RE:Aratos 6

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Paulys Realencyclopädie der classischen Altertumswissenschaft
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Band II,1 (1895), Sp. 391399
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6) A., der Dichter aus Soloi in Kilikien. Sein Geburtsjahr ist nicht überliefert; Erwägungen allgemeiner Art führen etwa auf 315–305. Über sein Leben besitzen wir ausser dem ungewöhnlich reichhaltigen Artikel bei Suidas noch vier Viten, die alle Einleitungen zu Ausgaben der Phainomena sind (Westermann Biogr. Graec. p. 52–60). Die erste ist von Achilleus (3. Jhdt. n. Chr., s. Bd. I S. 247 und Maass Aratea [ Philol. Untersuch. XII] 16), die zweite wahrscheinlich von Sporos von Nikaia (1.–2. Jhdt. n. Chr., Maass Anal. Eratosth. [Philol. Untersuch. VI] 47. 139 und bei Susemihl Alexandr. Litteraturgesch. I 284, 4), die dritte von Theon von Alexandreia (4. Jhdt., Maass Anal. Eratosth. 38); sie wird durch eine in barbarischem Latein abgefasste Übersetzung (Arati genus ed. Breysig, Progr. Erfurt 1870 nach einer Madrider Hs., nach einer Baseler ein Teil Maass Aratea 383, Nachträge aus anderen Hss. Bethe Herm. XXVIII 474ff.) nicht unwesentlich ergänzt. Der Verfasser der an manchen neuen, zum Teil falschen Angaben reichen vierten Vita bleibt vorläufig unbekannt. Die allen Viten gemeinsamen Angaben lassen auf eine an auserlesenen Citaten reiche Urbiographie schliessen, die in der ersten Kaiserzeit durch etwas bedenkliche Zusätze (aus den gefälschten Aratbriefen, s. u.) vermehrt wurde.

