RE:Alkmaion 1

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Paulys Realencyclopädie der classischen Altertumswissenschaft
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Band I,2 (1894), Sp. 15511555
Alkmaion (Sohn des Amphiaraos) in der Wikipedia
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Alkmaion (Ἀλκμαίων, attisch Ἀλκμέων, s. Nauck FTG² S. 379). 1) Ein altgriechischer Heros, in der Mythographie dem thebanischen Sagenkreise angeschlossen.

Kulte des A. sind nicht direct bezeugt, doch zwei sicher zu erschliessen:

a) Im arkadischen Psophis. Nach Pausanias VIII 24, 7 war A. hier begraben und hatte eine kleine schmucklose Grabkapelle im Schatten uralter hoher Cypressen, παρθένοι von den Eingeborenen genannt, die umzuhauen nicht erlaubt war, da sie dem A. heilig wären.

b) In Theben. Pindar (Pyth. VIII 57) sagt, A., sein Nachbar, Hüter seines Besitzes, sei ihm begegnet und habe ihm Orakel gegeben. Folglich hatte A. in Theben ein Heroon: so schloss schon ein Scholiast zu v. 82. Vgl. Boeckh Pindar vol. III 2 p. 314. Rohde Psyche 177, 1.

Dagegen wird die Notiz des Clemens Alex. Strom. I p. 334D, der A. als Seher in Akarnanien nennt, von Immisch Jahrb. f. Philol. Suppl. XVII 185 und Rohde a. a. O. für unglaubwürdig gehalten.

Die Sagen A.s sind sämtlich an den Kreis des argivisch-thebanischen Krieges angeschlossen. Sie lassen sich in fünf Gruppen sondern: Muttermord, Epigonenzug, psophidische, akarnanisch-aitolische, korinthische. Von diesen waren die ersten vier in zwei Epen, dem ionischen Ἐπίγονοι (Θηβαίς), die 1. 2. 4. in dem jüngeren korinthischen Epos Ἀλκμαιωνίς, die einzelnen in mehreren Tragödien, die letzte nur von Euripides im Ἀ. διὰ Κορίνθου behandelt.

1) Amphiaraos, durch seiner Gattin Eriphylens Verrat mit den Sieben gegen Theben zu ziehen gezwungen, trägt seinem ältesten Sohne A. Rache an seiner Mutter auf. Diese wohl in der Thebais geschilderte Scene war dargestellt am Kypseloskasten (Paus. V 17, 7) und ist ganz entsprechend gemalt auf dem korinthischen Krater in Berlin (nr. 1655) erhalten (s. unten). Diod. IV 65, 6. Schol. Odyss. XI 326. Hyg. fab. 73. Apollod. III 6, 2, 6. Schol. Stat. Theb. II 305. Gehorsam tötet A. seine Mutter, und zwar entweder vor seinem Zuge gegen Theben (in der Alkmeonis? Schol. Od. XI 326 [ἡ ἱστορία παρὰ Ἀσκληπιάδῃ = FHG III 298 frg. 23]) oder nach demselben (in der Thebais-Epigonoi? Apd. bibl. III 7, 2, 2. 7, 5, 1. Diod. IV 66). In jener Version fasst ihn nach der That der Wahnsinn, doch wird er durch die Götter befreit, da er einen heiligen Mord auf väterlichen Befehl begangen. Nach dieser bewegt ihn Eriphyle, von Thersandros, des Polyneikes Sohn, mit dem Peplos der Harmonia bestochen, erst gegen Theben zu ziehen. Zurückgekehrt, tötet sie A., erbittert über ihren zweiten Verrat, auf Befehl Apollons. Von der Erinys mit Wahnsinn geschlagen, flieht er zum Oikles nach Arkadien, dann nach Psophis. Sophokl. El. 840ff. Timokles bei Athen. VI 223d. Verg. Aen. VI 445. Prop. IV 5, 41. Ovid. met. IX 406ff. (Suet. Nero 39; vgl. Anacreontea 8). Apd. III 7, 5, 1. 2. Hyg. fab. 73. Serv. Aen. VI 445 [1552] (Schol. Stat. Theb. II 305 = Mythograph. Vatic. II 78. 152). Nach Apollodor III 7, 5, 1 (vgl. Accius frg. 4 Ribb.) nahm auch des A. Bruder Amphilochos am Muttermorde teil (Urne Etrusche II 26f. sind danach von Körte gedeutet).

