BLKÖ:Wimmer, Joseph (Schriftsteller)

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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
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Band: 56 (1888), ab Seite: 217. (Quelle)
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Wimmer, Joseph (Schriftsteller, geb. in Wien am 23. Jänner 1834). Sein Vater, ein geachteter Bürger von Wien, war Kaufmann daselbst in der Josephstadt, seine 1882 verstorbene Mutter stammte aus der alten Wiener Bürgerfamilie Merk und war eine Schwester des 1852 verstorbenen Violoncellisten Joseph Merk, dessen auch dieses Lexikon [Band XVII, Seite 396] gedenkt. Während der Sohn das Gymnasium bei den Piaristen in der Josephstadt besuchte, erhielt er zu Hause Privatunterricht in den fremden Sprachen und im Clavierspiele. Schon in frühester Jugend zeigte [218] er große Vorliebe für Bücher, Theater und Musik, und ein „Kaffeetuch“ als Mantel um sich drapirend, liebte er es, vor dem Spiegel improvisirte Heldenrollen zu tragiren. Doch trug die Bücherliebhaberei den Sieg davon, und so trat er 1851 als Lehrling in die Buchhandlung Kaulfuß’ Witwe, Prandel u. Comp. ein, welche in der damals bedeutendsten Straße Wiens, auf dem Kohlmarkt, ihr Geschäft hatte. Anfangs 1853 unterbrach er wegen des Todes seines Vaters die Lehrzeit, vollendete aber dieselbe 1855 bei Kuppitsch, wo er als Gehilfe bis Ende Juni 1856 verblieb. Das Antiquariat, welches bei dem alten Kuppitsch in voller Blüthe stand, regte den jungen Bücherwurm besonders an, wobei der Verkehr mit den das Geschäft häufig besuchenden Gelehrten und Forschern, wie Camesina, Haydinger, Feil, Karajan und Anderen, nicht wenig dazu beitrug, ihn dasselbe kennen lernen und lieb gewinnen zu lassen. Aber während er noch in der Buchhandlung Kaulfuß arbeitete, war bereits die Schreiblust in dem damals siebzehnjährigen Jünglinge erwacht, und 1852 debutirte er in der Bäuerle’schen „Theaterzeitung“ mit einem Artikel „Wiener Denkwürdigkeiten“, der in Nr. 163 abgedruckt wurde. Wie der alte Bäuerle angehende Schriftstellertalente, besonders wenn sie ohne Honorar arbeiteten, an sich zu ziehen und zu fesseln verstand, ist eine bekannte Thatsache, und so war denn auch Wimmer bald für das Blatt gewonnen, in das er nun Artikel in der Schreibweise des alten Gräffer [Bd. V, S. 296] sandte, der damals sein Ideal war. Allmälig hatte er in der Journalistik so festen Fuß gefaßt, daß er 1856 den Buchhandel aufgab und bei der Redaction der damals freilich schon in völligem Verfall begriffenen „Theaterzeitung“ eintrat. Neben diesen journalistischen Arbeiten versuchte er sich aber zu gleicher Zeit mit dramatischen, und am 29. October 1857 kam seine vieractige Posse „Ein lockerer Vogel vom Strozzischen Grund“ im Thalia-Theater zur Aufführung, wurde aber durch Freundeshände dem verdienten Schicksal des Durchfalls entrissen. Anfangs 1858 trat er aus der Redaction der „Theaterzeitung“ und kaufte gemeinschaftlich mit Ottokar Franz Ebersberg (bekannt unter dem Pseudonym O. F. Berg, Bd. XI, S. 396] die satyrische Wochenschrift „Der Teufel in Wien“, welche der Komiker Varry [Pseudonym für Anton Loger, Bd. XV, S. 458] gegründet hatte. Diese gaben nun Beide von März 1858 ab unter dem Titel „Tritsch-Tratsch“ als humoristisch-satyrische (illustr.) Wochenschrift heraus. Namenlose Kämpfe mit der in der damaligen Reactionsepoche im Zenith stehenden Censur – es war eben vor dem Umschwunge des Jahres 1859 – Umtriebe unlauterster Art von Seite Varry’s, der damaligen Bestimmungen zufolge als Eigenthümer und verantwortlicher Redacteur auf dem Blatte figurirte, dann der Krieg, die Stempelsteuer, die neue Währung und endlich die dritte Verwarnung machten dem Blatte nach etwas mehr als einjährigem Bestände ein Ende. Sein Name lebt noch in einer von Johann Strauß componirten und den Redacteuren gewidmeten „Tritsch-Tratsch-Polka“ Op. 214 fort. Nachdem auf diese Weise Wimmer die journalistische Thätigkeit ziemlich verleidet worden, widmete er sich der dramatischen, und zwar zunächst im Vereine mit