klosterkirche zu Zerbst. 68 latein
103 1305. Mai 26. Anhalt. Graf Otto II von Ascharien schenkt dem Edelherrn Werner von Friedeberg, genannt von Hadmersleben, fünf Hufen Landes zu Rattmersdorf. 69 latein
104 1305. Juni 11. Die Markgrafen Otto IV, Heinrich I, Johann und Waldemar von Brandenburg vergleichen sich unter Bürgschaft des Grafen Albrecht I von Anhalt mit dem Hochstift zu Havelberg wegen des Landes Bellin, des Rodahns, der stiftischen Vogtei und Gerichte, des Landes Arneberg, der halben Stadt Havelberg u. s. w. 69 niederdeutsch
105 1305. Juni 24 (25). Die Grafen Otto und Volrad von Valkenstein bewidmen das Marienkloster zu Halberstadt mit einer diesem vom Knappen Konemann von Hoim verkauften Hufe Landes zu Sinsleben. 70 latein
106 1305. Juli 6. Graf Bernhard II von Bernburg, genannt von Anhalt, bezeugt den Verkauf auf Lebenszeit des Allodiums zu Ilverstedt seitens des Klosters Gottesgnaden an den Ritter Wiprecht Dus. 70 latein
107 1305. August 10. Ascharien. Graf Otto II von Ascharien bewidmet die Katharinenkirche zu Aschersleben und das dazu gehörige Siechenhaus mit dem Eigenthum von 60 Joch Waldes am Jerdesberge. 71 latein
108 1305. August 10. Der Edelherr Albrecht von Hakeborn bewidmet das Kloster Mehringen mit einer Hufe Landes zu Aschersleben. 72 latein
109 1305. September 14. Albrecht d. Ä. und Albrecht d. J. von Hakeborn bewidmen das Marienkloster vor Aschersleben mit zwei ihnen durch Rudolf Buz von Mansfeld aufgelassenen Hufen Landes zu Ennendorf. 73 latein
110 1305. September 29. Bernburg. Die Grafen Albrecht I, Bernhard II und Otto II von Anhalt bewidmen das Nonnenkloster zu Zerbst mit verschiedenen Gütern und Einkünften zu Eichholz. 73 latein
111 1305. October 12. Bischof Albrecht I von Halberstadt eximiert in Gegenwart Johanns des Halberstädter Schatzmeisters und Propstes zu Coswig die Schlosskapelle zu Blankenburg von dem dortigen Nonnenkloster und erhebt sie zu einer selbständigen Kapelle. 74 latein
112 1305. October 14. Frose. Die Pröpstin Adelheid zu Frose und das dortige Stiftscapitel über ein aus der Donation des Pfarrers Heinrich von St. Sebastian in Frose zu Ehren der verstorbenen Aebtissin Mechtild von Gernrode gestiftetes Anniversarium. 74 latein
113 1305. October 31. Halberstadt. Bischof Albrecht I von Halberstadt bekundet den Verkauf der Mühle Wisseribbe (Gross-Wirschleben) an Wipert Dus und dessen Sohn und Oheim seitens des Klosters Hecklingen. 75 latein
114 1305. November 10. Reina. Graf Albrecht I von Anhalt bewidmet das Frauenkloster zu Coswig mit einer Mühle daselbst. 76 latein
115 1305. November 29. Halberstadt. Bischof Albrecht I von Halberstadt genehmigt, dass das Kloster Hecklingen in Anbetracht seines zu geringen Vermögens aus den Einkünften der Kirche zu Kochstedt jährliche sechs Mark erhalte. 77 latein
116 1305. November 29. Wörlitz. Graf Albrecht I von Anhalt bewidmet das Frauenkloster zu Coswig mit einer Summe Geldes zu Kornitz, mit welcher bisher Konrad von Kochstedt belehnt war. 78 latein
117 1305. December 7. Ascharien. Graf Otto II von Ascharien übergiebt dem Kloster Michaelstein die Vogtei über 12 Hufen in Hercksdorf. 78 latein
118 1305. Heinrich und Dietrich, Besitzer des Schlosses Waldeser, bewidmen das Frauenkloster Plötzke mit anderthalb Hufen Landes zu Mörlitz. 79 latein
119 1306. Januar 1. Die Aebtissin Bertradis von Quedlinburg und ihr Convent verkaufen dem Kloster Michaelstein zwölf Hufen Landes zu Hercksdorf, deren Vogtei früher die Fürsten von Anhalt besessen. 80 latein
120 1306. Januar 6. Magdeburg. Das Domcapitel zu Magdeburg verkauft in Gegenwart des Fürsten Bernhard II von Anhalt das Schloss Grabow mit Zubehör an den Bischof von Brandenburg für 1000 Mark, welche Summe für die Bestätigung, Consecration und die Verleihung des Palliums an den zum Magdeburger Erzbischof erwählten Heinrich (III) von Anhalt verausgabt worden ist. 81 latein
121 1306. Januar 8. Magdeburg. Das Domcapitel zu Magdeburg vertauscht zum Zweck der Vollendung des Domes und des Neubaues der Nicolaikirche dem dortigen Nicolaistifte unter Anderem die Curie des Domherrn Siegfried von Anhalt gegen diejenige des Siftsherren zu S. Nicolai, Johann von Zerbst. 81 latein
122 1306. Februar 13. Abt Dietrich von Nienburg übereignet eine von Heinrich und Konrad von Waldeser aufgelassene Hufe Landes zu Borgesdorf dem Kloster Nienburg. 82 latein
123 1306. Februar 16. Halberstadt Bischof Albrecht I von Halberstadt verkauft unter Zeugenschaft Heinrichs von Anhalt, Propstes zu St. Bonifacius in Halberstadt, zwei Hufen Landes und zwei Hofstellen zu Nieder-Runstedt sowie eine Hufe Landes zu Halberstadt an den Domschatzmeister Johannes Felix. 83 latein
124 1306. März 6. Heinrich und Dietrich von Waldeser lassen dem Kloster Nienburg eine Hufe Landes zu Borgesdorf auf. 83 latein
125 1306. März 17. Burggraf Albero von Leisnigk beurkundet in Gegenwart des Grafen Otto II von Anhalt eine Schenkung der verwittweten Markgräfin Helene von Landsberg an das S. Clarenkloster zu Weissenfels. 83 latein
126 1306. März 20. Die Grafen Otto und Volrad von Valkenstein bewidmen das Marienkloster vor Aschersleben mit anderthalb ihnen von Eckard Stammer aufgelassenen Hufen Landes zu Klein-Wilsleben. 84 latein
127 1306. April 23. Halberstadt. Hermann und Friedrich Gebrüder von Schermbke überlassen unter Zeugenschaft Heinrichs von Anhalt, Propstes zu S. Bonifacius in Halberstadt, ihre Besitzungen zu Gross-Orden ihren Blutsverwandten, der Quedlinburger Stiftsdame Gertrud und dem Halberstädter Domherrn Volrad von Hessen. 85 latein
128 1306. April 26. Friedrich von Alvensleben, Hochmeister der Templer, verkauft den Gebrüdern von Freckleben den Tempelhof zu Halberstadt. 85 latein
129 1306. April 28. Die Gebrüder Betemann, Willekin und Ludolf von Hoim lassen der Aebtissin Bertradis von Quedlinburg drittehalb Hufen Landes zu Gross-Ditfurth auf. 86 latein
130 1306. Mai 6. Ritter Hermann von Wederden, genannt von Warmsdorf, verzichtet gegen elf Mark Silbers auf seine Ansprüche und Rechte bezüglich der zwei Hufen Landes zu Neindorf, welche weiland Propst Heinrich von Hecklingen von dem Herzoge (Rudolf I) von Sachsen erkauft hat, zunächst zum Besten Friedrichs des vormaligen Pfarrers zu Wanzleben und Dietrichs von Wellen, weiterhin des Geistlichen Friedrich von Hecklingen und des dortigen Klosters. 86 latein
131 1306. Mai 10. Halberstadt. Bischof Albrecht I von Halberstadt einverleibt dem Kloster Ilsenburg die Kirche zu Osferdesleben, worüber das Patronatsrecht demselben schon zustehet. 87 latein
132 1306. Juli 14. Stecklenberg. Ueber die Vertheilung der nachgelassenen Güter des Ritters Siegfried von Hoim. 88 latein
133 1306. December 20. Dietrich und Konrad von Waldeser schenken zum Anniversarium ihres ganzen Geschlechtes dem Kloster Nienburg ihre Einkünfte aus den dortigen Hofstätten. 89 latein
134 1306. Halberstadt. Bischof Albrecht I von Halberstadt schenkt unter Zeugenschaft Heinrichs von Anhalt, Propstes zu S. Bonifacien und S. Pauli daselbst, zur Belohnung der Dienste seines Getreuen des Ritters Werner von Slaghe (Stoghe) auf dessen Bitten dem Nicolaikloster zu Halberstadt eine freie Hufe im Felde vor Halberstadt. 90 latein
135 1306. Halle. Fraternitätsbrief für die Mitglieder des Kalands an der Mulde seitens des Predigerordens. 90 latein
136 1307. Januar 6. Propst und Convent des Klosters Hecklingen kaufen von ihrem Schenken Heinrich zwei Hufen Landes zu Heteborn. 91 latein
137 1307. Januar 21. Magdeburg. Günther von Schwalenberg, Domschatzmeister von Magdeburg und Pfarrer zu Burg, erlaubt in Gegenwart Siegfrieds von Anhalt dem Heiligengeist-Hospitale in Burg, einen eigenen Geistlichen zu halten. 91 latein
138 1307. Februar 25. Magdeburg. Erzbischof Heinrich II von Magdeburg und das dortige Domcapitel bestätigen unter Zeugenschaft des Domherrn Siegfried von Anhalt den Verkauf des Dorfes Unseburg an das Kloster Riddagshausen. 92 latein
139 1307. März 27. Regenstein. Schenk Jordan von Neindorf bewidmet in Gemeinschaft mit seinen Söhnen Jordan und Johann das Kloster Hecklingen auf drei Jahre mit jährlich einem Wispel Roggen und einem Wispel Hafer von zwei Hufen Landes zu Heteborn. 92 latein
140 1307. April 1. Erzbischof Heinrich II von Magdeburg verpflichtet sich zugleich mit seinem Vetter, dem Grafen Bernhard II von Anhalt, unter eventuellem Versprechen des Einlagers in Magdeburg, dem dortigen Kloster U. L. Frauen die Kirche in Burg zu überweisen. 92 latein
141 1307. April 1. Magdeburg. Der Abt Werner und das Capitel des Klosters U. L. Frauen zu Magdeburg verkaufen dem Kloster Zinna den Theil des Elbenauer Werders bei Pretzien, der jenem Kloster früher vom Markgrafen Albrecht von Brandenburg und dessen Erben geschenkt worden. 93 latein
142 1307. April 23. Börnecke. Ritter Rudolf Durre bewidmet das Kloster Mariastuhl vor Egeln mit einer Hufe Landes zu Hoppedal unter der Bedingung, dass seine zwei Töchter im Kloster Hecklingen von den Einkünften derselben die Hälfte zu lebenslänglichem Niessbrauch erhalten. 95 latein
143 1307. April 30. Bernburg. Ritter Johann von Glindenberg verkauft an den Bernburger Bürger Konrad Rabe verschiedene Einkünfte aus Gütern zu Jeser und Waldau. 96 latein
144 1307. Juni 15. Westorf. Graf Otto II von Ascharien lässt seinem Vetter dem Bischofe Albrecht I von Halberstadt und dessen Kirche den Zehnten von 18 Hufen Landes zu Adersleben auf, welchen bisher Johann von Wederstedt von ihm zu Lehen hatte. 96 latein
145 1307. Juni 22. Halberstadt. Bischof Albrecht I von Halberstadt bestätigt dem Kloster Adersleben die Schenkung seines Vorgängers Volrad bestehend in dem Zehnten von verschiedenen theilweise von dem Grafen Otto II von Anhalt erst aufgelassenen Gütern. 97 latein
146 1307. Juli 3. Auf Burg Mansfeld. Graf Burchard von Mansfeld bewidmet auf Bitten des Ritters Gebhard von Hoim das Marienkloster auf dem Münzenberge vor Quedlinburg mit zwei Hufen Landes zu Quermbeck. 98 latein
147 1307. Juli 13. Herzog Rudolf I von Sachsen bewidmet das Kloster Hecklingen mit Gütern zu Hecklingen, Aldendorf und Gänsefurt, welche das genannte Kloster von Bertram von Halle erkauft hat. 99 latein
148 1307. August 9. Erich von Gattersleben, genannt von Frose, bewidmet das Marienkloster vor Aschersleben mit einer halben Hufe Landes zu Wilsleben. 99 latein
149 1307. August 17. Hecklingen. Propst Friedrich von Hecklingen kauft für sein Kloster von Heinrich dem Schullehrer, dem Bruder des verstorbenen Propstes Heinrich, zwei Hufen Landes zu Neindorf. 100 latein
150 1307. August 24. Halberstadt. Heinrich von Anhalt, Domherr in Halberstadt und Propst von S. Pauli daselbst, giebt zu dem Verkaufe des Waldes Schellwerder an die Deutschordensritter zu Burow seitens seines Bruders des Grafen Albrecht I und dessen Sohnes Siegfried seine Zustimmung. 101 latein
151 1307. August 29. Halberstadt. Burchard von Barby überlässt dem Nonnenkloster zu Zerbst das Eigenthumsrecht an einem von demselben erkauften Walde nebst Wiese bei Kuhberge. 101 latein
152 1307. September 3. Reina. Graf Albrecht I von Anhalt bewidmet in Gemeinschaft mit seinem Sohne Siegfried die Deutschordensritter zu Burow mit sechs Werdern. 102 latein
153 1307. September 14. Gernrode. Die Aebtissin Irmingardis II von Gernrode und das dortige Capitel überlassen dem Kloster Marienstuhl bei Egeln das Eigenthum einer Hufe Landes daselbst. 103 latein
154 1307. October 29. Segeberg. Graf Adolf V von Holstein schenkt in Gegenwart seines Eidams des Grafen Burchard von Lindau dem Ritter Johann von Wedel Ländereien zu Billwerder. 103 latein
155 1307. November 10. Das Domcapitel zu Magdeburg vergleicht sich in Gegenwart des Domherrn Siegfried von Anhalt mit dem Rathe zu Halle wegen der Kosten, Schäden und der Beute im Falle eines Krieges. 103 latein
156 1307. December 12. Zerbst. Heinrich von Randow verkauft dem Nonnenkloster zu Zerbst einen ihm von Busso (Burchard) von Barby verliehenen Wald nebst Wiese auf der Feldmark von Kuhberge. 104 latein
157 1307. December 20. Magdeburg. (1308.) Burchard III, Erzbischof von Magdeburg, bestätigt a) nach seiner Erwählung und b) nach erlangter Confirmation die Schenkung der Kirche zu Hohen-Köthen seitens des Grafen Albrecht I von Anhalt an das Frauenkloster zu Coswig. 104 latein
158 1307. Abt Friedrich von Citeaux und der Generalconvent des Cistercienserordens bitten um Almosen für das Kloster Mehringen. 105 latein
159 1308. Januar 10. Die Aebtissin Mechtildis von Mehringen und der dortige Klosterconvent bekennen die Schenkung einer Hufe Landes daselbst an ihr Kloster seitens des dortigen Einwohners Johannes, genannt bei dem Spielhause, und seiner Ehefrau Christine gegen gewisse Vortheile, welche sich letztere vom genannten Kloster ausbedungen. 106 latein
160 1308. März 22. Halberstadt. Bischof Albrecht I von Halberstadt und das dortige Domcapitel verkaufen in Gegenwart des Grafen Bernhard II von Anhalt dem Nicolaistifte zu Magdeburg vier bisher zu der Kämmerei des genannten Domstiftes gehörige Hufen Landes zu Gross-Weddingen. 107 latein
161 1308. Mai 1. Sachsenburg. Albrecht von Rudenstedt verkauft unter Besiegelung dieses Kaufbriefes durch seinen Lehnsherrn, den Grafen Otto II von Anhalt, einen Theil des Waldes am Berge Haylitte der Marienkirche zu Mellendorf. 107 latein
162 1308. Mai 20. Halberstadt. Bischof Albrecht I von Halberstadt und das dortige Domcapitel verkaufen in Gegenwart des Propstes von S. Paul Heinrich von Anhalt 27 Hufen Landes zu Meiendorf an das dortige Nonnenkloster. 108 latein
163 1308. Mai 31. Ritter Johann von Hoim und die übrigen Rathsherren von Osterwiek bezeugen, dass Johann von Bruchschauen dem Kloster Walkenried eine Hufe Landes zu Bruchschauen verkauft hat. 108 latein
164 1308. Juni 20. Graf Albrecht I von Anhalt schenkt dem Nonnenkloster zu Zerbst das Eigenthumsrecht an vier Hufen Landes zu Thurland. 109 latein
165 1308. Juni 24. Wittenberg. Herzog Rudolf I von Sachsen bewidmet das Kloster Hecklingen mit einem theilweise von Wedego von Freckleben erkauften freien Gute zu Hecklingen. 109 latein
166 1308. Juli 16. Halberstadt. Erich von Frose verkauft dem Kloster Adersleben sieben Morgen zu Gundersleben und Adersleben. 110 latein
167 1308. Juli 26. Ascharien. Der Edelherr Gardun von Hadmersleben bezeugt, dass der Propst Friedrich von Hecklingen von Wedego von Freckleben 15 Hufen Landes zu Hecklingen mit allem Zubehör für 126 Mark Silbers erkauft hat. 110 latein
168 1308. Juli 27. Ritter Hennig von Freckleben giebt zu dem Verkaufe von 15 Hufen Landes zu Hecklingen an das dortige Kloster seitens seines Bruders Wedego seine Zustimmung. 112 latein
169 1308. Juli 30. Hecklingen. Propst Friedrich von Hecklingen und der dortige Klosterconvent verkaufen dem Hospitale zu Aken sieben Hufen Landes zu Nelben. 112 latein
170 1308. August 8. Leipzig. Herzog Rudolf I von Sachsen gelobt unter Bürgschaft der Grafen Albrecht I und Bernhard II von Anhalt Friedrich, dem Sohne des Landgrafen Friedrich von Thüringen, seine Schwester mit einer Mitgift von 3000 Mark zur Ehe zu geben. 113 deutsch
171 1308. September 9. Die Bürgermeister von Aschersleben verleihen die Stelle eines Priesters an dem Katharinenhospitale daselbst an den Pfarrer Heinrich Wineke von Helbra. 114 latein
172 1308. September 13. Markgraf Waldemar von Brandenburg bekundet den Verkauf des Dorfes Zicher bei Quartschen durch den Tempelherrn Günther von Köthen 114 latein
173 1308. October 25. Boppard. Erklärung der Brandenburgischen Bevollmächtigten, des Grafen Berchtold von Henneberg und des Ritters Konrad von Rieder, über die Königswahl, falls diese auf einen Markgrafen von Brandenburg, den Grafen Albrecht I von Anhalt, einen der Rheinischen Pfalzgrafen oder den Herzog Friedrich von Oesterreich fallen sollte. 115 latein
174 1308. November 11. Wolfenbüttel. Die Herzöge Heinrich, und Albrecht von Braunschweig bewidmen das Kloster Hedersleben mit Gütern daselbst und zu Bronsdorf, welche zum Theil Gerhard von Wederde und dessen Ehefrau Jutta von Neindorf bisher zu Lehen trugen. 116 latein
175 1308. November 18. Die Tempelherren Günther von Köthen, Bertram von Greifenberg, Heinrich von Bardeleben, Nicolaus von Andesleben und Thileke von Warmsdorf schliessen mit dem Erzbischofe Burchard III von Magdeburg einen Vertrag bezüglich der von letzterem eingezogenen Güter des Tempelherrenordens ab. 117 niederdeutsch
176 1308. November 30. Langenstein. Bischof Albrecht I von Halberstadt gewährt zu Gunsten der Peter-Paulskirche zu Wörlitz einen vierzigtägigen Ablass. 118 latein
177 1308. December 10. Im Schloss von Zerbst. Graf Albrecht I von Anhalt und dessen Sohn Siegfried entsagen zu Gunsten der von Burchard von Barby begründeten Collegiatkirche S. Bartholomaei zu Zerbst allen ihren Rechten auf die dortige Pfarrei und die Kirche zu Lepte. 119 latein
178 (Um 1308.) Der Knappe Wedego von Freckleben resigniert dem Herzoge Rudolf I von Sachsen eine Hufe Landes zu Hoppedal zu Handen des Klosters Hecklingen. 119 latein
179 1309. Januar 18. Heinrich Vlogel und Genossen verzichten gegen zwei Mark zu Gunsten des Klosters Wiederstedt auf ihre Rechte an von letzterem erkauften und ihm von dem Fürsten Bernhard II von Anhalt eigenthümlich überlassenen Gütern. 120 latein
180 1309. Februar 18. Aschersleben. Graf Otto II von Ascharien bestätigt und erneuert die Schenkung seines Vaters Otto I an das Marienkloster vor Aschersleben, bestehend in der Pfarrkirche S. Stefani daselbst. 120 latein
181 1309. März 27. Merseburg. Bischof Heinrich III von Merseburg bewidmet auf Bitten des Domdechanten Dietrich von Freckleben die Capelle in der Curie desselben zu Merseburg mit zwei Hufen Landes zu Spergere. 121 latein
182 1309. März 29. Wiederstedt. Albrecht, Vicar des Predigerordens in Sachsen, und der Prior Otto von Halberstadt beseitigen für das Kloster Wiederstedt Unzuträglichkeiten, welche dort in Bezug auf das Anniversarium Juttas von Strelitz und ihres Mannes Konrad entstanden waren. 122 latein
183 1309. April 1. Im Lager vor Wieha. Graf Otto II von Anhalt verbündet sich mit dem Markgrafen Friedrich von Meissen. 122 niederdeutsch
184 1309. April 8. Graf Otto II von Ascharien bewidmet das Katharinenhospital zu Aschersleben mit einer von dem Marktmeister Johann von Bornen aufgelassenen Hufe Landes zu Zornewitz. 123 latein
185 1309. April 22. Avignon. Papst Clemens V nimmt das Kloster Gernrode in seinen Schutz und bestätigt dessen Rechte und Freiheiten. 123 latein
186 1309. Mai 3. Aken. Herzog Rudolf I von Sachsen bewidmet das Kloster Hecklingen mit einer Hufe Landes zu Steinborn. 124 latein
187 1309. Mai 13. Querfurt. Gebhard von Querfurt bekundet, dass ihm Graf Bernhard II von Anhalt sein Schloss Wolfsberg für 80 Mark auf zwei Jahre verpfändet habe. 125 latein
188 1309. Mai 17. Propst und Convent des Klosters Hecklingen erkaufen zwei Hufen Landes zu Neindorf, aus deren Erträgnissen ein Vierding zur Anschaffung des Oels für die vor den Reliquien brennende Lampe verwandt werden soll. 125 latein
189 1309. Mai 17. Propst Friedrich von Hecklingen bewidmet das Kloster Hecklingen mit einem Wispel Roggen jährlich von einer Hufe Landes bei Athensleben, die Coutenhove heisst. 126 latein
190 1309. Mai 26. Magdeburg. Erzbischof Burchard III von Magdeburg ertheilt zu Gunsten der Peter-Paulskirche zu Wörlitz einen vierzigtägigen Ablass. 126 latein
191 1309. Mai 26. Magdeburg. Erzbischof Burchard III von Magdeburg bestätigt der Pfarrkirche zu Wörlitz die derselben von den Bischöfen von Halberstadt und Brandenburg gewährten Indulgenzen. 127 latein
192 1309. Juni 1. Hoim. Ludolf, Betemann und Willeko von Hoim verkaufen einigen Stiftsdamen zu Quedlinburg drittehalb Hufen Landes zu Gross-Ditfurth. 127 latein
193 1309. Juni 5. Propst und Convent des Klosters Hecklingen verkaufen an mehrere Nonnen dieses Klosters eine Hufe Landes, Brezzelen genannt, auf Lebenszeit. 128 latein
194 1309. Juli 12. Mühlberg. Markgraf Waldemar von Brandenburg verträgt sich unter Vermittelung des Grafen Albrecht I von Anhalt mit dem Markgrafen Friedrich von Meissen. 128 niederdeutsch
195 1309. Juli 12. (Mühlberg.) Graf Albrecht I von Anhalt gelobt in dem Zwiste des Markgrafen Friedrich von Meissen mit dem Markgrafen Waldemar von Brandenburg das Oberschiedsrichteramt auszuüben. 129 niederdeutsch
196 1309. Juli 13. Mühlberg. Markgraf Waldemar von Brandenburg unterwirft sich im Voraus dem von dem Grafen Albrecht I von Anhalt bezüglich seiner Streitigkeiten mit dem Markgrafen Friedrich von Meissen zu fällenden Oberschiedsrichterspruche. 130 niederdeutsch
197 1309. Juli 24. Beltitz. Herzog Rudolf I von Sachsen schenkt dem Kloster Hecklingen Güter zu Aldendorf und Gänsefurt. 130 latein
198 1309. August 24. Ascharien. Graf Otto II von Ascharien bewidmet das Kloster Michaelstein mit einem Hofe in Aschersleben, frei von allem Schoss und anderen Lasten, ausgenommen die regelmässigen Nachtwachen. 131 latein
199 1309. October 6. Halberstadt. Bischof Albrecht I von Halberstadt genehmigt und bestätigt die von seinen Vettern Otto I und Otto II von Anhalt geschehene Bewidmung der Marienkirche vor Aschersleben mit dem Patronatsrechte über die dortige Stefanikirche. 132 latein
200 1309. October 6. Dechant und Capitel des Stiftes St. Nicolai zu Magdeburg verkaufen dem Hospitalmeister zu Zerbst einen Getreidezins aus der Mühle zu Dodewitz. 133 latein
201 1309. December 5. Quedlinburg. Friedrich von Hoim verkauft der Stiftsjungfrau Elisabeth in Quedlinburg eine Mark Geldes. 133 latein
202 1309. December 9. Liebenwalde. Markgraf Waldemar von Brandenburg verkauft in Gegenwart des Grafen Albrecht I von Anhalt dem Kloster Himmelpforten bei Lichen die Mühle zwischen Redelsdorf (jetzt wüst) und Bredereiche. 134 latein
203 1309. Die Gebrüder Volrad, Ulrich, Philipp und Heinrich von Westorf verkaufen dem Kloster Mehringen 4½ Hufen Landes und l½ Ackerstücke, sowie 11 Hofstätten daselbst, welche sie bislang von Siegfried von Friedeburg zu Lehen getragen. 134 latein
204 (Um 1309.) Der Propst Heidenrich des Klosters Kölbigk sendet dem Official der Halberstädter Curie das Protocoll über die Zeugenaussagen in einer Streitsache des Rectors der Capelle zu Giersleben mit dem Stifte S. Simonis und Judae zu Goslar. 135 latein
205 1310. Februar 22. Zerbst. Graf Albrecht I von Anhalt bewidmet die Kirche des Heiligengeistspitales zu Zerbst mit einem Wispel Roggen zu Bornum nebst vier Scheffeln desgleichen aus den Aeckern bei dem Hainholze. 136 latein
