Wikisource:Skriptorium/Archiv/2014/März

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30.000 Beiträge: Glückwunsch und Frage

Archivierung dieses Abschnittes wurde gewünscht von: Konrad Stein (Diskussion) 13:40, 26. Mär. 2014 (CET)

Erstmal Glückwunsch dazu, und entschuldigt, dass ich davon so wenig mitbekommen habe :-) Aber deshalb meine Frage: hat hier jemand Lust für den Wikipedia:Kurier oder den Wikimedia-Blog was kurzes dazu zu schreiben? Schließlich soll die Welt ja erfahren, was hier schickes läuft. -- Dirk Franke (WMDE) (Diskussion) 12:39, 21. Feb. 2014 (CET)

Ich bin mir nicht sicher, ob 30.000 viel oder wenig ist. Bei ca. 94 Millionen deutschsprachigen Sassen in DE, AUT und CH ergibt das grade mal 3,191489-4 Werke pro Nase. Da ist noch Luft nach oben. Aber nichts gegen einen Eintrag im Kurier, klappern gehört ja zum Handwerk. Grüße --A. Wagner (Diskussion) 18:52, 21. Feb. 2014 (CET)
Alles eine Frage der Vergleichswerte. Setzen wir die Werke auf WS mit den Sternen in der Galaxis in ein Verhältnis, haben wir noch viel weniger erreicht. Aber auf auf jeden US-Präsidenten kommen rund 682 Werke. ;) Ist doch toll, das wir eine so umfangreiche Quellensammlung geschaffen haben. --Koffeeinist (Diskussion) 21:05, 21. Feb. 2014 (CET)
30.000 Werke
Tja, der Wahnsinn, gell. Da fällt mir nur eins ein: was wollen wir? Weisheit oder Spaß? --A. Wagner (Diskussion) 01:38, 22. Feb. 2014 (CET)
30.000 Werke sind nur die Spitze des Eisberges. Wenn man mal bei der Gartenlaube von 350 bis 500(?) Artikel pro Jahrgang ausgeht, kommt man dort schon auf über 20.000 potenzielle Einträge. Viele Artikel wurden aber bisher noch gar nicht erfasst, obwohl bereits die entsprechenden Seiten vorhanden sind!--Sinuhe20 (Diskussion) 10:53, 22. Feb. 2014 (CET)

Anlass mal zu gucken was da eigentlich gezählt wird.

  • Ein Gartenlauben-Artikel ist natürlich ein Werk.
  • Ein ADB-Artikel ist kein Werk, die gesamte ADB mit ihren ~44.000 Druckseiten zählt als ein Werk.
  • Und Der reiche Arme zählt auch als ein Werk.

--9xl (Diskussion) 11:31, 22. Feb. 2014 (CET)

Ziemlich ungerecht, auch ADB-Artikel haben ja einen eigenen Autor und können mitunter sehr umfangreich sein. Sollte man nicht lieber die Quelltexte zählen (wie bei der englischen Wikisource)?--Sinuhe20 (Diskussion) 12:13, 22. Feb. 2014 (CET)
Das Berauschen an „großen Zahlen“ bringt nicht einen Artikel von „korr.“ auf „fertig“. Bei der ADB sind’s noch 15290 Einzelteile, die noch zum 2. Mal gelesen werden wollen. Im Augenblick von noch 2-3 Nasen. --Hvs50 (Diskussion) 13:18, 22. Feb. 2014 (CET)

Nun, vor der großen rituellen Selbstzerfleischung sollten wir vielleicht einfach mal über einen Text für die Außenwelt nachdenken – so wie von Dirk Franke vorgeschlagen – würde das jemand übernehmen? Mir mangelt es nicht an Worten oder Tatendrang, aber an Überblick. Sammeln wir doch mal kurz. Wenn jeder zwei bis drei Aspekte beigibt, sollte sich doch rasch etwas fundiertes zusammentragen lassen. Ich fange mal an:

  • Faksimile und Übertragung von Texten auf einen Blick. Wissenschaftlich relevante Textpräsentation.
  • Edition naheliegend (Grimms Märchen) und entlegen (Mathematische Zahlenkörper) scheinender Gebiete
  • Themenseiten von Kochkunst bis Heimatforschung [dies als wahllose Beispiele]
  • "Digitale Bibliothekare": Erschließung von Zeitschriften (macht keine Bibliothek der Welt)

Bitte einfach ersteinmal sammeln. Am besten auch ein Zahlen zusammentragen. Highlights nicht vergessen. --Konrad Stein (Diskussion) 20:10, 22. Feb. 2014 (CET)

  • Bereitstellung wichtiger, umfassender Quellen für andere Projekte durch zum Beispiel die AdP und die Gartenlaube
  • Erschließung von Digitalisaten durch Zusammenstellung auf Themenseiten (Annalen der Physik ... etc.) und Querverweise.

--THE IT (Diskussion) 13:53, 23. Feb. 2014 (CET)

  • 5700 Autorenseiten, die Digitalisate nachweisen
  • 55 (von 64) Württembergischen Oberamtsbeschreibungen
  • Reichsgesetzblätter nicht zu vergessen, Details bitte von Andreas. Bitteschön:
    • 37 komplette Jahrgänge (mit Norddeutschem Bund) von 1867 bis 1903
    • 3007 Rechtstexte, davon
    • 476 Verträge und Vertragsnachträge, viele davon zweisprachig (Französisch, Englisch, Spanisch, Italienisch, Portugiesisch, Dänisch, Schwedisch, Norwegisch, Ungarisch, Niederländisch, Russisch, Malagasy)
    • Zusammenstellungen auf -zig Themenseiten
    • Verlinkungen auf Wikipedia-Artikel
    • bis auf 2 Jahrgänge selbst entstaubt und eingescannt

Viele Grüße --A. Wagner (Diskussion) 17:38, 23. Feb. 2014 (CET)

Paulis 14:54, 23. Feb. 2014 (CET)

--Jowinix 18:11, 23. Feb. 2014 (CET)

Was haben wir denn noch so?

