BLKÖ:Rumy, Georg Karl Borromäus von

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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
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Band: 27 (1874), ab Seite: 262. (Quelle)
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Rumy, Georg Karl Borromäus von (Polyhistor, geb. zu Igló in der Zips in Ungarn am 18. November 1780, gest. zu Gran am 5. April 1847). Sein Vater Johann Georg (geb. zu Leutschau 15. April 1747, gest. zu Igló 30. April 1826) war Kaufmann in Igló. Sein Sohn Georg Karl besuchte die Ortsschule, kam 1794 an das evangelische Lyceum nach Käsmark, wo er bis zum Jahre 1799 mit großem Eifer den vorgeschriebenen Studien oblag, aber auch sonst noch in verschiedenen wissenschaftlichen Nebenzweigen sich ausbildete. Im letztgenannten Jahre begab er sich an das reformirte Collegium in Debreczin und 1800 zur letzten wissenschaftlichen Ausbildung an die Hochschule nach Göttingen, wo er nebst anderen die Collegien [263] von Heyne, Eichhorn, Bouterweck, Schlötzer[WS 1], Heeren, Thibaut, Blumenbach besuchte. In Folge seiner ausgezeichneten Verwendung erhielt er durch den Justizrath Christian Gottlieb Heyne Aufnahme als ordentliches besoldetes Mitglied in das philologische Seminar, was, da er ein Ausländer, eine große Auszeichnung war. Infolge seines ungewöhnlichen Fortganges in den Studien wurde ihm auch ein außerordentlich vortheilhafter Antrag als Erzieher zur Familie eines Bankiers nach Philadelphia in Nordamerika gemacht, den aber R., um seine Kräfte dem Vaterlande zu widmen, ablehnte. Im Jahre 1803 kehrte R. nach Käsmark zurück und erhielt zunächst die Stelle eines Präfecten an dem Erziehungsinstitute des Rectors Podkonitzky, aber schon im folgenden Jahre eine außerordentliche Professur der Philologie und deutschen Literatur am evangelischen Lyceum daselbst. Im Jahre 1806 folgte er einem Rufe als Conrector und Professor an das evangelische Lyceum zu Teschen in Schlesien, von wo er aber schon im folgenden Jahre einen in seine Vaterstadt Igló annahm, um daselbst die ihm verliehene Rector- und Professorstelle am evangelischen Lyceum zu übernehmen. Auch da war seines Bleibens nur kurze Zeit, denn schon im J. 1808 verlieh ihm das evangelische Gymnasium zu Leutschau eine außerordentliche Professur der lateinischen, griechischen, hebräischen, ungarischen, deutschen und französischen Philologie mit dem Gehalte von 150 fl. W. W.!!! Aber dieser Ruf erschien R. doch zu wenig verlockend und er folgte im nämlichen Jahre einem anderen nach Schmöllnitz in der Zips als deutscher Prediger an der dortigen evangelischen Gemeinde, wo er am 7. August g. J. seine Antrittsrede hielt. Nach dreijähriger Thätigkeit daselbst wurde R. im Jahre 1810 Professor der Syntax in Oedenburg mit dem Gehalte von 500 fl., aber noch zu Ende d. J. Professor der Philosophie und Geschichte ebenda mit dem Gehalte von 700 fl., wobei er aus eigenem Antriebe unentgeltliche Vorträge aus der Statistik, dem Völkerrechte und anderen Disciplinen hielt. Als im Jahre 1812 sein Gehalt, auf Bancozettel reducirt, sich auf nicht mehr denn 400 fl. C. M. belief und alle Gegenvorstellungen seinerseits vergeblich waren, legte er seine Stelle nieder. Im Jahre 1813 verlieh ihm der Graf Georg Festetics [Bd. IV, S. 209], der Stifter der seiner Zeit berühmten landwirthschaftlichen Anstalt Georgikon zu Keszthely, die Professur der Oekonomie und Güterverwaltungslehre an derselben, welche Stelle R. bis 1818 versah, worauf er den Posten des Directors und ersten Professors am griechisch-nicht unirten philologisch-philosophischen Lyceum in Syrmien annahm, welchen ihm der griechisch-nicht unirte Erzbischof und