Geschichte von Kloster Heilsbronn/Die gegenwärtig in der Kirche vorhandenen Gegenstände

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« Restauration der Kirche in den Jahren 1851-1866 Geschichte von Kloster Heilsbronn
Die abenbergischen, burggräflich-zollerischen, kurfürstlichen und markgräflichen Grabstätten in der Kirche zu Heilsbronn »
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D. Die gegenwärtig in der Kirche vorhandenen Gegenstände.

Im anliegenden Grundrisse Tab. I bezeichnet die grüne Umfassungslinie den Umfang der Kirche im Jahre 1132, die blaue den Ausbau von circa 1200, die rothe den Ausbau von 1284, die gelbe den Ausbau von 1433, die braune den 1858 niedergerissenen, 1473 erbauten Anbau, und die schwarze den gegenwärtigen Umfang der Kirche. Die Standorte der vormals vorhandenen 27[1] Altäre sind durch rothe Kreuze bezeichnet; die Standorte der noch vorhandenen Gegenstände durch Ziffern, hinweisend auf das hier gegebene Verzeichniß, wo bei derselben Ziffer der Gegenstand mit wenig Worten bezeichnet ist, aber mit Hinweis auf Band und Seite des vorliegenden Buches, wo man weitern Aufschluß findet. Um den Beschauer nicht zu verwirren, sind im Grundriß keine Fensteröffnungen eingezeichnet, genau aber alle Thüröffnungen, da diese hier vorzugsweise in Betracht kommen.

In der Ritterkapelle von Nr. 1 bis 50.

01. Portal, neu. Zur Klosterzeit war an dieser Stelle kein Eingang, auch kein Altar. Band III, 274. 284.

02. Grabstein mit dem Seckendorfischen Wappen. II, 446 bis 448. III, 232.

[291] 03. Vorderseite eines Altarflügels, darauf ein mit Temperafarben gemaltes, die Kreuzigung darstellendes Bild; nebst Nr. 25 das älteste Gemälde in der Kirche. I, 85. III, 251252.

04. Ein Zollerisches Wappen. III, 275. 277.

05. Grabstein, defekt, unkenntlich, vielleicht Löpsingen. I, 88. Nach Stillfried S. 201, Thanne.

06. Grabstein, darauf ein Kalbs- oder Eselskopf, aber keine erläuternde Schrift. Vgl. Stillfried S. 201.

07. Grabstein, darauf das Pfefferbalkische oder Vendebachische Wappen, keine Schrift. II, 198, 323.

08. Grabstein, defekt, unkenntlich, viel1eicht Vestenberg. II, 221.

09. Grabstein an der Wand, darauf Relief–Statue: Margaretha von Seckendorf, † 1436. II, 447.

10. Todtenschild: Julius Welser, † 1278. III, 271.

11. Metallschild: Lorenz Staiber, nicht in Heilsbronn begraben. I, 251253. III, 241.

12. Kurschild: goldener Zepter. III, 275. 277.

13. Wappen: Pommerischer Greif. III, 275. 277.

14. Grabstein: defekt, unkenntlich; vielleicht Herdegenus von Gründlach oder Siboto Grötsch. I, 75. 76.

15. Grabstein: Rottenberger von Dietenheim. III, 231.

16. Grabstein: Marquard Hübschmann. II, 381. 382. Vgl. Stillfried S. 201.

17. Grabstein mit defekter Schrift, davon noch lesbar die Worte: A. D. 1483 Mittw. nach Franc. verschied die ehrbar Frau Elisabeth ..... Hausfrau hie begraben. Vgl. Stillfried S. 203.

18. Grabstein an der Wand, darauf Relief–Statue: Georg von Seckendorf, † 1444. II, 446.

19. Zwei Wappen der Herren von Muffel: Löwe und Fisch. II, 306. III, 235.

20. Wappen: der burggräfliche Löwe. III, 275.

21. Wappen von Rügen: Löwe hinter Treppenstufen hervorragend. III, 275. 277.

22. Grabstein: darauf das Wappen der Herren von Muhr. III, 326.

[292] 23. Grabstein mit defektem Wappen.

