RE:Vorwort (Band I)

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Paulys Realencyclopädie der classischen Altertumswissenschaft
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Band I,1 (1893), Sp. IIIV
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Vorwort

Als im Herbste des Jahres 1890 die Frage an mich herantrat, ob ich die Leitung einer zeitgemäss umgestalteten Neubearbeitung der altbewährten Paulyschen Real-Encyclopädie der klassischen Altertumswissenschaft übernehmen wolle, habe ich micht nicht leicht und nicht ohne Bangen entschlossen, diese Frage zu bejahen. Zwar dass ein solcher Pauly redivivus heutzutage ein dringendes Bedürfnis sei, viel mehr noch als vor 60 Jahren, wo zu dem alten Werke der Grund gelegt wurde, daran zweifelte ich ebensowenig wie die Freunde, mit denen ich mich beriet: wir glaubten darüber einig sein zu können, dass derjenige, der sich den Mühen dieser Aufgabe unterziehe, etwas Nützliches und Dankenswertes thue, und dass es sich, wenn das Werk gelänge, wohl verlohnen würde, ein Dutzend Lebensjahre und ein reichliches Mass von Arbeit und Geduld daran gewagt zu haben. Aber alles hing davon ab, in welchem Umfange ich des Beistandes der Fachgenossen sicher sein durfte. Durch die ganze Bestimmung der Real-Encyclopädie war es gegeben, dass das Werk einen reproductiven, zusammenfassenden Character tragen musste; aber Wert und Existenzberechtigung konnte es nur haben, wenn es nicht etwa eine Sammlung von Auszügen darstellte, die von wissenschaftlichen Handlangern aus den Arbeiten anderer mit grösserer oder geringerer Sorgfalt und Fingerfertigkeit hergestellt waren, sondern wenn es gelang, die besten Vertreter der Einzelforschung selbst für die Mitwirkung zu gewinnen: nur wenn sich niemand für zu gut hielt, in diesem Werke die Ergebnisse fremder und eigener Specialarbeit in zusammenfassender Weise zu verarbeiten, konnte diesem jene Art reproductiver Darstellung gesichert werden, die durch Zusammenfassung der Einzelergebnisse unter sachkundig gewählten Gesichtspunkten selbst wieder etwas Neues schafft und die Wissenschaft fördert. Verhielten sich die Fachgenossen ablehnend, so war das Unternehmen – wenigstens in der Weise, die ich für die einzig berechtigte hielt, – undurchführbar. Und dabei waren mir die Erwägungen, die manchen von der Mitwirkung abschrecken konnten, keineswegs verborgen. Artikel einer Encyclopädie machen anerkanntermassen viele und oft undankbare und unerfreuliche Arbeit; schon die Nötigung, mit allerlei mehr oder minder verkehrten oder mit der eigenen incommensurabeln Anschauungen sich abzufinden, und auf der andern Seite der durch das notwendige Übel der Terminarbeit herbeigeführte Zwang, provisorische Resultate geben zu müssen, wo man vielleicht nach ein paar Monaten oder Jahren eine endgiltige Lösung zu [IV] bieten im Stande wäre, sind geeignet, manchen abzuschrecken; in der knappen und anspruchslosen Fassung solcher Artikel wird das darauf verwendete Mass von Mühe und Scharfsinn oft nicht genügend erkannt und anerkannt, und eine am Äusseren hängende Betrachtungsweise ist geneigt, solche Encyclopädiebeiträge über die Achsel anzusehen und nicht als volle wissenschaftliche Arbeit gelten zu lassen, von der durch die Verhältnisse unseres philologischen Büchermarktes gegebenen bescheidenen materiellen Honorierung ganz zu schweigen. All diese Erwägungen liessen mich daran zweifeln, ob es mir glücken würde, die Mitarbeiter zu gewinnen, deren Mitwirkung mir für ein Unternehmen nach meinem Sinne unerlässlich schien; schliesslich unternahm ich doch das Wagnis in hoffnungsvollem Vertrauen auf den Idealismus, der gerade der philologischen Wissenschaft stets eigen gewesen und ihr, wenn je, so in heutgen Zeitläuften unentbehrlich ist. Dass mich dies kühne Vertrauen nicht getrogen, sondern über alle Erwartungen hinaus gerechtfertigt worden ist, wird mir allezeit eine der freudigsten Erfahrungen meines Lebens bleiben. Fast überall fand ich mit meiner Bitte um Mitwirkung das freundlichste Entgegenkommen, von mir hochverehrte Führer unserer Wissenschaft sind, auch wenn sie durch ältere Verpflichtungen oder ihre Eigenart an einer ständigen Mitwirkung verhindert waren, nicht müde geworden, mich durch Rat und Auskunft zu unterstützen, Gelehrte, die ich nicht anzugehen gewagt hatte, haben mir aus freien Stücken ihre Mitwirkung angeboten, vor allem aber haben die zahlreichen Mitarbeiter ihr reges und fruchtbares Interesse an dem ganzen Werke dadurch aufs lebhafteste bethätigt, dass sie sich nicht darauf beschränkt haben, die von ihnen erbetenen Artikel zu verfassen, sondern mich, gefragt und ungefragt, in den schwierigen Aufgaben der Gesamtorganisation und der Arbeitsverteilung opferwillig unterstützt und mir die wertvollsten Anregungen gegeben zu haben. Die unten folgende Liste der Mitarbeiter wird, denke ich, selbst für sich sprechen; so fern mir die Anmassung liegt, als Führer dieser auserlesenen Schaar gelten zu wollen, so gereicht es mir dich zur freudigen Genugthuung, als getreuer Condus Promus die von ihnen eingebrachte Ernte verwalten zu dürfen. Dass ich mit Rücksicht auf die Uniformität des Ganzen der Eigenart des Einzelnen nicht engere Schranken gezogen habe, als unbedingt unerlässlich schien, und lieber die Gleichmässigkeit der Ausführung als ihre Güte preisgegeben habe, wird, wie ich hoffe, Billigung oder wenigstens Entschuldigung finden: selbständige wissenschaftliche Forschung lässt sich nicht auf eine Schablone einschwören.

