Zeitschrift für deutsche Mythologie und Sittenkunde

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Zeitschrift
Titel: Zeitschrift für deutsche Mythologie und Sittenkunde
Untertitel:
Herausgeber: Johann Wilhelm Wolf, Wilhelm Mannhardt
Auflage:
Verlag: Dieterische Buchhandlung
Ort: Göttingen
Zeitraum: 1853–1859
Erscheinungs-
verlauf:
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Nachfolger:
Fachgebiete: Volkskunde
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Die Zeitschrift für deutsche Mythologie und Sittenkunde erschien in vier Bänden von 1853–1859. Der Gründer Johann Wilhelm Wolf gab die ersten beiden Bände heraus, nach dessen Tod übernahm Wilhelm Mannhardt die Herausgabe der letzten beiden Bände.

Vorwort[Bearbeiten]

[III] Die möglichkeit eines wiederaufbaus der deutschen mythologie so wie ihre hohe bedeutung sind seit Jacob Grimm ihr zuerst eine festere grundlage gab, ins allgemeinere bewustsein übergegangen, die der deutschen sittenkunde, welcher eine solche grundlage bis jetzt abgeht, wird es sobald ihr die verdiente höhere aufmerksamkeit und theilnahme geschenkt wird. daß dies ferner und in größerm maaß als bisher der fall werde, dazu mitzuwirken ist der zweck dieser zeitschrift.

Beide disciplinen, die auf den rang von hülfswissenschaften der geschichte mehr als so viele andere verwandte längst und sorgfältigst angebaute, anspruch haben, sind noch jung, sie bedürfen um so mehr der pflege und entbehrten ihrer fast in demselben maaß, in dem sie der deutschen philologie, ihrer schwester, zu theil wurde. die beste art der pflege ergibt sich aus der betrachtung der eigenthümlichen bedingungen, unter welchen sie gegenüber verwandten forschungen stehn. zahl und kreis ihrer quellen sind nicht, wie bei der classischen alterthumswissenschaft abgeschlossen; diese quellen springen vielmehr überall, wo sich nur ältere bücher finden, wo immer unser fuß germanische erde unter sich hat; ihre zahl ist legio; ihr kreis unermeßlich, denn er geht über die deutschen grenzen hinaus und umfaßt in weiterm sinn das ganze indogermanische gebiet. [IV] sie wollen theils untersucht und nach ihrem gehalt geprüft, theils erst aufgesucht, gefaßt und in ein bette geleitet sein und das ist die doppelte aufgabe welche diese zeitschrift sich stellt.

Seitdem wir durch J. Grimm auf die quellen selbst und die art ihrer ausbeutung hingewiesen wurden, begann die forschung auf manchen punkten ihre dankbare und dankenswerthe thätigkeit. an abschluß größerer fragen war und ist dabei selbstverständlich noch kaum zu denken, da eben der boden, auf dem wir stehn, noch geringe festigkeit hat, da hier der fuß von tausend wassern umrieselt ist, die sich plötzlich vereinigend manchen zuversichtlich erhobenen bau stürzen, weiter aber in klarerm fluß dahinrauschend den alten götterhimmel um so treuer spiegeln; anderswo gelber sand ihn umgibt, der noch der schaufel harrt, um in anderer art fruchtbar für die fleißige hand zu werden und verloren geglaubte herrlichkeit wieder dem tageslicht zurückzugeben. das bringt auf der einen seite reiz und leben in die forschende thätigkeit, zwingt uns aber auch auf der andern, uns vor der hand noch mit monographieen zu begnügen, die zwar auf den ersten blick oft unscheinbares, kleinere anscheinend unwesentliche fragen behandeln, aber durch die feststellung dieser grund und bausteine zum festen bau des ganzen liefern.