24. Grabstein, darauf das Wappen der Grafen von Oettingen, ohne Schrift. III, 226. 233 und Beitr. S. 218–224.

25. Rückseite des bei Nr. 3 verzeichneten, mit Temperafarben gemalten Altarflügels, darauf Judas, Pilatus etc. I, 85. III, 251. 252.

26. Grabstein, darauf ein unbekanntes Wappen.

27. Ölbild: eine Madonna; Votivbild des Burggrafen und Bischofs Berthold, † 1365. I, 193. III, 259.

28. Wappen: Pommerischer Greif. III, 275. 277.

29. Grabstein mit defektem Wappen.

30. Stein in der Mauer, darauf ein Bockskopf: Wappen der Herren von Ellrichshausen, wie unten bei Nr. 135. II, 184 bis 187. III, 232.

31. Grabstein mit dem Wappen der Herren von Vestenberg und Umschrift, davon noch erkennbar die Worte: Genus nobilium Vestenberg. II, 219–221. III, 231.

32. Grabstein mit Stiefel und Krone: Wappen der Herren von Weitersdorf, wie unten Nr. 107; ohne Schrift. I, 138. III, 235.

33. Grabstein mit dem Wappen der Herren von Bruckberg, ohne Schrift. II, 164. III, 232.

34. Grabstein an der Mauer, darauf Relief–Statue: Wilhelm von Ellrichshausen, † 1482. II, 186. III, 232.

35. Wappen und Schrift: „Herr Ludwig von Eib etc.“ aber keine Jahrzahl. II, 188 ff. III, 237.

36. und 37. Pommerischer Greif und ein burggräflicher Löwe. III, 275 u. 277.

38. Grabstein, darauf ein Kalbs- oder Eselskopf, aber keine erläuternde Schrift.

39. Grabstein, darauf das Wappen der Herren von Kolenberg und noch lesbar: A. D. 1504 Heinrich Kolnberger. III, 231.

40. Grabstein, darauf das Wappen der Grafen von Hohenlohe, ohne Schrift. III, 226. 233 und Beitr. S. 224–228.

41. Tempera–Gemälde: Christus vor dem Kreuz stehend; [293] Votivbild des 17. Abts Friedrich von Hirschlach, † 1350. I, 124. III, 254.

42. Todtenschild: Eibold von Lichtenstein, † 1504. I, 202. III, 236 und Beitr. S. 115. Vgl. Stillfried S. 214.

43. und 44. Pommerischer Greif und burggräflicher Löwe. III, 275 u. 277.

45. Grabstein, darauf das Wappen der Herren von Muhr. III, 233.

46. Grabstein, darauf das Wappen der Herren von Reichenau. II, 488. III, 231.

47. Grabstein mit defektem unkenntlichem Wappen.

48. Grabstein, darauf die Wappen der Herren von Bruckberg und Muhr. II, 164. III, 233.

49. Ölbild: eine Madonna, Votivbild des 24. Abts Haunolt, † 1498. I, 192. III, 259. Darüber ein Kurschild.

50. Treppe hinab in das Mittelschiff; 1132 eine Thür.


Im Mittelschiffe und in den beiden Seitenschiffen,
von Nr. 51 bis 131.

51. Marmor–Relief: die Markgrafen Friedrich, † 1536, und Georg, † 1543 unter dem Kruzifix. III, 259262. Unten Grabstein des Kastners Holfelder, † 1706.

52. Grabstein, darauf das Wappen der Herren von Berg, de Monte und Umschrift. II, 161. III, 241.

53. Ölbild: Markgraf Albrecht Alcibiades, † 1557, lebensgroß, mit Unterschrift, gemalt von Lukas Gruneberg. I, 449. III, 263. 264 und Beitr. S. 170 u. 171.

