BLKÖ:Thun, das Haus, Genealogie

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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
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Band: 45 (1882), ab Seite: 11. (Quelle)
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Thun und Hohenstein in der Wikipedia
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I. Zur Genealogie des Hauses Thun. Die Thun zählen nicht nur zu den ältesten Familien Tirols, sondern der ganzen Monarchie. Wir begegnen ihren Namensträgern in Urkunden aus dem zwölften und dreizehnten Jahrhunderte, doch stößt die Herstellung eines beglaubigten Stammbaumes in dieser Zeit auf nicht geringe Hindernisse. In allen Thun’schen Schlössern, zu Castell-Brughier, Caldes, Klösterle, Tetschen u. s. w. sieht man Stammbäume dieses Geschlechtes, doch nur jener, welchen der berühmte Staatsmann und Orator auf dem Tridentinischen Concil, Sigmund von Thun [S. 34, Nr. 73] anfertigen ließ, verdient volle Glaubwürdigkeit, freilich bedarf derselbe vom Jahre 1554 ab bis in die Gegenwart der Ergänzung, welche in beiliegenden zwei Stammtafeln zum ersten Male versucht wird. Bevor wir unsere genealogische Uebersicht zu zeichnen beginnen, müssen wir einige falsche Annahmen, die sich im Laufe der Zeit festgewurzelt, zurückweisen. So haben Genealogen sich bemüht, eine Verwandtschaft der Thun mit den alten Königen von Portugal und dem heutigen dänischen Königshause herzustellen. Abgesehen davon, daß die Familie an und für sich des Glanzes in Hülle und Fülle hat, um ihn nicht erst anders wo borgen zu müssen, sind diese Angaben von Grund aus falsch. Zu ersterer Annahme führte die Heirat des Grafen Romedius Constantin Thun mit Francisca Barbara Gräfin Salm-Neuburg, zur letzteren Behauptung die Ehe des Franz Joseph Grafen Thun mit Maria Wilhelmine Gräfin Uhlefeld. Die Haltlosigkeit beider Versionen hatDr.Legis-Glückselig in seiner in den Quellen angeführten Monographie über die Familie Thun (S. 6 und 7) dargethan, und da eine Erörterung hierüber außerhalb der Grenzen unserer Aufgabe liegt, verweisen wir auf jene Schrift. Auch haben Genealogen die Zusammengehörigkeit der Familie Capizucht in Rom und der Thun in der Schweiz aufzuweisen versucht; auch diese künstlichen Combinationen hat vorgenannter Biograph (S. 7 bis 9) in ihre Nichtigkeit aufgelöst. Uebrigens sind dem Umstande, daß es mehrere Familien des Namens Thun gibt, in der Personalgeschichte des Hauses manche Irrungen zuzuschreiben. Es finden sich Grafen von Touna im Gothaischen – gemeiniglich werden die Thun in lateinischen SchriftenComites Tonnorum, in italienischenConti dei Tonigenannt – Herren von Thune leben in Hannover; eine Familie Thun blüht noch in Mecklenburg und Pommern, es ist dieselbe, welcher der ehemalige württembergische Gesandte Baron Thun angehörte, der nirgends anders als in seiner Heimat Pommern begraben sein wollte. Um nun seinem Neffen, dem er nichts hinterließ, nicht beschwerlich zu fallen, befahl er: man solle seine Leiche in Stücke zerschneiden und dann wohleingesalzen in einer Tonne verpackt mit dem ersten Schiffe nach Pommern schicken. Dies geschah. Die Matrosen öffneten jedoch auf der Seereise die mit „gesalzenes Fleisch“ bezeichnete Tonne, und in der Meinung eingesalzenes Rindfleisch vor sich zu haben, aßen sie den guten Baron zur Hälfte auf. Ein kurfürstlich sächsischer Geheimrath Friedrich von Thun befand sich 1521 mit Luther auf dem großen Reichstage zu Worms. Ja ein Christoph von Thuna zu Hohenstein kommt 1682 als markgräflich Brandenburg-Culmbach’scher Rath vor, ein Wiricus de Thuna, der in einer schwäbischen Urkunde vom 26. Februar 1249 als Zeuge verzeichnet steht, löst sich bei kritischer Prüfung [12] in den Dynasten Wirich von Daun auf. Auch die Thun-Philippini wurden oft als mit den Thun-Hohenstein zusammengehörig betrachtet, obgleich die Trennung beider Familien sich noch zu Ende des vierzehnten Jahrhunderts vollzog und eine Vereinigung beider nicht wieder erfolgte. Des Näheren darüber ergeht sichDr.Legis-Glückselig in seiner mehrerwähnten Monographie (S. 75 u. f.) in einem besonderen Abschnitte: die Thun-Philippini. Eng verschwägert dagegen war das Geschlecht mit dem altedlen Hause der Herren von Caldes, von welchem eine Linie der Grafen Thun auch den Namen Thun von Castell-Caldes angenommen hat. Die Verschwägerung begann zu Anfang des fünfzehnten Jahrhunderts durch die Vermälung Finament von Caldes mit Johanna, einer Tochter Simon von Thun’s, mit dem unsere Stammtafel anhebt. Dieses Finaments Sohn Pretl von Caldes vererbte alle seine Güter in Nons - und Sulzberg dem Hause Thun. Seit dieser Zeit blieben die Häuser Caldes und Thun, bis zum Jahre 1579, in welchem das erstere im Mannesstamme erlosch, in engster Verbindung. Was nun aber das Prädicat Hohenstein betrifft, dessen sich die Grafen Thun noch zur Stunde bedienen, so verhält es sich damit folgendermaßen: Kaiser Ferdinand II. hatte für eine Schuld von 60.000 rheinischen Gulden 1628 dem Malteser Großprior Christoph Simon Freiherrn von Thun zu Castell-Brughier die Grafschaft Hohenstein in Niedersachsen als Pfand bis auf Wiederbezahlung eingeräumt. Mit Schenkungsurkundeddo.Wien 16. März 1631 überließ Christoph Simon die ganze Grafschaft seinem Bruder Georg Sigmund. Inzwischen machte Braunschweig ältere Ansprüche auf dieselbe geltend, es kam darüber zu Verhandlungen in Wien, welche resultatlos verliefen, und Herzog August von Braunschweig zog mit Hilfe der Schweden die Grafschaft Hohenstein ohne Weiteres ein. Seit der Schlacht von Leipzig war sie vom Feinde occupirt. Die Angelegenheit stand noch immer in der Schwebe, und blieb es auch, als Graf Christoph Simon 1635 starb. Noch am 29. Juni 1635 schrieb Erzherzog Leopold Wilhelm als Regent von Tirol an die Erben des Grafen, daß er als bischöflicher Lehensherr ihre Forderung auf Hohenstein anerkenne, er müsse sie jedoch auf bessere Zeiten vertrösten. In einem Majestätsgesucheddo.8. August 1636 machte Graf Georg Sigmund Thun seine Rechte auf Hohenstein geltend, bemerkte aber auch dabei, daß er noch immer vom Besitz der Grafschaft und dem Genusse ihres Einkommens ausgeschlossen sei. Doch dieser wie spätere Versuche zur Wiedererlangung des Erbes scheiterten. Der westphälische Friedensschluß 1648 sprach die Grafschaft Hohenstein dem Bisthum Halberstadt zu, dieses selbst war an Kurbrandenburg gefallen, und Johann Graf zu Sayn-Wittgenstein wurde 1648 von dem Kurfürsten Friedrich Wilhelm von Brandenburg mit den Herrschaften Lohra und Klettenberg – Pertinentien von Hohenstein – belehnt, und so ging dieses bis auf den der Familie gebliebenen Titel – derselben für immer verloren. Anfänglich führte die Hauptlinie von Castell-Brughier allein den Titel von Hohenstein, nach einem Familienvertrage von 1657 aber wurden die Ansprüche auf das Erbe der tirolischen Linie überlassen. Da wir nun das Nöthigste und Wichtigste über die angeblichen Verwandtschaften des Hauses Thun, über die verschiedenen Familien dieses Namens und über das Prädicat Hohenstein, welches die Thun zur Stunde führen, vorausgeschickt haben, gehen wir unmittelbar[WS 1]zur Genealogie über. Obgleich Verfasser dieses Lexikons den Stammbaum des Hauses Thun vom Anfange des dreizehnten Jahrhunderts nach den ihm zu Gebote stehenden Quellen herzustellen versucht hat, beginnt er in den gedruckten Tafeln doch erst mit der zweiten Hälfte des vierzehnten Jahrhunderts, und auch da schließt er alle jung verstorbenen Familienglieder, welche historisch bedeutungslos sind, aus, um Raum zu sparen und um die Uebersichtlichkeit zu erleichtern. Den Stammsitz der Thun haben wir auf Grund sorgfältiger Forschungen im heutigen Pfarrbezirk Vigo auf dem Nonsberge im obersten Theile des Fleimserthales in Südtirol zu suchen. Urkundlich kommen daselbst schon im dreizehnten Jahrhundert eincastrum Toni, eineterra Tono,plebs Tono homines de Tonovor; aber um vieles früher, in einer Urkunde des berühmten Bischofs Altmann von Trientddo.29. September 1145, wird als Zeuge ein Berthold von Thun genannt, den wir auch wieder auf einer zweiten noch vorhandenen Urkunde Riva 4. April 1155 finden. Freilich wechselt in den Documenten aus [13] jener fernen Zeit die Schreibweise des Namens in sinnverwirrender Weise, denn die Träger desselben schreiben sich da Tonno, Tono, Tunno, Thunne u. s. w. Auf der sogenanntenCarta de Colonellisvom 18. Juli 1190, welche das zum Römerzuge König Heinrichs VI.