  • 1100 Orts-, Regional- und Themenseiten
  • 6141 Gartenlaubenartikel. 7 von 47 hier edierten Bänden (1853-1899) sind korrigiert, ~40.000 Seiten angelegt (von insgesamt 121.000 Seiten, die bis zur Einstellung 1937 erschienen sind)
  • Erschließung wichtiger wissenschaftlicher Editionen (Kunstdenkmäler, Deutsche Reichstagsakten) auf eigenen Themenseiten.
  • Wikisource wird für die Forschung genutzt (Themenseite Burgunderkriege; Kooperationen mit der SUUB und dem DTA; Austausch mit der BSB zur Edition der ADB) und von der Forschung rezipiert und genutzt.
  • Viele Dutzend (!) Zeitschriften, Zeitungen, Gesetzessammlungen sind verlinkt und erschlossen.
  • 186 E-Books, Gesprochene WS.
  • Die Themenseite Digitale Sammlungen mit ihren Schwestern Digitale Sammlungen von Archiven und Digitalisierte Nachlässe ist eine zentrale Anlaufstelle für die systematische Recherche nach Digitalisaten deutschsprachiger Drucke.
  • 989 Zedlerartikel
  • Wie viele Werke wurden bisher mit dem Etat digitalisiert?

--Koffeeinist (Diskussion) 23:26, 23. Feb. 2014 (CET)

Nach Kategorie:Wikisource:Etat 32. Was die „Viele Dutzend (!) Zeitschriften“ angeht, vermute ich stark: viele Dutzend stammen allein von Konrad Stein – einen Teil davon siehe: Kategorie:Zeitschrift (Musik). --Jowinix 02:22, 24. Feb. 2014 (CET)
  • ein Beispiel: allein die Zeitschriften-Seite Annalen der Physik – eine von mehr als 200 Seiten in der Kategorie:Listen – zählt inzwischen rund 1400 Links zu externen Digitalisaten

--Mapmarks (Diskussion) 23:33, 23. Feb. 2014 (CET)

Ich hatte Dirk Franke (WMDE) angesprochen, welchen Umfang so ein Artikel haben soll, er hat allerdings noch nicht geantwortet. Weiß jemand etwas darüber? Und wirft man den Artikel einfach im Kurier ab, oder reicht man es einer Redaktion ein? --Konrad Stein (Diskussion) 11:34, 25. Feb. 2014 (CET)

Ich hatte vor einem Jahr dort mal etwas geschrieben und auch zuvor gefragt. Es gilt die Devise "Sei muthig". Im Falle des Falles wird sicher jemand nachbessern der rücksetzen. --Arnd 11:45, 25. Feb. 2014 (CET)

Hi Konrad Stein - an sich kann man dort Artikel einfach so einstellen - ich kann aber auch gerne noch drüber schauen, wenn es gewünscht wird, oder Du postest hier einen Entwurf, und es können noch mal andere Leute schauen. Was die Länge angeht: so lang, dass auch ein Nicht-Wikisourcler versteht worum es geht - die längeren Kurier.Artikel haben so 400 bis 800 Wörter und - ganz wichtig - ein oder zwei Bilder. -- Dirk Franke (WMDE) (Diskussion) 16:46, 25. Feb. 2014 (CET)

Ich schreib was. Heute gehts nicht, aber spätestens morgen oder Rosenmontag… Grüße--Konrad Stein (Diskussion) 16:42, 1. Mär. 2014 (CET)
Die 30.000er-Marke ist bereits über ein Monat her und scheint langsam wegzurennen. Vielleicht sollten wir den Beitrag erst bei der 40.000 bringen.--Sinuhe20 (Diskussion) 21:08, 1. Mär. 2014 (CET)

Mit 30 000 im Gepäck
rennt sichs nicht gar so schnelle weg
wozu ists gut noch lang zu warten
auf weitere 10 000 Schwarten
dann gehn 3 Jahre noch ins Land
wie ich in der Statistik fand

-- N 02:40, 2. Mär. 2014 (CET)

Grüße --A. Wagner (Diskussion) 03:44, 2. Mär. 2014 (CET)

Da dies weder eine Metzger- noch Tischlerei bzw. Sägewerk ist, vermute ich mal dreist es ist ein altes Buch gemeint oder der Verseschmied ist ein bischen doof ;) --Jowinix 04:20, 2. Mär. 2014 (CET)
Also das Gedicht sollte auf jeden Fall als weiteres Werk aufgenommen werden. ;) Ein Artikel im Kurier in Versform wäre auch nicht schlecht. --Sinuhe20 (Diskussion) 11:29, 2. Mär. 2014 (CET)

Mit richtig gutem Timing könnte man vielleicht 33.333 Schwarten zum nächsten Rosenmontag schaffen :-) Aber ich würde behaupten, dass ihr auf jeden Fall noch nahe geng an den 30.000 seid, um da noch etwas schreiben zu können. -- Dirk Franke (WMDE) (Diskussion) 09:01, 2. Mär. 2014 (CET)

Fassung in Reimen

Ein paar Verse, die man vielleicht im Kurier unterbringen könnte:

Ein neuer Meilenstein ist erreicht,
30.000 Werke, das war nicht leicht.

Märchen, Sagen und Gedichte,
tausende wurden abgetippt,
viele davon beim Abendlichte,
Romane sind auch sehr beliebt.

Auch Einblattdrucke, Handschriften, Urkunden
werden hier in großer Zahl gefunden.
Ob Reichsgesetzblätter, Beschreibungen vom Oberamt,
viel wurde gescannt, korrigiert insgesamt.

Über 6000 Autoren-, Themenseiten und mehr
verlinken alles kreuz und quer.

10.000 Österreicher biographisch erfasst
im kaiserlichen Lexikon ohne Hast,
dazu die Realencyclopädie
der classischen Altertumswissenschaft von Pauly.

Die Gartenlaube, das Familienblatt,
47 Bände hier man editiert schon hat.
Zeitschriften und Zeitungen allerhand,
unzählige Seiten hat unser Bestand.

Von der Forschung genutzt, von der Forschung rezipiert,
mit der SuUB und dem Deutschen Textarchiv hat man bereits kooperiert,
wissenschaftliche Editionen auf eigenen Themenseiten erschlossen,
Digitale Sammlungen verlinkt, ganz unverdrossen.

Mit dem Export-Tool exportiert
und anschließend von Finanzer formatiert
gibt es E-Books zuhauf für mobile Geräte,
die lesen wir gerne in der Späte.

Und wer gern seine Augen schont
für den wurden einige Texte vertont,
zweihundertachtzig stehen zur Wahl,
das ist doch eine beachtliche Zahl.