54. Ölbild, Portrait: Kurfürst Friedrich I., † 1440, gemalt 1854 von Jarwart. III, 256.

55. Marmorplatte, darauf das Zollerische Wappen, um 1398 gefertigt für das Hauptmonument Nr. 78, diesem aber 1566 bis 1569 entnommen. I, 517522 und Beitr. S. 84 und 85.

56. Ölbild: Albrecht, Markgraf, Hochmeister und Herzog von Preußen, † 1568, Portrait, gemalt 1854 von Jarwart.

[294] I, 264. III, 262. Darüber Todtenschild für Diet. von Holbach, † 1493. III, 236.

57. Marmorplatte, darauf das Zollerische Wappen, wie so eben bei 55 bemerkt wurde, der Hauptgruft entnommen. I, 517 bis 522 und Beitr. S. 84 u. 85.

58. Ölbild: Markgräfin Elisabeth, † 1578, lebensgroß, gemalt 1613–16 von And. Riehl. I, 514. 515. 546. 547. II, 492 und Beitr. S. 182, 183 u. 211. Darüber das Wappen der Markgräfin (Küstrin).

59. Marmorplatte, darauf das Zollerische Wappen, gleichfalls der Hauptgruft entnommen, wie 55 und 57.

60. Ölbild: Markgraf Georg Friedrich, † 1603, lebensgroß, gemalt, wie 58, von Riehl. I, 522525 und Beitr. S. 211. Darüber sein Wappen.

61. Marmorplatte, darauf das Zollerische Wappen, wie 55, 57 und 59 der Hauptgruft entnommen.

62. Ölbild: Markgräfin Sophia, † 1639, lebensgroß, gemalt, wie 58 u. 60, von Riehl. I, 523. III, 64 und Beitr. S. 211. Darüber ihr Wappen (Lüneburg).

63. Marmorplatte, darauf das Zollerische Wappen, wie 55, 57, 59 und 61 der Hauptgruft entnommen.

64. Ölbild: Markgraf Georg, † 1543, Porträt, gemalt 1522 von Henneberg. III, 262.

65. Marmorplatte, darauf das Zollerische Wappen, wie 55, 57, 59, 61 und 63 der Hauptgruft entnommen.

66. Ölbild: Markgraf Kasimir, † 1527, und seine Frau Susanna, † 1543, Porträts. III, 261.

67. Votivtafel des Kurfürsten Albrecht Achilles, † 1486: Schrift, aber kein Bild. I, 194. III, 258.

68. Votivtafel des Kurfürsten Friedrich II., † 1471, Stifters des Schwanenordens: zwei Engel tragen die Ordenskette; darüber Inschrift. III, 258 und Beitr. S. 99–102.

69. Votivtafel des Markgrafen Sigmund, † 1495. Zwei Engel tragen die Schwanenordenskette; darunter Schrift. I, 193. III, 258.

[295] 70. Familienbild des Burggrafen Friedrich V., † 1398, auf Blech kopirt vom Maler Schulz i. J. 1711. III, 267269.

71. Votivbild des Kurfürsten Albrecht Achilles, † 1486, Ölbild, aber keine Schrift: zwei Engel, gemalt auf Goldgrund, tragen den Schwanenorden. I, 194. III, 258.

72. Steinsarkophag, darauf ein Herr von Heideck im Panzerhemde; Wappen, aber keine Schrift. III, 227 und Beitr. S. 228 bis 232.

