Alchemie

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Alchemie
Alchemie
Das dreiköpfige Monster in der Flasche versinnbildlicht die Zusammensetzung des Steins der Weisen aus den drei Elementen Salz, Schwefel und Quecksilber. Die Abbildung stammt aus dem Splendor solis.
Alchemie ist die Wissenschaft von der Emporläuterung der Naturstoffe und der metaphysischen Seelenreinigung des Adepten. Die vorwissenschaftliche Alchemie vereint Elemente der Chemie, Physik, Astrologie, Kunst, Semiotik, Metallurgie, Mystik und Religion.
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Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Alchemisten[Bearbeiten]

Alchemiehistoriker[Bearbeiten]

Quellen[Bearbeiten]

  • Zwey außerlesene Chymische Büchlein / I. Das Buch der Hieroglyphischen Figuren / Nicolai Flamelli Des Schreibers / Wie dieselben stehen unter dem vierdten Schwiebbogen auff dem Kirchhofe der Unschuldigen Kinder zu Pariß […] Sampt derselben Bedeutung oder Erklährung durch gemeldten Flamell. Worinnen gehandelt wird von Transmutation oder Verwandelung der Metallen. II. Das warhaffte Buch des gelahrten Griechischen Abts Synesii, Vom Stein der Weisen / welches auß der Käyserl. Bibliothec herkommen. Aus dem Französischen. [s. l.] 1680 im VD17 unter der Nummer 3:602289L e-rara.ch, MDZ München
  • Der nach Urtheil und Recht gestraffte Goldmacher Cajetani, Wie solcher den 23. Augusti 1709. Vormittags zwischen 11. und 12. Uhr in Cüstrin, an einen mit güldenen Lahn beschlagenen Balcken, der ordinairen Diebes-Galgen, und in einen von dergleichen Stoff gemachten Romanischen Habit, allen betrügerischen Goldmachern zum Abscheu und Exempel auffgehangen worden, [S.l.] 1709 LMU München
  • Johann E. Neithold: Alchymia denudata revisa et aucta, 2 Bde., Leipzig 1723
    • Band 1: Alchymia denudata revisa et aucta, oder: Daß biß anhero nie recht geglaubte […] Wunder der Natur, Leipzig und Wißmar 1723 ULB Düsseldorf
    • Band 2: Der im guten Ruff und Auffnehmen stehenden, auch zu vielen mahlen schon frisch wieder aufgelegten Alchymiae Denudatae, Leipzig 1723 ULB Düsseldorf
  • Die Neu-auffgehende Chymische Sonne, samt ihrem Glantz und Schein, weiset alle Gott-ergebene Sucher, auf den rechten Pfad. Subjectum ac primam materiam Lapidis Philosophorum & omnium rerum zu suchen, zu finden, und zu elaboriren; wie dann das nöthigste aus wahrer Philosophorum Schrifften extrahirt beygefügt zu finden, Frankfurt und Leipzig 1750 LMU München
  • Nicolas Flamel: Des berühmten Philosophi Nicolai Flamelli Chymische Werke, Wienn 1751 ULB Düsseldorf
  • Drey philosophische Tractätlein: I. ausführlicher Unterricht de Prima Materia Lapidis Philosophorum, deme ein wahres Particular, oder eine schöne Tinctura und Citrination der Lunae, welche die Coleur auf der Capell beständig behält, beygefüget ; II. Philosophisches Siebengestirn der Rosenkreutzer, bestehend in sieben sehr geheimen und vortreflichen Processen, das Universale betreffend ; III. Philosophischer Hauptschlüssel über Fr. Basilii Valentini seine XII. Chymische Schlüssel, nebst Francisci Clingii Anweisung und Explication, die Schriften des Basilii Valentini nützlich zu lesen und zu verstenen, Nordhausen 1759 (im VD 18 unter der Nummer 14303345) UB Heidelberg
  • Jean de Meung: Der Spiegel der Alchymie des vortreflichen Philosophen Johann von Mehun. Aus dem Lateinisch-Französischen übersetzt. Dem noch beygefüget worden Ben-Adams Traum-Gesichte durch Floretum a Bethabor. Nebst Friedrich Galli Reise nach der Einöde St. Michael, Ballenstädt und Bernburg 1771 (im VD 18 unter der Nummer 14303450) UB Heidelberg
  • Carl Arnold Kortum: Karl Arnold Kortum, der Arzneiwiss. Doktor und Arzt in Bochum, Verteidiget die Alchimie gegen die Einwürfe einiger neuen Schriftsteller besonders des Herrn Wieglebs, Duisburg 1789 siehe Autorenseite
  • Carl Arnold Kortum: Noch ein Paar Worte über Alchimie und Wiegleb oder Erster Anhang der Vertheidigung der Alchimie wider die Einwürfe der neuesten Gegner, Duisburg 1791 siehe Autorenseite
  • Carl Kiesewetter: Die Alchemie, in: Die Geheimwissenschaften (Geschichte des neueren Occultismus: Geheimwissenschaftliche Systeme von Agrippa von Nettesheym bis zu Carl du Prel, 2), Leipzig 1895, S. 1–240[2] UB Heidelberg