Wie weit Wikisource noch wachsen tut,
ihr entscheidet mit eurem Fleiß und Mut!

--Sinuhe20 (Diskussion) 13:26, 2. Mär. 2014 (CET)

D Super. Das sollte unbedingt in den Kurier. So einen schönen Blödsinn hätte ich jetzt echt nicht erwartet. Klasse Idee, Sinuhe20! --Koffeeinist (Diskussion) 20:59, 2. Mär. 2014 (CET)
Mal abwarten, ob Konrad Stein bereits einen Text hat, vielleicht könnte man ja beides parallel veröffentlichen. Falls euch etwas einfällt, könnt ihr gerne auch noch Verse hinzufügen!--Sinuhe20 (Diskussion) 22:15, 2. Mär. 2014 (CET)
Großartiges Gedicht! Und ich denke auch, dass auch zwei Beiträge dem Kurier sehr gut tun würden. Und Wikisource selbst ja hoffentlich auch. -- 87.138.110.76 09:45, 3. Mär. 2014 (CET)
Der Bitte mit der weiteren Strophe komme ich doch gerne nach:

Physiker und Mathematiker werden relativ fündig,
noch mehr, wenn sie des Rechnens sind mündig.
So durchforstet doch gerne unseren Bestand
und vermehrt ihn mit eurem Sachverstand.

--THE IT (Diskussion) 15:07, 3. Mär. 2014 (CET)
Ok, die Reimfassung ist nun veröffentlich (mit dem Vers von THE IT).--Sinuhe20 (Diskussion) 21:56, 4. Mär. 2014 (CET)
Für Sinuhe20 und alle Einscanner, Hochlader, Abtipper, Korrektoren, Fertigsteller, Sammler, Verlinker, Aufräumer und wer sonst noch in den letzten acht Jahren am Aufbau von Wikisource beteiligt war! (Reimschmiede natürlich auch)

Mehr als verdient. Grüße --A. Wagner (Diskussion) 22:11, 4. Mär. 2014 (CET)

Vielen Dank, aber das war ja nur eine Zusammenfassung dessen, was vorher zusammengetragen wurde. Die Auszeichnung sollte lieber gehen an alle Einscanner, Hochlader, Abtipper, Korrektoren, Fertigsteller, Sammler, Verlinker, Aufräumer und wer sonst noch in den letzten acht Jahren am Aufbau von Wikisource beteiligt war!--Sinuhe20 (Diskussion) 22:52, 4. Mär. 2014 (CET)

Prosafassung

Hier ein Vorschlag zu einer Prosafassung (die wohl kaum mit der Rede in der freien aa|bb-Versform konkurrieren können wird).
- Es ist unabdingbar Beispiele zu geben. Ich habe mir naheliegendes Beispiele gewählt, meist, weil ich daran gearbeitet habe – mir liegt aber gar nichts an einer Zurschaustellung eigener Tätigkeit und ich bitte ausdrücklich darum, die Beispiele durch andere, variantenreichere oder repräsentativere Beispiele zu ersetzen – ich wollte nur die Zeit des Rechercheaufwands lieber für das verfassen dieser Zeilen verwenden. Auch bei der Verlinkung bitte ich helfend einzugreifen. Ich fänd es jedenfalls gut, wenn aus allen Aktiva sich Beispiele finden lassen würden.
- Wer sucht Bilder?
- Es gibt sicher weitere, von mir vernachlässigte Aspekte. Bitte ergänzen.
Viele Grüße von --Konrad Stein (Diskussion) 16:42, 3. Mär. 2014 (CET)

Hi Konrad Stein - es ist natürlich deine Entscheidung. Aber wenn niemand anderes darauf besteht, eigene Beispiele einzubringen, würde ich doch die eigenen Beispiele nehmen :-)

Also. Hier ein Fassung (aus meiner Perspektive), die unsere Community in Umrissen darstellt. Vermutlich wären noch mehrer Daten zu konkretisieren. Vermutlich wären noch mehrere Links zu adaptieren. Aber, das ist alles, was ich tun kann. Möge es fruchten. Euer --Konrad Stein (Diskussion) 21:04, 19. Mär. 2014 (CET)

So, jetzt ist auch die Prosafassung im Kurier. Bitte werft alle noch einmal einen Blick darauf, ob alles stimmt. --Konrad Stein (Diskussion) 12:01, 22. Mär. 2014 (CET)

Meiner Meinung nach ein sehr schöner Artikel übrigens. -- Dirk Franke (WMDE) (Diskussion) 17:33, 25. Mär. 2014 (CET)

Text

Das Wikisource Logo

Das Logo ist Programm: Ein Eisberg, man sieht die Spitze, „doch das im Schatten sieht man nicht“ (jedenfalls nicht gleich). Die Rede ist von Wikisource. Was ist Wikisource? Wenn Wikipedia das Lexikon der Welt ist, so ist Wikisource die Bibliothek der Welt (und http://de.wikisource.org die Bibliothek der deutschsprachigen Welt). Hier geht es nicht um schnelle, verlässliche Informationen über ein Wissensgebiet, hier geht es um sichere, verlässliche Texte zu diesem Wissensgebiet! Verlässlichkeit und Relevanz sind die Leitplanken von Wikipedia.

Um ein Beispiel zu geben: Grimms Märchen. Wikisource gibt nicht einfach nur den Text von Grimms Märchen, sondern gibt alle Kinder- und Hausmärchen in allen Fassungen aller Auflagen von der ersten 1. Auflage 1812/15 bis zur 7. Auflage 1857 (Lebenszeit der Grimms). Hier kann jeder einsteigen: der Märchenliebhaber, dem die Erinnerung verblasst, bis zum Forschenden, der es auf Punkt und Komma genau braucht.

Apropos Verlässlichkeit: Bei Wikisource wird bis auf Punkt und Komma genau wiedergegeben, was die großen (und kleineren) Geister der Weltgeschichte über die Welt und ihre Geschichte gedacht – und vor allem: geschrieben – haben. Um das klar zu sagen: Jeder kann den Ursprung und das Ergebnis miteinander vergleichen. Rechts ist das Original zu sehen, links die Übertragung. Und wer einen Fehler findet: her damit! Im Unterschied zu den akademischen Druckwerken, verbessert sich WS täglich, stündlich…

Was ist bei Wikisource zu finden? Alles! Oder jedenfalls: fast alles Mögliche. Bei Wikisource arbeiten Spezialisten aus allen möglichen Bereichen des Wissens aller Zeiten. Das klingt anmaßend, gewiß. Aber geben wir Beispiele.