A. war der Sohn des Athenodoros (s. d.) und der Letophila (die Angabe einiger [Vit. IV p. 60, 22], dass sein Vater Mnaseas geheissen, verdient gegenüber allen anderen übereinstimmenden Zeugnissen keinen Glauben), die angesehene Bürger in Soloi waren. Wahrscheinlich war die Familie (wie die Chrysipps: Strab. XIV 671. Diog. L. VII 179) von Tarsos nach Soloi übergesiedelt; [392] deshalb wohl nennt Asklepiades von Myrlea Tarsos als Geburtsort (Vit. I p. 52, 5); weitgehende Hypothesen baut darauf Maass Aratea 244. Wo er den Unterricht des Grammatikers und Dichters Menekrates von Ephesos (s. d. Suid. s. Μενεκράτης. Maass Aratea 327) genossen hat, ist unbekannt. Die verbreitete Annahme, dass A. (etwa um 292) in Kos studiert habe, in nahe Beziehung zu dem bukolischen Dichterbande daselbst getreten und namentlich mit dem begabtesten Mitglied desselben, Theokritos, innig befreundet geworden sei, beruht, wie Wilamowitz (Nachr. d. Gött. Ges. d. Wiss. 1894, 182–199) bewiesen hat, auf Verwechslung mit einem gleichnamigen koischen Freunde Theokrits, s. unten Nr. 7. Sicher hat sich A. längere Zeit in Athen aufgehalten, wo er, wie es scheint, zuerst den Peripatetiker Praxiphanes von Mytilene (Arati genus Z. 38f. Breys.), später Zenon von Kition, den Begründer der Stoa, hörte (Vit. III p. 58, 21; der Brief A.s an Zenon ist verdächtig, s. u.), dessen Bekanntschaft für sein weiteres Leben von den bedeutendsten Folgen werden sollte. Doch scheint sich A. nur lose an den stoischen Orden angeschlossen zu haben (sein Name fehlt in der Liste des Hippobotos bei Diog. Laert. VII 38, in die sein Bruder Athenodoros [s. d.] aufgenommen ist). Mannigfache Beziehungen zu bedeutenden Männern wurden in Athen geknüpft; durch Praxiphanes lernte er den jüngeren Kallimachos kennen (Arati genus Z. 38, s. Rohde Griech. Rom. 100. Susemihl Gesch. der alex. Litt. I 287); in Eretria suchte er den alten Menedemos auf, bei dessen frugalen Symposien er mit Lykophron und Antagoras von Rhodos ein gern gesehener Gast war (Antig. v. Karyst. p. 97 Wil.); seinen Mitschüler Dionysios unterrichtete er in der Mathematik (Vit. II p. 56, 7; die umgekehrte Angabe Vit. I p. 54, 57. IV p. 60, 4 ist zu verwerfen), und dieser eiferte vor seinem Übergang zu den Epikureern seinem Lehrer in der Poesie nach (Antig. v. Karyst. 126 Wil.). Letztere Angabe bezieht sich höchst wahrscheinlich auf die vielleicht noch in Athen (nach 276) und wohl im Auftrage des Antigonos Gonatas entstandenen Phainomena (s. u.). Der mit Antigonos befreundete Zenon mochte den König auf den talentvollen kilikischen Dichter aufmerksam gemacht haben; jedenfalls finden wir bei der Thronbesteigung des Antigonos A. im Gefolge des Persaios (Vit. IV 60, 10) und Philonides am Hofe von Pella, wo er zur Hochzeit des Königs mit Phila, der Tochter des Seleukos, eintraf. Sein Hymnus auf den arkadischen Pan, den Schutzpatron des Antigonos in der Schlacht von Lysimacheia (277, s. Usener Rh. Mus. XXIX 43), begründete wahrscheinlich seinen Ruf als Festdichter (die angebliche Anspielung auf dieses Gedicht in Theokrits Thalysien 103ff. ist nach Wilamowitz Nachweis a. a. O. 191f. nichtig). Zu dem Kreise litterarisch gebildeter Männer, die Antigonos an seinem Hofe versammelt hatte, gehörten ausser A. und den genannten Philosophen Persaios (Erzieher des Prinzen Halkyoneus, Diog. Laert. VII 36) und Philonides noch seine Freunde Alexandros von Pleuron (s. d.), Antagoras von Rhodos (s. d.), Timon von Phlius (s. d.), zeitweilig auch der Borysthenite Bion. Durch den plötzlichen Einfall des Pyrrhos (274) wurde dieser litterarische Kreis, den Antigonos in einer eigenen Schrift (περὶ Ἱερώνυμον) [393] geschildert hatte (Vit. III p. 58, 18), zersprengt. A. ging nach Syrien zu Antiochos I. Soter, dem Schwager des Antigonos, veranstaltete im Auftrage des Königs eine Ausgabe der Odyssee und plante eine Ausgabe der Ilias, die aber nie zu stande gekommen zu sein scheint. Antig. v. Karyst. (?) im Arati genus Z. 34ff. (vgl. Vit. III p. 58, 22 [lückenhaft]. Maass Arat. 243, dagegen richtig Susemihl Jahrb. f. Philol. 1893, 40). Über die Ausgabe der Odyssee vgl. noch Vit. I p. 54, 58. Erstere muss bereits in Pella in Angriff genommen sein, da A. wegen Beschaffung von Handschriften Timon zu Rate zog (Antig. v. Karyst. 43 Wil.). Erst nach geraumer Zeit und jedenfalls nach dem Tode des Pyrrhos (Dositheos v. Pelusion Vit. III p. 58, 24) kehrte er nach Makedonien zurück, wo er noch vor seinem Gönner († 240/39), gestorben zu sein scheint (Suid.). In der Nähe seiner Vaterstadt stand sein Denkmal (Pompon. Mel. I 71, der ein θαυμάσιον darüber berichtet, vgl. dazu F. Liebrecht Zur Volkskunde 273), sein Bild (cervice panda Sidon. Apollin. epist. IX 8) findet sich angeblich auf Münzen von Soloi (Head HN 612, vgl. dazu Bethe Rh. Mus. XLVIII 97ff.).