Fehlt es dazu nicht an stoff, dann wird die arbeit doch um so lohnender, die resultate werden um so sicherer, wenn wir die gewonnenen anschauungen unseres alterthums mit denen anderer stammverwandten völker vergleichen. wie es eine vergleichende sprachforschung gibt, so muß es auch eine vergleichende mythologie geben; wie unsere und andere sprachen im schooß von Asien wurzeln, aus der alten wiege der menschheit hervorgingen, so muß dies auch die [V] mythologie dieser völker. zu der richtigen erkenntnis unserer mythologie ist die vergleichung um so nothwendiger, je geringer die mittel sind, über die wir gegenüber andern völkern (besonders dem classischen alterthum) gebieten können, sie wäre schon nothwendig, wollten wir nur die äußere gestalt, den leib unserer mythen nach seiner allmäligen entwickelung kennen lernen, wie viel mehr dann, wenn es uns darum zu thun ist, auf ihren geist einzugehn. ihr ist darum neben jenen selbständig deutschen monographieen die zeitschrift geöffnet, d. h. insofern kein antichristlicher geist derartige mittheilungen erfüllt, denn sinn- und zuchtlose phantasieen nach art derer Daumer’s, Ghillany’s, Nork’s u. a. abzudrucken, kann uns nicht einfallen.

Außer dieser sichtung vorhandenen stoffes wendet die zeitschrift ihre thätigkeit auch der mittheilung neuen stoffes zu und hier glaube ich wird sie eine längst fühlbare lücke ausfüllen, indem sie ein mittelpunkt werden soll für die bisher zersplitterte thätigkeit so vieler ehrenwerthen und eifrigen sammler, und theils zu bereits erschienenen sammlungen nachträge liefert, theils zur veröffentlichung einzelner stücke und guter neuer sammlungen gelegenheit bietet. sie hat da wiederum ein ungemessenes feld vor sich, dessen angestrengte bebauung noch manches jahrzehent fordern wird, bevor wir seinen vollen reichthum einigermaaßen übersehen können. da aber erspriesliches geleistet und der gegebene raum möglichst nutzbringend verwendet werden soll, so kann ich nur solchen mittheilungen die aufnahme gestatten, welche wesentlich neue züge bringen und bekannteres nur andeutend geben. varianten schon bekannter märchen und sagen können darum nur in gröbern umrissen platz finden. besondere aufmerksamkeit werde ich der so viel misdeuteten und verkannten legende widmen, die durch ihre oft eigenthümliche [VI] zusammensetzung aus altheidnischen und christlichen elementen der erklärung bisher manche schwierigkeiten entgegenstellte.

Einer vergleichenden mythologie muß eine vergleichende sagenkunde vorausgehn, deshalb darf die zeitschrift sich bei der tradition nicht auf deutsches gebiet beschränken. will sie jener dienen, dann muß sie auch den überlieferungen anderer stämme und völker offen stehn und es freut mich, daß die mittheilung solcher schon in diesem ersten heft auf würdige weise begonnen wird.

Was also für die mythologie gilt, das gilt ebenso für die sittenkunde; findet jene ihre quellen mehr in den erzählungen des volkes, dann geben dessen bräuche u. a. uns für die erforschung dieser eine hauptstütze an die hand. sie hilft gleich der alten rechtskunde die mythologie stützen und ergänzen, da besonders, wo sie die drei hauptmomente des lebens geburt, heirath und tod behandelt, aber beide werden auch wieder von ihr gestützt und ergänzt, denn in dem glauben eines volkes liegen die wurzeln seines ganzen denkens, strebens und handelns. leider sind die sammlungen für sie noch in ihrer ersten kindheit und außer Kuhn und Schwarz, Meier und Sommer haben sich noch wenige um sie bemüht. das ist eine um so mächtigere aufforderung, ihr die möglichste aufmerksamkeit zu schenken. da wir dabei von dem grundsatz ausgehn müssen, daß es im volksleben kaum etwas bedeutungsloses gibt, daß auch im kleinsten der geist, der es erfüllt, sich oft wunderbar spiegelt, wie der himmel in dem unbeachteten thautropfen, der an der spitze eines halmes schwebt, so werde ich auch dem geringsten einen platz in diesen blättern einräumen und das neckische räthsel und der muthwillige kinderreim stehen friedlich neben der gelehrten abhandlung.