73. Todtenschild: Burggraf Johann III., † 1420. I, 129. 153. II, 501 und Beitr. S. 83, 90.

74. Todtenschild: Burggraf Albrecht I. der Schöne, † 1361. I, 116. 130. 141. 517. III, 228 und Beitr. S. 77.

75. Todtenschild: Burggraf Johann II., † 1357. I, 34. 130. II, 233, 291 und Beitr. S. 74.

76. Todtenschild: Burggraf Friedrich V., † 1398, dessen Familienbild soeben bei 70 verzeichnet wurde. III, 264269.

77. Todtenschild: Burggräfin Elisabeth, † 1375, Frau des ebengenannten Burggrafen Friedrich V. III, 268.

78. Hauptgruft. Auf dem Sarkophagdeckel: Steinstatue des Burggrafen Friedrich V., † 1398; an den Seiten: acht Steinstatuetten, verstorbene Verwandte des Burggrafen; dazwischen waren ursprünglich die soeben unter Nr. 55, 57, 59, 61, 63, 65 verzeichneten Marmorplatten mit Zollerischen Schilden. I, 130. 517522. III, 57. 228 und Beitr. S. 84–86.

79. Grabstein ohne Wappen und Schrift: Markgraf Friedrich, † 1536. I, 189. 209. 245. III, 138. 248. 259 und Beitr. S. 111–126, 145–147.

80. Grabstein: Hans von Knöring, † 1537, III, 237.

81. Grabstein: Sigmund von Eib, † 1492. II, 189. Daneben kleine Metalltafel, erst neuerlich hieher verbracht, darauf: „1515 verschied Hans Christoph von Eib etc.“ I, 405. II, 165. 191.

82. Grabstein: Dietrich von Holbach, † 1498. III, 331.

83. Sarkophag, darauf Broncestatue: Markgraf Joachim Ernst, † 1625. III, 270. 271.

84. Sarkophag, darauf Steinstatue: Kurfürstin Anna, [296] † 1512. I, 222. II, 303. III, 129. 228 bis 230 und Beitr. S. 123–125. Unten in der Gruft Zinnsarg der Markgräfin Emilie, † 1591. I, 381. 422. 469. 497. 514. III, 230 und Beitr. S. 207–209.

85. Todtenschild mit der unrichtigen Umschrift: „Burggraf Friedrich I., † 1218.“ III, 275 u. 276.

86. Grabstein: Sebald Rothan, † 1486. II, 164.

87. Grabstein mit dem Wappen der Herren von Muffel, Löwe und Fisch; von der Umschrift war 1861 noch lesbar: ... Obiit .... 1517 .... Muffel. III, 235. Daneben Grabstein des Verwalters Ph. K. Kern.

88. Todtenschild: Burggraf Friedrich III., † 1297. I, 36. 62. 64. 78. 102. II, 143. 207. 235. 252. 316 bis 320. III, 266 und Beitr. S. 63–65.

89. Grabstein: Ebold von Lichtenstein, † 1504. I, 202. III, 236 und Beitr. S. 115.

90. Über dieser zweiten runden Säule ist kein Todtenschild; daneben bei

91. Grabstein der Familie des Rektors und Predigers Coeler und einer Rektorsfrau.

92. Todtenschild: Burggraf Johann I., † 1300. I, 89. II, 287 und Beitr. S. 61.

93. Sarkophag der Grafen von Nassau: Emicho, † 1358, und Johann, † 1362. I, 93. II, 248. 269. III, 227 und Beitr. S. 233–235. Darauf steht

94. der nicht hieher gehörige Denkstein des Erzbischofs Heinrich von Anavarsen, † 1390. I, 132 ff. II, 321. 440. III, 226.

95. Grabstein: Prediger Krebs, † 1721. III, 105. 155.

Darüber

96. Ölbilder: St. Benedikt mit dem Giftglase und St. Bernhard mit dem Hündchen. I, 20. 21. 174. 226. III, 25.

97. Ölbilder: St. Stephanus und St. Laurentius. I, 93. 243. III, 250.

98. Todtenschild: Burggraf Friedrich IV., † 1332. I, 117. 122. II, 144. 210. 287. 378. 383 und Beitr. S. 66–68.

[297] 99. Ölbild: Ausführung nach Golgatha. Votivbild des 30. Abts Wirsing, † 1552, gemalt von Lukas Gruneberg. I, 247. 448. III, 239. 259.

