ADB:Zusätze und Berichtigungen (Band 24)

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Artikel „Zusätze und Berichtigungen“ von Mehrere Autoren in: Allgemeine Deutsche Biographie, herausgegeben von der Historischen Kommission bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften, Band 24 (1887), S. 784–788, Digitale Volltext-Ausgabe in Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=ADB:Zus%C3%A4tze_und_Berichtigungen_(Band_24)&oldid=- (Version vom 20. Mai 2019, 21:26 Uhr UTC)
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Band 24 (1887), S. 784–788 (Quelle).
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Zusätze und Berichtigungen.

Band I.

S. 404. Z. 23 v. u.: Vgl. den Aufsatz Eitner’s über Blasius Ammon in den Monatsheften f. Musik-Geschichte 1886 Nr. 2; danach beruht der Vorname Anton auf einem von Gerber ausgehenden Irrthum; Ammon’s erstes Druckwerk ist vom Jahre 1582 (Liber sacratissim.). Danach dürfte auch das von Fétis ohne Gewährsmann angegebene Geburtsjahr falsch und zu früh sein.

Band IV.

S. 253. Z. 25 v. u. l.: 1788 (st. 1778). Vgl. Meusel, Lex. Bd. 2 S. 117.

Band VI.

S. 180. Z. 19 v. u. l.: Feugère (st. Frug.).

Band IX.

S. 510. Z. 8 v. u. l.: Götzen (st. Götz). So lautet in den Diplomen und Documenten wie im Siegel des Generals stets der Name und so wird er von der Familie bis heute geführt (vgl. das Gothaische Handbuch z. geneal. Taschenbuch d. gräfl. Häuser u. s. w.) Wenn der General mitunter signirte „Götz“, so ist das nur eine Abbreviatur.

(Nach gütiger Mittheilung seitens der Familie.)

Band X.

S. 43. Z. 20 v. u.: Durch die Empfehlung des späteren Generals von dem Knesebeck kam Gruner vielmehr schon 1801 zunächst ohne feste Anstellung nach Franken, erhielt im Februar 1802 den Titel „Kammerrath“; im J. 1804 wurde er, da das Colonisationsgeschäft an die Kriegs- und Domänenkammer in Ansbach übergegangen war, nach Berlin zum Generaldirectorium gezogen. Von hier aus wurde er auf wenige Monate nach Hannover gesandt, von wo er nach Posen kam.

S. 47. In Preußen war G. in Königsberg und wurde dann in Memel beschäftigt. G. wurde auf Bitten der preußischen Regierung von der Prager Polizei verhaftet. Am 25. Novbr. 1813 übernahm er das Generalgouvernement Berg und bereitete dasselbe für die Verwaltung seines Nachfolgers, des Prinzen Solms-Lych vor. Er wartete die Ankunft desselben nicht ab, sondern reiste bereits Ende Januar 1814 in das ihm bestimmte Generalgouvernement „Mittelrhein“ ab, dessen Verwaltung er am 16. Juni des Jahres niederlegte. Während dieser beiden Verwaltungen suchte G. die Schulen zu heben. Am 1. Juli [785] traf er bereits wieder in Düsseldorf ein, um – noch immer in russischen Diensten – das Herzogthum Berg für preußische Rechnung zu verwalten. Es darf nicht unerwähnt bleiben, daß die damals von G. getroffenen Bestimmungen über Schule und Kirche zum Theil bis in die siebziger Jahre Geltung hatten.

S. 48. Die Polizeidirection von Paris und Umgegend wurde G. von den vier verbündeten Cabinetten übertragen, nachdem derselbe jetzt endlich in preußische Staatsdienste zurückgetreten war. In seiner Stellung als preußischer Gesandter in der Schweiz suchte G. mit Erfolg den damals dort bestehenden Einfluß Frankreichs zu schwächen. Für die innere Entwickelung der einzelnen Kantone, wie den Gesammtstaat der Schweiz gab er manchen guten Rathschlag. Als im J. 1819 die Demagogenuntersuchungen begannen, wurde auch G. in dieselben verwickelt. Der schwerkranke Mann wurde in Wiesbaden von Grano, der dabei seine Instruction weit überschritt, mehrmals verhört. Am 8. Febr. 1820 machte ein Blutsturz seinem Leben ein Ende.

(Obige Berichtigungen und Ergänzungen zum Artikel Gruner sind der Redaction von Seiten der Familie gütigst mitgetheilt.)

Band XI.