[VII] Die ,handgreiflichen alterthümer’ glaube ich nicht ausschließen zu dürfen, was sie angeht, so ist viel gesündigt worden und wird noch viel gesündigt, insbesondere von unsern vereinen, für deren wirken es bezeichnend erscheinen muß, daß in dem vorwort zum correspondenzblatt ihres gesammtvereins unsere götterlehre, rechts- und sittenkunde nicht einmal genannt werden, während es doch den zweck des organs ,aus dem gegenwärtigen standpunkt der alterthumsforschenden bestrebungen’ entwickelt. von der meist unfruchtbaren durchwühlung von grabhügeln, von der beschreibung hundertfach wiederkehrender geräthe und waffen, wie von ähnlichen schönen dingen wird jedoch nicht die rede sein können, es müßte denn wesentlich neues und entschieden wichtiges dabei in rede kommen, wie z. B. die in Württembergischen gräbern gefundenen, Fro gleichenden bildchen u. a. mittelalterliche denkmäler als sculpturen, gemälde, stickereien finden die gebührende berücksichtigung, insofern sie sich auf ältere erinnerungen beziehen, oder auf heilige, die entweder von mythischen fäden umflogen wird oder mit der heldensage in verbindung stehn.

Da es endlich wünschenswerth erscheinen muß, daß auch die neuen erscheinungen auf dem gebiet unserer alterthumswissenschaft den lesern bekannt werden, so finden solche eine kurze und bündige besprechung, d. h. falls ihr inhalt nicht der art ist, daß er ein tieferes eingehn unumgänglich nothwendig macht. den schluß jedes heftes bilden einzelne kleine nachrichten, anfragen u. a.

An eine strenge folge der aufsätze und andern mittheilungen nach bestimmten abtheilungen werde ich mich nicht binden; sie mögen sich aneinanderschließen, wie sie sich zusammenfanden, gleich den vielfachen tönen von grün in den wäldern der nahen berge. und wie in diesen Wäldern [VIII] neben dem forschenden naturkundigen sich naturfreudig auch der einfache wanderer ergeht, so möchte ich, daß auch diese zeitschrift nicht nur in die hände der forscher, sondern in die aller komme, die noch ein herz haben für das naturwüchsige und gesunde leben des volkes, denen noch echte, warme liebe zu ihm innewohnt, weil sie es erkennen in seiner ganzen kernhaftigkeit und tüchtigkeit. sie werden dann bald unser alterthum schätzen und ehren lernen und gerne zu unsern studien die hände bieten, denn diese sind ja frisch und bunt und von reich pulsirendem leben durchblüht, wie die weisheit der gasse, die ihr treuester mitarbeiter ist.

J. W. WOLF.     

Nachricht für die Leser[Bearbeiten]

[450]
NACHRICHT FÜR DIE LESER.

Die äußeren verhältnisse des herausgebers haben die ausgabe dieses letzten heftes lange verzögert. inzwischen haben sich die aufgaben unserer gemeinsamen thätigkeit wesentlich geändert; mag es bald gelingen an stelle dieser blätter, welche für erst ihre mittheilungen einstellen, ein organ zu schaffen, das den neugewonnenen standpunkten in unserer wissenschaft rechnung trägt, mit hinreichenden mitteln die untersuchungen stützt und die alten und viele neue freunde und mitforscher aufs neue unter einer fahne versammelt.

Berlin.
W. MANNHARDT.     

Inhalt[Bearbeiten]

Band 1 (1853)[Bearbeiten]