[WS 2]aufzubringende Contingent des Trienter Adels zeigt, werden die Thun (illi de Thun) neben den von Ivano, Flavon, Rumo und Spaur an der Spitze der vierten Heersäule zur Stellung von fünf Waffenträgern angewiesen. Wir wollen jedoch die antiquarischen Forschungen nicht weiter verfolgen. Aus Diplomen und Urkunden des zwölften, dreizehnten und vierzehnten Jahrhunderts tritt uns der Name Thun nahezu ein halbhundertmal entgegen, aber so leicht es ist, von 1554 ab bis auf die Gegenwart die Stammesfolge in der Familie nach den zahlreichen Aesten und Verzweigungen aus den vorhandenen Urkunden festzustellen, eben so schwierig wird dies von 1554 zurück bis 1050, in welchem Jahre der berühmte Kirchenhistoriker Bonelli einen Albertini de Tono als ersten Ahnherrn des Hauses bezeichnet. Wir beginnen, die Untersuchungen über die frühere Zeit den Antiquaren und Archäologen überlassend, mit dem vierzehnten Jahrhundert, in welchem Simon von Thun mit mehreren Vettern und Verwandten als Mitglied des 1407 organisirten Elephantenbundes genannt wird, eines Adelsbundes, wie deren bei Beginn des fünfzehnten Jahrhunderts mehrere aus verschiedenen Ursachen, vornehmlich aber aus Widerstandslust gegen den Fortschritt der weltlichen und geistlichen Fürstengewalt und aus Haß gegen den Aufschwung der Städte geschlossen wurden. Simon ist der Urgroßvater jenes berühmten Anton Maria Potens (1490 bis 1522), dessen dreizehn Söhne und fünf Töchter das Haus Thun nach allen Seiten verzweigten, und in dem die heutigen Sprossen den gemeinsamen Stammvater aller Linien erkennen. Von Antons Söhnen bildeten Lucas, Cyprian und Jacob die drei Zweige Castell-Thun. Castell-Brughier und Castell-Caldes. Der erstere blüht zur Stunde. Wohl spaltete er sich in der Folge in verschiedene Nebenzweige, welche allmälig ausstarben. aber von Lucas setzt sich der Stamm in Victor, Herkules, Christoph Richard, Johann Vigil, Franz Augustin Gaudenz Matthäus, Leopold Ernst bis auf Matthäus Franz, den gegenwärtigen Chef, in ununterbrochener Reihe fort. Die Linie Castell-Caldes, gestiftet von Jacob, erlosch schon mit dessen Urenkel. Dagegen sollte die Nachkommenschaft Cyprian Thun’s, des Stifters der Linie Castell- Brughier, sich nach den verschiedensten Wechselfällen zu einem ungeahnten Glanze entfalten. Sein Enkel Christoph Simon, der berühmte Großprior der Johanniter, welcher mehrere confiscirte ausgedehnte Besitzungen der böhmischen adeligen Exulanten käuflich erworben hatte, vererbte dieselben an seinen Bruder Georg Sigismund und an Johann Sigmund, den Sohn seines Bruders Johann Cyprian, und legte dadurch den Grund zu der heutigen Macht und Größe des Hauses. Er selbst war als Johanniter unvermält geblieben, aber seine beiden Brüder Johann Cyprian und Georg Sigismund, sowie des Letzteren Söhne: Alphons Franz, Karl Cyprian, Georg Vigil und Christoph Anton Simon hatten alle Nachkommenschaft. Bei Sämmtlichen erlosch diese in der zweiten, dritten oder vierten Generation, nur jene Alphons Franz Thun’s blüht noch zur Stunde in zwei von dessen Ururenkeln Joseph Innocenz und Arbogast gestifteten Zweigen. Ersterer ist der Stifter der Linie Castell-Fondo, und deren heutiger Chef Graf Emanuel Maria, der Präsident des Ackerbauvereins in Trient. Arbogast ist der Stifter der Linie Castell-Brughier, und deren gegenwärtiger Chef der Graf Franz Maria, Herr und Besitzer des Stammschlosses des gesammten gräflichen Stammes der Thun, Castell-Brughier, Herr und Landmann von Tirol und Ehrenritter des Malteserordens. Als Erbe seines Großoheims, des am 27. December 1849 zu Padua verstorbenen Michael Joseph Freiherrn von Sardagna, k. k. niederösterreichischen Oberstlandrichters a. D., Präsidenten der k. k. Gesetzgebungscommission, k. k. Kämmerers und geheimen Rathes, erhielt er das Prädicat Sardagna, daher er sich Thun-Hohenstein-Sardagna schreibt, welcher Namen aber nur für ihn allein und nicht auch für seine Erben angenommen wurde. Weitaus reicher und glanzvoller entfaltete sich die Nachkommenschaft Johann Cyprians, obwohl dieselbe unter den Schicksalsschlägen, von welchen er selbst, sowie sein Sohn Johann Sigismund betroffen wurden, stark im Niedergange begriffen war. Die Kinder aus [14] des Letztgenannten drei Ehen brachten seltenen Glanz in das Haus Thun: Zwei seiner Söhne, Guidobald und Johann Ernst, bekleideten die reichskurfürstliche und erzbischöfliche Würde; zwei andere, Wenzel und Rudolph Joseph, bestiegen den Bischofsstuhl; Franz Sigmund that sich als Malteser, sowie als Admiral und Oberbefehlshaber der päpstlichen Flotte hervor; Maximilian aber, oder wie er in der Familie beißt: Don Maximilian, Ritter des goldenen Vließes, pflanzte in drei Ehen den mit seinem Großvater Johann Cyprian nach Böhmen übersiedelten Stamm fort. Er selbst stiftete das Majorat Tetschen, sein Bruder Michael Oswald jenes von Klösterle und ein zweiter Bruder, Romedius Constantin jenes von Choltic, welche drei Majorate unter seinem Sohne Johann Franz Joseph und seinem Enkel Johann Joseph Anton vereinigt bleiben, bis des Letzteren drei Söhne erster Ehe: Franz Joseph, Stammvater auf Klösterle, Wenzel Joseph solcher auf Tetschen und Johann Nepomuk Joseph auf Choltic wurden. Ein Halbbruder der drei Genannten, Graf Anton, ist Stifter des Zweiges Benatek-Ronsberg. – Werfen wir nach dieser gedrängten genealogischen Skizze, welche durch die zwei beigegebenen Stammtafeln und die mitgetheilten Lebensskizzen eine ganz umständliche Erläuterung erhält, einen Blick auf die einzelnen Familienglieder, so bietet sich uns neben eigenthümlichen, fast romanhaften Schicksalsverwicklungen das Bild immerfort steigender irdischer Größe und zunehmender Macht dar. Unter den Sprossen des Hauses sehen wir Größen, die in allen Gebieten der menschlichen Gesellschaft weit über das Niveau der Gewöhnlichkeit hinausragen. Beginnen wir mit der Kirche, so finden wir nur wenige Familien im Kaiserstaate, deren Namen so glanzvoll dasteht in der Geschichte der katholischen Hierarchie wie jener der Thun. Innerhalb des Zeitraums von 1654–1803 hatten die Glieder dieses Hauses nicht weniger denn sechzehn Episkopate, ja einige deren mehrere zugleich inne, sämmtlich auch die mit weltlichem Principat verbundenen Stühle zu Brixen, Gurk, Passau, Regensburg, Salzburg, Seckau und Trient. Von der Stammlinie Castell-Thun war Sigmund Alphons Fürstbischof von Brixen (1663) und zu Trient (1668 bis 1677) [die Lebensskizzen der Einzelnen siehe unter dem Abschnitte: „II. Denkwürdige Persönlichkeiten der Grafenfamilie Thun“ S. 17 u. f.]