206 1310. Februar 24. Konrad von Quenstedt resigniert eine Hufe Landes zu Winningen, die er vom Fürsten Otto II von Anhalt zu Lehen hatte, zur Verfügung des Klosters Michaelstein, nachdem er schon früher demselben Fürsten zwei Hufen auf dem zu Quedlinburg gehaltenen Turnier aufgelassen hatte. 137 latein
207 1310. März 24. Magdeburg. Erzbischof Burchard III und das Domcapitel zu Magdeburg übereignen in Gegenwart des Magdeburger Domkämmerers Siegfried von Anhalt dem dortigen Nicolaistifte zur Erbauung einer neuen Kirche gegen Abtretung der Stelle, auf welcher bisher die Stiftskirche S. Nicolai gestanden, einen Platz auf dem Hofe des Dompropstes. 137 latein
208 1310. April 10. Gumpert von Alsleben bekräftigt seines gleichnamigen Bruders Abmachungen mit Hennig und Busso von Elbenau, denen von Zerbst, Wipert von Roniz sowie mit Otto und Busso von Wulfen. 138 latein
209 1310. April 11. Plötzke. Heinrich von Plötzke verbürgt sich den Knappen Hennig und Burchard von Elbenau für seinen Schwiegervater Gumpert von Alsleben bezüglich der von letzterem seiner Schwester versprochenen Mitgift. 138 latein
210 1310. April 12. Tribsees. Fürst Wizlaw IV von Rügen entsagt in Gegenwart des Grafen Albrecht I von Anhalt seinen Ansprüchen auf einen Theil Pommerns. 139 latein
211 1310. Juni 11. Tangermünde. Markgraf Waldemar von Brandenburg erlässt in Gegenwart des Grafen Albrecht I von Anhalt den Lehngüter besitzenden Bürgern von Stendal die Lehnbede. 139 latein
212 1310. Juni 16. Albrecht, Friedrich und Johann Edele von Hakeborn verkaufen in Gegenwart des Abtes Johann von Ballenstedt dem Kloster Hedersleben alle ihre dortigen Besitzungen und Rechte. 139 latein
213 1310. Juni 26. Reina. Graf Albrecht I von Anhalt verkauft und schenkt viertehalb ihm von Eberhard von Suselitz aufgelassene Hufen Landes zu Trinum und das damit verbundene Patronatsrecht über die dortige Kirche an das Nicolaistift zu Aken. 140 latein
214 1310. Juli 27. Magdeburg. Erzbischof Burchard III von Magdeburg bestätigt dem Nicolaistifte zu Aken alle seine Rechte, Immunitäten und Besitzungen. 140 latein
215 1310. September 4. Die Schenken von Neindorf und der Knappe Friedrich von Gernrode verkaufen dem Kloster Adersleben anderthalb Hufen Landes zu Adersleben. 141 latein
216 1310. September 27. Ascharien. Fürst Otto II von Anhalt giebt seine Zustimmung zu dem Verkaufe von anderthalb Hufen Landes zu Adersleben an das dortige Kloster seitens der Schenken von Neindorf und Friedrichs von Gernrode. 142 latein
217 1310. October 2. Magdeburg. Graf Otto II von Anhalt verzichtet zu Gunsten des Erzstifts Magdeburg auf alle seine Rechte an Wegeleben. 142 niederdeutsch
218 1310. October 25. Vor Templin. Die Markgrafen Waldemar und Johann V von Brandenburg schliessen mit dem Fürsten Nicolaus von Werle, seinem Bruder Johann und seinem Sohne Johann einen fünfjährigen Landfrieden und bestellen den Grafen Albrecht I von Anhalt zum Oberschiedsrichter. 143 niederdeutsch
219 1310. November 15. Magdeburg. Erich von Alt-Gattersleben verzichtet mit seinen Oheimen Erich und Johann zu Gunsten des Erzbischofs von Magdeburg auf das Patronatsrecht in Opperode. 143 latein
220 1310. November 24. Zerbst. Graf Albrecht I von Anhalt bewidmet die Kirche S. Bartholomaei zu Zerbst mit dem Eigenthume von elf Hufen Landes in Pokendorf. 144 latein
221 1310. December 4. Der Official der Halberstädter Curie ermahnt die Provisoren des Klosters Hecklingen, ihren Verpflichtungen gegenüber der Beghine Mechtild und den Scholaren Konrad, Alexander und Hennig gerecht zu werden. 144 latein
222 1310. December 15. Beltitz. Herzog Rudolf I von Sachsen bewidmet das Kloster Hecklingen mit einer Hufe Landes zu Hoppedal. 145 latein
223 1310. December 15. Erich von Gattersleben und Johann und Erich von Wolfsberg verkaufen ihre Vogtei über Menschen und Güter zu Adersleben und Hedersleben, nachdem sie dieselbe ihrem Lehnsherrn, dem Grafen Otto II von Anhalt, aufgelassen, dem Stifte S. Simonis und Judae zu Goslar. 145 latein
224 1310. December 15. Rudolf von Neu-Gattersleben, Gumpert von Alsleben, Heinrich Schenk von Alvensleben, dessen Bruder Alberich, sowie Jordan der Ä. und Jordan d. J. von Neindorf bekunden die in no. 223 enthaltene Resignation der Vogtei in Adersleben und Hedersleben an den Grafen Otto II von Anhalt zugleich mit deren Verkauf an das Stift S. Simonis und Judae zu Goslar. 146 latein
225 1311. Januar 3. Halle. Markgraf Heinrich I von Brandenburg verspricht in dem Vertrage über die Häuser Grillenburg und Raspenberg dem Erzbischofe Burchard III von Magdeburg, diesen wegen des ihm durch die von Warmsdorf zugefügten Schadens zu entschädigen. 147 niederdeutsch
226 1311. Januar 28. Diemitz bei Halle. Markgraf Heinrich I von Brandenburg verspricht in dem Vertrage über die Häuser Grillenburg und Raspenberg dem Ertzbischofe Burchard III von Magdeburg Ersatz wegen des ihm durch die von Warmsdorf zugefügten Schadens. 148 niederdeutsch
227 1311. Februar 10. Ascharien. Graf Otto II von Ascharien schenkt Gottfried von Reinersdorf, Caplan in Mellendorf, und einer gewissen Kunegundis eine halbe Hufe Landes zu Prisendorf und verziehtet auf das ihm daraus zustehende Recht des Burgfutters. 148 latein
228 1311. Februar 10. Burchard von Zehlingen und dessen Söhne Hermann und Witego verkaufen dem Kloster Ballenstedt eine Hufe Landes und eine Curie zu Zehlingen. 149 latein
229 1311. März 4. Luckau. Bodo von Eilenburg und dessen Söhne verkaufen in Gegenwart des Grafen Albrecht I von Anhalt den Markgrafen Waldemar und Johann von Brandenburg ihren Antheil am Schlosse Senftenberg (Semptinberg). 149 latein
230 1311. Juni 2. Quedlinburg. Die von Hoim über die Verpfändung des Schlosses Ebersburg an ihren Schwager Heinrich von Sangerhausen seitens des Grafen Otto II von Anhalt. 150 latein
231 1311. Juni 6. Die Aebtissin Hedwig IV von Gernrode verkauft zum Zweck der Wiedereinlösung des Schmuckes ihrer Kirche an den Ritter Wipert Dus 10 Mark Silbers aus den Einkünften der Abteigüter zu Dröbel und Waldau. 151 latein
232 1311. Juli 24. Fürst Otto II von Ascharien bewidmet das Nonnenkloster im alten Dorfe1 zu Nordhausen mit fünf Hufen Landes zu Tumwertere. 152 latein
233 1311. August 1. Ascharien. Graf Otto II von Ascharien verkauft dem Stifte S. Simonis und Judae zu Goslar die Vogtei über 36 Hufen Landes Stiftsgut zu Adersleben und Hedersleben. 152 latein
234 1311. August 1. Ascharien. Graf Otto II von Ascharien sendet dem Römischen Könige Heinrich VII die Vogtei über 36 Hufen Landes in Adersleben und Hedersleben auf, welche er bisher vom Reiche zu Lehen gehabt. 153 latein
235 1311. August 14. Das Domcapitel zu Magdeburg über den Verkauf der Magdeburger Güter in Güsten seitens des Erzbischofs Burchard III. 153 latein
236 1311. September 9. Im Landgerichte zu Hedersleben. Die von Neindorf verkaufen der Stiftskirche zu Quedlinburg vor dem Gerichte des Fürsten Otto II, Grafen von Anhalt, Güter zu Gross-Wedderstedt, welche in des genannten Fürsten Grafschaft gelegen sind. 154 latein
237 1311. October 2. Im Dorf Brünken. Die Markgrafen Waldemar und Johann V von Brandenburg überlassen in Gegenwart des Grafen Albrecht I von Anhalt dem Kloster Belbuk in Pommern die Kirche der neuen Stadt Stolp und Anderes. 155 latein
238 1311. October 24. Ascharien. Erich von Frose (genannt von Gattersleben) schenkt der Stiftskirche zu Frose das vogteiliche Recht an einer Hufe Landes zu Hercksdorf. 156 latein
239 1311. October 31. Bernhard II, Graf in Bernburg und Fürst in Anhalt, verleihet der Alt- und Neustadt Bernburg Stadtrechte. 156 latein
240 1311. November 30. Heinrich von Anhalt, Propst der Kirche S. Pauli zu Halberstadt, bezeugt die Bewidmung der genannten Kirche mit zwei Hufen Landes zu Schermke seitens des Stiftsherrn Burchard und verpflichtet sich dieselben auf Verlangen zurückzustellen. 157 latein
241 1311. Die Aebtissin Adelheid und der Convent des Marienklosters auf dem Münzenberge vor Quedlinburg über den von Bertold von Hoim zu Gunsten des genannten Klosters bewirkten Ankauf einer halben Hufe Landes zu Gross-Zallersleben. 158 latein
242 (1301-1311.) Der Stadtschreiber Konrad zu Wismar beglückwünscht den Magister Johann Selege (Felix), Propst zu Coswig, zu seiner Rückkehr aus dem heiligen Lande. 158 latein
243 1312. Februar 13. Spandau. Die von Klepzig vergleichen sich mit dem Markgrafen Waldemar von Brandenburg über die Bede aus ihren Gütern. 159 latein
244 1312. Februar 19. Zehdenick. Die Markgrafen Waldemar und Johann V von Brandenburg schliessen unter Bestellung des Grafen Albrecht I von Anhalt zum Schiedsrichter ein Bündniss mit dem Könige Erich von Dänemark. 159 dänisch
245 1312. Februar 19. Zehdenick. Die Markgrafen Waldemar und Johann V von Brandenburg schliessen unter Bestellung des Grafen Albrecht I von Anhalt zum Schiedsrichter ein Bündniss mit ihrem Schwager Heinrich von Meklenburg. 160 niederdeutsch
246 1312. April 3. Richard, Droste zu Ausleben, verschreibt den ihm gehörigen Zins aus den Dörfern über der Saale (auch in Drogwitz) auf seinen Todesfall dem Dompropste zu Magdeburg. 161 niederdeutsch
247 1312. April 3. Luchardis von Barby, des Drosten Richard von Alsleben Ehefrau, verschreibt den ihr gehörigen Zins aus dem Zehnten der Dörfer Gramsdorf, Löbnitz, Drogwitz, Bruchdorf und Drosewitz auf ihren Todesfall dem Dompropste zu Magdeburg. 161 niederdeutsch
248 1312. Mai 1. Graf Otto II von Ascharien willigt in den Verkauf von einer halben Hufe Landes und eines Hofes zu Oldisleben an das dortige Kloster seitens Hermanns Knut, seines Burgmanns auf der Sachsenburg. 162 latein
249 1312. Juni 25. Hoim. Ludwig von Elvelingerode, sowie die Gebrüder Konemann und Friedrich von Hoim resignieren dem Grafen Heinrich von Blankenburg fünf Hufen Landes und einen Hof zu Sulten. 162 latein
250 1312. Juli 8. Burchard von Plötzke bewidmet auf Bitten seines Burgmannen Dietrich Rof das Marienkloster vor Aschersleben mit der Vogtei über zwei Hufen Landes zu Lentz. 163 latein
251 1312. Juli 26. Leipzig. Landgraf Friedrich von Thüringen überlässt in Gegenwart des Grafen Albrecht I von Anhalt sein Eigenthum an Torgau den Markgrafen Waldemar und Johann II von Brandenburg. 163 deutsch
252 1312. Juli 31. Leipzig. Heinrich Knut verspricht unter Vermittlung des Grafen Albrecht I von Anhalt dem Landgrafen Friedrich von Thüringen, pfandweise die ihm um 3900 Mark Freiberger Silbers und Gewichtes eingesetzte Stadt und das Haus zu Freiberg, Münze, Zoll und 200 Mark, welche die Bürger daselbst jährlich geben, mit dem Gerichte in der Stadt und dem zu derselben gehörenden Lande, aber ausgeschlossen das Bergwerk, in näher angegebener Weise wieder losgeben zu wollen. 164 deutsch
253 1312. August 22. Alsleben a. d. Saale. Johann von Alsleben und Genossen schlichten einen Streit zwischen dem Kloster Neuwerk bei Halle und einem gewissen Paul Wolsis über eine Hufe Landes zu Oberwitz. 165 latein
254 1312. August 24. Bischof Johann von Coronia bewilligt allen denen, welche in Aken der Fronleichnamsprocession beiwohnen, einen vierzigtägigen Ablass. 166 latein
255 1312. September 29. Vor Aschersleben. Graf Ulrich von Regenstein bekundet, dass Graf Albrecht II von Anhalt den Streit zwischen ihm und dem Grafen Otto II von Anhalt über das Haus Gersdorf und das Gericht auf dem Hosekenberge durch einen in der Urkunde näher angegebenen Wiederkauf vertragen habe. 166 deutsch
256 1312. November 30. Braunschweig. Die Herzöge Heinrich und Albrecht von Braunschweig überlassen für zwei Hufen Landes zu Hakeborn an Werner von Hadmersleben, Grafen von Friedeburg, zwei andere in Drozwitz und Pepeliz. 167 latein
257 1313. Januar 28. Reina. Graf Albrecht I von Anhalt bewidmet die Peterskirche zu Wörlitz mit einigen Gehölzen unweit des Weges nach Kakau. 168 latein
258 1313. Februar 2. Bernhard II, Graf in Bernburg und Fürst von Anhalt, schenkt dem Kloster Mehringen das Eigenthum einer Hufe Landes zu Gross- Wiederstedt, welche Frau Peterse von Schenkenberg von den Gebrüdern Heinrich und Richard von Frose erkauft hat, um sie dem genannten Kloster zu übertragen. 168 latein
259 169 latein
260 1313. Februar 21. Abt Hermann II von Nienburg und Propst Erich von Hagenrode verkaufen der Froser Stiftsdame Jutta von Warmsdorf eine halbe Hufe Landes zu Frose. 170 latein
261 1313. März 5. Magdeburg. Hermann d. Ä. und Hermann d. J. von Wederde, genannt von Warmsdorf, versprechen dem Erzbischofe Burchard III von Magdeburg, das ihnen versetzte Schloss Krosigk für die Versatzsumme jeder Zeit wieder übergeben zu wollen. 171 latein
262 1313. März 11. Zerbst. Graf Albrecht I von Anhalt übergiebt dem Ritter Bruno Vogt zwei Hufen zu Klein-Orden als freies Eigen. 171 deutsch
263 1313. März 13. Das Kloster Hecklingen tauscht mit dem Kloster Michaelstein Güter in Winningen. 172 latein
264 1313. März 13. Das Kloster Michaelstein tauscht mit dem Kloster Hecklingen Güter in Winningen. 172 latein
265 1313. Mai 27. Halberstadt. Werner, Archidiacon des Bannes Oschersleben, verändert das frühere Verhältniss des Pfarrers in Neindorf zu dem Kloster Mehringen dahin, dass jener diesem statt der Entrichtung von drei Mark Silbers jährlich die Benutzung zweier Hufen Landes überlassen soll. 173 latein
266 1313. Juni 6. Zerbst. Bischof Friedrich von Brandenburg ertheilt allen Wohlthätern und Besuchern der Hospitalkirche zu Zerbst einen vierzigtägigen Ablass. 174 latein
267 1313. Juli 6. Graf Heinrich von Blankenburg überlässt dem Bischof Albrecht I von Halberstadt die Hütte zum Silberkolke und verspricht, sie ihm bis zur Erlangung der Belehnung (der Lehnwere) zu treuer Hand zu bewahren. 175 deutsch
268 1313. Juli 12. Markgraf Heinrich von Brandenburg tritt dem zwischen Magdeburg, Naumburg, Merseburg, Meissen und dem Markgrafen Waldemar von Brandenburg geschlossenen Frieden bei, zu dessen Wahrer unter Anderen auch Hermann von Wederde bestellt wird. 175 deutsch
269 1313. (1317.) Juli 15. Ascharien. Graf Otto II von Ascharien bewidmet das Kloster Adersleben mit einer halben Hufe Landes daselbst. 176 latein
270 1313. August 28. Zerbst. Graf Albrecht I von Anhalt bewidmet die Bartholomaeikirche zu Zerbst mit dem Dorfe Pokendorf und einer vor dem Schlosse Zerbst gelegenen Curie. 177 latein
271 1313. September 1. Die Bürger von Magdeburg vertragen sich unter Vermittelung von Schiedsrichtern, worunter auch Hermann von Wederde, genannt von Warmsdorf, mit ihrem Erzbischofe Burchard III. 177 deutsch
272 1313. October 10. Ascharien. Fürst Otto II von Ascharien bewidmet das Kloster Ilfeld mit Gütern zu Nordhausen und mit dem Patronatsrechte der Kirche zu Vockerode. 178 latein
273 1313. December 9. Hecklingen. Der Weihbischof Hermann stellt als Vicar des Bischofs von Halberstadt allen denen, welche am zweiten Sonntage des Advent nach dem Kloster Hecklingen wallfahren und dort die Messe oder Predigt hören, einen Ablassbrief aus. 179 latein
274 1313. Köthen. Graf Albrecht I von Anhalt bewidmet die Kirche zu Wörlitz mit einer halben Hufe Landes zu Goltitz. 179 latein
275 1313. Zinna. Abt und Convent des Cistercienserklosters Zinna verkaufen dem Collegiatstifte zu Coswig das wüste Dorf Burgstadel im Pratauer Bezirke mit Ausnahme einer Hufe Landes zu Lubin. 180 latein
276 1313. Der Pfarrer Johann von Wörlitz, Friedrich Schlichting und Hermann von Alneburg schlichten einen Streit zwischen dem Pfarrer Ruprecht von Dessau und den dortigen Bürgern bezüglich der Besetzung der Schule und Küsterei zu Dessau. 181 latein
277 (1313.) Verstümmelte Urkunde über eine Schenkung an die Kirche zu Sogene. 181 latein
278 1313. Wittenberg. Bürgermeister, Rath und Schöffen der Stadt Wittenberg verkaufen an den Coswiger Canonicus Konrad von Kühnau fünf Mark Rente mit der Bestimmung, dass davon nach des Käufers Tode zwei Mark dem Priester zugute kommen sollen, welcher den Gottesdienst bei dem Altare der h. Maria Magdalena in der Marienkirche zu Coswig besorgt. 182 latein
279 1314. Januar 25. Ascharien. Graf Otto II von Ascharien verleihet unter gewissen Bedingungen den Einwohnern von Winningen die Theilnahme an der Benutzung der Wiesen und Weiden des Dorfes Hercksdorf. 182 latein
280 1314. Februar 20. Coswig. Bischof Witego II von Meissen gewährt denjenigen, welche das mit der Nicolaikirche zu Coswig verbundene Hospital am Fronleichnamstage besuchen, einen zwanzigtägigen Ablass. 183 latein
281 1314. März 4. Erzbischof Burchard III von Magdeburg über zwei zu Giebichenstein und Kalbe gehaltene Capitel des Magdeburger Klerus und die dort gefassten Beschlüsse bezüglich der excommunicierten Domherrn, worunter der Kämmerer Siegfried von Anhalt. 183 latein
282 1314. März 20. Ascharien. Graf Otto II von Ascharien bestätigt die wörtlich eingerückte Urkunde seiner Grossmutter, der Fürstin Mechtild, vom 5. Mai 1281, wonach diese nebst ihren Söhnen Otto I und Heinrich III das Marienkloster vor Aschersleben mit der Laurentiuskirche zu Badenstedt bewidmet hat. 184 latein
283 1314. März 20. Magdeburg. Synodalbeschluss in Bezug auf die wüst liegenden Aecker, auf Veranlassung des Pfarrers Johann zu Wörlitz. 185 latein
284 1314. April 23. Graf Otto II von Aschersleben verpfändet unter Vorbehalt der Wiedereinlösung durch sich oder seine Ehefrau das Dorf Hackpfüffel an Heinrich von Gehofen und dessen Vettern Heinrich und Hermann Hake. 185 deutsch
285 1314. April 25. Jericho. Markgraf Waldemar von Brandenburg vereignet in Gegenwart des Grafen Albrecht I von Anhalt dem Marienaltare zu Pritzwalk elf Wispel Hartkorns. 186 latein
286 1314 Mai 14. Reina. Graf Albrecht I von Anhalt verkauft in Gemeinschaft mit seinem Sohne Albrecht den Deutschordensrittern zu Burow eine Wiese zu Suselitz, das Papenhorn genannt. 186 deutsch
287 1314. Mai 22. Das Halberstädter Domcapitel, darunter Dietrich von Freckleben, gibt seine Zustimmung zu der Verwandelung der Pfarrkirche zu Lucklum in eine Kapelle des Deutschritterordens. 187 latein
288 1314. Juni 22. Ascharien. Erich von Frose schenkt der Stiftskirche zu Frose eine Hufe Landes zu Hercksdorf. 188 latein
289 1314. Juli 27. Leitzkau. Das Kloster Leitzkau überweiset in Gegenwart des Dechanten Ulrich von S. Bartolomaei zu Zerbst verschiedene Renten den Kalandsbrüdern zu Leitzkau. 189 latein
290 1314. August 15. Erich von Frose verkauft dem Kloster Adersleben eine halbe Hufe Landes daselbst. 189 latein
291 1314. August 27. Rathenau. Markgraf Waldemar von Brandenburg vereignet in Gegenwart des Grafen Albrecht I von Anhalt einem Altare in der Marienkapelle zu Stendal gewisse Hebungen. 189 latein
292 1314. December 9. Templin. Fürst Witzlaw von Rügen verträgt sich unter Bürgschaft des Grafen Bernhard II von Anhalt mit dem Markgrafen Waldemar von Brandenburg. 190 dänisch
293 1314. December 9. Templin. Fürst Witzlaw von Rügen verträgt sich mit dem Markgrafen Waldemar von Brandenburg wegen der Stadt Stralsund und beide bestellen als Obmann für etwaige Streitigkeiten mit der genannten Stadt den Herzog (Grafen) Bernhard II von Anhalt. 190 dänisch
294 1314. Graf Otto II von Ascharien schenkt dem Kloster Michaelstein eine Localität zu Hercksdorf neben dem sogenannten Klint. 191 latein
295 1315. Februar 9. Zerbst. Die Aebtissin Agathe des Nonnenklosters zu Zerbst und der dortige Klosterconvent verkaufen Güter in Klein-Wizch an das Heiligegeistspital zu Dessau. 191 latein
296 1315. März 12. Zerbst. Hermann von Randow zu Gommern bewidmet das Nonnenkloster zu Zerbst mit zwei Wispeln Roggen aus der Zeringesmühle bei dem wüsten Dorfe Dadewitz, um sein und seiner Frau Katharine Anniversarium in dem genannten Kloster zu begehen. 192 latein
297 1315. März 30. Zerbst. Die Aebtissin Agathe des Nonnenklosters zu Zerbst und der dortige Klosterconvent theilen die eingerückte Urkunde Hermanns von Randow (no. 296) mit und verschreiben dem letzteren als Gegenleistung zwei Wispel Roggen aus ihrer Klostermühle zu Zerbst auf Lebenszeit. 193 latein
298 1315. März 30. Coswig. Der Magdeburger Domkämmerer Siegfried von Anhalt giebt seine Zustimmung zu dem Verkaufe der Wiese zu Suselitz an die Deutschordensritter zu Burow seitens seines Bruders des Grafen Albrecht I von Anhalt. 193 deutsch
299 1315. April 4. Elmen. Die Schoppen, Rathmannen, Meister und Bürger von Magdeburg vertragen sich in Folge der Entscheidung des Markgrafen Waldemar von Brandenburg unter Bestellung Hermanns von Wederde zum Obmanne mit dem Bischofe Friedrich von Brandenburg. 194 deutsch
300 1315. Mai 1. Graf Albrecht I von Anhalt bekundet, dass Heinrich von Alsendorf ein Vorwerk im Dorfe Kose an seine (des Grafen) Schwester Hedwig, Priorin im Frauenkloster zu Coswig, auf Lebenszeit gegeben hat, um nach ihrem Tode an das genannte Kloster zu fallen. 195 deutsch
301 1315. Mai 23. Sternberg. Graf Otto II von Aschersleben verpflichtet sich, dem Könige Erich von Dänemark und dessen Bundesgenossen mit 100 Mann jenseits der Elbe zu dienen. 195 deutsch
302 1315. Mai 24. Zerbst. Graf Albrecht I von Anhalt übereignet dem Nonnenkloster zu Zerbst verschiedene Getreide- und Geldgefälle zu Dubitz, Zerbst und Straguth. 196 latein
303 1315. Mai 26. Uelzen. Graf Otto II von Ascharien schliesst ein Bündniss mit dem Könige von Dänemark. 197 latein
304 1315. (Ende Mai.) König Erich von Dänemark verschreibt dem Grafen Otto II von Anhalt fünfhundert Mark Silbers jährlicher Einkünfte. 197 latein
305 1315. Juni 1. Ascharien. Graf Albrecht I von Anhalt überlässt seinem Vetter, dem Bischofe Albrecht I von Halberstadt, sein Recht an Schloss und Stadt Wegeleben. 198 latein
306 1315. Juli 13. Das Kloster Kölbigk verordnet für die Capellen in Lentz und Nienkorde (Nienvorde?) einen besonderen Pfarrer. 198 latein
307 1315. Juli 24. Graf Otto II von Ascharien bewidmet das Kloster Michaelstein mit acht Hufen Landes, mehrentheils vor Aschersleben gelegen, sowie mit dem Patronatsrechte zu Erxleben und Seedorf. 199 latein
308 1315. Erich von Gattersleben, genannt von Frose, verkauft dem Kloster Helfta eine bisher im Besitze eines gewissen Busse gewesene Hufe Landes. 200 latein
309 1315. Schenk Jordan von Neindorf bewidmet das Nicolaikloster zu Halberstadt mit Gütern daselbst, welche die Provisoren dieser Kirche, der Prior des Predigerordens Heinrich von Anhalt und der Laienbruder Burchard, von dem Halberstädter Bürger Heinrich von Dorstadt erkauft haben. 200 latein
310 1316. Februar 25. Halberstadt. Bischof Albrecht I von Halberstadt einverleibt dem Nonnenkloster zu Zerbst die Kirche zu Plötzkau. 201 latein
311 1316. Februar 29. Ribnitz. König Erich von Dänemark und Genossen schliessen mit dem Erzbischofe Burchard III von Magdeburg ein Bündniss gegenden Markgrafen (Waldemar) von Brandenburg, den Grafen Albrecht I von Anhalt, den Markgrafen Hans von Brandenburg und gegen die von Alvensleben. 203 dänisch