  1. Wilhelm Grimm: Zwei Thiermärchen, S. 1
  2. Karl Weigand: Zur Mythologie, S. 3
  3. Ignaz Vinzenz Zingerle: Die Kröten und der Volksglaube in Tirol, S. 7
  4. Andreas Fries: Sagen aus Unterfranken [Beginn], S. 18
  5. August Nodnagel: Hessische Sagen [Beginn], S. 30
  6. Tiede Roelofs Dijkstra: Friesische Sagen, S. 37
  7. Wilhelm von Ploennies: Märchen, S. 38
  8. O. van der Straeten: Bollekens, welke helle en hemel wyzen, S. 42
  9. Ludwig Adolf Staufe-Simiginowicz: Romanische Märchen aus der Bukowina [Beginn], S. 42
  10. H. Leo: Über den Zusammenhang des germanischen Heidenthumes mit dem der indischen Arier, S. 51
  11. Adalbert Kuhn: Todte soll man nicht beweinen, S. 62
  12. Johann Wilhelm Wolf: Wuotan, S. 64
  13. Johann Wilhelm Wolf: Donar, S. 70
  14. Heinrich Pröhle: Gebräuche aus den Harzgegenden, S. 76
  15. Nikolaus Hocker: Gebräuche [Mosel], S. 88
  16. Nikolaus Hocker: Zwei Volkslieder von der Mosel, S. 90
  17. Wilhelm von Ploennies: Volksgesang im Odenwald, S. 93
  18. Adalbert Kuhn: Hackelberg-Rods und sein Hund Alke, S. 100
  19. Adalbert Kuhn: Sagen vom Darmssen, S. 103
  20. Prof. Dr. Reuß: Miscellen, S. 107
  21. Johann Wilhelm Wolf, Mannert, J. Wagner: Kleinigkeiten, S. 110
  22. Nachrichten, S. 112
  23. H. Leo: Die Alt-arische Grundlage des Nibelungenliedes, S. 113
  24. Schweizerische Volksräthsel aus dem Aargau, S. 129
  25. Ernst Meier: Sagen und Sitten aus dem Fürstenthum Schaumburg-Lippe und den angränzenden Ländern, S. 168
  26. J. M. Dautzenberg: Gebräuche aus Limburg und Brabant, S. 173
  27. R. O. Waldburg: Beiträge aus der Bukowina, S. 179
  28. Carl Gustav Homeyer: Haus- und Hofmarken, S. 185
  29. Nikolaus Hocker: Sagen von der Mosel, S. 189
  30. Heinrich Pröhle: Aus dem Harz, S. 195
  31. Johann Wilhelm Wolf: Irische Heiligenleben [Beginn], S. 203
  32. Johann Wilhelm Wolf: Thiermärchen, S. 224
  33. Ignaz Vinzenz Zingerle: Der Fähndrich, S. 226
  34. M. Rieger: Dietrich und Theoderich, S. 229
  35. Ignaz Vinzenz Zingerle: Aberglauben und Gebräuche aus Tirol, S. 235
  36. Vogelsprache, S. 239
  37. Nikolaus Hocker: Aberglauben von der Mosel, S. 240
  38. Ignaz Vinzenz Zingerle: Zwei Sagen aus Steiermark, S. 244
  39. August Nodnagel: Hessische Sagen [Fortsetzung], S. 246
  40. Nikolaus Hocker: Volkslieder von der Mosel, S. 250
  41. Literatur, S. 253