100. Ölbild: Magdalena vor dem Leichnam des Heilands knieend. III, 248.

101. Todtenschild: Burggraf Konrad, † 1334.

102. Ölbild: Maria unter dem Kreuz. Defekte Unterschrift. I, 225. 226. III, 251.

103. Peter- und Paulsaltar. I, 226. III, 249.

104. Todtenschild: Reichard von Wenkheim (Bencheim), † 1385. II, 246. 247. III, 232.

105. Leichenstein: Frau von Haagk, † 1766. Darüber

106. Ölbild: Maria, in ihrem Schoße den Leichnam Jesu. I, 225.

107. Todtenschild: Stiefel und Krone, Wappen der Herren von Weitersdorf, wie Nr. 32. I, 138. III, 233.

108. Ölbild: Christi Auferstehung; Votivbild von Georg Baureis, † 1560. III, 264.

109. Grabstein für den 21. Abt Waibler, † 1435. I, 155 ff. III, 238.

110. Grabstein für den 22. Abt Kötzler, † 1463. I, 162 bis 170. III, 238.

111. Marmorrelief an der Mauer, darauf: Krönung Mariä und Veronika mit dem Schweißtuch. Monument für Ludwig von Eib, † 1521. II, 125. 237.

112. Ölbild: Christus am Kreuz; Votivbild der Mönche Kienlein und König († 1558), gemalt von Lukas Gruneberg. I, 436. 437. 449. III, 264.

113. Metalltafel mit Schrift für den Hosprediger Salinger, † 1560. I, 496. III, 241.

114. Grabstein in der Mauer für den Oberamtmann von Jaxtheim, † 1764.

115. Ölbild: Taufe am Jordan; Votivbild der Familie des Magisters Preu, gemalt 1571 von Lukas Gruneberg. I, 480. II, 106. III, 265.

[298] 116. Porträt des 27. Abts Schopper, † 1542. III, 266 und Beitr. S. 151. Darunter Metalltafel, ursprünglich auf seinem Grabstein. Darüber

117. Ölbild: Pauli Bekehrung; Votivbild des Mönchs Georg Oeder, † 1574. I, 449. 500. III, 265.

118. Grabstein, darauf das Bild einer unbekannten Frau, nicht relief, sondern die Konturen vertieft und mit einem schwarzen Farbestoff ausgefüllt. Vgl. Stillfried S. 218.

119. Votiv–Ölbild: das jüngste Gericht. I, 449. III, 265.

120. Votiv–Ölbild: die Heilsordnung vom Sündenfall im Paradiese bis zur Erlösung auf Golgatha. III, 265.

121. Porträt des 35. und letzten Klosterabts Wunder, † 1578. I, 449. III, 267.

122. Votiv-Temperabild von 1370: Magister Mengotus fleht zu Maria, zu Gott dem Vater und dem Sohnc. I, 132. III, 255.

123. Votiv–Ölbild: Simon von Zedwitz, † 1533. III, 234.

124. Metalltäfelein: Agatha und Wolfgang von Knöring, † 1505 und 1506. III, 237.

125. Grabstein auf der Erde liegend, darauf Wappen des Schwanenordensritters Georg Sack, † 1483. III, 235.

126. Reliefstatue desselben Ritters Sack, aufrechtstehend an der Mauer. III, 235.

127. Wappen des Klosterrichters Lorenz Ayrer uff Rostal, † 1635. III, 52. 59. 184. Vgl. Stillfried S. 220. Darüber

128. Todtenschild: Wilhelm von Leonrod, † 1481. II, 321. Seite:Georg Muck - Geschichte von Kloster Heilsbronn (Band 3).pdf/233|III, 231]].

129. Todtenschild: Berthold Waldstromer von Reichelsdorf, † 1547. I, 144. III, 236.

130. Statuette: der heilige Georg.

131. Tafel mit Goldschrift, die Klosterstiftung betreffend. I, 12. 178. Davor Leichenstein eines erstochenen Gymnasiasten. III, 133.