312 1316. Mai 14. Germersleben. Erzbischof Burchard III von Magdeburg und das dortige Domcapitel vergleichen ihre Streitigkeiten mit dem Bischofe Abbrecht I von Halberstadt und dem dortigen Capitel bezüglich des Schlosses Wegeleben gütlich, wobei das seitens der letzteren an erstere verpfändete Schloss Langenstein den Rittern Hermann von Wederde, gen. von Warmsdorf, und dessen Sohne Hermann zur Bewachung eingeräumt wird. 203 latein
313 1316. Mai 17. Halberstadt. Das Kloster Michaelstein verpflichtet sich für die Uebertragung der Stefanscapelle zu Winningen zu einer jährlichen Abgabe von einem Vierding an den Dom zu Halberstadt und den Archidiaconus des Aschersleber Bannes. 204 latein
314 1315. Mai 21. Otto, Konrad und Dietrich Schlichting von Rosslau übertragen an Walter von Dysne gewisse Güter bei Bomsdorf gegen einen jährlichen an das Nonnenkloster zu Zerbst zum Zweck der Erleuchtung der Marienkirche in Rosslau zu entrichtenden Zins. 205 latein
315 1316. Juni 18. Graf Bernhard II von Anhalt bestellt seinen Bruder Heinrich und den Grafen Otto von Valkenstein zu Schiedsrichtern in Bezug auf seine Streitigkeit mit dem Erzbischofe Burchard III von Magdeburg. 205 deutsch
316 206 latein
317 1316. August 17. Coswig. Graf Albrecht I von Anhalt schenkt dem von seinem Vater gegründeten Frauenkloster zu Coswig, in welches dieser fünf Töchter gegeben, das ihm von Fritz von Steene und Burchard von Kochstedt aufgelassene Dorf Klein-Körnitz. 206 latein
318 1316. November 1. Abt Rudolf von Sichem (Sittichenbach) bezeugt, dass Jutta von Frose dem Kloster Mehringen eine halbe Hufe zu Quenstedt zu lebenslänglichem Niessbrauch ihrer Schwester, der dortigen Aebtissin Mechtild, und ihrer Tochter gleiches Namens, dann aber zur Verbesserung des dortigen Krankenhauses geschenkt habe. 207 latein
319 1316. November 19. Magdeburg. Erzbischof Burchard III von Magdeburg verkauft zum Zweck der Ausführung des von Heinrich, dem Propste des Marienklosters zu Ascharien, gemachten Testamentes dem Nicolaistifte zu Magdeburg Güter zu Löpening und Kammersdorf. 208 latein
320 1316. November 20. Graf Bernhard II von Anhalt stellt dem Erzbischofe Burchard III über die Belehnung mit dem Drostenamte des Erzstiftes sowie mit der Vogtei über Harzgerode, den Magdeburger Lehen und dem Schlosse zu Nienburg einen Lehnsrevers aus. 209 deutsch
321 1316. November 21. Erzbischof Burchard III von Magdeburg belehnt den Grafen Bernhard II von Anhalt nach des Grafen Otto II Tode mit dem Drostenamte des Erzstiftes sowie mit der Vogtei über Harzgerode und dem Schlosse zu Nienburg. 210 deutsch
322 1316. December 28. Quedlinburg. Bischof Albrecht I von Halberstadt belehnt seinen Bruder, den Grafen Bernhard II von Anhalt, mit Haus und Stadt Aschersleben. 211 deutsch
323 1316. December 28. Quedlinburg. Graf Bernhard II von Anhalt stellt seinem Bruder, dem Bischof Albrecht I von Halberstadt, über die Belehnung mit Haus und Stadt Aschersleben einen Lehensrevers aus. 211 deutsch
324 1316. Heinrich von Anhalt, Prior der Predigermönche in Halberstadt, reformiert das dortige Beginenhaus. 212 latein
325 1316. Graf Heinrich von Stolberg bewidmet das Kloster Michaelstein mit dem Eigenthum von viertehalb Hufen Landes zu Hercksdorf und Haselndorf, welche Friedrich von Zehling ihm aufgelassen hat. 213 latein
326 (Um 1316.) Graf Siegfried II von Anhalt bestätigt alle Schenkungen und Vergabungen seines Vaters Albrecht an das Kloster Michaelstein. 213 latein
327 1317. März 2. Wolmirstedt. Markgraf Waldemar von Brandenburg genehmigt als Vormund der Grafen Albrecht II und Waldemar I von Anhalt deren Schenkung des Dorfes Brambach an das Frauenkloster zu Coswig. 214 latein
328 1317. März 12. Quedlinburg. Die Aebtissin Jutta von Quedlinburg und das dortige Stiftscapitel über die Schenkung von anderthalb Mark Stendalisch jährlich zur Feier des Fronleichnamstages seitens der Quedlinburger Stiftsherren Dietrich von Osmarsleben und Heinrich von Sprone, sowie der Elisabeth von Serkstedt. 214 latein
329 1317. März 12. Die Aebtissin Jutta von Quedlinburg und das dortige Stiftscapitel befreien eine von dem Quedlinburger Custos Heinrich von Sprone erkaufte Curie unter gewissen Bedingungen von dem jährlich an das Stift zu entrichtenden Zinse. 215 latein
330 1317. März 12. Magdeburg. Die Grafen Otto von Valkenstein, Gardun von Hadmersleben, Otto von Hoya, Ulrich und Ulrich von Regenstein, Günther von Kevernberg und Günther von Lindau geloben und vermitteln einen Vertrag zwischen den Markgrafen von Brandenburg und dem Grafen Heinrich von Lüchow bezüglich des Anfalles der Grafschaft Lüchow an Brandenburg. 215 deutsch
331 1317. März 29. Warmsdorf. Hermann von Wederde resigniert verschiedene Güter zu Drohndorf dem Herzoge Rudolf I von Sachsen. 216 latein
332 1317. April 11. Coswig. Hedwig von Anhalt, Priorin des Frauenklosters zu Coswig, und der Convent des letzteren verkaufen den Pfarrern zu Dobin und zu Lenzen einen Getreidezins zu Dolgow oder zu Wemmersdorf, zu beziehen aus ihrer Curie zu Coswig. 216 latein
333 1317. April 12. Bernhard II, Graf in Bernburg und Fürst von Anhalt, bewidmet das Kloster Mehringen mit einer Hufe Landes und einer Curie zu Drohndorf. 217 latein
334 1317. April 13. Abt Konrad von Sittichenbach und die Aebtissin Mechtildis von Mehringen bezeugen die Schenkung von Besitzungen in Drohndorf seitens des Mehringer Conventuals Dietrichs des Webers an die dortige Weberei unter der Bedingung, dass letztere die Nonnen in Schuhwerk erhalten soll. 218 latein
335 1317. April 18. Graf Bernhard II von Anhalt überträgt für das Schloss Hoim dem Stifte Quedlinburg das Dorf Ihlewitz bei Sandersleben und empfängt dasselbe von der Aebtissin von Quedlinburg als Lehen zurück. 218 latein
336 1317. April 18. Graf Bernhard II von Anhalt verzichtet zu Gunsten der Aebtissin Jutta von Quedlinburg auf das Patronatsrecht über die Kirche zu Quermbeck. 219 latein
337 1317. April 25. Halberstadt. Erich von Frose sendet dem Bischofe Albrecht I von Halberstadt den Zehnten über fünfzehn Hufen Landes zu Klein-Wilsleben und einen Geldzins zu Aschersleben auf. 220 latein
338 1317. April 30. Dietrich von Gattersleben bestätigt die von seinen Vettern Erich von Gattersleben sowie Erich und Johann von Wolfsberg geschehene Auflassung der Vogtei zu Adersleben und Hedersleben an den Grafen Otto II von Anhalt, sowie deren Verkauf an das Stift S. Simonis und Judae zu Goslar. 220 latein
339 1317. Mai 8. Ascharien. Die Gräfin Elisabeth von Ascharien, Wittwe des Fürsten Otto II, bewidmet mit Zustimmung ihrer Töchter Elisabeth und Katharina und unter ausdrücklicher Genehmigung des Grafen Bernhard II von Bernburg das Marienkloster vor Aschersleben mit einer bislang von Otto Gogravius besessenen Mühle daselbst. 221 latein
340 1317. Mai 13. Halberstadt. Bischof Albrecht I von Halberstadt giebt dem dortigen Domcapitel für die Zehnten zu Gross- und Klein-Alsleben sowie zu Edelersdorf die er gegen 500 Mark an die Schenken von Flechtingen verliehen hat, den Zehnten zu Bornecke und den halben Zehnten zu Schneidingen. 222 latein
341 1317. Mai 30. Magdeburg. Der Official der Curie zu Magdeburg beauftragt den Pfarrer zu Gräfenhaynchen, Adelheid, die Wittwe Friedrichs von Rabenstein, zur Entrichtung des schuldigen Getreides an den Pfarrer von Wörlitz anzuhalten. 223 latein
342 1317. Juni 9. Bernhard II, Graf von Bernburg und Fürst von Anhalt, bewidmet das Kloster Mehringen mit vier Hufen Landes daselbst. 223 latein
343 1317. Juni 10. Halberstadt. Die Schenken Heinrich und Johann von Flechtingen gewähren dem Domcapitel zu Halberstadt das Recht, die Zehnten in Gross- und Klein-Alsleben sowie zu Edelersdorf binnen drei Jahren zurückkaufen zu können. 224 latein
344 1317. Juni 18. Konrad, Dietrich und Hennig von Waldeser bewidmen das Kloster Nienburg mit Gütern zu Borgesdorf. 224 latein
345 1317. Juni 21. Der Propst Dietrich von Hecklingen und der dortige Klosterconvent über die Bewidmung ihres Klosters mit einer halben Mark Silbers durch den Stassfurter Bürger Coppeke Jacobi. 225 latein
346 1317. Juni 26. (Bei Gross-Wirschleben) zwischen Alsleben und dem Schloss Pfuhle. Graf Bernhard II von Anhalt verkauft unter Zustimmung seiner Geschwister, des Bischofs Albrecht I von Halberstadt und der verwittweten Gräfin Sophia von Hohnstein, dem Erzbischofe Burchard III von Magdeburg die Dörfer Glöthe, Mukrene und Elberitz. 225 deutsch
347 1317. Juli 8. Ritter Hermann von Wederde resigniert mit seinen Söhnen Hermann und Gerhard dem Herzoge Rudolf I von Sachsen zu Händen des Klosters Hecklingen zwei Hufen Landes zu Neinstedt. 226 latein
348 1317. Juli 26. Halberstadt. Bischof Albrecht I von Halberstadt bestätigt dem Kloster Adersleben die Schenkung seines Vorgängers Volrad, bestehend in dem Zehnten von verschiedenen, theilweise früher von dem Grafen Otto II von Anhalt zu Lehen getragenen Gütern. 227 latein
349 1317. August 6. Bernburg. Graf Bernhard II von Anhalt verkauft dem Kloster Oldisleben seinen Zins aus der dortigen Mühle bei der Gänsefurth sowie die Vogtei über die Klostergüter zu Bretla. 228 latein
350 1317. August 9. Bernburg. Graf Bernhard II von Anhalt schenkt mit Einwilligung der Töchter des verstorbenen Fürsten Otto II von Anhalt dem Halberstädter Domherrn Konrad von Winnigstedt und dessen Bruder, dem Ritter Ludolf von Winnigstedt, eine Hufe Landes zu Gross-Quenstedt. 228 latein
351 1317. August 29. Johann von Plotho bewidmet das Marienkloster vor Aschersleben mit zwei von dem Grafen Bernhard II von Anhalt zu Lehen gehenden Hufen Landes zu Lenz, nachdem er sie seinem Lehensherrn aufgelassen. 229 latein
352 1317. September 29. Bernburg. Graf Bernhard II von Anhalt genehmigt und bestätigt die Schenkung des Aschersleber Bürgers Otto von Hakeborn an die Capelle des h. Nicolaus auf der Burg Ascharien, bestehend in Aeckern in der Altstadt Aschersleben, einem Weinberg daselbst über der Mühle und in einer Fischerei ausserhalb der Stadt. 230 latein
353 1317. October 9. Coswig. Die Priorin Hedwig von Coswig und der Convent des dortigen Frauenklosters verkaufen einen Getreidezins an Arnold von Wederstedt und an dessen Schwestern Irmingard und Benigna auf Lebenszeit. 231 latein
354 1317. Magdeburg. Erzbischof Burchard III von Magdeburg und mehrere andere deutsche Bischöfe gewähren allen, welche zum Wiederaufbau der durch eine Ueberschwemmung eingestürzten Nicolaikirche zu Aken hülfreiche Hand leisten, einen vierzigtägigen Ablass. 232 latein
355 1317. Graf Albrecht II von Anhalt bewidmet unter Zustimmung seines Bruders Waldemar das Nonnenkloster zu Zerbst mit dem Dorfe Bomsdorf. 232 latein
356 1317. Coswig. Heinrich, Dechant der Kirche zu Coswig, und der dortige Vogt Johann von Griesen bekunden die Beilegung des Streites zwischen dem Pfarrer zu Wörlitz und denen von Rabenstein über das Zehntkorn zu Griebo. 233 latein
357 1317. November 24. Templin. Markgraf Waldemar von Brandenburg schliesst unter Beitritt des Grafen Albrecht II von Anhalt und unter Bürgschaft des Grafen Bernhard II von Anhalt Frieden mit dem Könige Erich von Dänemark und dem Fürsten Heinrich von Meklenburg. 233 latein
358 1318. Januar 22. Regensburg. König Ludwig befiehlt dem Grafen Bernhard II von Anhalt, die etwa von ihm innegehabten Stücke der Grafschaft Ascharien (Aschersleben) dem Markgrafen Waldemar von Brandenburg, der von Reichs wegen mit dieser Grafschaft belehnt worden sei, herauszugeben. 234 latein
359 1318. Februar 8. Erfurt. Erzbischof Petrus von Mainz bestätigt, indem er den Dechanten der Kirche zu Nordhausen anweiset, die Ausstattung der Pfarrkirche zu Vockerode neu zu ordnen, die Schenkung dieser Kirche an das Kloster Ilfeld durch den Grafen Otto II von Anhalt. 235 latein
360 1318. Februar 24. Johann, Bischof von Koron, bezeugt die durch den Erzbischof Burchard III von Magdeburg geschehene Lostrennung der Kirche zu Klein-Wülknitz von ihrer Mutterkirche zu Gross-Wülknitz und die Erhebung derselben zu einer selbständigen Pfarrkirche. 235 latein
361 1318. März 8. Halberstadt. Bischof Albrecht I von Halberstadt bewidmet das Kloster Adersleben mit zwei Hufen Landes zu Wegeleben und Adersleben, von denen die letztere zur Hälfte an Alexander von Alickendorf verliehen war. 236 latein
362 1318. März 12. Die Gebrüder Bethmann, Gebhard und Heinrich, sowie Bethmann d. J. von Hoim bewidmen den Altar des h. Nicolaus in dem Marienkloster auf dem Münzenberge vor Quedlinburg mit einer Hufe Landes zu Gross-Orden. 236 latein
363 1318. März 21. Bernburg. Fürst Bernhard II von Anhalt bestätigt dem Kloster Ilfeld die Schenkung seines Vetters, des Grafen Otto II von Anhalt, über einige Güter zu Nordhausen und über das Patronatsrecht der Kirche in Vockerode. 237 latein
364 1318. April 17. Adersleben. Propst Johann von Adersleben und der dortige Klosterconvent bekunden die Schenkung von 1¼ Hufen Landes daselbst, welche der Halberstädter Bürger Ludolf Vocco von dem Fürsten Otto II von Anhalt käuflich erworben, an ihr Kloster. 238 latein
365 1318. April 26. Sydow. Herzog Rudolf von Sachsen bewidmet das Heiligegeist-Hospital zu Aken mit dem Eigenthum von zwei Hufen Landes zu Nelben. 239 latein
366 1318. Juni 29. Ballenstedt. Abt Johannes von Ballenstedt und der dortige Klosterconvent verzichten auf eine Mark jährlichen Zinses aus einem Hofe in der Neustadt Quedlinburg. 239 latein
367 1318. August 15. Fürst Bernhard II von Anhalt schenkt den Marienknechten zu Bernburg als Dos ihrer Kirche das Patronatsrecht der Kirche zu Wolmersdorf. 240 latein
368 1318. October 16. Stötterlingenburg. Die Gebrüder Dietrich, Heinrich und Johann von Bek bewidmen unter Zustimmung ihres Oheims Johann von Hoim das Kloster Stötterlingenburg mit einer halben Hufe Landes zu Osterbek. 240 latein
369 1318. November 4. Endurtheil der Magdeburger Curie in dem Process des Pfarrers von Wörlitz gegen Adelheid, Wittwe des Ritters Friedrich von Rabenstein, den Zehnten von sieben Hufen Landes zu Griebo betreffend. 241 latein
370 1318. December 31. Nürnberg. König Ludwig belehnt den Fürsten Bernhard II von Anhalt mit dessen Reichslehen, namentlich auch mit Allem, was sein verstorbener Vetter Otto II von Anhalt vom Reiche zu Lehen gehabt hat. 242 deutsch
371 1318 (1328). Ritter Ulrich von Sangerhausen giebt seine Einwilligung zu der Schenkung des Patronatsrechtes in Vockerode an das Kloster Ilfeld seitens des Fürsten Otto II von Ascharien. 242 latein
372 1319. Januar 1. Quedlinburg. Ritter Albrecht von Berge verkauft dem Wipertikloster vor Quedlinburg die Vogtei über eine Hufe Landes zu Bicklingen. 243 latein
373 1319. Januar 7. Dessau. Der Pfarrer Ruprecht von Dessau belegt Adelheid, die Wittwe Friedrichs von Rabenstein, weil sie von ihren Ländereien zu Griebo dem Pfarrer zu Wörlitz den Zehnt verweigere, mit dem Kirchenbann. 244 latein
374 1319. Januar 29. Konrad und Otto Slichting von Rabenstein vergleichen sich mit dem Frauenkloster Plötzke über die Vogtei gewisser Güter zu Mücheln. 245 latein
375 1319. Februar 2. Gommern. Ritter Arnold von Warmsdorf verkauft dem Lorenzkloster in der Neustadt Magdeburg Einkünfte zu Königsborn. 245 latein
376 1319. Februar 16. Ascharien. Graf Bernhard II von Ascharien schenkt dem Ritter Eckehard Stammer verschiedene Güter zu Ballenstedt. 246 latein
377 1319. Februar 24. Hedwig von Anhalt, Priorin des Frauenklosters zu Coswig, und der Convent des letzteren verkaufen dem Dessauer Bürger Johann Krämer (Institor) und seiner Ehefrau Margarete einen Wispel Weizen jährlich auf Lebenszeit. 246 latein
378 1319. Mai 3. Gebhard der Aeltere, Bruno, Gebhard der Jüngere und Bruno, Vettern von Querfurt schenken den Gebrüdern Rudolf dem Weissen und Heinrich von Freckleben zwei Hufen und ebensoviel Höfe zu Porten. 247 latein
379 1319. Mai 26. Dessau. Die Fürsten Albrecht II und Waldemar I von Anhalt bewidmen das Hospital zum h. Geiste in Dessau mit dem Dorfe Altena. 247 latein
380 1319. August 14 Ascharien. Die Gräfin Elisabeth von Ascharien, Wittwe des Fürsten Otto II, bewidmet mit Zustimmung ihrer Tochter Katharina und unter Genehmigung des Grafen Bernhard II von Bernburg das Marienkloster vor Aschersleben mit vier Hufen Landes im dortigen Stadtfelde. 248 latein
381 1319. August 23. Graf Otto von Valkenstein bewidmet das Stift S. Servatii zu Quedlinburg mit einer von Hennike von Hoim aufgelassenen und verkauften Hufe Landes zu Gross-Sallersleben. 249 deutsch
382 1319. November 5. Das Kloster Plötzke verkauft dem Kloster Gottesgnaden Güter zu Wulfen. 250 latein
383 1319. December 5. Heinrich von Hoim, genannt Papewilleken, lässt der Aebtissin von Quedlinburg eine von ihrem bisherigen Besitzer Heidenrich Starke an den Geistlichen Dietrich Stellemeker und dessen Schwager, den Quedlinburger Bürger Werner, verkaufte Hufe Landes zu Sulten auf. 250 latein
384 1319. December 7. Heinrich der Jüngere von Hoim verkauft dem Knappen Daniel von Badeborn die Vogtei über eine halbe Hufe Landes zu Sulten. 251 latein
385 251 latein
386 1320. Januar 4. Die Dechantin Gertrud und das Capitel von Frose über das Anniversarium des weiland Frosischen Stiftsherrn Heinrich. 252 latein
387 1320. Februar 24. Quedlinburg. Die Aebtissin Jutta von Quedlinburg belehnt den Herzog Rudolf I von Sachsen mit dem ihrem Stifte vom Hause Brandenburg angestorbenen Gütern und sendet, um ihn in die Gewehr derselben zu setzen, ihren Rath Heinrich von Hoim. 253 deutsch
388 1320. März 15. Blankenburg. Graf Heinrich von Blankenburg übereignet Dietrich von Magdeburg die Vogtei über eine Hufe Landes zu Bicklingen. 253 latein
389 1320. April 15. Burchard von Berge schenkt zum Seelengeräthe seiner verstorbenen im Marienkloster vor Aschersleben begrabenen Ehefrau Hedwig diesem Kloster einen Hopfenberg und verkauft demselben eine Mark jährlich aus einem Obstgarten und Hopfenberge unter der Altenburg (Ascharien) bei Aschersleben. 254 latein
390 1320. April 27. In der Kirche zu Süd-Gröningen. Die Edelherren Werner und Otto von Hadmersleben verzichten zu Gunsten des Stiftes Gernrode gegen die Belehnung mit dem Patronatsrechte der Kirche zu Ammendorf auf ihre Ansprüche an das Patronatsrecht über die Kirchen zu Ströbeck und Zistedt. 254 latein
391 1320. April 28. Halberstadt. Bischof Albrecht I von Halberstadt bestätigt dem Stifte Gernrode das Patronatsrecht über die Kirchen zu Ströbeck und Zistedt. 256 latein
392 1320. Mai 2. Der Official der Magdeburger Curie setzt in der Klagesache der Deutschordensritter zu Burow gegen den Fürsten Albrecht II von Anhalt und Genossen wegen Verwaltigung und Friedensbruchs Termin an. 256 latein
393 1320. Mai 4. Bernburg. Graf Bernhard II von Anhalt bewidmet das Kloster Wiederstedt mit verschiedenen Gütern und Rechten zu Bründel und zu Klein- und Gross-Wiederstedt. 258 latein
394 1320. Juni 7. Die Grafen Heinrich und Dietrich von Hohnstein erkaufen zugleich mit ihrem Oheim, dem Fürsten Bernhard II von Anhalt, zu Gunsten des Klosters Oldisleben von den Grafen von Beichlingen die Vogtei in dem genannten Kloster und versprechen, zum Nachtheile des Letzteren den Bau einer Mühle an der Unstrut zwischen Gorsleben und Schönfeld nicht zu gestatten. 258 latein
395 1320. Juli 1. Heineke von Hoim und sein Tochtermann Berthold Geilfuss verkaufen dem Grafen Heinrich von Stolberg das Schloss Erichsberg mit allem Zubehör für 300 Mark Stendalschen Silbers. 259 deutsch
396 1320. Juli 3. Köthen, Graf Albrecht II von Anhalt verspricht, den in Gegenwart des Erzbischofs Burchard III von Magdeburg zwischen ihm und den Deutschordensrittern zu Burow vereinbarten Waffenstillstand zu beobachten. 260 latein
397 1320. Juli 8. Gattersleben. Erich von Gattersleben, gen. von Frose, bewidmet zum Anniversarium seiner Familie das Thomaskloster zu Leipzig mit dem Patronatsrechte der Kirche zu Klein-Wilsleben. 261 latein
398 1320. August 1. Gernrode. Die Aebtissin Gertrud II von Gernrode und das dortige Capitel bewidmen das Kloster Adersleben mit dem bei letzterem Orte an der Bode gelegenen Weidicht Herrenkegelshorn. 261 latein
399 1320. September 1. Zerbst. Graf Albrecht II von Anhalt verspricht, den in Gegenwart des Erzbischofs Burchard III von Magdeburg zwischen ihm und den Deutschordensrittern zu Burow vereinbarten Waffenstillstand bis zum Michaelisfeste zu beobachten. 262 latein
400 1320. September 5. Rudolf der Weisse und Heinrich Gebrüder Ritter von Freckleben verkaufen unter der Bedingung einer lebenslänglichen an ihre Schwester Mechtild und deren Tochter Margareta von Wartenberg, sowie an die Töchter des Ritters von Vlogel und an Zacharia von Halle zu zahlenden Leibrente zwei Hufen und ebensoviel Höfe zu Porten dem Kloster Mehringen. 263 latein
401 1320. September 27. Frankfurt. König Ludwig belehnt den Grafen Bernhard III sowie die Grafen Albrecht I und Waldemar I von Anhalt mit der Pfalzgrafschaft zu Sachsen, der Mark Landsberg sowie mit den Reichsschlössern Kiffhausen und Allstedt. 264 latein
402 1320. September 27. Frankfurt. Fürst Bernhard III von Anhalt verpflichtet sich, dem Könige Ludwig, sobald dieser ihn mit der Mark Brandenburg und den damit verbundenen Würden belehnt haben wird, alle Reichslehen ausser dem Fürstenthume Anhalt und der Grafschaft Ascharien zu resignieren. 265 latein
403 1320. October 1. Ritter Bernhard von Plötzke resigniert dem Kloster Ilsenburg anderthalb Wispel Weizen Vogtkorn aus 12 Hufen Landes zu Aderstedt und seinen Antheil an der dortigen Herbstbede. 265 latein
404 1320. November 9. Coswig. Die Fürsten Albrecht II und Waldemar I von Anhalt bewidmen das Nonnenkloster zu Zerbst mit zwei Talenten aus der Münze daselbst. 266 latein
405 1320. December 14. Halberstadt Die Ritter Rudolf und Hintze von Freckleben verkaufen dem Stifte S. Marien zu Halberstadt zwei Hufen Landes nebst einer Curie zu Klein-Harsleben. 266 latein
406 1320. December 27. Fürst Bernhard III von Anhalt schreibt dem Grafen Heinrich von Stolberg, dass er mit den ihm von dem von Dittichenrode ledig gewordenen Gütern seinen Vogt Konrad von Hoim beliehen habe. 267 latein
407 (Um 1320.) Bischof Albrecht I von Halberstadt bestätigt die Schenkung einer halben Hufe Landes zu Mur an den Marienaltar in Quedlinburg seitens Daniels von Badeborn. 267 latein
408 (Um 1320.) Das Frauenkloster zu Hedersleben bekundet, dass der Pfarrer Johann zu Süd-Gröningen eine Hufe Landes und einen Hof zu Brunsdorf von Friedrich von Gernrode gekauft und der Kellnerei des Klosters überwiesen habe. 268 latein
409 1321. März 8. Die Rathmannen von Zerbst bekunden die Vereinigung der dortigen Gewandschneider und Gewandmacher. 268 deutsch