- Gesetzblätter: Neben der Edition des Reichsgesetzblattes weist Wikisource frühneuzeitliche und moderne Gesetzes- und Amtsblätter dutzender deutscher und europäischer Staaten nach. Die Urkunden des Mittelalters und der Frühen Neuzeit bieten ältere Rechtsquellen.
- Mathematik. Hier erstreckt sich die Vielfalt von geometrischen Lehrbüchern, geschrieben von Albrecht Dürer, bis hin zu der Milleniumsrede Hilbert’s, die erst seit Kurzem gemeinfrei ist. Durch akkuraten Formelsatz können auch komplexe Klassiker wie Riemann’s Über die Anzahl der Primzahlen unter einer gegebenen Größe originalgetreu gelesen werden.
- Physik und Chemie. Das Feld der Naturwissenschaften können wir natürlich nicht komplett abdecken, aber wir versuchen es trotzdem! Periodika, wie den Annalen der Physik, als auch sehr spezielle Abhandlungen sind hier zu finden. Da wäre zum Beispiel der Aufsatz Flüssige Kristalle und ihr scheinbares Leben, der schon 1921 die heute so wichtigen Flüssigkristalle beschreibt. Aber auch das sehr gut zusammengestellte Themengebiet Relativitätstheorie ist den ein oder andern Blick wert.
- Klassische Philologie. Wikisource bietet Übersichtsseiten zu zahlreichen antiken Autoren, deren Werk mit Hinweisen auf (kritische) Textausgaben und Übersetzungen sowie auf wichtige (gemeinfreie) Sekundärliteratur vorgestellt wird. Beispiele für besonders detaillierte Autorenseiten sind die zu den Dichtern Apollonios von Rhodos, Claudian, Flavius Josephus, Seneca und Hesiod. Wikisource bietet auch Digitalisate von ausgewählten antiken literarischen Werken an: zum Beispiel Euripides’ Tragödien Iphigenie in Aulis und Die Phönizierinnen (übersetzt von Friedrich Schiller); Aristophanes’ Komödie Die Wolken (übersetzt von Johann Jakob Christian Donner); ausgewählte Werke des jüdischen Gelehrten Philon und sämtliche Werke des Sophisten Lukian von Samosata (übersetzt von August Friedrich Pauly). Apropos Pauly: Auf ihn geht das wichtigste Nachschlagewerk der Altertumswissenschaft zurück (Paulys Realencyclopädie der classischen Altertumswissenschaft), dessen Neubearbeitung (Stuttgart 1893ff.) sukzessive erschlossen wird. Wikisource bietet derzeit über 13.000 Artikel im Volltext (mit Scans) und pflegt ein Autorenverzeichnis.
- Literatur: Die Liebhaber klassischer Belletristik finden viel Lesefutter, von spätmittelalterlichen Satiren (Doctor Brants Narrenschiff) über Shakespeare’s Dramen (Romeo und Julia) und klassischen Kinderbüchern (Struwwelpeter) bis hin zur Göttlichen Komödie. Eine eigene Seite weist die hier edierten Erstausgaben nach.
- Sagen und Märchen bilden mit der Erzählforschung einen weiteren Arbeitsschwerpunkt. Die Kinder- und Hausmärchen der Brüder Grimm gibt es in allen sieben Auflagen zu lesen, eine umfangreiche Themenseite weist Sagensammlungen nach.
- Religion: Was schrieb Luther eigentlich in seinen 95 Thesen? Was hat der Talmud mit Mathematik zu tun? Und welcher Frieden beendete die Ära der Religionskriege in Europa? Themenseiten zu Gebeten, Gesangbüchern oder dem Buddhismus runden das Angebot ab.
- Die Geschichtswissenschaft findet Editionen wie die Quellensammlung zur Geschichte der Deutschen Reichsverfassung in Mittelalter und Neuzeit oder die Acta Borussica, wenig bekannten (Britisch-Amerikanischer Krieg) und berühmte Ereignisse (Wiener Kongress) mit den deutschsprachigen Quellen und der älteren Sekundärliteratur. Alle Disziplinen und Epochen sind vertreten, von der antiken Medizingeschichte (RE:Augenärzte) bis zur neuzeitlichen Technikgeschichte (Perpetuum mobile).
- Die Unterhaltungsliteratur ist mit Krimis, vielen Romanen, Erzählungen und Gedichten aus der Illustrierten Die Gartenlaube oder auch der frühen Science-Fiction vertreten. Es gibt die Volksbücher (Ein kurtzweilig lesen von Dyl Vlenspiegel), klassische Lügenmärchen (Des Freyherrn von Münchhausen Wunderbare Reisen), Groschenhefte, Robinsonaden und Ritterromane.
- 55 (von 64) Württembergischen Oberamtsbeschreibungen
- Reichsgesetzblätter (Deutschland): Das ist ein echtes Desiderat im freien Internet, die Ausgaben vor 1919 sind ohne Konkurrenz und wurden deshalb auch über die Elektronische Zeitschriftenbibliothek verlinkt für den Nutzerservice im Routinebetrieb für 615 Bibliotheken bzw. Forschungseinrichtungen. Stand derzeit: Es wurden bisher 37 komplette Jahrgänge (mit Norddeutschem Bund) von 1867 bis 1903 mit 3015 Rechtstexten transkribiert. Darin enthalten sind 478 Verträge und Vertragsnachträge, viele davon sind zweisprachig (Französisch, Englisch, Spanisch, Italienisch, Portugiesisch, Dänisch, Schwedisch, Norwegisch, Ungarisch, Niederländisch, Russisch, Malagasy). Es erfolgen Zusammenstellungen auf passenden Wikisource-Themenseiten und Verlinkungen mit entsprechenden Wikipedia-Artikeln.
- Musik. Ein großes Feld. Geboten werden Grundlagentexte von Robert Schumanns Musikkritiken Gesammelte Schriften über Musik und Musiker oder Johann Joachim QuantzVersuch einer Anweisung die Flöte traversiere zu spielen bis zur Moderne. Links zu den einflussreichsten Musikzeitschriften und deren inhaltliche Erschließung bis hin zu Musiklexika.