Im Querschiff und im Chor,
von Nr. 132 bis 154.

132. Grabstein: Klosterverwalter Balthasar Straß, † 1617.

[299] II, 138. III, 184. Darüber zwei Wappen mit Pommerischen Greifen.

133. Portal: ganz neu; zur Klosterzeit war an dieser Stelle kein Eingang.

134. Grabstein an der Wand: Elisabetha Weinhard, † 1773. Darüber zwei Wappen mit Pommerischen Greifen.

135. Stein in der Mauer, darauf ein Bockskopf: Wappen der Herren von Ellrichshausen, wie oben bei Nr. 30. II, 184 bis 187. III, 232.

136. Grabsteine der Klosterbeamten Stieber, Appold und Leuchsner, † 1594, 1662 und 1671. III, 185.

137. Votivtafel der Verwalterswittwe Cornberger, † 1569. III, 184.

138. Altar der 11,000 Jungfrauen: innen Schnitzbilder, auf den Altarflügeln Ölbilder, unter diesen der 25. Abt Bamberger. I, 227. III, 249.

139. Hier stand der 1863 abgetragene Hochaltar. I, 11. 16. 70. 98. III 246. 253.

140. Der große Dreikönigsaltar mit sehr schönen Schnitzbildern und Ölgemälden. I, 130. 245. III, 247 u. 248.

141. Monument, 1824 von dem Freiherrn Carnea Steffaneo errichtet zum Andenken an den 1297 in Heilsbronn begrabenen Burggrafen Friedrich III., welcher oben in dem gemalten Fenster unter dem Kreuz knieend abgebildet ist. III, 251. 280.

142. Der Marienaltar mit Schnitz- und Ölbildern. I, 244. III, 246.

143. Sakramenthäuschen. III, 243.

144. Piscina. I, 559. III, 242.

145. Altarschrein vom Gregorius- und Augustinusaltar. Außen die 3 Weisen, Innen 15 Schnitzbilder, z. B. Dionysius, seinen Kopf in der Hand tragend; Maria mit 3 Jungfrauen. I, 244. III, 252. Darunter Steinsarkophag: Graf Ludw. von Oettingen. III, 226. 233.

146. Das schöne Kruzifix. I, 182. III, 244. 254.

147. Chorstuhl von 1516. III, 225.

[300] 148. Der jetzige Altar.

149. Altarschrein vom Mauritiusaltar mit Schnitz- und Ölbildern. I, 228. III, 249. Darunter Steinsarkophag: Graf Gottf. von Hohenlohe? III, 226. 233.

150. Wandgemälde: Einweihung der Klosterkirche. I, 11 bis 13. 178. III, 269.

151. Die Kanzel neu, aber die 12 Apostel daran alt. III, 225. 288.

152. Grabsteine der Prediger Dreßler, † 1610, Mencelius, † 1619, Plofelder, † 1626, und Schöderlein, † 1666. II, 118. III, 45. 153. Überpflastert, seit 1866 nicht mehr sichtbar.

153. Die Orgel. III, 280. Unten Grabstein, darauf ein Abtsstab.

154. In der Wand Leichenstein der Gebrüder Bachmann. III, 136. 184. Gegenüber in der Wand ein anderer Bachmann’scher Leichenstein.


In der Heideckerkapelle, jetzt Sakristei,
von Nr. 155 bis 166.

155. Ölbild: Kreuzabnahme, eine Kopie; das Original von Rubens ist in Antwerpen. III, 278.

156. Kruzifix, darunter Maria und Johannes, Schnitzbilder.

157. Holzstatue, vielleicht der heilige Otto, fast lebensgroß, stand ursprünglich auf dem ehemaligen, nunmehr völlig abgetragenen Hochaltar bei Nr. 139. I, 11. 16. 70. 98. 246. III, 253.