Nach den traditionellen Berichten (Vit. I p. 53, 47ff. III p. 58, 20 [= Arati genus Z. 30]. p. 59, 27) sind die Phainomena im Auftrage des Königs Antigonos entstanden, der dem Dichter das κάτοπτρον (sic) des Eudoxos in Verse zu bringen geheissen habe. Diese Berichte gehen, wie Maass (Aratea 237) bewiesen hat, auf die Briefe A.s zurück, die im Altertum zwar vielfach für echt galten, aber nach dem Zeugnis des Apollonides von Nikaia (Vit. I p. 55, 101ff.) von Sabidius Pollio (über den Maass 236 unrichtig handelt, s. Wilamowitz a. a. O. 198) untergeschoben waren. Aus derselben Tradition ging in einigen Abschriften ein gefälschtes Prooimion mit einer Widmung an Antigonos (oder einen gewissen Ankleides) hervor (Achilleus περὶ ἐξηγήσεως p. 272 A Petav. Maass Arat. 17, 221). Weiter entwickelte sich daraus die bereits Cicero (de orat. I 69, vgl. Knaack Herm. XXIII 313) bekannte litterarische Legende, A. sei ein Zeitgenosse des Nikandros von Kolophon, des Verfassers der Theriaka (s. d.), gewesen, beide seien von Antigonos zu einem poetischen Wettkampfe aufgefordert, der Arzt A. habe die Phainomena, der Astronom Nikandros die Theriaka geschrieben (Vit. I p. 54, 63ff. IV p. 60, 16ff., wo sich beide Dichter gegenseitig auffordern, noch anders II p. 56, 12; vgl. O. Schneider Nicandr. 10f.). Diese bereits von Achilleus (Vit. I p. 54, 70) und dem vierten Biographen aus chronologischen Gründen als unmöglich bezeichnete Angabe beruht auf den Thatsachen, dass A. wirklich Theriaka (Suid. s. u.) verfasst hat und einen Mathematiker Nikandros aus Kolophon zum Famulus hatte (Vit. IV p. 60, 26 [steht an falscher Stelle]); durch Verwechslung mit dem gleichnamigen späteren Didaktiker (Enkel des Mathematikers? Knaack Berl. phil. Wochenschr. 1893, 1222; Herm. XXIX 473) ist die Fabelei entstanden. Maass hat die gesamte Überlieferung radikal beseitigen wollen, sehr mit Unrecht (Wilamowitz a. a. O. 198); allerdings wird eine reinliche Scheidung des Wahren vom Falschen nicht zu erreichen sein. Doch darf man an der Abfassung der Phainomena im Auftrage [394] des Antigonos nicht zweifeln: ‚der stoische König erwartete von dem Dichter, den er bezahlte, Poesie nach seinem nicht auf persönliche Verherrlichung gerichteten Sinn‘ (Wilamowitz; Hinweis auf Eudoxos bei Arat selber 373, vgl. Avienus 64). Da Attalos (frg. 21) und Hipparch (Maass Arat. 286) übereinstimmend bezeugen, dass das Gedicht in Griechenland geschrieben sei, so kann es allein in Athen entstanden sein, wofür sich auch Susemihl (Jahrb. f. Philol. 1893, 43. 1894, 93–100 gegen Maass Arat. 316ff. und Gött. Gel. Anz. 1893, 642) mit Recht entschieden hat: ‚Das Prooimion ist nicht blos ein Denkmal des ersten Vortrags, sondern auch eine dauernde Dedication an die Stoiker‘, nach dem Zeushymnus des Kleanthes (p. 17 Wachsm.) verfasst (Wilamowitz a. a. O. 197). Wie sehr das ganze Gedicht von stoischen Anschauungen erfüllt ist, zeigt Kaibel Herm. XXIX 84; vgl. noch Schwartz DLZ 1893, 745f. Ferner ist zu beachten, dass A.s Lehrer Menekrates dem für die Frühstoa massgebenden Herakleitos gefolgt ist (Oder bei Susemihl Alex. Litteraturgesch. I 284, 2) und dadurch möglicherweise auf die Studienrichtung seines Schülers eingewirkt hat.