. Rudolph Joseph Bischof zu Seckau (1699–1702), Dominik Anton Bischof von Trient (1730–1758), Thomas Joh. Nep. Bischof von Passau (1795–1796) und Peter Michael Vigil Bischof von Trient (1776 bis 1800). Die böhmische Stammlinie zählt gleich vier Söhne eines Vaters, des Grafen Johann Sigmund, unter den höchsten kirchlichen Würdenträgern: Guidobald, Cardinal und Erzbischof zu Salzburg, außerdem Bischof von Regensburg (1668), Johann Ernst, Bischof von Seckau (1679) und Fürsterzbischof von Salzburg (1687 bis 1709). Wenzel, Bischof von Passau (1664) und Gurk (1665–1673), Rudolph Joseph, Bischof von Seckau (1687); endlich den letzten der reichsunmittelbaren Fürstbischöfe von Passau (1796) Leopold Leonhard. Von der Stammlinie Brughier und Brughier-Caldes aber sind zu verzeichnen: Jacob Maximilian (1709 bis 1741), Joseph Maria, Beide Bischöfe, Ersterer zu Gurk (1741), Letzterer zu Passau (1761–1763), dann Emanuel Maria, seit 1800 letzter Reichsfürst und Bischof von Trient. Außerdem finden wir viele Thun als Domherren, Domdechanten, Pröpste u. s. w. So war Simon, Lucas’ Sohn, Domherr zu Trient (1555–1585) und zu Salzburg (1562, gest. 1585); Johann Anton, Herkules’ Bruder, Domherr zu Salzburg und stirbt als Domdechant (7. Dec. 1602); Guidobald Vigil, Sohn Karl Cyprians von Castell-Brughier, wurde 1667 Domherr in Freising und 1674 Propst des Collegiatstiftes im Kreuzgange zu Brixen. als welcher er zu Wien am 26. Mai 1687 stirbt; ein Johann Franz, Sohn Christoph Richards von Castell-Thun, ist Canonicus in Salzburg (1667), in Trient (1668) und Domherr in Freising und stirbt als solcher 1. September 1718; ein Philipp Joseph Michael, Sohn des Franz Augustin Gaudenz von Castell- Thun, fungirt als Domherr zu Trient (1756). dann zu Salzburg (1775) und Passau (1796 bis 1811); anderer kirchlicher Würdenträger, die später das geistliche Gewand mit dem weltlichen vertauschten, und anderer, welche Mönche gewesen, nicht zu gedenken. – Wie der Kirche, so dienten viele Thun dem Staate, als dem Throne nächststehende Vertrauensmänner oder als Leiter bestimmter Theile von Staatsgeschäften, als Mitglieder der gesetzgebenden Körper oder als Stellvertreter [15] des Monarchen an fremden Höfen. Alois Ernst, Johann Arbogast II., Don Maximilian, Sigmund standen ihren Herrschern, deren voller Huld sich erfreuend, besonders nahe; die Grafen Johann Franz Joseph, Johann Sigmund, Romedius Constantin, Sigmund waren oder sind Statthalter großer Provinzen der Monarchie; Graf Leopold Leo war Minister des Unterrichts und Cultus und als solcher der Vater der meisten noch bestehenden Reformen im österreichischen Schulwesen; die Grafen Guido und Friedrich bekleideten wichtige Gesandtschaftsposten; die Grafen Emanuel, Guido, Ladislaus, Leo, Oswald, Franz Anton II., Franz Anton III., Joseph Matthias, Leopold Felix waren oder sind noch erbliche Mitglieder des Herrenhauses: des österreichischen Reichsrathes. Einzelne Mitglieder der Familie verschmähten es auch nicht, die obersten Stellen in ihren kleinen Gemeinden anzunehmen. und so finden wir den Grafen Franz Anton I. als Bürgermeister von Klösterle, den Grafen Matthäus Franz als Magistratsrath von Trient. – Auch im den Reihen der kaiserlichen Armee haben die Thun mit Auszeichnung gefochten oder sonst in verdienstlicher Weise gewirkt, wir nennen unter Anderen nur: Christoph Anton Simon, den Erbauer der Festungswerke von Hohensalzburg, Christoph Simon, den berühmten Großprior des deutschen Ordens, Franz Sigmund, Jacob, Ladislaus Rudolph Felix, Karl, Rudolph, Franz Albert Max und Hildebrand, welch Letztere zwei den Heldentod auf dem Schlachtfelde fanden. – Der Pflege der Künste und der Wissenschaften sind die Thun von Alters her treu geblieben.. Viele von ihnen bauten auf ihren Besitzungen Kirchen und Capellen, welche sie herrlich ausschmückten und mit kostbarem kirchlichen Zierat und Paramenten versahen. Auch ihre Burgen und Schlösser in Tirol und Böhmen erregen als stattliche Bauwerke die Bewunderung Aller, welche dieselben betreten. Die Herrlichkeiten von Tetschen, welche in Franz Anton I. ihren Schöpfer erkennen, sind weit über Oesterreich hinaus bekannt, und ihre Räume so fürstlich ausgestattet, daß wiederholt gekrönte Häupter darin Aufenthalt nahmen. Die Sammlungen; an Kunstschätzen und Bildwerken in den Thun’schen Schlössern zeugen beredt von dem Kunstsinne der Familie, deren Sprossen die Wissenschaften nicht nur förderten, sondern selbstthätig pflegten. Im Gegensatze zu vielen Adelsgeschlechtern, welche, unbekümmert um die Geschichte ihres Hauses, nie die Urkunden desselben gesammelt und in eigenen Archiven wohlgeordnet niedergelegt, geschweige denn daß einer ihrer Sprossen sich die Bearbeitung derselben zur Aufgabe gestellt, besitzen die Thun nicht nur auf ihren Burgen in Tirol, sondern auch in ihren böhmischen Schlössern wohlgeordnete Archive – das Hauptarchiv befindet sich auf Schloß Brughier in Tirol – in denen schon mancher Gelehrter, wie Tomaso Gar und Ladurner in neuerer Zeit, Monate und Jahre lang gearbeitet; einzelne Sprossen des Geschlechtes durchforschten selbst emsig und gründlich ihre Familiengeschichte, wie Graf Karl Victor, der eine Genealogie seines Hauses niederschrieb, der berühmte Staatsmann Sigmund (gest. 1569), welcher die im Archive des Majorates Klösterle aufbewahrte Handschrift:„De nobili Thonnorum familia“entweder selbst vollendete oder doch unter seinen Auspicien herstellen ließ; der Graf Alphons Thun von Castell-Brughier, dessenlibro rossoeine sehr ergiebige Quelle der Familienmemoiren bietet. Wie sich in neuester Zeit einzelne Sprossen des Hauses der Prüfung wichtiger Zeitfragen zugewendet und die Literatur ihres engeren Vaterlandes mit Liebe und kritischem Scharfblick ihren Studien unterzogen haben, dafür sprechen die Namen Franz Anton II., Leopold Leo und Joseph Matthias, während uns freilich die mystisch magnetischen und mesmerischen Versuche des seinerzeit vielgenannten Grafen Franz Joseph mehr als Absonderlichkeiten und Verirrungen, denn als wissenschaftliche Forschungen erscheinen wollen. Bei den Verdiensten der Thun um die höheren Güter der Menschheit dürfen wir aber nicht unterlassen, der humanistischen Bestrebungen einzelner Familienglieder zu gedenken, wie denn die Namen eines Grafen Franz Anton I., Christoph Simon, Joseph Matthias in den Annalen der Humanität eine bleibende Stelle einnehmen. – Die Frauen des Hauses sind Zierden ihres Geschlechtes; nicht nur wählten mehrere von ihnen das beschauliche Klosterleben, wie die Nonnen Anna Helena und Judith Anna, und Katharina, Aebtissin von Sonnenberg, auch sonst glänzen Einzelne als Frauen von seltenem Geiste, wie die berühmte Anna Barbara oder die frühverstorbene Dorothea Thun, Gattin des würdigen Staatsmannes Andreas de Borgo, welcher die [16] Ehre ward, von kaiserlicher Hand ein Brautgeschenk zu empfangen, wie ein solches auch Barbara von Annenberg zutheil wurde, als diese Anton Jacob Thun von Castell-Caldes die Hand reichte. Ueberdies wählten sich die Thun ebenso aus den ersten Adelsgeschlechtern ihre Frauen, wie die Töchter des Hauses in die ersten Familien Oesterreichs und Deutschlands heirateten, und ein flüchtiger Blick auf die Stammtafeln weist uns die Namen der Arco, Arz, de Burgo, Clary-Aldringen, Coronini, Cles, Czernin, Castelnuovo, Collalto, Colonna von Fels, Dietrichstein, Egger, Firmian, Fugger, Hohenembs, Herberstein, Harrach, Hendel, Khuen, Kollonitsch, Kolowrat, Lamberg, Liechtenstein, Lodron, Lichnowsky, Madruzzo, Montfort, Mannsfeld, Oettingen, Ortenburg, Preysing, Salm-Neuburg, Sarntheim, Schroffenstein, Sinzendorf, Starhemberg, Sternberg, Trapp, Trauttmansdorff, Truchseß