Mit der alten Paulyschen Real-Encyclopädie hat das neue Werk ausser dem Verlage nur den Titel und die durch seine Bestimmung gegebene Begrenzung des Stoffes – letztere wenigstens in allen wesentlichen Punkten – gemein. Die Aufgabe ist es jetzt wie einst, in lexikalischer Form die Gebiete der Geschichte, Geographie, Antiquitäten (im weitesten Sinne)[anm 1]), Mythologie, Litteratur- und Kunstgeschichte des Altertums derart zur Darstellung zu bringen, dass die [V] einzelnen Artikel in möglichst knapper Fassung das ganze für den Gegenstand vorliegende Quellenmaterial unter gewissenhafter Berücksichtigung der neuen Litteratur vorführen und verwerten und das Gesamtwerk sozusagen eine Codifizierung unseres gegenwärtigen Besitzstandes an Kenntnis des classischen Altertums enthalte. Für die geographischen, mythologischen und litterarhistorischen Eigennamen, sowie die Künstlernamen ist Vollständigkeit angestrebt worden, ebenso finden die Namen aller historisch irgendwie bedeutsamen Persönlichkeiten Aufnahme, ohne dass das Werk dabei mit einem Eigennamen-Wörterbuche in Concurrenz treten wollte. Die untere Zeitgrenze ist derart gezogen, dass Cassiodorus und Iustinian die letzten zur Darstellung kommenden Persönlichkeiten sind. Dabei ergiebt sich aber aus der Bestimmung des Werkes von selbst die Modification, dass einerseits für die letzten Jahrhunderte des einbezogenen Zeitraumes die Auswahl der aufzunehmenden historischen Personen eine sparsamere sein muss, während andererseits auf dem Gebiete der Litteraturgeschichte auch manche jenseits dieser Grenze liegenden Männer, wie z. B. Isidorus, Photius, Suidas nicht fehlen dürfen. Die Geschichte und Mythologie des Orients und Ägyptens, die Geographie der entlegeneren Länder des alten Erdkreises, die christliche Litteratur und die Kirchengeschichte werden in dem Masse Berücksichtigung finden, in dem ihre Kenntnis für das Verständnis der griechischen und lateinischen Schriftsteller und Denkmäler von Bedeutung ist.

Textlich ist das neue Werk natürlich von dem früheren völlig unabhängig, wenn auch in einzelnen Fällen die jetzigen Bearbeiter von dem Rechte, einzelne Abschnitte der früheren Artikel wörtlich herüberzunehmen, Gebrauch gemacht haben, selbstverständlich übernehmen sie für diese herübergenommenen Partien durch ihr Namensunterschrift die wissenschaftliche Verantwortung ebenso für die von ihnen neu verfassten. In der äusseren Form der Stichworte ist in sofern eine durchgreifende Änderung eingetreten, als alle griechischen Namen in der griechischen Schreibung gegeben sind, also nicht mehr Achaei, Aeacus, sondern Achaioi, Aiakos. Für alle römischen Persönlichkeiten bis auf die Zeit Diocletians ist die Anordnung nach dem Gentilnamen erfolgt, und zwar in der Weise, dass erst die Träger des blossen Nomen ohne Praenomen und Cognomen, dann die nur mit Nomen und Praenomen versehenen nach der alphabetischen Abfolge der letzteren, endlich die Träger von Nomen und Cognomen nach der alphabetischen Abfolge der Cognomina, innerhalb dieser nach der der Praenomina geordnet, ihre Stelle gefunden haben, eine chronologische Anordnung dagegen erst als unterste innerhalb der so entstandenen Gruppen Platz gegriffen hat. Für die Zeit nach Diocletian, wo das ganze Namensystem ein andres wird, ist der geläufige Rufname als Stichwort gewählt. Diejenigen Griechen, die einen römischen Namen angenommen haben, haben ihre Stelle besser unter dem meist allein zur anwendung kommenden Cognomen als unter dem Geschlechtsnamen gefunden (also Herodianus, Aelianus, nicht Aelius Herodianus, Claudius Aelianus). Durch Verweisungen ist versucht worden, die wünschenswerte Übersichtlichkeit herzustellen.