Metropolit Stephan von Stratimirovics verliehen hatte. Letztgenannten Posten vertauschte er im Jahre 1821 mit jenem des deutschen Katecheten und Subrectors am evangelischen Lyceum zu Preßburg. Daselbst gerieth R. mit dem Professor Zsigmondy und dem slovakischen Prediger Bilnitza in Streitigkeiten, war auch, weil er Magyare war, den Verfolgungen und Anfeindungen der an der Anstalt in Ueberzahl befindlichen slovakischen Theologen ausgesetzt, in Folge dessen er unverdiente Zurücksetzungen erfuhr. Dieses Verhältniß wurde ihm zuletzt so unerträglich, daß er bei Gelegenheit einer Prüfung seiner Classe am 23. August 1824 vor einer zahlreichen Zuhörerschaft in einer freimüthigen lateinischen Abschiedsrede [264] seine Stelle niederlegte. Im nämlichen Jahre noch übersiedelte R. nach Wien, wo er, vermögenlos, von schriftstellerischen Arbeiten sich und seine zahlreiche Familie erhielt. Daselbst trat er am 11. November g. J. zur katholischen Religion über, welchen Schritt, der ihm in der Folge große Anfeindungen der Evangelischen und auch sonst manche Unannehmlichkeiten bereitete, R. selbst bitter bereute. R. war dazu durch seine Bekanntschaft mit dem Fürsterzbischof Rudnay [s. d. S. 223 dies. Bds.] und durch seinen Verkehr mit den Prämonstratensern in Oedenburg, während er dort als Professor am Georgikon bedienstet war, bewogen worden. Als Convertiten gelang es ihm, im Jahre 1825 eine Lehrerstelle im Wiener adeligen Erziehungs-Institute des Herrn Friedrich August von Klinkowström [Bd. XII, S. 103] zu erhalten, welche er aber nur kurze Zeit versah, worauf er sich mit Privatunterricht und schriftstellerischen Arbeiten mühselig durchbrachte. Von den Jahren 1825 bis 1827 bewarb sich R. um 17 verschiedene Stellen, und zwar schrieb er Concurse um Lehrämter oder competirte um Anstellungen an verschiedenen Bibliotheken, aber immer ohne Erfolg, obgleich er den Fürstprimas Rudnay, den obersten Kanzler Anton Friedrich Grafen Mittrowsky[WS 2] und den so einflußreichen kaiserlichen Leibarzt Freiherrn von Stifft zu Protectoren hatte, und in seinen Bewerbungen meistens primo loco vorgeschlagen wurde. Endlich berief ihn sein Gönner, Primas und Cardinal Rudnay, im Jahre 1828 als Professor des ungarischen Rechts und der Statistik an das fürsterzbischöfliche Presbyterium, welchen Titel das dortige höhere Clerical-Bildungs-Institut führte. Daselbst verblieb R. bis an sein im Alter von 64 Jahren erfolgtes Lebensende. Auch auf diesem Posten war R., namentlich nach dem im September 1831 erfolgten Ableben seines Gönners, des Cardinals Rudnay, nichts weniger als zufrieden. Als Convertit war er mannigfachen Kränkungen ausgesetzt, auch war sonst seine Lage eine nicht besonders günstige; er bemühte sich also, dieselbe zu verbessern, und in der That waren schon sehr erfolgreiche Unterhandlungen zu einer vortheilhaften Anstellung in Rußland im Zuge, bei denen der Erzbischof Stratimirovics, der R. wohl wollte, seine einflußreiche Wirksamkeit bethätigte, aber dessen im September 1836 erfolgtes Ableben vereitelte mit einem Male Alles, und R. mußte auf seinem Posten in Gran ausharren. Als Schriftsteller entfaltete R. eine an’s Unglaubliche grenzende Thätigkeit. Die Titel seiner selbstständig herausgegebenen Werke sind in chronologischer Folge: „Elegie am Grabe der früh verblichenen Jungfrau Eleonore Rumy“ (Kaschau 1803); – „Magazin für Geschichte, Statistik und Staatsrecht der österreichischen Monarchie“, 2 Bände (Göttingen 1806 und 1808, 8°.); – „Musenalmanach von und für Ungarn auf das Jahr 1807“ (Leutschau, C. Mayer); – „Populäres Lehrbuch der Oekonomie. Mit besonderer Rücksicht auf die Bedürfnisse Oesterreichs und Ungarns u. s. w.