von Waldburg, della Torre, Weinegk, Welsperg, Wolkenstein, Wratislaw u. A. – Was die Standeserhebungen und Würden des Hauses Thun betrifft, die Staats- und Hofämter abgerechnet, in denen viele Thun gestanden und deren in den einzelnen Lebensskizzen Erwähnung geschieht, so wurde Sebastian in Anerkennung der Verdienste seines Vaters Victor mit Privilegiumddo.Worms 7. December 1495 in den Panier- oder Freiherrenstand erhoben. Da sich aber die Familie dieser Würde lange nicht bedient hatte, schritt der Johanniterprior Christoph Simon an der Spitze seiner Brüder Georg Sigmund und Johann Cyprian von Castell-Brughier, dann seiner Vettern Johann Arbogast von Castell-Caldes und Herkules von Castell-Thun in einem Majestätsgesuche vom December 1603 bei Kaiser Rudolph II. um Bestätigung des Freiherrenstandes ein, welche mit Diplomddo.Prag 9. März 1604 auch erfloß. Ein Vierteljahrhundert später, mit Diplom vom 24. August 1629 erlangten die Thun die Grafenwürde, und zwar in einem Diplom die Freiherren Christoph Simon, Johann Cyprian, Georg Sigmund und Johann Arbogast, in einem zweiten die Brüder Wolfgang Dietrich, Rudolph, Christoph Richard, Johann Jacob und Maximilian. Die böhmische Landmannschaft erhielten Freiherr Johann Cyprian am 13. November und Christoph Simon am 15. November 1627; die Aufnahme der Thun unter die steirischen Landstände erfolgte mit dem Freiherrn Christoph Simon am 5. Februar 1622; am 9. März 1469 wurde Jacob von Thun als Senior der Familie mit der Erbschenkenwürde des Bisthums Trient belehnt, in der Folge mit jener von Brixen. Als Tiroler Grafen sind die Thun die fünften im Range, nach folgender Reihe: Arco, Lodron, Liechtenstein, Trautson, Thun. Majorate bestehen drei in der Familie, und zwar Klösterle vom Grafen Michael Oswald, Tetschen von Don Maximilian und Choltic von Romedius Constantin gestiftet. Auch der deutsche Orden hat mehrere sehr denkwürdige Sprossen aus dem Hause Thun aufzuweisen, so unter Anderen Johann Jacob, Rudolph Franz Sigmund, Constantin, Christoph Simon, den berühmten Großprior, und während der Maria Theresien-Orden im Hause Thun – obgleich es an tapferen Kriegern in demselben nicht eben fehlt – nicht vertreten ist, wurde Don Maximilian auf Ansuchen seines Kaisers Leopold I. mit dem Orden des goldenen Vließes geschmückt. – Was nun endlich die letzten Ruhestätten der Familie Thun betrifft, so ist eine gemeinschaftliche nicht vorhanden, was bei der Zerstreutheit des Grundbesitzes in Tirol und Böhmen leicht begreiflich. Die älteste Familiengruft der Thun mag wohl jene zu Vigo im Fassathale Tirols sein, welche im Jahre 1549 von Sigmund Thun, dem ersten Erbmundschenken des Bisthums Trient, wiederhergestellt wurde; doch erbaute schon Balthasar, Regimentsrath von Innsbruck (gest. 1516)ex votoin der Augustinerkirche zu Trient die St. Michaelscapelle mit Altar und Familiengruft. Als Johann Ernst Erzbischof von Salzburg war, ließ er bei den Franciscanern daselbst eine Familiengruft für die Thun herstellen, in welcher auch sein Vetter Georg Vigil, der erste von jenem Geschlechte beigesetzt wurde. In neuerer Zeit aber ließ Graf Franz Anton, der Schöpfer des herrlichen Tetschen und dessen Umgebung auf dem schönsten Punkte dieses Besitzes von dem berühmten Wiener Dombaumeister Friedrich Schmidt eine schöne Capelle im gothischen Style errichten, unter welcher die Familiengruft, [17] wohl zunächst für die Familienglieder des Majorates Tetschen, hergestellt wurde. – Quellen zur Geschichte und Genealogie der Grafen von Thun-Hohenstein.a) Gedruckte. (Legis-GlückseligDr.) Denkwürdigkeiten des Grafenhauses Thun-Hohenstein. Festgabe zu dem achtzigsten Geburtstage Seiner Excellenz des ... Herrn Franz Grafen von Thun-Hohenstein etc. etc. am 3. October 1866 (Prag 1866, Ignaz Fuchs, gr. 4°., Titelblatt, zwei Blätt. Widmungsgedicht mit Wappenabbildung. 92 S. und zwei Stammtafeln. [Nach einer kritischen Uebersicht der Quellen behandelt der Verfasser die Urgenealogie des Hauses und die Verzweigungen desselben, skizzirt in der nun folgenden Familiengeschichte die Lebensgeschichte der einzelnen Mitglieder, mit Ausschluß der lebenden und der zahlreichen Bischöfe – also eben der denkwürdigsten – gibt eine kurze Darstellung des Prädicates Hohenstein, des Wappenschildes und des Thun’schen St. Rupertusordens, historische Notizen über Haus Caldes, Thun-Philippini und die Besitzungen des Hauses. In der Documentenbeilage theilt er mit den Wortlaut des Freiherrndiploms vom 9. März 1604, des Reichsgrafendiploms vom 22. October 1629, des Aufnahmediploms in den Status der böhmischen Grafen vom. 8. Juli 1631 und endlich zwei Stammtafeln, mit denen es sich der Verfasser – im Hinblick darauf, daß er eine Monographie des Hauses schreibt – denn doch gar zu leicht gemacht hat.] –Perini (Agostino). I castelli del Tirolo (Milano 1839, 4°.), Vol. III, p. 18–37. –Pinamonti da Rallo (Gioseffo dei). Memorie intorno la famiglia di Thunn(Milano 1839, 110 S., 8°.). –b) Handschriftliche.De nobili Thonnorum familia 1050–1564. Manuscript der Geschichte des Hauses, geschrieben unter den Auspicien des berühmten Staatsmannes Sigmund von Thun [S. 34, Nr. 73] und jetzt im Archiv des ersten böhmischen Majorats Klösterle aufbewahrt. – Ladurner (JustinianP.). Regesten des Hauses Thun. [Wahrscheinlich im Besitze des Stiftes, welchem Pater Ladurner angehört. Mit der ganzen Gewissenhaftigkeit und Akribie dieses Forschers gearbeitet, der viele Sommer in den Archiven zu Castell-Brughier und Castell-Thun gesammelt und excerpirt hat.Dr.Legis-Glückselig baute seine Monographie, wie er selbst bemerkt, nach Ladurner’s Forschungen auf.] – Handschrift eines Ungenannten, im Besitze des Grafen Emanuel Thun zu Castell-Brughier. – Handschriftliche Geschichte der Familie Thun von Antonio Begundelli, im Besitze des Grafen Emanuel Thun zu Castell-Brughier. [Aller Wahrscheinlichkeit nach eine Copie der unter den Auspicien des Grafen Sigmund Thun gearbeiteten Geschichte des Hauses, welche den Titel führt:„De nobili Thonnorum familia 1050–1564“und sich im Archiv zu Klösterle befindet.] –Généalogie de la très ancienne et illustre maison des Comtes de Thunn. [Verfasser dieser Handschrift, welche zur Zeit im Besitze des Grafen Emanuel Thun zu Castell-Brughier sich befindet, ist Graf Karl Victor Thun vom Ast Croviana, und fällt diese Arbeit in die Zwanziger-Jahre des achtzehnten Jahrhunderts.] –Libro rosso(Rothbuch), eine Zusammenstellung der Denkwürdigkeiten der Familie Thun. Verfaßt von Franz Alphons Grafen Thun von Castell-Brughier zwischen den Jahren 1721–1734 aus alten und neuen Originalbriefen und anderen Quellen. –Memorie e Scritture spettanti alla casa de Sgri. conti di Thun inviate alle celsmo. e revmo. Cardinale Capizuchi Roma da Mons. illmo. Cantelmi arcivescopo di Cesarea Nuntio agli Svizzeri ddo. Lucerna 31. Genno1686mit Wappenzeichnungen. [DieseMemorieerörtern die muthmaßliche Verwandtschaft der Thun mit den Capizuchi in Rom und den Thun in der Schweiz. Diese irrigen Annahmen pflanzten sich als geschichtliche Thatsachen fort, und selbst der berühmte Hansizius stand nicht an, sie zu glauben und weiter zu colportiren. Legis-Glückselig in seiner mehrerwähnten Monographie über die Thun weist (S. 7 u. f.) nun die Haltlosigkeit dieser Angaben und den Ursprung der Irrthümer nach. Ueberhaupt ist diese Partie der Schrift vonDr.Legis-Glückselig S. 4–10 für den Geschichtsforscher die wichtigste und dankenswertheste.]