Verzeichnisse der alchemistischen Symbole[Bearbeiten]

  • Nicolas Lémery: Erklärung der gemeinsten Chymischen Zeichen, in: Cours de chymie, oder der vollkommene Chymist. Welcher die in der Medicin gebräuchlichen chymischen Processe auff die leichteste und heilsamste Art machen lernt, Dresden 1698, S. 79 ULB Düsseldorf
  • Johann Christoph Sommerhoff: Characteres sive Signa Metallorum, Mineralium, Ponderum, Planetarum aliarumque Rerum Chymicarum, in: Lexicon pharmaceutico-chymicum, Nürnberg 21713, S. 100–114 Google
  • Johann Joachim Becher: Explicatio characterum figur x, in: Opuscula Chymica Rariora, Nürnberg und Altdorf 1719, S. 64 Google
  • Gottfried Heinrich Burghart: Tabelle 1, in: Zum allgemeinen Gebrauch wohleingerichtete Destillier-Kunst, Breslau 1736 Google
  • [anonym]: Medicinisch-Chymisch- und Alchemistisches Oraculum, darinnen man nicht nur alle Zeichen und Abkürzungen, welche so wohl in den Recepten und Büchern, der Ärzte und Apothecker, als auch in den Schriften der Chemisten und Alchemisten vorkommen, findet […], Ulm und Memmingen 1755

Sammelwerke[Bearbeiten]

Corpus Hermeticum[Bearbeiten]

  • Alethophilo: Hermes Trismegisti Erkaentnüß der Natur und des darin sich offenbahrenden Grossen Gottes, Hamburg 1706 Polnische Nationalbibliothek
  • Hermes Trismegistos. Poemander oder von der göttlichen Macht und Weisheit, hrsg. und übers. von Dieterich Tiedemann, Berlin und Stettin 1781 Google = Internet Archive, Internet Archive
  • Hermes Trismegistus. An die menschliche Seele. Arabisch und Deutsch, hrsg. von H. L. Fleischer, Leipzig 1870 Google

De Alchemia[Bearbeiten]

  • Johannes Petreius (Hrsg.): De Alchemia. Opuscula complura veterum philosophorum, Nürnberg 1541 Google
    • 2. Auflage: Frankfurt am Main 1550 e-rara.ch

Artis Auriferae[Bearbeiten]

  • Artis auriferae quam chemiam vocant, 2 Bde., Basel 1572: Pietro Perna e-rara.ch
    • 2. Auflage: Basel 1593: Konrad Waldkirch e-rara.ch

Quelleneditionen[Bearbeiten]

  • Marcelin Berthelot (Hrsg.): Collection des anciens alchimistes grecs, 4 Bde., Paris 1887–1888
  • Jean-Jacques Manget (Hrsg.): Tabula smaragdina, in: J. J. Mangets Bibliotheca Chemica Curiosa. Band I, Genf 1702, S. 380 ff. ND: Julius Ruska: Tabula Smaragdina. Ein Beitrag zur Geschichte der hermetischen Literatur. Heidelberg 1926, S. 2f.