158. Der Martin- und Ambrosiusaltar mit Schnitz- und Ölbildern; unten ein Eibisches Familiengemälde. II, 194. III, 248.

159. Holzstatue, vielleicht der heilige Bernhard, fast lebensgroß, stand ursprünglich auf dem ehemaligen Hochaltar bei Nr. 139. I, 11. 16. 70. 98. 246. III, 253.

160. Holzstatue: Maria, stand ursprünglich gleichfalls auf dem abgetragenen Hochaltar bei Nr. 139.

161. Leichenstein in der Wand eingemauert: der Heiland, an seinem Munde zwei Dolche oder Schwerter; keine Schrift. III, 241.

[301] 162. Holzstatue: Gott Vater auf der Weltkugel, stand, wie Nr. 157, 159 und 160, auf dem Hochaltar bei Nr. 139.

163. Grabstein, darauf eine Heideckische Ritterstatue. III, 228.

164. Broncetafel, darauf das Heideckische Wappen und Unterschrift. I, 229. III, 240.

165. Holzstatue: St. Michael, stand, wie Nr. 157, 159, 160 und 162, auf dem Hochaltar bei Nr. 139.

166. Holzstatue: St. Jakobus, stand, wie Nr. 157, 159, 160, 162 und 165, auf dem Hochaltar bei Nr. 139.

167. In dem thurmartigen Anbau von 1473, im Grundriß durch braune Farbe angedeutet, stand bei Nr. 167 ein Altar, welcher sammt dem ganzen Anbau und der Custodia 1858 abgetragen wurde. I, 181. III, 254.

Die beim Leichenbegängniß des Markgrafen Georg Friedrich i. J. 1603 vorgetragenen, oben III, 276 besprochenen 36 Fahnen wurden im Kirchenschiff aufgehängt, 1711 beseitigt, die darauf abgebildeten zollern–brandenburgischen Wappen auf Holztafeln kopirt und insgesammt im Kirchenschiff aufgehängt. Einige derselben befinden sich gegenwärtig in der Ritterkapelle und im Querschiff bei Nr. 13, 20, 21, 28, 36, 37, 43, 44, 132, 134. Sechzehn derselben sind im Schiff aufgehängt, 8 auf der südlichen, 8 auf der nördlichen Seite. Diese 16 Wappen sind im vorliegenden Grundriß nicht verzeichnet.

Gleichfalls nicht verzeichnet sind mehrere Statuetten und kleine Skulpturen aus Holz und Stein, welche neuerlich restaurirt, bemalt, vergoldet oder einfarbig gesandet und dann in und auf den vorgefundenen Nischen und Konsolen aufgestellt wurden, theils an den Wänden, theils an den Säulen im südlichen Seitenschiff, eine derselben auf der Piscina bei Nr. 144.

Gleichfalls nicht verzeichnet im Grundriß sind zwei bewegliche Gegenstände: ein räthselhaftes Kindersärglein, jetzt neben Nr. 94 stehend, und ein an die Wand gelehntes Bild, welches eine Jungfrau darstellt, die zwei reißenden Thieren Futter in einem Gefäße darreicht. In einigen Heiligenlegenden erscheinen Frauenspersonen, die ohne Scheu mit reißenden Thieren verkehren.

[302] Allein unser Bild hat keinen kirchlichen Charakter. Es hat keinen Kunstwerth und kam vermuthlich aus einem der vielen abgetragenen Häuser des Ortes in die Kirche. Es sind oben einige Porträtbilder besprochen worden, welche aus den Gemächern des Burggrafenhauses oder der Äbte in die Kirche gekommen sind.


  1. d. h. 26 innerhalb der Kirche, der 27. in dem 1473 erbauten, 1858 abgetragenen, im Grundriß mit Nr. 167 bezeichneten Anbau.
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Die abenbergischen, burggräflich-zollerischen, kurfürstlichen und markgräflichen Grabstätten in der Kirche zu Heilsbronn »
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