A., von Hause aus vielleicht Arzt (Knaack Herm. XXIX 475), war ein vielseitig begabter Mann, wie das Zeugnis seines Freundes Kallimachos (πάνυ ἐπαινῶν αὐτὸν ὡς πουμαθῆ καὶ ἄριστον ποιητὴν Vit. I p. 54, 76, vgl. III p. 58, 23 πολυγράμματος ἀνήρ) und die lange (allerdings nicht zuverlässige) Liste seiner Werke bei Suidas (u. a.) beweist. Ausser den Phainomena (s. u.) schrieb er noch Hymnen (εἰς Πᾶνα, s. o., Σπονδοφόρους), Ἰατρικά (Poll. II 37, darin wohl die mehrmals genannten ἰατρικαὶ δυνάμεις), Σύνθεσιν φαρμάκων (vgl. Gal. XIV 144K.), von Maass (Aratea 224f.) mit dem Folgenden Θηριακῶν ἐπιτήδεια (ἐπιτηδείαν) verbunden; wahrscheinlich ist zu schreiben Θηριακά oder Θηριακόν (vgl. Vit. II 56, 14), Ἐπικήδεια, von denen wir noch drei, auf seinen Bruder Myris, auf Kleombrotos und auf Theopropos (Schol. Marc. Arat. 259 = Schol. A Hom. Il. XVIII 486. Maass 234) kennen, Ἀνθρωπογονίαν, Παίγνια, Κατὰ λεπτόν (Strab. X 486, Vorbild für die gleichnamigen Gedichte Vergils), zwei Sammlungen, Ἐλεγεῖα (Macrob. sat. V 20, vgl. Steph. Byz. s. Γάργαρα. Anth. Pal. XI 437) und Ἐπιγράμματα (Reitzenstein Epigr. u. Skol. 171), wohl Jugendgedichte, vgl. Meleager Anth. Pal. IV 1, 49; erhalten ist Anth. Pal. XII 129 (s. die [verfehlten] Combinationen von Knaack Jahrb. f. Philol. 1891, 770 und Maass Arat. 321, dazu Reitzenstein 172ff.), ferner auf Phila, die Tochter des Antigonos, auf Pausanias (Suid.), wenn dies nicht andere Gedichte (Hymnen?) waren, ein Gedicht auf Antigonos, Χάριτες (Hellad. bei Phot. bibl. cod. 279 p. 531 a 13ff.), Ἠθοποιία (?), Briefe (wohl in Versen, zu scheiden von den gefälschten καταλογάδην), Διόρϑωσιν Ὀδυσσείας (s. o.) und Περὶ Ὁμήρου. Für entschieden unecht galten die Θυτικά (Cram. Anecd. Oxon. IV 315 = Psellos b. Boissonade anecd. Graec. III 210 [aus einem Commentare zu Dionysios Thrax]; Ἐπιθυτικόν Suid.) und Περὶ ὀρνέων. Der gemeinsame Titel der dem A. zugeschriebenen astronomischen Gedichte (ausser den Phainomena) scheint Ἀστρικά gewesen zu sein, Tzetzes zu Hesiod. op. p. 23 Gaisf. citiert das fünfte Buch (Prooimion eines unbekannten [395] Gedichtes), Unterteile waren vielleicht Ἀνατολή (von einigen dem Hegesianax zugeschrieben, Vit. II p. 56, 11), Ἀστροθεσία, Ἀστρολογία, Διοσημίαι (nicht als Sondertitel der Wetterzeichen aufzufassen, Maass 218), von denen nichts erhalten ist und die mehr oder minder verdächtig sind. Gut bezeugt ist der nach den Phainomena (s. v. 460ff. Achill. Isag. p. 135B Petav.) verfasste Kanon, der die Lehre von der Sphärenharmonie enthielt (Boeckh Kl. Schrift. IV 301ff., nicht ganz richtig, s. Maass 219). Eine Sammlung und Würdigung der spärlichen Reste der verlorenen Werke bei Maass 209–249, wo zugleich der Versuch gemacht ist, durch die Annahme von Gruppentiteln Ordnung in die ziemlich verworrene Überlieferung zu bringen.