  42. Nachrichten, S. 255
  43. Arnold Ipolyi: Beiträge zur deutschen Mythologie aus Ungarn, S. 257
  44. Wilhelm Crecelius: Frau Holda und der Venusberg, S. 272
  45. Wilhelm Crecelius: Alte Segensformeln, S. 277
  46. Joseph Thaler: Können auch in Tyrol Spuren vom germanischen Heidenthum vorkommen?, S. 280
  47. Andreas Fries: Sagen aus Unterfranken [Fortsetzung], S. 295
  48. Nikolaus Hocker: Frouwa und der Schwan, S. 305
  49. Heinrich Fischer: Ein Märchen aus Schlesien, S. 310
  50. Nikolaus Hocker: Eifelsagen, S. 315
  51. P. Pius Zingerle: Kleine Beiträge aus dem Syrischen, S. 319
  52. E. Russworm: Thorsten Skelk, S. 320
  53. Ignaz Vinzenz Zingerle: Wald, Bäume, Kräuter, S. 323
  54. Friedrich Wöste: Mittheilungen aus der Grafschaft Mark, S. 336
  55. Joseph Zingerle: Volkslieder aus Passeier, S. 341
  56. Johann Wilhelm Wolf: Irische und schottische Heiligenleben [Fortsetzung], S. 344
  57. R. O. Waldburg: Zwei Märchen aus der Bukowina, S. 358
  58. Ignaz Vinzenz Zingerle: Vermischte Beiträge aus Tirol, S. 362
  59. Ernst Ludwig Rochholz: Nachträge zum Aargauer Volksräthsel, S. 363
  60. Literatur, S. 365
  61. Nachrichten, S. 376
  62. Wilhelm Grimm: Albanesische Märchen, S. 377
  63. Wilhelm Grimm: Der Swinegel, S. 381
  64. Wilhelm Grimm: Volkslied aus dem 16. Jahrhundert, S. 383
  65. Friedrich Wöste: Spuren weiblicher Gottheiten in den Überlieferungen der Grafschaft Mark [Beginn], S. 384
  66. Hansen: Alter Hochzeitsgebrauch, S. 397
  67. Karl Weigand: Volksräthsel, S. 398
  68. August Stöber: Sagen aus dem Elsass, S. 399
  69. E. Russworm: Thorstein Baearmagns Saga, S. 410
  70. Karl Simrock: Der ewige Jude, S. 432
  71. Karl Simrock: Drei niederrheinische Kinderspiele, S. 436
  72. Ernst Meier: Schwäbische Volkssagen, S. 438
  73. Ernst Meier: Schwäbische Sitten und Gebräuche, S. 441
  74. Ernst Meier: Über Pflanzen und Kräuter, S. 443
  75. Hyacinth Holland: Sagen aus Altbayern, S. 447
  76. Josef Zingerle: Ein Märchen aus dem Oberinnthal, S. 453
  77. Varia, S. 458
  78. Friedrich Wöste: Tiermärchen, S. 460
  79. Ignaz u. Joseph Zingerle: Sagen aus Tirol [Beginn], S. 461
  80. Reuss: Zwei Lieder aus dem XV. Jahrhundert, S. 467
  81. Ludwig Adolf Staufe-Simiginowicz: Romanische Märchen aus der Bukowina [Fortsetzung], S. 469
  82. Lieder, S. 473
  83. Litteratur, S. 477
  84. Errata, S. 480