[16a] [WS 3]
I. Stammtafel der Grafen Thun (später Thun-Hohenstein).

1. Linie Castell-Thun.     2. Linie Castell-Brughier.     3. Linie Castell-Caldes (erloschen).

Simon
1371–1427.
Sigmund
† 24. Jänner 1467.
Anna Ursula von Caldes.
Johanna,
vm. Finamont von Caldes.
Anton
† 1449.
Dorothea von Gufidaun.
Und noch fünf Kinder.
Simon,
in Castelfondo.
Jacob † 1496.
1) Katharina von Schlandersberg.
2) Antonia de Cavallis.

Anton Maria Potens von Thun [8]
1490. † 20. Mai 1522.
1) Helene von Tumbritz.
2) Genovefa von Wolkenstein.
Balthasar [9][1]
† 1516.
Philippine von Arco.
Zwei Töchter. Victor [79]
geb. um 1450,
† 15. August 1487.
1) N. N.
2) N. N.

Sebastian
† 1500.
Und vier Töchter.
Bernardin [10]
geb. 14. October 1466, † nach 1537.
Brigitta von Arz † 1525.
Christoph [11]
geb. 25. Februar 1469,
† nach 1527.

1. Linie Castell-Thun.
2. Linie
Castell-Brughier.
3. Linie
Castell-Caldes.
Sigismund [73]
geb. 22. October 1487,
† 31. März 1569.
Caspar
1480–1542.
Dorothea von Firmian.
Helena,
vm. 1) Georg Fuchs von Lebenberg.
2) Ulrich von Spaur.
Martin [64]
geb. 8. November 1479,
† 1540.
Dorothea von Perlinger.
Dorothea [18]
geb. 7 August 1490,
† 10. October 1520,
vm. 1) Johann von Weinegg [18].
2) Andreas von Burgo.
Lucas
1569.
Barbara Borsch
von Zwingenberg.
Sidonie,
vm. Heinrich Khuen von Auer.
Katharina,
Nonne.
Maximilian
† 1560.
Cyprian
1550.
1) Helene von Gloeß (Cles).
2) Anna Fuchs von Fuchsberg.
Jacob [39]
geb 2. April 1494,
1559.
Margaretha von Spaur.
Philipp,
Domherr.
Georg [31]
1497–1555.
Margarethe Fuchs von Löwenberg.

Sidonie,          Noch acht Kinder.
vm. Georg von Spaur.
Karl,
legte 1537 sein Canonicat
nieder und
† 1563 als Garde-
Capitän.
Elisabeth,
vm. Anton von
Castel-Alto.
Hildebrand [38]
⚔ † 14. April 1544.
Roland.
Felicitas von
Schroffenstein.
Christoph
1555.
Agathe Gräfin Liechtenstein.

Dorothea,
vm. Karl Colonna von Felß,
wiedervm. Rudolph von
Polweil.
Dorothea,
vm. Ulrich von Spaur.
Simon,
Domherr,
† 1585.
Victor
Magdalena von
Schroffenstein.
Helene,
vm. Johann von
Liechtenstein.
Katharina [57],
Aebtissin zu Sonneburg,
† 1618
Anton Jacob
1560.
Barbara von Annenberg.