S. 274. Z. 11 v. u.: Zu Hegendorf’s Leben sind jetzt die Richtigstellungen und Actenfunde von Otto Günther, Plautuserneuerungen in der deutschen Litt. etc. (Leipziger Doctordiss. 1886. 91 S. 8°) S. 24 bis 29 und S. 70–91 nachzutragen. Darnach nannte H. sich Hegendorfer, früher „Seydensticker“ und „Sericarius“. Die l. c. gemachte Angabe, daß er des Mosellanus Nachfolger 1525 geworden, ist irrig, beruht aber auf den bei Krey, Andenken, Anh. S. 10 angeführten Belegstellen. Auch die Angabe, daß H. in Lüneburg Lehrer gewesen, wird irrig sein, sie beruht auf der vermuthlich falsch aufgefaßten Grabschrift von Lucas Lossius (Lunaeburga Saxoniae, Frankf. 1566, S. 43):

„Palladis ut vivos pueros dilexit alumnus
Sic moriens pueris ossa terenda dedit.“

Er wurde mitten auf dem Chor der St. Johanniskirche zu Lüneburg, wo die Schüler ihren Stand hatten, begraben. Superintendent in Lüneburg, der 3. in der Reihe, wurde er im Febr. 1540.

S. 643. Z. 3 v. u.: Jetzt zu vgl.: J. Fr. Iken, Heinrich v. Zütphen (Schriften des Vereins für Reformationsgesch. 12), Halle, in Commission von Max Niemeyer. 1886.

Band XII.

S. 637. Z. 21 v. o.: Vgl. ferner jetzt: Fr. O. zur Linden, Melchior Hofmann, ein Prophet der Wiedertäufer, Haarlem 1885.

Band XIV.

S. 321. Z. 7 v. u.: Lateinische Poesien des Erzbischofs Johann von Prag sind neuerdings herausgegeben worden: „Die Hymnen Johanns von Jenstein, Erzbischofs von Prag, zum erstenmal herausgegeben von Guido Maria Dreves“, S. J. Prag 1886. Druck und Verlag der [786] Cyrillo-Method’schen Buchdruckerei. Hier werden aus dem Pergamentcodex Nr. 1122 der vatican. Bibliothek 6 Prosen, 11 Hymnen und 10 (resp. 11) Cantilenen in correctem Abdruck mit Varianten und Anmerkungen mitgetheilt. Im Anhange folgen 8 Uebersetzungen im Versmaße der Originale und 3 Melodien. Vor dem Titelblatt ist die photolithographische Abbildung der im Germanischen Museum zu Nürnberg befindlichen Büste des Erzbischofs beigefügt worden.

W. Bäumker.

Band XIX.

S. 641. Z. 11 v. u.: Lünig schrieb auch ein Theatrum ceremoniale historico-politicum, 2 Bde. Fol. Leipzig 1719–20.

Band XX.

S. 28. Z. 4 v. u.: Jetzt ist zu vgl.: „Georg Macropedius. Ein Beitrag zur Litteraturgeschichte des 16. Jh.“ von Dr. Daniel Jacoby. Programm Nr. 63, 1886. Das Leben des M. wird ausführlicher erzählt; die Bibliographie – Schulschriften wie Dramen – genauer als bisher verzeichnet; S. 11 f. wird ausgeführt, daß weder eine Susanna noch eine Christi Passio von M. verfaßt sind. Von den Dramen sind bis jetzt nur Asotus, Petriscus, Josephus eingehender behandelt.

D. J.

S. 246. Z. 5 v. o.: In einem Briefe an Matthisson (Breslau 21. Januar 1805) schreibt Manso: „Ich bin 1759 (nicht 1760) den 26. May (nicht März) zu Zella im Thüringer Walde geboren.“ Vgl. Fr. v. Matthisson’s Litterarischen Nachlaß, 4. Bd. S. 130.

S. 409. Z. 3 f. v. o. (vgl. auch Bd. XXI, S. 797): Daß B. Marquard von Randeck O. A. Kirchheim stammt, wird dadurch bezeugt, daß er zu Plochingen (nahe bei Kirchheim) begütert erscheint, der dortigen Gemeinde eine Schenkung machte und daher auch in der dortigen Kapelle durch eine Inschrift verherrlicht wurde. (Vgl. Beschreib. des O-A. Eßlingen, S. 232.)

Stälin.

S. 714. Z. 16 v. u. l.: Johann Jakob (st. Jak. Eleazar).

Band XXI.

S. 120. Z. 18 v. o. l.: (1806–1810 zu Baiern gehörig, jetzt Würtembergisch.)

S. 430. Z. 26 v. o. l.: Muttenz (st. Mattenz).

S. 570. Z. 2 v. u.: Ueber Wilhelm Meyer vergleiche das „Vorwort“ zu: „Die Schlacht bei Zürich am 25. und 26. September 1799“, dem neuen Abdrucke einer 1857 erschienenen Studie dieses Forschers: „Die kriegsgeschichtlichen Studien Wilhelm Meyer’s“, von G. Meyer von Knonau (Zürich 1886).

S. 572. Z. 12–13 v. o.: Valentin Meyer stammt aus der Johann Ludwig’schen Linie der Luzerner Familie Meyer, auf welche das Prädicat „von Schauensee“ nicht Anwendung findet. Dieses gehört dem ersten, zwar vom gleichen Stammvater (Jakob) entsprungenen Wilhelm’schen Zweige, und zwar auch erst von Joseph Lorenz (S. 572 oben) an (Mittheil. v. P. Meyer von Schauensee).