Am einfachsten erschließt sich die Vielfalt aber durch einen Blick auf die Themenseiten: von Odysseus über Honigbienen bis zu Parfüm, Seifen und Kosmetik (um nur ganz willkürlich zu verfahren) finden sich Links zu Volltexten (zum sofortlesen und zitieren), Übersichten der Literatur die per Klick zu erreichen ist bis zu Hinweisen auf Themenverwandtes und Entfernteres.

Großprojekte Es gibt dann noch eine handvoll Großprojekte, an die sich keine öffentliche Institution herantraut (und wenn, mit wenig Fortüne). Ganz Schlaglichtartig:

– Die Allgemeine Deutsche Biographie, tja, das sind gleich rund 26.000 Personenartikel zur Deutschen Geschichte, die mittlerweile auch durch öffentlich geförderte Portale dargeboten werden, aber, wie sich herausstellt, in ungenügender Textredaktion – einfach nur eine gute OCR über historische Texte laufen zu lassen reicht nicht. Sachverstand gehört dazu, Fleiß auch und so: die Verlässlichkeit liegt bei WikiSource...! Nebenbei bemerkt sind zehntausende der Wikipedia-Artikel über Personen des 9ten–19ten Jahrhunderts durch dieses Projekt aufgewertet worden.
Die Gartenlaube – wie unzählig oft sind Witze über diese „Familienzeitschrift“ gemacht worden. Aber nüchtern betrachtet haben wir es hier mit knapp fünfig Jahren (1853–1899 – obwohl die Zeitschrift, durch alle Stadien der Perversion bis 1944 weitergeführt wurde) Kulturgeschichte aus erster Hand zu tun. „Gartenlaube“, das klingt nach ‚Familien–Nettigkeiten‘ im Stile von „Bunte“ oder „Bild der Frau“. Aber weit gefehlt. Was hier an Daten-Fakten–Dokumenten versammelt ist (aber auch – gelegentlich an: Indoktrination) das kann sich in Bezug auf heutigen Journalismus absolut sehen lassen. So gründlich werden heutigentags die Leser weder von der „Zeit“ noch vom „Spiegel“, noch gar vom „Focus“ informiert.
Paulys Realencyclopädie der classischen Altertumswissenschaft ca. 13.300 Artikel. Spektakuläres Projekt zur Sicherung unseres klassisch-antikes Erbes. Hier vereinigt sich Sachkompetenz mit den Erkenntnissen früheren Jahrhunderten. Überflüssig zu sagen: ein Projekt unabhängig von außerordentlich teuren und suboptimalrelevanten akademischen Projekten.
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich, jetzt bereits ca. 10.000 Artikel – ein geradezu heroisches Projekt von unser Userin Zabia. Das 60bändige Werk von Constantin von Wurzbach transkribiert und gewidmet: 60 Bände, Wien 1856–1891, mit Nachrichten und derart präzisen biographischen und werkgeschichtlichen Fakten, die bis heute nicht eingeholt sind… Ein Lebenswerk… Nein, dero zwei…
– Ach, da wären noch die „Zeitschriften“, nein, nicht nur ein Überblick, welche Periodika in der Kulturgeschichte relevant wurden, sondern: wo man sie bekommt – und: was in ihnen enthalten ist. Ein Service, dem die Bibliothekare Mitteleuropas in den letzten 300 Jahren nicht nachzukommen in der Lage waren – Wikisource hilft – wissend, dass nicht nur Bücher, sondern auch Artikel und Essays die Weltgeschichte vorangetrieben haben.

Selbstverständlich suchen die Sourcianer enge Vernetzung mit den Pedianern. Denn das Wissensversum kennt nicht nur Oberflächen, sondern auch Tiefenstaffelung. Das betrifft nicht nur die Kreuz- und Querverweis von Autoren- oder Themenartikel. Das betrifft z. B. auch Lesehilfen. Taucht in einem Text die Rede von Captatio benevolentiae auf, schon hilft ein Klick über die verpasste Lateinstunde hinweg.

Seit kurzem beginnt WS auch eine Aufgabe zu erfüllen, die seit Hunderten Jahren von den Bibliotheken nicht erfüllt wird. Nämlich die Schätze der Artikel aus Zeitschriften, Jahrbüchern und sonstigen Periodika zu heben. Das betrifft die inhaltliche Erschließung so einflussreicher Magazine wie die Deutsche Rundschau, Nord und Süd oder der Neue Zeitschrift für Musik, in denen keineswegs nur Geschwätz des Tages und Ereignisse der Nachbarstadt gemeldet wurden, sondern hauptsächlich profunde Essays oder Erstdrucke wie Ueber die allmähliche Verfertigung der Gedanken beim Reden von Heinrich von Kleist – um nur ein Beispiel von sehr vielen zu nennen.

Für alle Beteiligten ist es sehr schön zu sehen, dass sich der Kreis der Aktiven langsam aber stetig vergrößert. Aber überaus erstaunlich ist die Tatsache, was eine dann doch so überschaubare Community an Texten gewälzt hat: 30.000 waren es jüngst und noch bevor der Gedenksteinartikel geschrieben ist, sind es wieder ein paar Hundert mehr – und unter der Wasseroberfläche…

Polnisches Buch in WP DE

siehe Index:Zbiór wierszy o wilamowskich obrzędach i obyczajach oraz Słownik języka wilamowskiego. Wer hat ausreichend Kenntnis des Polnischen und kann dem Einsteller verklabustern, dass hier wohl nicht der richtige Platz für dieses Werk ist. --Pfaerrich (Diskussion) 22:37, 18. Mär. 2014 (CET)

