Fliegende Blätter/Inhalt Band 1

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Seite Titel Verfasser Illustratoren
Nr. 1
1 Das Heidelberger Fass Eduard Fentsch[1][2] Kaspar Braun[3]
6 Sprüchwörter Friedrich Schneider[2] Kaspar Braun[2]
7 Weltgeschichte
Capitain Warner; Der ewige Jude; Mehmet Ali
Franz von Pocci[2] Franz von Pocci[2]
Nr. 2
9 Deutsches Schauspiel zu Venedig August Gottlieb Meißner
13 Die Viborger
13 Sprüchwörter
14 Wahre Geschichte von dem berühmten Räuber-Hauptmanne Rinaldo Rinaldini
16 Weltgeschichte
Die Communisten
Kaspar Braun[3]
Nr. 3
17 Die Marienkrone zu Filisur Joseph Resch[4]
19 Jaromir Franz Grillparzer[5]
20 Künstlers Wanderjahre Franz von Pocci[6] Franz von Pocci[6]
24 Traum und Wahrheit
Der Lotteriespieler; Der deutsche Auswanderer
Nr. 4
25 Elfenliebe
30 Fannytismus
31 Hans Kaspar Braun[3]
31 Die Spekulanten Kaspar Braun[3]
32 Die Götter Griechenlands
Nr. 5
33 Elfenliebe
38 Eduard und Kunigunde Friedrich Schneider[7] Kaspar Braun[7]
39 Weltschmerz
40 Große Oper Carl Spitzweg[3]
Nr. 6
41 Der Wirth am Berge
44 Tragische Geschichte Adelbert von Chamisso Carl Hermann Schmolze
46 Moderne Treibhauspflanzen Hermann Dyck[8]
47 Der Renegat Carl Spitzweg[3]
47 Der Feiglesbaum
48 Der Troubadour
Nr. 7
49 Der dicke Bildschnitzer Karl Eduard von Bülow
53 Der schlesische Zecher August Kopisch[9] Joseph Resch[4]
54 Der gute Mond
55 Der Liebesbrief Carl Hermann Schmolze[3]
55 Spanische Geschichte Carl Hermann Schmolze[3]
55 Eine englische Geschichte Carl Hermann Schmolze[3]
56 Musikalische Meteore Hermann Dyck[8]
Nr. 8
57 Der dicke Bildschnitzer Karl Eduard von Bülow
61 Sprüchwörter
61 Die zwei Bettelweiber
62 Der Staatshämorrhoidarius Franz von Pocci Franz von Pocci
63 Fluß-Uebergang
64 Naturgeschichte
Der Portier; Der Bandit
Carl Spitzweg[3]
Nr. 9
65 Der Teufel und sein Liebchen Carl Weisflog
69 Fuhrmannslied Joseph Resch[4]
70 Wunderbarliche Historie von einer Mondfahrt Ludwig Aurbacher[10]
71 Weltgeschichte
Zeitfrage; Mißverhältnisse
72 Naturgeschichte
Boa oder Abgottsschlange; Der Zieraffe
Carl Spitzweg[3]
Nr. 10
73 Der Teufel und sein Liebchen Carl Weisflog
77 Die Künstler Carl Stauber
78 Die ehrsame Zunft der Steckenreiter
Der Horologiophile; Der Alterthümler
Hermann Dyck[8]
79 Stiefel, Schuh und Pantoffel
80 Naturgeschichte
Der Bursch; Der Obscurant
Carl Spitzweg[3]
Nr. 11
81 Die Kranzbinderin Joseph Resch[4]
84 Die Wein’ un ̃ der Bachus Franz von Kobell Carl Hermann Schmolze
86 Die ehrsame Zunft der Steckenreiter
Der Kunstliebhaber; Der Inkunabelnsammler
Hermann Dyck[8]
87 Beiträge zur Geschichte von Herrn Wahls großer Nase Carl Hermann Schmolze[3]
88 Monumente
Dem Erfinder des Stiefelknechtes
Carl Spitzweg[3]
Nr. 12
89 Des Perlenfischers Töchterlein Joseph Resch[4]
93 Räuber und Richter Karl Immermann
94 Träume
Der Traum am blauen Montage; Der Traum der Kokette; Der Traum des Junkers
95 Die ehrsame Zunft der Steckenreiter
Die Hundeliebhaberin; Der Prozeßkrämer
Hermann Dyck[8]
96 Monumente
Dem Erfinder des Frackes
Carl Spitzweg[3]
Nr. 13
97 Des Perlenfischers Töchterlein Joseph Resch[4]
102 Romanze vom Junggesellen Johannes Frank
103 Engländer erwarten den Einsturz des Calanda bei Felsberg
103 Gedanken eines alternden Ueberschuhes bei Betrachtung von Nr. 10. der fliegenden Blätter
104 Monumente
Dem Erfinder der Rebus
Carl Spitzweg[3]
Nr. 14
105 Schwärzer-Launen Joseph Resch[4]
108 Buchhändler-Anzeige
Robinson Crusoe
Franz von Pocci
111 Frühlingscorso E. F.[11] Carl Hermann Schmolze[3]
112 Monumente
Dem Erfinder der Polka
Carl Spitzweg[3]
Nr. 15
113 Fritz Beutels wunderbare Fahrten und Abenteuer zu Wasser und zu Lande
Kapitel 1: Fritz Beutel in Algier und als Erstürmer von Constantine
Hermann Marggraff Hermann Dyck[12]
117 Die Macht der Töne E. F.[11]
118 Die ehrsame Zunft der Steckenreiter
Der Landwehrhauptmann; Die Geognostin