Wie auf Übersichtlichkeit der Anordnung, so ist auch auf thunlichste Vereinzelung des Stoffes Bedacht genommen worden. Die Brauchbarkeit des alten [VI] Werkes wurde sehr erheblich dadurch beeinträchtigt, dass grosse Wissensgebiete in einzelnen umfangreichen Sammelartikeln zusammengefasst wurden, auf welche dann unter allen Einzelbegriffen des betreffenden Gebietes verwiesen werden musste, wodurch der Benutzer, anstatt rasch die gewünschte erschöpfende Auskunft zu erhalten, zu einem zeitraubenden und oft erfolglosen Nachschlagen veranlasst wurde. Es ist jetzt durchaus der entgegengesetzte Weg eingeschlagen worden, die wirkliche Erklärung stets unter dem Einzelstichworte zu geben und den Kollektivartikeln, in denen auf die Einzelartikel verwiesen ist, nur die Darlegung der allgemeinen Zusammenhänge zu überlassen; für diese Kollektivartikel sind, soweit es sich um gleichzeitige Behandlung griechischer und römischer Dinge handelt, anstatt der früher üblichen, willkührlich gewählten lateinischen Stichworte (z. B. Convivium, Navigatio, Vestes) deutsche Lemmata eingetreten.

Den geographischen und topographischen Artikeln sind nach Bedarf einfache Kartenskizzen in Zinkotypie beigegeben worden, dagegen ist von illustrativen Beigaben anderer Art mit Rücksicht darauf, dass billige und leicht zugängliche Publicationen von Denkmälern zur Mythologie, Kunst- und Sittengeschichte in ausreichender Menge vorhanden sind, abgesehen worden, schon um eine Verteuerung des Werkes zu vermeiden.

Ob diese Anordnungen zweckmäßig getroffen sind, wird sich bei der Benützung des Werkes herausstellen müssen; sie im einzelnen zu begründen und all die Erwägungen vorzuführen, auf Grund deren so und nicht anders entshieden worden ist, würde eben so weitläufig wie nutzlos sein. Dass ich es an reiflicher Überlegung und ausgiebigem Probieren nicht habe fehlen lassen, kann ich versichern; selbstverständlich aber schmeichle ich mir nicht mit der Einbildung, überall das Beste und Endgiltige getroffen zu haben, sondern wie der aufmerksame Benutzer schon innerhalb dieses Bandes merken wird, dass Übelstände, die sich in den ersten Boden geltend machten, in den späteren vermieden sind, so bin ich auch darauf gerüstet, aus den Erfahrungen, die ich und andere beim Gebrauche des Werkes machen werden, für die späteren Bände zu lernen, und werde gewiss nicht eigensinnig an einmal Angeordnetem festhalten, wenn sich Zweckmässigeres bietet. Ich hoffe hierfür auf Rat und Beistand aller Benutzer der Real-Encyclopädie rechnen zu dürfen.

Um einen Einblick in die Verteilung der Arbeit zu gewähren, gebe ich im Folgenden sowohl eine alphabetisch geordnete Liste der Mitarbeiter und ihrer Arbeitsgebiete, als auch eine Übersicht über die verschiedenen Materien und ihre Bearbeiter; in der ersteren Liste sind die Namen derjenigen Herren, deren Mitwirkung bereits ein Ende gefunden hat oder in nächster Zeit finden wird, mit *, die Namen derjenigen, deren Mitarbeit erst im zweiten Bande einsetzt, mit ** bezeichnet.