Ich habe zwar keine Kenntnisse der polnischen Sprache, aber genügend Kenntnisse um halbwegs schnell festzustellen, dass es sich um ein mehr- u.a. deutschsprachiges Werk handelt und Paulis den Einsteller bereits unterstützt. --Starshollow (Diskussion) 22:51, 18. Mär. 2014 (CET)
Das Werk scheint aber nicht gemeinfrei zu sein, der Autor ist erst 2013 verstorben.--Sinuhe20 (Diskussion) 10:02, 19. Mär. 2014 (CET)
gut, wenn das also nur temporär hier auflaufen soll und nach Korrektur wieder nach Polen zurückkehrt, solls mir recht sein. Und was die Gemeinfreiheit angeht, wird in der dortigen Disk behauptet, dass eine entsprechende Freigabe vorliegt. Es ist dies dann nicht unser Problem. Pfaerrich (Diskussion) 11:17, 19. Mär. 2014 (CET)
Auf Commons scheint in der Tat ein OTRS-Ticket vorzuliegen.--Sinuhe20 (Diskussion) 17:55, 19. Mär. 2014 (CET)
nach meinem Geschmack könnte das gerne hierbleiben. Transe Google und ich haben einen wikipedia-Artikel angelegt; die Verfügbarkeit des Werks wird klar. Trotz des polnischen Titels ist polnisch nur eine Übersetzung von zweien. Die 70 Sprecher der Mikrosprache werden kaum einen eigenen WS-Zweig aufmachen können; darum fände ich das bei uns schon gut aufgehoben. Mit Mail an Vertriebenen-Verbands-Zeitung, wenn fertig. --Maasikaru (Diskussion) 10:37, 20. Mär. 2014 (CET)
Das ganze ist ein übergreifendes Wikisource Projekt. Die polnischen Seiten werden von der polnischen Wikisource mittels {{iwpage|pl}} eingebunden und die wilmesauerischen mittels {{iwpage|oldwikisource}} von Oldwikisource. Daher sind diese Seiten auch im Status "Sofort fertig". Bei uns werden nur die deutschen Seiten verwaltet und auch nur diese sind zu korrigieren. Die polnischen Seiten entsprechend auf Wikisource Polen und die wlimesauerischen auf Oldwikisource. Das ist im übrigen derselbe Ansatz der auch hier Index:NicodemusTessin dy dagbok 1688.djvu von den Schweden und Italienern versucht wurde. Welcher aber scheitern muß, weil es dafür keinen Paten auf DE gibt. Unseren Projektregeln berücksichtigen solchen übergreifenden Projekte nicht gesondert, auch ist hier auf Wikisource DE nichts zur Vorgehensweise definiert oder beschrieben (zumindest finde ich nichts). Ich würde sogar so weit gehen und mutmaßen, dass selbst langjährigen Wikisourclern der ganze Ansatz mit den übergreifenden Projekten gänzlich unbekannt ist. Vielleicht sollten wir hierzu einmal eine paar Zeilen zusammenschreiben … falls die Gemeischaft einen Konsens finden kann. --Wassermann (Diskussion) 12:04, 20. Mär. 2014 (CET)
Hallo Wassermann. Nicht, dass ich alles verstanden hätte ..., aber ich danke Dir für Deine Erläuterungen. --Maasikaru (Diskussion) 18:05, 21. Mär. 2014 (CET)
Archivierung dieses Abschnittes wurde gewünscht von: --Maasikaru (Diskussion) 11:01, 26. Mär. 2014 (CET)

Proposed optional changes to Terms of Use amendment

Hello all, in response to some community comments in the discussion on the amendment to the Terms of Use on undisclosed paid editing, we have prepared two optional changes. Please read about these optional changes on Meta wiki and share your comments. If you can (and this is a non english project), please translate this announcement. Thanks! Slaporte (WMF) 22:56, 13. Mär. 2014 (CET)
Archivierung dieses Abschnittes wurde gewünscht von: 9xl (Diskussion) 09:22, 16. Jun. 2014 (CEST)

Sicheres Korrekturverfahren

Hallo, ich möchte euch gerne ein Korrekturverfahren vorstellen, mit dem man relativ viele Fehler findet und welches sich bei mir seit einiger Zeit bewährt hat. Es ist nicht das schnellste Verfahren, da man den Text ein 2. Mal abtippen muss, die Wahrscheinlichkeit, dass ein Fehler durchkommt ist aber dafür relativ gering, weshalb es sich am besten für die Zweitkorrektur eignet:

  1. Den vorhandenen Text aus dem Bearbeitungsfenster in einen Texteditor (mit Tab-Unterstützung, z.B. gedit unter Ubuntu) kopieren und abspeichern.
  2. Einen zweiten Tab öffnen und selbigen Text nochmal reinkopieren. Alles was abgetippt werden kann rauslöschen, besondere Formatierungen, Vorlagen und Tabellen können stehen bleiben.
  3. Abtippen des Textes anhand der Vorlage (dabei hilft es, den Editor im Vordergrund zu halten, bei Windows XP z.B. mit dem Programm PowerMenu).
  4. Visueller Vergleich: durch Hin- und Herschalten zwischen den beiden Texten (bei gedit STRG+ALT+Bild hoch/runter) können schnell erste Unterschiede festgestellt werden, vor allem wenn diese zu Zeilenverschiebungen führen. Das Editorfenster sollte nicht zu groß gewählt werden, damit man alles im Blick behält, aber auch nicht zu klein, damit man nicht so viel herrunterscrollen muss.
  5. Maschineller Vergleich: mit einem Tool (z.B. hexdiff unter Unix) werden die beiden Dateien nochmal Byte-weise verglichen. So können ganz gut überflüssige Leerzeichen oder visuell ähnliche Vertipper wie a/ä, b/h oder ;/: aufgespürt werden.
  6. Korrigierten Text (dabei ist egal ob Version 1 oder 2, sind ja nun beide identisch ;)) in Bearbeitungsfenster kopieren und abspeichern.

--Sinuhe20 (Diskussion) 15:08, 22. Mär. 2014 (CET)

Danke für die detaillierte Vorstellung. Der erfolgversprechende Grundgedanke ist auch hier (im letzten Abschnitt) beschrieben. --Maasikaru (Diskussion) 09:31, 24. Mär. 2014 (CET)
Ah danke, das richtige Stichwort lautet Double-Keying. Wie ich sehe, wird es auch beim DTA eingesetzt, angeblich soll es eines der zuverlässigsten Verfahren für die Texterfassung sein. Die Frage ist, ob es auch besser ist, als einmal Abtippen und zweimal Korrekturlesen bei Wikisource (wobei OCR und einmal Korrektur ja eigentlich einen Vorgang darstellt).--Sinuhe20 (Diskussion) 19:32, 24. Mär. 2014 (CET)
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Sodomitenverfolgung in Holland 1730

Hinweis: http://anno.onb.ac.at hat jetzt Volltextsuche (OCR-Stand derzeit 97% der Zeitungen von 1700-1875).