Theodor Flamm. Die erste Frucht dieser Compagniearbeit war das Lebensbild „Der Teufel im Herzen“, welches am [219] 18. März 1859 im Theater an der Wien zum ersten Male zur Darstellung gelangte und so gefiel, daß es mehr als 30mal hintereinander gegeben wurde. Rott, der die Rolle des Thomas gab, schuf damit eine seiner größten Meisterleistungen. Die Kritik ließ einstimmig dem Stücke Gerechtigkeit widerfahren, und selbst die rigorose „Wiener Zeitung“ bezeichnete in der Nummer 65 vom 20. März dasselbe als eines der besten Volksstücke, die man seit Jahren gesehen. Aber auch hier hatte die Censur „verbessernd“ mitgewirkt, indem sie den ursprünglichen gerechtfertigteren und ästhetisch wohlklingenderen Titel „Das vierte Gebot“ mit „Der Teufel im Herzen“ verballhornte. Das Stück erschien auch im Drucke, und zwar bildet es die 190. Lieferung des bei Wallishausser in Wien ausgegebenen „Wiener Theaterrepertoires“. Auf „Der Teufel im Herzen“ folgte wieder ein Compagniestück: „Ein eigener Kerl“, am 25. Juni 1859 im Sommertheater in Braunhirschen zum ersten Male gegeben, auch über ein Dutzend mal wiederholt, ohne jedoch bei der durch den unglücklichen italienischen Krieg hervorgerufenen tiefen Verstimmung durchgreifen zu können. Hingegen war die im September 1859 im Thaliatheater aufgeführte Zauberposse „Zacherl“, auch in Gemeinschaft mit Flamm gearbeitet, eine verunglückte Titelspeculation, während das vierte Compagniestück, „s’ Muttersöhnl“, das am 26. Jänner 1860 im Josephstädter Theater zum ersten Male gegeben wurde, sich beifälliger Aufnahme und ziemlich häufiger Wiederholungen zu erfreuen hatte. Nach dieser dramatischen Einleitung gestaltete sich Wimmer’s Leben in neuer und eigenthümlicher Weise, nachdem er sich nämlich am 6. Mai 1860 mit der Tochter eines Nationalbankcassiers, Pertholt, verheiratet, in Dornbach nächst Wien sich angekauft und daselbst eine Wirthschaft eröffnet hatte. So originell sich diese gab, war sie doch von keiner Dauer. Er gab der in seinem Hause eingerichteten Restauration, welche er am 6. October 1860 eröffnete, den lockenden Titel „Dornbacher Rendezvous“. Sein Bemühen, den wirthshausähnlichen Charakter seiner Restauration durch eine gemüthliche Häuslichkeit, die den Gast umgab, vergessen zu machen, fand wohl Anklang, die Wiener schwärmten für das gemüthliche „Rendezvous“, Wimmer aber setzte sein Geld dabei zu. Er ließ es nicht an Verlockungen, denen in der Regel der Wiener nicht aus dem Wege zu gehen pflegt, fehlen, so z. B. spielte Joseph Strauß mit seinem Orchester zu wiederholten Malen, dann auch Morelly im „Dornbacher Rendezvous“, auch echte Münchener Kellnerinen hatte Wimmer daselbst importirt. Aber am nämlichen Tage, an welchem das Unternehmen vor zwei Jahren eröffnet worden, am 6. October 1862 schloß er dasselbe, nachdem er Alles in vollkommenste Ordnung gebracht hatte. Nun versuchte er es auf andere nicht minder originelle Weise. In den Vierziger-Jahren wurden in Dornbach kleine „Faschingsbegräbnisse“ abgehalten, über welche Realis „Curiositäten- und Memorabilien-Lexikon von Wien“ in dem Artikel „Dornbach“ [Bd. I, S. 382] berichtet. Diese öffentlichen Maskenzüge nun im Jahre 1862 im großartigen Maßstabe ins Leben zu rufen, erhielt Wimmer von der niederösterreichischen Statthalterei die Erlaubniß. Die Sache ging in überraschender Weise von Statten. Am Fasching-Dienstag (4. März 1862) waren wohl über hunderttausend Menschen auf Wanderung [220] nach Dornbach. Oberregisseur Forst vom Josephstädter-Theater hatte den Zug arrangirt. Im folgenden Jahre fand am Fasching-Montag und -Dienstag eine Wiederholung statt. Jetzt hatten aber die Ottakringer auch einen Maskenzug veranstaltet, mit dessen gemeinem Treiben denn doch nicht zu wetteifern war, und so wurden die Dornbacher Maskenzüge aufgegeben. Nun betrat Wimmer eine neue Bahn, wozu ihn der Musicalienhändler Karl Haslinger ermunterte, mit dem er sich noch zur Zeit befreundet hatte, als er die „Dornbacher Rendezvous“-Restauration führte. Haslinger hatte Wimmer’s nicht gewöhnliche musicalische Anlagen und