  1. Dr. F. C. Andreas, Schmargendorf bei Berlin: Geographie von Persien.[1]
  2. Prof. Dr. H. v. Arnim, Rostock: Nacharistotelische Philosophie.[2]
  3. Dr. E. Aust, Frankfurt a/M.: Römische Mythologie und Kultusaltertümer.[3]
  4. Prof. Dr. A. Baumgartner, Basel: Geschichte und Geographie von Armenien.[4][VII]
  5. Repetent Dr. I. Benzinger, Tübingen: Geographie von Syrien, Phönicien, Palästina.[5]
  6. Dr. H. Berger, Leipzig: Geschichte der Geographie.[6]
  7. Prof. Dr. E. Bethe, Rostock: Voralexandrinische Epik. Griech. Mythologie.[7]
  8. Prof. Dr. C. Bezold, Heidelberg: Geschichte von Assyrien und Babylonien.[8]
  9. Dr. C. G. Brandis, Berlin: Römische Provincialverwaltung.[9]
  10. Oberlehrer Dr. J. Brzoska, Saarburg: Geschichte der Rhetorik.[10]
  11. **Gymn.-L. Dr. L. Bürchner, Amberg: Geographie von Mysien, Lydien, Karien.[11]
  12. Dr. F. Cauer, Berlin: Griechische Geschichte.[12]
  13. Priv.-Doc. Dr. C. Cichorius, Leipzig: Ältere römische Geschichte. *Römisches Heerwesen.[13]
  14. Priv.-Doc. Dr. L. Cohn, Custos an der Kgl. Univers.-Bibl., Breslau: Griechische Grammatiker.[14]
  15. Dr. M. Consbruch, Halle: Griechisch-römische Metrik.[15]
  16. Prof. Dr. O. Crusius, Tübingen: Griechische Lyrik, Fabel, Paroimiographen.[16]
  17. Dr. F. Cumont, Brüssel: Orientalische Mythologie.[17]
  18. **Priv.-Doc. Dr. H. Dessau, Berlin: Geographie des römischen Africa.[18]
  19. Priv.-Doc. Dr. A. Dieterich, Marburg: Griechische Tragödie.[19]
  20. Prof. Dr. A. v. Domaszewski, Heidelberg: Römisches Heerwesen.[20]
  21. Oberlehrer u. Priv.-Doc. Dr. H. Droysen, Berlin: Griech. Kriegsaltertümer.[21]
  22. Prof. Dr. F. Dümmler, Basel: Griechische Mythologie.[22]
  23. Geh. Reg.-Rat Prof. Dr. C. Dziatzko, Director der Kgl. Univ.-Bibliothek, Göttingen: Buch- und Schriftwesen.[23]
  24. Dr. J. Escher-Bürkli, Zürich: Griechische Mythologie.[24]
  25. Prof. Dr. E. Fabricius, Freiburg: Griech. Künstlergeschichte (Architekten).[25]
  26. **Gymn.-L. Dr. Curt Th. Fischer, Leipzig: Geographie des inneren Africa.[26]
  27. Prof. Dr. S. Fränkel, Breslau: Geographie von Mesopotamien.[27]
  28. Dr. S. Frankfurter, Amanuensis an der K. K. Univ.-Bibliothek, Wien: Römische Altertümer.[28]
  29. *Prof. Dr. J. Freudenthal, Breslau: Neuplatonische Philosophie.[29]
  30. *Priv.-Doc. Dr. A. Gercke, z. Z. Königsberg: Peripatetische Philosophie.[30]
  31. Prof. Dr. G. Goetz, Jena: Lateinische Grammatiker.[31]
  32. Priv.-Doc. Dr. B. Graef, Berlin: Griechische Kunstmythologie.[32]
  33. *Oberlehrer Dr. E. Graf, Gumbinnen: Metrik und Musik.[33]
  34. Dr. P. Groebe, Berlin: Römische Prosopographie.[34]
  35. *Oberlehrer Dr. P. Habel, Breslau: Römische Antiquitäten.[35]
  36. Priv.-Doc. Dr. L. M. Hartmann, Wien: Geschichte und Institutionen der Zeit vom Untergange des weströmischen Reiches bis auf Iustinian. *Römisches Strafrecht.[36]
  37. Dr. F. Freih. Hiller v. Gaertringen, Berlin: Griech. Mythologie und Kultus.[37]
  38. *Prof. Dr. G. Hirschfeld, Königsberg: Geographie von Griechenland und Kleinasien.[38]
  39. Oberlehrer Dr. U. Hoefer, Trarbach a/Mosel: Griechische Mythologie.[39]
  40. Prof. Dr. E. Hübner, Berlin: Geographie von Spanien und Britannien.[40][VIII]
  41. Dr. Chr. Hülsen, Sekretar des K. Deutschen archäol. Instituts, Rom: Geographie von Italien.[41]
  42. Oberschulrat Prof. Dr. F. Hultsch, Dresden: Metrologie, Mathematik.[42]
  43. Prof. Dr. K. von Jan, Strassburg: Musik.[43]
  44. Dr. O. Jessen, Berlin: Griechische Mythologie.[44]
  45. Priv.-Doc. Dr. M. Ihm, Halle: Geographie von Gallien und Germanien. Germanisch-keltische Mythologie.[45]
  46. Prof. Dr. P. Jörs, Giessen: Litteraturgeschichte des römischen Rechts.[46]
  47. Priv.-Doc. Dr. W. Judeich, Marburg: Griechische Geschichte.[47]
  48. Prof. Dr. A. Jülicher, Marburg: Kirchengeschichte, Patristik.[48]
  49. Gymn.-L. Dr. I. Kaerst, Gotha: Makedonische und Alexandergeschichte.[49]
  50. Prof. Dr. G. Kaibel, Strassburg: Griechische Komödie.[50]
  51. Dr. G. Kauffmann, Cosel: Astronomie und Verwandtes.[51]
  52. Dr. O. Kern, Berlin: Griechisches Sacralwesen und Mythologie.[52]
  53. Prof. Dr. Th. Kipp, Erlangen: Römisches Recht.[53]
  54. Oberlehrer Dr. J. Kirchner, Berlin: Griechische Prosopographie.[54]
  55. Priv.-Doc. Dr. E. Klebs, Berlin: *Römische Prosopographie der republikanischen Zeit. **Römische Kaiser.[55]
  56. Oberlehrer Dr. G. Knaack, Stettin: Griech. Mythologie. Alexandrin. Dichter.[56]
  57. **Priv.-Doc. Dr. W. Kroll, Breslau: Neuplatonische Philosophie.[57]
  58. Prof. Dr. J. W. Kubitschek, Wien: Chronologie, Numismatik, röm. Altertümer.[58]
  59. Prof. Dr. A. Leist, Marburg: Römisches Recht.[59]
  60. Prof. Dr. R. Leonhard, Marburg: Röm. Recht (Privatrecht, Strafprocess).[60]
  61. *Prof. Dr. G. Loeschcke, Bonn: Griech. Künstlergeschichte (Vasenmalerei).[61]