Ich bin dabei in mehreren Ausgaben des Wiener Diarium auf mehrere Berichte zu diesem Thema gestoßen. Von einem übersetzten Edikt bis zu Kurzmeldungen von einigen Zeilen und sogar einzelnen Sätzen. Die würde ich gerne auf einer Seite gesammelt wiedergeben. Einerseits um das Thema zusammenzuhalten, andererseits habe ich keine Lust ganze Ausgaben des Diariums mit seinen Hofnachrichten zu transkribieren. :-)

Gibt es vielleicht so etwas schon zu einem anderen Thema, auf dass ich mir das als Vorlage nehmen könnte?

Zum Thema: w:en:Utrecht sodomy trials oder w:nl:Utrechtse sodomieprocessen. --Fg68at Disk 14:23, 24. Mär. 2014 (CET)

Hallo Fg68at! Ähnliches hat Konrad mit den Musikkritiken von Paul Bekker gemacht (Musik (Artikel für das Pariser Tageblatt)). Mehr Beispiele fallen mir nicht ein. Tschüß, --Koffeeinist (Diskussion) 16:05, 24. Mär. 2014 (CET)
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Monumenta Germaniae Historica - Gegenwart und Zukunft nicht rosig

In der Montagsausgabe dieser Woche kommt die Süddeutsche in ihrem Feuilleton zu der Ansicht, dass "dieses Monument wankt". Entnervt kehre die bisherige Präsidentin Claudia Märtl nach zwei Jahren, zermürbt von Gängeleien und nicht eingehaltenen Versprechen, auf ihren Münchner Lehrstuhl zurück.

Ich will hier nicht den ganzen Text wiederkäuen. Wen es interessiert, kann sich ja bei der SZ schlau machen. --Pfaerrich (Diskussion) 14:15, 26. Mär. 2014 (CET)

Ein Link zum Artikel wäre da hilfreich. --9xl (Diskussion) 21:18, 26. Mär. 2014 (CET)
Gibts nur gegen Kohle. [1] Grüße --A. Wagner (Diskussion) 21:41, 26. Mär. 2014 (CET)
Hier noch der Wikisource-Link: Monumenta Germaniae Historica.--Sinuhe20 (Diskussion) 22:04, 26. Mär. 2014 (CET)
ja, wem die drei Euronen zuviel sind, kann den Wortlaut auch von mir erhalten. Pfaerrich (Diskussion) 12:18, 28. Mär. 2014 (CET)
[2], dort "PDF-Version". --31.16.214.71 13:23, 28. Mär. 2014 (CET)
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WP-Verlinkung

Hallo liebe Mitstreiter! Ich hab mal (anlasslos) eine Bitte an alle fleißigen Ersteller von Übersichtsseiten und Einsteller von Quellentexten mit eigenem Wikipediaartikel. Denkt bitte daran, nicht nur von uns aus zur WP zu verlinken, sondern auch andersrum von der WP zu Wikisource. Die schönste Autorenseite oder der beste Quellentext nützt wenig, wenn die potentiellen Leser nichts davon erfahren. Schöne Grüße und frohes Schaffen, --Koffeeinist (Diskussion) 11:34, 28. Mär. 2014 (CET)

Das spricht mir aus dem Herzen. Vll. würde es ja der Bereitschaft nachhelfen, wenn wir Muster solcher Verlinkungen bereitstellen. Die "alten Recken" wissen ja damit umzugehen, wer aber neu im Geschäft ist, wird sich damit schwerer tun. Außerdem wird ja von WP häufig gar nicht gern gesehen, dass eine Rückverlinkung stattfindet, weil sich in deren Augen nur „alter Schrott“ unter den Weblinks ansammelt, was ja bei manchen Gartenlaubenartikeln auch verständlich ist. Magst Du mal eine Passage dazu formulieren, die ich dann in wikisource:Tipps und Tricks für Korrektoren übernehmen kann? --Pfaerrich (Diskussion) 12:16, 28. Mär. 2014 (CET)
Ich war also der Anlass ;-), hab alle meine andern Autoren nochmal überprüft und das jetzt auch in meine Erstellungsroutine mit reingenommen. --THE IT (Diskussion) 13:32, 28. Mär. 2014 (CET)
Keine Sorge, das warst du nicht ;) Ich hab schon öfter mal ganze Kategorien (z.B. die Themenseiten) auf diese Verlinkung gecheckt und wollte es einfach mal ansprechen. @Pfaerrich: GL-Artikel hatte ich jetzt weniger im Blick. Es geht vor allem um Autoren, Themen, Ortsseiten und Listen sowie "berühmte" Quellen wie zum Beispiel den Westfälischen Frieden oder Dom Karlos, die verlinkt werden sollten, wenn sie einen eigenen WP-Artikel haben. Vorschlag: "Für Autoren-, Orts-, Regional- und Themenseiten sowie Listen sollten auch von der Wikipedia aus Links zu Wikisource gesetzt werden. Bei Quellentexten, die auf WS ediert wurden und einen eigenen Artikel haben, sollte ebenfalls ein Link vom Wikipedia-Artikel aus gesetzt werden." --Koffeeinist (Diskussion) 14:28, 28. Mär. 2014 (CET)
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Schweizer Nationalbibliothek

Hallo Community. Die Schweizer Nationalbibliothek hat einige hundert gemeinfreie "Kunstbücher". Viele davon sind Bildersammlungen. Einige davon sind gemischt Bilder mit Text. Diese würden sich sehr gut eignen, um in Wikisource eingepflegt zu werden. Es handelt sich dabei immer um Bücher mit historischem Schweizbezug. Beispielsweise einen Reisebericht oder Geschichten die in der Schweiz spielen, etc. - Hätte Wikisource an diesen Schriften Interesse? (Ich nehme an, dass das der Fall ist.) Wie könnte man da am besten Vorgehen? Die Nationalbibliothek kann das so vorbereiten: Alles als PDF, dann einzelne Seiten als Image-File, dann die einzelnen Bilder als Image-File und den Text als OCR im PDF. - Das Einpflegen in Wikisource würde aber nicht die Nationalbibliothek vornehmen, sondern würde uns nur das Material zur Verfügung stellen, so dass es einfach für unsere Zwecke verwendbar wäre. --Micha (Diskussion) 11:48, 30. Mär. 2014 (CEST) Von Wikisource Diskussion:Portal hierher kopiert --Jowinix 19:58, 31. Mär. 2014 (CEST)