410 1321. März 21. Halberstadt. Bischof Albrecht I von Halberstadt bekundet die durch Fürst Bernhard III von Anhalt und Jordan von Neindorf zu Stande gebrachte Sühne zwischen ihm und dem Erzbischofe Burchard III von Magdeburg. 270 latein
411 1321. März 21. Halberstadt Bischof Albrecht I von Halberstadt bestimmt in seinen Streitigkeiten mit dem Erzbischofe Burchard III von Magdeburg über einige durch den Tod des Markgrafen Waldemar von Brandenburg erledigte Besitzungen zum eventuellen obersten Schiedsrichter den Grafen Bernhard III von Anhalt. 271 latein
412 1321. April 22. Das Kloster Hagenrode verkauft mit Erlaubniss des Abtes Hermann II von Nienburg dem Kloster S. Wiperti vor Quedlinburg anderthalb Hufen Landes und einen Hof zu Gersdorf. 272 latein
413 1321. April 19—25. Abt Johann von Ballenstedt bezeugt dem Bischofe Albrecht I von Halberstadt die Echtheit und Richtigkeit der Th. II. no. 532 mitgetheilten Urkunde, worin verordnet worden, dass das Patronatsrecht über die Stefanikirche zu Aschersleben und die dortige Capelle Maria Magdalena stets in derselben Hand liegen solle. 273 latein
414 1321. Mai 18. Braunschweig. Herzog Otto von Braunschweig bewidmet das Kloster Stötterlingenburg mit einer ihm von dem Ritter Bethmann von Hoim aufgelassenen Hufe Landes zu Gross-Uepplingen. 274 latein
415 1321. Mai 28. Ascharien. Die Vettern Bernhard und Heinrich Struz bewidmen die Stefanskirche zu Daldorf mit einer Curie bei dem dortigen Kirchhofe 274 latein
416 1321. Juli 25. Konrad, Dietrich und Hennig von Waldeser bewidmen das Marienkloster vor Aschersleben mit einer halben Hufe Landes zu Fallersleben. 275 latein
417 1321. Juli 25. Die Brüder Heinrich und Richard von Sandersleben verkaufen den Nonnen Grete und Elisabeth zu Mehringen eine Hufe Landes und einen Hof zu Ihlewitz. 275 latein
418 1321. August 23. Die Aebtissin Jutta von Quedlinburg und das dortige Capitel bekunden und bestätigen die Bewidmung ihrer Kirche mit einer Hufe Landes zu Rieder durch Adelheid, die Wittwe Richards von Harsleben, zum Zweck von Seelenmessen. 276 latein
419 1321. August 24. Quedlinburg. Die Aebtissin Jutta von Quedlinburg schlichtet einen Streit zwischen dem ehemaligen Notar der Pröpstin Burchardis von Wendhausen und dem dortigen Capitel dahin, dass jener für die Summe von sechs Mark eine Hufe Zinsland zu Bicklingen auf Lebenszeit erhält. 277 latein
420 1321. September 8. Erzbischof Burchard III von Magdeburg errichtet mit Herzog Otto von Lüneburg eine Sühne und nimmt in diese auch die Grafen Bernhard III und Albrecht II von Anhalt auf. 278 deutsch
421 1321. September 27. Im Schloss Stargard. Ebeling von Kleptzk vergleicht sich mit dem Johanniterorden. 278 latein
422 1321. October 9. Halberstadt. Bischof Albrecht I von Halberstadt ordnet die Verhältnisse des Rectors der Kirche des wüst gewordenen Dorfes Wolmersdorf, deren Patronatsrecht Fürst Bernhard II von Anhalt den Marienknechten von Bernburg überwiesen hat, zu den letzteren. 279 latein
423 1322. Januar 28. Die Gräfin Elisabeth von Ascharien verleihet den Bürgern von Aschersleben das Recht, ihre Stadt beliebig zu befestigen. 279 latein
424 1322. Februar 3. Abt Hermann II von Nienburg vereignet der Küsterei des h. Kreuzes eine Hufe Landes und einen Hof zu Weddegast. 280 latein
425 1322. März 16. Haiberstadt. Der Official der Halberstädter Curie ändert die von dem Bischofe Albrecht I von Halberstadt bezüglich des Verhältnisses der Kirche in Kochstedt zu dem Kloster Hecklingen gemachte Einrichtung ab. 280 latein
426 1322. April 4 Bernburg. Fürst Bernhard III von Anhalt bewidmet die Stefanskirche zu Daldorf mit dem Thie daselbst. 281 latein
427 1322. April 13. Heimburg. Graf Ulrich d. Ä. von Regenstein verzichtet zu Gunsten des Stiftes Gernrode auf seine Ansprüche an 2½ Hufen Landes zu Bicklingen. 282 latein
428 1322. April 20. Stassfurt Die Schöffen der Stadt Stassfurt bezeugen den Verkauf einer Salzpfanne daselbst seitens des Bürgers Heinrich Paschedach an den Canonicus Martin zu Kölbigk. 282 latein
429 1322. Juni 7. Elisabeth, Gräfin von Orlamünde, verwittwet gewesene Gräfin zu Aschersleben, weiset den Rath und die Bürgerschaft von Aschersleben wegen der Huldigung an das Stift von Halberstadt und entlässt sie der ihr gelobten Treue. 283 deutsch
430 1322. Juni 15. Biesenthal. Herzog Rudolf I von Sachsen überlässt dem Fürsten Bernhard III, Grafen von Anhalt, Elisabeth von Hove nebst ihren Söhnen als Ministeriale. 283 latein
431 1322. Juni 25. Magdeburg. Erzbischof Burchard III von Magdeburg überlässt dem Frauenkloster Plötzke das von diesem dem Ritter Hermann von Wederde, genannt von Hagen, abgekaufte Dorf Walwitz. 284 latein
432 1322. Juni 25. Merseburg. Bischof Gebhard von Merseburg überlässt dem ehemaligen Domdechanten Dietrich von Freckleben die von diesem erkauften Aecker und Höfe zu Muschow, um mit ihren Einkünften die Capelle in seiner Curie zu dotieren. 284 latein
433 1322, Juli 29. Agathe, Aebtissin des Nonnenklosters zu Zerbst, und der dortige Klosterconvent verkaufen dem Zerbster Bürger Walter von Steckby einen Baumgarten ausserhalb der Mauern der Stadt. 285 latein
434 1322. August 23. Magdeburg. Der Domdechant Heidenrick zu Magdeburg verhängt als verordneter geistlicher Richter über diejenigen Orte, wo sich die der Tödtung eines Predigermönches schuldigen Herren von Strack aufhalten, das Interdict. 286 latein
435 1322. September 1. Bischof Albrecht I von Halberstadt verträgt sich mit dem Grafen Ulrich d. Ä. von Regenstein, auch um die Letzterem von dem Fürsten Otto II von Anhalt einst verkauften Güter zu Gross-Ditfurt. 287 deutsch
436 1322. September 18. Bernburg. Die Fürsten Bernhard III und Albrecht II von Anhalt stellen dem Erzbischofe Burchard III von Magdeburg über Schloss Gloworp einen Lehensrevers aus. 287 deutsch
437 1322. September 28. Gernrode. Die Aebtissin Gertrud II (von Boventhen) zu Gernrode überweist ihrer Dienerin Margaretha auf deren Lebenszeit einen Vierding jährlich aus der Curie Johanns Royacker. 288 latein
438 1322. November 16. Graf Heinrich von Hohnstein entscheidet als Schiedsrichter den Streit zwischen dem Bischofe Albrecht I von Halberstadt und dem Fürsten Bernhard III von Anhalt über die Ascherslebische Erbschaft. 289 deutsch
439 1322. December 28. Ascharien. Die Gebrüder Heinrich und Ulrich von Warmsdorf bewidmen das Marienkloster vor Aschersleben mit achtehalb Hufen Landes zu Böseborn nebst den dazu gehörigen Höfen. 290 latein
440 1322. December 28. Frankfurt. Herzog Rudolf I von Sachsen bestätigt als Oberlehnsherr auf Bitten seiner Ritter Heinrich und Ulrich von Warmsdorf dem Marienkloster vor Aschersleben die diesem von jenen geschenkten achtehalb Hufen Landes und die dazu gehörigen Höfe zu Böseborn. 291 latein
441 1323. Januar 3. Giebichenstein. Hermann von Redere stellt dem Erzbischofe Burchard III von Magdeburg einen Lehensrevers über den unteren Theil des Hauses zu Ostrau aus. 291 deutsch
442 1323. Februar 15. Halberstadt. Bischof Albrecht I von Halberstadt bestätigt als Oberlehnsherr die Schenkung Burchards von Berge an das Marienkloster zu Aschersleben, bestehend in dem Grafengarten sowie in den Hopfengärten jenseits der Eine und unter der Burg Ascharien (Altenburg). 292 latein
443 1323. Februar 16. Fürst Bernhard III von Anhalt schenkt dem Kloster Mehringen seiner verstorbenen Grossmutter Schwester Katharina von Anhalt Eigenthum zu Drohndorf. 293 latein
444 1323. März 12. Fürst Albrecht II von Anhalt verkauft an Godekind Zorren und Heinrich von Biesen das Dorf Detmershof auf Wiederkauf. 294 deutsch
445 1323. März 23. Halberstadt. Quittung der päpstlichen Collectoren für Stadt und Diöcese Halberstadt über 10 als Zins an die apostolische Kammer seitens der Aebtissin und des Conventes von Gernrode bezahlte Mark Silbers. 294 latein
446 1323. März 21—April 2. Halberstadt. Bischof Albrecht I von Halberstadt bezeugt dem Papste {Johann XXII) die Echtheit und Unversehrtheit der unter no. 67 und 180 mitgetheilten Urkunden. 295 latein
447 1323. März 27—April 2. Halberstadl. Die Aebte Bodo von Ballenstedt und Dietrich von Konradsburg bezeugen dem Papste (Johann XXII) die Echtheit und Unversehrtheit der unter no. 199 mitgetheilten Urkunde. 296 latein
448 1323. April 3. Zerbst. Die Stadt Zerbst schliesst mit der Stadt Wittenberg eine Einung. 296 latein
449 1323. April 10. Die Grafen Bernhard III und Albrecht II von Ascharien, Fürsten in Anhalt, bewidmen das Kloster Gernrode mit einer Hofstätte daselbst und dem davon zu entrichtenden Wortzinse. 297 latein
450 1323. April 22. Nürnberg. König Ludwig weiset die Grafen von Hohnstein, Valkenstein, Mansfeld, Wernigerode, Regenstein, Beichlingen und Schraplau, sowie die Herren von Hadmersleben, Stolberg, Barby, Lindau, Hakeborn und Heldrungen an, von dem Grafen Bernhard III von Anhalt die von dem Fürstenthume Acharien relevierenden Lehen zu empfangen. 297 latein
451 1323. Mai 1. Köthen. Die Stadt Köthen tritt im Anschluss an den von den Herzögen Rudolf I und Wenzel von Sachsen sowie von dem Grafen Albrecht I von Anhalt verkündeten Landfrieden mit der Stadt Wittenberg in eine Einung. 298 latein
452 1323. August 10. Ritter Erich von Freckleben bewidmet das Kloster Mehringen mit zwei Hofstätten daselbst. 299 latein
453 1323. August 11. Otto von Schlichting verkauft den Martinswerder dem Commendator des deutschen Ritterordens zu Burow. 299 latein
454 1323. September 27. Coswig. Fürst Albrecht II von Anhalt bewidmet unter Zustimmung seines Bruders, des Fürsten Waldemar I, die Martenkirche zu Coswig mit verschiedenen Gefällen und Gütern zu Senst, Serno, Wörlitz, Griesen, Crupitz, Musor und Coswig selbst. 300 latein
455 1323. September 28. Die Pröpstin Lutgardis von Wendhausen überlässt dem Grafen Heinrich von Blankenburg eine halbe Hufe Landes zu Bicklingen. 301 latein
456 1323. November 1. Bernburg. Fürst Bernhard III von Anhalt bewidmet das Marienkloster vor Aschersleben mit der Capelle Maria Magdalena auf dem dortigen Pfarr-Kirchhofe. 301 latein
457 1323. November 17. Halberstadt. Der Predigermönch Heinrich von Anhalt und Herbord Mor, Official der Halberstädter Curie, schlichten den Streit zwischen dem Grafen Bernhard III von Anhalt und dem Marienkloster vor Aschersleben über das Patronatsrecht der Capelle Maria Magdalena daselbst. 302 latein
458 1323. December 7. Ritter Heinrich vom Hof verschreibt den Rittern Heinrich und Arnold Stammer eine Mark jährlich aus seinem Erbe. 303 latein
459 1323. December 16. Nienburg. Abt Hermann III von Nienburg schlichtet einen Streit zwischen dem Kloster Frose und Johann von Balberge 303 latein
460 1323. December 24. Spandau. Herzog Rudolf I von Sachsen verpfändet Stadt und Schloss Hitzacker an die Gebrüder Hinze und Ulrich von Warmsdorf und an (Tamme) Loser. 304 deutsch
461 (1323. Dessau.) Die Stadt Dessau trat im Anschluss an den zwischen den Herzogen Rudolf I und Wenzel von Sachsen mit dem Grafen Albrecht I von Anhalt vereinbarten Landfrieden mit der Stadt Wittenberg in eine Einung. 305 latein
462 1324. Januar 6 (8). Zerbst. Die Fürsten Albrecht II und Waldemar I von Anhalt bewidmen den Altar des h. Nicolaus in der Pfarrkirche zu Wittenberg mit dem Gute Paris im Pratauer Bezirke. 305 latein
463 1324 Januar 7. Ulrich von Warmsdorf und Genossen geloben, den Herzögen von Lüneburg keinerlei Schaden zufügen zu wollen. 306 latein
464 1324. Januar 9. Kothen. Herzog Rudolf I von Sachsen bewidmet das Kloster Nienburg mit Gütern zu Gerbitz. 306 latein
465 1324. Januar 21. Die Gebrüder Erich, Dietrich und Konrad von Freckleben bezeugen und bestätigen ihres Vaters Hennig und Oheims Wedego Schenkung an das Marienkloster vor Aschersleben, bestehend in der Spethmühle (Spechtsmühle?) zu Fallersleben. 307 latein
466 1324. Februar 22. Der Halberstädter Dompropst Heinrich von Anhalt über den freien Stand der Familie von Strombeck in Braunschweig. 308 latein
467 1324. März 10. Johann von Alsleben und dessen Oheim Gumpert bewidmen das Kloster Mehringen mit zwei Hufen Landes zu Riessdorf. 308 latein
468 1324 März 11. Zerbst. Fürst Albrecht II. von Anhalt bewidmet das Heiligegeist-Hospital zu Dessau mit dem Gehölze Pustenitz und dem dabei gelegenen Verebusch. 309 latein
469 1324 März 14. Halberstadt. Bischof Albrecht I von Halberstadt bestätigt die wörüich eingerückte Entscheidung seines Bruders Heinrich von Anhalt und Herbords Mor über das Patronatsrecht der Capelle Maria Magdalena zu Aschersleben (no. 457) so wie des Fürsten Bernhard III von Anhalt Schenkungsbrief darüber (no. 456). 310 latein
470 1324 Mai 9. Heinrich, Arnold und Heinrich von Stammer bewidmen zum Zweck eines Anniversariums des verstorbenen Eckard von Stammer und des noch lebenden Heinrich von Stammer das Marienkloster vor Aschersleben mit einer Mark jährlich aus dem auf der Breite gelegenen Hause Heinrichs vom Hofe in Aschersleben. 310 latein
471 1324. Juni 26. Graf Burchard von Mansfeld schliesst nebst seinen Bundesgenossen, unter welchen auch die Grafen von Lindau, in der mit dem Bischofe Gebhard von Merseburg geführten Fehde eine Sühne. 311 deutsch
472 1324. Juli 8. Gernrode. Die Aebtissin Gertrud II (von Boventhen) zu Gernrode und ihr Capitel über die Gründung und Dotierung eines Altars Aller Heiligen in der Mitte der Gernröder Stiftskirche durch den Pfarrer Dietrich zu Waldau. 312 latein
473 1324. August 9. Graf Günther von Lindau bekundet die Eheberedung zwischen dem Fürsten Albrecht II von Anhalt und Agnes, der Tochter des Fürsten Wizlaw von Rügen. 312 latein
474 1324. September 2. Bart. Fürst Albrecht II von Anhalt über das seiner Gemahlin Agnes, Tochter des Fürsten Wizlaw von Rügen, ausgesetzte Leibgedinge. 313 latein
475 1324. September 2. Bart. Fürst Wizlaw von Rügen über die seiner Tochter Agnes, der Gemahlin des Grafen Albrecht II von Anhalt, gelobte Mitgift. 314 latein
476 1324. September 3. Halberstadt. Bischof Albrecht I von Halberstadt tauscht von dem Kloster Adersleben eine halbe von Erich von Frose erworbene Hufe Landes zu Adersleben ein. 315 latein
477 1324. September 30. Lippene. Der Pfarrer Mathias von Rudersdorf und die Provisoren der dortigen Kirche vergleichen sich über die Verwendung der der letzteren dargebrachten Opfer. 315 latein
478 1324. October 13. (Bardeleben.) Erzbischof Burchard III von Magdeburg schliesst mit dem Herzoge Otto von Braunschweig und dessen Bundesgenossen in der gegen ihn geführten Fehde, namentlich auch mit en Grafen Günther, Ulrich und Adolf von Lindau, eine Sühne 316 deutsch
479 1324. October 13. Bardeleben. Compromiss zwischen dem Erzbischofe Burchard III von Magdeburg und dem Grafen Busso von Mansfeld auf acht Schiedsleute, worunter Magdeburger seits Gerhard von Wederde auf Gommern. 317 deutsch
480 1324. October 13. Bardeleben. Bas Domcapitel von Magdeburg giebt seine Zustimmung zu der zwischen dem Erzbischofe Burchard III von Magdeburg und seinen Feinden, worunter die Grafen von Lindau, abgeschlossenen Sühne. 317 deutsch
481 1324. October 28. Graf Burchard von Valkenstein bekundet und bestätigt den Verkauf einer Hufe Landes zu Doidorf an das Katharinen-Krankenhaus zu Aschersleben seitens des Ritters Otto Gogravius und dessen Sohnes Heinrich. 318 latein
482 1324. November 7. Köthen. Die Fürsten Albrecht II und Waldemar I von Anhalt entschädigen die Deutschritter zu Burow für den ihnen früher zugefügten Schaden mit den Dörfern Klieken und Steinbeck. 319 latein
483 1324. November 7. Köthen. Johann, Provincial des Deutschritterordens in Sachsen, verträgt sich mit den Fürsten Albrecht II und Waldemar I von Anhalt wegen des von diesen in der Commende des Ordens zu Burow erlittenen Schadens. 320 latein
484 1324. November 14. Schloss Guntekenburg bei Quedlinburg. Die Grafen Albrecht und Bernhard von Regenstein verkaufen dem Marienkloster vor Aschersleben drei Hufen Landes zu Marsleben, deren Eigenthum sie dem Ritter Burchard von Berge überweisen. 320 latein
485 1324 December 12. Graf Heinrich von Blankenburg verkauft dem Müller Gebhard zu Neustadt-Quedlinburg eine halbe Hufe Landes zu Bicklingen. 321 deutsch
486 1325. Januar 13. Die Aebtissin Jutta von Quedlinburg und das dortige Capitel über die Schenkung einer halben Hufe Landes zu Bicklingen an die Quedlinburger Kirche seitens des Müllers Gebhard und dessen Ehefrau Jutta. 321 latein
487 1325. Januar 20. Bart. Wilho von Griesen und Genossen verbürgen sich für das Agnes, der Gemahlin ihres Herrn, des Grafen Albrecht II von Anhalt, ausgesetzte Leibgedinge. 322 latein
488 1325. März 15. Bart. Fürst Heinrich von Meklenburg verspricht dem Fürsten Wizlaw von Rügen für dessen Sohn Jarimar seine Tochter Beatrix zur Ehe und schliesst mit demselben unter Einschluss anderer Fürsten und Herren, darunter auch des Grafen Albrecht II von Anhalt, ein Bündniss. 323 latein
489 1325. März 19. Quedlinburg. Fürst Bernhard III von Anhalt schliesst während der Sedisvacanz nach des Bischofs Albrecht I von Halberstadt Tode mit dem Domcapitel zu Halberstadt bezüglich der Aschersleber Erbschaft einen vorläufigen Vergleich und bestimmt den Grafen Heinrich von Blankenburg zum Obmann in dieser Sache. 324 deutsch
490 1325. März 19. Quedlinburg. Das Domcapitel zu Halberstadt schliesst während der Sedisvacanz nach des Bischofs Albrecht I Tode mit dem Fürsten Bernhard III von Anhalt bezüglich der Aschersleber Erbschaft einen vorläufigen Vergleich und bestimmt den Grafen Heinrich von Blankenburg zum Obmann in dieser Sache. 325 deutsch
491 1325. April 23. Albrecht von Barby, Graf von Mühlingen, und sein Vetter Walter von Rosenburg überlassen dem Frauenkloster zu Plötzke alles Gut zu Walwitz, das Hermann von Wederde auf Gommern von ihnen zu Lehen gehabt. 326 deutsch
492 1325. Mai 16. Des Bischofs Abbrecht II von Halberstadt Vernehmlassung auf die Klage des Fürsten Bernhard III von Anhalt bezüglich der Aschersleber Erbschaft. 327 deutsch
493 1326. Mai 18. Quedlinburg. Schiedsspruch Ottos Schlichting und Hermanns Grudding über die von dem Fürsten Bernhard III von Anhalt gegen den Bischof Albrecht II von Halberstadt erhobene Klage wegen der Aschersleber Erbschaft und anderer Punkte. 330 deutsch
494 1325. Mai 18. Quedlinburg. Schiedaspruch Ottos Schlichting und Hermanns Grudding über die von dem Bischofe Albrecht II von Halberstadt gegen den Fürsten Bernhard III von Anhalt auf dessen Klage (no. 493) erhobene Widerklage. 335 deutsch
495 1325. Mai 24. An der Daber. Die Grafen Günther und Ulrich von Lindau schliessen im Namen des Markgrafen Ludwig von Brandenburg einen Vergleich mit dem Fürsten Heinrich von Meklenburg, in welchem dieser um den Pfandbesitz von Grabow und Meyenburg auf die Priegnitz verzichtet 339 deutsch
496 1325. Juni 3. Gandenitz (bei Templin). Fürst Heinrich von Meklenburg und Markgraf Ludwig von Brandenburg schliessen unter Vermittelung der Grafen Günther und Ulrich von Lindau einen Vergleich über die Vogteien Jagow, Stolp und Liebenwalde. 340 deutsch
497 1325. Juni 29. Der Rath von Aschersleben und die dortige Bürgerschaft vergleichen sich bezüglich der Schule und Besetzung der Schulmeisterstelle mit dem Kloster U. L. Frauen vor Aschersleben. 340 deutsch
498 1325. Juni 30. Schiedsspruch des Grafen Heinrich von Blankenburg als Obmann in Sachen der zwischen dem Bischöfe Albrecht II von Halberstadt und dem Fürsten Bernhard III von Anhalt streitigen Aschersleber Erbschaft. 341 deutsch
499 1326. Juni 30. Schiedsspruch des Grafen Heinrich von Blankenburg als Obmann über die von dem Bischofe Albrecht II von Halberstadt gegen den Fürsten Bernhard III von Anhalt erhobene Widerklage. 346 deutsch
500 1325. Juli 13. Rochlitz. Die Gebrüder Otto und Abe Schlichting schliessen mit dem Markgrafen Friedrich dem Ernsthaften von Meissen unter Eröffnung ihrer Häuser Waldeser und Gräfenhainchen für ihn ein Bündniss gegen Jedermann mit Ausnahme ihres Herrn des Grafen Albrecht II von Anhalt. 349 deutsch
501 1325. Juli 14. Köthen. Fürst Albrecht II von Anhalt schliesst mit dem Markgrafen Friedrich dem Ernsthaften von Meissen einen Frieden. 350 deutsch
502 1325. Juli 25. Die Ritter Tamme Loser von Rehfeld und Hintze von Warmsdorf verpfänden ihren Antheil an dem Schlosse Hitzacker den Herzögen Otto und Wilhelm von Braunschweig. 351 deutsch
503 1325. August 18. Ritter Hermann Kruch verzichtet gegenüber dem Stifte S. Simonis und Judä zu Goslar auf alle seine Ansprüche an den Zehnt und Zins eines von seinem Oheim Dietrich von Warmsdorf verkauften Weinberges zu Giersleben. 351 latein
504 1326. December 18. Bischof Albrecht II von Halberstadt belehnt den Grafen Heinrich von Stolberg mit den Schlössern Wolfsberg und Erichsberg. 352 latein
505 1325. Die Grafen Albrecht II und Waldemar I von Anhalt bewidmen das Frauenkloster zu Coswig mit den an der Elbe einander gegenüber gelegenen Dörfern Brambach. 352 latein
506 1326. Februar 22. Zahna. Erhard und Heinrich von Wederde überlassen der Stadt Zahna ihren dortigen Zoll. 353 latein
507 1326. März 2. Die Gebrüder Albrecht, Herr auf Schloss Helfta, Albrecht, Friedrich und Johann von Hakeborn bewidmen das Kloster Haselndorf mit einer halben Hufe Landes zu Zornitz. 353 latein
508 1326. April 6. Valkenstein. Graf Burchard von Valkenstein bewidmet das Kloster Ballenstedt mit einer halben Hufe Landes zu Osmarsleben. 354 latein
509 1326. April 6. Valkenstein. Graf Burchard von Valkenstein bewidmet das Wipertikloster vor Quedlinburg mit einer halben Hufe Landes zu Osmarsleben. 355 latein
510 1326. April 23. Konrad von Waldeser verkauft Aschwin von Steinberg den halben Zehnten zu Adenstedt und sendet diesen den Grafen von Woldenberg auf. 355 deutsch
511 1326. Juni 13. Dietrich Stumpe, Pfarrer zu Klein-Wilsleben bewidmet zum Seelgeräthe seines Bruders, des Ritters Alexander Stumpe, das Marienkloster vor Aschersleben mit einer Hufe Landes zu Klein-Wilsleben. 356 latein
512 1326. Juli 17. Wittenberg. Herzog Rudolf I von Sachsen bewidmet das Stift Gernrode mit fünf Hufen Landes zu Sülten. 357 latein
513 1326. Juli 25. Magdeburg. Die Domcapitel zu Magdeburg und Brandenburg vertragen sich über verschiedene Gegenstände, auch in Bezug auf die Stifter in Zerbst und Coswig, die sich den Visitationen Magdeburger Seits widersetzt hatten. 357 latein
514 1326. September 1. Propst und Convent des Wipertiklosters vor Quedlinburg über die Verwendung der Einkünfte aus einer halben Hufe Landes zu Osmarsleben, welche Mechtild von Thurowe dem Kloster erkauft hat. 358 latein
515 1326. December 6. Quedlinburg. Herzog Rudolf I von Sachsen bewidmet in Gegenwart des Fürsten Bernhard III von Anhalt das Marienkloster zu Aschersleben mit fünf Hufen Landes zu Sedorf, auf welche Henze von Warmsdorf und Hermann Kruch Verzicht geleistet haben. 358 latein