Band 2 (1855)[Bearbeiten]

  1. Jacob Grimm: Reime aus dem Kinderleben, S. 1
  2. Wilhelm Grimm: Die Himmelsstürmer, S. 2
  3. Karl Simrock: Agnar, S. 7
  4. Karl Simrock: Dreschflegel und Feuerbrand, S. 13
  5. Karl Simrock: Thiermärchen, S. 16
  6. Ein Märchen aus Cleve , S. 18
  7. Johann Gabriel Seidl Steiermärkische Sagen und Volksgebräuche, S. 20
  8. Franz Josef Vonbun: Neue Fenggagschicht, S. 50
  9. Franz Josef Vonbun: Verschiedenes, S. 53
  10. Ignaz Vinzenz Zingerle: Sagen aus Tirol [Fortsetzung], S. 55
  11. Wilhelm Crecelius: Auszug aus hessischen Hexenprocessacten von 1562–1633, S. 62
  12. W. Sander: Hochzeitsgebräuche aus Hessen, S. 78
  13. Friedrich Wöste: Spuren weiblicher Gottheiten [Schluss], S. 81
  14. Friedrich Wöste: Varia, S. 98
  15. Hyacinth Holland: Aberglauben aus Baiern, S. 99
  16. Hyacinth Holland: Vermischtes, S. 130
  17. L. Issleib: Der Sommergewinn in Eisenach, S. 103
  18. Sitten und Gebräuche in Duderstadt, S. 106
  19. Georg Schambach: Drei niedersächsische Sagen, S. 109
  20. Reinhold Köhler: Eine römische Sage, S. 110
  21. Reinhold Köhler: Ungarische und wallachische Märchen, S. 113
  22. Reinhold Köhler: Schwalbensprache, S. 114
  23. Joseph Zingerle: Volkslieder aus Passeier [Fortsetzung], S. 116
  24. A. Zahn: Segen, S. 117
  25. Literatur, S. 118
  26. Hans Ferdinand Maßmann: Muspilli – Mudspelli, S. 121
  27. Hans Ferdinand Maßmann: Eine Landhochzeit im bayrischen Hochgebirge, S. 123
  28. Karl Simrock: Heiden werfen, S. 131
  29. Wilhelm Mannhardt: Jeversche Hochzeitgebräuche, S. 135
  30. R. Baier: Beiträge von der Insel Rügen, S. 139
  31. R. Baier: Der betrogene Teufel, S. 147
  32. Friedrich Wöste: De alle hürker, S. 148
  33. Marienrose, S. 156
  34. Arnold Ipolyi: Ungarische Sagen und Märchenzüge, S. 165
  35. Karl Weigand: Kräuterbeschwörungen und Kräuteraberglaube, S. 170
  36. Franz Josef Vonbun: Märchen aus Vorarlberg, S. 173
  37. Joseph Zingerle: Sagen aus Tirol [Fortsetzung], S. 176
  38. Ignaz Vinzenz Zingerle: Der wilde Mann [Fortsetzung von Sagen aus Tirol], S. 184
  39. J. Schröer: Aus dem Volksleben in Pressburg und der Umgegend, S. 187
  40. Wilhelm Mannhardt: Peter Holl, Kazroll, S. 193
  41. Ludwig Adolf Staufe-Simiginowicz: Volksmärchen aus der Bukowina [Fortsetzung], S. 197
  42. Joseph Zingerle: Weihnachtslied, S. 212
  43. Mittler: Otto Siegfriden Harnisch, newe auserlesne teutsche Lieder, S. 214
  44. J. Schröer: Volks- und Kinderlieder u. s. w., J. Schreier. 217
  45. C. Volckmar: Zwei Lieder, S. 220
  46. R. Hildebrand: Ein neues Lied aus dem Volk, S. 221
  47. Ernst Ludwig Rochholz: Aargauer Sagen und Legenden, S. 224
  48. Arnold Ipolyi: Harke, Herka, Harka, S. 252
  49. Arnold Ipolyi: Tatos, S. 268
  50. Karl Ernst Hermann Krause: Helle. Lüneburger Köpenfahrer, S. 282
  51. Karl Ernst Hermann Krause: Mantel Gottes, S. 292
  52. Karl Ernst Hermann Krause: Aus Lüneburger Vocabularien, S. 292
  53. Karl Ernst Hermann Krause: De Snâkenstên, S. 293
  54. Wilhelm Mannhardt: Wato, S. 296
  55. Wilhelm Mannhardt: Sif, Sippia, S. 330
  56. Konrad Maurer: Die Valkyrjen Hlökk und Herfjör, S. 341
  57. Ignaz Vinzenz Zingerle: Spuren des Holdadienstes in Tirol', S. 343
  58. Ignaz Vinzenz Zingerle: Woher kommen die Kinder, S. 345
  59. Ignaz Vinzenz Zingerle: Sagen aus Tirol [Fortsetzung], S. 345
  60. Ignaz Vinzenz Zingerle: Die Schwendtage, S. 357
  61. Ignaz Vinzenz Zingerle: Volksgebräuche aus dem Vintschgau, S. 359
  62. Ignaz Vinzenz Zingerle: Das Sternsingen, S. 363
  63. Ignaz Vinzenz Zingerle: Kinderreime, S. 364
  64. Ignaz Vinzenz Zingerle, Joseph Zingerle: Zwei Märchen aus Tirol, S. 364
  65. Wilhelm von Ploennies: Zwei Odenwälder Märchen, S. 373
  66. Schmitz: Ein Märchen aus der Eifel, S. 384
  67. E. J. Reimann: Das Märchen vom dummen Hans, S. 386
  68. Ludwig Adolf Staufe-Simiginowicz: Ein Märchen aus der Bukowina, S. 389
  69. Georg Schambach: Niedersächsische Sagen, S. 400
  70. Felix Liebrecht: Die sage vom Mäusethurm, S. 405
  71. Nikolaus Hocker: Templersagen, S. 413
  72. Nikolaus Hocker: Bauernregeln und Aberglauben aus der Montagne-Noire (Cevennen), S. 418
  73. Ignaz Vinzenz Zingerle: Aberglauben und Gebräuche in Tirol [Fortsetzung], S. 420
  74. K. J. Schröer: Mythische Gestalten im Presburger Volksglauben, S 424
  75. Theodor Bornowski: Lieder aus Ermland, S. 427
  76. Wilhelm Mannhardt: Westphälische Sagen, S. 431
  77. Wilhelm Mannhardt: Kinderreime, S. 432
  78. Karl Weigand: Volksräthsel [Fortsetzung], S. 434
  79. Literatur, S. 435

Band 3 (1855)[Bearbeiten]