  62. Prof. Dr. E. Luebeck, Hamburg: Seewesen.[62]
  63. *Gymn.-L. Dr. A. Marx, Karlsruhe: Zoologie.[63]
  64. Prof. Dr. F. Marx, Breslau: Römische Dichter.[64]
  65. Prof. Dr. A. Mau, Rom: Privatleben der Griechen und Römer.[65]
  66. *Gymn.-L. Dr. P. J. Meier, Inspector am Herzogl. Museum, Braunschweig: Römische Spiele.[66]
  67. Prof. Dr. E. Meyer, Halle: Ältere griechische und orientalische Geschichte.[67]
  68. Prof. Dr. A. Milchhöfer, Münster: Topographie von Attika.[68]
  69. Dr. J. Miller, Stuttgart: Griechische Geschichte.[69]
  70. Prof. Dr. D. H. Müller, Wien: Geographie von Arabien.[70]
  71. Oberbibliothekar Dr. K. K. Müller, Jena: Griechische Kriegsschriftsteller.[71]
  72. Bibliothekar Dr. R. Münzel, Marburg: Griechische Litteraturgeschichte.[72]
  73. **Dr. F. Münzer, z. Z. Rom: Röm. Prosopographie der republikanischen Zeit.[73]
  74. Prof. Dr. P. Natorp, Marburg: Griechische Philosophie (Sokrates, Sokratiker, Plato, ältere Akademie).[74]
  75. Prof. Dr. K. J. Neumann, Strassburg: Römisches Staatsrecht.[75]
  76. Gymn.-L. Dr. A. Nies, Mainz: Mineralogie.[76]
  77. Prof. Dr. B. Niese, Marburg: Sicilische, karthagische, spartanische Geschichte.[77]
  78. **Prof. Dr. E. Oberhummer, München: Geographie von Griechenland.[78]
  79. *Dr. E. Oder, Berlin: Naturgeschichte und Landwirtschaft.[79]
  80. Gymn.-L. Dr. J. Oehler, Linz: Griechische Altertümer.[80][IX]
  81. Prof. F. Olck, Königsberg: Landwirtschaft.[81]
  82. Prof. Dr. J. Partsch, Breslau: Geographie.[82]
  83. *Oberbibliothekar Prof. Dr. R. Pietschmann, Göttingen: Geschichte und Geographie von Ägypten.[83]
  84. **Gymn.-L. Dr. E. Pollack, Grimma: Römische Spiele.[84]
  85. Priv.-Doc. Dr. O. Puchstein, Direktorialassistent an den Kgl. Museen, Berlin: Archäologie. Topographie von Alexandreia.[85]
  86. Prof. Dr. E. Reisch, Innsbruck: Griech.-röm. Theaterwesen, griechische Agonistik und Orchestik. Scarale Denkmäler.[86]
  87. Prof. Dr. R. Reitzenstein, Strassburg: Griechisches Epigramm.[87]
  88. Dr. E. Riess, Heidelberg: Magie, Aberglauben, Astrologie.[88]
  89. Prof. Dr. C. Robert, Halle: Griechische Künstlergeschichte (Bildhauer. **Vasenmalerei).[89]
  90. Oberlehrer Dr. P. v. Rohden, Steglitz: Röm. Prosopographie der Kaiserzeit.[90]
  91. Prof. Dr. O. Rossbach, Kiel: Griech. Künstlergeschichte (Maler, Gemmenschneider). Griech. Mythologie. Röm. Litteraturgeschichte.[91]
  92. **Dr. W. Ruge, Leipzig: Geographie von Kleinasien.[92]
  93. **Priv.-Doc. Dr. B. Sauer, Giessen: Griechische Kunstmythologie.[93]
  94. *Prof. Dr. H. W. Schaefer (†), Flensburg: Astronomie und Verwandtes.[94]
  95. Prof. Dr. W. Schmid, Tübingen: Jüngere Sophistik, griech. Roman.[95]
  96. *Prof. Dr. Joh. Schmidt (†), Königsberg: Geographie des römischen Africa, römische Altertümer und Epigraphik.[96]
  97. *Geh. Reg.-Rat Prof. Dr. Leop. Schmidt (†), Marburg: Griech. Litteraturgeschichte.[97]
  98. Prof. Dr. L. v. Schwabe, Tübingen: Römische Litteraturgeschichte.[98]
  99. Prof. Dr. E. Schwartz, Giessen: Griechische Historiker.[99]
  100. Prof. Dr. O. Seeck, Greifswald: Geschichte und Institutionen der Zeit von Diocletian bis zum Untergange des weströmischen Reiches.[100]
  101. **Dr. K. Sethe, Berlin: Geographie und Geschichte von Ägypten.[101]
  102. Prof. Dr. P. Stengel, Berlin: Griechische Kultusaltertümer.[102]
  103. Prof. Dr. E. Szanto, Wien: Griechische Staatsaltertümer und Epigraphik.[103]
  104. Gymn.-Direktor Th. Thalheim, Hirschberg: Griechische Redner. Griechische Staats- und Rechtsaltertümer.[104]
  105. Priv.-Doc. Dr. E. Thraemer, Strassburg: Griechische Mythologie.[105]
  106. Prof. Dr. J. Toepffer, Basel: Griechische Geschichte, Mythologie, Staats- und Kultusaltertümer.[106]
  107. Prof. Dr. W. Tomaschek, Wien: Geographie der Donauländer, von Scythien, Sarmatien, den Nordpontusländern und Ostasien.[107]
  108. Oberlehrer Dr. K. Tümpel, Neustettin: Griechische Mythologie.[108]
  109. Geh. Hofrat Prof. Dr. K. Wachsmuth, Leipzig: Topographie von Athen.[109]
  110. Oberlehrer Dr. P. Wagler, Wurzen: Botanik.[110]
  111. Oberlehrer Dr. R. Wagner, Dresden: Griechische Mythologie.[111]
  112. Gymn.-Direktor Prof. Dr. E. Wellmann, Berlin: Vorsokratische Philosophie.[112]
  113. Oberlehrer Dr. M. Wellmann, Stettin: Medicinisch-naturwissenschaftliche Litteratur. **Zoologie.[113][X]
  114. Dr. G. Wentzel, Göttingen: Griechische Grammatiker. Griech. Mythologie.[114]
  115. Priv.-Doc. Dr. K. Wernicke, Halle: Griechische Mythologie.[115]
  116. Prof. Dr. U. Wilcken, Breslau: Geschichte des Hellenismus.[116]
  117. Dr. A. Wilhelm, Wien: Attische Archonten.[117]
  118. Prof. Dr. G. Wissowa, Marburg: Römische Mythologie und Sacralwesen. Römische Litteraturgeschichte.[118]
  119. Prof. Dr. M. Wlassak, Breslau: Römisches Recht (Rechtsquellen, Gerichtsverfassung, Privatprocess).[119]