Während die genannten Schriften frühzeitig untergegangen zu sein scheinen, ist das im Altertum berühmteste Gedicht, die Phainomena, auf uns gekommen. Es zerfällt deutlich in drei Teile, eigentliche Phainomena (1–450), Συνανατολαὶ und Συγκαταδύσεις (–732), endlich Προγνώσεις διὰ σημείων (Bezeichnungen nach Hipparch und Boethos, Maass Arat. 155). Gleich nach seinem Erscheinen wurde es in Freundeskreisen bewundert und gepriesen. Kallimachos schrieb ein Epigramm auf dasselbe 27 Wil., der Schluss richtig hergestellt von Kaibel Herm. XXIX 120), das Leonidas von Tarent (Anth. Pal. IX 25) überbot (Knaack Herm. XVIII 28. Kaibel a. a. O. 122), der vielcitierte (an die Genossen eines Symposions gerichtete)[WS 1] Anfang wird u. a. von Paulus (Apostelgesch. 17, 28) in seiner Rede auf dem Areopag angeführt; vgl. Maass 255, der 251–268 die Nachahmungen anderer zusammenstellt; die Eingangsworte entstammen der hieratischen Poesie, daraus erklärt sich die Übereinstimmung mit Theokrits Ptolem. 1 (Vahlen Berl. Lekt. Verz. 1885, 15. Wilamowitz a. a. O. 195). Ptolemaios (Euergetes) erteilte (in den Ἰδιοφυεῖς, Vit. I p. 55, 95) dem Dichter den ersten Preis (vgl. Robert Eratosth. catast. 221. Kaibel a. a. O. 123). Dagegen entbrannte im 2. Jhdt. über den wissenschaftlichen Wert der astronomischen Angaben ein heftiger Streit. Während Attalos von Rhodos in dem Commentar zu seiner kritischen Ausgabe der Phainomena den Dichter gegen die Ausstellungen der Astronomen kräftig in Schutz nahm und vor willkürlichen Textänderungen nicht zurückschreckte, um die Angaben A.s mit der Wirklichkeit in Einklang zu setzen (Maass De Attali Rhodii fragmentis Arateis, Greifswalder Lekt. Verz. 1888), wandte sich der berühmte Astronom Hipparchos in einer eigenen, noch vorhandenen Schrift (τῶν Ἀράτου καὶ Εὐδόξου φαινομένον ἐξηγήσεις) mit grosser, zum Teil übertriebener Schärfe gegen die zahlreichen Unrichtigkeiten und Mängel der astronomischen Beobachtungen. Commentare zu dem Gedichte verfassten die Stoiker Boethos von Sidon (2. Jhdt., Schüler des Diogenes von Babylon, περὶ τῆς Ἀράτου ἐξηγήσεως in mindestens vier Büchern [Geminus Isag. p. 61 A Pet. Maass 152]) und Diodoros von Alexandreia, aus dessen Commentar später der Akademiker Eudoros von Alexandreia (Zeitgenosse Strabons) einen Auszug machte, der von den Späteren mehrfach benützt wurde (Diels Doxogr. 22). Auch Zenodotos von Mallos, der Schüler des Krates, scheint [396] den Dichter commentiert zu haben (Maass Arat. 163), dagegen ist die Ansicht, dass Krates selber einen Commentar verfasst habe, falsch (Maass 167–203 [de Cratete Mallota]). Genannt werden (in den Aratscholien) ferner noch Plutarchos, Sporos von Nikaia, Orion und Apollinaris. Von diesen veranstaltete Sporos (1.–2. Jhdt.) eine Ausgabe mit einem weitschweifigen Commentar voll mythologischer Gelehrsamkeit zur Erklärung der Sternbilder (Maass Anal. Eratosth. 47ff.). Gegen ihn scheint sich der Mathematiker und Neuplatoniker Theon von Alexandreia (4. Jhdt.) in seinem Commentar (Maass a. a. O. 35ff., mit den Einschränkungen Kaibels Gött. Gel. Anz. 1893, 939f.) gewandt zu haben, der wieder die astronomischen Kenntnisse A.s gegenüber seinem Vorbilde Eudoxos betonte, aber in der Polemik gegen Hipparch über das Ziel hinausschoss. Im 3. Jhdt. schrieb Achilleus seinen Commentar (mit Vita des Dichters, s. o.) in stoischer Tendenz, der Vermittler war Diodoros von Alexandreia, um den Ausgang des 5. Marianos eine Metaphrase in 1140 Jamben (Suid.), im 7. Leontios ein (noch vollständig erhaltenes) Schriftchen περὶ κατασκευῆς Ἀρατείας σφαίρας.

Haupths. M(arc.) 476 (saec. XI), von Niketes von Serrhae geschrieben (mit Scholienauszügen aus Theon, Sporos u. a.), daneben haben Paris. 2403 (A, saec. XIII/XIV) und 2728 (C, saec. XV) selbständigen Wert. Alle drei gehen auf dieselbe Textrecension zurück, die aber nicht von Theon gemacht sein kann (Kaibel a. a. O. 940 gegen Maass ed. Arat. praef. XI–XIV). Da Hipparch von den ersten 714 Versen über ein Drittel citiert und ausserdem noch viele paraphrasiert, so lässt sich der Text (mit Varianten) ein Jahrhundert nach seinem Entstehen feststellen (eine in der gesamten griechischen Litteratur beispiellose Erscheinung), ferner lehrt die Vergleichung von ACM mit den durch Achilleus überlieferten Versen, dass nicht viele erhebliche Veränderungen seit dem 3. Jhdt. vorgekommen sind. Dagegen bietet Hipparch öfters bessere Lesarten als ACM. Bestätigend hinzu treten die Nachahmungen der Römer, denen die Kenntnis des Dichters durch den Stoiker Boethos (s. o.) vermittelt zu sein scheint (Maass Arat. 157). Varro von Atax (frg. 21. 22, FPR 335 Baehr.) ahmte ihn nach, Cicero übersetzte ihn in seiner Jugend (umfangreiche Bruchstücke sind noch erhalten), auf uns sind gekommen die Übersetzungen des Germanicus und des Rufius Festus Avienus (4. Jhdt.). Hohes Lob A.s (wohl unter dem Einfluss des Kallimachos) bei Ovid. am. I 15, 16 (der selber Phaenomena nach seinem Vorbilde verfasste, FPR 349 Baehr.), ein nüchternes Urteil bei Quintil. X 1, 55. Die ausserordentlich zahlreichen Nachahmungen und Anspielungen stellt Maass in seiner Ausgabe zusammen, über den Einfluss A.s auf die bildende Kunst s. Robert Eratosth. catast. reliq. 246ff. O. Bie Die Musen in der antiken Kunst (Berlin 1887) 30f.