516 1326. December 10. (Halberstadt.) Bischof Albrecht II von Halberstadt und das dortige Domcapitel gestatten gegen Ueberweisung von drittehalb Hufen Landes zu Wedderstedt bei Wegeleben an das genannte Capitel, dass die Gebrüder Arnold und Heinrich Stammer das Stift Quedlinburg mit dem von Halberstadt zu Lehen gehenden Zehnten von elf Hufen zu Quermbeck und anderthalb Hufen zu Suderode bewidmen. 359 latein
517 1326. December 31. Hadmersleben, Schiedsspruch des Edeln Gardun von Hadmersleben zwischen dem Fürsten Bernhard III von Anhalt und dem Grafen Heinrich von Stolberg wegen der beiderseitigen Ansprüche auf die Ebersburg und Erichsburg. 361 deutsch
518 1326. Bernburg. Fürst Bernhard III von Anhalt bewidmet das Marienkloster vor Aschersleben mit drei Hufen und zwei Hefen zu Güsten. 363 latein
519 1326. Kothen. Die Fürsten Albrecht II (und Waldemar I) von Anhalt geben ihre Einwilligung zu der Schenkung ihres Vetters, des Fürsten Bernhard III von Anhalt, bestehend in drei Hufen und zwei Höfen zu Güsten an das Marienkloster vor Aschersleben. 363 latein
520 1327. Februar 4. Der Convent des Klosters Mecklingen überlässt dem Fürsten Bernhard III von Anhalt die Mühlenstelle nebst dem dazu gehörigen Damme zu Gänsefurt. 364 deutsch
521 1327. Februar 4 Fürst Bernhard III von Anhalt verspricht dem Kloster Hecklingen einen Ersatz für die Mühlenstelle und den dazu gehörenden Damm zu Gänsefurt. 364 deutsch
522 1327. März 11. Abt Hermann von Ballenstedt und der dortige Klosterconvent verkaufen an den Pfarrer Johann zu Hoppenstedt für sich und im Namen der Nicolaikirche in der Neustadt Quedlinburg das Eigenthum und den Zins von einer halben Mark aus einer halben Hufe Landes zu Gross-Orden. 365 latein
523 1327. März 18. Magdeburg. Der Dechant Konrad und das Domcapitel zu Magdeburg schenken dem Kloster Mehringen drei Hufen Landes zu Zebekere. 366 latein
524 1327. April 1. Fürst Bernhard III von Anhalt entschädigt das Kloster Hecklingen für die Ueberlassung des Dammes und der Mühlenstelle in Gänsefurt durch Verleihung des Patronatsrechtes über die Kirche in Gross-Mühlingen. 367 latein
525 1327. Mai 1. Siegfried von Hoim, Domherr zu Halberstadt, und Ludung von Elvelingerode bekunden den Verzicht auf eine halbe Hufe Landes zu Ditfurt seitens Vrickos von Hoim zu Gunsten der Aebtissin von Quedlinburg. 368 latein
526 1327. Mai 14 Eilenburg. Herzog Rudolf I von Sachsen und die Fürsten Bernhard III und Albrecht II von Anhalt schliessen mit dem Markgrafen Friedrich dem Ernsthaften von Meissen ein Bündniss zur Aufrechterhaltung des Landfriedens. 368 deutsch
527 1327. Mai 20. Zerbst. Die Priorin Sophia des Nonnenklosters zu Zerbst, Adelheid von Gladow und Margarete von Barby kaufen einen halben Wispel Roggen jährlich aus der Mühle zu Mohlenstedt und bestimmen denselben nach ihrem Tode dem genannten Kloster. 370 latein
528 1327. Juni 23. Buppin. Die Grafen Günther, Ulrich, Adolf und Busso von Lindau schliessen mit dem Markgrafen Ludwig von Brandenburg und dessen Vormündern ein Bündniss. 370 deutsch
529 1327. Juni 23. Buppin. Die Grafen Günther, Ulrich, Adolf und Busso von Lindau versprechen dem Markgrafen Ludwig von Brandenburg Stadt und Land Fürstenberg sowie Rathenow und Friesack auszuliefern. 371 deutsch
530 1327. Jidi 6. Quedlinburg. Die Pröpstin Sophia und das Capitel des Stiftes Quedlinburg über die Bewidmung ihrer Kirche mit einer Hufe Landes zu Osmarsleben durch den Quedlinburger Bürger Heinrich von Dale. 371 latein
531 1327. Juli 24. Egeln. Die Edelherren Werner und Otto von Hadmersleben stiften zur Sühne für den von einigen ihrer Dienstmannen erschlagenen Ritter Bethemann von Hoim in die Ehre des h. Georg einen Altar in dem Marienkloster auf dem Münzenberge bei Quedlinburg. 372 latein
532 1327. August 25. Halberstadt Die Gebrüder Ulrich Domherr zu Naumburg und Heinrich Ritter von Freckleben verkaufen den Zehnten von zwanzig Hufen Landes zu Neindorf dem Domcapitel zu Halberstadt. 372 latein
533 1327. October 12. Der Knappe Wedego von Freckleben bekundet, dass die Ritter Konrad Budel von Mansfeld und Richard von Frose, sowie die Brüder Deinhard, Roderich, Heinrich und Otto zu Mehringen den dortigen, von ihm zu Lehn getragenen Zehnten jenseits der Wipper dem Kloster Mehringen verkauft haben. 374 latein
534 1327. November 26. Der Abt Friedrich von Sittichenbach und die Aebtissin Elisabeth von Mehringen bestätigen die Schenkung von 2½ Hufen Landes zu Zebekere seitens des Priors zu Mehringen Werner von Waldeser an das dortige Kloster. 375 latein
535 1327. December 9. Helfta. Albrecht, Friedrich, Johann und Albrecht von Hakeborn, überlassen dem Marienstifte zu Halberstadt das Eigenthumsrecht an vier Hufen Landes zu Hohendorf bei Schwanebeck, welche die von Hoim bislang von ihnen zu Lehen trugen und jetzt an das genannte Stift veräussert haben. 376 latein
536 1327. December 20. Ascharien. Mechtild, die Wittwe Rudolfs von Warmsdorf, giebt ihre und ihres Eidams Otto von Wulfen Einwilligung zu dem in no. 538 enthaltenen Verkauf von vier Hufen Landes zu Hohendorf bei Schwanebeck von Seiten ihres Vaters Gerhard und ihrer Brüder Albrecht und Friedrich von Hoim. 376 latein
537 1327. December 21. Ballenstedt. Abt Hermann von Ballenstedt überlässt unter gewissen Bedingungen dem Bischofe Albrecht II von Halberstadt Güter zu Schneitlingen und Börnecke. 377 latein
538 1327. (1328.) December 31. Halberstadt. Die Gebrüder Gerhard, Albrecht und Friedrich von Hoim verkaufen zusammen mit ihrer Mutter Adelheid dem Marienstifte zu Halberstadt vier Hufen Landes mit Zubehör zu Hohendorf. 378 latein
539 1327. Das Marienkloster auf dem Münzenberge vor Quedlinburg bekundet die Erkaufung und Schenkung einer halben Mark jährlichen Zinses aus einer Hufe Landes zu Gross-Ditfurt seitens Dietrichs von Harsleben, Stiftsherrn zu Gernrode und Pfarrers zu Waldau, an das genannte Kloster. 379 latein
540 1327. Hermann von Wederde und dessen Söhne bezeugen, dass Arnold von Warmsdorf dem Frauenkloster Plötzke den Zins von zwei Hufen Landes zu Wallwitz überlassen habe. 379 deutsch
541 1327. Friedrich von Bore verkauft an Dietrich von Freckleben, Domherrn zu Halberstadt, Merseburg und Naumburg, Güter zu Nodingsdorf. 380 latein
542 1328. Februar 25. Buppin. Die Grafen Günther, Ulrich, Adolf und Busso von Lindau bewidmen das Frauenkloster Plötzke mit dem bisher von denen von Wulfen besessenen Dorfe Wedingsdorf. 380 latein
543 1328. April 8. Fürst Bernhard III von Anhalt bewidmet das Kloster Gottesgnade mit der Vogtei über das Dorf Droswitz. 380 latein
544 1328. Mai 1. Bernburg. Fürst Bernhard III von Anhalt bewidmet das Nicolaistift zu Magdeburg mit einer Hufe Landes zu Haidingsdorf 381 latein
545 1328. Mai 8. Avignon. Papst Johann XXII ertheilt dem Fürsten Bernhard III von Anhalt und seiner Gemahlin Agnes, Tochter des Herzogs Rudolf I von Sachsen, wegen ihrer Ehe Dispens. 381 latein
546 1328. Mai 9. Burg. Bischof Ludwig von Brandenburg vereignet der Bartholomaeikirche zu Zerbst den Dreissigsten aus den Dörfern Lepte, Straguth, Gleine und Börneke. 382 latein
547 1328. Mai 9. Hitzacker. Ritter Ulrich von Warmsdorf und Hermann Kriech geloben, den Herzögen Otto und Wilhelm von Braunschweig von dem Schlosse Hitzacker aus keinen Schaden zuzufügen. 383 deutsch
548 1328. Mai 25. Heinrich und Friedrich von Alvendeben versprechen zusammen mit Arnold Stammer, das dem Kloster Alt-Haldensleben verkaufte Dorf Wederingen, welches sie im Lehnsbesitze haben, dem genannten Kloster aufzulassen. 383 latein
549 1328. Juni 15. Die Edelherren Werner und Otto von Hadmersleben bewidmen zur Sühne des an dem Ritter Bethemann von Hoim geschehenen Todtschlages den Altar des h. Georg in dem Marienkloster auf dem Münzenberge bei Quedlinburg mit einem Hause zu Egeln. 384 latein
550 1328. Juni 21. Erich von Gattersleben, genannt von Frose, verkauft dem Domvicar zu Halberstadt Friedrich von Wiederstedt zu Gunsten des Nicolaiklosters in Halberstadt eine halbe Hufe Landes zu Klein-Uepplingen. 384 latein
551 1328. August 29. Lindau. Die Grafen Günther, Ulrich, Adolf und Busso von Lindau bewidmen das Frauenkloster zu Plötzke mit drei Hufen Landes zu Wedingsdorf. 385 latein
552 1328. September 14. Abt Bodo vom Kloster Bergen vor Magdeburg und das dortige Capitel über die Bewidmung ihres Klosters seitens des Priesters und Mönchs Dietrich von Zerbst mit anderthalb Hufen Landes zu Bahrendorf. 385 latein
553 1328. September 17. Möckern. Die Grafen Günther, Ulrich, Adolf und Busso von Lindau bewidmen das Frauenkloster zu Plötzke mit vier Lehnackern zu Wedingsdorf. 386 latein
554 1328. November 15. Brandenburg. Heinrich Fürst von Meklenburg verbündet sich mit den Herzögen Otto und Barnim von Stettin gegen Jedermann, ausgenommen den Grafen Gerhard von Heistein und die Grafen Günther, Ulrich und Adolf von Lindau. 386 deutsch
555 1328. November 30. Aschersleben. Ritter Konrad von Waldeser bewidmet nebst seinen Söhnen Konrad, Otto und Konrad das Kloster Mehringen mit fünf Hufen Landes zu Seedorf. 387 latein
556 1328. December 20. Otto, erwählter Erzbischof von Magdeburg, bewidmet das dortige Domcapitel unter der Bedingung des Wiederkaufes seitens des Auflassers mit dem bisher durch Ritter Arnold Stammer besessenen, von diesem aber dem Erzbischofe aufgelassenen Zehnten zu Bennleben. 388 latein
557 1328. Graf Burchard von Valkenstein über die Vertauschung von anderthalb Hufen Landes zu Mehringen gegen eben so viele Hufen zu Wiederstedt seitens des Klosters Mehringen. 389 latein
558 1329. Januar 13. Sternberg. Fürst Heinrich von Meklenburg schenkt zum Seelenheil seiner verstorbenen Gemahlinnen Beatrix von Brandenburg und Anna von Sachsen, sowie seiner noch lebenden Gemahlin Agnes von Lindau dem von ihm schon früher gestifteten Claren-Kloster zu Ribnitz seine Curie daselbst und Anderes. 390 latein
559 1329. Januar 13. Heinrich von Hoim, des Ritters Hinzemann von Oerner Sohn, verkauft der Aebtissin Jutta von Quedlinburg seine Curie im Westendorfe zu Quedlinburg. 390 latein
560 1329. Februar 26. Magdeburg. Das Capitel der Kirche S. Nicolai zu Magdeburg verkauft dem Nonnenkloster zu Zerbst seine dortige Mühle nebst dabei gelegenem Fischteich. 391 latein
561 1329. März 2. Die Aebtissin Jutta von Gernrode und das dortige Capitel verkaufen den Aldermannen der Pfarrkirche zu Jeser eine halbe Hufe Landes daselbst. 392 latein
562 1329. März 26. Fürst Bernhard III von Anhalt schliesst mit seinen Vettern, den Fürsten Albrecht II und Waldemar I, ein Schutz- und Trutzbündniss. 392 deutsch
563 1329. Mai 13. Hadmersleben. Gardun Edelherr von Hadmersleben verbürgt sich für die Aufrechterhaltung des Ausgleichs zwischen dem Stifte Gernrode einer- und Friedrich Leo von Bernburg und Hermann von Gorzene andererseits. 393 latein
564 1329. Juli 29. Halberstadt. Die Gebrüder Ulrich Domherr zu Naumburg und Heinrich Ritter von Freckleben verkaufen dem Siechenhofe vor Halberstadt eine Mühle zu Gross-Quenstedt. 394 latein
565 1329. August 15. Ritter Hinze von Warmsdorf trat in den Dienst der Herzöge Otto und Wilhelm von Braunschweig und verpfändet ihnen den dritten Theil des Schlosses Hitzacker. 394 deutsch
566 1329. December 6. Konrad von Waldeser verzichtet sammt seinen Kindern zu Gunsten des Marienklosters zu Aschersleben auf drei Hufen Landes zu Fallersleben. 395 latein
567 1329. December 18. Pretzien. Landgraf Friedrich von Thüringen bekundet, dass Herzog Rudolf I von Sachsen zwischen ihm und dem Grafen Albrecht II von Anhalt einen vierwöchentlichen Waffenstillstand vermittelt habe. 395 deutsch
568 1329. Zerbst, Agnes, die Wittwe des Grafen Albrecht I von Anhalt, bekundet mit ihren Söhnen Albrecht II und Waldemar I den Verkauf verschiedener Oertlichkeiten zu Zerbst seitens der Bartholomäikirche daselbst an die dortige Bürgerschaft. 396 latein
569 1330. Februar 7. Gernrode. Die Aebtissin Jutta von Gernrode begründet in Gemeinschaft mit anderen Personen geistlichen und weltlichen Standes eine Kalandsgenossenschaft zu Gernrode. 397 latein
570 1330. März 8. Die Gebrüder Arnold und Heinrich Stammer versprechen das Schloss Alt-Gattersleben mit den dazu gehörigen Gütern, die sie von einigen Halberstädter Domherren sowie von den Städten Quedlinburg und Aschersleben innehaben, diesen auf Verlangen einräumen und offen halten zu wollen. 398 latein
571 1330. März 11. Auf dem Hause zu Zerbst. Graf Albrecht II von Anhalt verleihet von den vier Hufen Landes zu Klein-Orden, die Brun Vogt von ihm zu Lehen hat, diesem zwei als freies Eigenthum. 399 deutsch
572 1330. März 26. Ritter Konrad von Waldeser und dessen Söhne Konrad, Otto und Konrad bewidmen das Kloster Mehringen mit Gütern zu Ilberstedt, Mehringen, Klein-Schierstedt und Stassfurt. 400 latein
573 1330. Juni 4. Zerbst. Die Fürsten Albrecht II und Waldemar I von Anhalt übereignen den Stiftsherren der Bartholomäikirche zu Zerbst das Patronat über die Pfarre zu S. Nicolai daselbst zur Stiftung einer Vicarie und zum Zweck von Seelenmessen. 400 latein
574 1330. Juni 24 Das Kloster Mehringen verkauft dem Kloster Helfta eine Curie bei Eisleben. 402 latein
575 1330. Juli 4 Gramsdorf. Das Domcapitel zu Magdeburg vergleicht sich mit den Fürsten Albrecht II und Waldemar I von Anhalt über verschiedene Irrungen, die unter ihnen bestanden haben. 402 deutsch
576 1330. Juli 6. Die, Fürsten Albrecht II und Waldemar I von Anhalt vergleichen sich mit dem Dompropst und Domcapitel zu Magdeburg über den Zehnten im Lande Köthen. 403 deutsch
577 1330. Juli 13. Wittenberg. Heinrich von Gommern, genannt von Wederde, vertauscht in Gegenwart des Fürsten Bernhard III von Anhalt und dessen Bruders Heinrich dem Frauenkloster zu Plötzke die Mühle und das Dorf zu Pretzien und Anderes gegen die Dörfer Güterglük, Schorn, Walwitz u. s. w. 404 deutsch
578 1330. Juli 30. Fürst Bernhard III von Anhalt bewidmet das Kloster Nienburg mit sechs Hufen und ebensoviel Höfen zu Dröbel, die ihm von den Brüdern Konrad und Iwan von Wulfen aufgelassen worden sind. 405 latein
579 1330. August 6. Egeln. Die Edelherren Werner und Otto von Hadmersleben bewidmen das Kloster Mariastuhl vor Egeln mit zwei Hufen Landes zu Tarthun, von denen die eine zum Unterhalt der Tochter des verstorbenen Ritters Bethemann von Hoim bestimmt gewesen. 406 latein
580 1330. November 11. Lüneburg. Hinze von Warmsdorf verpfändet den Herzögen Otto und Wilhelm von Braunschweig die Hälfte des Schlosses Hitzacker. 407 deutsch
581 1330. November 11. Lüneburg. Die Herzöge Otto und Wilhelm geloben, dem Ritter Hinze von Warmsdorf die Hälfte des Schlosses und der Stadt Hitzacker für die Pfandsumme wiederabzutreten, wenn Herzog Rudolf I von Sachsen das ganze Schloss wiedereinlösen sollte. 407 deutsch
582 1330. November 12. Hinze von Warmsdorf gestattet den Herzögen Otto und Wilhelm von Braunschweig, die Pfandsumme für das Schloss Hitzacker um den Betrag ihrer Schadenberechnung zu erhöhen. 408 deutsch
583 1330. November 18. Köthen. Die Fürsten Albrecht II und Waldemar I von Anhalt bestätigen der Kirche zum h. Geiste in Aken alle von ihr besessenen Güter und Freiheiten in Anhalt. 408 deutsch
584 1330. December 14 Zerbst Das Capitel der Bartholomäikirche zu Zerbst über die Stiftung einer Vicarie bei dem Altar des h. Johannes in der genannten Kirche durch den verstorbenen Canonicus Heinrich von Kermen und den Priester Johann von Dessau. 409 latein
585 (1330.) Markgraf Ludwig von Brandenburg und Graf Günther von Lindau treffen Bestimmungen gegen die Räuber und Friedebrecher in ihren Landen. 410 deutsch
586 (Um 1330.) Klageschrift des Fürsten Bernhard III von Anhalt gegen den Bischof Albrecht II von Halberstadt wegen der ihm entfremdeten Aschersleber Erbschaft. 410 deutsch
587 (Um 1330.) Arnolds Stammer Rechtsspruch bezüglich der Streitsache des Fürsten Bernhard III von Anhalt und des Bischofs Albrecht II von Halberstadt wegen der Aschersleber Erbschaft und der übrigen Punkte. 416 deutsch
588 1331. Januar 20. Sophia, Aebtissin des Klosters zu Zerbst, und der dortige Klosterconvent verkaufen dem Hospitale daselbst Güter zu Nedlitz. 419 latein
589 1331. Mai 2. Graf Burchard von Valkenstein schenkt dem Bürger Konrad Faber zu Hettstedt einen ihm von den Nonnen zu Wiederstedt zu zahlenden Zins. 419 latein
589a 1331. Juni 20. Weissenfels. Botho von Eilenburg auf Liebenwerde schliesst mit dem Markgrafen Friedrich dem Ernsthaften von Meissen ein Bündniss auf vier Jahr gegen dessen etwaige Feinde mit Ausnahme des Herzogs Rudolf I von Sachsen und des Grafen Bernhard III von Bernburg. 420 deutsch
590 1331. Juli 21. Magdeburg. Bischof Ludwig von Brandenburg bestätigt die Schenkung des Patronatsrechtes über die Kirche des h. Nicolaus zu Zerbst und deren Filialkirche zu Bone an die Bartholomäikirche zu Zerbt seitens der Fürsten Albrecht II und Waldemar I von Anhalt. 420 latein
591 1331. August 27. Leitzkau. Bischof Ludwig von Brandenburg bestätigt die Einverleübung der Nicolaikirche zu Zerbst den Stiftsherren von S. Bartholomäi daselbst und ordnet das Verhältniss derselben zu der Klosterkirche zu Leitzkau und deren Propst als zuständigem Archidiacon. 422 latein
592 1331. August 29. Johann Bischof von Koron stellt für die Kirche des h. Petrus zu Wörlitz einen Ablassbrief aus. 422 latein
593 1331. October 31. Ruppin. Graf Günther von Lindau weiset die Ansprüche des Ritters Randewich von Nienstedt auf vier dem Frauenkloster Plötzke geschenkte Lehnsäcker zu Wedingsdorf zurück. 423 latein
594 1331. December 8. Vertrag zwischen dem Herzoge Wilhelm von Braunschweig und Hermann von Wederde auf Liebenau über die letzterem in Bernburg zu zahlende Summe von 300 Mark. 423 deutsch
595 1331. December 8. Die Herzöge Wilhelm und Heinrich von Braunschweig entbinden den Bischof von Merseburg, die edelen Herren von Schraplau und Querfurt, sowie Arnold Stammer von dem Hermann von Wederde für sie geleisteten Versprechen. 425 latein
596 1332. Januar 6. Plötzke. Die Gebrüder Bernhard, Friedehelm, Richard, Friderich und Otto von Plötzke begeben sich zu Gunsten des Klosters Ilsenburg der aus der Vogtei zu Aderstedt ihnen zustehenden Einkünfte. 425 latein
597 1332. Januar 8. Plötzke. Die Gebrüder Bernhard, Friedehelm, Richard, Friedrich und Otto von Plötzke weisen die bisher von ihnen mit den Einkünften aus der Vogtei zu Aderstedt belehnten Ritter Bernhard von Nienburg und Heinrich Griese an den Abt zu Ilsenburg. 426 latein
598 1332. Januar 10. Aderstedt. Ritter Bernhard von Nienburg lässt denen von Plötzke den Theil des Vogtkornes zu Aderstedt, mit welchem er von diesen belehnt war, zu Händen des Abtes von Ilsenburg auf und verkauft an letzteren einen Theil des genannten Vogtkornes. 427 latein
599 1332. Januar 20. Fürst Albrecht II von Anhalt stiftet eine Sühne zwischen dem Kloster Memleben und Johann von Zabitz bezüglich des von letzterem besessenen Freigutes zu Zabitz. 428 latein
600 1332. Februar 1. Quedlinburg. Propst und Convent des Wipertiklosters vor Quedlinburg verkaufen eine Hufe Landes zu Zallersleben, eine desgleichen zu Mehringen und anderthalb Mark jährlicher Einkünfte aus ihren Gütern zu Eichstedt. 429 latein
601 1332. März 25. Barby. Graf Albrecht von Mühlingen und Barby nimmt die Predigermönche zu Barby in seinen Schutz, bestätigt ihnen das daselbst erworbene Haus und befreiet sie von allen bürgerlichen Lasten. 430 latein
602 1332. April 24. Johann von Trebnitz und Hennig von Winningen lassen dem Fürsten Bernhard III von Anhalt den Zehnten zu Zornewitz auf. 430 latein
603 1332. April 27. Johann von Trebnitz und dessen Söhne Degenhard, Johann und Heidenrich verkaufen dem Marienkloster vor Aschersleben den Zehnten zu Zornewitz, den sie bislang von dem Fürsten Bernhard III von Anhalt zu Lehen trugen. 431 latein
604 1332. Mai 28. bis Juni 4. Hettstedt. Graf Burchard von Valkenstein schenkt auf Bitten des Ritters Rudolf des Schwarzen von Freckleben dem Kloster Wiederstedt eine Hufe Landes und einen Hof zu Podelitz. 432 latein
605 1332. Juni 22. Rom. Die Bischöfe Jacob von Modhon und Thomas von Lavenia stellen für das Barfüsserkloster zu Zerbst einen Ablassbrief aus. 432 latein
606 1332. (1322.) Juni 22. Rom. Bischof Mathias von Bagnarea stellt für das Barfüsserkloster zu Zerbst einen Ablassbrief aus. 433 latein
607 1332. Juni 27. Im Schlosse zu Coswig. Bischof Ludwig von Brandenburg löst nach Empfang der letzten 100 Mark Strafgeldes den Fürsten Albrecht II von Anhalt und dessen Genossen von dem über sie wegen Gewaltthätigkeiten gegen den früheren Bischof Johann verhängten Kirchenbanne und hebt das auf Anhalt gelegte Interdict wieder auf. 434 latein
608 1332. Juli 13. Gommern. Gerhard von Wederde, Herr zu Gommern und Zahne, verzichtet zu Gunsten des Stiftes S. Nicolai zu Aken auf alle seine Rechte und Ansprüche auf das Patronat über die Kirche zu Ekbrechtsdorf. 435 latein
609 1332. September 23. Herbord, Propst der Kirche S. Bonifacien, und Johann von Gittelde, Stiftsherr an S. Marien zu Halberstadt, schlichten als erwählte Schiedsrichter einen Streit zwischen dem Capitel der genannten Kirche S. Bonifacien einer- und den Gebrüdern von Hoim sowie den Bauern von Sülten andererseits über den Zehnten zu Sülten. 436 latein
610 1332. October 13. Zerbst. Das Kloster Leitzkau überweiset dem Kalande daselbst für vier Wispel Roggen zu Zizerwe ebenso viel Zerbster Maasse, theüs in der Stadt Zerbst, theils in Gehrden oder in Leitzkau zu erheben. 437 latein
611 1332. October 21. Die Grafen Busso und Gebhard von Mansfeld geloben den Grafen von Regenstein, dem von Jordan von Neindorf und Heineke von Hoim über das Valkensteinische Erbe gefällten Spruche sich unterwerfen zu wollen. 438 deutsch
612 1332. October 21. Henze von Warmsdorf verspricht dem Erzstifte Magdeburg die Auslieferung aller in seinem Besitz befindlichen erzbischöflichen Vesten, mit Ausnahme der ihm versetzten Schlösser Giebichenstein und Freckleben. 438 deutsch
613 1333. Februar 7. Nürnberg. König Ludwig befiehlt dem Bischöfe Albrecht II von Halberstadt, dem Grafen Bernhard III von Anhalt die Stadt Ascharien nicht länger vorzuenthalten. 439 latein
614 1333. Februar 7. Nürnberg. König Ludwig belehnt die Fürsten Albrecht II und Waldemar I von Anhalt mit dem Fürstenthume Anhalt. 439 deutsch
615 1333. März 3. Die Gebrüder Werner und Otto von Hadmersleben bezeugen, dass Arnd Stammer der Magere achtzehn Morgen Landes dem Kloster Mariastuhl vor Egeln verkauft habe. 440 latein
616 1333. März 26. Die Gebrüder Ulrich und Heinrich von Freckleben, ersterer Domcantor von Naumburg, verkaufen dem Johanniskloster vor Halberstadt Güter zu Unter-Runstedt und Gross-Quenstedt. 440 latein