Auf die verschiedenen Arbeitsgebiete verteilen sich die genannten Mitarbeiter wie folgt (in Klammern stehen die Namen derer, die für bereits ausgeschiedene oder demnächst ausscheidende Mitarbeiter neu eingetreten sind):

I. Geographie und Topographie.

Spanien, Britannien: E. Hübner.
Gallien, Germanien: M. Ihm.
Italien: Chr. Hülsen.
Donauländer, Sarmatien, Skythien: W. Tomaschek.
Griechenland (ausser Attika): G. Hirschfeld (E. Oberhummer).
Attika: A. Milchhöfer. Athen: C. Wachsmuth.
Kleinasien: G. Hirschfeld (L. Bürchner und W. Ruge).
Syrien, Phönicien, Palästina: I. Benzinger.
Arabien: D. H. Müller.
Mesopotamien, Assyrien, Babylonien: S. Fraenkel.
Armenien: A. Baumgartner.
Persien, Medien, Susiana: F. C. Andreas.
Ostasien: W. Tomaschek.
Ägypten, Kyrenaika: R. Pietschmann (E. Sethe).
Römisches Africa: Joh. Schmidt (H. Dessau).
Inner-Africa: C. Th. Fischer.
Einzelnes: J. Partsch (Alpes, Atlantis). O. Puchstein (Alexandreia).

II. Geschichte und Prosopographie.

Ägypten: R. Pietschmann (E. Sethe).
Babylonien, Assyrien: C. Bezold.
Armenien: A. Baumgartner.
Griechenland und der Orient: F. Cauer. Ed. Meyer.
Griechische Geschichte: W. Judeich. J. Kirchner. J. Miller. B. Niese. J. Toepffer. A. Wilhelm.
Sicilien, Karthago: B. Niese.
Makedonien: I. Kaerst.
Hellenismus: U. Wilcken.
Römische Republik: C. Cichorius. P. Groebe. E. Klebs (F. Münzer).
Römische Kaiserzeit bis auf Diocletian: E. Klebs. P. v. Rohden.
Nachdiocletianische Zeit: O. Seeck. L. M. Hartmann.
Kirchengeschichte: A. Jülicher.

[XI]

III. Literaturgeschichte.

Griechisches Epos: E. Bethe.
Griechische Lyrik: O. Crusius.
Griechisches Epigramm: Leop. Schmidt. R. Reitzenstein.
Alexandrinische Dichtung: G. Knaack.
Griechische Tragödie: A. Dieterich.
Griechische Komödie: G. Kaibel.
Griechische Historiographie: E. Schwartz.
Griechische Mythographie: G. Wentzel. R. Münzel.
Griechische Philosophie: E. Wellmann. P. Natorp. H. von Arnim. A. Gercke. J. Freudenthal (W. Kroll).
Griechische Redner: Th. Thalheim.
Griechischer Roman und jüngere Sophistik: W. Schmid.
Griechische Fabel und Sprichwort: O. Crusius.
Griechische Grammatiker: L. Cohn.
Griechische Kriegsschriftsteller: K. K. Müller.
Griechische Astronomen: H. W. Schaefer (G. Kauffmann).
Griechisch-römische Rhetoren: J. Brzoska.
„ „ Geographen: H. Berger.
„ „ Ärzte, Naturforschung, landwirtschaftl. Litteratur: E. Oder. M. Wellmann.
„ „ Mathematiker: F. Hultsch.
„ „ Astrologen: E. Riess.
„ „ Metriker: E. Graf (M. Consbruch).
„ „ Musikschriftsteller: E. Graf (K. von Jan).
„ „ Patristik: A. Jülicher.
Römische Dichtung: F. Marx.
„ Historiographie: C. Cichorius.
„ Juristen: P. Jörs.
„ Grammatiker: G. Goetz.
„ antiquar. Litteratur: G. Wissowa.
Einzelnes aus der römischen Litteratur: O. Rossbach. L. v. Schwabe. G. Wissowa.

IV. Sogenannte ‚Antiquitäten‘.

Chronologie: J. W. Kubitschek.
Metrologie: F. Hultsch.
Münzwesen: J. W. Kubitschek.
Astronomie und Naturkunde: H. W. Schaefer (G. Kauffmann)
Zoologie: E. Oder. A. Marx (M. Wellmann).
Botanik: P. Wagler.
Mineralogie: A. Nies.
Landwirtschaft: F. Olck.
Astrologie, Magie, Zauberei: E. Riess.
Musik: E. Graf (K. von Jan). [XII]
Schrift- und Buchwesen: C. Dziatzko.
Griechisch-römisches Seewesen: E. Luebeck.
Privatleben der Griechen und Römer: A. Mau.
Griechisches Staatsleben: J. Oehler. E. Szanto.
Griechisches Recht: Th. Thalheim.
Griechisches Heerwesen: H. Droysen.
Griechisches Theater, Orchestik, Agonistik: E. Reisch.
Römischer Staat und Verwaltung: C. G. Brandis. S. Frankfurter. P. Habel. J. W. Kubitschek. K. J. Neumann. Joh. Schmidt.
Römisches Recht: L. M. Hartmann. Th. Kipp. A. Leist. R. Leonhard. M. Wlassak.
Römisches Heerwesen: A. von Domaszewski.
Römische Spiele: P. J. Meier (E. Pollack).