Welche Rolle A. in den Ἐπίγονοι des Aischylos, Astydamas und eines unbekannten Verfassers (Nauck FTG S. 837) spielte, lässt sich nicht mehr feststellen. Von Sophokles werden citiert Ἐπίγονοι und Ἐριφύλη: Nauck FTG S. 173f. Nach Welcker Griech. Trag. I 269 bezeichnen beide Titel dieselbe Tragödie. Vgl. Immisch a. a. O. 180. Jedenfalls war in der Eriphyle A.s Muttermord dargestellt (frg. 199). Namenlos hat Plutarch de aud. poet. 13 ein Fragment einer auf den Muttermord A.s bezüglichen Tragödie erhalten: der Muttermörder A. und Adrast, Eriphylens Bruder, in Streit (Nauck FTG adesp. 358). Es ist von Valckenaer Diatr. 150 dem sophokleischen A., von Ribbeck Röm. Trag. 495 der Eriphyle des Sophokles zuerteilt. Auf dieselbe Situation spielt Antiphanes in der Komödie Ποίησις an (Kock Com. Attic. Frg. II p. 90. Athen. VI 222). Auch Agathon, Astydamas (Aristot. Poet. 14), Euaretos, Nikomachos haben A.-Tragödien geschrieben; doch bleiben sie unkenntlich. Achaios hatte einen Ἀλκμέων σατυρικός geschrieben.

2) Am Epigonenzuge gegen Theben nimmt A. stets teil. Wohl aus der Alkmeonis stammt die Version, A. sei auf Befehl Apollons zum Feldherrn erkoren, habe (vgl. Schol. Il. IV 404) den König der Thebaner, Laodamas, des Eteokles Sohn, erschlagen, sei als erster in Theben eingedrungen: Apd. III 7, 2f. Diod. IV 66, auch wohl Pind. Pyth. VIII 40ff. s. Immisch a. a. O. 178. Bethe Theb. Heldenl. 110ff. gegen Boeckh Pind. II 2, 373. Welcker Ep. Cycl. II 381, welche das Epos Ἐπίγονοι für seine Quelle halten. In diesem scheint A. vielmehr eine untergeordnete Stellung eingenommen zu haben als einer der Kämpfer unter Führung des Aigialeus, des Sohnes des Adrastos: Schol. Il. IV 404. Hyg. fab. 71.