insbesondere dessen Compositionstalent für Tanzmusik kennen gelernt. Die ihm vorgelegten Proben von Walzerpartien, Polkas, Märschen und auch Liedern heimelten den unternehmenden Musikverleger dermaßen an, daß er sofort einige dieser Compositionen in Verlag nahm, worauf sie unter dem Pseudonym Wilhelm Merk, welcher seinen Namen eingekapselt enthält, erschienen, es waren: „Drei Fortepianostücke in vierhändigem Arrangement“; – „Zwölf Idyllen (Ländler) I. und II. Cyclus“; – „Den Gefallenen im Norden. Trauermarsch“; und diese Compositionen waren nicht, wie es sonst so häufig der Fall, als Gratisblitzer vom Verleger übernommen, sondern dem Compositeur sehr anständig honorirt worden; aber Haslinger’s Tod unterbrach das Erscheinen weiterer Compositionen, und mit anderen Verlegern anzuknüpfen, empfand Wimmer umsoweniger Lust, als er beobachtet hatte, daß auf dem Gebiete der Tanzmusik nur derjenige Componist in Wien durchdringen könne, welcher zugleich an der Spitze eines Orchesters steht. Dazu fühlte sich aber Wimmer nicht mehr jung genug, und dann fehlte ihm die Kenntniß des Violinspiels, die zum Dirigiren wenn nicht eben unerläßlich, doch immerhin von Wichtigkeit ist. Und so kehrte Wimmer wieder zur Schriftstellerei und Journalistik zurück und ist in Gräffer’s Weise – dabei aber weniger erdichtend, sondern vielmehr Thatsächliches berichtend – ein fleißiger Local-Culturhistoriker der Donaustadt. Für spätere Bearbeiter der Sittengeschichte Wiens ist er eine wichtige Quelle, und da seine Artikel nicht gesammelt erschienen sind, theilen wir unten das Verzeichniß der in den Wiener Blättern zerstreut gedruckten so vollständig als immer möglich mit. Zunächst trat Wimmer nach den oben erwähnten Intermezzos in die Redaction von O. F. Berg’s „Kikeriki“ als Mitarbeiter ein, in welcher er eine Unzahl von Aufsätzen schrieb, die sich nicht registriren lassen, aber für einen späteren Chronisten Wiens und Geschichtsschreiber der Caricatur eine ungeahnte Fülle des Materials darbieten. Da zu jener Zeit die Wiener Theater mit der Operette, diesem anrüchigen zwischen Oper und Singspiel schwebenden und von Frivolität prickelnden, durch Offenbach importirten Genre, die besten Geschäfte machten, so war für das Wiener Volksstück kein Platz mehr auf den Brettern, und Wimmer trat mit Anton Pokorny in Verbindung, der die im ehemaligen Prasch’schen Café an der Wien bestandene Singspielhalle leitete, an welcher nicht nur die besten Kräfte des Volkstheaters, wie Elmar, Berla, Friedrich Kaiser, Flamm, als Dichter wirkten, sondern auch ganz tüchtige darstellende Kräfte (Keppler, Schneider, Schenk, Frau Zengraf) beschäftigt waren. Für diese [221] Spielhalle schrieb Wimmer[WS 1] vom October 1866 bis zum Sommer 1867 folgende einactige Stücken „Eine ruhige Partei“, eine Burleske, welche über 80 mal gegeben, auf fast sämmtlichen österreichischen Provinzbühnen und auch in Deutschland zu Berlin im Wallner-Theater (mit Reusche und Helmerding) beifällig aufgeführt wurde. In Druck erschien das Stück in der 216. Lieferung des Wallishausser’schen „Wiener Theaterrepertoires 1869“; – „Mensch und Stammgast“, Posse; – „Die Bilderstürmer“, Posse; – „Meister Schnee“, Weihnachtsmärchen; – „Wirthshausbruder und Lotterieschwester“; – „Lumpaci“, Bearbeitung der Nestroy’schen Posse „Lumpaci Vagabundus“ in einem Acte; – „Der verstorbene Primgeiger“; – „Kurze und Milares“; – „Die goldene Mittelstrasse“; – „Ein verfluchter Kerl“; – „Ein Fenster in Pesth“. Sämmtlich Possen. Director Wallner [Bd. LII, S. 286], welcher das nach ihm genannte Theater in Berlin erbaut hatte und dirigirte, engagirte nun Wimmer, nachdem er dessen bei ihm eingereichte Stücke „Eine ruhige Partei“ und „Meister Schnee“ gelesen, als Dramaturg und Secretär für sein Theater. Am 14. September 1867 traf dieser in Berlin ein, doch kehrte er – ohne seine Stelle anzutreten – am anderen Abend sofort nach Wien zurück. Berlin schwamm damals noch im Siegesrausche, aber Wimmer, der Oesterreicher, der Vollblutwiener, paßte da hinein nicht. Der elastischere Wallner, auch ein