Sekundärliteratur[Bearbeiten]

  • Johann Christoph Adelung: Geschichte der menschlichen Narrheit oder Lebensbeschreibungen berühmter Schwarzkünstler, Goldmacher, Teufelsbanner, Zeichen- und Liniendeuter, Schwärmer, Wahrsager, und anderer philosophischer Unholden, 7 Bde., Leipzig 1787–1789 siehe Autorenseite
  • [Francis Barrett]: The lives of alchemystical philosophers; with a critical catalogue of books in occult chemistry, and a selection of the most celebrated treatises on the theory and practice of the hermetic art, London 1815 siehe Bibliographien
  • John Ferguson: Bibliotheca Chemica: A catalogue of the alchemical, chemical and pharmaceutical books in the collection of the late James Young of Kelly and Durris, Esq., LL.D., F.R.S., F.R.S.E., 2 Bde., Glasgow 1906 siehe Bibliographien

Forschungsliteratur[Bearbeiten]

  • Hermann Kopp: Ueber den Verfall der Alchemie und die hermetische Gesellschaft, in: Denkschriften der Gesellschaft für Wissenschaft und Kunst in Giessen. Bd. 1, Heft 1, Giessen 1847 siehe Autorenseite
  • Jacob Lorscheid: Aristoteles’ Einfluß auf die Entwicklung der Chemie, in: Jahresbericht über die Realschule Erster Ordnung, die Provincial-Gewerbeschule und die Handwerker-Fortbildungs-Schule zu Münster für des Schuljahr 1871–72, Münster 1872, S. 3–28 siehe Autorenseite
  • Heinrich Wilhelm Schaefer: Die Alchemie. Ihr aegyptisch-griechischer Ursprung und ihre weitere historische Entwicklung, in: Königliches Gymnasium und Realgymnsium zu Flensburg. Jahresbericht über das Schuljahr 1886–1887, Flensburg 1887, S. 1–34 siehe Autorenseite
  • Marcelin Berthelot: Introduction à l’étude de la chimie des anciens et du moyen-âge, Paris 1889 Internet Archive, Internet Archive, Internet Archive
    • deutsche Übersetzung: ders.: Die Chemie im Altertum und im Mittelalter, übers. von E. Kalliwoda, Leipzig und Wien 1909
  • W. Luzl: Das Ende des Zeitalters der Alchemie und der Beginn der iatrochemischen Periode (Sammlung populärer Schriften herausgegeben von der Gesellschaft Urania zu Berlin, 13), Berlin 1892 Warburg Institute
  • Gustav Wilhelm Gessmann: Die Geheimsymbole der Chemie und Medicin des Mittelalters. Eine Zusammenstellung der von den Mystikern und Alchymisten gebrauchten geheimen Zeichenschrift, nebst einem kurzgefassten geheimwissenschaftlichen Lexikon, Graz 1899 siehe Autorenseite
  • Franz Josef von Hemmelmayr: Über das Zeitalter der Alchemie, Graz [1904] ULB Düsseldorf
  • Edmund Oskar von Lippmann: Alchemistische Poesie aus dem 13. Jahrhunderte, in: Abhandlungen und Vorträge zur Geschichte der Naturwissenschaften (Abhandlungen und Vorträge zur Geschichte der Naturwissenschaften, 1), Leipzig 1906, S. 103–109 Internet Archive
  • Ernst von Meyer: Geschichte der Chemie von den ältesten Zeiten bis zur Gegenwart. Zugleich eine Einführung in das Studium der Chemie, Leipzig 41914, S. 5–93 Internet Archive
  • Edmund Oskar von Lippmann: Entstehung und Ausbreitung der Alchemie. Mit einem Anhange: Zur älteren Geschichte der Metalle. Ein Beitrag zur Kulturgeschichte, Berlin 1919 Internet Archive

Populäre Darstellungen[Bearbeiten]

Rezeption[Bearbeiten]

  • Benediktus Figulus: Paradisus aureolus hermeticus, Pandora magnalium, Frankfurt 1600 Google

Sagen[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

  • Sammlung Alchemie, Magie und Kabbala (Stiftung der Werke von C.G.Jung) e-rara.ch
  • The Getty Alchemy Collection Internet Archive

Anmerkungen (Wikisource)[Bearbeiten]

  1. Schmieder glaubte an die Metalltransmutation, damit war er selbst Anhänger der Alchemie und kein Alchemiehistoriker.
  2. Auch Kiesewetter war Alchemist.