Die Würdigung A.s ist nicht leicht. Über seine wissenschaftliche Bedeutung hat Hipparchos den Stab gebrochen mit dem Hinweis auf sein Vorbild Eudoxos; die zahlreichen Mitteilungen aus diesem lassen das Urteil als berechtigt erscheinen, trotz kleiner Erweiterungen oder Verbesserungen, [397] die der Dichter mit seiner Vorlage vorgenommen hat (anders Maass 307ff.). Eudoxos verfasste zwei vielfach wörtlich übereinstimmende (πλὴν ὀλίγων Hipp.) astronomische Werke, das Enoptron (woraus der Verfasser der Aratbriefe Katoptron gemacht hat) und die Phainomena; letztere waren die Hauptquelle für den ersten Teil, doch so, dass auch das erste Werk nicht ganz unberücksichtigt blieb (dagegen willkürlich Maass 283). Schwieriger ist die Frage nach den Quellen des letzten Teiles über die Wetterzeichen, der auffallende, zum Teil wörtliche Übereinstimmungen mit der ps.-theophrastischen Schrift περὶ σημείων ὑδάτων καὶ πνευμάτων καὶ χειμώνων καὶ εὐδιῶν (Theophr. oper. ed. Wimmer [Paris 1866] 389–398) aufweist. Während Heeger (De Theophr. περὶ σημείων libello. Diss. Jena 1889) an eine gemeinsame peripatetische Quelle (Theophrast?) denkt, die auch bei Plin. n. h. XVIII. Aelian. de nat. anim. VII 7 u. a. vorliegt, hat Maass in der Recension der Heegerschen Arbeit (Gött. Gel. Anz. 1893, 624–642), durch Spuren von Ionismen in der Schrift verführt, auf Demokrit als gemeinsame Vorlage geschlossen; dagegen hat Kaibel (Herm. XXIX 102–120), der die auffallendsten Übereinstimmungen als spätere Interpolationen eines eifrigen A.-Lesers getilgt wissen will, wieder auf die von J. Boehme (De Theophr. quae feruntur περὶ σημείων excerptis, Diss. Halle 1884) verfochtene (von Maass bestrittene) Hypothese, dass ein mit einem Parapegma versehenes Werk des Eudoxos die Vorlage gewesen sei, zurückgegriffen. Da die Frage hiermit keineswegs entschieden ist, wird es geraten sein, einstweilen an der Benützung einer peripatetischen Schrift περὶ σημείων festzuhalten, die dem Dichter durch seinen Lehrer Praxiphanes, den getreuen Bewahrer theophrastischer Lehren (Diels Doxogr. 592), nahe gelegt sein mochte. Übrigens ist dieser Teil, der in den älteren Ausgaben unter dem Sondertitel Διοσημεῖα mit eigener Verszählung erscheint, trotz seiner losen Verknüpfung (733) mit dem Vorhergehenden wohl als das eigentliche Thema zu betrachten (Maass Arat. 326, bes. Gött. Gel. Anz. a. a. O. 626; im Altertum bereits von Geminos p. 61 A anders aufgefasst). Erscheint in diesem Teile und auch in dem vorhergehenden die Darstellung trocken und einförmig, so muss doch die den spröden Stoff bewältigende Kunst des Dichters anerkannt werden (vgl. Hipparch. I 172P.), die im ersten Teile, der Beschreibung der Sternbilder, ihre grössten Triumphe feiert. A. hat kein Lehrgedicht, ‚sondern eine Ekphrasis geben wollen, und wie er diese Poesiegattung selbst geschaffen hat, so hat er für die Gattung auch den Ton gefunden, nicht einen prunkvollen, phantastischen, visionären, sondern einen einfachen und leichten Stil, der bald mit wenigen Worten das zum Verständnis Nötige umfasst, bald dem Dichter Freiheit giebt in massvoller Behaglichkeit zur Erzählung oder Betrachtung oder auch zu einer seltenen wissenschaftlichen Erklärung abzuschweifen. Die Ungleichheit in der Behandlung der einzelnen Gestirne ist etwas Gewolltes, sie nimmt der Darstellung den Ernst und die straffe Geschlossenheit eines Lehrgedichts: es ist wie wenn der Vater dem Kinde den Sternenhimmel beschreibt, bald auf die Schönheit eines besonders hellen [398] Sterns aufmerksam machend, bald eine Geschichte erzählend, bald erklärend, bald betrachtend‘ (Kaibel Herm. XXIX 91). Die Kunst des Dichters in Composition und Variierung des Ausdrucks erschliesst sich erst bei aufmerksamem Lesen. So sind die beiden ausführlichen Digestionen (Παρθένος = Dike-Astraia 100–136, eine Glanzpartie nach hesiodischem Vorbild, und Θυτήριον) mit Berechnung ziemlich an den Anfang und das Ende des ersten Teils gerückt. A. liebt nicht mythologische Gelehrsamkeit auszukramen, Polemik gegen Vorgänger findet sich selten (30–35. 162–164 sind gegen Epimenides gerichtet, Maass 314ff., dessen weitere Ausführungen nicht zu billigen sind), echt alexandrinisch ist die Reserve 637, verschiedene Versionen werden 98 angedeutet. Schon im Altertum waren die Meinungen verschieden, ob A. mehr in der Weise Homers oder Hesiods gedichtet habe; letztere Ansicht (für die sich auch Maass mit Recht entschieden hat, bis ins einzelne begründet von Kaibel Herm. XXIX 82–91) vertrat Kallimachos (s. o.), erstere Boethos. Auch Poseidonios (so zu schreiben nach dem cod. Basil. bei Maass 385) schrieb περὶ συγκρίσεως Ἀράτου καὶ Ὁμήρου (Vit. III p. 59, 34 [ungünstiges Urteil über die Kenntnisse des Dichters]). Die Sprache zeigt manche Incorrectheiten in den Formen (nach missverstandenen homerischen Formen gebildet) und Eigentümlichkeiten in der Syntax (namentlich in freien Genetivconstructionen), der Versbau ist im ganzen correct, aber von der vollendeten Eleganz des Kallimachos noch weit entfernt; auffallend sind die vielen spondeischen Ausgänge. Wie weit und seit wann das Verständnis des Lesers durch Illustrationen (Hinweis bei Hipp. I 6 p. 180 P.) unterstützt wurde, ist noch nicht ausgemacht; Vorarbeiten: Maass 338. Bethe Rh. Mus. XLVII 96, dagegen Maass ed. Arat. praef. XXIIIf.