V. Mythologie und Kultus.

Ägypten, Orient: R. Pietschmann (E. Sethe). F. Cumont.
Griechenland: E. Bethe. F. Dümmler. J. Escher-Bürkli. F. Freiherr Hiller von Gaertringen. U. Hoefer. O. Jessen. O. Kern. G. Knaack. O. Rossbach. P. Stengel. E. Thraemer. J. Toepffer. K. Tümpel. R. Wagner. G. Wentzel. K. Wernicke.
Rom und Italien: E. Aust. G. Wissowa.
Gallien, Germanien, Spanien, Britannien: M. Ihm.

VI. Archäologie und Kunstgeschichte.

Architectur: E. Fabricius. O. Puchstein.
Sculptur, Vasenmalerei: C. Robert.
Malerei, Kleinkunst: O. Rossbach.
Kunstmythologie (ausser den schon genannten Bearbeitern der griechischen Mythologie): B. Graef. B. Sauer.

Das Erscheinen des zweiten Halbbandes, durch den der nunmehr vorliegende erste Vollband zum Abschlusse kommen sollte, war bereits für den Januar d. J. versprochen worden, und in der That standen damals des Halbbandes fertig im Satz: dann aber häuften sich in aussergewöhnlichem Umfange alle jene Nöte und Schwierigkeiten, die nur der Redacteur eines unter dem Zwange alphabetischer Artikelfolge erscheinenden Werkes kennt und würdigt; es liegt mir fern, eine Schilderung der Mühe geben zu wollen, die die Herbeischaffung fehlender kleiner und kleinster Artikel und der immer von neuem wiederholte Appell an das Gewissen säumiger Mitarbeiter gekostet hat, aber ich darf wohl hoffen, dass bei einer Verzögerung des Erscheinens eines Bandes der Real-Encyclopädie die Benutzer derselben einen ganz kleinen Bruchteil der Geduld üben werden, die der Redacteur im Kampfe mit Tücke des Zufalls und menschliche Schwäche tagaus in reichstem Masse zu bethätigen hat. Erstrebt wird jedenfalls eine derartige Beschleunigung des Erscheinens, dass alljährlich, wenn irgend möglich, ein Band (zwei Halbbände) zur Ausgabe gelangen könne, und somit das ganze Werk in etwa 10 Jahren vollständig vorliege. Dass sich [XIII] die ganze Stoffmasse in die durch den Plan gegebenen Grenzen von 10 Vollbänden in der Stärke des vorliegenden einfügen wird, glaube ich nach Vornahme genauer und umfangreicher Berechnungen versprechen zu können; der vorliegende Band, der mit Apollokrates schliesst und somit mehr umfasst als der bis Apollinopolis reichende erste Band (d. h. die erste Hälfte des ersten Bandes der zweiten Auflage) des alten Werkes, bestätigt diese Berechnungen.

Die wenigen am Ende des Bandes angefügten Nachträge und Berichtigungen machen keineswegs Anspruch auf Vollständigkeit, sondern sind nur teils aus Dringlichkeitsgründen, teils auf ausdrücklichen Wunsch der betreffenden Herren Mitarbeiter schon hier gegeben. Im allgemeinen soll von umfangreicheren Nachträgen, die nur eine arge Verzettelung des Stoffes herbeiführen würden, abgesehen werden; dafür aber ist in Aussicht genommen, noch während des Erscheinens des Werkes zu geeigneten Zeitpunkten Supplemente auszugeben und dadurch dem bei einem so umfangreichen Unternehmen drohenden Übelstande vorzubeugen, dass die älteren Partien noch vor Abschluss des Ganzen bis zu einem gewissen Grade veralten: dass ich für diese Supplemente jede Unterstützung durch Beiträge oder Hinweise auf Fehlendes oder Mangelhaftes mit aufrichtigstem Danke entgegennehmen werde, mag zum Schlusse ausdrücklich ausgesprochen werden.

Marburg i. H., 1. Juli 1894.

  1. Ich habe diesen bequemen conventionellen Ausdruck in der Ankündigung beibehalten, weil ich keinen anderen wusste und ein Missverstehen desselben für völlig unmöglich hielt; dass ich mich in der letzteren Annahme getäuscht habe, zeigt die Bemerkung von R. Poehlmann Gesch. d. ant. Kommunismus u. Socialismus I S. V Anm. 2.