617 1333. April 23. Die Edelherren Werner und Otto von Hadmersleben über die Bewidmung des Marienklosters auf dem Münzenberge bei Quedlinburg mit einer von dem Ritter Siegfried von Hoim erkauften halben Mark aus einem Hause zu Egeln. 441 latein
618 1333. Mai 28. Johann von Schönfeld verpflichtet sich, seinem Herrn dem Markgrafen Friedrich dem Ernsthaften von Meissen das von diesem zu Lehen empfangene Haus Waldeser stets offen zu halten. 441 deutsch
619 1333. Juni 4. und 21. Zerbst und Gottow. Der Dechant Friedrich und das Capitel der Kirche des h. Bartholomäus zu Zerbst gründen und dotieren unter Bestätigung des Bischofs Ludwing von Brandenburg zum Besten der Kalandsbrüder daselbst an ihrer Kirche einen Altar der h. Jungfrau. 442 latein
620 1333. Juni 30. Egeln. Werner und Otto von Hadmersleben stellen dem Erzbischofe Otto von Magdeburg über das bisher von Arnold Stammer besessene Haus Stecklenberg einen Lehnsrevers aus. 443 deutsch
621 1333. August 26. Wusterhausen. Die Grafen Günther, Ulrich, Adolf und Busso von Lindau entsagen zu Gunsten des Herzogs Rudolf I von Sachsen dem Hause Blankensee. 443 deutsch
622 1333. September 21. Gommern. Die Gebrüder Hermann, Domherr zu Magdeburg, Eberhard und Friedrich von Wederde dotieren einen Altar oder eine Capelle in ihrem Dorfe Gommern. 444 latein
623 1333. September 27. Die Aebtissin Jutta von Gernrode verträgt sich mit dem Bischofe Albrecht II von Halberstadt über verschiedene Streitigkeiten, besonders wegen des von letzterem beanspruchten Visitationsrechtes über ihr Kloster. 444 latein
624 1333. October 13. Friedrich, Dechant der Kirche S. Bartholomäi zu Zerbst, und Heinrich, Propst des dortigen Nonnenklosters, beglaubigen die i. J. 1301 geschehene Bewidmung der Kalandsbrüderschaft zu Loburg mit Einkünften aus Zizerwe. 445 latein
625 1333. October 21. Das Marienkloster zu Aschersleben verkauft dem Kloster Helfta eine Hufe Landes zu Helfta. 446 latein
626 1333. November 26. Würzburg. Kaiser Ludwig befiehlt dem Bischofe Albrecht II von Halberstadt, die von ihm widerrechtlich in Besitz genommene Stadt Aschersleben dem Grafen Bernhard III von Anhalt zurückzustellen. 446 latein
627 1333. November 26. Würzburg. Kaiser Ludwig befiehlt dem Domcapitel von Halberstadt, den dortigen Bischof zur Restitution der Stadt Aschersleben an den Grafen Bernhard III von Anhalt anzuhalten. 447 latein
628 1333. November 26. Wurzburg. Kaiser Ludwig befiehlt dm Bürgern von Aschersleben, den Grafen Bernhard III von Anhalt als ihren rechtmässigen Herrn anzuerkennen. 448 latein
629 1333. December 3. Würzburg. Kaiser Ludwig verträgt sich im Namen seines Sohnes, des Markgrafen Ludwig von Brandenburg, mit dem Grafen Günther von Lindau über die von letzterem bislang innegehabten Märkischen Pfandschaften. 448 latein
630 1334. Januar 31. Die Aebtissin Jutta von Quedlinburg und das dortige Stiftscapitel bezeugen und genehmigen, dass Albrecht Vogt eine Hufe zu Marsleben und eine zu Sülten, letztere von den Knappen Gerhard und Albrecht von Hoim erstanden, ihrem Stifte zu frommen Zwecken überweiset. 449 latein
631 1334. Februar 6. Siegfried, Ritter, sowie die Gebrüder Bethmann und Heinrich, Knappen von Hoim, lassen der Stiftskirche zu Quedlinburg eine Hufe Landes und drei Höfe zu Gross-Ditfurt auf. 449 latein
632 1334. Februar 8. Quedlinburg. Die Aebtissin Jutta von Quedlinburg und das dortige Stiftscapitel genehmigen, dass der Stiftsherr bei S. Marien zu Halberstadt Friedrich von Ditfurt gewisse von dem Ritter Siegfried von Hoim erkaufte Güter zu Gross-Ditfurt ihrem Stifte zu frommen Zwecken übereigne. 450 latein
633 1334. Februar 9. Halberstadt. Ritter Siegfried, sowie die Gebrüder Bethmann und Heinrich von Hoim lassen dem Bischofe Albrecht II von Halberstadt eine Hufe Landes zu Selschen auf. 451 latein
634 1334. März 20. Berlin. Die Grafen Günther, Ulrich, Adolf und Busso von Lindau vergleichen sich mit dem Markgrafen Ludwig von Brandenburg über die Herausgabe der bisher von ihnen innegehabten Märkischen Pfandschaften. 451 deutsch
635 1334. April 3. Siegfried, Bethmann und Heinrich von Hoim verkaufen dem Johanniskloster vor Halberstadt eine Hufe Landes zu Holtemmen-Ditfurt. 452 latein
636 1334 April 8. Berlin. Markgraf Ludwig von Brandenburg verweiset die Städte Gransee und Wusterhausen zur Pfandhuldigung an die Grafen von Lindau. 452 latein
637 1334. April 13. Wittenberg. Herzog Rudolf I von Sachsen bewidmet das Hospital zum heiligen Geiste in Aken mit dem Jerichower Holze. 453 latein
638 1334. April 19. Fürst Bernhard III von Anhalt bewidmet das Marienkloster vor Aschersleben mit einer Hufe Landes zu Bründel. 453 latein
639 1334 Mai 5. Busso von Halle bewidmet das Marienkloster vor Aschersleben mit Einkünften aus Ländereien zu Bründel und Hovenden. 454 latein
640 1334. Juni 4. Ulrich von Freckleben, Domcantor von Naumburg, bestätigt seinerseits den Verkauf von Gütern und Einkünften zu Halberstadt seitens seines Bruders Hinze von Freckleben an den Halberstädter Domherrn Dietrich von Freckleben und Genossen. 454 latein
641 1334. Juni 23. Ritter Heinrich der Lange von Hoim und Burchard von Berge leisten dem Stifte Quedlinburg für eine ihnen von Heinrich von Rammelburg verkaufte Hufe Landes zu Gross-Orden Gewähr. 455 latein
642 1334. Juni 28. Das Kloster S. Wiperti vor Quedlinburg über den Rückkauf einer halben Mark Stendalisch durch den Prior des Klosters Johann von Osmarsleben. 455 latein
643 1334. Juni 30. Avignon. Der Erzbischof Wilhelm von Antivari stellt nebst dreizehn Bischöfen der Pfarrkirche zu Jezer einen Ablassbrief aus. 456 latein
644 1334. Juli 9. Die Brüder Heinrich und Hans von Köthen lassen dem Abte von Nienburg drei Morgen und zwei Höfe zu Alten-Stassfurt auf 457 deutsch
645 1334. Juli 27. Der Official der Curie zu Magdeburg schlichtet schiedsrichterlich einen Streit zwischen dem Pfarrer Ludolf zu Paschleben als Procurator des Chorherrenstiftes zu Coswig und Konrad von Redere über vier Hufen Landes zu Badegast. 458 latein
646 1334. October 18. Schrapsdorf. Bischof Ludwig von Brandenburg erklärt alle von den Grafen Albrecht I und Albrecht II von Anhalt ertheilten Anwartschaften auf Präbenden des Bartholomäistiftes zu Zerbst für ungültig. 459 latein
647 1334. October 30. Dessau. Die Fürsten Albrecht II und Waldemar I von Anhalt bestätigen die Cassation der Anwartschaften auf Präbenden des Bartholomäistiftes zu Zerbst seitens des Bischofs Ludwig von Brandenburg. 459 latein
648 1334. November 11. Iwan von Wulfen und Hennig von Barby versprechen dem Erzbischofe Otto von Magdeburg, ihm das Haus Grabow zu seinen Diensten halten zu wollen. 460 deutsch
649 1334. November 23. Templin. Markgraf Ludwig von Brandenburg verpfändet dem Fürsten Johann III von Werk die Schlösser Meyenburg und Freienstein, ersteres mit allen Dörfern, welche zu des Grafen Günther von Lindau Zeiten dazu gelegt worden sind. 461 deutsch
650 1334. December 13. Bischof Albrecht II von Halberstadt klagt die Grafen von Regenstein und ihre Bundesgenossen, darunter die Grafen Albrecht II und Waldemar I von Anhalt, der Gewaltthat und des Friedebruchs an. 462 deutsch
651 1334. Die Fürsten Albrecht II und Waldemar I von Anhalt bewidmen den S. Johannisaltar in der Marienkirche zu Coswig mit Einkünften aus dem an der Elbe gelegenen Dorfe Gotenzke. 462 latein
652 {Um 1334.) Die Fürsten Albrecht II und Waldemar I von Anhalt bewidmen den Altar der h. Philippus und Jacobus in der Marienkirche zu Coswig mit Gütern zu Morsin. 463 latein
653 1335. März 2. Zerbst. Der Dechant Friedrich und das Capitel zu S. Bartholomäi in Zerbst dotieren in Gemeinschaft mit Johann von Leptow den Altar des h. Kreuzes in ihrer Kirche. 464 latein
654 1335. März 3. Nürnberg. Kaiser Ludwig befiehlt dem Bischofe Albrecht II von Halberstadt, dem Fürsten Bernhard III von Anhalt die Stadt Aschersleben nicht länger vorzuenthalten. 465 latein
655 1335. März 3. Nürnberg. Kaiser Ludwig weiset die Bürger von Aschersleben an, dem Fürsten Bernhard III von Anhalt zu huldigen. 465 latein
656 1335. März 4. Nürnberg. Kaiser Ludwig befiehlt dem Grafen Albrecht II von Anhalt, seine Ansprüche auf das dem Grafen Bernhard III verliehene Fürstenthum Anhalt und die Grafschaft Aschanien aufzugeben. 466 latein
657 1335. April 6. Avignon. Der Bischof Garcias von Feltre und Belluno ertheilt nebst vierzehn anderen Bischöfen den Besuchern und Wohlthätern der Nicolaikirche zu Aken einen vierzigtägigen Ablass. 466 latein
658 1335. April 23. Dessau. Die Fürsten Albrecht II und Waldemar I von Anhalt bewidmen das Hospital zu Dessau mit einer ihnen von den Gebrüdern von Glyne aufgelassenen Hufe Landes auf Zehringer-Mark vor Dessau. 468 latein
659 1335. Juni 11. Dessau. Die Fürsten Albrecht II und Waldemar I von Anhalt bewidmen die Kirche des h. Petrus zu Wörlitz mit sechs Scheffel Getreide jährlich aus der dortigen Windmühle. 468 latein
660 1335. Juni 19. Der Quedlinburger Bürger Konrad Wulf verkauft einigen Einwohnern von Badeborn eine Hufe Landes zu Suiten, deren Vogtei Heinrich Pape-Willekins von Hoim dem Kloster S. Wiperti vor Quedlinburg übereignet. 469 latein
661 1335. Juli 13. Zerbst. Die Fürsten Albrecht II und Waldemar I von Anhalt bestätigen die Schenkung eines jährlichen Getreidezinses an die Kirche S. Bartholomäi und die Klosterkirche zu S. Marien in Zerbst seitens des dortigen Praefecten Heinrich. 470 latein
662 1335. Juli 22. Herzog Otto von Braunschweig entscheidet die Streitigkeiten zwischen seinem Bruder dem Bischofe Albrecht II von Halberstadt und den Grafen von Regenstein, auch bezüglich des von letzteren dem Stifte Halberstadt in dessen Fehde mit dem Fürsten Bernhard III von Anhalt zugefügten Schadens. 470 deutsch
663 1335. December 10. Die Bitter Thile von Warmsdorf, Hinze von Freckleben und Genossen bekunden als Vormünder der Wittwe und der Kinder Hinz es von Warmsdorf, dass diesen die Pfandsumme für das Schloss Hitzacker zurückgezahlt sei. 471 deutsch
664 1336. Januar 24. Johann von Wolfsberg, Herr in Trebnitz, resigniert zu Gunsten des Johannisaltars in der Stiftskirche zu Gernrode der dortigen Aebtissin Gertrud III eine neben dem Hospital gelegene Curie. 472 latein
665 1336. Februar 24. Der Rath von Aschersleben verspricht den Räthen zu Halberstadt und Quedlinburg, sie für die 600 Mark, mit welchen sie sich mit ihm bei einigen Bürgern von Braunschweig für den Ritter Arnold Stammer verbürgt haben, schadlos halten zu wollen. 472 latein
666 1336. März 12. Die Fürsten Albrecht II und Waldemar I von Anhalt bewidmen die Stadt Dessau mit dem dortigen Kaufhause. 473 deutsch
667 1336. April 4. Die Aebtissin Gertrud III von Gernrode und das dortige Capitel bekunden, dass der Priester Jacob Hake das Schenkenamt des Stiftes unter gewissen näher angegebenen Bedingungen von seinem Bruder Albrecht auf Lebenszeit erkauft habe. 473 latein
668 1336. April 9. Sommerschenburg. Ritter Konrad edler Herr von Warberg überlässt dem Marienstifte zu Halberstadt das Eigenthum einer bisher von Siegfried von Hoim zu Lehen getragenen und jetzt dem genannten Stifte verkauften Hufe Landes zu Wiby bei Wegeleben. 474 latein
669 1336. Juli 12. Zahna. Gerhard von Wederde bewidmet den Altar in der Capelle des heiligen Geistes vor Zahna mit verschiedenen Einkünften und Gefällen. 475 deutsch
670 1336. Juli 25. Die Gebrüder von Gronenberg verkaufen an ihren Oheim Hennig genannt Struz d. Aelteren das Dorf Stronitz bei Magdeburg. 475 latein
671 1336. August 10. Magdeburg. Erzbischof Otto von Magdeburg belehnt in Gegenwart des Grafen Albrecht II von Anhalt den Markgrafen Ludwig von Brandenburg und dessen Bruder mit allem, was die Markgrafen von Brandenburg vom Erzstifte zu Lehn besessen. 476 deutsch
672 1336. August 15. Die Grafen von Mansfeld und Regenstein bekennen, die Gebrüder Arnd, Eckart und Arnd von Stammer auf zwei Jahr in ihren Dienst genommen zu haben. 476 deutsch
673 1336. September 8. Brandenburg. Bischof Ludwig von Brandenburg bestätigt dem Marienaltare in der Capelle der Bartholomäikirche zu Zerbst zum Besten der dortigen Kalandsbrüder Besitzungen und Einkünfte zu Gross-Lübs und Mecteren. 477 latein
674 1336. October 8. (Halberstadt.) Das Domcapitel zu Halberstadt verkauft den Testamentsvollstreckern des weiland Halberstädter Domherrn Dietrich von Freckleben fünf Mark jährlich aus dem Zehnten zu Harsleben. 478 latein
675 1336. October 28. Die Gebrüder Kossen (Kotzen) verpflichten sich gegenüber dem Grafen Bernhard von Regenstein, Heineken von Hoim und Konrad von Wiegenrode zur Gewährleistung des von ihnen aufgelassenen Zehnten zu Nettorf. 478 deutsch
676 1336. December 21. Die Gebrüder Gebhard und Fritze von Zörbig verkaufen dem Fürsten Albrecht II von Anhalt das Dorf Nycherim. 479 latein
677 1336. December 28. Die Aebtissin Sophia und der Convent des Nonnenklosters zu Zerbst verkaufen an Albrecht von Roslau, genannt Clavier, fünf Vierding aus ihrer Kirche zu Bornum zu einer Spende von Häringen an die Mitglieder des Convents. 479 latein
678 1337. Januar 7. Quedlinburg. Erzbischof Otto von Magdeburg verbündet sich mit Graf Konrad von Wernigerode, doch nicht gegen den Fürsten Albrecht II von Anhalt. 480 deutsch
679 1337. Januar 10. Gernrode. Die Aebtissin Gertrud III von Gernrode und das dortige Capitel weisen die vom Ritter Johann von Gatersleben aufgelassene Curie neben dem Hospitale dem jedesmaligen Reetor des Johannisaltares in der Stiftskirche zu. 481 latein
680 1337. Januar 25. Wittenberg. Herzog Rudolf 1 von Sachsen bestätigt in Gegenwart seines Eidams, des Fürsten Albrecht II von Anhalt, den Kalandsaltar in Brietzen. 481 latein
681 1337. Februar 24. Wittenberg. Herzog Rudolf I von Sachsen bestätigt dem Kloster Kölbigk die in Th. II. no. 89 und 229 enthaltenen Schenkungen seines Grossvaters, des Herzogs Albrecht 1. 482 latein
682 1337. März 2. Pritzwalk. Graf Heinrich von Schwerin verbündet sich mit dem Markgrafen Ludwig von Brandenburg und den Grafen Günther und Ulrich von Lindau zu gegenseitiger Hülfe, namentlich auch gegen den Herzog von Lüneburg. 482 deutsch
683 1337. März 21. Der Klosterconvent zu Hecklingen verkauft an Rixe von Sprone einen Vierding Geldes jährlich aus einer Hufe zu Neindorf zum Zweck der Beleuchtung des Altars U. L. Frauen in dem genannten Kloster. 483 deutsch
684 1337. Mai 2. Pretzien. Bischof Albrecht II von Passau ertheilt den Besuchern und Wohlthätern der Kirchen S. Bartholomäi und S. Nicolai zu Zerbst einen vierzigtägigen Ablass. 483 latein
685 1337. Mai 7. Lauenburg auf dem dortigen Pfarrkirchhofe. Zeugenaussage des Ritters Wulf von Swartenbeke bezüglich der Streitigkeiten zwischen den Herzögen von Sachsen Wittenberger und Lauenburger Linie über die ihnen vom Könige Rudolf I verliehene Grafschaft Brena, wobei sie zeitweilig den Grafen Albrecht I von Anhalt zum Schiedsrichter gewählt haben. 484 latein
686 1337. Mai 28. Halberstadt. Bitter Hinze von Frechleben verkauft mit Einwilligung seines Bruders, des Naumburger Dompropstes Ulrich, anderthalb Hufen Landes zu Wiby an den Halberstädter Domkämmerer Themo und Albrecht, Dechanten an S. Marien daselbst. 485 latein
687 1337. Mai 28. Ritter Hinze von Freckleben verkauft mit Einwilligung seines Bruders, des Naumburger Dompropstes Ulrich, die Curie der Templer zu Halberstadt bei dem Breitenthore nebst verschiedenen Gütern und Einkünften zu Halberstadt und Wehrstedt an den Halberstädter Domkämmerer Themo und Genossen. 486 latein
688 1337. October 7. Halberstadt. Das Domcapitel von Halberstadt über eine von dem verstorbenen Halberstädter Domherrn Dietrich von Freckleben gestiftete Vicarie und Obedienz. 486 latein
689 1337. October 12. Magdeburg. Erzbischof Otto von Magdeburg schliesst mit den Fürsten Bernhard III und Albrecht II von Anhalt, sowie mit dem Herzoge Rudolf I von Sachsen ein Schutz- und Trutzbündniss. 487 deutsch
690 1337. October 28. Dessau. Die Fürsten Albrecht II und Waldemar I von Anhalt bestätigen der Pfarre zu Wörlitz die Schenkung des Dorfes Riesigk. 488 latein
691 1337. November 11. Gernrode. Die Pröpstin Gertrud von Gernrode und das dortige Capitel überweisen dem Priester Jacob Hake das von ihm auf Lebenszeit erkaufte Schenkenamt zu Gernrode. 489 latein
692 1337. November 14. Otto Schlichting lässt den Fürsten Albrecht II und Waldemar I von Anhalt alle von ihnen empfangene Lehen auf. 490 deutsch
693 1338. Februar 10. Wittenberg. Herzog Rudolf I von Sachsen bewidmet auf Bitten Gerhards von Wederde die Capelle des heiligen Geistes vor Zahna mit verschiedenen Zinsen und Gefällen. 490 latein
694 1338. April 30. Johann von Gatersleben bewidmet in Gegenwart des Grafen Albrecht II von Anhalt die Domkirche zu Magdeburg mit der Mühle und dem Dorfe Trebnitz. 491 latein
695 1338. Mai 1. Fürst Bernhard III von Anhalt gewährt der Aebtissin Gertrud III von Gernrode die Befreiung ihres Hofes in der Neustadt Bernburg von allen Lasten und Abgaben. 491 latein
696 1338. Juni 6. Magdeburg. Erzbischof Otto von Magdeburg stellt zu Gunsten der Kirche des h. Petrus zu Wörlitz einen Ablassbrief aus. 492 latein
697 1338. Juni 24. Dessau. Johann von Gatersleben verkauft den Fürsten Albrecht II und Waldemar I von Anhalt die Dörfer Görzig, Maasdorf, Glauzig und Bohndorf. 492 deutsch
698 1338. Juni 25. Ziesar. Bischof Ludwig von Brandenburg bezeugt den zwischen der Bartholomäikirche zu Zerbst und dem Rector Jacob der ihr inkorporierten Kirche zu Borneke erzielten Vergleich, wonach dieser zeit seines Lebens nur einen Theil der schuldigen Abgaben an die Bartholomäihirche zu leisten hat. 493 latein
699 1338. September 11. Das Domcapitel zu Magdeburg überweiset seine Besitzungen in dem wüsten Dorfe Mezstedt dem Peter von Köthen auf Lebenszeit. 494 latein
700 1338. September 15. Dessau. Die Fürsten Albrecht II und Waldemar I von Anhalt schenken der Kalandsbrüderschaff am Altare der h. Katharina in der Jacobskirche zu Köthen drittehalb Hufen Landes zu Tzorwitz und Conendorf. 494 latein
701 1338. September 19. Die Aebtissin Jutta und das Capitel des Stiftes Quedlinburg über die Bewidmung ihrer Kirche mit einer halben Hufe Landes zu Gross-Hoim von Seiten Elisabeths von Adersleben zum Zweck ihres Anniversariums. 495 latein
702 1338. September 19. Die Aebtissin Jutta von Quedlinburg über den Verkauf einer zu dem Anniversarium der weiland Quedlinburgischen Stiftsfrau Adelheid von Ordenberg gehörigen Hufe Landes zu Rieder. 496 latein
703 1338. October 10. Propst Johann von Gottesgnaden über die Bewidmung des Altares der h. Simon und Judas in seiner Kirche durch den Ritter Albrecht von Bieder. 497 latein
704 1338. October 14. Wiprecht Ritter von Zerbst verkauft dem Frauenkloster von S. Marien zu Zerbst Einkünfte zu Eichholz. 497 latein
705 1338. December 1. Albrecht Ritter von Zerbst verkauft mit Einwilligung seines Bruders Wiprecht dem Frauenkloster von S. Marien zu Zerbst verschiedene Einkünfte zu Eichholz und Bias. 497 latein
706 1339. Januar 25. Die Gebrüder Bernhard, Friedehelm, Richard, Otto und Friedrich von Plötzke verkaufen den Aldermannen der Petrikirche zu Zernitz eine Hufe Landes zu Sabrau und einen Hof zu Zernitz. 498 latein
707 1339. Februar 1. Die Aebtissin Jutta von Quedlinburg und das dortige Stiftscapitel über die Stiftung eines Anniversariums für den dortigen Stiftsherrn und Propst von S. Bonifacien zu Halberstadt Herbord Mor, dessen Bruder Konrad und Konrad von Bernburg. 499 latein
708 1339. Februar 16. Die Schöffen von Magdeburg ertheilen den Rathmannen von Zerbst eine Rechtsbelehrung über die Verschossbarkeit von Leibgedinge. 500 deutsch
709 1339. März 22. Die Grafen Albrecht und Bernhard von Regenstein bestellen in ihren Streitigkeiten mit der Aebtissin von Quedlinburg unter Anderen Gerhard von Wederde zum Schiedsrichter. 500 deutsch
710 1339. April 25. Die Gebrüder Hans und Hermann von Osmarsleben geloben zusammen mit Hermann Rant, der Stadt Quedlinburg das Haus Gersdorf einzuräumen, falls die Grafen Albrecht und Bernhard von Regenstein derselben die Summe von 400 Mark nicht zahlen sollten. 501 deutsch
711 1339. Mai 11. Die Gebrüder Arnd, Eckard und Arnd von Stammer versprechen, der Stadt Quedlinburg von ihrem Hause Alt-Gatersleben keinerlei Schaden zufügen zu wollen. 501 deutsch
712 1339. Mai 30. Ballenstedt. Abt Eckard von Ballenstedt und das dortige Capitel verkaufen dem Fürsten Albrecht II von Anhalt für vier bunte Tücher oder Teppiche das Dorf Niendorf. 502 latein
713 1339. Juni 24. Das Kloster S. Wiperti vor Quedlinburg verkauft seinen Conventualen Dietrich Vormann und Hoier zehn Schilling jährlich aus einer Hufe Landes zu Hoim. 502 latein
714 1339. Juli 24. Magdeburg. Der Landkomthur der Bailei Sachsen, Ludolf von Bodenrode, und die übrigen Brüder vom Deutschordenshause zu Bergen vergleichen sich in Gegenwart des Grafen Albrecht II von Anhalt um die Kirche zu Bodensleben und das Dorf zum Klinte. 503 deutsch
715 1339. Juli 25. Busso und Godeke von Westorf schenken dem Kloster Mehringen die Lehnwaare und den Zins über 25 Morgen Holz bei Platendorf. 503 deutsch
716 1339. Juli 28. Pritzwalk. Ludwig Markgraf von Brandenburg söhnt sich unter Vermittelung der Grafen Heinrich von Schwerin und Ulrich von Lindau mit dem Fürsten Nicolaus von Werle aus. 504 latein
717 1339. October 16. Das Kloster Mehringen verkauft an das Kloster U. L. Frauen vor Aschersleben zwei Hufen Landes im dortigen Stadtfelde. 504 latein
718 1339. November 11. Gerhard von Wederde erlaubt seinem Capellan Dietmar, Pfarrer zu Warmsdorf, einen Gütertausch mit dem Klosterconvente zu Mehringen. 505 latein
719 1339. November 25. Die Fürsten Albrecht II und Waldemar I von Anhalt bewidmen das Marienkloster zu Zerbst mit dem wüsten Dorfe Zwertzow, ferner mit Einkünften zu Bias und Eichhholz, mit drei Höfen in der Bruchstrasse zu Zerbst und einer Wiese bei Luso. 506 latein
720 1339. November 30. Dessau. Abt Eckard von Ballenstedt stellt den Fürsten Albrecht II und Waldemar I von Anhalt über den Verkauf des Dorfes Niendorf, weil die früher darüber gegebene Urkunde nur mit dem Ballenstedter Capitelsiegel besiegelt war, eine zweite mit seinem Siegel bestätigte Urkunde aus. 506 latein
721 1339. December 6. Zerbst. Die Fürsten Albrecht II und Waldemar I von Anhalt belehnen ihren Schreiber, den Pfarrer Johann zu Hayn, sowie die von Morditz mit einer Hufe Landes vor dem Breitenthore zu Zerbst. 507 latein
722 1339. December 6. Neustadt-Magdeburg. Rudolf von Weddingen, Custos der Kirche S. Nicolai in der Neustadt-Magdeburg, verzichtet mit seinen Söhnen Hermann, Rulof, Martin und Thilo zu Gunsten des Frauenklosters zu Coswig auf alle Rechte an zwei Hufen Landes zu Luko. 508 latein