Litteratur: Von älteren Ausgaben noch zu nennen H. Grotius Syntagma Arateorum, Lugd. Bat. 1600. Buhle, Lpzg. 1793–1801, 2 Bde. (mit der lat. Übers., Anmerkungen, Schol. zu A. u. Germanicus, Biographien, Leontios und Fragmenten; unkritisch). Matthiä, Frankf. a. M. 1817 (blos Text). Buttmann, Berl. 1826 (Text und krit. Anm.). Bekker, Berl. 1828 (mit den Schol.). In den Poet. didact. Paris (Didot 1851) Bd. II. Erste kritische Recension nach dem Marc. von Maass, Berl. 1893 (ausführlich besprochen von Kaibel Gött. Gel. Anz. 1893, 937–961 [mit kritischen Beiträgen]; rec. v. Oder Wochenschr. f. kl. Phil. 1894, 228–232. Knaack Berl. phil. Wochenschr. 1894 Sp. 1089–93). Des A. Sternerscheinungen und Wetterzeichen übersetzt und erklärt von J. H. Voss, Heidelberg 1824 (mit vortrefflichen erklärenden Anmerkungen). Kritische Beiträge von Grauert Rh. Mus. I (1827) 336–348 (willkürlich). Frey Rh. Mus. XIII 132. M. Schmidt Philol. IX 396; Rh. Mus. V 626 (ohne Wert). Meineke Philol. XIV 19 (Prooimien). Bergk Ind. lect. Hal. 1861; Philol. XVI 603. M. Schneider Curae crit. in epicos Graecos, Progr. Gotha 1891, 8–16. Maass Herm. XIX 92–122, teilweise wiederholt in s. Aratea 1892, Hauptwerk über den Dichter (s. die Recensionen v. Susemihl Jahrb. f. Philol. 1893, 37ff. Oder Wochenschr. f. kl. Ph. 1893, 512–521. 561–569. 617–626. Knaack Berl. phil. Wochenschr. [399] 1893, 1157–1162. 1192–1196. 1221–1226), R. Koepke De Arati Solensis aetate, Progr. v. Guben 1867 (nur z. T. richtig). Couat La poésie alexandrine sous les trois premiers Ptolémées 445–465 (ohne erheblichen Wert). Susemihl Alex. Litt.-Gesch. I 284–299. Kaibel Aratea, Herm. XXIX 82–123. Susemihl Aratos u. die Stoiker, Jahrb. f. Philol. 1894, 93–100. Knaack Zu Arats medicinischen Schriften, Herm. XXIX 472–476. Die alten Araterklärer in der Sammlung des P. Victorius Florenz 1567 und im Uranologium des Petavius, Paris 1630. Amsterdam 1703 (Neudruck in Mignes Patrol. Graec. cursus completus XIX [Paris 1857] 934ff. Eine neue Ausgabe (mit den Schol. Marc.) angekündigt von Maass (Commentarii Aratei); die Schrift des Hipparchos hat K. Manitius soeben (1894) in der Bibl. Teubn. herausgegeben, vgl. auch Jahrb. f. Philol. 1891, 779–792. Maass Herm. XVI 385 (das vatikanische Verzeichnis der Aratcommentatoren, umgearbeitet in den Aratea Kap. 3).