“, 2 Bde. (Wien 1808, Schaumburg u. Comp., 8°.); – „Geographisch-statistisches Wörterbuch des österreichischen Kaiserstaates oder alphabetische Darstellung der Provinzen, Städte u. s. w.“ (ebd. 1809, Doll, mit einer Karte); – „Theoretisch-praktische Anleitung zum deutschen Style“ (ebd. 1815, Schaumburg); – „Agricolae experimentatores prudetites et circumsjpecti. Oratio inauguralis dicta in Georgico Kesztheliensi etc.“ (Sopronii 1814, Siess, 4°.); – „Von der jetzigen Beschaffenheit des Georgikons zu Keszthely [265] und den Mitteln, dasselbe dem Zwecke landwirthschaftlicher Institute überhaupt näher zu bringen u. s. w.“ (Oedenburg 1814, 4°.); – „Bewillkommnungsrede die Theilnehmer des ökonomischen Besuchs im Georgikon zu Keszthely am 20. Mai 1815 u. s. w.“ (ebd. 1815, 4°.); – „Monumenta hungarica az az Magyar emlékezetes irások“, 3 Bände (Pesth u. Wien 1815, 1816 u. 1817, Eggenberger u. Schaumburg, 8°.); – „Gemeinnützige und ökonomisch-technische Belehrungen für Haushaltungen“, 2 Bände (Pesth 1816); – „Das Ganze der Branntweinbrennerei und Liqueurfabrication“ (Gratz 1818, mit K. K.); – „Das Wundercabinet“ (Pesth 1818); – „Tropologia et Schematologia practica“ (Pragae 1820); – „Conspectus examinis publici .... 1824. Accedit commentatio in orationem M. T. Ciceronis pro Marco Coelio Rufo etc.“ (Posonii 1824); – „Ueber Horazen’s V Satyren“ (1822); – „Anleitung zum Bierbrauen“ (Wien 1826); – „Neue Pferdefütterungsmethode ohne Heu und mit sehr wenig Hafer“, deutsch und magyarisch (Kaschau 1835); – „Ueber die wässerigen Meteore auf den Zipser Alpen“ (....); – „Gallerie ausgewählter Porträte der merkwürdigsten Zeitgenossen, sammt Text“ (Ofen 1831); – „Neue Bauart mit hohlen Quaderziegeln“ (Pesth 1841). Ferner lieferte Rumy den Text zu den „Donau-Ansichten“, welche der Maler Adolph Friedrich Kunicke [Bd. XIII, S. 377] nach Zeichnungen von Jacob Alt in 140 Blättern in den Jahren 1822 bis 1828 herausgegeben hat, und schrieb die Vorrede zu den 1826 in Wien erschienenen biblischen Perlen von dem Rabbiner Aaron Kornfeld [Bd. XII, S. 465]. Die Zahl der vorgenannten, meist durch Buchhändlerspeculation hervorgerufenen Druckschriften verschwindet aber gegen das, was R. sonst noch in einzelnen Blättern, in Flug- und Gelegenheitsschriften und in Zeitschriften veröffentlicht und endlich handschriftlich hinterlassen hat. Die Zahl seiner hinterlassenen Manuscripte beläuft sich auf hundertfünfzig und mehr Nummern und sind dieselben sämmtlich im „Catalog über die in der Bibliothek und literarischen Hinterlassenschaft weiland Dr. Georg Carl von Rumy zu Gran noch vorhandenen Bücher und Manuscripte“ (Gran 1851, Beimel), welche am 24. November 1851 in Pesth versteigert wurden, verzeichnet. Der Katalog umfaßt im Ganzen 1941 Nummern und unter Nummer 1706–1784 sind die Handschriften, die R. zurückließ, aufgezählt, worunter sich historische, topographische, philologische und rechtswissenschaftliche Werke befinden. Ein Manuscript führt den Titel: „Gesammeltes gelehrtes Ungarn, aus mehreren tausend Biographien gelehrter Ungarn, Künstler u. s. w. jeden Zeitalters“. Ferner war R., so lange er lebte, stehender Mitarbeiter an der großen Ersch und Gruber’schen „Encyklopädie der Wissenschaften und und Künste“, an der von Sartori in Wien herausgegebenen „Alphabetischen Real-Encyklopädie“ und an H. A. Pierer’s „Universal-Lexikon“. Auch arbeitete er als rastlos thätiger Correspondent an einer großen Menge von Zeitschriften aller Fächer und der verschiedensten Sprachen. Die Göttinger gelehrte Societät rühmte dem großen Gelehrten Albrecht von Haller nach, daß er 12.000 gedruckte Abhandlungen geschrieben; was ist diese Zahl gegen Rumy’s zerstreute Aufsätze, die, wie sein