  1. K. Müllenhoff: Nordische, englische und deutsche Rätsel, S. 1
  2. H. Leo: Die angelsächsischen Synonyme für den Begriff: Spiel, S. 20
  3. Matthias Lexer: Volksüberlieferungen, S. 29
  4. Karl Weigand: Dr fuhrmann, S. 36
  5. Friedrich Wöste: De witte swàne, S. 46
  6. Friedrich Wöste: Varia, S. 50
  7. Franz Linnig: Volksüberlieferungen aus der Rheinprorinz, S. 53
  8. J. Ruttor: Fränkische Sagen, S. 61
  9. Wilhelm Mannhardt: Ditmarschenkämpfe im Heidenthum, S. 70
  10. G. Schöne: Die Eisfrau von Ichstedt, S. 84
  11. Wilhelm Mannhardt: Frô-Donar, S. 86
  12. Alexander Kaufmann: Zur Thrymsquidha, S. 107
  13. Hermann Lotze: Überreste der alten Mythologie in der wendischen Lausitz. Von J. E. Schmaler, S. 109
  14. Wilhelm Mannhardt: Nachträge und Berichtigungen, S. 116
  15. Literatur, S. 123
  16. Nacbrichten, S. 148
  17. Anzeigen, S. 154
  18. Lansens: Vlämische Sagen und Gebräuche, S. 161
  19. Alexander Kaufmann: Deutsche Sagen Erste Lese, S. 172
  20. Hyacinth Holland: Aberglauben aus Böhmen, S. 174
  21. Hyacinth Holland: Aberglauben aus Baiern, S. 175
  22. Karl Ernst Hermann Krause: Stader und Nordheimer Kinderreime, S. 176
  23. Friedrich Wöste: Volksräthsel, meist aus der Grafschaft Mark, S. 179
  24. Ignaz Vinzenz Zingerle: Einiges über den wilden Mann, S. 196
  25. Ignaz Vinzenz Zingerle: Perahta in Tirol, S. 203
  26. Ignaz Vinzenz Zingerle: Nachträgliches über Perahta, S. 205
  27. Ignaz Vinzenz Zingerle: Einiges über Tatermann, S. 206
  28. Wilhelm Mannhardt: Der Kukuk, S. 209
  29. Reinhold Köhler: Sage, Fabel und Legende, S. 298
  30. Friedrich Wöste: Kleine Mittheilungen aus der Grafschaft Mark, S. 302
  31. Julius Feifalik, Friedrich Wäste, Wilhelm Mannhardt: Nachträge und Berichtigungen, S. 305
  32. Litteratur, S. 309
  33. Nachrichten, S. 321
  34. Anzeigen, S. 324
  35. Franz Pfeiffer: Der alten Weiber Philosophey, S. 310
  36. Carl Bartsch: Zauber und Segen, S. 318
  37. T. E. Waldfreund: Volksgebräuche und Aberglaube, S. 334
  38. Carl Russwurm: Schwedische Räthsel, S. 343
  39. Carl Russwurm: Zusammengesetzte Räthsel und Räthselmärchen, S. 353
  40. H. Neus: Die Frühlingsgöttin Ostara, S. 356
  41. Adalbert Kuhn: Die Sagen von der weissen Frau, S. 368
  42. A Holtzmann: Wodan, S. 393
  43. Wilhelm Mannhardt: Nachträge und Berichtigungen, S. 394
  44. Reinhold Köhler: Einige Anmerkungen zu F. Panzers Bayerischen Sagen und Bräuchen, S. 408
  45. Literatur, S. 410
  46. Nachrichten, S. 415
  47. Anzeigen, S. 418

Band 4 (1859)[Bearbeiten]