3) Nach Psophis kommt A. als flüchtiger, von der Erinys verfolgter Muttermörder. Seine Schicksale hier hat Euripides im Ἀ. διὰ Ψωφῖδος (438 v. Chr.), vielleicht auch Sophokles im A. (= A. und Alphesiboea des Accius: Welcker Griech. Trag. I 279; vgl. Ribbeck Frag. trag. lat. p. 268. 323; anders Valckenaer Diatr. 156), sicher der A. des Theodektes (Nauck FTG S. 801, s. frg. 2) und, wie es scheint, ein Epos (Thebais-Epigonoi?) behandelt. Doch ist bisher weder die Reconstruction der Tragödie (Welcker a. a. O. II 575. Schoell Beiträge zur Kenntnis d. trag. Poesie I 132; Gründlicher Unterricht über die Tetralogie 53. Bethe a. a. O. 137) noch die Aussonderung der epischen Sagenform gelungen. Das mythologische Handbuch, aus dem Apollodor (III 7, 5) und Pausanias (VIII 24) schöpfen, hat sicher zwei Versionen contaminiert: vgl. Prop. I 15, 15. Ovid. met. IX 407ff.; remed. 455; fast. II 43. Phegeus, König von Psophis, sühnt den A. und giebt ihm seine Tochter Alphesiboia (Paus. Prop.) oder Arsinoe (Apollod.) zur Ehe, der er ὅρμος und πέπλος, die Preise des Verrats Eriphylens, schenkt. Doch die Erinys weicht nicht [1553] und auf Weisung Apollons geht A. zum Acheloos, der ihn sühnt und ihm seine Tochter Kallirrhoe giebt. Ihrem Wunsch, den Schmuck Eriphylens zu besitzen, gehorsam, geht A. nach Psophis, fordert ihn von seiner ersten Gattin zurück unter dem Vorwande, Apollon verlange ihn (nach Ephoros XXX [resp. Demophilos] frg. 155 bei Athen. VI 232 e. f. verlangt der Delphische Apollon für Heilung des A. den ὅρμος Ἐριφύλης). Von seinem Diener verraten, wird A. von den Söhnen des Phegeus Τήμενος und Ἀξίων (Paus.) oder Πρόνοος und Ἀγήνωρ (Apollod.) getötet, doch gleich darauf gerächt von seinen und der Kallirrhoe Söhnen Amphoteros und Akarnan, die durch des Zeus Gnade plötzlich herangewachsen sind. Von Klytios, dem Sohne des A. und der Phegeustochter, leitete sich das Sehergeschlecht der Klytiden in Elis ab, Paus. VI 17, 6; vgl. Dibbelt quaest. Coae mythologae (Greifsw. Diss. 1891) 11ff.

4) Nach Aitolien kam, wie die Alkmeonis erzählte, A. mit Diomedes nach Bezwingung Thebens, half ihm die Feinde des Oineus, des Grossvaters des Diomedes, bezwingen, überliess ihm dies Reich und eroberte sich selbst Akarnanien, wo er wohl die Fürsten Ἀλυζεύς und Λευκάδιος, des Ἰκάριος Söhne, unterwarf, wies Agamemnons Aufforderung, am Zuge gegen Troia teil zu nehmen, zurück, blieb in seinem Lande, das er nach seinem Sohne Akarnan nannte, und gründete Argos, dem er den Namen seines Bruders Ἀμφιλοχικόν beilegte: Ephoros frg. 28 bei Strab. VII 325f. = X 462. X 452. Immisch 183.

Nach anderer, gleichfalls epischer Sage (Thebais-Epigonoi?) kommt A., ein ihm von Apollon verheissenes Land suchend, das noch nicht geboren wäre, als er die ganze Erde durch seinen Muttermord befleckte, und deshalb allein ihm Ruhe vor der Erinys gewähren könnte, nach langer Irrfahrt zu den erst jüngst vom Acheloos angeschwemmten Düneninseln, den Echinaden, siedelt sich hier an, beherrscht das Land und nennt es nach seinem Sohne Akarnanien: Thuk. II 102 und von ihm unabhängig aus dem mythologischen Handbuche Paus. VIII 24, 8f. Apollod. III 7, 5, 4. Schol. Lucian. deor. concil. 12; vgl. Skymnos 462. Auch der unter 3 erwähnte Zug der psophidischen Sage, dass A. erst vom Acheloos endgültig gesühnt worden sei und dessen Tochter Kallirrhoe als zweite Frau geheiratet habe, dürfte aus diesem Mythos entnommen sein. Ausser den zwei schon genannten Söhnen Akarnan und Amphoteros ist A. auch durch seine Söhne Amphilochos, den Gründer von Argos Amphilochikon (nach Euripides Ἀ. διὰ Κορίνθου Apollod. III 7, 7, 4 = Tzetz. Lykophr. 440; anders Apollodori Epitom. Vatic. 23, 6 = Tzetz. ebend.), und Φοίτιος, den Eponymen von Φοιτίαι, mit Akarnanien verbunden: Steph. Byz. s. Φοιτίαι. Vgl. Hesych. s. Λαισποδίας. Immisch 186. Oberhummer Akarnanien 43ff.