Wienerkind, hatte es fertig gebracht, aber dieser Abfall von Oesterreich war kein Lorberblatt in seinem Ruhmeskranz. Von dieser Zeit an blieb Wimmer in seiner Vaterstadt Wien, wo er, als unangestellter Chronist unermüdlich thätig, im „Neuen Fremden-Blatt“, in der „Vorstadt-Zeitung“, in der alten „Presse“, im „Neuen Wiener Tagblatt“, im „Illustrirten Wiener Extrablatt“ u. a. eine große Anzahl local- und theaterhistorische Feuilletons, Wiener Studien, Genrebilder, Humoresken u. s. w. veröffentlicht, von deren großem Theile wir nur bedauern können, daß sie nicht gesammelt sind. Von der am 24. März 1872 erfolgten Gründung des „Illustrirten Wiener Extrablattes“ durch Berg und Singer gehörte Wimmer demselben bis Ende 1875 als Redactionsmitglied an, später war er für dasselbe bis 1882 als fleißiger Mitarbeiter thätig. Außer den zahlreich in Journalen zerstreuten Arbeiten, von denen wir unten eine Uebersicht bringen, gab er einige topographische Gelegenheitsschriften heraus, und zwar als 1866 die Pferdebahn bis Dornbach eröffnet wurde: „Dornbach und die Pferdebahn. Ein praktisches Büchlein für Einheimische und Fremde“ (Wien 1866); – als die Pfarrkirche zu St. Joseph in Margarethen 1871 ihre hundertjährige Jubelfeier beging: die „Gedenkblätter zur Erinnerung an die hundertjährige Jubelfeier (30. September bis 8. October 1871) der Pfarrkirche St. Joseph in Margarethen in Wien. Der historische Theil l und 11“ (Wien, Verlag der genannten Pfarre, 8°.); – „Der Prater, Führer für Einheimische und Fremde. Mit Plan“ (Wien 1873). Auch gelang es seinen Bemühungen, Ferdinand Raimund’s (recte Raimann) Geburtshaus (in der Mariahilferstraße Nr. 41, neu) aufzufinden, und über seine Anregung wurde daselbst eine Gedenktafel angebracht und diese am 18. December 1872 feierlich enthüllt. Die mühevollen Vorgänge von der Auffindung des Hauses bis zur Enthüllung der Gedenktafel berichtet er ausführlich im „Illustrirten Wiener Extrablatt“, welches auch 1872, [222] Nr. 267 eine Abbildung des Gebäudes bringt. Einige Jahre später wurde auf seine Anregung die Gedenktafel an dem Geburtshause Joseph Lanner’s (VII., Mechitaristengasse Nr. 5) und am 4. October 1883 eine solche an jenem des Johann Strauß, Vater (Leopoldstadt, Floßgasse Nr. 7) angebracht. In jüngster Zeit ist Wimmer wieder auf dramatischem Gebiete thätig und schrieb in Gemeinschaft mit J. Seitz das Stück „Tausender und Guldenzettel“, allegorisches Zeitgemälde mit einem Vorspiele in 5 Bildern, welches am 29. Jänner 1887 zum ersten Male im Theater in der Josephstadt und bis Anfang December desselben Jahres 89 mal gegeben wurde, und ebenfalls günstige Aufnahme fand seine mit demselben Compagnon geschriebene Posse „Die Hölle auf Erden“, welche am 26. November 1887 gleichfalls im Josephstädter Theater zum ersten Male zur Aufführung gelangte. Im Eingange schon wurde bemerkt, daß Wimmer sich anfänglich Franz Gräffer zum Vorbilde genommen. Dies ist nur insoferne richtig, als er vornehmlich Wien als Acker seiner Forschung betrachtet und diesen mit einer staunenswerthen Umsicht und Ausdauer durchwühlt. Während aber der alte Gräffer – dem jedoch deßhalb nicht ein Itüpfelchen in seiner Verdienstlichkeit weggewischt werden soll – leider nur zu häufig seiner Phantasie mit förmlicher Wollust frei die Zügel schießen läßt, so daß es oft nicht leicht, manchmal geradezu gar nicht möglich ist, Wahrheit von Dichtung zu sondern, hält sich Wimmer streng an die Wahrheit, die er freilich in fesselnder anmuthiger Form darzustellen versteht. Für die Theatergeschichte Wiens, und diese bildet ein ansehnliches und interessantes Stück Culturleben der Großstadt, ist Wimmer eine ebenso reiche und gewissenhafte Quelle – man vergleiche nur seine „Raimund-Forschungen“ und seine „Memoiren des dicken Binder“ – wie Friedrich Schlögl für das Bürgerthum und Volkssängerthum Wiens, wobei dieser noch der Verklärer merkwürdiger Wiener Typen und Sonderlinge ist, welche innerhalb der Donau-Großcommune ihr Unwesen getrieben.