  1. Heinrich Runge: Volksglauben in der Schweiz [Beginn], S. 1
  2. Felix Dahn: Der Feuerzipfel auf dem Kesselberg bei Kochelsee, S. 6
  3. Alexander Kaufmann: Sagen und Bräuche aus der Main- und Taubergegend, S. 19
  4. Johann Wurth: Beiträge aus Nieder-Österreich [Beginn], S. 24
  5. Ignaz Vinzenz Zingerle: Die Weiherjungfrau, S. 31
  6. Ignaz Vinzenz Zingerle: Der heilige Baum bei Nauders, S. 33
  7. Ignaz Vinzenz Zingerle: Stampa, S. 37
  8. Ignaz Vinzenz Zingerle: Verschiedenes aus Tirol, S. 38
  9. Ignaz Vinzenz Zingerle: Mantelfahrt, S. 39
  10. Ignaz Vinzenz Zingerle: Einige Notizen aus einem alten Kräuterbuche, S. 40
  11. Anton Birlinger: Sitten und Gebräuche aus Schwaben, S. 44
  12. Andreas Fries: Das Michelrieder Recept, S. 49
  13. Carl Russwurm: St. Petrus und der Drescher, S. 50
  14. C. W-r: Die grüne Jungfer zu Dondangen in Kurland, S. 55
  15. Carl Russwurm: Sneglu Halls Thaten, S. 57
  16. Johann Wilhelm Wolf: Französische Sagen, S. 79
  17. Wilhelm Mannhardt: Ulysses in Germanien, S. 93
  18. Ernst Ludwig Rochholz: Aargauar Besegnungen, S. 103
  19. Johann Wurth: Beiträge aus Nieder-Österreich [Fortsetzung], S. 140
  20. J. V. Zingerle: Zu Donar, S. 149
  21. J. V. Zingerle: Die Hexen fahrten um Salz, S. 149
  22. J. V. Zingerle: Wesshalb gehen Geister ohne Kopp um, S. 150
  23. Carl Russwurm: Aberglaube in Russland, S. 152
  24. Alexander Kaufmann: Deutsche Sagen Zweite Lese, S. 162
  25. Anton Birlinger: Zwergsagen aus Schwaben, S. 167
  26. J. V. Zingerle: Die Feichten-Hexen in Salden, S. 172
  27. Heinrich Runge: Volksglauben in der Schweiz von H. Runge [Fortsetzung], S. 174
  28. Reinhold Köhler: Das Lied von der verkauften Müllerin, S. 180
  29. Alexander Kaufmann: Die Gesetze Königs Alfonso des Weisen über das Hexen- und Zauberwesen, S. 185
  30. Ignác Jan Hanuš: Die wer-Wölfe oder Vlko-Dlaci, S. 193
  31. Ignác Jan Hanuš: Die Vampyre, S. 198
  32. J. E. Waldfreund: Prophezeiungen, S. 201
  33. J. E. Waldfreund: Seesagen, S. 204
  34. Ignaz Vinzenz Zingerle: Die Sage vom ’Wiessjagl’, S. 208
  35. Karl Haupt: Zwergsagen aus der Ober- und Niederlausitz, S 211
  36. Ignác Jan Hanuš: Der Werwolf (Vlkolak), S. 224
  37. Wilhelm Mannhardt: Magonia, S. 228
  38. Wilhelm Mannhardt: Das älteste Märchen, S. 232
  39. Wilhelm Mannhardt: Über Vampyrismus, S. 259
  40. L. Bochholtz: Hortsagen aus der Schweiz, S. 283
  41. Wilhelm Mannhardt: Die Einweihung des Scheiterhaufens durch den Donnerhammer, S. 295
  42. Matthias Lexer: Volksüberlieferungen aus Kärnten und Steiermark, S. 298
  43. Wilhelm Mannhardt: Das Brückenspiel, S. 301
  44. Graf Lontsi: Märchen aus Zakynthos, S. 320
  45. Julius Feifalik: Kinderreime und Kinderspiele aus Mähren, S. 324
  46. Julius Feifalik: Ein hundert Volks- und Kinderräthsel aus Mähren, S. 367
  47. Julius Feifalik: Nachträge zum Brückenspiel, S. 385
  48. Julius Feifalik: Peratha bei den Slaven, S. 387
  49. Julius Feifalik: Nachträgliches zu den Kinderreimen etc., S. 390
  50. Wilhelm Mannhardt: Adalbert Adebar, S. 393
  51. Wilhelm Mannhardt: Räthsel vom Ei, S. 394
  52. Wilhelm Mannhardt: Räthsel vom Hahn und Huhn, S. 401
  53. Matthias Lexer: Volksüberlieferungen aus Kärnten, S. 407
  54. Anton Birlinger: Pflanzen im schwäbischen Volksglauben, S. 414
  55. Anton Birlinger: Andreas Nacht, S. 415
  56. Anton Birlinger: Besegnungen aus Schwaben, S. 416
  57. Wilhelm Mannhardt: Aus Niederaltaich, S. 417
  58. Wilhelm Mannhardt: Nachträge und Berichtigungen zu den germanischen Mythen, S. 418
  59. Wilhelm Mannhardt: Miscelle, S. 450
  60. Wilhelm Mannhardt: Nachricht für die Leser, S. 450