Anmerkungen (Wikisource)

  1. Friedrich Carl Andreas (1846–1930)
  2. Hans von Arnim (1859–1931)
  3. Emil Aust (1863–?)
  4. Adolf Baumgartner (1855–1930)
  5. Immanuel Benzinger (1865–1935)
  6. Ernst Hugo Berger (1836–1904)
  7. Erich Bethe (1863–1940)
  8. Karl Bezold (1859–1922)
  9. Karl Georg Brandis (1855–1931)
  10. Julius Brzoska (1859–1930)
  11. Ludwig Bürchner (1858–1927)
  12. Friedrich Cauer (1863–1932)
  13. Conrad Cichorius (1863–1932)
  14. Leopold Cohn (1856–1915)
  15. Max Consbruch (1866–1927)
  16. Otto Crusius (1857–1918)
  17. Franz Cumont (1868–1947)
  18. Hermann Dessau (1856–1931)
  19. Albrecht Dieterich (1866–1908)
  20. Alfred von Domaszewski (1856–1927)
  21. Hans Droysen (1851–1918)
  22. Ferdinand Dümmler (1859–1896)
  23. Karl Dziatzko (1842–1903)
  24. Jakob Escher-Bürkli (1864–1939)
  25. Ernst Fabricius (1857–1942)
  26. Curt Theodor Fischer (1869–?)
  27. Siegmund Fraenkel (1855–1909)
  28. Salomon Frankfurter (1856–1941)
  29. Jacob Freudenthal (1839–1907)
  30. Alfred Gercke (1860–1922)
  31. Georg Goetz (1849–1932)
  32. Botho Graef (1857–1917)
  33. Ernst Graf (1861–?)
  34. Paul Groebe (1868–1953)
  35. Paul Habel (1862–1937)
  36. Ludo Moritz Hartmann (1865–1925)
  37. Friedrich Hiller von Gaertringen (1864–1947)
  38. Gustav Hirschfeld (1847–1895)
  39. Ulrich Hoefer (1861–1932)
  40. Emil Hübner (1834–1901)
  41. Christian Hülsen (1858–1935)
  42. Friedrich Hultsch (1833–1906)
  43. Karl von Jan (1836–1899)
  44. Otto Jessen (1864–1936)
  45. Maximilian Ihm (1863–1909)
  46. Paul Jörs (1856–1925)
  47. Walther Judeich (1859–1942)
  48. Adolf Jülicher (1857–1938)
  49. Julius Kaerst (1857–1930)
  50. Georg Kaibel (1849–1901)
  51. Georg Kauffmann (1861–1920)
  52. Otto Kern (1863–1942)
  53. Theodor Kipp (1862–1931)
  54. Johannes Kirchner (1859–1940)
  55. Elimar Klebs (1852–1918)
  56. Georg Knaack (1857–1905)
  57. Wilhelm Kroll (1869–1939)
  58. Wilhelm Kubitschek (1858–1936)
  59. Gerhard Alexander Leist (1862–1918)
  60. Rudolf Leonhard (1851–1921)
  61. Georg Loeschcke (1852–1915)
  62. Emil Luebeck (1848–1905)
  63. August Marx (1864–1934)
  64. Friedrich Marx (1859–1941)
  65. August Mau (1840–1909)
  66. Paul Jonas Meier (1857–1946)
  67. Eduard Meyer (1855–1930)
  68. Arthur Milchhöfer (1852–1903)
  69. Julius Miller
  70. David Heinrich von Müller (1846–1912)
  71. Karl Konrad Müller (1854–1903)
  72. Robert Münzel (1859–1917)
  73. Friedrich Münzer (1868–1942)
  74. Paul Natorp (1854–1924)
  75. Karl Johannes Neumann (1857–1917)
  76. August Nies (1854–1931)
  77. Benedikt Niese (1849–1910)
  78. Eugen Oberhummer (1859–1944)
  79. Eugen Oder (1862–1926)
  80. Johann Oehler (1857–1921)
  81. Franz Olck (1842–1905)
  82. Joseph Partsch (1851–1925)
  83. Richard Pietschmann (1851–1923)
  84. Erwin Pollack (1893–1915)
  85. Otto Puchstein (1856–1911)
  86. Emil Reisch (1863–1933)
  87. Richard Reitzenstein (1861–1931)
  88. Ernst Riess (1865–1947)
  89. Carl Robert (1850–1922)
  90. Paul von Rohden (1862–1939)
  91. Otto Rossbach (1858–1931)
  92. Walther Ruge (1865–1943)
  93. Bruno Sauer (1861–1919)
  94. Heinrich Wilhelm Schaefer (1835–1892)
  95. Wilhelm Schmid (1859–1951)
  96. Johannes Schmidt (1850–1894)
  97. Leopold Schmidt (1824–1892)
  98. Ludwig von Schwabe (1835–1908)
  99. Eduard Schwartz (1858–1940)
  100. Otto Seeck (1850–1921)
  101. Kurt Sethe (1869–1934)
  102. Paul Stengel (1851–1929)
  103. Emil Szanto (1857–1904)
  104. Theodor Thalheim (1847–1921)
  105. Eduard Thraemer (1843–1916)
  106. Johannes Toepffer (1860–1895)
  107. Wilhelm Tomaschek (1841–1901)
  108. Karl Tümpel (1855–1940)
  109. Kurt Wachsmuth (1837–1905)
  110. Paul Wagler (1861–1923)
  111. Richard Wagner (1860–1928)
  112. Eduard Wellmann (1842–1918)
  113. Max Wellmann (1863–1933)
  114. Georg Wentzel (1862–1919)
  115. Konrad Wernicke (1862–1900)
  116. Ulrich Wilcken (1862–1944)
  117. Adolf Wilhelm (1864–1950)
  118. Georg Wissowa (1859–1931)
  119. Moritz Wlassak (1854–1939)