Verzeichniß der local- und theatergeschichtlichen Feuilletons und Artikels welche theils unter vollem Namen (J. Wimmer), theils unter den Chiffren J. W., J. W–m–r, –mm– und unter „Ein alter Theater-Chronist“ in Wiener Blättern erschienen sind. Neues Fremden-Blatt. 1868: „Ein Curpfuscherproceß von der Bieglerbütte“ (Nr. 276); – „Meidling in Neulerchenfeld (Thalia-Theater)“ (290); – „Was sich in Wien die Häuser erzählen. I–IX“ (Nr. 308, 325, 326, 352); 1869: (Nr. 14, 31, 56, 78, 107); – 1868: „Allerlei Theater in und bei Wien. I. Meidlinger Theater“ (Nr. 322); – „II. Theater in Rudolfsheim – Sulkowsky-Theater“ (338); – 1869: „III. Conradi-Theater“ (9); – „IV. Haustheater“ (22); – „Krippenspiel-Theater“ (43); – „Erlebtes und Nacherzähltes aus der Theaterwelt“. „I. Ein Münchhausen unter den Schauspielern“ (38); – „II. Souffleurgeschichten“ (66); – „III. Das Loch. – Lynchjustiz im Theater a. d. Wien“ (87 u. 89); – „IV. Aus dem alten Opernhause“ (123); – „V. Liszt und Nestroy“ (288); – „VI. und VII. Allerlei“ (293 u. 337); – „Der Judenfriedhof in der Rossau“ (168). In der Morgenpost. 1869: „Eine Wahlbewegung in der Metternich’schen Zeit (Titelwahl der Walzer)“ (Nr. 98); – „Velocipedisten vor fünfzig Jahren“ (115). Im Journal Die Presse. 1871: „Aus der Mappe eines Theaterfreundes“. „I. Der blaue Bund“ (Nr. 190); – „II. Thierdarsteller und Thierkomödien“ (191); – „III. Ein berühmter Requisiteur (Senefelder)“ (205); – „IV. Der erste Komiker des Leopoldstädter Theaters (Kasperl)“ (209); – „V. Ein lebendig-todter Komiker (Neubruck)“ (223); – „VI. Ein musicalisches Familienfest (Sechter)“ (223); – „VII. Arabesken zu einem [223] Telegramm (Skarbeck-Theater)“ (237); – „Aus dem Wienerblättchen“ (254, 261, 289); – „Theaterdichter-Geschichten“ (275); – 1872: „Zur Geschichte der Tantième in Wien“ (43). In der Neuen Freien Presse. 1878: „Horschelt und seine Kinderballets in Wien“ (Nr. 4422, Abendblatt); – 1878: „Das Türkenfest 1783“ (5121); – 1881: „Volkssänger Binder“ (3891); – „Der fettgedruckte Raimund“ (6163). In der Oesterreichischen Buchdrucker-Zeitung. 1879: „Ein Buchdrucker-Jubiläum im alten Wien (Trattnern) (Nr. 7). In der Vorstadt-Zeitung. 1869: „Geschichte des Zeitungswesens in Wien I. und II.“‘(Nr. 205,206); – „Der gespenstige Hausherr von St. Veit (Wothe)“ (252); – „Zur Geschichte der Straßenbeleuchtung in Wien“ (268); – „Zur Geschichte der Wiener Sparcassa“ (275); – „Am Grabe einer Therese (Krones)“ (289); – „Zur Geschichte von „Müller und sein Kind““ (303); – „Ein Stück Alt-Wien im Grabe (Eduard Weiß)“ (326 u. 327); – 1870: „Demolirung des Thalia-Theaters“ (23); – „Historische Faschingsstudien. I., II.“ (36, 44); – „Von Fastenpredigten etc.“(93); – „Erinnerungen eines alten Schauspielers (Louis Groll)“ (100); – „Fastenzeit in Alt-Wien“ (107); – „Von Stufe zu Stufe (Geschichte dieses Stückes)“ (116); – „Der Prater“ (120); – „Ein ehemal. Wiener Belustigungsort (Universum)“ (138); – „Joseph Wagner“ (156); – „Frohnleichnamsprocession in versch. Jahrhunderten“ (164); – „Kindervorstellungen im vorigen Jahrhundert“ (305); – „Die alte Post“ (340); – „Der Bruder eines berühmten Mannes (Johann v. Beethoven)“ (348); – „Beethoveniana“ (350); – 1871: „Glückshäfen in Wien“ (2); – „Alte und neue Theaterprojecte“ (31); – „Geschichte der Wiener Tanzsäle. I. bis III.“ (34, 61, 79); – „Ludwig Eckardt’s Jugendjahre“ (38); – „Aus Ludw. Löwe’s Künstlerlaufbahn“ (68); – „Ein Märtyrer von 1848 (Messenhauser)“ (317); – „Aus der guten alten Zeit (Wiener Blättchen)“ (328); – 1872: „Wiens verlorenes Paradies (Paradeisgartel)“ (2); – „Bauernfeldiana“ (11); – „Klerikales aus Kaiser Josephs Zeiten“ (16); – „Von einem verschollenen Tanzsaal (Elysium)“ (42); – „Geschichte der Wiener Ueberschwemmungen“ (52); – 1876: „Ein Stiftungshaus für Sträflinge (Weinhaus)“ (135); – „Der Kaffeesieder-Jubilar (Gabesam)“ (359); – 1877: „Der alte Strauß in Paris“ (22); – „Der Adjutant des Fürsten Windischgrätz (Zailer)“ (28); – „Erlebnisse eines Maskenzugunternehmers“ (41); – „Mosenthalin der Vorstadt“ (48); – „Eine Scandal-Schwurgerichtsverhandlung 1848 (Schloißnigg)“ (56); – „Teufelskomödien“ (59); – „Bei der Spinnerin am Kreuz“ (64); – „Eine Achtundvierzigerin (Strunz)“ (71); – „Der Affendarsteller Klischnigg“ (77); – „Ein Nothstandsbau im alten Wien (Cholera-Canal)“ (79); – „Am Todestage Beethoven’s“ (83); – „Alter Narrenthurm und neues Irrenhaus“ (99); – „Das blaue Büchel (Strafgesetzbuch Josephs II.)