Johann Arbogast I. [41]
geb. 1568,
† 3. October 1633.
Judith Gräfin Arco,
n. A. Margarethe Gräfin
Thun.
Herkules [37],
geb. 1578, † 1616.
1) Sidonie Gräfin von Ortenburg.
2) Dorothea Khuen von Belasy.
Johann Anton,
Domherr zu Salzburg,
7. December 1602.
Leonora,
vm. Constant Graf
Liechtenstein.
Eva,
vm. Marcus
Graf Hohenembs.
Felicitas,
vm. Balthasar von
Ramschwang.
Sigmund [74]
geb. 29. Juli 1537
† 4. März 1597
Anna Christina
Fuchs von Lebenberg,
n. A. von Freudenstein.
Anna Maria, vm. Ulrich Freiherr von Lamberg.
Euphemia,
vm. Erasmus Khuen
von Belasy.
Magdalena,
vm. Oswald Graf
von Spaur.
Wolfgang Dietrich
geb. 9. August 1593,
† Ende Mai 1642.
Margarethe von Thun.
Rudolph [71]
geb. 12. Februar 1597,
† 1636.
Christoph Richard [13]
1616–1667.
N. N.
Euphemia,
vm. Franz Victor
Graf Arz.
Franz Augustin
geb. 1638, † 1702.
Ursula Gräfin Arco.
Sigismund Alphons [76], Bischof von Trient, geb. 7. November 1621,
† 2. Februar 1677.
Sigmund Herkules,
erst Domherr,
† als Hauptmann.
Johann Vigil
geb. 1630, † 1730.
Johanna Gräfin
Wolkenstein.
Johann Franz,
Domherr,
† 1. Sept. 1718.
Jacob Anton
jung †.
Genovefa,
Georg Sigmunds
Grafen Thun
zweite Frau.
Anna Barbara
† December 1709,
vm. Alphons Franz
Graf Thun.
Anna Helena,
vm. Hilprand
Reimbert von
Gloeß (Cles).
Christoph
Walter.
Johann Cyprian [43],
geb. 26. August 1569,
† 1631
siehe zweite Stammtafel.
Georg Sigismund [32]
geb, 23. Februar 1573,
† 27. April 1651.
1) Euphemia von Cles.
2) Genovefa von Thun-
Caldes.
3) Maria Freiin von Firmian
Christoph Simon [14]
geb. 12. Sept. 1582,
† 27. März 1635.
Philipp Ernst. Eva Leonore,
vm. Matthäus Freiherr
von Annenberg.
Margarethe,
vm. Udalrich
Händl.
Und noch
zehn Kinder,
jung †.
Dominicus
Anton [17],
Bischof von Trient,
geb. 1. März 1685,
† 1758.
Veronica Seconda
geb. 1692, †,
vm. Joh. Gottfr.
Graf Sarentheim.
Margarethe Veronica
[50, im Texte],
vm. Joseph Johann
Anton Graf Thun
.
Julie Dorothea,
Nonne in Hall.
Georg Vigil Basil,
Malteser.
Franz Augustin Gaudenz
geb. 1695, † 1748.
Maria Antonia Gräfin
Spaur,
† im April 1762.
Barbara Elisabeth,
vm. Franz Georg
Graf Firmian.
Noch vier
Töchter, davon drei
Nonnen
waren.
Linie Thun in Trient. Erster
Nebenzweig
Brughier-
Caldes.
Zweiter
Nebenzweig
Brughier-
Caldes.
Matthäus
geb. im Juli 1743,
1) N. N.
.2) Maria Antonie Gräfin Thun
† 26. December 1786.

Leopold Ernst
geb. 26. Jänner 1783,
† 22. August 1848.
Violante Gräfin Martinengo-
Cesaresco
geb. 26. Jänner 1783.

Matthäus Franz [65]
geb. 28. November 1812.
1) Raimunda Gräfin Thurn-Hofer
geb. 1819, † 1. Jänner 1841.
2) Karoline Gräfin Arz von Arzio-
Wasegg
geb. 6. December 1821.
Peter Michael
Vigil [S. 64],
Bischof von Trient,
geb. 13. Dec. 1724,
† 17. Jänner 1800.
Marentia Felicitas
geb. 1727, † 1762,
vm. Felix Graf Arz.
Therese Philippine
geb. 1720, †,
vm Joseph Graf
Spaur.
Jacob Anton
geb. 1734,
† 5. März 1770.
Johann Dominik
Joseph,
deutscher Ordensritter,
geb. 18. Febr. 1737,
† 1772.
Thomas Joh.
Nep. [78],
Fürstbischof
von Passau,
geb. 15. Jänner
1738,
† 6. Oct. 1796.
Philipp Jos.
Michael,
Domherr,
geb. 29. Sept.
1739, † 1811.
Alphons Franz [3]
geb. 1625, † 24. August 1688.
Anna Barbara Gräfin Thun-
Caldes [4]
† December 1709.
Magdalena,
vm. Alphons
Graf Lodron.
Margarethe,
vm. Wolfgang
Dietrich Thun.
Johann Arbogast
II. [42]
1616–1646.
Gräfin Spaur.
Karl Cyprian.
N. von Cles
1619–1668.
Georg Vigil [33]
geb. 1630. † 1692.
N. N.

Jacob Maximilian
[40],
Bischof von Gurk,
geb. 13. Juli 1687,
† November 1742.
Christoph Anton
Simon [12]
geb. 1635, † 1712.
N. N.
Johann Jacob [47]
geb. 1640,
† 2. September 1701.
Und noch dreizehn
Kinder.
Joseph Johann
Anton [50]
geb. 10. October 1662,
† 1728.
Margaretha Veronica
Gräfin Thun
† 1762.
Alois Ernst [2]
geb. im Mai
1667, † 1705.
Und noch
mehrere
Kinder.
Guidobald Vigil,
Propst,
† 1678.
Karl Ferdinand [56]
geb. 24. Jänner 1651, † 2. December 1712.
1) Anna Judith Gräfin Arz † 1704.
2) Marie Philiberte de Tuly Frau
von Marcais.
Johann Ernst Anton
1696–1775.
N. N.

Sigmund Ernst.
N. N.

Alexander 1848.
Franz Albert Max [23]
geb. 1686,
⚔ † 15. August 1707.
Franz Alphons Xaver [24]
geb. 3. Febr. 1703, † 1734.
Johanna Katharina Isabella
Gräfin Wolkenstein
† Jänner 1766.
Johanna Pulcheria. Joseph Maria [S. 50]
geb. 24. Mai 1713,
† 15. Juni 1763.
Anna Helena [6],
Nonne,
geb. 1678.
Karl Victor
[56, im Texte].
Anton [56, im Texte],
1716 Hauptmann im Regiment
Lobkowitz.
Johanna
geb. 26. Mai 1845,
vm. Franz Graf Ferri.
Leopold Franz
geb. 16. November 1846.
Antonie
geb. 3. Juni 1846.
Maria
geb. 6. November 1852.
Franz August
geb. 10. Juni 1854.
Johann Vigil Karl
geb. 3. Nov. 1728, † 4. Febr. 1788.
Josepha Gräfin Colonna von Fels
geb. 20. März 1741, †.
Noch vier Töchter
jung †.
a) Zweig Castelfondo. b) Zweig Castell-Brughier.
Joseph Innocenz
geb. 28. December 1761, † 20. August 1842.
Maria Anna Louise Gräfin Fugger-Nordendorf
geb. 31. Mai 1774, † Jänner 1852.
Josepha
geb. 15. März 1756, †,
vm. 1) N. Graf Fuchs †.
2) N. Freiherr Hausmann.
Anna
geb. 2. October 1758,
vm. N. Graf Tenczin †.
Emanuel Maria [S. 9],
Fürstbischof von Trient,
geb. 20., n. A. 28. März 1763,
† 8. October 1818.
Marie Philippine
geb. 26. Mai 1764, † 20. December 1792,
vm. Christoph Graf Alberti von Enno.
Elisabeth
geb. 28. November 1768, †,
vm. Graf von Hendel.
Arbogast
geb. 5. Jänner 1773, † 8. November 1851.
1) Therese von Aschauer Freiin von Lichtenthurm
geb. 14. Jänner 1797, † 13. December 1836.
2) Theresia geborene Meyer
geb. 30. December 1810.
Guidobald Maria
geb. 25. Mai 1808, † 5. October 1865.
Theresia dei conti Guidi Marchese de Bagno
geb. 15. August 1813.
Isabella
geb. 27. Mai 1812.
Franz Maria
geb. 17. Juni 1835.
Anselma Freiin von Pach
zu Hohen-Eppan
geb. 21. April 1836.
Maria
geb. 30. Mai 1835, †.
Elisabeth
geb. 23. Oct.
1840.
Anna Maria
geb. 2. Mai
1842, †.
Joseph Romedius
geb. 24. Mai 1843.
Noch zwei
Töchter †.
Emanuel Maria [19]
geb. 17. December 1836.
Karoline Gräfin Chotek
geb. 4. October 1846.
Bianca Maria
geb. 19. Februar 1835,
vm. Ferdinand Graf Consolati
† 3. Mai 1876.
Violante Maria
geb. 20. Juni 1839,
vm. Leopold Graf Martini
von Griengarten und Neuhof.
Leopoldine
geb. 1. August 1840,
vm. Alois Freiherr von Teschi
di Santa Croce.
Josephine Maria
geb. 18. Mai 1843,
vm. Zdenko Graf Thun
vom Majorat Tetschen.
Giulia Maria
geb. 21. März 1848,
vm. Emerich Graf Chotek.
Sigismund Georg Maria
geb. 23. April 1849.
Maria Gräfin Sardagna.
Galeazzo Maria
geb. 24. September 1850.
Maria Guidobaldine
geb. 30. October 1858.
Margaritta Josephine
geb. 7. April 1860.
Arbogast Franz
geb 17. October
1861.
Antonio Pio
geb. 21. October
1871.
Amade Maria
geb. 21. Februar
1875.
Bianca. Maria Immaculata Isabella. Guido Franz Joseph. Heinrich Karl Giulio. Emerich Karl Maria.
[16b] [WS 3]
II. Stammtafel der Grafen Thun-Hohenstein.