723 1340. Januar 20. Magdeburg. Albrecht Edler von Barby und Graf von Mühlingen resigniert die von ihm an den Herzog Rudolf von Sachsen verkauften Quedlinburger Lehen zu Schora und Güterglück der Aebtissin von Quedlinburg. 508 latein
724 1340. März 25. Magdeburg. Bischof Albrecht II von Halberstadt wählt zur Schlichtung seines Streites mit dem Fürsten Bernhard III von Anhalt über die Aschersleber Erbschaft Schiedsleute und als Obmann den Erzbischof Otto von Magdeburg. 509 deutsch
725 1340. März 25. Magdeburg. Fürst Bernhard III von Anhalt wählt zur Schlichtung seines Streites mit dem Bischöfe Albrecht II von Halberstadt über die Aschersleber Erbschaft Schiedsleute und als Obmann den Erzbischof Otto von Magdeburg. 510 deutsch
726 1340. März 25. Magdeburg. Erzbischof Otto von Magdeburg nimmt das ihm in no. 725 angetragene Schiedsrichteramt in der zwischen dem Bischofe Albrecht II von Halberstadt und dem Grafen Bernhard III von Anhalt streitigen Aschersleber Sache an. 512 deutsch
727 1340. April 9. Der Propst Heinrich zu Kölbigk und das dortige Klostercapitel stiften in der dortigen Klosterkirche in die Ehre der Jungfrau Maria einen Altar. 513 latein
728 1340. April 10. Quedlinburg. Die Aebtissin Jutta von Quedlinburg belehnt den Herzog Rudolf I von Sachsen mit dem ihr von den Grafen Günther, Ulrich, Adolf und Busso von Lindau aufgelassenen Hause Blankensee. 513 deutsch
729 1340. Mai 19. Lübeck. Herzog Waldemar von Schleswig verlobt unter Stellung von Bürgen, auch für den Grafen Ulrich von Lindau, seine Schwester Hedwig dem Könige Waldemar von Dänemark. 514 deutsch
730 1340. Mai 21. Lübeck. Die Grafen Heinrich und Nicolaus von Holstein schliessen unter Stellung von Bürgen, auch für den Grafen Ulrich von Lindau, ein Bündniss mit dem Könige Waldemar von Dänemark. 514 deutsch
731 1340. Juli 22. Bischof Albrecht II von Halberstadt bewidmet zum Zweck einer Memorie der in dem Kriege bei Warmsdorf Erschlagenen das Marienkloster vor Aschersleben, wo jene begraben liegen, mit zwei Mark jährlich aus der Münze zu Aschersleben. 515 latein
732 1340. August 28. Frankfurt. Kaiser Ludwig belehnt den Fürsten Bernhard III von Anhalt mit dem Fürstenthum Anhalt und mit der Grafschaft Aschanien, wie sie vordem Graf Otto II von Anhalt vom Reiche zu Lehen gehabt. 515 deutsch
733 1340. August 28. Frankfurt. Kaiser Ludwig sendet Ulrich von Bebenburg in das Fürstenthum Anhalt, um den Fürsten Bernhard III in den Besitz der ihm verliehenen Reichslehen zu setzen. 516 deutsch
734 1340. August 28. Frankfurt. Kaiser Ludwig weiset die Richter, Schuldheissen und Amtleute im Fürstenthume Anhalt und in der Grafschaft Aschanien an, vor seinem Verweser Ulrich von Bebenburg den Fürsten Bernhard III von Anhalt als rechtmässigen Besitzer der genannten Lande anzuerkennen. 517 deutsch
735 1340. September 29. Bernburg. Der Reichsministerial Ulrich von Bebenburg bekundet, dass er im Auftrage des Kaisers Ludwig den Fürsten Bernhard III von Anhalt im gehegten Gerichte in die Wehre der Grafschaft Aschersleben gesetzt habe. 518 deutsch
736 1340. September 30. Albrecht von Lochau, Rector der Capelle des h. Nicolaus auf der Burg Ascharien, und die Provisoren dieser Capelle leihen an Heinrich von Zemitz, Pfarrer zu Ermsleben, fünf Mark gegen einen jährlichen Zins von einer halben Mark. 518 latein
737 1340. November 6. Zerbst. Bischof Ludwig von Brandenburg vereinigt die heruntergekommenen Pfarren zu Meilin und Göritz mit der Kirche zu Köselitz. 519 latein
738 1340. November 11. Die Fürsten Albrecht II und Waldemar I von Anhalt bewidmen das Marienkloster zu Zerbst mit Getreidezinsen aus den Feldmarken zu Bias und Bornum. 520 latein
739 1341. Februar 8. Fürst Bernhard III von Anhalt verspricht seine Tochter Saffe (Sophia) dem Herzoge Wilhelm von Braunschweig zur Ehe, wenn es ihm gelingen sollte, die Dispensation wegen zu naher Verwandtschaft und wegen ihrer Verlobung mit dem Herzoge Ernst von Braunschweig zu erlangen. 520 deutsch
740 1341. Februar 10. Die Gebrüder Burchard, Albrecht und Johann von Berge stellen dem Marienkloster vor Aschersleben über von diesem zu Lehen gehende Güter in der dortigen Neustadt einen Revers aus. 521 latein
741 1341. Februar 25. Die Fürsten Albrecht II und Waldemar I von Anhalt bewidmen den Altar des h. Livinus in der Nicolaikirche zu Zerbst mit verschiedenen Einkünften. 522 latein
742 1341. März 12. Das Kloster Berge vor Magdeburg bittet im Verein mit anderen Magdeburger Stiftern die Fürsten Albrecht II und Waldemar I von Anhalt, die Beschlagnahme des dem Domcapitel zu Magdeburg zustehenden Zehnten in ihren Landen aufzuheben. 522 latein
743 1341. August 1. Albrecht, Herr zu Barby und Graf zu Mühlingen versöhnt sich unter Vermittelung Wiprechts von Zerbst und Hinzes von Mosigkau mit der Stadt Halle. 524 deutsch
744 1341. October 9. Brandenburg. Bischof Ludwig von Brandenburg bewidmet den Marienaltar des Kalands zu Zerbst mit Hebungen aus Pritzerbe und Cetzin. 524 latein
745 1341. October 31. Fürst Bernhard III von Anhalt bekundet einen Gütertausch, Aecker in der Neustadt Bernburg und in der Wüstung Gnezendorf betreffend, zwischen der Nicolaikirche in der Neustadt Bernburg und der Aebtissin Gertrud III von Gernrode. 525 latein
746 1342. Januar 8. Bodo Buser verkauft dem Nicolaikloster zu Halberstadt eine Hufe und fünf Joch Acker zu Wiby, die er und seine Eltern vom Fürsten Otto von Anhalt zu Lehn hatten. 526 latein
747 1342. Februar 22. (Halle.) Die Fürsten Albrecht II und Waldemar I von Anhalt verkaufen dem Erzbischofe Otto von Magdeburg das Dorf Athensleben. 526 deutsch
748 1342. Februar 22. Halle. Die Fürsten Albrecht II und Waldemar I von Anhalt bekunden, dass ihnen Erzbischof Otto von Magdeburg das Haus Friedeburg sammt der Grafschaft im Hosgau für tausend Mark, die er ihnen für den Verkauf von Athensleben schulde, verpfändet habe. 527 deutsch
749 1342. Februar 24 Der Rath der Altstadt Bernburg verkauft an den Pfarrer zu Waldau, Frank von Sprone, siebentehalb Mark Stendalisch auf Lebenszeit und eine halbe Mark für immer. 528 latein
750 1342. April 7. Ritter Konrad von Redere bekundet und bestätigt die Schenkung einer halben Hufe Landes zu Badegast an die dortige Kirche des h. Christoforus seitens Abels von Melwitz. 529 latein
751 1342. Mai 14 Schönhausen. Bischof Burchard I von Havelberg quittiert über ihm seitens des Abtes Heinrich von Nienburg schuldig gewesenes Geld. 530 latein
752 1342. August 24 Johann, Pfarrer zu Hoim, und der Knappe Hans von Hoim bezeugen einen zwischen dem Stifte Quedlinburg und den Erben Friedrichs Vetten zu Stande gekommenen Vergleich. 530 deutsch
753 1342. October 15. Die Pröpstin Sophia von Wendhausen übereignet der Kalandsbrüderschaft zu Quedlinburg eine halbe Mark Stendalisch jährlich von einer halben Hufe zu Bicklingen. 531 latein
754 1342. October 26. Vor dem Petersaltar in der Stiftskirche zu Gernrode. Adelheid, Pröpstin in Gernrode, verleihet eine Hufe Landes zu Nienstedt bei Hadmersleben dem Gernröder Stiftsherrn Konrad von Bleckendorf und dessen Nichte Kunigundis. 531 latein
755 1342. November 5. Gerhard von Wederde bekennt, dass in den seinerseits dem Grafen Bernhard III von Anhalt verkauften Herrschaften und Gerichten der Hof zu Aderstedt nicht mit einbegriffen sei, der vielmehr der Abtei Ilsenburg gehöre. 532 deutsch
756 1343. März 5. Mehringen. Die Aebtissin Herlindis von Meh ingen und der dortige Klosterconvent verkaufen ihrer Mitconventualin Irmgardis von Allstedt einen Vierding jährlich auf Lebenszeit. 532 latein
757 1343. März 15. Merseburg. Fürst Bernhard III von Anhalt verlobt seinen Sohn Bernhard mit Beatrix, Tochter des Markgrafen Friedrich des Ernsthaften von Meissen, und schliesst mit letzterem ein Bündniss. 533 deutsch
758 1343. April 7. Der Priester Johann von Ascharien, vormals Rector der Kirche zu Plötzkau, entsagt zu Gunsten des Frauenklosters S. Marien zu Zerbst allen Ansprüchen auf die Pfarre zu Plötzkau und deren Einkünfte. 534 latein
759 1343. Mai 5. Magdeburg. Erzbischof Otto von Magdeburg und das dortige Domcapitel vertauschen dem Kloster Gottesgnade das Dorf Schwarz gegen das Dorf Wulfen. 535 latein
760 1343. Mai 13. Johann, Jordan und Hennig von Neindorf bestätigen und erneuern die Stiftung eines Altars in der Kirche der h. Gertrud zu Hohndorf durch ihren Verwandten Johann von Neu-Gatersleben und deren Bewidmung mit sechs Hufen Landes zu Kölbigk. 536 latein
761 1343. Mai 25. Der Rath der Neustadt Bernburg verkauft dem Pfarrer zu Waldau, Frank von Sprone, achtehalb Vierding Stendalisch auf Lebenszeit und anderthalb Vierding für immer. 537 latein
762 1343. Juni 20. Die Grafen Burchard, Sievert und Otto von Mansfeld, sowie die Grafen Albrecht und Bernhard von Regenstein vertragen sich mit dem Bischofe Albrecht II von Halberstadt und bestellen zum Schiedsrichter über einen Theil ihrer Streitigkeiten den Ritter Arnd Stammer. 538 deutsch
763 1343. December 4 Dietrich, Pfarrer der Kirche S. Blasii zu Quedlinburg, über die Gründung und Dotierung eines dem h. Nicolaus gewidmeten Altares seiner Kirche, den er dem Priester Johann von Dessau zur Verwaltung übertragen hat. 539 latein
764 1343. December 13. Hermann von Wederde, Archidiakon des Bannes Weddingen, über einen Austausch von Gefällen zwischen den Pfarrern in Borne und Rodersdorf. 539 latein
765 1344 Januar 30. Bernhard III, Fürst von Anhalt, stiftet mit Einwilligung seiner Söhne Bernhard und Heinrich in dem bei dem Dorfe Sprone vor dem Knappen Bernhard von Plötzkau abgehaltenen Gerichte zwei Capellaneien bei dem Schlosse Bernburg und dotiert diese mit Gütern bei dem genannten Schlosse und zu Gerbitz. 540 latein
766 1344. Februar 10. Die Grafen Albrecht und Günther von Mühlingen, Herren zu Barby, bekunden, dass ihr Capellan Stefan und Genossen dem Frauenkloster zu Plötzke eine halbe Mark Jährlich aus ihren Höfen zu Barby vereignet haben. 541 deutsch
767 1344. Februar 10. Auf dem Salzfelde. Die Gebrüder Otto der Aeltere und Otto der Jüngere von Buch verleihen den Wugen, Zorren und Hans von Verdersdorf die Dörfer Weissand und Radegast. 542 deutsch
768 1344 Februar 23. Gertrud III von Eberstein, Aebtissin von Gernrode, überweiset zur Feier ihres Anniversariums dem dortigen Capitel anderthalb Hufen Landes zu Bicklingen. 542 latein
769 1344. April 18. In den Kirchen zu Gernrode und Frose. Die vereinigten Capitel der Klöster Gernrode und Frose berichten dem Papste Clemens VI über die nach dem am 8. März 1344 erfolgten Ableben der bisherigen Aebtissin Gertrud III am Sonnabend vor Palmarum {März 27.) d. g. J. erfolgte Wahl der bisherigen Pröpstin Gertrud {von Hesnem) zur Aebtissin und bitten um deren Bestätigung. 543 latein
770 1344. Mai 12. Halberstadt. Das Domcapitel zu Halberstadt verkauft den Testamentsvollstreckern des ehemaligen Halberstädter Domherrn Dietrich von Freckleben zu dessen Memorie den halben Zehnten zu Hornhausen. 545 latein
771 1344. Juni 22. Avignon. Bischof Gaucelin von Alba weiset den Bischof von Brandenburg an, dem Fürsten Albrecht II von Anhalt wegen seiner Ehe mit Beatrix von Sachsen Dispens zu ertheilen. 546 latein
772 1344 Juni 22. Avignon. Bischof Gaucelin von Alba weiset den Bischof von Brandenburg an, dem Fürsten Waldemar I von Anhalt wegen seiner Ehe mit Elisabeth von Sachsen Dispens zu ertheilen. 546 latein
773 1344 Juli 2. Heinrich von Bardeleben, Abt zu Nienburg, bewidmet den Convent seines Klosters mit Gütern zu Brockersdorf und Matelitz, welche bislang Konrad Quast und Bernhard von Nienburg zu Lehen getragen. 547 latein
774 1344 September 16. Wittenberg. Herzog Rudolf I von Sachsen bewidmet die Pfarrkirche zu Rudersdorf mit einer Hufe Landes nebst einer Curie zu Ceynitz. 548 latein
775 1344 September 22. Otto von Buch bewidmet unter Besiegelung des Fürsten Albrecht II von Anhalt das Peters-Kloster auf dem Lauterberge mit dem Zehnten zu Sprone und einem Hofe zu Zörbig. 548 deutsch
776 1344 October 27. Arnd Stammer und Gebhard von Andersleben versichern die Grafen Sievert und Otto von Mansfeld des Vorkaufsrechtes in Bezug auf ihren Hof zu Oerner. 549 deutsch
776a 1344. December 5. Die Fürsten Albrecht II und Waldemar I von Anhalt stellen den Bäckern von Zerbst einen Innungsbrief aus. 549 deutsch
777 1344. December 8. Hermann von Wederde auf Libenau und dessen Söhne Hermann, Gerhard und Herne stellen dem Erzbischofe Otto von Magdeburg wegen des Hauses Trebnitz einen Lehnsrevers aus. 550 deutsch
778 1344. December 22. Ziesar. Bischof Ludwig von Brandenburg verkauft dem Chorherrnstifte zu Coswig drei Hufen Landes zu Bisdorf und verbindet damit das Patronat über die Kirche dieses Dorfes. 551 latein
779 1344. Graf Burchard von Mansfeld bestätigt die Bewidmung des Klosters Mehringen mit einer Hufe zu Sandersleben seitens des Ritters Heinrich von Frose. 552 latein
780 1345. Januar 6. Konrad, Otto und Bernhard von Wulfen lassen dem Bischofe von Brandenburg drei Hufen Landes und einen Hof zu Bisdorf unter der Bedingung auf, dass die Chorherren in Coswig der Wittwe von Wallwitz aus diesen Gütern eine lebenslängliche Leibrente zahlen. 552 latein
781 1345. Februar 2. Quedlinburg. Jacob, Erzpriester und Richter des Bannes Quedlinburg, über den am 7. December 1319 geschehenen Verkauf der Vogtei von einer halben Hufe zu Sulten seitens des Ritters Heinrich von Hoim an den Vater des Geistlichen Heinrich von Badeborn. 553 latein
782 1346. Februar 26. Möckern. Bischof Ludwig von Brandenburg beauftragt den Propst der Marienkirche zu Coswig, den Fürsten Albrecht II und Waldemar I von Anhalt wegen ihrer Ehe mit den Töchtern des Herzogs Rudolf I von Sachsen Dispens zu ertheilen. 554 latein
783 1345. März 8. Hinze und Dietrich von Hasselfelde, Knappen, bekunden, dass ihr Oheim Hennig von Bersfelde sie unter gewissen Bedingungen zu Erben seiner Güter in Rieder und Zehling eingesetzt hat 554 latein
784 1345. März 10. Brandenburg. Bischof Ludwig von Brandenburg und das dortige Domcapitel überweisen für einen dem Frauenkloster zu Ziesar geschenkten Getreidezins dem Erzstifte Magdeburg drei Hufen Landes zu Güsten, mit welchen Hermann von Wederde belehnt ist. 555 latein
785 1345. März 17. Kloster Oldisleben. Landgraf Friedrich {der Ernsthafte) von Thüringen verleihet in Gegenwart des Fürsten Albrecht II von Anhalt den Bürgern zu Erfurt das Dorf Zimmern in der von ihm mit Hülfe der genannten Bürger eroberten Grafschaft Buch. 556 latein
786 1345. April 4 Der Rath der Altstadt Bernburg verkauft an den Pfarrer Frank {von Sprone) zu Waldau sechs Mark Stendalisch auf Lebenszeit und drei Mark für immer. 556 latein
787 1345. April 16. Bernburg. Fürst Bernhard III von Anhalt verkauft mit Zustimmung seines Sohnes, des Fürsten Bernhard IV, dem Kloster Nienburg sechs Talente Einkünfte, die er von diesem für den Vorsitz in dem dortigen dreimal im Jahre abzuhaltenden Gerichte bezogen hat. 557 latein
788 1345- April 30. Bischof Albrecht II von Halberstadt giebt seine Zustimmung zu dem Verkaufe des aus Ländereien in dem Stadtfelde von Mönchen-Nienburg fliessenden Zehnten seitens des Klosters S. Bonifacien zu Halberstadt. 558 latein
789 1345. Juni 8. Propst Gebhard und das Capitel von S. Bonifacien zu Halberstadt weisen den Knappen Thilo von Dupzk an, den Zehnten von anderthalb Hufen Landes in dem Stadtfelde von Mönchen-Nienburg hinfort an das Kloster zu Nienburg zu leisten. 558 latein
790 1345. September 14 Die Grafen Ulrich, Adolf und Burchard von Lindau bewidmen das Frauenkloster zu Zerbst mit einem Wispel Roggen zu Dobritz. 559 latein
791 1345. September 26. Berlin. Die Stände der Mark verbünden sich gegen die von dem Markgrafen Ludwig beabsichtigte Abänderung in der Münze und Steuererhebung, bei welcher Verhandlung der Markgraf durch den Grafen Ulrich von Lindau und durch Ilasso von Wedel den Aelteren vertreten war. 559 deutsch
792 1345. November 11. Die Fürsten Albrecht II und Waldemar I von Anhalt ertheilen den Gewandschneidern zu Zerbst ein Privilegium. 560 deutsch
793 1345. November 24. Hennig Bersle (Bersfelde) und die Gebrüder Hinze und Thile von Hasselfelde verkaufen den Kalandsherren zu Gernrode einen halben Vierding aus einer halben Hufe zu Ried er. 560 deutsch
794 1345. November 27. Die Fürsten Albrecht II und Waldemar I von Anhalt bezeugen und bestätigen, dass Katharine Schlichting das Dorf Lo, ihre Leibzucht, verkauft und für das Kaufgeld Hufen Landes zu Zortewitz erworben habe. 561 deutsch
795 (1345.) Markgraf Ludwig von Brandenburg überlässt an Hartwig von Lindau und dessen Brüder pfandweise das Dorf Niebel. 562 latein
796 1346. Januar 7. Der Priester Ludolf von Helmstedt stellt bei seiner Berufung in die von den Fürsten von Anhalt zu besetzende Pfarre zu Westorf den Fürsten Bernhard III und IV einen Revers aus. 562 latein
797 1346. März 12. Magdeburg. Fürst Bernhard III von Anhalt verlobt seine Tochter Sophia dem Herzoge Wilhelm von Lüneburg und verpfändet ihm für die Mitgift das Schloss Hoim. 563 deutsch
798 1346. April 2. Die Gebrüder Heinemann, Hans und Gumprecht von Ableben, Herren zu dem Pfuhle, verkaufen dem Kloster Hecklingen ihre Rechte an dem dortigen Zehnten. 564 deutsch
799 1346. Mai 26. Johannes von Bortzowe, Pfarrer von S. Nicolai zu Quedlinburg, über die Stiftung des durch die Zuwendungen von Mesterjanes, Heidenreich von Ballenstedt, Thile von Frose und Heinrich Döring ermöglichten und dotierten Altares des h. Kreuzes in der genannten Kirche. 565 latein
800 1346. Juni 24. Die Gebrüder Albrecht und Günther, Grafen in Mühlingen und Herren in Barby, resignieren dem Erzstifte Magdeburg den Zehnten zu Spöhren, Bernsdorf und Diesdorf. 566 latein
801 1346. August. 25. Hangelhoge zwischen Erxleben und Alvensleben. Herzog Magnus von Braunschweig wählt zum Schiedsrichter in seinem Streite mit dem Erzbischofe Otto von Magdeburg unter anderen den Fürsten Albrecht II von Anhalt. 566 deutsch
802 1346. August 25. Die Grafen Albrecht von Regenstein, Sievert und Otto von Mansfelt vertragen sich mit dem Bischöfe Albrecht II von Halberstadt und stellen unter anderen den Ritter Arnold von Stammer den Mageren zum Bürgen dieses Friedens. 567 deutsch
803 1346. August 27. Herzog Magnus von Braunschweig schliesst mit dem Erzbischofe Otto von Magdeburg unter Erwählung des Fürsten Albrecht II von Anhalt zum Schiedsrichter eine vollständige Sühne. 568 deutsch
804 1346. September 3. Die Aebtissin Gertrud IV (von Hesnem) und das Stiftscapitel zu Gernrode bekunden die Schenkung von anderthalb Hufen Landes zu Badeborn an das genannte Kloster seitens der Dienerin jener, Adelheid von Hecklingen, zum Zweck der Feier ihres Anniversariums. 569 latein
805 1346. September 17. Tangermünde. Burggraf Johann von Nürnberg, Hauptmann der Mark Brandenburg, verbürgt dem Erzbischofe Otto von Magdeburg, dem Herzoge Rudolf I von Sachsen und dessen Söhnen, sowie den Grafen Albrecht II und Bernhard III von Anhalt die Sicherheit ihrer Länder. 570 deutsch
806 1346. October 24. Thile Schultheiss, Vogt von Görzig, verbürgt sich, dass Johann Wedding das von ihm an Alebrand, den Vogt zu Zerbst, verkaufte Gut dem Grafen Albrecht II von Anhalt auflassen werde. 571 deutsch
807 1346. November 21. Der Abt Heinrich von Nienburg und der dortige Klosterconvent verkaufen den Fürsten Albrecht II und Waldemar I von Anhalt die Holzstätte Kapen. 571 deutsch
808 1347. Januar 4 Kalbe. Schiedsspruch des Herzogs Rudolf I von Sachsen, des Grafen Albrecht II von Anhalt und des Grafen Albrecht von Regenstein über verschiedene Streitigkeiten zwischen dem Erzbischofe Otto von Magdeburg und dem Herzoge Magnus von Braunschweig. 572 deutsch
809 1347. Januar 20. Fritz von Hoim bekennt, dem Juden Israel in Quedlinburg und dessen Söhnen sechs Schock Groschen zu schulden. 573 deutsch
810 1347. März 5. Goldbeek. Die Grafen Ulrich, Adolf und Burchard von Lindau vertragen sich unter Vermittelung des Bischofes Burchard I von Havelberg mit der Stadt Wittstock über Grenzstreitigkeiten. 574 deutsch
811 1347. April 4. Das Kloster Hecklingen übergiebt an Klaus Knive und seinen Bruder Hennig zwei Hufen Landes auf dem Sudendorfer Felde zu Groningen auf einen Wiederkauf. 574 deutsch
812 1347. Aprü 6. Dessau. Die Fürsten Albrecht II und Waldemar I von Anhalt kaufen von Konrad von Reder das Dorf Merzin. 575 deutsch
813 1347. April 6. Dessau. Konrad von Reder verkauft den Fürsten Albrecht II und Waldemar I von Anhalt das Dorf Merzin. 576 deutsch
813a 1347. September 1. Prag. König Karl IV bestimmt auf Ansuchen der Böhmischen Prälaten, Fürsten und Herren in Gegenwart der Grafen Albrecht II und Waldemar I von Anhalt, dass in Folge der Erhebung der Prager Kirche zu einer Metropole durch den Papst Clemens VI fortan die Krönung und Salbung der Könige von Böhmen durch den Erzbischof von Prag zu geschehen habe. 577 latein
814 1347. September 11. Brandenburg. Markgraf Ludwig von Brandenburg verleihet dem Grafen Ulrich von Lindau und seinem gleichnamigen Sohne für den Fall des Todes ihres Vetters Adolf dessen Besitzungen und verbietet in Zukunft den genannten Grafen alle Landestheilungen. 577 deutsch
815 1347. September 21. Prag. König Karl IV versetzt dem Erzbischofe Otto von Magdeburg, dem Herzoge Rudolf I von Sachsen sowie den Fürsten Albrecht II, Waldemar I und Bernhard III von Anhalt für 5000 Schock Prager Pfennige seine königliche Dalmatika. 578 deutsch
816 1347. November 24 Magdeburg. Die Gebrüder Fritz und Gerhard von Wederde schliessen mit dem Frzbischofe Otto von Magdeburg einen Vertrag wegen des Schlosses Kalvörde. 579 deutsch
817 1347. December 18. Herzog Magnus von Braunschweig tritt dem Erzstifte Magdeburg Hötensleben, Bardorf, Kalvörde, welches bisher Fritz und Gerhard von Wederde pfandweise besassen, Linder u. A. ab. 579 deutsch
818 1348. April 28. Prag. König Karl IV beauftragt den Herzog Rudolf I von Sachsen und den Grafen Albrecht II von Anhalt, den Erzbischof Otto von Magdeburg mit seinen Reichslehen zu belehnen. 580 latein
819 1348. Mai 22. Der Halberstädter Bürger Johann Wytholt verkauft an Siegfried von Hoim und Gunzelin von Ditfurt, Stiftsherren von S. Marien zu Halberstadt, eine halbe Mark aus seinem Hause bei den Predigermönchen. 581 latein
820 1348. Juni 15. Die erwählte Aebtissin Adelheid III von Gernrode und das dortige Capitel überweisen verschiedene Aecker zu Bicklingen dem von der verstorbenen Aebtissin Gertrud IV (von Hesnem) im Gernröder Münster gegründeten Altare. 581 latein
821 1348. August 15. Markgraf Waldemar von Brandenburg schenkt in Gegenwart des Fürsten Albrecht II von Anhalt und des Propstes Dietrich von Coswig den Bürgern der Altstadt Brandenburg Wiesen und Aecker bei Plaue. 582 deutsch