5) In Korinth spielt die uns durch Apollodor III 7, 7, 2–4 und einige Fragmente einigermassen bekannte posthume Tragödie des Euripides Ἀ. διὰ Κορίνθου: im Wahnsinn habe A. mit Manto, der Tochter des Teiresias, zwei Kinder, Amphilochos und Tisiphone, gezeugt und sie dem Könige Kreon von Korinth zur Pflege übergeben. Das schön erblühte Mädchen wird [1554] von der eifersüchtigen Königin verkauft. Ihr Vater A. erhandelt sie als Dienerin, ohne zu wissen, wer sie ist, und erst als er seine Kinder von Kreon zurückfordert, wird die Erkennung herbeigeführt. Welcker Die griech. Trag. II 579. Basedow De Euripidis fabula Ἀ. διὰ Κορίνθου, Rostock. Diss. 1872. Immisch 188.

6) A. als Vater der Laodameia, mit der Peleus die Polydora gezeugt, ist Schol. ATwl. Il. XVI 175 aus Σουίδας erwähnt.

Da die Epigonensage jung ist (v. Wilamowitz Hermes XXVI 239) und die akarnanischen und aitolischen A.-Sagen nicht älter sind, als die korinthische Colonisation dieser Gegenden (O. Müller Dorier I² 118. E. Curtius Hermes X 229. Oberhummer Akarnanien 79. Immisch 187. Bethe 153ff.), so bleiben als alte Mythen nur der von der Ermordung Eriphylens und der psophidische. A.s Grab in Psophis zeigt, dass hier die A.-Sage heimatberechtigt ist. Dass A. auch in Argos alteingesessen ist, beweist das Argivertum seiner nächsten Namensverwandten (vgl. O. Müller Dorier² I 437) Alkmene, die nach dem Epiker Asios (Paus. V 17, 8) auch ein Kind des Amphiaraos war, und des Alkaios. Jedoch ist A.s verwandschaftliche Verbindung mit Amphiaraos schwerlich sehr alt, da A. ausgeschlossen ist, wo dieser und sein echter Sohn Amphilochos verehrt werden (Paus. I 34, 5 in Oropos) und umgekehrt sie, wo A. verehrt wird (in Psophis und Theben: Herod. VIII 134, vgl. v. Wilamowitz Hermes XXI 104). Auch sind die Lebensregeln des Amphiaraos (Athen. VII 317a aus Klearch ἐν β’ περὶ παροιμιῶν, vom Karystier Antigonos 25 als homerische citiert, vgl. Theognis 213. Pindar Boeckh II 2, 650. Bergk PLG⁴ II 139) nicht an A., sondern an den ‚Heros Amphilochos‘ gerichtet. Bethe 56, 16.

Dass A. in der Gegend von Korinth in hohem Ansehen gestanden haben muss, wird dadurch erwiesen, dass diese Stadt ihn zum heroischen Vorkämpfer ihrer colonisatorischen Pläne in Aitolien und Akarnanien gemacht hat, und einigermassen bestätigt durch das Vorkommen seiner Namensverwandten Alkathoos (v. Wilamowitz Herakles I 294 mit Anm. 47) und Alkmene (Paus. I 41, 1) in dieser Gegend. Da auch im benachbarten Attika Alkmene verehrt wurde (ihr Altar neben dem Hebens im Kynosarges: Paus. I 19, 3. CIA II 581 ebenfalls neben Hebe), wird auch der Stammvater A. (Herod. VI 125) des attischen Geschlechts der Ἀλκμεωνίδαι (s. Nr. 2), trotzdem dasselbe die Möglichkeit einer Verbindung mit dem Muttermörder ängstlich gemieden zu haben scheint (nach Suid. Hesych. s. Ἀλκμεωνίδαι war ihr Ahn ein Zeitgenosse des Theseus, Toepffer Att. Geneal. 226) ursprünglich mit dem in Boeotien, Megaris, Korinth, Argos, Psophis nachgewiesenen mythischen A. identisch sein: Niebuhr Vortr. über alte Gesch. I 354. Dümmler Rh. Mus. XLV 200. Dibbelt quaest. Coae mythologae, Greifsw. Diss. 1891, 11f., dagegen Toepffer Att. Geneal. 227, 3.