Stammlinie in Böhmen,     a) Majorat Klösterle.     b) Majorat Tetschen.     c) Majorat Choltic.     d) Zweig Benatek-Ronsberg.

Johann Cyprian,
1629 Reichsgraf [43],
geb. 26. August 1569, † 1631.
Ein Sohn Sigismunds aus dessen Ehe mit Anna
Christine Fuchs von Lebenberg, n. A. von Freudenstein,
siehe erste Stammtafel.
– Johann Cyprians Gemalin: Anna Maria von Preysing.
Johann Sigismund [49]
geb. 20. September 1594, † 29. Juni 1646.
1) Barbara Gräfin Thun.
2) Anna Margarethe Gräfin Wolkenstein.
3) Margarethe Anna Gräfin Oettingen.
Anna Elisabeth,
vm. 1) Karl Graf Trauttmansdorff.
2) Johann Arbogast von Annenberg.
Constantin
geb. 1600, † 1624.
Böhmische Linie.
Judith Anna [54]
unter dem Namen Maria
Josepha Nonne und Priorin
auf dem Nonnberge in Salzburg.
geb. 30. Juli 1614,
† 16. September 1669.
Guidobald [35],
Erzbischof von Salzburg.
geb. 16. December 1616,
† 1. Juni 1668.
Christoph Simon
geb. 12. September 1582,
† 27. März 1635.
Anna Barbara Gräfin
Trauttmansdorff.
Wenzel [70],
Bischof von Passau,
geb. 1629,
† 8. Jänner 1673.
Michael Oswald [67]
geb. 13. October 1631,
† 30/31. Jänner 1694.
1) Elisabeth Gräfin Lodron
† 1688.
2) Maria Cäcilia Gräfin
von Thannhausen † 1721.
Anna Magdalena,
vm. Johann Max
Graf Herberstein.
Don Maximilian [66],
Ritter des goldenen Vließes,
geb. 19. August 1638,
† 7. August 1701.
1) Maria Francisca Emerentia
Gräfin Lodron
† 12. Mai 1679.
2) Maria Maximiliana
Prinzessin Liechtenstein
17. Juli 1687.
3) Maria Adelheid Gräfin
Preysing †.
Rudolph Joseph [72],
Bischof von Seckau,
† 20. Mai 1702.
Franz Sigmund [29],
Malteser,
geb. 1. September 1639,
† 3. Mai 1702.
Romedius Constantin [70]
geb. 2. März 1641,
† 29/30. April 1700.
1) Josepha Gräfin Waldstein.
2) Francisca Barbara Gräfin
Salm-Neuburg.

Romedius Johann
geb. 1685, † 23. Jänner 1719.
Josepha Gräfin Waldstein, nachmals
vm. Robert Graf Lagnasco.
Johann Ernst [44],
Erzbischof von Salzburg,
geb. 3. Juli 1643,
† 20. April 1709.
Johanna Katharina,
Karmeliternonne,
geb. 5. Sept. 1635,
† 23. August 1688.
Joseph,
1664
Capuciner.
Und noch sechs Kinder
jung †.
Maria Magdalena [62],
vm. Franz Joseph Graf Serényi
[siehe das Lexikon Bd. XXXIV,
S. 144, Nr. 5].
Eleonore Barbara
† 10. Februar 1723,
vm. Anton Florian Fürst Liechtenstein
[siehe das Lexikon Bd. XV, S. 118, Nr. 4].
Johann Maximilian Andreas
geb. 1. December 1673,
25. März 1701.
Maria Theresia Gräfin Sternberg.

Maria Anna
geb. 1698, † 1716.
vm. Joseph Johann Adam Fürst Liechtenstein
[Bd. XV, S. 127, Nr. 34].
Maria Anna Leopoldine
geb. 26. November 1664,
† 1733,
vm. Anton Graf Montfort.
Elisabeth Ernestine
† 15. December 1699.
Johann Franz Joseph [46]
geb. 16. Juni 1686, † 30. Juni 1720.
Philippine Aloisia Gräfin Harrach
† 2. April 1763.
Maria Magdalena Antonia [63],
unter dem Namen Anna Ernestine a Corde Jesu
Nonne in Salzburg,
geb. 8. April 1684, † 1744.
Johann Ernst Joseph Cajetan, [45]
geb. 11. Jänner 1694, † 20. März 1717.
Maria Anna Antonie Prinzessin Liechtenstein,
wiedervm. Joseph Wenzel Fürst Liechtenstein.
Sieben Kinder
jung †.
Johann Joseph Anton [48]
geb. 2. Juli 1711, † 24. Mai 1788.
1) Maria Christiana Gräfin Hohenzollern-Hechingen
geb. 25. März 1715, † 6. August 1749.
2) Elisabeth Gräfin Kolonitsch
geb. 21. Mai 1732, † 17. December 1754.
3) Maria Anna Gräfin Wildenstein-Wildbach
† 18. Mai 1766.
4) Elisabeth Freiin Henniger von Eberg
† 15. März 1800.
Maria Josepha Clara
geb. 9. September 1714,
† 17. September 1740,
vm. Heinrich Franz Graf Mannsfeld
† 15. Februar 1780.
a) Majorat Klösterle. b) Majorat Tetschen. c) Majorat Choltic. d) Zweig Benatek-Ronsberg.
Franz Joseph [28]
geb. 14. September 1734,
† im August 1801.
Maria Wilhelmine Gräfin Uhlefeld [28, zu Ende]
geb. 12. Juni 1744.
† 18. Mai 1800.
Prokop
geb. 14. November 1735,
† 30. Jänner 1798.
Wenzel Joseph
geb. 6. Februar 1737,
† 15. December 1796.
Maria Anna Gräfin
Kolowrat-Liebsteinsky
geb. 1752, † 1828.
Marie Christiane
geb. 25. April 1738,
† 4. März 1788,
vm. Johann Karl Fürst
Dietrichstein-Proskau.
Sigismund,
Malteser,
geb. 3. Dec. 1739,
† 15. März 1779.
Johann Nepomuk Joseph
geb 29. Juli 174, †.
Maria Theresia Gräfin Attems.

Johann
geb 3. October 1786, † 8. Mai 1861.
Nicolasine Gräfin Baillet-La-Tour
geb. 24. März 1788, † 2. October 1840.
Maria Walburga Josepha
geb. 1. September 1743,
† 18. Februar 1795,
vm. Leopold Graf Clary-Aldringen
† 23. November 1800.
Josepha
geb 30. Jänner 1746,†,
vm. Adalbert Graf
Czernin.
Leopold Leonhard [S. 62],
Bischof von Passau,
geb. 17. April 1748,
† 22. October 1826.
Ladislaus,
k. k. Ober-Bergwerks-Inspector
geb. 23. Juni 1752,
24. April 1788.
Anton
geb. 15. December 1754, † 2. April 1840.
Therese Gräfin Wratislaw-Mitrowitz
geb. 9. März 1766, † 21. Jänner 1851.
Noch acht Kinder
frühzeitig †.
Francisca
geb. 26. Jänner 1796, †,
vm. Joseph Matthias
Graf Thun
geb. 25. Februar 1794,
† 24. September 1868.
Leopold Felix [59]
geb. 15. November 1797,
† 10. April 1877.
1) Josephine Freiin Mladota
von Solopisk
† 28. Juni 1827.
2) Elisabeth Freiin Mladota
von Solopisk,
Schwester der Vorigen,
geb 9. April 1805,
† 16. Jänner 1876.
Johann Ernst
geb. 13. Mai 1799, † 5. Jänner 1827.
Maria Freiin Mladota von Solopisk
geb. 23. März 1803.