M. v. Kn.

[787] S. 590. Z. 2 v. u. l.: 1859 (st. 1815).

S. 591. Z. 2 v. o. l.: 2. Jahrg. Aarau 1874, S. 10 ff. (st. Aarau 1840).

S. 628. Z. 22 v. o.: Von L. Meyer von Knonau ist das Bruchstück einer Rede, in der ersten Versammlung der vaterländisch-historischen Gesellschaft, 1818, über das Thema: „Wie soll der Schweizer Geschichte studiren?“ in Escher’s und Hottinger’s Archiv für Schweizerische Geschichte und Landeskunde, Bd. I (Zürich 1827), abgedruckt, welches auch noch weitere Beiträge desselben enthält.

M. v. Kn.

S. 703. Z. 22 v. o.: Das Geburtsjahr des Micronius scheint 1523 zu sein. G. Outhof berichtet in seiner „Waarschouwinge van alle Kristenen … van de Kerkhervorming … in Oostervriesland“, Emden 1723. 8°. S. 205: als Micronius im J. 1554 seine Disputation mit J. Westphal in Hamburg hielt, sei jener 31 Jahre alt gewesen.

Dr. W. Sillem.

Band XXII.

S. 59. Z. 14 v. o.: Außerdem zu vergl. Jules Mohl, Vingt-sept années d’histoire et des études orientales, par Mad. Mohl. Paris (mit Biographie von Max Müller).

Stälin.

S. 260. Z. 14 v. u.: Vgl. ferner die 1870 geschriebene autobiographische Aufzeichnung: J. C. Mörikofer’s Erlebnisse, herausgegeben von Pfarrer Sulzberger im 25. Heft der „Thurgauischen Beiträge zur vaterländischen Geschichte“ (Frauenfeld 1885).

S. 382. Z. 17 v. o.: Seitdem erschien: Oscar Wächter, Joh. Jak. Moser. Ein Lebensbild. Stuttg. J. G. Cotta’sche Buchh. 1886.

S. 783. Z. 19 v. o. l.: Hemman (st. Herman).

S. 783. Z. 26 v. o. l.: Steiger, der letzte Schultheiß des alten Bern.

S. 783. Z. 1 v. u. l.: in die Wadt.

S. 784. Z. 14 v. u. l.: Schultheiß Steiger.

S. 787. Z. 8 v. o. l.: nachher (st. hiernach).

S. 788. Z. 18 v. u. l.: Olry (st. Olay).

S. 789. Z. 23 v. o. l.: Fr. v. Wyß, Leben der beiden Bürgermeister etc., 2 Bde. Zürich 1885.

Band XXIII.

S. 202. Z. 9 u. 21 v. o. l.: Ampach (st. Anspach).

S. 209. Z. 27 v. o.: Vgl. Raßmann, Münsterl. Schriftst. – B. Hölscher, H. L. Nadermann als Dichter kathol. Kirchenlieder (Progr. des Gymn. zu Recklinghausen 1869–70).

S. 368. Z. 21 v. o.: Vgl. auch Reusch, Der Index der verbotenen Bücher II, 535.

S. 407. Z. 4 v. u. l.: geb. am 28. April 1832 zu Speier, studirte in Würzburg und Heidelberg die Rechte etc.

S. 408. Z. 14 v. o. l.: 15. März 1858.

S. 425. Z. 9 v. u. l.: Peckelsheim (st. Pückelsh.).

S. 619. Z. 10 v. u.: Vgl. noch Aug. Rudloff, Nicolaus II. von Werle. Separatabdr. aus Schirrmacher, Beiträge zur Geschichte Mecklenburgs, II.

Kr.

S. 646. Z. 24 v. o. ergänze: Schließlich wäre noch zu bemerken, daß N. mit dem hin und wieder ebenfalls N. genannten Joannes de Gamundia [788] († in Wien 1441), dem Vater der astronomisch-mathematischen Wissenschaft in Deutschland, nicht identisch ist.

P. Beck.

Band XXIV.

S. 114. Z. 7 v. u. l.: Chesius (st. Gesius).

S. 314. Z. 15 v. o.: Olmützer erscheint schon 1483 in Breslau als Bürger. 1492 fertigte er in Görlitz auch die schöne Beweinung des Leichnams Christi in Stein in der Minoritenkirche für einen vom reichen Georg Emmerich dort gestifteten Altar. Die Steinarbeit zog ihm gehässige Angriffe der neidischen Meister der Bauhütte zu. 1503 kehrte er wieder nach Breslau zurück, verkaufte aber 1504 sein Haus und ist dann verschollen. Vgl. Wernicke im Anz. f. Kunde der deutschen Vorz. N. F. 23 (1875). S. 142. – Büsching, Beschr. der Kunstdenkm. von Görlitz.

Kr.