Sohn in einem vor Jahren an mich gerichteten Schreiben behauptet, sich über 100.000 Nummern belaufen (!?). Uebrigens weist die Preßburger ungarische Zeitschrift allein [266] im „Hirnök“ und „Szazadunk“ von Juli bis December 1837 deren 202 und im Wiener „Wanderer“ von 1824 bis 1835 nicht weniger denn 1470 abgedruckte Artikel von Rumy nach. Nun sind es über 100 Zeitschriften und periodische Werke, an denen R. mitgearbeitet. Er bediente sich bei diesen Mittheilungen der verschiedensten Zeichen, Chiffren und Unterschriften, als: Dr. Rumy. Dr. R., R., R–y, C. B. R., G. C. R., C. R., Adiaphoros, Alföldy, Aus Gran in Ungarn. Aus G–n. Karl u, m, r, y, z, w. – u-, u, r, x.y.z, XYZ, ⁑, 20, 25, 26, 18, 36, 45, 48, Drogutin und anderer. Dazu gesellte sich schließlich eine Correspondenz, deren Umfang kaum ihres Gleichen hat. In seinem Nachlasse fanden sich 8990 Briefe, unter deren Verfassern die Namen der berühmtesten Zeitgenossen vertreten sind. Man findet einen großen Theil derselben im vorgenannten „Catalog“ seiner Bücher unter der Nummer 1939 bezeichnet. Die Zahl der von ihm selbst geschriebenen Briefe aber belief sich auf über 60.000! Es ist eine fieberhafte Thätigkeit. die durch R.’s Leben geht, und Alles, um eine zahlreiche Familie – 13 Kinder von 3 Frauen – zu erhalten, zu kleiden und zu ernähren. Dem rastlos thätigen und ungemein kenntnißreichen Manne war ein bitteres Erdenloos zugefallen. Nirgends fand er eine bleibende Stätte. Er gibt selbst Aufschluß über diesen betrübenden Umstand. In seinen eigenhändigen Aufzeichnungen über sein Leben findet sich die Stelle: „Wer keine Ungerechtigkeiten ertragen kann, kommt in der Welt, wie sie jetzt ist und nicht sein sollte, nicht fort. Dieß schreibe ich zur Warnung aus eigener Erfahrung. Von 1803, in welchem Jahre ich das erste Amt erhielt, bis zum Jahre 1824 wollte ich mir keine Ungerechtigkeiten von Anderen gefallen lassen, kündigte daher meine Aemter auf und bewarb mich um andere Stellen, in welchen oft größere Ungerechtigkeiten auf mich warteten, als mir früher zu Theil wurden. Als ich im Jahre 1824 meine Lehrstelle wegen der größten Ungerechtigkeiten und Verfolgungen (in Preßburg), die mir in meinem Leben widerfuhren, niederlegte und ich in Erwartung einer anderweitigen Anstellung in Wien privatisirte, ging es mir während des langen Privatisirens von beinahe fünf Jahren in ökonomischer Hinsicht so schlecht, daß ich fast an den Bettelstab kam. Als ich daher endlich im Jahre 1828 meine gegenwärtige Stelle erhielt, faßte ich den Vorsatz, in ihr auszuharren und mir daher auch Ungerechtigkeiten und unverdiente Kränkungen gefallen zu lassen. Ich blieb meinem Vorsatze treu und habe davon den Vortheil, mein Loos durch eine Veränderung nicht verschlimmert zu haben. Gran, am 28. Mai 1846. Dr. Georg Carl von Rumy.“ „La vie est un combat.“ ''Voltaire''.“ – Ueber R.’s Martyrium aber gibt sein eigener Sohn in dem Schriftchen: „Trauriges Loos einiger Genies“ den beredetsten Aufschluß. Da heißt es S. 5: „Und der deutsch-ungarische Polyhistor Dr. Rumy .... hatte in seiner literarischen Sphäre bis an sein Lebensende wie ein Martyrer gelitten und stets am Hungertuche genagt. Das Leben R.’s war ein ewiger Kampf mit den Beschwerlichkeiten des Lebens, ein anhaltendes Ringen nach einem heiß ersehnten Ziele, das sich von ihm entfernte, je mehr er sich demselben zu nähern glaubte. Er glich in Haltung und Miene einem Martyrer seiner unbesiegbaren Liebe zur Literatur und Schriftstellerei. Nie hat man den Mann in seiner Armuth und Dürftigkeit[WS 3] ohne Rührung ansehen können, [267] wie er diese Armuth seiner Liebe zum Vaterlande als Opfer brachte, während er selbst die größte Noth litt“.