822 1348. August 17. Wolmirstedt. Markgraf Waldemar von Brandenburg bestätigt unter Besiegelung des Fürsten Albrecht II von Anhalt der Altstadt Brandenburg ihre Privilegien. 582 deutsch
823 1348. August 19. Wolmirstedt Markgraf Waldemar von Brandenburg bestätigt unter Besiegelung des Grafen Albrecht II von Anhalt der Stadt Tangermünde ihre Rechte und Freiheiten. 582 deutsch
824 1348. August 19. Wolmirstedt. Markgraf Waldemar von Brandenburg bestätigt unter Besiegelung des Fürsten Albrecht II von Anhalt der Stadt Osterburg ihre Hechte und Freiheiten. 583 deutsch
825 1348. August 19. Wolmirstedt. Markgraf Waldemar von Brandenburg bestätigt unter Besiegelung des Grafen Albrecht II von Anhalt der Stadt Prizwalk verschiedene Freiheiten und Rechte. 583 deutsch
826 1348. August 29. Brandenburg. Markgraf Waldemar von Brandenburg vereignet in Gegenwart des Fürsten Albrecht II von Anhalt dem Altare des h. Antonius in der Katharinenkirche zu Brandenburg einige Renten. 583 latein
827 1348. September 1. Kremmen. Die Herzöge Albrecht II und Johann I von Meklenburg schliessen im Beisein des Grafen Albrecht II von Anhalt ein Bündniss mit dem Markgrafen Waldemar von Brandenburg. 584 deutsch
828 1348. September 5. Prenzlau. Markgraf Waldemar von Brandenburg versichert unter Besiegelung des Grafen Albrecht II von Anhalt der Stadt Prenzlau ihre Unzertrennbarkeit von der Mark Brandenburg. 584 deutsch
829 1348. September 5. Premlau. Markgraf Waldemar von Brandenburg schenkt in Gegenwart des Grafen Albrecht II von Anhalt der Stadt Prenzlau den dortigen markgräflichen Hof. 585 latein
830 1348. September 5. Prenzlau. Markgraf Waldemar von Brandenburg macht in Gegenwart des Grafen Albrecht II von Anhalt der Stadt Prenzlau verschiedene Zugeständnisse. 585 deutsch
831 1348. (September 6.) Pasewalk. Markgraf Waldemar von Brandenburg überlässt in Gegenwart des Fürsten Albrecht II von Anhalt den Zoll zu Prenzlau dem dortigen Bürger Johann Fiol. 585 latein
832 1348. September 7. Johann von Osmarsieben stellt der Aebtissin zu Quedlinburg über zwei Höfe zu Zilly einen Lehnsrevers aus. 586 deutsch
833 1348. September 8. Neu-Angermünde. Markgraf Waldemar von Brandenburg verleihet unter Einwilligung und unter Besiegelung des Grafen Albrecht II von Anhalt den Bürgern von Neu-Angermünde das Dorf Kerkow. 586 deutsch
834 1348. September 11. Prag. König Karl IV bekennt sich zu einer Schuld von dreihundert Schock Prager Pfennige gegenüber den Fürsten Albrecht II und Waldemar I von Anhalt. 587 deutsch
835 1348. September 11. Bernau. Markgraf Waldemar von Brandenburg gelobt, die Herzöge Albrecht II und Johann I von Mecklenburg wegen ihrer Ansprüche an die Vogtei Jagow in der Weise zu befriedigen, wie mehrere Fürsten, darunter Graf Albrecht II von Anhalt, befinden werden. 587 deutsch
836 (1348. Mitte Septembers.) König Karl IV berichtet über den glücklichen Fortgang des zur Eroberung der Mark Brandenburg seitens des Markgrafen Waldemar, des Erzbischofs Otto von Magdeburg und des Grafen von Anhalt unternommenen Feldzuges. 588 latein
837 1348. September 20. Berlin. Markgraf Waldemar von Brandenburg bestätigt in Gegenwart des Fürsten Albrecht II von Anhalt der Stadt Spandau den Ort Benz und fügt andere Gerechtsame hinzu. 589 latein
838 1348. September 20. Berlin. Markgraf Waldemar von Brandenburg bestätigt und erweitert unter Besiegelung des Fürsten Albrecht II von Anhalt der Stadt Spandau ihre Rechte und Freiheiten. 589 deutsch
839 1348. September 21. Berlin. Markgraf Waldemar von Brandenburg bestätigt unter Besiegelung des Fürsten Albrecht II von Anhalt den Städten Berlin und Cöln ihre Rechte und Freiheiten. 589 deutsch
840 1348. September 22. (Berlin.) Markgraf Waldemar von Brandenburg erlässt auf Bitten des Grafen Albrecht II von Anhalt den Bürgern zu Berlin und Cöln eine Abgabe an die dortigen Mühlen und fügt andere Bestätigungen und Vergabungen hinzu. 590 niederdeutsch
841 1348. October 2. Im Felde zu Heinrichsdorf bei Müncheberg. König Karl IV erklärt auf den Wahrspruch der in dieser Sache verordneten Schiedsrichter, darunter auch des Fürsten Albrecht II von Anhalt, den wiedererchienenen Waldemar zum echten Erben der Mark Brandenburg und ertheilt ihm die Belehnung mit letzterer. 590 deutsch
842 1348. October 2. Im Felde zu Hinrichsdorf bei Müncheberg. König Karl IV belehnt für den Fall von des Markgrafen Waldemar kinderlosem Tode mit den Marken Brandenburg und Landsberg die Herzöge Rudolf II und Otto von Sachsen, sowie die Fürsten Albrecht II und Waldemar I von Anhalt. 592 deutsch
843 1348. October 2. Im Felde zu Heinrichsdorf bei Müncheberg. König Karl IV belehnt für den Fall von des Markgrafen Waldemar kinderlosem Tode mit den Marken Brandenburg und Landsberg die Herzöge Rudolf II und Otto von Sachsen, sowie die Fürsten Albrecht II und Waldemar I von Anhalt. 593 deutsch
844 1348. October 2. Tempelberg bei Fürstenwalde. Herzog Rudolf I von Sachsen und Genossen bekunden, dass König Karl IV die Marken Brandenburg und Landsberg für den Fall des kinderlosen Ablebens des Markgrafen Waldemar den Herzögen Rudolf II und Otto I von Sachsen, sowie den Fürsten Albrecht II und Waldemar I von Anhalt verliehen habe. 594 deutsch
845 1348. October 11. Im Felde bei Frankfurt (a. d. Oder). König Karl IV bevollmächtigt den Fürsten Albrecht II von Anhalt, seinem Vetter dem Fürsten Bernhard IV dessen Reichslehen, namentlich die Grafschaft Aschersleben, an des Königs Statt zu reichen und diesen wieder, sie aus der Hand Albrechts zu empfangen. 595 deutsch
845a 1348. October 11. Im Felde bei Frankfurt. König Karl IV befiehlt den Bewohnern der Marken Brandenburg und Landsberg, den Herzögen von Sachsen und den Fürsten von Anhalt die Eventual-Hiddigung zu leisten. 596 deutsch
846 1348. October 12. Soldin. Thiedeke von Brederlow und seine Sippe treten unter Vermittelung des Grafen Ulrich von Lindau in den Dienst des Markgrafen Waldemar. 597 niederdeutsch
846a 1348. October 25. Im Felde bei Cottbus. König Karl IV berichtet den Bürgern der Stadt Hagenau über den Verlauf seines Feldzuges gegen den Markgrafen Ludwig von Brandenburg, über die Belehnung des wiedererschienenen Waldemar mit der Mark, sowie des Herzogs Rudolf von Sachsen, des Erzbischofs Otto von Magdeburg und der Grafen von Anhalt mit ihren Reichslehen. 598 deutsch
847 1348. December 3. Wittenberg. König Karl IV verleihet dem Fürsten Bernhard IV von Anhalt die Pfalz zu Sachsen, die Mark Landsberg sowie die Schlösser Kiffhausen und Allstedt. 599 latein
848 1348. December 4. Wittenberg. König Karl IV belehnt den Fürsten Bernhard IV von Anhalt mit dem Fürstenthume Anhalt und mit der Grafschaft Aschanien, wie sie vordem Graf Otto II vom Reiche zu Lehen gehabt. 600 deutsch
849 1348. December 4. Wittenberg. Erzbischof Otto von Magdeburg schliesst zum Zweck der Eroberung der Mark Brandenburg für den (angeblichen) Markgrafen Waldemar ein Bündniss mit den Herzögen Rudolf II und Otto von Sachsen, sowie mit den Grafen Albrecht II und Waldemar I von Anhalt. 601 deutsch
850 1348. December 10. Die Gebrüder Otto und Hans von Hadmersleben, sowie die Gebrüder Albrecht und Ludwig von Hakeborn bekunden, dass ihnen die Fürsten Albrecht II und Waldemar I von Anhalt das Haus Friedeberg nebst dem Dingstuhl zu Bösenburg und der Grafschaft im Husgau für 600 Mark verpfändet haben. 601 deutsch
851 1348. December 24. Dresden. König Karl IV befiehlt den Landständen und Einwohnern der Marken Brandenburg und Landsberg, nach dem Tode Waldemars die Herzöge Rudolf II und Otto von Sachsen, sowie die Fürsten Albrecht II und Waldemar I von Anhalt als ihre Landesherren anzuerkennen. 602 deutsch
852 1348. December 31. Brandenburg. Markgraf Waldemar von Brandenburg bewidmet in Gegenwart der Fürsten Albrecht II und Waldemar I von Anhalt den Nicolaialtar in der Katharinenkirche zu Brandenburg mit einer jährlichen Geldrente aus dem Salzzoll. 603 latein
853 1349. Januar 27. Brandenburg. Markgraf Waldemar von Brandenburg giebt auf Bitten des Grafen Ulrich von Lindau und in Gegenwart der Grafen Albrecht II und Waldemar I von Anhalt dem Bischofe von Havelberg das Land Klietz zurück. 604 deutsch
854 1349. Februar 17. Cöln a. Rh. Erzbischof Balduin von Trier verbündet sich mit dem Römischen Könige Karl IV, den Herzögen Rudolf II und Otto von Sachsen, sowie mit den Fürsten Albrecht II und Waldemar I von Anhalt, denen König Karl den Anfall der Mark Brandenburg zugesagt hat, gegen den Grafen Günther von Schwarzburg. 604 deutsch
854a 1349. Februar 17. Cöln a. Rh. Die Fürsten Albrecht II und Waldemar I von Anhalt verbünden sich mit dem rechtmässig erwählten Römischen Könige Karl IV gegen den von einer Partei als Gegenkönig aufgestellten Grafen Günther von Schwarzburg. 605 deutsch
855 1349. Februar 24. Zu dem Haine (Gräfenhaynchen). Die Herzöge Rudolf II und Otto von Sachsen schliessen mit den Fürsten Albrecht II und Waldemar I von Anhalt ein Bündniss zur Behauptung ihrer Ansprüche auf die Mark Brandenburg. 607 deutsch
856 1349. März 22. Die Grafen Bernhard und Ulrich von Regenstein schenken dem Kloster zu Alsleben das Eigenthum an zwei demselben von Heinrich Dorn verkauften Hufen und zwei Höfen zu Belsdorf, sowie an einer halben Hufe zu Schackstedt. 608 latein
857 1349. April 6. Spandau. Die Fürsten Albrecht II und Waldemar I von Anhalt stellen den Städten der Mark Brandenburg einen Schutzbrief aus. 609 niederdeutsch
858 1349. April 6. Spandau. Markgraf Waldemar von Brandenburg bestätigt seinerseits den von den Fürsten Albrecht II und Waldemar I von Anhalt den Städten der Mark Brandenburg ausgestellten Schutzbrief (no. 857). 609 niederdeutsch
859 1349. April 6. Spandau. Fürst Albrecht II von Anhalt verspricht den Städten der Altmark, Neumarck, Priegnitz und Uckermark, für die Besiegelung der ihnen ausgestellten Briefe durch seinen Bruder Waldemar I sorgen zu wollen. 610 deutsch
860 1349. April 6. Spandau. Die Bürgerschaft von Alt- und Neubrandenburg sowie von 34 anderen märkischen Städten verpflichtet sich auf des Markgrafen Waldemar von Brandenburg Geheiss, nach dessen Tode die Fürsten Albrecht II und Waldemar I von Anhalt als ihre Landesherren anzuerkennen. 610 deutsch
861 1349. April 17. Hennig und Franke Ruthenig versprechen dem Markgrafen Waldemar, dem Herzoge Rudolf II von Sachsen, sowie den Fürsten Albrecht II und Waldemar I von Anhalt, ihnen ihr Haus Saarmund offen zu halten. 612 deutsch
862 1349. April 19. Magdeburg. Erzbischof Otto von Magdeburg verspricht gegen Verpfändung der Altmark dem Markgrafen Waldemar von Brandenburg, den Herzögen Rudolf II und Otto von Sachsen, sowie den Fürsten Albrecht II und Waldemar I von Anhalt seine Hülfe zur Eroberung der Mark Brandenburg. 613 deutsch
863 1349. April 19. Berlin. Die Herzöge Rudolf II und Otto von Sachsen vergleichen sich mit den Fürsten Albrecht II und Waldemar I von Anhalt für den Fall, dass die letzteren den definitiven Besitz der Mark Brandenburg erlangen und darin verbleiben sollten. 614 deutsch
864 1349. Mai 5. Berlin. Die Herzoge Albrecht II und Johann I von Meklenburg vergleichen sich mit den Herzogen von Sachsen, sowie mit den Fürsten Albrecht II und Waldemar I von Anhalt über die Theilung der Mark Brandenburg für den Fall von des Markgrafen Waldemar Tode. 615 deutsch
865 1349. Mai 12. Köpenick. Markgraf Waldemar von Brandenburg, die Herzöge Rudolf II und Otto von Sachsen, sowie die Fürsten Albrecht II und Waldemar I von Anhalt verleihen an Botho und Friedrich von Torgau den Gröbenschen Hof zu Grabow und Anderes. 616 deutsch
866 1349. Juni 17. Wittenberg. Herzog Rudolf I von Sachsen bezeugt einen von ihm zu Wittenberg zwischen dem Capitel von S. Nicolai zu Aken und dem dortigen Stadtrathe abgeschlossenen Vergleich bezüglich der Capelle der h. Maria Magdalena zu Aken. 617 latein
867 1349. Juni 23. Köpenik. Fürst Albrecht II von Anhalt und Herzog Rudolf d. J. von Sachsen verschreiben Busse Mylow und Ebel und Heinemann von Nyhammer das neue Haus zu Bötzow. 618 deutsch
868 1349. Juli 24. Zerbst Die Fürsten Albrecht II und Waldemar I von Anhalt verkaufen dem Frauenkloster von S. Marien zu Zerbst das Holz der Herzwinkel genannt nebst den dazu gehörigen Osterhühnern. 619 latein
869 1349. Juli 24 Zerbst. Die Aebtissin Oda und der Convent des Nonnenklosters zu Zerbst versprechen zum Dank für die ihnen in Bezug auf den Kauf in no. 868 gewährten Vortheile den Fürsten Albrecht II und Waldemar I von Anhalt, sowie deren Frauen und Kinderen Theilnahme an ihren guten Werken und für den Todesfall Seelenmessen. 620 latein
870 1349. Juli 24. (Zerbst.) Fürst Albrecht II von Anhalt vergleicht das Marienkloster zu Zerbst mit Peter Walwitz, dem Vormunde von Albrecht Schlüters Erben, über verschiedene Güter bei Kuhberge. 621 latein
871 1349. August 15. Cöln (in der Mark). König Karl IV erkennt als Markgrafen von Brandenburg und Landsberg Waldemar und nach dessen Tode den Herzog von Sachsen und die Fürsten von Anhalt als rechtsmässige Nachfolger in den genannten Ländern an. 621 deutsch
872 1349. August 15. Cöln (i. d. Mark). König Karl IV erkennt gegenüber mehreren Märkischen Städten Waldemar als rechtmässigen Markgrafen von Brandenburg und Landsberg, nach dessen Tode aber als seine Nachfolger den Herzog von Sachsen und die Fürsten von Anhalt an.[WS 1] 622 deutsch
873 1349. August 23. Dessau. Die Fürsten Albrecht II und Waldemar I von Anhalt schenken die vom Wasser ertränkten Güter der Pfarrkirchen zu Waldeser und Heina nebst anderen Gütern und Gefällen der Marienkirche zu Dessau. 623 latein
874 (1349. Vor September 20.) Die Rathmatmen von Neustadt-Eberswalde entschuldigen sich bei dem Markgrafen Waldemar von Brandenburg, dem Grafen von Anhalt und den Herzoge von Sachsen wegen ihres Nichterscheinens in Berlin. 624 latein
875 1349. October 2. Zerbst Die Fürsten Albrecht II und Waldemar I von Anhalt verkaufen das Dorf Dubtz sowie Güter und Einkünfte zu Zelesen und Bone an Dietrich und Heinrich Buckau und bewidmen damit den Altar der h. Katharina in der Nicolaikirche zu Zerbst. 624 latein
876 1349. November 1. Rolof Ydel Dorre und Rolost Dorre von Börnecke über die Schlichtung ihrer Streitigkeit mit der Aebtissin von Gernrode bezüglich eines Zinses von 1½ Mark Geldes aus den Gütern der Abtei zu Frose. 626 deutsch
877 1349. November 10. Spandau. Die Markgrafen Ludwig der Aeltere und Ludwig der Römer verleihen dem Grafen Ulrich von Lindau die Städte Wusterhausen und Gransee. 626 deutsch
878 1350. Januar 1. Ritter Bernd von Ditfurt verkauft dem Stifte zu Gernrode sieben zu dem dortigen Schenkenamte gehörige, ihm verliehen gewesene Vierding jährlichen Zinses. 627 deutsch
879 1350. Januar 25. Bernhard, Friedeheim und Otto von Plötzke geben als Lehnsherren ihre Zustimmung zu dem Verkaufe eines Werders bei Sclobeck an das Kloster Kölbigk. 627 latein
880 1350. Februar 2. Spremberg. Markgraf Ludwig von Brandenburg schliesst mit den Herzögen von Sachsen, denen von Anhalt, Meklenburg, Barby und dem Erzbischofe von Magdeburg eine Sühne, indem beide Parteien sich dem Schiedssprüche des Königs von Schweden unterwerfen zu wollen erklären. 628 deutsch
881 1350. Februar 3. Die Fürsten Albrecht II und Waldemar I von Anhalt geloben dem Wittenberger Bürger Konrad mit der Milch 80 Mark bis zum nächsten 2. Februar bezahlen zu wollen. 628 deutsch
882 1350. Februar 16. Bautzen. Die Markgrafen Ludwig der Aeltere und Ludwig der Römer verleihen dem Grafen Ulrich von Lindau Haus und Stadt Bötzow nebst der neuen Mühle und verschiedene Dörfer. 629 deutsch
883 1350. Februar 24 Das Kloster Gottesgnade über die Schenkung und Verwendung der Einkünfte aus einer Hufe Landes zu Koöthen seitens eines gewissen Quartier. 630 latein
884 1350. März 12. Die Fürsten Albrecht II und Waldemar I von Anhalt verkaufen der Stadt Zerbst das zwischen den Ortschaften Krakau, Ragösen, Garitz und Klein-Leitzkau gelegene grosse Bruch. 630 latein
885 1350. März 29. Prag. König Karl IV schreibt den Städten der Mark Brandenburg, dass, nachdem die von ihm mit dieser Mark belehnten Herzöge von Sachsen und Fürsten von Anhalt sich zur Entscheidung der Brandenburger Sache an den König von Schweden gewandt hätten, er nunmehr, an der Echtheit des Markgrafen Waldemar zweifelnd, Ludwig von Baiern und dessen Bruder mit der Mark belehnt habe. 631 deutsch
886 1350. April 18. Nürnberg. König Karl IV genehmigt und billigt, dass die Bürger von Spandau sich von dem angeblichen Markgrafen Waldemar, zu dessen Anerkennung sie durch den Erzbischof von Magdeburg, die Herzöge von Sachsen, sowie durch die Grafen Albrecht II und Waldemar I von Anhalt bewogen worden sind, ab- und dem Markgrafen Ludwig wieder zuwenden. 632 deutsch
887 1350. April 18. Markgraf Waldemar von Brandenburg, Herzog Rudolf II von Sachsen und die Fürsten Albrecht II und Waldemar I von Anhalt verweisen die Altmark zur Pfandhuldigung an den Erzbischof Otto von Magdeburg. 633 deutsch
888 1350. April 19. Brandenburg. Die Herzoge Rudolf II und Albrecht von Sachsen sowie die Fürsten Albrecht II und Waldemar I von Anhalt geben der Altstadt Brandenburg für den Fall ihrer Nachfolge in der Mark gewisse Zusicherungen. 634 deutsch
889 1350. April 19. Altstadt-Brandenburg. Die Bürgerschaft der Altstadt Brandenburg bittet den König Karl IV, sie bei den ihr als Landesherren zugewiesenen Herzögen Rudolf II und Albrecht von Sachsen und den Grafen Albrecht II und Waldemar I von Anhalt zu belassen. 635 deutsch
890 1350. April 20. Die Bürgerschaft der Neustadt Brandenburg bittet den Konig Karl IV, sie bei den ihr als Landesherren zugewiesenen Herzögen Rudolf II und Albrecht von Sachsen und den Grafen Albrecht II und Waldemar I von Anhalt zu belassen. 636 deutsch
891 1350. April 21. Die Bürgerschaft von Nauen bittet den König Karl IV, sie bei den ihr als Landesherren zugewiesenen Herzögen Rudolf II und Albrecht von Sachsen und den Grafen Albrecht II und Waldemar I von Anhalt zu belassen. 636 deutsch
892 1350. April 24. Die Bürgerschaft von Rathenow bittet den König Karl IV, sie bei den ihr als Landesherren zugewiesenen Herzögen Rudolf II und Albrecht von Sachsen und den Grafen Albrecht II und Waldemar I von Anhalt zu belassen. 637 deutsch
893 1350. April 27. Die Bürgerschaft von Görtzke bittet den König Karl IV, sie bei den ihr als Landesherren zugewiesenen Herzögen Rudolf II und Albrecht von Sachsen und den Grafen Albrecht II und Waldemar I von Anhalt zu belassen. 637 deutsch
894 1350. April 30. Berlin. Die Herzöge von Sachsen sowie die Fürsten Albrecht II und Waldemar I von Anhalt versichern der Stadt Berlin, sie nach des Markgrafen Waldemar von Brandenburg Ableben bei ihren Gewohnheiten, Rechten und Freiheiten belassen zu wollen. 637 deutsch
895 1350. April 30. Die Bürgerschaft der Städte Berlin und Cöln bittet den König Karl IV, sie bei den ihr als Landesherren zugewiesenen Herzögen Rudolf II und Albrecht von Sachsen und den Grafen Albrecht II und Waldemar I von Anhalt zu belassen. 639 deutsch
896 1350. (April 30.) Die Bürgerschaft von Köpenick bittet den König Karl IV, sie bei den ihr als Landesherren zugewiesenen Herzögen Rudolf II und Albrecht von Sachsen und den Grafen Albrecht II und Waldemar I von Anhalt zu belassen. 639 deutsch
897 1350. (Mai 1.) Die Bürgerschaft von Straussberg bittet den König Karl IV, sie bei den ihr als Landesherren zugewiesenen Herzögen Rudolf II und Albrecht von Sachsen und den Grafen Albrecht II und Waldemar I von Anhalt zu belassen. 639 deutsch
898 1360. (Mai 3.) Die Bürgerschaft von Bernau bittet den Konig Karl IV, sie bei den ihr als Landesherren zugewiesenen Herzögen Rudolf II und Albrecht von Sachsen und den Grafen Albrecht II und Waldemar I von Anhalt zu belassen. 640 deutsch
899 1360. Mai 7. Eberswalde Die Bürgerschaft der Stadt Eberswalde bittet den König Karl IV, sie bei den ihr als Landesherren zugewiesenen Herzögen Rudolf II und Albrecht von Sachsen und den Grafen Albrecht II und Waldemar I von Anhalt zu belassen. 640 deutsch
900 1350. Mai 11. Die Herzöge von Sachsen sowie die Fürsten Albrecht II und Waldemar I von Anhalt machen der Stadt Prenzlau verschiedene Zugeständnisse. 641 deutsch
901 1350. Mai 11. Prenzlau. Die Bürgerschaft von Prenzlau bittet den König Karl IV, sie bei den ihr als Landesherren zugewiesenen Herzögen Rudolf II und Albrecht von Sachsen und den Grafen Albrecht II und Waldemar I von Anhalt zu belassen. 642 deutsch
902 1350. (Mai 17–20.) Pasewalk. Die Bürgerschaft von Pasewalk bittet den König Karl IV, sie bei den ihr als Landesherren zugewiesenen Herzögen Rudolf II und Albrecht von Sachsen und den Grafen Albrecht II und Waldemar I von Anhalt zu belassen. 642 deutsch
903 1350. Mai 24. Prenzlau. Die Herzöge von Sachsen sowie die Fürsten Albrecht II und Waldemar I von Anhalt treten der Stadt Prenzlau alle ihre Rechte an den dortigen Juden ab. 643 latein
904 1350. Mai 27. Neu-Angermünde. Markgraf Waldemar von Brandenburg, die Herzöge Rudolf II und Albrecht von Sachsen, sowie die Fürsten Albrecht II und Waldemar I von Anhalt verkaufen der Stadt Neu-Angermünde für 100 Mark den Zoll und das Ungeld zu Schwedt und verleihen ihr die freie Schifffahrt auf der Oder. 643 deutsch
905 1350. Mai 27. Neu-Angermünde. Die Bürgerschaft von Neu-Angermünde bittet den König Karl IV, sie bei den ihr als Landesherren zugewiesenen Herzögen Rudolf II und Albrecht von Sachsen und den Grafen Albrecht II und Waldemar I von Anhalt zu belassen. 644 deutsch
906 1350. Juni 4. Templin. Die Bürgerschaft von Templin bittet den König Karl IV, sie bei den ihr als Landesherren zugewiesenen Herzögen Rudolf II und Albrecht von Sachsen und den Grafen Albrecht II und Waldemar I von Anhalt zu belassen. 645 deutsch
907 1350. Juli 22. Zerbst. Die Fürsten Albrecht II und Waldemar I von Anhalt versetzen Wieprecht Bussen sowie den Gebrüdern von Zerbst und von Dieskau das zum Schlosse Gräfenhaynchen gehörige Dorf Griesen. 645 deutsch
908 1350. September 28. Halberstadt. Der Archidiacon des Bannes Ascharien beauftragt die Erzpriester seines Bannes, die Kirchen zu Erxleben, Daldorf und Fallersleben vor den Anmassungen des Priors zu Erxleben zu schützen. 646 latein
909 1350. December 21. Der Propst Hennig zu Kölbigk stiftet an den Altären der Jungfrauen Maria und Katharina daselbst eine ewige Messe. 646 latein
910 1350. Die Fürsten Albrecht II und Waldemar I von Anhalt bekunden nebst einer Anzahl Anhaltischer Edelleute, dass Hans Dagifer der Stadt Zerbst einen Getreidezins aus der Wendenmühle daselbst überwiesen habe. 647 deutsch

Anmerkungen

Anmerkungen (Wikisource)

  1. Vorlage: 1345