“ (100); – „Ein Wiener Original (Dr. Camondo)“ (102); – „Erzherzog Karl-Jubiläum“ (105); – „Buchhändler Sammer †“ (105); – „Karl Treumann †“ (107); – „Wo ist sein Grab? (Sonnenfels)“ (114); – „Die armen Praterwirthe“ (140); – „Wiener Schildweiser“ (152); – „Ein Schlachtenmaler in der Vorderbrühl (Casanova)“ (172); – „Der Feuer-Young †“ (188); – „Der Erfinder der Visitekarte (Löschenkohl)“ (203); – „Seglerinen der Lüfte (Luftschifferinen)“ (220); – „Vorstadt-Kirchtage“ (232); – „Wiens erstes Kinderspital“ (234); – „Vom Wiener Pflaster“ (240); – „Der Geschichtsschreiber des soliden Bezirkes (Hofbauer)“ (266); – „Ein Opfer des Theaterteufels (Bernhofer)“ (267); – „Confusionen an allen Ecken“ (288); – „Wiener Sylvesterabende“ (360); – 1878: „Ole Bull“ (5); – „Lorberbaum und Bettelstab (zu Holtei’s achtzigstem Geburtstag)“ (23); – „Der Todtentanz in Hietzing“ (57); – „Unsere Doctorbauern“ (93); – „Die Pest in Wien“ (103); – „Unsere erste Industrie-Ausstellung (1835)“ (144); – „Die Breitenfelder Kirche“ (173); – „Wien ohne Theater“ (193); – „Zum Marokkaner“ (269); – „Das Wiener Gräberbuch“ (328). Im Neuen Wiener Tagblatt. 1868: „Aus Alt-Oesterreich“ (Nr. 287 und 301); 1870: „Das neueste Opfer der Stadterweiterung (Unteres Arsenal)“ (271); – „Heiliges und Unheiliges auf der Bühne“ (282); – „Balfe und seine Werke in Wien“ (293); – „Geschichte des Kärntnerthor-Theaters. I. bis VI.“ (306, 309, 311, 312, 314, 324); – „Wiener Straßenpflaster-Studien“ (310); – 1871: „Adelige Theatervorstellungen“ (92); [224] – „Der Abschluß eines verlorenen Lebens (Helene Stellwag)“ (93); – „Die ersten Wiener Pferderennen“ (106); – 1874: „Paganini in Wien“ (138, Abendblatt); 1877: „Wiens erstes Monument (Kaiser Joseph II.)“ (323); – 1778: „Wien–Wagram“ (5); – ..Pompeji-Neulerchenfeld“ (19); – „Großvaters Hausbälle“ (52); – „Vom Tragsessel bis zur Tramway. I. bis III.“ (98, 100, 104); – „Die Vorstädtler“ (139); – „Wiener Vergnügungszüge“ (156); – „Der junge Raimund. I. u. II.“ (172 u. 173); – „Die Türkin vom Grund (Laudon’s Türkenmädchen)“ (206); – „Auf dem heißen Wiener Pflaster“ (243); – „Zwei Volkskunsthändler“ (231); – „Die Kunst an der Gewölbthür (Feuilleton und Nachtrag)“ (286, 288); – „Auf’m Laden“ (306); – „Die kleinen Anzeigen von Anno Dazumal“ (326); – „Alt-Wiener Theaterklatsch“ (330); – 1879: Wien, wie es ißt“ (10); – „Kindertheater und Theaterkinder“ (21); – „Großvaters Eliteballe“ (44); – „Der ungeborene Lanner (Geburtshaus)“ (57); – „Die Baumkraxler-Saison“ (98); – „Vom Lanner (am Tage der Enthüllung der Gedenktafel)“ (133); – „Gesellschaft im Tode“ (187); – 1887: „Beim Dommayer (zum 100jährigen Jubiläum dieses Belustigungsortes)“ (208); – „Das Jubiläum des Walzers“ (353). Im Illustrirten Wiener Extrablatt. 1872: „Therese Krones (Ueber ihr Porträt von Lavos)“ (Nr. 8); – „Ein Asyl für obdachlose Kunstreiter“ (9); – „Die ersten Opfer der Praterverschönerung“ (27); – „Memoiren des dicken Binder“ (28–79); – „Der Wirth von Margarethen“ (81); – „Mit den Wallfahrern nach Mariazell. I. bis V.“ (97, 98, 99, 101, 102); – „Eine Fiaker-Hochzeit“ (109); – „Im Affentheater“ (145); – „Bei den drei Hackeln“ (149); – „Der alte Stolzenthaler“ (139); – „Am Sterbetage Raimund’s“ (162); – „Eine Licitation zwischen Gräbern (Meidlinger Friedhof)“ (167); – „Hunde, Hunde-Asyle etc.“ (167); – „Von Einzügen, Zapfenstreichen etc.“ (171); – „Der Oberfeuerwerker vom 13. März (Pollet)“ (171, 172); – „Theatereröffnungen in Wien“ (172); – „Im Café Hochleitner“ (177); – „Ein ehemaliger Wiener Theaterdirector (Schikaneder)“ (178); – „Theaterreminiscenzen“ (182); – „Beim höchsten Heurigen“ (185); – „Schlag auf Schlag“ (192);– „Raimund’s Geburtshaus entdeckt!