Ernst
geb. 28. Juli 1826.
Philippine Gräfin Thun
geb. 23. August 1835.
Joseph
geb. 6. Dec.
1767, †.
1) Josepha
Gräfin
Schrattenbach † 16. März
1794.
2) N. N.
Elisabeth
geb. 26. April
1764,
Andreas Graf
Rasumoffsky.
Wilhelmine
geb. 26. Juli
1765, †,
vm. Karl
Fürst
Lichnowsky.
Maria
Karoline
geb. 10. Mai
1769, † 1800,
vm. Richard
Lord Guilford
de Gillhall.
Franz Anton I. [S. 40]
geb. 3. October 1786,
† 18. Jänner 1873.
Theresia Maria Gräfin Brühl
geb. 8. November 1784, † 8. März 1844.
Elisabeth
geb. 14. August 1783,
vm. Ferdinand Graf Westphalen.
Joseph Wenzel
geb. 1785, † 1787.
Theodor
geb. 30. Juli 1815.
Maria Karoline
Gräfin Kinsky
geb. 22. Sept. 1832.
Nicolasine,
Stiftsdame,
geb. 3. März
1817.
Franz [22]
geb. 27. Juli 1826.
Auguste Eugenie Fürstin Urach,
Gräfin von Württemberg,
verwitw. Gräfin Enzenberg
geb. 27. December 1842.
Therese,
Stiftsdame,
geb. 16. August
1812.
Sophie
geb. 28. März
1814, †.
Constantin [15]
geb. 11. Juni 1826.
† im März 1876
zu Neapel.
Franz Anton II.
[S. 43]
geb. 13. Juni 1809,
† 22. Nov. 1870.
Maria Magdalena
König
geb. 14. Mai 1818.
Friedrich [S. 48]
geb. 7., n. A. 8. Mai 1810,
† 24. Sept. 1881.
Leopoldine Gräfin
Lamberg
geb. 9. April 1825.
Leopold Leo [S. 54]
geb. 7. April 1811.
Karoline Gräfin
Clam-Martinitz
Anna Maria
geb. 2. Juli 1812,
vm.Dr. med.Karl Lumbe.
Josephine
geb. 3. Oct.
1815.
Marie Wilhelmine
geb. 9. August 1851,
vm. Ernst Freiherr von der Vorst-
Lombeck und Gudenau.
Marie Nicolasine
geb. 18. October
1852.
Marie
geb. 19. Juli
1854.
Johannes
Nep.
geb. 8. Juli
1857.
Maria Anna
geb. 8. October
1859.
Vincenz Oswald
geb. 11. März
1861.
Joseph Matthias
[S. 52]
geb. 25. Februar 1794,
† 24. September 1868.
Francisca geborene
Gräfin Thun
geb. 26. Jänner 1796, †.
Karl [55]
geb. 24. Jänner 1803,
† 16. Jänner 1876.
Johanna Freiin Koller
geb. 26. März 1809.
Rudolph
geb. 21. Juni
1859.
Louise
geb. 20. Sept.
1870.
Mathilde
geb. 28. Sept
1872.
Franz Anton III. [27]
geb. 2. September 1847.
Anna Maria Prinzessin Schwarzenberg
geb. 1. Mai 1854.
Karoline
geb. 23. Sept. 1848,
vm. Roman Paul
Fürst Sanguszko.
Maria Josepha
geb. 6. August 1850,
vm. Friedrich Fürst
Thurn-Taxis
.
Ernestine
geb. 12. März 1853,
vm. Heinrich Freiherr
Gudenus
Wilhelmine
geb. 26. Dec. 1855,
vm. Maximilian
Graf Lerchenfeld.
Leopoldine
geb. 21. Jänner 1857,
vm. Franz Graf
Ledebur-Wicheln.
Eduard
geb. 14. Mai
1860.
Jaroslaw
geb. 23. Mai
1864.
Josepha
geb. 23. Juni
1867.
Hugo Felix
geb. 13. Oct.
1826.
Maria
Felicia
geb. 20. Juli
1830,
vm. Johann
Freiherr Lexa
von Aehrenthal.
Elisabeth
Felicia
geb. 30. Nov.
1831.
vm. Albrecht
Graf Kaunitz.
Anton Vincenz
Felix
geb. 19. Sept.
1834.
Sylvia v. Leon.
Ladislaus Rudolph
Felix [58]
geb. 16. Nov. 1835.
Gabriele Gräfin
Trauttmansdorff-
Weinsberg,
geb. 30. Sept. 1840.
Sita Felicia
geb. 11. Nov. 1837,
vm. Friedrich Graf
Nostiz-Rhieneck
† 12. Juni 1866.
Leopold Bohumil
Felix
geb. 3. März 1842.
Christiana Gräfin
Waldstein-
Wartenberg,
geb. 6. Juli 1834.
Zdenko Franz
geb. 9. Sept. 1842.
Josephine Gräfin Thun
geb. 18. Mai 1843.
Franz Anton
geb. 14. Nov. 1846.
Elise Freiin Sedlnitzky
geb. 24. März 1854.
Maria Theresia
geb. 24. Juli 1847,
vm. Joseph Matthias
Trenkwald.
Leo Ferdinand
geb. 23. Juli 1848.
Karoline
geb. 30. Juni 1850.
Bianca
geb. 15. April 1855.
Leopoldine
geb. 27. Mai 1875.
Leonard
geb. 23. Mai 1876.
Franz
geb. 2. März 1868.
Leo
geb. 3. October 1869.
Guido
geb. 29. November 1870.
Julia
geb. 14. März 1872.
Joseph Oswald [53]
geb. 21. December 1817.
Johanna Josepha Rosine Gräfin
Salm-Reifferscheidt
geb. 16. Mai 1827.
Guido [S. 49]
Malteser,
geb. 19. September 1823.
Sigismund [75]
geb. 11. Juni 1827.
Mathilde Gräfin Nostiz-Rhieneck
geb. 29. December 1831.
Christiane
geb. 2. December 1828,
vm. Alfred Graf Gatterburg.
Heinrich
geb. 12. April 1830.
1 ) Irene Gräfin Eszterházy
geb. 6. März 1847, † 15. December 1869.
2) Gabriele Gräfin Ueberacker
geb. 7. April 1849.
Philippine
geb. 23. August 1835,
vm. Ernst Graf Thun,
geb. 28. Juli 1826.
Karl,
Comthur des Malteserordens,
geb. 3. April 1842.
Joseph
geb. 27. März 1856.
Gabriele Gräfin Buquoy
geb. 11. November 1859.
Felix
geb. 11. Juli 1859.
Irene
geb. 15. August 1872.
Joseph
geb. 22. Mai 1874.
Rosine
geb. 29. April 1848,
vm. Victor Graf
Dubsky.
Joseph Oswald [S. 55, im Texte]
geb. 14. December 1849.
Christine Gräfin Waldstein
geb. 12. Juni 1859.
Francisca
geb. 3. August 1852,
vm. Ernst Graf
Waldstein.
Clotilde
geb. 5 Jänner 1854,
vm. Philipp Graf
Grünne.
Maximilian
geb. 24. Juli 1857.
Ernestine
geb. 24. Nov. 1858,
vm. Eugen Graf
Wratislav.
Johanna
geb. 4. Mai 1861.

[1]


  1. a b Die in den Klammern [ ] befindlichen Zahlen weisen auf die kürzeren Biographien, welche sich auf S. 17–38 (Nr. 1–80) befinden, wenn aber ein S. voransteht, auf die Seite, auf welcher die ausführlichere Lebensbeschreibung des Betreffenden steht.

Anmerkungen (Wikisource)

  1. Vorlage: unmittelber.
  2. Vorlage: Heinrichs VII.; gemeint ist aber Heinrich VI. (HRR) (Wikipedia).
  3. a b In der Vorlage ohne Seitenzahl.