Sprache: J. Loebe De elocutione Arati Solensis poetae, Diss. Halle 1864; mehreres im Index der Maassschen Ausgabe und in der Recension Kaibels. Der Versbau ist noch nicht genauer untersucht, Vorarbeiten: Beneke Beiträge zur Metrik der Alexandriner II, Progr. von Bochum 1884, 30–36 (Elisionen). W. Meyer Zur Geschichte des alex. Hexameters, S.-Ber. Akad. München 1884, 995. Von den Ausgaben der lateinischen Übersetzer (deren Verhältnis zur Überlieferung noch genauer zu untersuchen ist; Vorarbeit von Maybaum De Cicerone Germanico Avieno Arat. interpretibus, Diss. Rostock 1889) ist die des Germanicus mit Scholien von Breysig, Berl. 1867 zu nennen. Maass De Germanici prooemio comment., Greifswald. Lekt. Verz. 1893.

Nachträge und Berichtigungen

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S. 391, 33 zum Art. Aratos Nr. 6:

Aratos von Soloi. Seine ἀκμή setzt Euseb. Ol. 121, 1 = 272 (unwahrscheinlich). Die Lebensbeschreibungen sind jetzt von Maass in den Commentariorum in Aratum reliquiae (Berlin 1898) kritisch herausgegeben.

S. 395, 31 ist die ganze Zeile zu streichen.

S. 398, 39: Die Frage nach dem ‚illustrierten‘ Arat ist auch jetzt noch nicht entschieden. Gegen G. Thiele, der (mit Maass) für eine solche zu Schulzwecken bestimmte Ausgabe eingetreten ist (De antiq. libr. pict. cap. IV, Marburger Habilitationsschr. 1897, Cap. I und bes. Antike Himmelsbilder, Berlin 1898, Cap. IV), Bethe Woch. f. kl. Phil. 1898, 1385–1393 und Boll Berl. phil. Woch. 1899, 1009–1017; die Frage hängt mit dem noch immer rätselhaften Katasterismenbuch (angeblich von Eratosthenes) zusammen. Sämtliche Araterklärer jetzt in der Sammlung Commentariorum in Aratum reliquiae rec. E. Maass zu benützen.

Paulys Realencyclopädie der classischen Altertumswissenschaft
Band S X (1965), Sp. [S_X 26]–[S_X 39]
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S. 391, 33 zum Art. Aratos Nr. 6)::
Inhaltsübersicht.

I. Leben.

1. Quellen.
2. Darstellung.

II. Werke

1. Gesamtverzeichnis.
2. Phainomena. a) Aufbau. b) Quellen. c) Vorbild
d) Metrik. e) Sprache und Stil. f) Zur Stellung innerhalb der Geschichte des Lehrgedichts.

III. Zur Wirkungsgeschichte und Überlieferung.

etc. etc.

Paulys Realencyclopädie der classischen Altertumswissenschaft
Band S XIV (1974), Sp. [S_XIV 55]
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S. 391 ff. (vgl. Suppl.-Bd. I S. 116 und bes. X S. 26ff.) zum Art. Aratos:

6) Hinzuweisen ist jetzt auf M. Erren Die Phainomena des Aratos von Soloi. Untersuchungen zum Sach- und Sinnverständnis. Wiesbaden 1967. Die gründliche Arbeit kann als ein auf das sachliche Verständnis konzentrierter Kommentar gelten. etc. etc.

3 a) Q. Aradius

Anmerkungen (Wikisource)

  1. Vgl. zur Klammer (= Zeile 31) den Hinweis in Suppl. I.