Feierstunden, herausgegeben von Ebersberg (Wien, 8°.) 1835, S. 605. – Frankl (L. A. Dr.), Sonntagsblätter (Wien, 8°.) VI. Jahrg. (1847), Beilage. – Wiener Bote Nr. 34: „Nichts für die Familie Rumy“. – Goedeke (Karl), Grundriß zur Geschichte der deutschen Dichtung. Aus den Quellen (Hannover 1863, L. Ehlermann, 8°.) Bd. III, S. 168. – Gratzer Industrieblatt 1847, Nr. 31 u. 34. – Kanitz (Aug.), Geschichte der Botanik in Ungarn (Hannover 1864, 12°.) S. 131 [in der zweiten Ausgabe dieser Schrift (in 8°.) S. 212.] – Kehrein (Jos.), Biographisch-literarisches Lexikon der katholischen deutschen Dichter, Volks- und Jugendschriftsteller im 19. Jahrhundert (Zürch, Stuttgart und Würzburg 1870, Leo Wörl, gr. 8°.) Bd. II, S. 68 [mit Angabe der verschiedenen Daten seines Geburts- und Sterbetages. Die obigen: 18. November 1780 und 5. April 1847 sind Angaben seines Sohnes]. – Lehotzky, Stemmatographie der vornehmsten adeligen Familien Ungarns (Preßburg 1807), S. 124. – Meyer (J.), Das große Conversations-Lexikon für die gebildeten Stände (Hildburghausen, Bibliogr. Institut, gr. 8°.) Zweite Abthlg. Bd. VI, S. 625. – Neue Annalen der Literatur des österreichischen Kaiserstaat es (Wien, A. Doll, 4°.) I. Jahrgang (1807), Intelligenzblatt März, Sp. 129; Mai, Sp. 209. – Neue vaterländische Blätter für den österreichischen Kaiserstaat (Wien, 4°.) 1820, Intelligenzblatt Nr. 13. – Neutitscheiner allgemeiner Anzeiger 1857, Nr. 41, 10. October, S. 162. – Oesterreichische National-Encyklopädie von Gräffer und Czikann (Wien 1835, 8°.) Bd. IV, S. 446 [nach dieser geboren am 19. November 1780]. – Oesterreichische Zeitschrift für den Landwirth, Forstmann und Gärtner, 1847, Nr. 15, 18. – Der Patriot (Pesth-Ofner Abendblatt) 1848, Nr. 61. – Pesther Zeitung 1847, Nr. 422. – Rosenthal (David August), Convertitenbilder aus dem neunzehnten Jahrhundert (Schaffhausen 1865, Hurter, gr. 8°.) I. Bandes 1. Abtheilung: Deutschland, S. 338. – Spiegel (Pesth-Ofner Unterhaltungsblatt, 4°.) 1847, Nr. 45; 1852, S. 179. – Sion (Augsburger Kirchenzeitung, 4°.) 1847, Nr. 58. – Theater-Zeitung, herausg. von Adolph Bäuerle (Wien, gr. 4°.) 1847, Nr. 89. – Trauriges Loos einiger Genies. Zum Trost für manche Verkannte. Von G. Aug. Jul. F. Rumy (o. O. 1851, 8°.) S. 5. – Der Ungar (Pesther Blatt), herausgegeben von Klein, 1847, Nr. 82 u. 98. – Der Wanderer, herausg. von Ritter v. Seyfried (Wien, 4°.) 1836, Nr. 91. – Meyer (Stefan), Rumy György Karoly emleke, d. i. G. K. Rumy’s Biographie (Gran 1847, 47 S. 8°.). – Magyar irók. Életrajz-gyüjtemény. Gyüjték Ferenczy Jakab és Danielik József, d. i. Ungarische Schriftsteller. Sammlung von Lebensbeschreibungen. Von Jacob Ferenczy und Jos. Danielik (Pesth 1856, Gustav Emich, 8°.) I. Theil, S. 395 [nach diesem geboren am 18. November 1780]. – Hölgyfutar (Pesth, 4°.) 1851, Nr. 293. – Porträte. 1) 1818 von Donat in Pesth gemalt und 1819 von Neidl in Wien gestochen, mit dem Motto: An’s Vaterland, an’s theure, schließ’ dich an, Das halte fest mit deinem ganzen Herzen! Schiller; – 2) 1844 von Barabás in Pesth gezeichnet.

Anmerkungen (Wikisource)

  1. Schlözer, August Ludwig von (ADB).
  2. Vorlage: Joseph Grafen Mittrowsky.
  3. Vorlage: Dürftigtigkeit.