“ (195, 199, 209, 211, 212, 218, 261, 267, 273); – „Allerlei. Wiener Sehenswürdigkeiten“ (199); – „Der Judenfriedhof in der Rossau“ (201); – „Nach der October-Revolution“: I. „Die Frau des Denuncianten“ (201); – II. „Die Studentenmutter und ihr Sohn“ (212); – III. „Ein Opfer des Commissärs Felsenthal“ (229); – IV. „Vier Legionäre“ (241); – V. „Der treue Landsmann“ (248); – VI. „Der radicale Schuster“ (270); – „Die Legende von der weißen Hose (Henikstein)“ (209); – „Einlaß bei „Müller und sein Kind““ (221); – „Grab der Therese Krones“ (224); – „Zur Geschichte der kleinen Lotterie“ (220, 230); – „Ein ausverkaufter Friedhof (Hernals)“ (237); – „Jubiläum eines Choristen“ (235); – „Ein Souffleur“ (237); – „Ueber Raimund und verschiedene „Verschwender-Vorstellungen“ (277); – 1873: „Das Postbüchel seit 170 Jahren“ (1); – „Geheimnisse des Invalidenhauses in Neulerchenfeld. I. u. II.“ (66, 90); – „Das Haydn-Haus in Gumpendorf“ (149); – „Das alte Leopoldstädter Theater“ (175); – „Der große Krach im Prater“ (187); – „Lanner und Strauß auf der Weltausstellung“ (239); – „Die alten Wiener Wasserleitungen. I. u. II.“ (243, 244); – 1874: „Liszt’s erstes Concert in Wien“ (11); – „Eine Probefahrt auf den Centralfriedhof“ (296); – 1875: „Das Föderlhaus in der Alserstraße“ (31); – „Der Hansjörgel“ (67); – „Das liebe Vieh auf der Bühne (Thierkomödien)“ (76); – „Die erste Giraffe in Wien“ (94); – „Zum Jubiläum des Augartens“ (119); – „Schnellläufer in Wien“ (123); – „Die Licitation beim „Sobiesky“ auf der Türkenschanz“ (132); – „Die neuesten Vieher im Carl-Theater“ (139); – „Ein fideles Haus vom Michelbeurgrund (Steg)“ (151); – „Automaten- und Schattenspiel-Theater“ (158); – „Italiener in Wien“ (166); – „Vom decorirten „Johann“ vom Dommayer“ (175); – „In der Grasel-Gegend“ (192); – „Bretter und Brettel“ (256); – „Ein Saal für Alles (Musikvereinssaal)“ (260); – „Ein stilles Haus“ (264); – „Preisstücke unter Director Carl. I. u. II.“ (269, 270); – „Vom Dehne“ (286); – „Ein berühmter Wiener Fleischhauer (Sefried)“ (292); – „Theatergeschichtliche Vorstellungen“ (293); [225] – „Ungezogenheiten im Theater“ (304); – „Unser Prater im Lichte der „Gartenlaube““ (309); – „Messenhauser als dramatischer Dichter“ (318); – „Ein decorirter Tanzmeister (Raab)“ (327); – „In der Kinderkomödie“ (329); – „Das „fidele“ Wien“ (333); – „Der Schinderdocotor“ (338); – „Die zehn Bezirke Wiens“ (341); – „Musik von Adolf Müller“ (342); – „Ueber Marionettentheater, Riesen etc.“ (346); – „Unsere Hausmeister“ (348); – 1876: „Wien, wie es ißt und wie es gemessen hat“ (10); – „Selbstmord des Souffleurs Müller“ (11); – „Der Wirth von Margarethen (Haydinger)“ (17); – „Wallner’s theatralische Laufbahn“ (21); – „Der ehemalige Apollo-Saal. I. u. II.“ (27, 33); – „Karl Rott im Burgtheater“ (42); – „Der Eissaal in Penzing“ (46); – „Correspondenz zwischen zwei alten Schauspielern“ (50); – „Vom Sänger und Nimrod Draxler“ (53); – „Eine italienische Stagione in Wien“ (68); – „Johann Drahanek“ (71); – „Graf Sedlnitzky und die Wiener Kupplerinen“ (95); – 1879: „Die Ochsenschul’“ (195); – „Die Wiener in Mürzzuschlag“ (208); – „Wien, wie es raucht“ (217); – „Die Großstadt-Fexe“ (230); – „Demolirt!“ (256); – „Der Schneidermeister Wurtzinger“ (262); – „Der Mistbauer“ (269); – „Auf den letzten Glacisresten“ (278); – „Ein musicalischer Beamter (Karl Fr. Hirsch)“ (284); – „Licitation auf dem Penzinger Friedhof“ (286); – „Ausspielung des Theaters an der Wien“ (290); – „Ohne kaiserlichen Adler“ (298); – „Die letzten Tage der Salzgrieskaserne“ (305); – „Das Grab eines Wiener Lieblings (W. Kunst)“ (317); – „Leben und Wirken Anton Langer’s“ (336, 341); – „Peinliche Fälle“ (340); – „Der Traum eines Zeitungslesers“ (349); – 1880: „Strenge Faschings- und Tanzgebote“ (19); – „Raimund’s Schädeldecke“ (31); – „Auch ein Magnetiseur“ (36); – „Beim Thurybrückel“ (56); – „Specialitäten und Specialitätenstücke“ (74); – „Ein Feiertags-Spaziergang“ (96); – „Ein Schwimmerkrieg in Wien“ (101); – „Ein Beethoven. Denkmalproject“ (119); – „Das Hanswurstenhaus am Salzgries“ (137); – „Der Umgang-Sonntag“ (147); – „Anton