Um welche Bücher geht es denn im Einzelnen? --Koffeeinist (Diskussion) 20:41, 1. Apr. 2014 (CEST)
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Vorschau der Suchergebnisse

Mir ist aufgefallen, dass die vorläufigen Suchergebnisse, die beim Eintippen in das Suchfeld erscheinen, veraltet sind, bzw. die neu angelegten Artikel dort nicht auftauchen. Besonders bei der Seite Selenographie, die seit dem 2. Nov. 2012 existiert, also mehr als ein Jahr und damit eigentlich nicht mehr „neu“, wird das deutlich. Hat jemand eine Ahnung, wie das organisiert ist und wie dem Rückstand abzuhelfen ist? --Mapmarks (Diskussion) 15:53, 15. Mär. 2014 (CET)

Nanu? über Nacht plötzlich alle da. Schönen Dank an das/die Heinzelmännchen :) --Mapmarks (Diskussion) 12:19, 16. Mär. 2014 (CET)

Nee, funktioniert für Kaffee oder Grenze immer noch nicht. --Koffeeinist (Diskussion) 17:14, 16. Mär. 2014 (CET)

Jetzt reib ich mir verwundert die Äuglein. Heute Mittag waren gestern neu erstellte Seiten wirklich gelistet, die inzwischen wieder aus der Liste verschwunden sind. Hat jemand Informationen über diese Vorgänge? Wird das nicht normalerweise automatisch aktualisiert? --Mapmarks (Diskussion) 23:04, 16. Mär. 2014 (CET)
Inzwischen haben wir aktuelle Ergebnisse dank neuer Suchmaschine CirrusSearch. --Mapmarks (Diskussion) 20:10, 13. Apr. 2014 (CEST)
Etwas gewöhnungsbedürftig finde ich, dass die neue Suchmaschine (einige?) Suchergebnisse komplett kleingeschrieben anzeigt. Bei der Unterscheidung von OCR-Müll und korrigierten Seiten wäre diese Unterscheidung schon ganz hilfreich. Kann man das umstellen? --Dorades (Diskussion) 13:15, 14. Apr. 2014 (CEST)
@Dorades: Meinst Du die Suchergebnisse-Seite? Dort erscheinen jetzt wohl Quelltext-Auszüge, denn es tauchen dort auch die Namen von Vorlagen und TEX-Befehle auf. Warum das klein geschrieben wird, weiß ich nicht, die technischen Details sind mir unbekannt. --Mapmarks (Diskussion) 00:38, 16. Apr. 2014 (CEST)
Genau die meine ich. Ist es nachteilig für die Auffindbarkeit von Texten, dass der Quelltext durchsucht wird (etwa was Vorlagen angeht)? --Dorades (Diskussion) 20:22, 16. Apr. 2014 (CEST)
Werden die Treffer im Text von expandierten Vorlagen angezeigt, so scheint mir, daß dann alles kleingeschrieben ist, vielleicht ist es von den Entwicklern so beabsichtigt, um es von dem Rest zu unterscheiden? Ich finde das eher störend. Besser würde ich es finden, wenn man die Durchsuchung der Vorlagen aus- und, bei Bedarf, einschalten könnte. --Mapmarks (Diskussion) 23:32, 16. Apr. 2014 (CEST)
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"Middle High German"

Moin. Kann sich bitte jemand bei Gelegenheit oldwikisource:Category:Middle High German und die dort enthaltenen Artikel kurz anschauen und mir sagen, was es ist? Ich möchte mal entscheiden, ob es dorthin überhaupt hingehört. Mit vielem Dank im Voraus, -jkb- (Diskussion) 00:45, 16. Mär. 2014 (CET)

Das sind zwei mittelhochdeutsche (= Middle High German) Texte, Teil der w:Carmina Burana, beide auch enthalten im gleichnamigen Chorwerk Carl Orffs und in erster Linie durch letzteres bekannt. swaz hie gat umbe (bei Orff heißt die Nummer "Reie" = Reigen) ist auch in der Sammlung mhd. Lyrik "Minnesangs Frühling" ediert, die zigmal neu aufgelegt wurde. Die jüngste Ausgabe wäre hier vermutlich die maßgebliche Edition; Chramer hab ich dort auf die Schnelle nicht gesehen; ist also vermutlich anderswo herausgegeben. Je nach Alter der Edition ist diese (bzw. die Anmerkungen etc.) noch nicht gemeinfrei (der mhd. Text selbstverständlich schon), eine Ausgabe des Minnesangs Frühling, die alt genug ist, sollte es auch tun. Einfacher und Wikisources bisherigem Verfahren näherkommend (soweit ich das mitkriege, ich schaue nur ab und zu mal rein) wäre die neuzeitliche Erstausgabe, das wäre dann Schmeller (verlinkt im Wikipedia-Artikel). Da geht dann aber der wissenschaftliche Mehrwert, den moderne Editionen bieten können (auch wenn es bei den beiden schmalen Textchen nicht viel sein dürfte), verloren. Gruß, Jonas kork (Diskussion) 13:24, 3. Apr. 2014 (CEST)
Gehören die Texte in oldwikisource:Category:Middelnedderdüütsch nicht auch eher in deutsche WS?--Kresspahl (Diskussion) 15:00, 4. Apr. 2014 (CEST)
Eigentlich ja, die wurden von jemandem angelegt, der vermutlich immer noch darauf besteht ein niederdeutsches WS aufzumachen. Und deshalb gibt es einige niederdeutsche Texte auf old-Ws sozusagen als Vorbereitung dafür, siehe auch https://wikisource.org/wiki/Category:Nds. Eine Übernahme scheitert daran, dass, soweit ich sehe, wenig bis keine Scans vorhanden sind. Gruß --Finanzer (Diskussion) 18:55, 4. Apr. 2014 (CEST)
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Gedichte

Hallo zusammen, wie ich feststellte, gibt es hier einige Liebhaber der Lyrik. Solltet ihr zwischendurch einmal Lust haben, ein kurzes Gedicht korrekturzulesen, dann seid ihr hier auf dieser Liste genau richtig. --Arnd 12:57, 22. Mär. 2014 (CET)

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