Hermann Dyck[8]
119 Mei Schatz Joh. Frank Joseph Resch[4]
120 Träume
Der Traum des Jagdliebhabers; Der Traum des Geizigen; Der Traum des Theaterdichters; Der Traum des Recensenten
Nr. 16
121 Die magischen Küsse Ferdinand Röse Carl Hermann Schmolze[3]
124 Ballade
125 Die Mausfalle Hermann Dyck[8]
126 Die Propheten Hermann Marggraff
128 Naturgeschichte
Der Haustirann
Carl Spitzweg[3]
Nr. 17
129 Die magischen Küsse Ferdinand Röse Carl Hermann Schmolze[3]
132 Pädagogik
132 Der Steckbrief
133 Der Büßende Levin Schücking Carl Hermann Schmolze[3]
134 Die Propheten Hermann Marggraff
135 Politische Correspondenz
136 Naturgeschichte
Der Kunsttirann
Carl Spitzweg[3]
Nr. 18
137 Die Zweckesser Hermann Marggraff
141 Der Gourmand Franz von Kobell Hermann Dyck[8]
142 Für historische Vereine
143 Die Liebeswerbung Hermann Marggraff
144 Naturgeschichte
Die Tänzerin; Der Tenorist
Carl Spitzweg[3]
Nr. 19
145 Demant und Rose Emanuel Geibel Carl Hermann Schmolze[3]
149 Eisenbahnvermessung
149 1845. 1945.
150 Der orthographische Narr Hermann Marggraff
151 Schach!!
151 Die Fabel von der Nase Ludwig Aurbacher[10]
152 Ein deutsches Sängerfest Johann Baptist Vogl Carl Hermann Schmolze[3]
Nr. 20
153 Fritz Beutels wunderbare Fahrten und Abenteuer zu Wasser und zu Lande Hermann Marggraff
157 Käuzlein und Raupe
158 Die Deputation Karl Gottfried Nadler
158 Väterliches Regiment
159 Zur Geschichte der Riegelhändchen
160 Naturgeschichte
Die Sagefemme oder: Die Madame
Carl Spitzweg[3]
Nr. 21
161 Adalbert Töckel, der Raucher Hermann Marggraff
165 Des Arztes Traum Justinus Kerner
166 Der Staatshämorrhoidarius Franz von Pocci Franz von Pocci
168 Naturgeschichte
Der Epicureer
van Broek Carl Spitzweg[3]
Nr. 22
169 Die Königin
174 Sommervergnügen
175 Der Spaziergang im Walde
175 Musikalische Correspondenz
176 Teufels Bekehrung Nach Abraham a Santa Klara Hermann Dyck[8]
Nr. 23
177 Die schöne Geschichte von dem Manne, welcher die Langeweile kennen lernen wollte Ferdinand Röse
182 Schwank aus dem Hungerjahre 1817
182 Die Vacanz
183 Geographie und Ethnographie
183 Das Mährlein von der Wahrheit Ludwig Aurbacher[10]
184 Träume
Der Traum der Verblühten; Der Traum des Wüstlings; Der Traum des Eifersüchtigen; Der Traum des Criminalisten
Nr. 24
185 Die schöne Geschichte von dem Manne, welcher die Langeweile kennen lernen wollte Ferdinand Röse
190 Podagraisten-Diner Carl Hermann Schmolze[3]
190 Die Auskehr
191 Der kurzsichtige Schütz Franz von Pocci
191 Ob der Fuchs lateinisch versteht? Franz von Pocci
191 Heimliche Liebe Johann Baptist Vogl
192 Alle neune! Carl Stauber


Titelgrafik ab Heft Nr. 2: Louis-Henry Brévière[13]


Quellen:

  1. Eduard Engels: Deutsche Witzblätter. In: Die Gegenwart. Wochenschrift für Literatur, Kunst und öffentliches Leben. 31. Jahrgang, 61. Band, No. 14 (5. April 1902), S. 216: „Das erste Heft enthält eine harmlose Erzählung „Das Heidelberger Faß“ von E. Fentsch mit Illustrationen von Braun, vier illustrirte Sprichwörter und acht Bilderscherze politischen Charakters.“
  2. a b c d e Michael Dirrigl: Maximilian II. König von Bayern 1848-1864. Hugendubel, 1984, S. 596: „Die erste Nummer der „Fliegenden Blätter“, ganze acht Seiten stark, erschien am 3. Oktober 1844, noch mit leichter Fracht: einer anspruchslosen Geschichte von Eduard Fentsch („Das Heidelberger Faß“), vier illustrierten Sprichwörtern (Zeichnung von Kaspar Braun, Text von Friedrich Schneider) und zwei Seiten „Weltgeschichte“ in Bildern (von Pocci).“
  3. a b c d e f g h i j k l m n o p q r s t u v w x y z aa ab ac Bilderschließung in HeidICON
  4. a b c d e f g h Siehe Diskussion:Fliegende Blätter#Monogramm JR
  5. Der vorliegende Text Jaromir ist dem Trauerspiel „Die Ahnfrau“ von Franz Grillparzer entnommen. Gegenüber des Originals ist der Text dabei etwas verändert worden. Ein Digitalisat hierzu: Google.