Bittner †“ (157); – „Eine Unterredung mit dem Theaterdirector Carl“ (171); – „Die Geschmacklosigkeit auf dem Friedhof“ (178); – „Der neue Polizeidirector von Prag (Stejskal)“ (185); – „Der gem. Stadt Wien Schießstätte“ (200); – „Das Jubiläum des Dornbacher Parkes“ (209); – „Der Pfarrer vom Schottenfeld“ (210); – „Lanner auf der Bühne“ (268, 269); – „Im Mordwinkel“ (280); – „Die letzten Standeln“ (293); – „Im alten Narrenthurm“ (314); – „Kaiser Joseph-Reliquien“ (329); – „A propos vom Theater“ (343); – 1881: „In der Jägerzeil“ (9); – „Der Nestroy des Brettels (Moser)“ (28); – „Aus den Erinnerungen eines alten Tanzmusikers“ (58); – „Vom Versatzamt“ (94); – „Der erste Einzug von der Favorita. I. u. II.“ (103, 111); – „Vom alten Kampf“ (143); – „Ein Wiener Meister (Gschmeidler)“ (152); – „Ein Komiker in Sibirien (Lighrowler Edler v. Stahlberg)“ (182); – „Das Wiener Bürgermilitär“ (183); – „Die Etiquette im Schönbrunner Garten“ (192); – „Erotische Gäste in Wien“ (210); – „Aus der Raimund-Gegend“ (227); – „Das alarmirte Wien“ (235); – „Vom Bier“ (247); – „Die Sinnsprüche der Wiener Zeitung“ (258, 263); – „Vom Dornbacher Friedhof“ (266); – „Von Marinelli bis Tewele (Geschichte des Leopoldstädter Theaters), I. bis IV.“ (282, 286, 288, 289); – „Der letzte „Muß“ im Bürgerspital“ (303); – „Die Stufenleiter des Rausches“ (328); – 1882: „Der große Krach von Anno Elfe“ (31). Im Fremden-Blatt. 1883: „Wiener Lieblinge“. I. „Hanswurst. Kasperl und Thaddädl“ (322); – II. „Vom Nationaltheater Josephs II.“ (331); – III. „Die vier K des Burgtheaters (Koch, Korn, Koberwein, Krüger)“ (344); – IV. „Die große Schröder und andere Lieblinge“ (357); – 1884: V. „Im Freihaus und an der Wien“ (15); – VI. „Das Theater an der Wien unter Pálffy“ (33); – VII. „Die Lieblinge der Manège“ (60, 61); – VIII. u. IX. „Das Burgtheater der älteren Generation. I. und II. Artikel“ (82, 86, 96); – X. bis XIII. „Die Sterne des alten Leopoldstädter Theaters. 1–4“ (108, 109, 123, 144, 157); – XIV. „Fanni Elßler“ (173); – „Das essende Wien“ (5); – „Das Jubiläum des „Verschwender““ (49); – ..Der Spiritist Philidor in Wien“ (68); – „Die Rangclassen der Wiener Parteien“ (130); – „Der Wiener Père Lachaise“ (268); – „Johann [226] Strauß persönlich“ (282); – „Wieners Lieblinge. Neue Folge“. I. „An der Stätte des „Zauberschleiers““ (296); – II. „Das Josephstädter Theater nach dem „Zauberschleier““ (315); – III. „Das Carl-Theater und seine Zugkräfte. 1–4“ (336, 342, 355); 1885: (6); – IV. „Die Pantomime“ (25); – V. „Der Wiener Walzer“ (38); – VI. „Das Theater an der Wien unter Pokorny 1–3“ (52, 73, 83); – VII. „Die Lieblinge des Brettels“ (100); – VIII. „Das Josephstädter Theater nach Pokorny. 1–5“ (128, 148, 155, 169, 176); – „Redouten- und Maskenbälle“ (18); – „Am Namenstage Joseph Lanner’s“ (77); – „Philipp Fahrbach“ (90); – „Ein Musikschwindler in Wien (Löffler)“ (114); – „Wiener Lieblinge. Dritte Folge“. „Kleine Lieblinge der Großen. 1–4“ (308, 322, 336, 340, 350); – 1886: „Vom - Kärntnerthor-Theater. 1–12“ (17, 31, 45, 59, 73, 90, 92, 108, 121, 135, 153, 173, 190); – „Liebe alte Bekannte“ [Schmelzer Friedhof 1–2] (288, 304); [St. Marxer Friedhof] (317); [Matzleinsdorfer Friedhof] (328, 330); – „Die Josephstadt im Kärntnerthor-Theater“ (347); – „Kärntnerthor- und Josephstädter Theater“ (357); – 1887: „Die sechs Wunder der Wiener Theater“ (32); – „Die Dichter unserer Volksbühne. 1–6“ (54, 83, 94, 95, 115, 144); – „Hundertjährige Wiener Geschäfte. 1–7“ (287, 288, 298, 306, 315, 323, 334, 343); – „Weihnachten im Franzosenjahr (1805)“ (355). – Außerdem zahlreiche Wiener Local-Feuilletons, Wiener Culturbilder etc., Hunderte größerer und kleinerer Kunst- und Theaternotizen und anderer Beiträge sowohl in den obgenannten Tagesblättern, als auch in O. F. Berg’s „Kikeriki“ (in den ersteren Jahren seines Bestehens), in der „Wiener Allgemeinen Zeitung“, im „Musik- und Theater-Journal“, in der „Deutschen Kunst- und Musik-Zeitung“, in den „Pikanten Blättern“, in der „Heimat“ u. s. w.

Anmerkungen (Wikisource)

  1. Vorlage: Wimmmer.