Litteratur: Welcker Ep. Cyklus II² 380ff. Immisch Klaros, Jahrb. f. Philol. Suppl. XVII 173ff. Bethe Theban. Heldenl. 56f, 109ff. 155ff.

[1555]

Auch die bildende Kunst hat sich mit A. beschäftigt. Der Auszug des Amphiaraos, bei dem A. als Knabe anwesend ist, gehört bereits dem Typenschatz der ältesten Kunst an. Diese Scene war auf der Lade des Kypselos angebracht und Paus. V 17, 7 erzählt, dass dort A. als nackter Knabe neben seinem den Wagen besteigenden und die Eriphyle mit dem Schwerte bedrohenden Vater gebildet war. Die Beschreibung stimmt bis in alle Einzelheiten mit einer Gruppe archaischer Vasen überein, deren älteste korinthisch ist (Berlin nr. 1655 Furtwängler. Mon. d. Inst. X Taf. 4. 5. Wiener Vorlegebl. 1889 Taf. X. Robert Ann. d. Inst. XLVI 1874, 82f.; Bild u. Lied 14f. Overbeck Gall. her. Bildw. 91 Taf. III 5f.). Gleichfalls mit der Jugend des A. beschäftigt sich eine in Berlin befindliche rf. attische Hydria des Übergangsstiles, welche ihn zeigt, wie er auf dem Schoss seiner Mutter sitzt und von ihr gesäugt wird, während sein Vater und eine Dienerin daneben stehen (nr. 2395 Furtwängler. M. Mayer Arch. Ztg. XL 241 Taf. 15). Eine Bronzestatue des A. gehörte zu der von den Argivern nach der Schlacht bei Oinoe in Delphi aufgestellten und von Hypatodoros und Aristogeiton gearbeiteten Gruppe der Epigonen (Paus. X 10, 4; vgl. Overbeck Gesch. d. griech. Plast. II³ 140f.). Eine andere gleichfalls zu einer Epigonengruppe gehörige Statue stand in Argos (Paus. II 20, 5). Völlig unsicher sind dagegen die Deutungen zweier Vasen- (Arch. Ztg. III 58. X 402) und eines Wandgemäldes (Helbig Wandgem. d. versch. Städte nr. 1300; vgl. Robert Arch. Ztg. XLI 259f.) auf andere Scenen der Alkmaionsage.

Nachträge und Berichtigungen

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Band S I (1903), Sp. 62
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S. 1551ff. zum Art. Alkmaion:

1) Nach Schol. Hom. XVI 175 Twl. Vater der Laodameia, die nach Suidas dem Peleus die Polydora gebar, welche von Spercheios Mutter des Menesthios wurde (Il. XVI 175). Dies die einzige Spur dieses Namens im Norden.

Ἀλκμαίων, Freier der Helena, neben seinem Bruder Amphilochos, Berl. Papyrusfrg. der Hesiod.-Kataloge B 16, S.-Ber. Akad. Berl. 1900, 841. Sie werden als Söhne des Amphiaraos und Argiver eingeführt, ihre Namen waren nicht genannt. Sie waren als aussichtslose Freier kurz abgemacht.