  6. a b Michael Stephan: Franz von Poccis „Staatshämorrhoidarius“ und die Münchner „Fliegenden Blätter“. In: Franz von Pocci: Der Staatshämorrhoidarius. Faksimile Nachdruck der Ausgabe von 1857. 2. Auflage. München: Buch&media GmbH, 2007, S. 53: „Der erste Beitrag von Pocci in Band I findet sich in Nr. 3 der „Fliegenden Blätter“: Das Gedicht „Künstlers Wanderjahre. Aphorismen aus meinem Tagebuch“ mit sechs Zeichnungen (S. 20-23).“
  7. a b Bedeutende Verlagsunternehmungen. I. Die Münchener „Fliegenden Blätter“. In: Buchhändler-Akademie. Organ für die Gesamtinteresse des Buchhandels und der ihm verwandten Geschäftszweige. 8. Band (1896), S. 309: „Wir erinnern nur an das Gedicht: „Eduard und Kunigunde“ (Text von Fr. Schneider, Illustration von K. Braun), an „Rinaldo Rinaldini“, die verschiedenen „Proletarier“, an „Eisele und Beisele“, und man wird zugeben müssen, daß …“
  8. a b c d e f g h i Karl Albert Regnet: Ein deutscher Culturgeschichtsmaler. In: Die Gegenwart. Wochenschrift für Literatur, Kunst und öffentliches Leben. 5. Band, No. 20 (16. Mai 1874), S. 315: „Seine Thätigkeit für die Fliegenden Blätter begann Dyck schon in Nummer Sechs derselben mit fünf köstlichen „Moderne Treibhauspflanzen“ überschriebenen Zeichnungen … Daran reihten sich die „Musikalischen Meteore“ … Nicht minder ließ er in seiner „Ehrsamen Zunft der Steckenreiter“ …, brachte eine prächtige Abbildung der Mausefalle … und die lockende Villa eines Gourmand und die Bekehrung des Teufels, …“
  9. Helmut Nürnberger: Theodor Fontane. Werke, Schriften und Briefe. Dritte durchgesehen und im Anhang erweitere Auflage. München: Carl Hanser Verlag, 1990, S. 937 [Anm. zu S. 383]: „Auf Schlesiens Bergern: Trinklied von August Kopisch (1799-1853) u. d. T. „Der Schlesische Zecher“ in Münchner fliegende Blätter, Bd. 1, 1845, S. 53.“
  10. a b c Ludwig Aurbacher. In: Grundriss zur Geschichte der deutschen Dichtung aus den Quellen von Karl Goedeke. Zweite, ganz neu bearbeitete Auflage. Herausgegeben von Franz Muncker und Alfred Rosenbaum. Zwölfter Band: Vom Weltfrieden bis zur französischen Revolution 1830. Achtes Buch, fünfte Abteilung. Berlin: Akademie Verlag, Neudruck 1957, S. 551.
  11. a b Siehe Diskussion:Fliegende Blätter#Abkürzung E. F.
  12. Ditmar Albert: Biedermeiers Glück und Ende. … die gestörte Idylle: 1815-1848. München, 1987, o. S. [Google Snippet fehlerhaft]: „… oder der Darstellungen Dycks zu Hermann Marggraffs in den Fliegenden Blättern seit 1845 Nr. 15 erscheinendem Lügenroman „Fritz Beutels wunderbare Fahrten und Abenteuer zu Wasser und zu Lande“. Dyck erfand dazu u.a. eine Illustration, in der ein Jäger drei Wappenlöwen mit einem Schuß erlegt.“
  13. Identifiziert anhand der Signatur auf der Titelgrafik von Heft Nr. 2 (Seite 9). Zudem gibt es eine Querverbindung über Johann Rehle, Holzschneider, der 1845 beim Verlag Braun & Schneider tätig war und der bei Louis-Henri Brévière in Paris studiert hatte. Vgl. hierzu den Artikel über Johann Rehle in: Deutsche Biographische Enzyklopädie, 2. Ausgabe, S. 249.